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trigger37

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Alle erstellten Inhalte von trigger37

  1. ==> Gillet und Springtest (Rücklauf und Federungstest)weisen die schlechteste Intertester-Übereinstimmung auf. Da sind sich auch die Biomechaniker einig. Nach Sturesson et al. (2000b) und deren Studie an 22 Pat. mit Gillet-Test mittels radiostereometrischer Methode kam es zu deren Feststellung, dass der Rücklauftest nicht geeignet ist, um eine postulierte Beweglichkeitseinschränkung im ISG manuell zu diagnostizieren. Bei den Biomechanikern lese ich immer wieder von möglicher und nicht auszuschließender Hypermobilität des ISG, habe jedoch noch gar nichts über ISG-Instabilitäten gefunden. Deshalb meine Frage vorhin. ... in Studien festgestellt, dass bei einer Beweglichkeit von > 6° Schmerzen entstehen (Kissling 1992) > 6° gut und schön, aber um welche Achse??? um helikoidale Achse? um kranio-kaudale Achse? um sagitale Achse? oder um transversale Achse??
  2. Meinst du mit Vorlauf, Nachlaufphänomen den Gillet- oder auch Standing-Hip-Flexio-Test ? Und noch eine kleine Frage? Wie schauen die Provokationstests aus? LG trigger37 P.S.:Bin a Stünderl weg, weil es kommt grad mei letzter Pat. für heute
  3. @stephan Wollt eure interne ISG-Fobi nicht unterbrechen, wollte lediglich hilfreich sein. Wenn man schaut wie viele User anklicken, bin ich auch nicht der einzige den das interessiert. Wollt bloß einen biomechanischen Aspekt beisteuern. Könntest du mir bitte die Definition von ISG-Instabilität der Manuellen aus eurem Skript mal reinschreiben, weil ich mir darunter wenig vorstellen kann. Wie schaut die aus? Wie ist die definiert? Welcher Gelenkspartner ist der instabile? DANKE LG trigger37
  4. Welche Symptome zeigt deine Patientin außer der Bew.Einschränkung. Hat sie Schmerzen? Wenn ja wo? Wo genau befindet sich das Lipom? Ist das Lipom palpierbar? Ist es verschiebbar? Lipom selbst kannst du nicht behandeln, max. die Begleiterscheinungen Wenn Pat. wirkliche Beschwerden hat hilft sowieso nur der Weg in den OP. Da können wir rein gar nichts ausrichten. LG trigger37
  5. @MZD Eine eigene Wissensbasis für Osteopathie vorgeschlagen, die Signatur mit einer genialen Technik des Begründers der Osteopathie versehen - da stell ich jetzt mal ganz frech die Frage was sich dahinter verbirgt. Bist du selbst in Ausbildung, spielst du mit dem Gedanken diesen Weg einzuschlagen, oder ist es einfach nur Interesse. LG trigger 37
  6. @lollo2607 Wenn du jetzt schon so weit bist, bist du auf dem allerbesten Wege. Alles was du lernst kommt (jetzt) dir und (später) deinen Pat. zugute. Je früher ein Qualitätsbewußtsein geschaffen wird desto schneller steigt wieder der Ruf der PT´s. Gib zu jedem Zeitpunkt dein bestes und du kannst nichts falsch machen. Was die Lehrerlieblinge angeht bzw. die, die nur so mal durchrutschen bei Prüfungen, da kann ich dich beruhigen. In der freien Berufswelt wird beinhart ausgesondert. Bist du gut brauchst du dir keine Sorgen machen, bist du nicht gut werden dir die Pat. ausbleiben. Jeder hat mal klein angefangen und alle starten mit den gleichen Voraussetzungen ins Berufsleben. Was jeder einzelne daraus macht bleibt ihm selbst überlassen. Je besser wir unseren Berufsstand präsentieren desto mehr Verantwortung erhalten wir WIEDER. Doch bin ich der Meinung, dass wir uns nicht jeden Schuh anziehen müssen, schon gar nicht wenn der einige Nummern zu groß ist.
