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Showing content with the highest reputation since 10.08.2021 in Beiträge

  1. Hallo Janosch, ich bin Physiotherapeut und Medizinstudent und hatte nach einem Autounfall die gleichen Beschwerden. Wie die Kollegen bereits festgestellt haben, sind die Geräusche im Gelenk völlig normal. Die Kompression auf Nerven und Gefäße, die deine Symptome erklären, könnte durch eine erhöhte Muskelspannung in Hals und Nacken kommen. Durch die erhöhte Beweglichkeit versucht deine Muskulatur deinen Kopf krampfhaft zu stabilisieren. Das macht sie solange bis sie nicht mehr loslassen kann. Dabei spielen deine Haltung und belastende Arbeit (auch Sitzen) eine Rolle. Versuch für 1-2 Wochen regelmäßig die Muskeln sanft zu lockern, die Wirbel (vorallem die obersten) schmerzfrei so weit wie es geht zu bewegen und danach zu stabilisieren. Mit der Zeit sollte sich ein Gleichgewicht zwischen der Beweglichkeit und der Muskelspannung einstellen. Das kann aber auch unter optimaler Therapie mehrere Wochen oder sogar Monate dauern. Ich habe zu dem Thema Halsstabilisierung und Übungen ein Youtube-Video gemacht: Vllt fängst du ja was damit an. Beste Grüße und gute Besserung, Oli
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  2. Hallo Gast Lad-oli, ich kann dich verstehen, hatte mich Anfang des Jahres verletzt und weiß, wie nervend und frustrierend das ist nur rumzusitzen. Aber wie oben bereits erwähnt, in den Schmerz reinzuarbeiten ist quatsch - was aber nicht zwingend heißt, dass du nichts machen kannst. Ich würde dir empfehlen, was für die Entspannung deiner Arme und Schultern zu tun. Sehnenreizungen, die irgendwann zu Sehnenentzündungen führen entwickeln sich meistens zwar aus mehreren Faktoren (Überlastung, Fehlstellungen, Ausweisbewegungen, etc.), aber vor allem dadurch, das der Muskel durch was auch immer in einem hypertonen, also angespannten Zustand verbleibt, denn ein verkürzter Muskelbauch zieht immer an seinen Sehnen; So lange kann also eine Reizung auch anhalten, bis der Muskel wieder Locker wird (natürlich auch hier wieder die anderen Faktoren mit beachten, deswegen schwierig zu pauschalisieren) Mein Rat also: Versuch den Biceps durch (Eigen-)Massage ein wenig zu lockern - drück dabei aber nicht wie wild darauf herum, dass kann dazu führen, dass die Sehne dann noch mehr gereizt wird - und "schiebe" dabei tendenziell immer vom Muskelbauch zu den Schmerzen, also zu deiner Bicepssehne hin. Zusätzlich ist Wärme sinnvoll (-> Durchblutung), lokal direkt auf der Schmerzstelle und dem Muskel(n) selbst, als auch global, d.h. heiße Dusche, heißes Bad oder Sauna. Dazu kann man auch mit einer ausgewogenen Ernährung unterstützen (Im Kontraktionszyklus benötigen wir Energie für die Relaxtion nach der Anspannung, wofür wir besonders Kalium und Magnesium brauchen, aber natürlich auch andere Stoffe) Manuelle Therapie finde ich gut, und in deinem aktuellen Stadium sinnvoller als ein Übungsprogramm, weil du hier auch eher passiv bleibst. Ich sehe es auch so, dass man immer eher die "Ursachenbekämpfung" im Blick haben sollte, aber gerade bei akuten Schmerzen ist es schon sinnvoll, erst einmal diese herunterzufahren, da man ja sonst ggf. gar nicht die Chance hat, die Ursache in den Griff zu bekommen, sprich erst die Reizung und die Schmerzen minimieren, bevor man mit Übungen beginnt, an der Instabilität zu arbeiten. Einzelne lockere Übungen kannst du einbauen (ist ja schließlich dein Körper), um den Zustand zu beobachten, vom Training an Oberkörper, Schultern und Armen würde ich dir im Augenblick jedoch abraten. P.S. großartig Dehnen würde ich an deiner Stelle auch nicht, da es wenig Einfluss auf den Spannungszustand des Muskels hat und du damit noch vermehrt an den Sehnen ziehst, wenn diese (noch) nicht nachlassen können. Lieben Gruß
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  3. Davon würde Ich dir aufjedenfall abraten Gast lad-oli: Es gilt immer solange der Schmerz present ist keine Übungen machen, da diese den Schmerz verstärken könnten. Der Schmerz kommt ja oft von einem Reizungs- und Verletztungszustand einer bestimmten Struktur. Um zu verstehen warum man nicht in den Schmerz gehen sollte muss Ich das mal kurz erklären. Dafür gibt es eigentlich zwei Gründe 1. Ein Schmerz ist ein Warnsignal. Ist eine Struktur geschädigt oder befindet sich in einer misslichen Lage weil sie z.b. eingeklemmt ist (z.b. Nerv bei einem Bandscheibenvorfall, Miniscus oder Supraspinatussehne) dann springen die sog.Schmerzrezeptoren an und senden Schmerzsignale über Nervenbahnen ins Gehirn. Würde man diese Schmerzen ignorieren dann wird das Gewebe natürlich noch mehr geschädigt. Ist zb. die Supraspinatussehen unter dem Schulterdack eingeklemmt und Ich bewege immer schön meinen Arm nach oben dann reibt das das Schulterdach solange daran bis sie letztendlich durchgerissen ist. 2.Wir wollen ja das die Struktur die verletzt ist heilt. Das funktioniert nur in dem das Gewebe eine gute Durchblutung, also einen guten Stoffwechsel hat. Somit bekommt das Gewebe die zur Heilung notwendigen Nährstoffe und andere Stoffe werden wieder abtransportiert. Nun, was passiert bei einem starken Schmerz? Es wird Adrenalin ausgeschüttet, also ein Streßhormon. Dieses veranlasst daß sich die Blutgefäße, die Kapillare zusammenziehen. Es findet also keine gute Durchblutung mehr statt die wichtig ist für die Heilung. Ist das Gewebe letztendlich geheilt oder man löst die Kompression der Struktur dann lassen die Schmerzen nach. Also in den Schmerz reinzuüben ist somit quatsch Im Prinzip ist das Impingmentsyndrom, die Entzündung und er Schmerz der daraus resoltiert ja nur ein Symptom. Die Ursache könnte somit die Instabilität sein. Hierbei ist wichtig sowohl eine Symptom- als auch eine Ursachenbehandlung durchzuführen. Dabei gilt Symptom vor Ursache. Zuerst sollte sich immer um die gereizten Strukturen gekümmert werden. Das sind Manuelle Maßnahmen die vom Physiotherapeuten/in durchgeführt werden. Im imaginären Physiowerkzeugkoffer befinden sich auch Techniken zur Entlasstung, z.b. bei einer eingeklemmten Sehne. Als Zusatzmaßnahme bietet sich eine Ultraschall-oder Stromtherapie an. Gekoppelt damit hat man gute Erfolge. klingen die Schmerzen und der Reizzustand ab beginnt man vorsichtig mit der aktiven Therapie. Diese beinhaltet bestimmte Übungen vorallem um das Schultergelenk zu stabilisieren. Hier wird dann die Intensität und Anforderung langsamm gesteigert aber immer im schmerzfreien Bereich. Leider Nein, komm aus Oberfranken, da wüsste Ich aber einen
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  4. Bei Schwindel ist wichtig grundlegende Erkrankungen vorerst auszuschließen! Daher ab zum Neurologen - sollte mal ein MRT vom Kopf geben. Dann zum HNO - da warst du ja bereits! Check Der Angiologe guckt sich die Gefäße im Halsbereich an, ob da alles gut ist. Cardiologe kann sich das mit dem Blutdruck und dem Herzen mal angucken. Wenn das alles negativ ist kann man mal anfangen sich die Halswirbel anzugucken - die können auch für benannte Probleme sorgen. Physio kommt bei diesen Problematiken als letztes - du kannst dir auch ruhig schon Termine bei besagten Ärzten machen, sind Facharzttermine und daher wirds dauern bis du einen hast, die Überweisungen dafür kannst du dir in der Wartezeit ausstellen lassen. Gute Besserung!
