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gianni

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Alle erstellten Inhalte von gianni

  1. ...ganz klar, der peroneus communis Nerv (motorisch und sensibel). Hier kann dir tatsächlich der Neurologe evtl. weiterhelfen. Er wird ein paar tests machen, die nicht ganz angenehm sind. Aber du wirst Klarheit haben, und lasse dir evtl. einen Bericht geben. Auf jeden Fall, mach das bitte mit der Stabilisierung um Folgeschäden zu vermeiden. Anscheinend sind deine seitlichen Bänder durch das Umknicken, srark überdehnt und instabil. Man siet es an den leichten Blutergüssen sowie an den gerissenen Äderchen im Knöchelbereich!
  2. ...wo genau ist denn dieser Schmerz? Fußrücken, Kleinzehwärts, Fußsohle. Kannst du auf den Zehen stehen? Und wie sieht´s aus wenn du auf den Fersen stehst und die Zehen dabei hochziehst? Versuche mal deine Zehen mit der Hand zusammen zu drücken. Daumen seitlich am Großzeh und kleinfinger an den Kleinzeh (ungefähr da, wo deine Zehen beginnen) um dann alle Zehen kurz zusammendrücken. Hast du dabei einen stechenden Schmerz? Wo genau zwischen 2/3 oder 3/4 Zeh. Weißt du wie ich meine? Machmal und berichte bitte....
  3. Hallo Lisa, jetzt bin ich auch noch dabei und gebe meinen Senf dazu. Das was du da hast ist ein klassischer "Postoperatives Arztsyndorm". Kommt öfter vor. Wird selten zugegeben. Nein - im Ernst. Die Ärzte sind nicht immer schuld. Hast du dein Problem schon mal von einem Neurologen begutachten lassen? Einfach mal um zu differenzieren ob es tatsächlich der peroneus ist oder der tibialis (durch das umknicken kann Druck auf dem tibialis entstehen. Er verläuft am Innenknöchel). Denn bei einer Läsion des Nervus tibialis kann der Patient sich typischerweise nicht mehr auf die Zehen stellen, da Zehenbeuger gelähmt sind. Andererseits ist deine Aussage, dass du öfter (nach außen) umknickst ein Indiz dafür, dass der peroneus betroffen ist. Sollltest du tatsächlich des öfteren so stark umknicken, dass der Fußrücken den Boden berührt, würde ich dir unbedingt zu einer Orthese, einer Schiene oder vielleicht erstmal etwas leichteres wie eine Bandage raten. Du tuhst nämlich durch die ständige umknickerei deinem Fuß keinen gefallen. Im Gegenteil, durch das umknicken verschlechtert sich deine Situation im laufe der Jahre deutlich und es kommen weitere Probleme hinzu. (Aber keine Angst, noch ist es nicht zu spät) Also mein Tipp wäre: • Erstmal zum Neurologen • Bandagen zur Stabilisierung auch Taping möglich. Beispiel • Narbenbehandlung - Guter Tipp • Stimulation der Nerven am gesamten Fuß durch setzen verschiedener Reize: TENS, Igelball, Fußübungen, Bürsten, usw... Mich würde die Meinung vom Neurologen interessieren. Melde dich einfach mal und Berichte wie es dir ergangen ist.
  4. ...da könntest du natürlich Recht haben Thomas, an das hatte ich gar nicht mehr gedacht. Ich habe mich auch von der Diangnose blenden lassen. Arthrose der Facettengelenke wird oft diagnostiziert. Das ist aber auch ab einem bestimmeten alter normal. Die einen mehr, die anderen weniger. Eine Blockade kann man im Röntgenbild nicht sehen. Dann wäre ihr eigentlich mit 6x Manuelle besser geholfen. Hast du mit der Physiotherapie schon begonnen Trudi?
