Katharina Schwarzenborn

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Über Katharina Schwarzenborn

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    angehende/r Physiotherapeut/in
  1. Ich brauche eure KollegInnen-Hilfe - Danke!

    Rheuma hat er nicht. Er ist zzt. nicht (mehr) bei uns in Behandlung. Rezept war fertig. Neues soll aber kommen. Er lässt sich grad vom Doc abchecken. Blut ... Also CRP ist super. Alle anderen Werte auch, bis auf den CK-Wert. Der ist doppelt so hoch, wie empfohlen. Kann aber viele Gründe haben. Sind aber alle auszuschließen. Herz ist ok, er hat zzt. keine körperlichen Anstrengungen. Er nimmt kein Anabolika. Er soll in 2 Wochen nochmal Blut abgeben. Evlt. hat er doch eine Muskelentzündung oder so!? :-(
  2. Ich brauche eure KollegInnen-Hilfe - Danke!

    Könnte es auch Rheuma sein? o_O
  3. Ich brauche eure KollegInnen-Hilfe - Danke!

    Daran dachten wir auch schon. Der Patient ist ein aufgeweckter Typ, redselig, witzig, charmant ... Aber man kann den Leuten ja auch nur vorn Kopf gucken. Wer weiß, "welche Leichen im Keller der hat"!?
  4. Hallo ihr LIeben, heute eine Patienten gehabt, die Handballierin ist. Bei ihr wurde eine Pulley Läsion per MRT bestätigt. Painful arc, ein Schnappen bei manchen Bewegungen, im vorderen Delta druckempfindlich. Ihr Orthopäde hat ihr ein Rezept auf Krankengymnasikt bzgl. "Gelenschulung" ausgestellt, ihr aber schon gesagt, dass sie sich auf eine OP einstellen kann. Ich hab mich naütrlich auch erst gefragt, wieso ihr Arzt ein KG-Rezept ausstellt, dass ... eigentlich ... kein Erfolg haben kann. Aber vielleicht gibts ja was Neues, was ich nicht kenne!? Ich habe die MRT-Bilder und den Befund gesehen. Die Bizepssehne läuft nicht da lang, wo sie lang laufen soll. Daher das Schnappen und die bewegungs- und belastungsabhängigen Schmerzen. Wisst ihr evtl. Übungen, die da (noch) helfen könnten und ihr die OP ersparen könnten? Es ist nämlich überhaupt nicht so, als wenn sie untrainiert wäre und nichts Richtiges für ihren Körper machen würde. LG
  5. Ich brauche eure KollegInnen-Hilfe - Danke!

    Ja, natürlich. Grad mit meinem Kollegen telefoniert, der ein paar Jahre mehr aufn Buckel hat, als ich, und auch MT kann. ;-) Selbst der hatte noch nie einen solch komplizierten Fall. O_O
  6. Ich brauche eure KollegInnen-Hilfe - Danke!

    Nachtrag: er kann dieses ziehende erfrischende Gefühl auch durch den linken Arm senkrecht nach unten ziehend entstehen lassen.
  7. Ich brauche eure KollegInnen-Hilfe - Danke!