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  5. Hallo Domi, du weißt ja, dass eine Hüftprothese gut und gerne 6 Monate brauchen kann um einzuheilen. Da können die Hüftrotatoren der Hüfte oder das Kreuzbein schon mal zwicken, da durch die neue Bewegungs- und Schmerzfreiheit des neuen Gelenkes Muskeln wieder aktiviert werden, die Jahrelang fast zum erliegen kamen. Ich würde zunächst mit dem Chirurgen oder deinem Orthopäden sprechen, um einen korrekten sitz der Prothese sicherzustellen. Wenn ja, würde ich den Arzt bitten dir nochmal KG zu verordnen.
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  6. Hey, also ich bin Münsteraner. @tribulaun : Faszienrolle sind fürs kurzzeitige Wohlbefinden ganz ok. In aller Regel wirst du allerdings dadurch nichts lösen, da du an die tiefen Sehnenstrukturen ranmusst. Die sind unerreichbar mit den Rollen, wobei es mittlerweile vielleicht welche gibt, mit denen man tiefer kommt. Allerdings brauchst du auch einen Druck, der groß genug ist und musst gleichzeitig halbwegs entspannt sein. Unwahrscheinlich, dass es nachhaltig ist aber für momentane Entlastung brauchbar. Zu den Massagen/Übungen: Viele Übungen werden hier im Forum angesprochen. Ansonsten empfehle ich gerne Liebscher und Bracht. Die Videos von denen sind gut verständlich und einfach anzuwenden. Eure beschriebenen Probleme (also von NoWalking und tribulaun) werden dadurch aber nicht weggehen. Zu tribulaun: Verkürzte Sehnen klingt etwas endgültig und beschreibt nach meiner Auffasung die Situation falsch. Zwar kann man letztlich von einer Verkürzung sprechen, aber ich würde das eher gestaucht nennen, da es ein reversibler Prozess ist. Ich denke, du meinst mit: "ganzes Leben stark verkürzt" so ab jungem Erwachsenenalter? Das umgebendes Gewebe an deiner Beinrückseite hat sich deinem gelebten Leben angepasst. Wir trainieren immer, also alles was du je gemacht hast und vor allem wie spielt da rein. Paar Jahre sitzen und kein Ausgleichssport reicht als Startschuss für ein Problemherd in den Kniekehlen. Dadurch kannst du womöglich im Stehen die Beine nicht ganz durchstrecken oder fühlst zumindest eine Spannung, wenn du sie durchstreckst. Der Prozess geht immer weiter bis iwann der Rollator winkt, es sei denn die Spannungsherde werden gelöst. Wie? Stunden über Stunden intensive Massagen überall da wo sich das Gewebe verdichtet hat bzw. sich an die Knochen gefräßt hat etc.. Was genau man da machen muss, worauf man achten muss etc. kann ich nicht erzählen und ich vermute man würde es nicht verstehen geschweige denn selbst bei sich anwenden können. Dazu gehört viel Wissen + Gefühl was Jahre dauert, sich anzueignen. Mal abgesehen davon, dass die allermeißten bei Massagen nach drei Minuten Schmerzen in den Händen haben und die Winkel bei Selbstmassagen noch herausfordernder sind. Allerdings ist folgender Punkt sehr wichtig. "Büroarbeitsplatz von 8h täglich. Ich glaube das lässt sich nur schwer wieder aufholen" ist differenziert zu betrachten. 1. Willst du wieder wie ein Kind sein vom Körpergefühl --> herausfordernd 2. Willst du schmerzfrei und ohne Gefühl von Schiefe, Druck etc leben --> deutlich leichter, man muss wissen,was man dafür tun muss. Also es geht es um die gefühlte Problematik. Das heißt du hast grade Schmerzen bzw. Unwohlsein, was vielleicht seid Jahren kontinuierlich wächst und dir das Gefühl von "da ist immer mehr" gibt. Dabei ist es "nur" die innerste Statik, die dieses gesamte Gefühl ausmacht. Das bedeutet, bei Restrukturierung der tiefen, verhärteten Gewebemuster folgt sehr schnell das zweite (also Schmerzfreiheit etc), da sich die Erleichterung über die Lösung der engsten Verbindung einstellt. Wie als würden 10 Leute je einen Finger von dir drücken und einer würde sehr fest drücken --> Problematische Situation. Aber Sobald dieser eine locker lässt, ist die gefühlte Problematik weg. Ich bin auf dieser Plattform, um bei derart Problemen meine Meinung zu sagen. Und zwar: Bei euch müssen gute funktionelle Masseure oft ran dann klappt das. Sonst sicher nicht! Ich will nicht den Eindruck vermitteln, dass ich nach Kunden fischen will, aber ich kenne außer meiner Lehrerin und mittlerweile mir niemanden, der das so macht und so versteht. Bestimmt gibts da aber welche oder zumindest dem Nahekommende. Ich habe einfach selber unfassbar viel durchgemacht und kann mich in viele hineinversetzen. Wie viel hätte ich darum gegeben, mein heutiges Wissen schon früher zu haben. Und jetzt versuche ich euch iwie in die richtige Richtung zu leiten. Grüße
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  7. Ich gebe dir vollkommen Recht, Matschos. Ein Wechsel zischen entlastenden Techniken (Massag, manuelle Therapie) zur Erweiterung der Beweglichkeit und aufbauenden Techniken (Stabilität und Muskelsymetrie) zum Erhalt dieser schmerzfreien Beweglichkeit ist auf jeden Fall das langfristige Ziel einer persönlichen Behandlung. Die schwere der Unfälle, die Dauer und die Ausprägung der Symptomatik legen nahe, dass sich die Problematik auch auf andere Körperteile und auf die Körperstatik auswirkt. Janosch selbst hat ja bereits von starken Spannungen im Kieferbereich berichtet. Das Video dient lediglich der Linderung des größten Symptoms, weswegen er diesen Beitrag erstellt hatte. Es war als schnelle Hilfe zur Linderung und dem Verständnis gedacht und stellt keinesfalls eine ganzheitliche Therapie dar, was online auch unmöglich ist - dazu, hoffe ich, ist Janosch langfristig in Behandlung. Es wird mehr Videos geben, die auf das Wechselspiel und mögliche Probleme/Ursachen wie Muskeldysbalance, Hyper-/Hypomobilität und deren Zusammenhänge eingehen werden, um die Behandlung durch einen Therapeuten durch Verständnis und ganzheitliche Ansätze zu ergänzen.