  5. ...ich kann dir als Laie nicht genau erklären was der Therapeut zu tun hat. Du kannst ihm höchstens darauf hinweisen, dass du in einem Forum einen Tipp bekommen hast. Es gibt (oft) nach einem Supinationstrauma 2 Arten von Gelenksblockaden. Einmal die Blockade im oberen Sprunggelenk (zwischen Wadenbein und Schienbein) und einmal die Blockade in der Chopard´schen Gelenklinie, sprich zwischen Kahnbein und Würfelbein und vielleicht noch ein drittes, zwischen Fersenbein und Würfelbein. Wenn dein Therapeut eine "Manuelle Therapie" Ausbildung hat, kann er spezifische Tests machen (Gelenkspiel- und Funktionstests) um Dysfunktionen zwischen den Gelenkspartnern zu lokalisieren. Vielleicht ist da auch nichts blockiert und diese diffusen Beschwerden sind Restschwellungen, die noch nicht ganz abgeklungen sind. Übrigens, diese Kuhle die du meinst nennt man "Sinus Tarsi" kannst ja danach Googeln. Ansonsten würde ich dir noch als letzten Tipp sagen, gib deinem Fuß einfach mal Zeit sich zu erholen. Mache deine aktiven Bewegungen dosiert und im schmerzfreien Bereich, dann wird das schon wieder. Sonst meldest dich hier wieder in ca. vier Wochen. Ciao, Gianni
  6. Grüßdich Pechmarie, du hast aber auch wirklich ein Pech Das Problem bei einem so genannten "Supinationstrauma" sind nicht die Bänder (das kommt später) sondern zunächst mal die Schwellung, die auf die Nerven drückt und den Schmerz verursacht. Du musst in erster Linie die Schwellung weg bekommen. Das kannst du ruhig mit Voltaren- oder Ibuprofensalbenverbände (Dick auftragen und nicht einreiben!) Bänder hast du seitlich 3, die das Gelenk stützen, meistenst ist das vordere Sprungbein-Wadenbein-Band und das Fersenbein-Wadenbein-Band davon betroffen. HIER ein Schaubild. Die Bänder regenerieren sich zwar mit der Zeit, bleiben aber instabil und es kann passieren, dass du öfter umknickst. Hast du eine Orthese bekommen oder zumindest eine Stützbandage? Es wäre sehr wichtig die Bänder für einige Wochen zu entlasten/stützen! Nach meiner Erfahrung, ist das Hauptproblem die Blockade, die dabei entsteht und zwar zwischen dem Sprungbein/Fersenbein und dem Würfelbein und auch im oberen Sprunggelenk. Das wird meistens übersehen. Hier würde ich dir einen Therapeuten empfehlen, der sich damit auskennt um die Blockade zu lösen. Das solltest du aber Zeitnah machen lassen um Spätfolgen zu verhindern!!! Ist alles verheilt, gilt es die Muskeln zu trainieren, die durch die Entlastung etwas schwächeln und für die allgemeine Stabilität des Sprunggelenkes sorgen.
  7. Hallo Trudi, lies dir bitte meinen Beitrag in der Rubrik "Allgemeine Patientenfragen" und dann unter "Chronische Rückenschmerzen weg mit Kinesio-Tape" Das kannst du auch auf dein Problem übertragen. Mache zunächst so viel Physiotherapie wie du bekommen kannst, besser Manuelle Therapie um deine Mobilität und Schmerzlinderung zu erlangen. Aber mache nicht den Fehler und bleibe passiv. Die Gelenke leben von der Bewegung. Man spricht ja auch vom Bewegungsapparat und nicht vom Sitz- oder Liegeapparat! Wenn es bei den Patienten nach der Therapie besser geworden ist, denken sie: "ich bin geheilt und mache weiter wie bisher". No, du musst anfangen umzudenken. Du bekommst auch deine Hyperlordose besser in den Griff, wenn du gezielt deine geraden und schrägen Bauchmuskeln trainierst. KLICK mal hier drauf, da sind einige Beispiele, wie du sie trainierst ohne deinen Rücken zu überlasten. Entschuldige die persönliche Frage aber hast du Übergewicht? Eine Spondylarthrose entseht sehr häufig bei übergewichtigen Menschen, da die Bandscheiben über Jahre dadurch ausgewalzt werden, und der Abstand zwischen den Wirbeln abnimmt. Dadurch stehen die Wirbelgelenke mehr unter Druck und werden überlastet -> Arthrose. Andererseits kann auch deine Skoliose, durch einseitige Überbelastung, schuld daran sein. Wenn nämlich die Gelenke übermäßig, in deinem Fall auf der rechten Seite, enger aneinander liegen, kommt es genauso zu einem Verschleiß. Du darfst dich nicht wundern, wenn es längere Zeit dauert bis du eine Besserung spührst. Du darfst aber nicht gleich aufgeben. Das dauert einfach seine Zeit. Der Verschleiß kommt auch nicht von heute auf morgen - die Schmerzen schon.