    Hallo zusammen, tut mir Leid, dass ich erst jetzt antworte ... war krank und privat hatte ich auch noch "Baustellen". Aber wenn ich krank bin, hab ich eh auf nichts Lust. Wo fange ich am besten an? Das Bild von Perform Better lässt mir keine Ruhe! ;-) Ist da die Übung auch wirklich korrekt gezeigt? o_O Hab die nämlich auch schon so gesehen, dass der untere Arm innen ist! Macht die Übung natürlich deutlich schwieriger. Auf jeden Fall lieben Dank für den ganzen Input. Ich habe den Patienten sicherheitshalber an einen Kollegen weitergegeben, der auch MT kann und mit dem ich mich im Austausch befinde. Die Kopfschmerzen sind wohl zentral und dumpf, dann auch ganztägig, trotz Tabletten. Übelkeit oder Sehstörungen hat er nicht. Er ist dann ziemlich genervt, will seine Ruhe, ist schnell außer sich, mag kein Licht. Richtung Migräne. Mein Kollege hat ihn auch nochmal komplett untersucht. Schulterblätter sind mobil, er kann keine muskulären Dysbalancen feststellen. Auch scheint die WS grade zu sein. Eine klitzekleine Verhärtung bzw. Blockade konnte er bei BWK 5 feststellen. Diese hatte er gelöst, aber brachte keine Linderung. Er hat sich dieses Geräusch beim Vorbeugen des Patienten angehört. Er meint, es könnte das sog. Schulterblattkrachen sein. Könnte. Von der Vorgeschichte könnte es passen. Allerdings kracht es nicht, wenn der Patient seine Arme bewegt. Es ist auch nicht schmerzhaft dieses Krachen. Der Patient fühlt sich dann eher erleichtert, wenn es gekracht hat. Der Kollege will das beobachten und sich weiter anhören. Wärme tut dem Patienten gut - aber auch nur temporär. Solange er mit Wärme behandelt wird, fühlt er so gut wie keine Schmerzen. Am wenigsten dann, wenn er auf der Liege in BL liegt und die Arme einfach hängen lassen kann. Keine Linderung brachte auch die Traktion der BWS. Als nächstes will er die HWS vorsichtig mit Traktion bearbeiten. 1 - 5 hat leider auch nichts gebracht. Scheint ein wirklich schwieriger Fall zu sein!? :-( Bei dem Patienten, wie er dem Kollegen erzählt hat, wurden vor ein paar Jahren 2 oder 3 Bandscheibenvorwölbungen in der HWS festgestellt. Hatte er mir nicht erwähnt. Auch hat er nur eine Arterie vertebralis Ersteres könnte ja vielleicht auch zu diesen jetzt sehr widerspenstigen Probleme führen!? Der Patient kann sich weiterhin nicht erklären, warum das dieses Mal so widerspenstig ist. Es gab in jüngster Zeit kein traumatisches Erlebnis. Stress an der Arbeit, ja. Evtl. eine (falsche) Übung zu intensiv gemacht (er hatte sich an der Brücke versucht). Der Patient kann diesen Schmerz bzw. die Stelle am linken Schulterblatt selbst intensivieren, triggern, indem er den Kopf nach vorne beugt - im Stehen oder Sitzen. Neigt er den Kopf nach rechts und beugt ihn dann nach vorne, wirds noch intensiver. Es sind dann aber wohl keine Schmerzen mehr, sondern eher ein fast angenehmes "frisches Ziehen". Kein Stechen oder Brennen mehr! LG
  8. Ich brauche eure KollegInnen-Hilfe - Danke!

    Nicht schlimm. Ist ja nix passiert! ;-) Wie ich sehe, machst du wohl sowas, wie der Patient!? Calisthenics oder so!?
  9. Ich brauche eure KollegInnen-Hilfe - Danke!

    Wir haben/ihr habt noch ein paar Tage Zeit. ;-) Der Patient hat gestern kurzfristig abgesagt. Er klagt seit dem es wieder so schlimm und akut ist, seit nunmehr über zwei Wochen fast täglich über starke Kopfschmerzen, die er über Nacht bekommt.
  10. Ich brauche eure KollegInnen-Hilfe - Danke!

    Bzgl. der Verletzungen und des Krankheitsbildes noch ein Nachtrag: ihm wurde aufgrund der Fraktur und der Stenose gesagt, dass er nicht (lange) den Koflpf in den Nacken legen soll, was meiner Ansicht nach auch Sinn ergibt, zumal er selbst darüber klagt, dass ihn Überkopfarbeiten (Decke streichen) "fertig machen" und er nicht lange in dieser Position verharrren kann. Die nämlich dann diese stechenden und brennenden Schmerzen hervorrufen. Überkopfarbeiten sollte er lt. Neurochirurgen auch unterlassen. Seine Überkopfbeweglichkeit ist allerdings fast sehr gut. Er trainiert z. B. Handstand und Handstandliegestütze, die ihm überhaupt keine Probleme bereiten. Ein Orthopäde sagte ihm mal, dass er seinen Kopf nach links weniger drehen kann, als nach rechts. Das kann ich wiederum nicht bestätigen. Derselbe Orthopäde riet ihm auch, dass er seinen Kopf nicht zu weit nach links und rechts drehen soll, was meiner Ansicht nach allerdings Blödsinn ist. Warum nicht die möglichst volle Bewegungsamplitude nutzen, wenn diese keine Schmerzen bereitet? Sein Befund ist seit Jahren stabil, regelrecht. Es hat sich nichts verschlechtert. Die letzte ENG-oder NLG-Messung liegt zwar schon ein paar Jahre zurück. Diese wäre aber wohl auch unauffällig gewesen.
  11. Ich brauche eure KollegInnen-Hilfe - Danke!

    Hallo nochmal, ihr seid toll! Danke schonmal. Macht euch bitte keinen Stress wegen mir! ;-) LG
  12. Ich brauche eure KollegInnen-Hilfe - Danke!

    Hallo Thomas, schonmal vielen lieben Dank für deine sehr schnelle und sehr informative Rückmeldung. Ich bin gespannt. Der Patient kommt zwar schon Montagmorgen, aber keine "Hetze"! ;-) LG Katharina
  13. Ich brauche eure KollegInnen-Hilfe - Danke!