  7. Leider nein. Empfehle aber die Bücher zu kaufen; sie sind zwar ein bisschen teuer aber jeden Cent wert. Außerdem als Ausgabe in der Steuer absetzbar. Sehr hilfreich, insofern, weil es doch mehrere TP in verschiedenen Muskeln gibt, welche in das selbe Areal ausstrahlen. Hilft bei Pat. mit hartnäckigen Schmerzen manchmal weiter, über referred pain, die TP zu suchen. Buch durchgeblättert und alle Mm. raus geschrieben die beim Pat. betroffenes Areal angegeben haben. (Sind super übersichtliche Abbildungen) Öfters schon AHA-Effekt gehabt, als ich dann noch einen TP gefunden habe in einem Muskel, den ich eigentlich komplett ausgeschlossen hatte. Durch meine eigene Erfahrung kann ich für mich sagen, dass ca. 60% aller TP (von mir behandelten Pat.) auch die tatsächliche Ursache für die Schmerzsymptomatik ausmachen. Die restlichen 40% sind Kompensationen, wo ich die Ursache wo anders suchen musste. LG trigger37
  8. @MZD Hatte gestern Zeit den Artikel aus der Wissensbasis der Osteopathie genau durchzulesen. Deckt sich so ziemlich mit dem wie wir es während des Studiums gelernt haben. Die Triggerpunkte welche in Travell & Simons: Myofascial Pain and Dysfunction: The Trigger Point Manual (Vol 1 + 2) beschrieben werden gefallen mir besser als die TP-Karten, weil sie die Stellen wo TP´s am häufigsten vorkommen für jeden einzelnen Muskel beschreiben + das dazugehörige reffered pain Areal. Habe auch die Myofasziale Triggerpunkt Therapie von der IMTT (Schweizer Verband) gemacht und verwende je nach Pat. beide Methoden. Angenehmer für die Pat. ist die SCS-Technik, die der IMTT manchmal effektiver, wenn es darum geht, Schmerzsymptome schneller zu lindern, um zu anderen Strukturen vordringen zu können. Manchmal muss man zuerst Symptome bekämpfen, um dann die Ursache behandeln zu können. LG trigger37
  9. Als Selbstständiger bekommst du ohnehin nur die Therapien bezahlt die du auch durchführst. Alles organisatorische muss so nebenbei mitlaufen. Dafür hast du den Vorteil, dass du sehr viele Ausgaben (Fortbildungen, Telefon, PKW, Büromaterialien, etc.) von der Steuer abschreiben kannst. Da empfiehlt sich ein guter Steuerberater. Und gute Versicherungen brauchst du auch, für den Fall, dass du selbst mal krank wirst (Erwerbsausfallversicherungen).
  10. Die Bewegungsamplituden im ISG betragen ca. 2 - 4 Grad. Je größer die Belastung wird, wie beim Stand oder Einbeinstand, desto geringer die Amplitude. Daraus schließen die Biomechaniker, dass es bei entsprechender Belastung zu einer Verriegelung des Gelenkes kommen muss, was durch muskuläre Einflüsse verstärkt werden kann. Die Biomechaniker sprechen von einem Selbst-Verriegelungs-Mechanismus (self-locking mechanism). Diskutiert werden für diese Verriegelung der m. transversus abdominis, der mittlere Anteil des m. obliquus abd.int. , m. piriformis und die Kokzygealmusk.. Da es nach neuesten Kenntnissen keine gemeinsame Achse für beide Gelenke gibt, kommt es zu einer zwangsläufigen Mitbewegung des zweiten Gelenks, wenn im ersten Bew. stattfindet. Mit anderen Worten, wenn sich das Sacrum bew., muss es zu einer Bew. zwischen beiden Ilia kommen und wird als kinematisch geschlossene Kette beschrieben. Was ich außerdem sehr interessant finde: mittels radiostereometrischer Methode konnte keine Veränderung der Position des Sacrums in Hinblick auf das Ilium vor und nach einer Manipulation festgestellt werden. (Arbeit von Tullberg et al.(1998) Damit könnte man erklären, warum man nicht in der offenen Kette trainieren sollte. Die oben angeführten Punkte sind alle nachzulesen in: Paul Klein Peter Sommerfeld 1) Biomechanik der menschlichen Gelenke Grundlagen-Becken-untere Extremität
  11. Hallo Astrid Im FBZ-Klagenfurt bieten sie auch Kinesio-Taping Fortbildungen an Die kosten 275€ pro Kurs (1+2) Das Entstauungstaping kostet 75€ Die Kurse werden von Roger Ehrenreich PT des Kinesio-Taping Schulungszentrum Dortmund abgehalten Info´s findest du unter www.fbz-klagenfurt.at
  12. trigger37

    Skoliose

    "pierce" Sei so lieb und schick uns bitte dementsprechend wissentschaftliche Studien, welche deine Aussage auch belegen kann. Es gibt KEINE Therapie die das "non plus ultra" ist. Es gibt Therapien, die für den einen Pat. besser und für einen anderen nicht so gut wirken. @kibini: Finde heraus welche Strukturen für die Skoliose verantwortlich sind und versuche einen Plan zu entwickeln, wie du da entgegen steuern kannst. Ich halte generell nicht viel von "sogenannten Konzepten". Überlege mit welchen dir zu Verfügung stehenden Techniken du Erfolge erzielen kannst. Skoliosen sind Kompensationen des Körpers. Finde heraus wer kompensiert und versuche den Kompensationsmechanismus zu unterbinden. Der Körper deiner Pat. gibt dir die Antwort, ob du richtig liegst oder nicht.