  8. Das tut mir Leid, dass keiner geantwortet hat Angelika, aber jetzt ist ja jemand da und werde versuchen dir zu helfen. Grundsätzlich ist ein Anriss egal ob Sehne oder Band, immer schlechter als ganz abgerissen. Das ist nämlich eine tickenden Zeitbombe. Ich habe Monatelang, bei einem Patienten, versucht einen Supraspinatussehnen-Anriss zu stabilisieren, bis es zu spät war und letztendlich ganz abriss. Danach wird es Operativ versorgt - und gut ist. (klingt brutal, ist aber so, leider). Ein Anriss heilt zwar Narbig aus, wird aber immer elungiert (instabil) bleiben! Hast du eine Zeitlang eine Orthese oder Bandage getragen um die Verletzung zu stabilisieren? Du kannst alles tun um deine Muskeln des Knies zu stärken, vor allem die Adduktoren aber auch die Strecker und die Beuger (Oberschenkelmuskeln). Je besser du deine Kniemuskulatur stärkst um so mehr werden die Bänder geschützt. Wichtig bei den Übungen, nicht zu sehr belasten bis die Schmerzen und die Schwellung ganz abgeklungen sind. (kann bis zu vier Monate dauern) - Lieber leichtes Ergometertraining - Airex ist gut aber mit beiden Füßen (nicht einzeln belasten) und dafür z.B. mit einem Schwingstab mit den Händen und Armen schwingen. - Treppensteigen ja, aber richtig (hat man das dir schon gezeigt?) - Unterwassergymnastik - Super Du kannst auch ruhig ein Kinesiotape anwenden, oder sogar eher empfehlenswert um dein Knie zusätzlich zu sichern. Warum lässt du dir nicht Physiotherapie verschreiben und dein Therapeut macht Übungen mit dir und zeigt dir auch was du tun und lassen darfst. Er sollte dir auch Hausaufgaben mitgeben, wie du deine Mobilität und Stabilität schneller wieder erlangst. (6 Behandlungen werden nicht genügen!) Ach, entschuldige. Jetzt habe ich erst gelesen, dass du eine Orthese trägst. Dann ergibt sich die Frage oben von alleine Dann brauchst du auch kein Kinesiotape, vielleicht später....
  9. Hallo Hanni, ich finde auch du solltest den Kopf nicht in den Sand stecken. Viele Therapeuten haben irgendwelche Handicaps und arbeiten trotzdem noch, die meisten sind übrigens Rückenleiden. Du bist in einem Alter, in dem man vieles noch korrigieren kann. Mein Tipp wäre, dass du dir einen erfahrenen Manualtherapeuten suchst, der dir dein Atlas und dein Becken korrigiert. Es ist nämlich so: Der Atlas ist der Leitwirbel, dem alle anderen Wirbeln der HWS, der Fehlstellung folgen. Der Kopf ist bestrebt die Augen horizontal zu halten. Wenn das nicht mehr möglich ist, weil der Atlas eine unphysiologischen Stellung hat, stellen sich die weiterlaufenden Wirbeln so ein, dass die Augen wieder gerade schauen - und schon habe ich meine Skoloiose! Wenn du mit dem Fuß abkickst, ist das ein Zeichen eines instabilen Sprungelenkes aufgrund früherer Bandverletzungen und einer daraus resultierenden Bänderschwäche. Hier hast du die Möglichkeit durch intensives Fußtraining HIER oder HIER einige Beispiele und wie Eryk schon erwähnte, gutes Schuhwerk, nicht zu weich, deinen Fuß wieder zu stabilisieren. Denke an auch daran deine Hüft-außenrotatoren zu kräftigen!!!