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  8. Ich habe alle Module der AG Atemphysiotherapie besucht und bin somit Atemphysiotherapeutin. Mit 10 Jahren Erfahrung. Schlau machen kann man sich bei der AG Atemphysiotherapie, der deutschen Atemwegsliga, sowie den absoluten Vorreiterinnen Dorothea Pfeiffer-Kascha, Sabine Weise und Beate Koniezko... und nochmal, die Lippenbremse ist ein absolutes muss. Möchte man aber sehr konstante Drücke , gerade beim Aufbautraining, kann man mit den Strohhalmem toll für den Patienten jonglieren. Es gibt auch Schemata bei Google, die entsprechend verschiedene Druckverhältnisse mit Strohhalmstücken aufschlüsseln (in mmHg Wassersäule) . Liebe Grüsse, ist ein ganz spannendes Feld
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  9. Durch dein Leben wirst du eher keine Osteoporose bekommen haben - der Lebensstil kann aber dazu geführt haben, dass sie sich schneller manifestiert hat. Nein, viel ist es nicht, wichtig sind immer Basics, wie ich ja oben geschrieben habe. Das mit dem einen Tag habe ich nicht so verstanden, wenn es aufs Problem ausgerichtet ist, weil dein Cheatday naja... Kann man sehen wie man möchte und je nach Zielsetzung. Wärme und Liegen ist nicht falsch, aber eben nicht nur! Zuviel von allem ist schlecht. Dein Körper strebt ein Gleichgewicht an. Wichtig ist nur zu wissen, du hast es selbst in der Hand, kannst keine Verantwortung abgeben - das muss von dir kommen und an sich muss man nur eine Routine finden - denn das macht es viel einfacher. Morgens 5min Bandscheibe leer pumpen - 30min am Tag wandern/joggen - 2-3 Übungen zum stabilisieren und kräftigen. Ein paar Lebensmittel mit Calcium einbauen und am besten dir Vitamin D + K2 kaufen - das in ausreichendem Maß in unseren Breitengraden zu bekommen ist nahezu unmöglich. Das Calcium brauchst du um das Vit. D aufnehmen zu können - das K2 ist oft bei Vit D dabei und schützt deine Leber wenn du zuviel Vit. D genommen haben solltest. Wenn du dich an die Packungsbeilage hälst, sollte nichts passieren. Zusätzlich dir einen Arzt für die Osteoporose suchen damit man das im Blick behält, Vit. D/ Calcium regelm. testen lassen um zu wissen ob du das auch richtig aufnimmst - wenn du genetisch Calcium nicht sogut aufnimmst, kannst du oben reinkippen soviel du willst - aber das bespricht dann der Arzt hoffentlich mit dir. LG
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  10. Hey, also das mit dem einrenken würde ich komplett sein lassen - ich sehe eher nicht dass bei dir etwas blockiert ist. Denke du hast da eher andere Probleme. Zumal manipulieren bei Osteoporose kontraindiziert ist ?! Gerade für die Osteoporose MUSST du Sport machen - du MUSST deine Ernährung diesbezüglich anpassen. Bist du da bei einem Arzt/Diätologen in Behandlung? Nimmst du Vitamin D? Achtest du auf ausreichend Calcium? Bewegst du dich ausreichend? Osteoporose ist ja ein Knochenschwund, die werden pathologisch "dünner" weniger belastbar. Das heißt du musst was du kannst dafür tun, dass dein Körper dagegensteuert mit Gleichgewichtsübungen, mit Übungen die nicht sehr invasiv sein, langsam steigern, Technik beachten. Das mit der Flüssigkeit hast du etwas falsch verstanden - trink deinen Kaffee wenn er dir gut tut, aber auch Wasser. Hier geht es mir eher darum, dass deine Bandscheibe aus viel Wasser besteht - nach 4-8h in Rückenlage, im Schlaf saugt sie sich richtig voll - wenn du aufstehst und die Schwerkraft auf dich wirkt, wird sie in den ersten Stunden kleiner bis ein konstanter Druck entsteht. Darum ist es für dich besonders wichtig morgens schon ein paar Minuten Übungen zu machen um die volle Bandscheibe zu entwässern - damit sie nicht soviel Druck ausüben kann auf die Nerven im Rücken. Denn je höher der Druck, desto einfacher drückt sie sich wieder raus und macht dir Beschwerden. Als du den Vorfall hattest als du den Harn nicht halten konntest, wurdest du operiert?
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  11. Ist ja auch kein schwarz/weiß denken - manchmal denke ich mir bei Therapien auch - hätte die Person nicht zwingend herkommen müssen - gerade für manche Patientengruppen ist es schwerer und wenn ich Übungen kontrollieren will, was besprechen finde ich das völlig legitim. Ausschließlich sollte das nicht sein. Wobei wenn das dem Patienten reicht, ist das ja wie hier - nur halt 1:1 und man kann wenigstens irgendwas machen - als garnichts oder sich eine Meinung abholen. Ich denke es hat Potential und ist eher sowas wie ein Tape - kann nützlich sein, ist aber nicht zwingend notwendig.
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  12. So, jetzt werd Ich mich hier auch mal einklinken und Giannis Beitrag ergänzen. Denn da hat der Kollege in einigen Punkten recht. Ich denke man sollte gewisse Methoden trotzdem immer hinterfragen. Natürlich ist Dr.Kirsch ein Orthopäde der schon lange in seinem Job ist. viel Erfahrung? mag sein Das haben wir Physios aber auch und arbeiten schon sehr lange mit bestimmten Krankheitsbildern, zwar vielleicht keine 30 Jahre aber jedenfalls schon solange z.b. mit Schulterpatienten um reichlich Erfahrung zu sammeln. Wir tasten ab, palpieren, können feststellen wie der Schulterkopf, das Schulterblatt steht. Schauen uns sogar mal weiter unten das Becken an. Auch eine organische Ursache, alte Bauchoperationen können zu Schulterbeschwerden führen. In Kombination mit diversen Tests haben wir so oft ein gutes Bild über die Ursache von Schulterbeschwerden und positive Feedbacks wenn es besser geworden ist. Außerdem kommt uns das ganzheitliche Arbeiten wie schon oben erwähnt zu gute. Wir bewerten unsere Therapieansätze und hypothesen bei jeder Therapieeinheit eines Patienten täglich neu und versteifen uns nicht auf eine Ursache. In dem Video von Dr. Kirsch oder der Seite wo verlinkt wurde wird ja als Hauptverursacher eines Impingments(Verengung des Raumes zwischen Schulterdach, Akromion und Schulterkopfes, also Einklemmung der Supraspinatussehne oder/und des Schleimbeutels) das Akromion genannt das verkrümmt ist und das auf die Supraspinatussehne drückt. Selten hatten wir in unserer Praxis einen Impingmentpatienten wo das Akromion so dermaßen fehlgeformt ist daß es wie ein Haken die Sehne reizt. Denn bei fast jeden Patienten lassen wir uns die MRT aufnahmen geben. Und das zeigt uns eben auch die Erfahrung und das Erleben an unserern Patienten. Keine Frage dies gibt es aber Ich glaube nicht daß man dies dann mit Aushängübungen hinbekommt und dann um eine chirurgische Operation nicht drum herumkommt. Auch Chirurgen die sich auf die Schulter spezialisiert haben machen doch einen guten Job und können dann dieses Problem lösen. Eine Verformung des Knochens ist eigentlich durch diese Übung nicht möglich, das kann Ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Vielleicht wenn man mehrere Stunden hängt aber das hält kein Mensch durch. Dabei sind die Ursachen sehr vielfältig. Sich nur auf das Akromion zu fokussieren ist nicht sinnvoll, da die Hauptursache für das Impingmentsyndrom eine Fehlposition des Schulterkopfes ist. Außerdem könnte auch eine Fehlstellung der Scapula dazu führen. Daß Studien über die Methode gemacht wurden darüber könnte man auch skeptisch sein. Da fehlt mir ehrlich gesagt die genaue Quelle. Allein die Aussage daß man durch das Aushängen 99prozent der Schulterschmerzen