    Hallo KollegInnen, ich habe hier seit ein paar Wochen einen neuen Patienten, dem ich bis jetzt nicht weiterhelfen konnte - leider. Er hatte vor 15 Jahren einen schweren Autounfall. Blutgerinnsel Kopf rechts, SHT, sinus cavernosus Fistel linke Gehirnhälfte. Das wurde alles operativ versorgt und ist save. Diagnostiziert wurde damals eine Fraktur des HWK 7. Um C7 hat er eine Spinalkanalstenose. Darüber hinaus hat er einen leichten BSV LWK 5/S1. Des Weiteren gibt es lt. Voruntersuchungen der Orthopäden (Röntgen- und MRT-Bilder) einen Hinweis auf Scheuermann BWK 4 - 6, letztlich aber nicht gesichert - "nur" Hinweise. Bzgl. der Fraktur sind sich die Ärzte (Radiologen und Orthopäden) nicht ganz sicher bzw. einig, ob es sich bei dem frakturierten HWK 7 nicht um eine viel ältere Verletzung handelt (aus Kindertagen) oder sogar seit Geburt an (Schmetterlingswirbelkörper) und ob der Unfall, dieses traumatische Erlebnis, nicht etwas bereits Vorhandenes zu Folgeproblemen veranlasst hat, was ihm vorher nie Probleme bereitet hat. Er hat seitdem erhebliche Probleme um das linke Schulterblatt Richtung WS. Er klagt über stechende und brennende Schmerzen. (Selbst-)Massage verhilft Linderung, aber immer nur temporär. Ebenso Wärme, Fango, Bäder. Er tendiert dazu mit angezogenen Schultern rum zulaufen, -zu sitzen. Sein oberer Trapezius, besonders der linke stehen mächtig unter Spannung. Auch wurder dieser massiert, Triggerpunkte bearbeitet. Er war in den letzten Jahren bei zig Physiotherapeuten, die ihm leider nicht helfen konnten. Um die Spannung aus dem oberen Trapezius zu nehmen, haben wir vermehrt den mitteleren und unteren Trapezius trainiert. Bat wings, Face pulls. Er soll bewusst seine Schultern hoch, nach hinten, dann nach unten ziehen. Das rechte Schulterblatt in die linke Hosentasche und andersrum. Wenn ich das linke Schulterblatt mobilisiere, mit Fingern oder Stäbchen um das Schulterblatt herum arbeite, das Schulterblatte von der WS wegziehe, dann klagt er über Nadelstiche. Er klagt weiterhin über "Muskel- oder gar Wirbelknacken", wenn er sich vorbeugt, einen Rundrücken macht, besonders in den BWK-Bereich, wo es den Hinweis auf Scheuermann gibt und er die Schulterblattprobleme hat. Er meint, dass es sich dann immer so anhören würde, als wenn sich irgenwelche Verklebungen lösen würden, etwas "auseinanderreißt". Ich kann das aber selbst nicht hören. "Das fühlt sich gut an.", hilft aber nichts. Er sitzt berufsbedingt einerseits sehr viel und andererseits muss er auch mal "hart anpacken" und "schwere Gewichte" an der Arbeit bewegen. Zum Ausgleich hält er sich mit Eigenkörpergewichtsübungen fit. Hat jahrelang auch härter "gepumpt". Kreuzheben, Kniebeugen, was er aber schon länger nicht mehr macht. Er kann sich auch nicht daran erinnern, ob es ihm damals besser ging, als er diese Übungen gemacht hat. Er hat einen durchaus trainierten Körper und weiß, was er tut. Er ist kein "dummer Pumper", sondern kennt sich schon auch mit Anatomie aus, weiß, welche Muskeln bei welchen Übungen wie trainiert werden. Er trainiert ausgeglichen. Hat keinerlei muskulären Dysbalancen. Nach längerem Sitzen, besonders Autofahren, verspürt er ein "Frischegefühl" im Nacken, wenn er seinen Kopf nach vorne beugt. Neurologische Defizite sind keine auszumachen. Er hat keine tauben Stellen oder Kribbeln in den Extremitäten. Alle Körperfunktionen funktionieren einwandfrei. Sein "normales" Blutbild ist im grünen Bereich. Ich habe schon direkte KollegInnen gefragt, aber der Patient verursacht "nur" Fragezeichen. Keiner weiß so recht, was die genannten Problematiken auslösen und wie man letztlich helfen kann. Sollte er evtl. noch irgendwelche anderen Dinge abklären lassen, bevor weiter ins Blaue therapiert wird? Welche Dinge könnte es noch geben, die er abchecken lassen sollte? Oder habt ihr bitte irgendwelche Ideen, die bei ihm "anschlagen" könnten? Ich bin über jeden noch so kleinen Hinweis super dankbar. LG Eure Katharina