  10. ...ich helfe gerne wo ich kann. Du musst aber dabei bleiben. Wenn du aufhörst weil du dich besser fühlst, können die Probleme schnell wieder anfangen. Manche Menschen haben einfach schwache Bänder und Muskeln - Genetik Denke noch an deine Füße! Dann wäre alles perfekt.
    Ich bin begeistert Schrromi. Diese Muskelfunktionstests sind Goldwert. Jetzt ist unser Board wieder um eine Goldmünze reicher. Vielen Dank dafür. Dafür bekommst du 5 Sterne von mir Ciao, Gianni
  11. Achso, entschuldigt daran hatte ich nicht gedacht. Ich weiß ich denke schon wieder viel zu weit. Ich kann aber nicht mehr einfach denken, das habe ich verlernt - leider Also wenn es um die "einfache" Mobi der Flexion im Knie, ohne schickschnack geht, dann hast du vollkommen Recht moehre. Das Tibiaplateau ist konkav - Flexionsmobilisation dementsprechend natürlich nach dorsal.
  12. Ojeh. Das Knie ist sehr komplex. Das kann ich hier nicht so einfach erklären, dass muss ich dir zeigen. Vielleicht kann das jemand anders. Ich praktiziere das Kaltenborn-Konzept. Da ist nicht nur die Konkav-Konvex-Regel zu beachten, da ist viel mehr dabei. Da gehts um die Menisci, vordere- hintere Gelenkkammer, Tibiaplateau, vordere-hintere Kapselanteile, Kreuzbänder die einen limitieren und vor allem musst du die Grade wissen wie ich mobilisiere. Da wäre der Platz, der hier zur Verfügung steht gar nicht ausreichend. Hast du kein anderes Gelenk? Willst du was bestimmtes Wissen? Was genau interessiert dich. Vielleicht können wir das etwas verkürzen/eingrenzen. Oder anders gefragt, was weist du schon darüber?
  13. Entschuldigung: da fehlt die andere Hand bei: ...und mit der anderen Hand bewege ich die Tibia (sonnst kennst dich nicht aus )
  14. Hallo moehre, zunächst sollten wir wissen nach welcher methode du das lernst. Z.B. Cyriax, Maitland, Mulligan, sogar Dorn hat seine eigene Technik und Ansichten. Dann ist das tatsächlich so, dass man die Mobilisation zur Bewegungserweiterung und zur Schmerzlinderung (Traktion) einsetzt. Manchmal ist es aber auch so, dass die Bewegungseinschränkung nicht von der Kapsel sondern von einer Blockade im Gelenk ausgelöst wird. Deshalb werden auch die unterschiedlichen (Gelenkspiel)Tests vorher gemacht. Eine geschrumpfte Kapsel bekommst du nur durch Manuelle Therapie wieder flott. Mobilisiert wird immer nur in einer Richtung, nämlich da wo die Bewegunseinschränkung liegt! Das prinzip ist einfach: beim konvexen Gelenkpartner sind Rollen und Gleiten entgegengesetzt. beim konkaven Gelenkpartner sind Rollen und Gleiten gleichgerichtet. Du musst nur wissen welcher Gekenkpartner Konkav und welcher konvex ist. Wenn ich das OS mobilisieren möchte, gib es drei Partner, die ich gegeneinander bewegen kann: Talus zur Tibia - Talus zur Fibula - und Tibia zur Fibula. Das gehört alles zum OS. Beim Oberen Sprunggelenk (Talus -> Tibia) z.B. ist der Talus konvex. In der Regel mobilisiere ich den Pat. in RL bei angestelltem Bein und je nach dem wie weit der Pat. in die Plantarfelx kommt, stelle ich den Winkel bis zur Einschränkung ein. Dann halte ich mit der einen Hand den Talus fest und mit der bewege ich die Tibia und schiebe nach dorsal da die Tibia kokav ist. Die Talusrolle rollt nach ventral die Tibia gleitet nach dorsal. Mobilisiere ich Tibia-> Fibula (immer noch für die Plantarflex) gleiche ASTE diesmal stabilisiere ich die Tibia und mobilisiere nach ventro-lateral die Fibula. Ich weiß das deshalb, dass die Fibula nach vorne muß, weil bei der PFlex die Fibula Bandhaft nach ventral gezogen wird. Aber das mobilisieren der Tibia für die PlantarFlex nach vorne gibt keinen Sinn. Mann könnte schon theoretisch umgekehrt gleiten, dazu müsste ich aber den Talus irgendwie nach vorne ziehen und die Tibia fixieren (Blödsinn). Vielleicht hast du nicht richtig aufgepasst und es wurde tatsächlich die Fibula mobilisiert, die muss nach vorne! Und Fibula->Talus wieder nach hinten, das liegt an der Form des Talus (nicht einfach zu erklären mit Worten). ...die Kammern, die du meinst sind weiter unten (du musst dir echt Anatomie noch besser reinziehen) Talus zu Calcaneus da gibt es 2 Kammern (hintere und vordere) das hat aber nichts mit Plantarflex und Dorsalext zu tun. Hier hast du Supination und Pronation oder auch Varus/Valgus!!!