beseitigt werden klingt nach einer Werbemasche und ist schon sehr hoch gegriffen. Allein da sollte man skeptisch sein. Heilversprechen abzugeben kann nie gut sein. Außerdem ist nicht klar was diese Patienten hatten, welcher pathologische Zustand herrschte. Schulter ist ja nicht gleich Schulter. Es nützt wenig wenn man ein paar Impingmentpatienten hat und der Rest sind andere Schulterbeschwerden unterschiedlicher Ursache. Man brauch einen Vergleichswert mit gleichem klinischen Befund. Natürlich würden dann viele Sagen daß Ihnen das Aushängen erstmal Erleichterung brachte. Man kennt das auch aus der Physiotherapie. Bei akuten Schulterschmerzen machen wir Therapeuten manchmal Traktionen des Schultergelenkes. D.h. wir ziehen am Schulterkopf. Dadurch erreicht man eine Schmerzlinderung was sich im Prinzip auf das Aushängen übertragen lässt. Das ist aber keine Dauerlösung da die Ursachen nicht beseitig werden Aus dem Link "Dr. Kirsch vermutet Erdanziehungskraft und Nichtgebrauch. Klingt logisch für mich: Der durchschnittliche Arm wiegt 5 Kg (Bei Pumpern wiegt er natürlich mehr). Wenn Du Deinen Arm nie hebst oder hängst, dann zieht das Gewicht Deines Armes immer nur in eine Richtung: Nach unten – über Jahrzehnte. Dein Schulterdach wird nach unten hin deformiert und die Rotatorenmanschette, die durch Nichtgebrauch ohnehin schon schwach ist, wird eingeklemmt – “aua”. Also das mit der Erdanziehung und der Arm ständig hängt, somit sich das Schulterdach verformt kann Ich nicht nachvollziehen. Der Arm hängt nicht stundenlang nach unten. Soviel zug kann der Arm auch nicht ausüben um das Schulterdach zu deformieren. Da müsste man ja Stundenlang ein schweres Gewicht hinhängen und den Arm die ganze zeit hängen lassen. Außerdem hast du immer eine Anspannung da du immer wieder mal was mit dem Arm hebst. Dr.Kirsch spricht aber auch Training + Aushängen an und nach Training würde Ich ein dickes Ausrufezeichen machen. Denn das ist der wichtigere Teil. Mit Nichtgebrauch der Muskeln hat er z.b. gar nicht unrecht. Was nämlich so gut wie ne gebraucht wird sind bestimmte Muskeln nämlich v.a. die Außenrotatoren die abschwächen und alle vorderen Muskeln die am schulterkopf ansetzen v.a. die sog. Innenrotatoren überwiegen da diese ständig gebraucht weden. Es herrscht also ein muskuläres Ungleichgewicht wodurch sich irgendwann der Schulterkopf aus der Pfanne nach vorne verlagert und es häufig zur Schulterblattfehlstellung kommt. D.h. einige Muskeln verkürzen und andere sind dann zu schwach. Somit ist nicht das Akromion der HAuptübeltäter sondern man kann festhalten eine Impingment kommt vorallem von einer Schulterkopf und Schulterblattfehlstellung. Ich glaube daß das Aushängen erstmal gut tut. Man kennt das ja von einer Traktion/Aushängen der Wirbelsäule. Im Fitnesstudio hab Ich mal ein Gerät gesehen wo man sich seine Füße festschnallt und die Vorrichtung sich so dreht daß man wie ein Fledermaus kopfüber hängt um da Zug auf die WS auszuüben. Bei einem gesunden Menschen ist das vielleicht o.k aber viele sachen sehe Ich da ehrlich gesagt skeptisch und was man angeblich alles damit heilen kann. Das ist das selbe was im Prinzip Liebsche und Bracht macht. Einfache Methode und man hat ein Wundermittel zur Hand das alle Beschwerdebilder lösen kann. Druckpunkte und Dehnungen und schon ist alles behoben. Aushängen täglich und Schulterbeschwerden sind weg. Dabei werden diese Schmerzbücher fast schon wie Bibeln verkauft, die einzige wahre Methode damit man die Erleuchtung bekommt. Wenn es einem gut tut soll er es machen, aber es gibt auch einige Argumente die dagegen sprechen. Bei einem Impingmentsyndrom, also wo sich die sog. Supraspinatussehne unter dem Schulterdach einklemmt, auch wenn vielleicht das Akromion so nen haken hat oder fehlgeformt ist und dies die Kompression der Sehne verursacht. Bevor man zu dieser Übung überhaupt kommt um das Akromion zu verformen würde der Pat. so starke Schmerzen haben daß diese Übung gar nicht durchführbar ist. Denn akut ist häufig eine Entzündung mit dabei. Die Schmerzen kommen auch oft weil die Supraspinatussehne durch das ständige Reiben am Akromion schon angerissen ist. Auch wenn der Raum vielleicht bei über 90 grad wieder etwas größer wird muss Ich dennoch die 90 grad überwinden, also schrubbe Ich ständig mit meiner Sehne da vorbei, wodurch sich die Verletzung verstärkt und wenn man Pech hat irgendwann reist. Außerdem kann der Schleimbeutel mit Entzündet sein. Durch das Hängen hätte Ich dann ständig Zug an der Sehne und wenn diese eine Verletzung hat ist das keine gute Positione Das wäre eigentlich Kontraproduktiv. und aufjedenfall keinem solchen Schmerzpatienten /in zu empfehlen. Ein weiteres Problem könnte Ich mir bei einer Dauertraktionen darin vorstellen daß ja auch unsere Gelenkskapsel und Bandstrukturen dauerhaft ausleihern. Wenn man bedenkt daß das Schultergelenk hautpsächlich nur kapsulär und durch Bänder stabilisiert ist wäre das fatal und würde weitere Beschwerden mit sich ziehen. Da fällt mir jetzt noch was ein. Bei einem Impingment werden ja die Patienten erst aufmerksam weil Sie merken daß Sie Ihren Arm nicht mehr über 90 grad anheben können. Denn das ist die Position wo die Sehne ja einklemmt. Würden wir also den Arm immer unter 90 grad halten und nie nach oben heben wie dr. Kirsch beschrieben hat, dann würde den meisten vielleicht gar nicht auffallen daß sie ein Impingmentsyndrom haben. Außerdem kommte es ja erst zum Impingmet weil wir über 90 grad Arbeiten, hier der Raum unter dem Akromion aus diversen Gründen zu klein geworden ist und die Sehne Ständig reibt bis wir schmerzen haben Also passt diese Theorie nicht. Würden wir den Arm ständig unten halten und nie nach oben bringen würde da ja auch nix scheuren und sich die Sehne aufreiben. Außerdem gibt es ja auch viele Berufe wo es notwendig ist mal nach oben zu greifen. Eben weil wir öfter hochlangen müßen und dadurch die Patienten dann schmerzen haben gehen Sie zu einem Arzt und Physio. Somit ist die Theorie daß wir unsere Bewegung nach oben nie Ausnützen eigentlich nicht haltbar. ich denke jetzt haben wir genug erklärt um das ganze mal zu überdenken. Generell sind neue Methoden nie verkehrt aber es sollte mal darüber sprechen und das ganze Analysieren ob es wirklich sinnvoll ist.
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  13. Hallo Fred, das ist nicht einfach zu beantworten woher deine Beschwerden kommen. Da können mehrere Faktoren eine Rolle spielen, die am besten vor Ort untersucht werden sollten. Brennen oder Taubheitsgefühle sind in der Regel ein Zeichen, dass die Nerven irritiert sind. Das könnte z.B. ein verschobenes Rippengelenk ( Art. Costovertebralis) an der BWS sein, der einen Nerven unter Druck setzt. Aber auch im oberen Bereich, HWS C6/7 (Thoracicus Longus) versorgt das Schulterblatt. Wenn hier, z.B. durch eine Stenose oder eine Bandscheibe der Nerv eingeengt wird, gibt´s auch Probleme. Dieser TL muss verschiedene Engpässe passieren, eine davon ist das Schlüsselbein. Hier könnte durch eine verschobene 1. Rippe auch ein Engpasssyndrom entstanden sein. Du siehst, ohne ordentlichen Befund von Physios ist es nur ein Blick in die Glaskugel. Ich würde aber zu Kollegen gehen, die eine Zusatzausbildung in "Manueller Therapie" haben, die sind speziell dafür geschult und können das Problem auch gleich behandeln. Viel Glück!!