  13. Das Problem an Kapandji ist, das fast alle seine Theorien nach neuesten Biomechanik-Studien widerlegt wurden. Hier zwei aktuelle Bücher die Kapandji zwar immer wieder zitieren (als alte Theorien) und die neuesten Erkenntnisse die ihn widerlegen. Paul Klein Peter Sommerfeld 1) Biomechanik der menschlichen Gelenke Grundlagen-Becken-untere Extremität 2) Biomechanik der Wirbelsäule Grundlagen-Erkenntnisse und Fragestellungen Beide Bände bei ELSEVIER Urban&Fischer erhältlich Der zweite Band ist erst im Sommer erschienen also topaktuell Paul Klein ist Professor an der Université Libre de Bruxelles, wo er die Forschungsabteilung für manuelle Therapien leitet. Kapandji war ein Pioniergeist und mitverantwortlich für die Biomechanik aus heutiger Sicht. Die Bilder hat er angeblich alle selbst gezeichnet. Allerdings wird ihm nachgesagt, dass seine Theorien ohne Versuche seinem Geiste entsprungen sein sollen. Viele Biomechaniker griffen seine damals revolutionären Ansichten auf und haben sie fast alle widerlegt. Gute historische Bücher, aber in der Praxis nicht einsetzbar, weil seine Angaben nicht stimmen. Trotzdem viel Spass beim lesen. Ohne Visionäre wie Kapandji wären wir nicht da wo wir heute sind.
  14. Hab für euch zwei wissenshungrige zwei kleine Buchtipps, weils da grad wunderbar hineinpasst. Zweimal Biomechanik vom feinsten: Paul Klein Peter Sommerfeld 1) Biomechanik der menschlichen Gelenke Grundlagen-Becken-untere Extremität 2) Biomechanik der Wirbelsäule Grundlagen-Erkenntnisse und Fragestellungen Beide Bände bei ELSEVIER Urban&Fischer erhältlich Beide Bände sowohl für Theorie als auch Praxis verwendbar Beide Bände sehr sehr spannend zu lesen und mit sehr viel AHA-Effekten Der zweite BAnd ist erst im Sommer erschienen also topaktuell
  15. Hallo ariane Ich versuche mal die Fragen der Reihe nach zu beantworten und zwar aus meiner Sichtweise. Ja!! Und ist nicht mal eine Seltenheit. Das kommt in der Praxis immer wieder vor. Mrt wird in der Rückenlage gemacht und gibt ein ganz, ganz anderes Bild, als in BL. (Nur ein kleiner Zwischenkommentar: In ganz seltenen Fällen kommt es bei uns vor, wenn alle anstehen, dass wir Bandscheibenpat. zum Dr. vet. med. schicken, weil die die einzigen sind, die MR im Stand (für Pferdchen vorgesehen) machen können. PT´s wird selten wirklich vertraut, weil zu viel schon aus Unerfahrenheit, Größenwahn und Dummheit passiert ist. RUF MUSS ERST WIEDER HERGESTELLT WERDEN. Da sind wir alle gefragt!!! Zusammenarbeit ist sogar extrem wichtig. Wenn du gut bist, hast du die dementsprechenden Ärzte aller Fakultäten auch hinter dir und das Netzwerk funktioniert. Braucht lange so eines aufzubauen. Je besser du wirst, desto mehr Vertrauen bekommst du, desto mehr Mitspracherecht erarbeitest du dir. Lass Taten folgen und vermeide viele Worte. Selbstverständlich sollt ihr bei der Diagnosefindung helfen. Je genauer euer Befund, desto mehr Aussagekraft. (Wie oft hab ich PT-Befunde von Kollegen/innen gesehen wo nur WISCHI-WASCHI drin stand) Werdet selbstkritischer!!! Wer von den PT´s hat mit dem Arzt persönlich Kontakt aufgenommen? Führt ein klärendes Gespräch, erörtert mit ihm was ihr gefunden habt, hinterfragt, ob er in BL befundet hat und verlasst euch nicht auf Aussagen von DRITTEN (Pat.). Hat einer von euch persönlich gehört, was der Arzt mit Pat. besprochen hat. Es gibt soooooo viele Pat. (ganz besonders SCHMERZpat.) die versuchen alle gegeneinander auszuspielen (ist nicht erst einmal vorgekommen) Nochmals, Sowas kommt in der Praxis immer wieder vor. Nicht entmutigen lassen!!! Mit jeder Weiterbildung werdet ihr besser und je besser ihr werdet, desto größer wird das Vertrauen in euch. Doch dieses Vertrauen muss man sich erst sehr sehr hart erarbeiten!!!