  15. Mercy, ich gebe mir Mühe
  16. Mach das ruhig weiter mit dem Kinesiotape Mario. Wenn du das Gefühl hast es tut dir gut oder nur dann wenn du Schmerzen hast, dann mach das. Du kannst immer noch von dem Zug (schrittweise) abspringen. Mache auch deine Übungen damit. Mal mit, mal ohne, wie du dich am besten fühlst. Vermeide aber Übungen, die einen langen Hebel haben. Z.B. In Rückenlage und beide Beine gestreckt anheben oder Situps!!! Da kannst du dein Kreuz gleich beerdigen
  17. Hallo Sayora du bist etwas suchfaul, kann das sein? Und ich bin etwas schreibfaul heute. Aber mach dir kein Kopf ich suche für dich. Schau mal HIER ...oder du googelst am Besten mit dem Schlagwort: Biomechanik der LWS Viel Glück!!!
  18. ...der Grund des Kinesiotapes liegt in der Entlastung. Die Großen, auch autochtone Muskeln genannt, sind starr, hart und verspannt. Wird der Muslel, in deinem Fall der Rückenstrecker, bei der Bewegung unterstützt, entspannt sich der Muskel und die Tiefliegenden arbeiten fast gleichwertig. Außerdem arbeiten die Faszien besser mit. Drum heißt das Kinesio-Tape so, weil die Bewegung=Kinesio unterstützt wird. Das hatte ich noch vergessen: Es wäre auch ratsam deine Bauchmuskeln mit zu trainieren, da sie die Gegenspieler der Rückenmuskulatur sind (Bauch zu Schwach=Rücken zu Hart) Du trainierst vor allem den transversus abdominis. Hier ein Beispiel: Noch etwas. Es gibt Einlagen und Einlagen. Wenn du dir die Orthopädischen Fußbrecher reinlegst dann ist das kein Wunder, dass du eher schlecht als recht damit gehst. Bei den Kasseneinlagen hast du immer ein Problem: Die Pelotte. Ich weiß nicht warum aber Deutschland und Österreich sind die einzigen Länder, die noch eine Pelotte verwenden. Das wird noch so gelehrt und es wird sich die nächsten Jahre auch nichts daran ändern, befürchte ich. Die Meisten Menschen mit Fußproblemen brauchen keine Pelotte, im Gegenteil die ist sogar kontraproduktiv, da ich eine passive Stütze auf das Gewölbe ausübe und die Fußmuskeln entlastet werden. Mit anderen Worten ich schwäche meine Fußmuskulatur noch mehr damit. Das Hauptproblem der Menschheit ist die Ferse. Wenn die Ferse instabil ist und ständig wegkippt hat es zur Folge, dass mein Längs- und Quergewölbe darunter leidet und somit länger und breiter wird = Knick-, Senk-, Spreizfuß. Es gibt Einlagen, die ganau dafür entwickelt wurden - nämlich die Ferse zu stützen. Suche nach "Jurtin" oder "FMV"-Einlagen. Diese Einlagen sind aktiv (wie beim Kinesiotape), sie unterstützen deine Bewegung und werden im Umkehersystem gefertigt. Also nicht im stehen am belasteten Fuß (Pathologischer ist Zustand) sondern im Sitzen (Entlastet) mit einer speziellen Vakuumtechnologie. Hört sich teuer an aber manche Kassen übernehmen oft die Kosten. Informiere dich mal und du wirst sehen es gibt viele Möglichkeiten die einem helfen können, man muß nur an die richtigen Leute kommen.