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  14. ...du schaust dir vermutlich was vom alten Brügger an? ssEH = sternosymphysale Entlastungshaltung nach Brügger
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  15. Ich wünsche Euch allen ein frohes Neues Jahr! Vielen Dank dem Moderatoren Team, welches hier solch hervorragende Arbeit leistet. Ganz liebe Grüße für einen guten Rutsch, Anna
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  16. Liebe Chandra, vielen Dank für deine Anfragen. 1) Gelenke schonen. - Bitte verstehe, dass physiotherapeutische Übungen auf einem sehr detaillierten Befund basieren. Dies ist aus der Ferne nicht möglich. Du sprichst z.B. von Balance Übungen und ich habe keine Ahnung, was genau du damit meinst und ob diese korrekt sind, da ich nicht weiß, genau welche Defizite du hast, die zu Deinem Balance Problem führen. Ist so, als wenn du dem Mechaniker sagst, dass dein Auto nicht gut läuft. Vielleicht hast du deinen Diesel mit Benzin gefüllt, oder die Zündkerzen sind verrußt, der Vergaser ist dreckig, der Reifendruck ungleich oder der Kofferraum zu voll mit Gewichten. Verstehst du, was ich meine? Nach wie vor - generelle Übungen helfen generell. Du daran ist nichts verkehrt. Wenn du speziell auf Dich ausgerichtete Übungen haben möchtest, wende dich an einen (m.E.) neurologischen Physiotherapeuten. P.S. Gelenke schonen/ entlasten und Trampolin springen sind Gegensätze. 2) Ernährung. - Dies ist grundsätzlich nicht im Studium der Physiotherapie enthalten und liegt daher außerhalb unserer professionellen Grenzen. Ich nehme an, dass deshalb niemand geantwortet hat - wir wussten nicht, dass es dir um Ernährung geht. Zusätzlich zu Ernährungsberatern und Diätassistenten gibt es allerdings sicherlich Physios mit Zusatzausbildung in Ernährung. Deshalb würde ich an Deiner Stelle einen extra Beitrag aufmachen und spezifisch nach Ernährung fragen. Viel Erfolg, Anna
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  17. Hallo, dies ist schwierig zu beantworten. Als erstes käme die Frage warum du ein Hohlkreuz hast, wie lange schon, in welchem Ausmaß und worin deine Beschwerden liegen. Ein Hohlkreuz an sich muss man nicht unbedingt behandeln, es kann durchaus aus eine physiologische Normalstellung sein. Und generelles Muskeltraining rund um den Körper Mittelbereich (Bauch, Rücken, Po) führt nicht unbedingt zu einer Stellungsänderung. Gruß, Anna
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  18. Na guck dir doch mal die Anatomie des Rückens an, wo sitzen die ganzen Muskeln am Schulterblatt und was machen sie wenn sie sich zusammen ziehen? Denk mal laut mit und wir helden dir dann weiter LG
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  19. ...da muss ich dem Thomas zustimmen. Das riecht nach einer "Profit-Praxis" Nach den neuen Heilmittelrichtlinien entscheidet der Therapeut zwar individuell, wie lange die Behandlung innerhalb des Rahmens sinnvoll ist, das ist schon richtig. Der Rahmen, der vergütet wird ist aber 15-25 Minuten. Wenn deine Therapeuten also 25 Minuten für sinvoll halten, dann ist das noch in Rahmen, was die Gesetzliche Kasse bezahlt - ohne Aufpreis! Du kannst dich ruhig auf die neuen Vergütungsvereinbarungen 2021 beziehen. Du findest den Preis und die Dauer der Behandlung in der Liste unter "Allgemeine Krankengymnastik" Positionsnummer: X0501 https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/ambulante_leistungen/heilmittel/vertraege_125abs1/anlagen_physiotherapie/20210801_Physiotherapie_Anlage_2__Verguetungsvereinbarung.pdf
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  20. Guten Abend Gast Kramer. Das du so fleißig im Fitnesstudio bist und was für dich tun willst ist natürlich toll. Das kannst du auch weiterhin machen. Allerdings würde Ich dir raten Übungen wegzulassen die deine Bicepssehne zu sehr reizen. Allgemein Armtraining würde Ich ersteinmal komplett weglassen. Es gibt eineige Übungen wo du keinen Armeinsatz mit dabei hast. Du schreibst daß du eine chronische Bicepssehnenentzündung hast. Das wiederspricht sich allerdings denn entweder man hat eine chronische Bicepssehnenreizung oder eine akute Entzündung. Wenn die Struktur wei die Bicepssehne verletzt ist durch eine Überlastung beispielsweise dann befindet sie sich in der 1. von 3 Wundheilungsphasen, nämlich die Entzündung. Schwellung, Wärme, Röte, ein Ruheschmerz sind typische Anzeichen dafür. Diese Entzündung dauert i.d.R aber nicht länger wie ein paar Tage. Nach einer Woche, über Wochen, Monate wenn man immer noch die Schmerzen hat, spricht man nicht mehr von einer Entzündung sondern einer Reizung. D.h. die Sehne ist immer noch verletzt aber heilt einfach nicht. Es liegt eine Wundheillungsstörung vor. Dies kommt öfters vor da die Sehnen und Sehnenansätze sowieso schlecht durchblutet sind. Es kann aber auch sein daß man sein Problem schon sehr lange hat, sich die Sehne aber immer und immer wieder entzündet. D.h. man hat in dem chronischen Zeitraum (von chronisch spricht man wenn ein Problem mehrer Monate oder Jahre besteht, siehe erläuterung der WHO) immer wieder akute phasen wo sich das Gewebe erneut entzündet und man wieder in die 1. Wundheilungsphase rutscht. Die Bicepssehnenentzündung die immer wieder aufflammt scheint daher zu kommen daß sie am Schulterdach reibt. In der Physiotherapie sollte man deshalb versuchen diesen Raum zwischen Schulterdach und Oberarmkopf zu erweitern. Da gibt es manuelle Maßnahmen wie sog. Traktionen wo man den Schulterkopf nach unten zieht und später durch bestimmtes Muskeltraining den Raum ebenfalls zu erweitern. Wichtig sind hierfür v.a. die Ausenrotatoren der Schulter. eine lokale Behandlung der Sehne mit massagetechniken sog. Friktionen und Ultraschall ist für die Reizung zur Förderung der Heilung ebenfalls sinnvoll. Vorausgesetzt die Sehne ist nicht entzündet. Ich weis jetzt nicht was meine Kollegen alles mit dir angestellt haben ob sie in die Richtung behandelt haben. Da du Konservativ schon vieles gemacht hast, Osteo und Physio keinen Erfolg brachten würde Ich dir raten das ganze nochmals bei Fachärzten abklären zu lassen. Am besten 2-3 Meinungen von unterschiedlich Orthopäden einholen. Ich könnte mir nämlich vorstellen daß der Fortsatz am Schulterdach der Übeltäter ist an dem die Sehne ständig reibt. Dieser Fortsatz kann natürlich nur operativ entfernt werden. Der fortsatz ist nich zu unterschätzen da die Sehne durch das ständige Scheuern auch reisen kann Hast du zufällig ein Röntgen oder MRT bild da?
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  21. ...das habe ich mir schon fast gedacht. Deine Schilderung mit der Jacke, hat mich drauf gebracht: "Eine Bewegung die den Schmerz immer auslöst ist die Jacke oder den Rucksack anziehen. " Aber auch die Tatsache, dass der Arzt nichts pathologisches erkennen konnte. Für mich ist das ein typisches Zeichen, dass du entweder eine Blockade oder eine beginnende Arthrose im Eckgelenk hast. Ich denke, du könntest mit einer Verordnung "Manuelle Therapie" dein Problem relativ schnell in den Griff bekommen.