  16. @stephan: Respekt, vom programmieren habe ich gar keine Ahnung. Wollte nicht kritisieren, nur inspirieren!!! :-)
  17. "stephan" Siehst du, das ist der Unterschied zu mir. Denn wenn ich die Ärzte mit denen ich zusammenarbeite bitte, mir eine weitere Verordnung auszustellen, tun sie es auch, weil sie - durch die vielen Gespräche, die ich mit ihnen führe - wissen, was noch machbar ist. Das ist genau der Punkt, den ich vorher schon mal angesprochen habe Ich zitiere mich nun selbst: Redet mehr mit Ärzten, baut gute Kontakte auf, bildet euch weiter und sorgt damit dafür, dass das Bild der Therapeuten ein besseres wird. Wer viel kann braucht sich nicht zu fürchten. Das Wohl unserer Klienten sollte oberste Priorität haben. Wie die Kompetenzverteilung aussieht ist Sache des (reformierungsbedürftigen) Gesundheitssystems. Jedes System kann umgangen werden. Macht Ärzte zu euren Verbündeten und NICHT zu euren Feinden.
  18. @ physiomama: geh einfach auf Hilfe bei: (quote=Nutzername]zitierter Text[/quote) Ersetze Nutzername mit Nick und ersetze zitierter Text mit dem was du kopieren willst Ist hier ein wenig mühsam, wenn ich da an andere Foren denke, die haben ein einfaches Button-system.
  19. "stephan" Das ändert wenig an dem Grundproblem, dass du wieder derjenige bist, der die Erstdiagnose stellt!!!! Abgesehen davon, dass es sehr viele Ursachen für rezidivierende BWS-Blockaden gibt, um dein Beispiel zu verwenden. Gib mir bitte mal ein theoretisches Beispiel, wie du in so einem Fall vorgehen würdest. Hier in der Diskussion darfst du jetzt imaginär diagnostizieren!!!! Patient mit rezidivierenden BWS-Blockaden kommt zu dir in die Praxis und will behandelt werden. Wie gehst du vor? Welche Fragen stellst du ihm? Wie schaut dein Befund aus? Worauf achtest du? Wie wirst du behandeln?
  20. Das ist die klassische Karte. Es gibt aber viel mehr Triggerpunkte. Diese Karten zeigen die Stellen, wo Triggerpunkte laut div. Studien am häufigsten anzutreffen sind. TP´s können überall und in jedem Muskel auftreten. Wenn man weiß wo welcher TP sein referred pain hat, kann man schon über die von Pat. beschriebene Schmerzareale rückschluß auf die TP ziehen. Sehr gut sind da die Bücher von Travell & Simons: Myofascial Pain and Dysfunction: The Trigger Point Manual (Vol 1 + 2) Such dir den schmerhaftesten Punkt und geh das Prozedere durch. Gib den Strukturen zeit sich zu entspannen. Du merkst eh schon nach relativ kurzer Zeit wie sich der Spannungszustand verbessert. Viel Erfolg!!!!!!! Glaub mir du wirst ihn haben
  21. Wir diskutieren hier scheinbar auf zwei Ebenen. Wenn ein Dr. med. sich keine Zeit nimmt und einem Pat. eine Diagnose erstellt (nehmen wir wieder) z.B.: Lumbago, dann bekommt er ein gewichtiges Problem, sollte sich später herausstellen, dass (der Kreuzschmerz von dem der Arzt nicht weiß wo er herkommt wird mit Lumbago diagnostiziert - es sich bei der Ursache im schlimmsten Fall um einen Tumor der Niere handelt. Ganz extrem weiter gesponnen, Patient stirbt an den Folgen und die Familie klagt, wegen Fehlerdiagnose und damit unterlassener Hilfeleistung. Dieses Fallbeispiel soll ganz nüchtern betrachtet zeigen, worum es mir geht. Wenn ihr euch den Schuh anziehen wollt, dann BITTE mit allen Konsequenzen. Wenn ihr Erstdiagnosen erstellen wollt, ohne einen Arzt vorgeschaltet zu haben, wird so etwas bald Alltag werden. Ich hoffe ihr habt gute Versicherungen und sehr gute Rechtsanwälte. Nur eine kleine Anmerkung aus meiner Praxis. In der ersten Therapieeinheit, wird bei mir zu 80% befundet und die restliche Zeit therapiert. Die neurologischen Tests, die für uns Therapeuten wichtig sind dauern keine fünf Minuten und gehören zu einer anständigen Anamnese dazu. Ein kleiner Tipp: Redet mehr mit Ärzten, baut gute Kontakte auf, bildet euch weiter und sorgt damit dafür, dass das Bild der Therapeuten ein besseres wird. Wer viel kann braucht sich nicht zu fürchten. UND: Ärzte sind auch nur Menschen!!!!!!!!!!