  19. Servus Mario, das Thema "Kreuz mit dem Kreuz" ist fast so alt wie die Menschheit, nur dass wir damals die Arme zu zum laufen mitbenutzten und somit auch der Rücken entrlastet war. Die heutige Zivilisation zwingt uns aufrecht zu gehen und Berufsbedingt auch viel zu sitzen. Einerseits wird unsere Wirbelsäule zu sehr (über)belastet andererseits zu viel entlastet. Dumme Sache aber es ist so, dass durch diese Über- und Unterbelastung ein missverhältnis zwischen den kleinen, tief-liegenden und den großen oberflächlichen Muskeln, die man tasten kann, entseht. Das Problem: diese tiefen Muskeln, die meistens zu schwach sind, kann man sehr schwer und nur duch spezielle Übungen aufbauen/stärken, da diese Muskeln unwillkürlich sind. Es ist sehr wichtig für das Zusammenspiel aller Muskeln, diese muskuläre Gruppe zu stabilisieren. Um diese Muskel zu trainieren braucht man z.B. ein instabile Unterlage. So wie in diesem Beispiel: http://www.tiefenmuskulaturtraining.com/tiefenmuskulaturtraining.html Man könnte auch beispielsweise mit einem Schwingstab (siehe Youtube) oder mit gestreckten Armen schnell hin- und her schwingen (wie beim Händeklatschen) oder auf und ab (wie beim Hacken) und dabei auf einer weichen Matte stehen. Hol dir die Anleitungen aus dem Netz, es wimmelt nur davon. Die andere Sache, die man vielleicht beachten sollte sind die Füße. Hat jemand schon mal deinen Stand/Gang analysiert, hast du Einlagen? Der Fuß ist das Fundament des Körpers. Vergleichbar mit einem Haus, wo sich das Fundament abgesengt hat. Folge -> die Wände bekommen Risse bis zur Decke. Mit anderen Worten, habe ich einen Knick- Senkfuß, überträgt sich das Problem über die Gelenkkette bis zur schwächsten Stelle des Körpers. Bei dem einen schmerzen dann schon die Knie bei dem anderen kann es zu Nacken-oder Kieferproblemen kommen. Manchmal sollte man wirklich mal über den Tellerrand hinausschauen. Ich hoffe, diese Einschätzung bringt dich weiter und hilft dir das Problem einzugrenzen. Bis dann...
  20. gianni

    Biomechanik

    Hallo sayyora, was lernt ihr da für schlimme Wörter in eurer Ausbildung. Mir sagen diese beiden Wörter gar nichts. Trotzdem habe ich mal für dich gegoogelt und folgendes gefunden: Wikipedia sagt: Die Evolute einer ebenen Kurve ist die Bahn, auf der sich der Mittelpunkt des Krümmungskreises bewegt, wenn der Berührpunkt auf der Kurve entlang wandert. Thiemeverlag sagt: Flexion und Extension im Kniegelenk erfolgen um eine transversale Achse, die in jeder Gelenkstellung durch den momentanen Drehpunkt verläuft. Dieser entspricht dem jeweiligen Schnittpunkt sowohl der Kollateral als auch der Kreuzbänder. Mit zunehmender Flexion wandert die momentane Bewegungsachse auf einer Kurve (Evolute) bogenförmig nach hinten oben. Der jeweilige Abstand zwischen dieser Kurve und der Gelenkoberfläche des Femur entspricht den unterschiedlichen Krümmungsradien eines Femurkondylus. Am Besten du schaust dir die Abbildungen dazu selber an. Ich habe den Text hier gefunden: https://www.thieme-connect.de/products/ebooks/images/10.1055/b-0036-131138 und zwar die Abbildung 1.95 ziemlich weit unten. Ich hoffe du kannst damit etwas anfangen. Oder vielleicht weiß jemand, der kürzlich geprüft wurde mehr. Viel GLÜCK!!!