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  22. Hallo Nadja! Wieso versuchst du es nicht einmal mit Physiotherapie? Ein Chiropraktiker renkt eigentlich nur die Gelenke ein die evtl. drausen sind.Das könnte auch mal eine Ursache sein. Gerade eine Blockade vom ISG verursacht oft mal Leistenbeschwerden. Aber auch in der Physiotherapie wird ein Therapeut dich untersuchen und nach Blockaden suchen diese ggf. behandeln. Ich würde ehrlich gesagt eher zu einem Osteopathen gehen oder/und mir physiotherapie verschreiben lassen. Solange dauert eigentlich keine Entzündung. Vielleicht muss man den Heilungsprozess mit einer manuellen Behandlung mal ankurpeln. Da gibt es effektive lokale Maßnahmen. Auch ein Nervenproblem könnte dahinterstecken und Leistenbeschwerden machen. Nerven die durch das Leistenband laufen. Auch dies könnte in der Physiotherapie behandelt werden. Am besten wäre aber ein Rezept für Manuelle Therapie
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  23. ...es gibt zu diesem Thema Filme bis zum abwinken auf Youtube. Musst dich halt mal durchklicken. Alle Tests sind für die Therapeuten eine Hilfe zu differenzieren und zu befunden. Die genaue Diagnose stellt immer der Arzt durch bildgebende Verfahren! Du bist aber nicht vom Fach oder? Hast du selber Probleme? Ich habe dir mal ein Beispielfilm verlinkt, in dem Bursa und SPS differenziert wird. https://www.youtube.com/watch?v=KAryLNhGJYA
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  24. Das kann man sich aus dem Wort schon ableiten... ..Para oder Parallel heißt ja (gleichzeitig in gleicher, ähnlicher Weise neben etwas anderem) Das Gegenteil wäre dann Unilateral (einseitig, nur eine Seite betreffend) Also, mit anderen Worten heißt dann "Parascapulare Übungen" nichts anderes als Übungen, das die Schulterblätter gleizeitig bewegen, trainieren! Übungen dafür wären z.B.: - Liegestützen an der Wand mit gestreckten Ellenbogen für den "serratus anterior" (bei scapula alata) - rhomboiden Übungen (bei verkürztem Pectoralis) - usw...
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  25. Die Rhomboideenn sorgen im Prinzip für eine richtige Scapulastellung. Zu schwache romboidenn können durch eine vedrehung des Schulterblattes ebenfalls für ein Impingment sorgen. Die Ausenrotatoren sorgen für eine Kaudalisierung und Zentrierung des Schulterkopfes. Eigentlich gibt es nicht die bessere Übung. Es ist eher so daß man verschiedene Übungen machen sollte, da ein Problem immer ein Zusammnspiel aus mehreren Faktoren ist
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  26. ...wäre zu 90% auch meine Vermutung. Ich würde diese "Extreme Planks" auf jeden Fall sein lassen!
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  27. Hallo Michaela? Ein Schmerz kommt nicht von ungefähr. Wenn was wehtut muss auch eine Verletzung dahinter stecken. Planches und solche Variationen können schonmal zu einer Reizung der Schulterstrukturen führen. Ich tippe auf einer Sehnenverletzung/Reizung der Bicepssehne oder/und den Ansatz am Knochen. Möglich ist auch daß das Schultereckgelenk (ACG) was hat. Dazwischen ist ein kleines Bändchen daß womöglich ebenfalls einen Treffer abgekriegt hat. Ich würde dir aufjedenfall raten erstmal eine Pause einzulegen und für eine Zeit zumindest kein Stütztraining mehr zu machen. Das muss erstmal heilen. Vielleicht schaffst du es ja doch dir ein Rezept für eine Physiotherapie zu holen um den Heilungsprozess anzukurpeln. Da gibt es mittlerweile sehr effektive Methoden. Vorallem Ultraschall und Strombehandlung sind als Unterstützende Maßnahme sinnvoll. Das muss aber nicht extra verordnet werden sondern kann der / die Therapeut/in in die Behandlung integrieren. l.g.
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  28. ...puhhh, ich kann mir das jetzt gar nicht vorstellen was du für eine Kuhle meinst. Vielleicht wäre es hilfreich wenn du ein Bild von der "Kuhle" machen könntest. Du musst dich allerdings zuerst richtig anmelden, weil du sonst als Gast keine Bilder hochladen kannst!
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  29. ...das kann man so nicht sagen. Angeborene Fehlbildungen an den Gelenken machen sich oft erst als Erwachsener bemerkbar. Bestes Beispiel ist die angeborene Steilstellung der Hüfte (Displasie). Aber wenn du schon die Diagnose "Bigliani Typ 3" hast, dann ist ja schon alles klar. Das bedeutet ja, das Schulterdach ist „hakenförmig“ verändert. Am vorderen Schulterdach befindet sich ein Knochensporn der die darunter liegenden Sehnen und Schleimbeutel stark drückt und reizt. Ich denke eine OP wäre hier längerfristig gesehen die beste Alternative!
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  30. Hallo Koko, wir kennen das, L&B ist sehr kommerziell - mehr sag ich nicht !
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  31. Hallo, eigentlich hast du dir die Antwort schon selber gegeben. Du bist 26 Jahre alt und soweit ich verstanden habe, ansonsten gesund. Deine Probleme haben sich entwickelt, weil du 1) seit Corona, also 1 1/2 Jahren, keinen Muskel mehr bewegt hast, und 2) am Rechner dahin vegetierst Die Lösung ist jenseits jeder Therapie oder Geräte zu finden: Du brauchst keine Therapie, sondern Bewegung. Benutze deine Muskeln und entferne dich vom Rechner. Dann regenerieren sich die Muskeln usw. von ganz allein. Du könntest damit beginnen, jeden Tag spazieren zu gehen. Dein Telefon sollte automatisch eine App haben, die deine Schritte zählt. Setz dir ein Ziel und schau, ob du es jede Woche erhöhen kannst, bist du den Idealwert von 10.000 Schritten pro Tag erreichst. Ansonsten? Schau dich auf YouTube um. Da gibt es Übungsprogramme (meist mit dem schönen deutschen Wort 'Workout') auch spezifisch für den Rücken oder Bauch oder Fitness oder Tai Chi, Yoga, Zumba, .... Alles kostenfrei. Und bitte steh auf und mach mal etwas anderes als am Rechner zu sitzen. Womit hast du dich denn vor Corona beschäftigt? Denn egal was du machst oder kaufst, wenn du die Ursache der Beschwerden nicht behebst, nützt der Rest nur wenig. Viel Erfolg, das schaffst du schon, Anna
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  32. ... und zweiter Gendakenanstoß: Es gibt unendlich viele Behandlungsmöglichkeiten. Wir behandeln allerdings nicht den Schlaganfall an sich, sondern die Symptome. Und für jedes Symptom gibt es wiederum sehr viele verschiedene Behandlungsansätze. Worum genau geht es Dir? Gruß, Anna
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  33. Hmmm willst du das als Patient oder Therapeut wissen?
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  34. Hartes Endgefühl = Knöchern (z.B. durch Osteophyten an der Pfanne oder am Schenkelhals) Fest-Elastisch = Gelenkskapsel oder Knorpel (z.B. Labrum)
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  35. Das klingt für mich nach einer klassischen CMD. Ein nächtliches pressen oder knirschen der Zähne kann den Trigeminus-Nerven reizen und viele dieser Symptome auslösen! Lass das mal checken
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  36. Vielen Dank für das Feedback Tom. Ich hoffe du findest bald die Ursache. Man kann schlecht Tipps geben, wenn man nicht selber an der Bahandlungsliege steht. Denn es gibt immer eine Ursache! Der Körper gibt nie ohne Grund Signale.