  22. Auch als JONES D.O. - Technik bekannt Die Vorgehensweise aus osteopathischer Sicht: 1) Feststellen und untersuchen der Bewegungseinschränkungen 2) Lokalisieren des Triggerpunktes (Triggerpunkt in der Osteopathie ist nicht gleich Triggerpunkt der schweizer IMTT), welcher mit der Dysfunktion des entsprechenden Gelenkes in Verbindung steht 3) Die Position finden, wo der Schmerz geringer wird 4) Die gefundene Position mindestens 90 Sekunden halten (länger ist von Vorteil, weil Bandstrukturen mehr Zeit brauchen) (90 Sek. weil es erst nach dieser Zeit zu Reaktion mit RM kommt) 5) Ganz, ganz langsam in die Ausgangsposition zurückkehren 6) Den Triggerpunkt kontrollieren Funktioniert sehr gut. Wichtig: ZEIT LASSEN UND DRAUF BLEIBEN
  23. Noch eine kurze Ergänzung: Für diejenigen, die jetzt vielleicht sagen, na typisch ÖSI, bei denen ist ja eh alles anders - NEIN, euer System unterscheidet sich von unseren nur minimal. Und das weiß ich aus Erfahrung, da ich 4 von meinen 16 Berufsjahren in Deutschland gearbeitet habe. Ich glaube nicht, dass sich in den letzten 5 Jahren sooooo viel geändert hat.
  24. Ich verfolge die durchaus spannende Diskussion schon seit einigen Tagen und habe mich nun entschlossen auch meinen Senf dazuzugeben. Habe im Moment nur ein paar Fragen: Wer von euch glaubt wirklich in der Lage zu sein, eine ernst zunehmende Diagnose erstellen zu können? Wer von euch kennt die standardisierten RED FLAGs die für ernst zunehmende Diagnosen eine absolute Notwendigkeit sind? Wer von euch ist in der Differentialdiagnostik geschult? Wer von euch macht bei jedem Patienten eine neurologische Untersuchung? Wer von euch kann wirklich unterscheiden, ob (weil es erwähnt wurde) der Lumbago eine orthopädische oder ein viszerale Ursache hat? Wer von euch kann ad hoc unterscheiden, ob der Schmerz eines Patienten neuralgisch, radikulär oder pseudo radikulär ist? Wer von euch weiß sofort ob Schmerzen degenerative, entzündliche oder muskuläre Ursachen haben? Wer ist mit den verschiedenen Ätiologien der Symptome wirklich vertraut? Zugegeben ich gieße jetzt ein wenig Öl ins Feuer, aber denkt mal darüber nach. Die Verantwortung, die viele gerne übernehmen wollen ist doch eine sehr große. Seid ihr dazu wirklich in der Lage und euch auch den damit verbundenen Konsequenzen bewusst??
  25. möchte kurz mal ein missverständnis aufklären. bei triggerpunkten kommt es zu lokalen schmerzen, wie hier im deltoideusbereich beschrieben. die ausstrahlungen sind nicht schmerzhaft, es ist eher ein ziehendes gefühl, bzw eine art dehnreiz. m. pectoralis major + m. infraspinatus (sind ja gegenspieler)haben ihr referred pain im deltoideusbereich. passt auch zu den baseballbew. dafür sprechen würde, dass bei belastung der schmerz wieder kommt, da triggerpunkte immer nur in den verkürzten muskelfasern auftreten und den muskel dadurch in seiner länge limitieren. kommt durch belastung aktivität in die entsprechenden muskel so reagieren diese auch mit dehnreizen und entsprechenden symptomen. mfg Alex
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