  21. ...da bin ich wieder Nestor. Zu deiner Frage. Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Warum soll ich nach einem Sonnenbrand Physiotherapie machen? Das wäre genau so unsinnig, als würde ich bei Zahnschmerzen zum Podologen gehen. Es gibt beim Grad 1 (Hautrötung, leichte Verbrennung) genügned Hausmittelchen und Brandgele, dass sogar der Hautarzt sauer wäre, wenn ich wegen sowas seine Zeit in Anspruch nehmen würde. Ich denke was du da beim DRK lernst ist keine Physiotherapie sondern erste Hilfe, kann das sein? Die Physiotherapie ist bei Verbrennungen dann interessant, wenn alles abgeheilt ist und Narben zurück bleiben. Hier kann ich dann durch spezielle Narbenbehandlung versuchen die Haut elastisch zu halten oder die elastizität wieder zu erlangen und kontrakturen z.B. an Gelenken zu lösen!
  22. Buenastarde Nestor, wir freuen uns, dass du uns gefunden hast. Willkommen bei der besten Seite im Netz für Physio- und andere Therapie. Du findest hier sicherlich alles was du für deine Ausbildung brauchst. Wenn du etwas nicht findest, dann kannst du uns gerne fragen. Die Gemeinde hier weiß (fasst) alles!!! Viel Spass. Astaluego, Gianni
  23. ...für die Tanja gibt es einen einfachen, diagnostischen sebsttest. Wenn dieser schmerz wieder auftaucht, dann setzte dich ruhig hin, lass die Arme hängen, atme tief ein und halte die Luft an. Ist dein Schmerz verschwunden oder leichter geworden, ist es sicherlich eine blockade der costo-sternalen Gelenke, auf Deutsch, deine Brustwirbelgelenke sind blockiert und strahlen zur Brust vor, da an den Brustwirbeln zusätzlich noch Rippengelenke dran hängen, die am Brustbein enden. Sollte der Schmerz weiter bestehen, kann man sich Gedanken ums Herz machen. Wobei die Austrahlungen bei Herzproblemen seltenst in der Herzgegend sind. Arme, Oberbauch, zwischen den Schulterblättern und Kiefer sind eigentlich die Hauptschmerzregionen. Einen Test um den Pectoralis zu testen wäre: Drücke deine Hände mit ausgestreckten Armen fest zusammen. Wenn´s sticht oder schmerzt, dann müsste dein großer Brustmuskel evtl. gezerrt sein . Das vergeht von alleine (dauert aber lange). Bei den Brustwirbeln kannst du entweder selber versuchen die Blockade zu lösen, am Besten mit einer Faszienrolle (stehend an der Wand oder liegend) oder mit einem gerollten Handtuch. Wenn das nicht hilft, hilft dir sicherlich deine Osteopathin die Blockade zu lösen.
  24. ...bei den Symptomen von Alex würde ich auch eher an einer Nervenkompression denken und bin voll bei bbgphysio. Das sind tatsächlich die typischen Symptome einer Neurovaskulären - Kompression. Ich vermute weniger das dein Hanteltraining die Ursache dafür ist. Die Hanteln lösen das Symptom nur aus oder verstärken es. Durch das Anspannen der Muskeln und der Überkopfbewegung klemmst du dir deinen schon unter Druck stehenden Nerv und Aterie zusätzlich ein. Nein, der Ausöser ist sicher dein Mountainbike! Entweder bist du damit schon mal gestürzt oder aber du hast dir dein Schlüsselbein oder deine 1. Rippe, durch abstützen mit durchgedrückten Armen am Lenker und Schüttelbewegungen (im Geländer), verklemmt. Das Thoracic-Outlet-Syndrom macht nämlich genau das aus. Der Abstand zwischen 1.Rippe und Schlüsselbein hat sich verschmälert und die Nerven und Aterien, die da durch müssen, werden eingeengt. In diesem Raum ist es durch Knochen, Muskeln und Bänder sowieso schon sehr eng. Mein Tipp: suche dir eine(n) gute(n) Physio am Besten mit Manueller Therapie, und lass dich behandeln. Alleine wirst du das Problem schwer los werden.
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