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  37. ...was genau meinst du mit Ziel? Es gibt in der Physiotherapie immer dieselben Ziele: die Schmerzfreiheit und die Verbesserung der Bewegungseinschränkungen. Wenn man sich dann noch vor Augen hält, dass so eine Wurzelreizung des Spinalnerven meist durch degenerierte Bandscheiben oder knöcherne Stenosen hervor gerufen wird, kannst du dir die Maßnahmen schon selber herleiten, nämlich: - Funktionstests aller Bewegungsrichtungen (rotation, latflex, in- und reklination) im Seitenvergleich! - Befragung und evtl. Provokationstest auf Ausstrahlungen (z.B. in die Arme, Hände, Kopfschmerzen...) - Detonisierende Massage der verhärteten Muskulatur (Trapezius, Scaleni, Levator Scapule und evtl. den Sternocleido) - Traktionen der HWS (global und der einzelnen Segmente) mittels Schlingentisch und manueller Zug nach cranial Ich hoffe du kannst damit was anfangen, ansonsten fragst du gerne nochmal nach... Hier habe ich noch einen Thread im Forum gefunden, das kannst du dir auch durchlesen.
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  38. Vielen Dank für eure Meinungen. Ich werde es mal mit der Praxis besprechen. Bin gespannt.
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  39. Guten Abend Anni! Warum möchtest du denn den Raum unter dem Schulterdach und Oberarm vergrößern? Hast du Beschwerden? Es ist so, den Raum unter dem Schulterdach vergrößern macht man wenn ein sog. Impingmentsyndrom vorhanden ist. Hier wird die sog.Supraspinatussehne quasi ab 90 Grad Schulterbewegung zwischen Oberarmkopf und Schulterdach eingezwickt. Auch eine Schleimbeutelentzündung kann zu einem Impingmentsyndrom führen. Auch hier ist die Ursache häufig weil zu wenig platz ist. Wenn du aktuell dieses Impingmentsyndrom hast dann sind die ersten beiden Übungen nicht förderlich. Das Aushängen wäre ja genau die Position die den Schmerz provoziert. Es gibt zwar den sog. schmerzhaften Bogen wo sich bis 90 grad schmerzen verstärken und ab 90 grad die schmerzen wieder erträglicher werden. Aber man muss ja an dieser Stelle erst vorbei so daß es immer wieder zu Reizzuständen der Supraspinatussehne kommt. Außerdem wäre dies nur eine Symptomatische Herangehensweise und hat keinen Dauerhaften Effekt. Das Aushängen verursacht zwar ein Traktion wo der Raum kurzfristig erweitert wird. Aber wenn dann ist eine Traktion unter 90 grad zur Entlastung bei Schmerzen sinnvoller. Hat man nun keine Beschwerden oder kein Impingmentsyndrom dann braucht man den Raum unter dem Schulterdach eigentlich auch nicht erweitern. Der Farmerswalk ist natürlich genau das selbe wie oben nur daß nicht dein Körpergewicht an der Schulter zieht sondern die Gewichte den Schulterkopf nach unten. Hier gilt ebenfalls. Möchte man den Raum zwischen Schulterkopf und Schulterdach erweitern weil man ein aktuelles (muss nicht akut sein) Impingmentsyndrom hat, sind diese Übungen nicht zu empfehlen. Oft ist es dann auch so daß die Supraspinatussehne ja auch verletzt ist. Kommt nun noch ein starker Zug drauf, der den Arm und Schulterkopf nach unten zieht dann kommt auch Zug auf die Supraspinatussehne die ja am Schulterkopf befestigt ist. Man kann sich vorstellen daß dies einfach nicht gut ist bei einer vorgeschädigten Struktur. Auserdem bei so großen Gewichten womit der Farmers walk ja durchgeführt wird ist die Gefahr einer Instabilitätsentwicklung der Schulter ein hohes Risiko da ein starker zug auf die Bandstrukturen und Gelenkskapsel kommt. Auch den oberen Trapezius zu trainieren muss Ich leider wiedersprechen und ist ebenfalls nicht sinnvoll. Der Trapezius, (oberer Teil) zieht nur den Schultergürtel nach oben aber nicht das Schultergelenk. Im gegenteil sollte dieser eher entspannt werden. Bei einem Impingmentsyndrom ziehen die Pat. oft ihr Schulter (Schultergürtel) nach oben, weil die reine Schulterbewegung ja schmerzt und sie ihren Arm nicht hochbringen. Schulterheben, also wo man mit Gewichten den Schultern richtung Ohr zieht würde Ich ehrlich gesagt überhaupt nicht machen. Auser man möchte einen Stirnacken wie Hulk bekommen . Für Bodybuilder ist dies natürlich sinnvoll aber geht es vermehrt um den Fitnessaspekt würde Ich diese Übung aus meinem Trainingsprogramm streichen. So, jetzt fragst du dich was du eigentlich dann tun kannst wenn all diese Übungen nicht sinnvoll sind. Nun, um den Raum zwischen Schulterdach und Oberarmkopf zu erweitern ist es am Besten bestimmte Schultermuskeln auch zu trainieren die den Schulterkopf nach unten ziehen und zentrieren. Das wären v.a. die Außenrotatoren des Schultergelenkes. Ist das Impingmentsyndrom nicht mehr akut oder man möchte vorbeugend was tun kann man natürlich auch über 90 grad arbeiten. z.b. am Seilzug oder mit kurzhandeln und den Arm diagonal von der hüfte zur gegenüberliegenden Schulter mit gestreckten ellenbogen. Am schluss muss der Daumen nach hinten zeigen für die aktiviereung der Ausenrotatoren. Training des Latissimus. Wobei es hier mittlerweile wiedersprüchliche Meinungen gibt. Manche meinen daß ein Anteil dieses Muskels das Schulterblatt wieder nach Ausen rotiert wobei der Raum wieder enger wird. Ob das wirklich so ist müsste man mal recherchieren und sich mal genauer damit beschäftigen. So sind es nur Mutmaßungen. Übungen für die Ausenrotatoren findest du zahlreiche auf youtube.
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  40. Danke. Meine Frage bezog sich auch auf das Training an sich - warum im Fitness Studio. Mit 40 sollte es nicht permanent bergab gehen. Das hört sich so an, als wenn es da um wesentlich mehr geht, als eine akut auf chronische Bizepssehnenentzündung. Gehen wir also davon aus, dass an sich alles in Ordnung ist und du 'nur' ins Fitness Studio gehst, weil du das gern tust? Oder, wenn ich deine Antwort lese, hast du einen Hintergrund von Arthrose und Osteoporose? In Bezug auf Physio hat sich bbg ja schon sehr gut geäußert. Es gibt allerdings noch mehr als individuelles Training im Fitness Studio, obwohl ich dir das nicht ausreden möchte. Muskelmasse aufbauen, Knochendichte stärken und generell dafür sorgen, dass der Körper in guter Form ist, kann man auch anders; vor allem gerade dann, wenn die Sache chronisch ist und dein Gehirn inzwischen schon in soweit moduliert ist, dass es Alarm schreit, wenn du nur an Bizepstraining denkst. . Hast du schon mal an andere Möglichkeiten gedacht - und solche, die die Bizepssehne nicht ständig reizen? Hiking, Laufen, Aerobics, .... Gruss, Anna
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  41. Da krieg Ich jetzt aber echt nen Hals ! Das gibt es doch nicht. Das ist in keinsterweise wahr. Vielleicht war es früher so, vor ein paar Jahren wo die Kassen uns wirklich noch wenig gezahlt haben. Da Ich selbst Praxisinhaber bin habe Ich die Preise ungefähr im Kopf. Die Kassen haben erst vor kurzem ordentlich erhöht. Man sagt 1 euro pro Minute sollte die Behandlung kosten. Zum Vergleich. Da wir in einem 20 minuten Takt arbeiten müssten 1 Einheit mindestens 20 euro sein. Auch vor ein paar Monaten hat die Kasse uns über 20 euro gezahlt für eine Krankengymnastik. Eine 20 min.behandlung ist da locker drin. Die Ausnahme sind normale Massagen. Da bekamen wir nie mehr wie 15 euro bezahlt was eine 15 minütige Behandlung durchaus rechtfertigt. Nach letzten Preisanpassung bekommen wir für eine Krankengymnastik aktuell ca. 24 euro pro Behandlungseinheit. Da könnte man schon fast auf eine 25 minuten Behandlung hoch. Eine absolute Frechheit was sich der Herr Kollege da erlaubt. Da fehlen mir echt die Worte wie man seine Patienten so abzocken kann.
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  42. Die Frage ist schwer zu beantworten. Sprichst du von normal entwickelten Kindern oder solchen mit Schädigungen? Was meinst du mit allein? - ohne Aufsicht? - ohne andere Kinder dabei zu haben? Geht es dir um Sicherheit - Unfallvermeidung? Sprichst du von Therapie, dem Trampolin im Garten, Sportverein/ Training oder der aufgeblasenen Hüpfburg? In Bezug auf Risiko/ Unfallgefahr: Offizielle Empfehlung ist, dass Kinder unter 3 Jahren nicht allein auf dem Trampolin spielen sollten (direkte Aufsicht), und dass sie bis 6 Jahre (indirekte) Aufsicht haben sollten. (e.g. Association of American Physicians) In Bezug auf die Wirbelsäule: Ich wüsste keinen Grund und keine offizielle Richtlinie, warum Kinder nicht auf einem Trampolin krabbeln oder laufen sollten. Aus eigener Motivation werden sich normal entwickelte Kinder soweit bewegen, wie es ihr Körper zulässt. Gruss, Anna
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  43. Die Laserbehandlung in Kombination mit E-Hemmer ist zwar schön und gut, sehr effektiv für eine Akutbehandlung. Aber trotzdem bleibt es nur eine Symptombehandlung. Man müsste der Ursache genauer auf dem Grund gehen. Das kann von einer Beckenfehlstellung bis hin zu Fußpathologien alles sein.
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  44. ...weil im gestreckten Zustand das Gelenk gesperrt ist. Da hat das Muskelaufbautraining kaum Wirkung auf die stabilisierende Kniemuskulatur!
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  45. ...ab 90° natürlich. Je weiter du beugst (oder in die Hocke gehst) um so höher ist der Anpressdurck. Das kannst du selber testen, indem du versuchst, einmal bei 45° und einmal bei 90° deine Patella seitlich hin- und her zu bewegen. Du wirst feststellen, dass schon bei 90° deine Kniescheibe sich kaum bewegen lässt!
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  46. Das könnte es sein! Oft machen unbemerkte Kindheitstraumen (z.B. aus dem Bettchen oder von der Schaukel gefallen) erst im Laufe des Erwachsenenleben Probleme. Ich hatte 2019 in einen Thread geantwortet. Darin beschieb ich eine mögliche Ursache. Ich wiederhole mich ungern, daher habe ich dir meine damalige Antwort hier nochmal gepostet: ....das war meine Vermutung, der Unfall. Ich denke es könnte ein Zusammenhang mit deinem Unfall und den jetzigen Beschwerden bestehen! Auch wenn der Unfall lange her ist, könnte es sein, dass dadurch die Bänder, die den Dens (Zahn des Axiswirbel) stabilisieren, angerissen waren, und du jahrelang trotzdem Symptomlos warst. Durch die Manipulation, kann ich mir vorstellen, dass diese Bänder jetzt gerissen bzw. elungiert sind, die deine aktuellen Symptome auslöst. Wenn diese so genannten "Alarbänder" oder auch "Flügelbander" gerissen sind, kann der Dens bei bestimmten Kopfstellungen in das Rückenmark kippen. Diese Bänder verhindern das normalerweise. Hier zur Veranschaulichung: https://eref.thieme.de/cockpits/clAna0001clsport0001/0/coAna00003/4-724 Du kannst dich hier etwas einlesen und mit deinen Symptomen vergleichen: https://www.praxis-posdzech.de/backup_kopfgelenke.de/ Das Problem: es wird im "normalen" MRT oder Röntgen nicht erkannt!!! Im Rahmen eines statischen MRT werden meist außer einer Kyphose (Steilstellung) keine weiteren Veränderungen festgestellt. Ein subjektiv vom Patienten geschildertes Instabilitätsgefühl bei Kopfdrehung kann mit den Aufnahmen nicht objektiviert werden. Darum ist es sehr wichtig, dass ein so genanntes Funktions-MRT erstellt wird. Hier werden Bänderverletzungen bzw. Instabilitäten des C1/C2, Kontakt des Weichteilgewebes mit dem Myelon im cranio-cervicalen Übergang sicher entdeckt. Vielleicht könntest du dein/e Physiotherapeut/In bitten ein paar Safety-Tests der HWS vorab zu machen um Bandstrukturen des Ligamentum transversum atlantis, Ligamentum alare longus und brevis, vorab auf Instabilität zu testen. Am besten gehst du zu Therapeuten mit einer Zusatzausbildung in "Manueller Therapie"
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  47. Hallo David, in der Regel heilen Teilrupturen nicht von selber aus! Es kann zwar eine Schmerzlinderung durch Physio- und Physikalische-Therapie erreicht werden, eventuell kann man mit einer Kortison-Spritze unter das Schulterdach, die störende begleitende Entzündung bremsen, vor allem wenn ein ausgeprägter Nachtschmerz vorhanden ist. Es besteht aber immer die Gefahr einer kompletten Ruptur! Die Physiotherapie sollte neben Massagen, Ultraschall/Elektrotherapie und evtl. Eisbehandlung auch ein Muskelaufbautraining der Deltamuskulatur und der restlichen Rotatorenmanschette beinhalten, wobei ein isolierter Aufbautraining dieser Muskeln, ohne die SS zu belasten sehr schwierig ist. Ganz ehrlich, wenn es meine Schulter wäre, würde ich sie operieren lassen. Die Gefahr der Rotatorenmanschettenruptur, trotz Aufkräftigen derselben, ist doch groß. Dann geht gar nix mehr. Manchmal reicht eine unbedachte spontane ABD/AR (Armbewegung) und die Ruptur ist da. Außerdem lese ich zwischen den Zeilen raus, dass der Leidensdruck doch sehr hoch ist.
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  48. Bring dich selbst aus der Balance, wie der Kollege es oben schon beschrieben hat. Stellst dich einfach auf ein Handtuch, oder schließt die Augen im Einbeinstand, putzt beim Einbeinstand Zähne, lernst im Einbeinstand jonglieren. WICHTIG Dass das Knie nicht durchgestreckt ist. Gut wäre auch eine Fuß- und Hüftstabilität wenn das Knie zu instabil ist. LG
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  49. Hallo Manu! Am besten die Muskeln immer wieder wiederholen. Lieber jeden Tag 5 Muskeln statt am Ende der Woche 35 - 40 Muskeln an einem einem Tag lernen. Die Muskeln nicht einfach auswendig lernen. Meistens werden sie nach ihrer Funktion beschrieben, dem Ort und die Form! Ein Beispiel. Musculus flexor Carpi radiales Brevis Ein sehr langer komplizierter Name. Ihn Auswendig zu lernen tut man sich schwer. Geh immer anschaulich und logisch ran. Der Muskel sorgt für eine Beugung also Flexion, läuft entlang des Radius und endet an den Handwurzelknochen auf der radialseite, den carpalen. Außerdem ist es der kürzere Muskel (brevis) da es auch den longus gibt. Die großen Muskeln musst du fast nicht auswendig lernen da man diese oft vom Fitnesstudio kennt. Den Muskel selbst zu spüren und abzutasten sowie anschließend seine Funktion zu machen hilft dir sehr dies zu Visualisieren statt nur durch das lernen.
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