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Showing content with the highest reputation since 11.05.2016 in Beiträge

  1. 4 points
    Guten Abend Sunshine! Bei einem BS Prolaps ist es genau dasselbe wie bei einer Protrusion. Natürlich lässt sich auch ein BS Vorfall durch Extensionsmobilsationen beseitigen. Das kann Ich aus eigener Erfahrung bestätigen?! Im Prinzip ist es primär eine Kombi aus Ursachen und Symptombehandlung. D.h als Ursache versucht man durch Techniken aus der MT oder ext.mobi nach mc Kenzy das BSmaterial Wieder zurückzubringen. In der Symptombehandlung wird ein laseque durchgeführt. Ist dieser positiv Ist der IschiasNerv verklebt Und muss mit einer sog. Nervenmobilisation mitbehandelt werden. Die Nervenmobis werden genauso durchgeführt wie die Nervenspannungstests.mit dem Unterschied dass die dist. Gelenke bewegt und nicht gehalten werden. Was auch möglich ist dass zusätzlich eine Venöse Srauung im Bauchraum besteht oder von einem hypertonen m.Psoas hervorgerufen wird. Da hier auch Venen durchziehen kann sich das Blut bei Kompression bis in die Nervenwurzel zurückstauen und auch einen pos.laseque verursachen. Das kann man aber testen. Schmerzen nach dem Essen wären dafür typisch oder der laseque wird schlimmer wenn der Pat. Den Druck im bauchraum erhöht zb.durch Anspannen der Bauchmuskeln. Nach einer Ursachen/Symptombehandlung, und bei nachlassenden Beschwerden wäre dann der nächste Schritt wie du oben schon geschrieben hast Sunshine die Segmente zu stabilisieren. Dies funktioniert aber nicht durch Kräftigung der Rumpfmuskulatur. Es wird einem immer noch eingetrichtert man muss Bauch und Rücken trainieren um seine Wirbelsäule zu stabilisieren. Bauch und Rücken sollten klar immer auch mittrainiert werden. Aber stabilisieren kann man dadurch die WS nicht. Dafür braucht man ein Training der tiefen,sog segmentalen Muskulatur. Diese Muskeln werden nicht aufgebaut, haben also keinen Massezuwachs. Hier geht es um die neuromuskuläre Ansteuerung die richtige Aktivierung . Der m.transversus und die multifidi sind wichtige Muskeln. Außerdem erreicht man das stabilisierende System immer durch Koordinativ Anspruchsvolle Übungen. Das sind viele Übungen aus dem funktionellem Training. Am Schluss würde man dann noch Rückenschule machen und die Stabilisation (transversusaktivität) mit in den Alltag integrieren. gruss Thomas
  2. 4 points
    Hallo wie wäre es denn, wenn du dich einfach anmeldest? Dann kannst du auch alle anderen Bereiche hier nutzen und es ist persönliche. zu deinen Fragen Nach einer OP sind Massagen im OP Gebiet immer KI - aber das wird der Patient dir auch früh genug zu verstehen geben Nervenmobi? würde ich erst nach abgeschlossener Wundheilung tun. Kannst alles machen was dem Patient gut tut. Prophylaxen, Stabitraining, Entstauende Maßnahmen, leichte Mobiübungen der angrenzenden Gelenke um Kontrakturen zu vermeiden Transfer zeigen, Atemstoffwechselgymnastik, Propriozeption, Sensischulung, GG, Koordination - je nach z.n. OP. Ich behandel immer Patientenorientiert - mach einen schönen Befund und du hast genug was du machen kannst. LG
  3. 3 points
    Hallo Sabi, ich versuche mich "kurz" zu fassen, da man mit diesem Thema ganze Bücher füllen könnte Im Endeffekt wird als "Impigement" ein Einklemmen, der im subacromialen Raum befindlichen Sehnen und Schleimbeutel bezeichnet. Das geschieht in der Regel bei einer Elevation der Arme über 90° oder durch Kompression, z.B. wenn Patienten auf der betroffenen Seite liegen. Darum sollte man mit diesen Patienten möglichst keine Überkopf - Übungen machen. Hier wäre ein beüben der Rotatoren um die Schulter zu zentrieren und der Muskeln, die den Humerus nach kaudal ziehen, zur Vergrößerung des Raumes unter dem Schulterdach, das Mittel der Wahl. Wenn du weißt welche Muskeln dazu gehören und was sie machen, kann man sich die Übungen leichter ausdenken. Das wäre für die Kaudalisatoren: m. latissimus dorsi m. teres major m. pectoralis major – pars abdominalis m. biceps brachii – caput longum m. supraspinatus Hier hast du ein Beispiel für die Rotatoren: https://www.youtube.com/watch?v=qJStneUz5Ng Und hier sind ein Paar allgemeine Übungen: https://www.youtube.com/watch?v=N7t3rBqeCVU Ich habe dir ein paar Tipps und Ideen geliefert. Ich fände es aber sehr förderlich für deine Ausbildung, wenn du dir die Rotatoren der Schulter und deren Funktion suchst und selber ein paar Übungen zusammen stellst. Das ist nicht schwer, wenn man die Funktionen der einzelnen Muskeln vor Augen hat. Das ist ja auch der Sinn der ganzen Ausbildung: Selber über die Problematik nachdenken, recherchieren und therapieren. Dann wird aus dir sicher eine Super Therapeutin. Viel Glück!!!
  4. 3 points
    Hi, einen "Trick" gibt es eben leider nicht. Ich gehe jetzt mal davon aus, die "Diagnose" emotionale Abhängigkeit wurde richtig gestellt und die Pat. weist starke dependente Persönlichkeitszüge auf. In diesem Fall wäre es ihr egal, wer sie behandelt, sie wird bei jedem Therapeuten anklammerndes, vielleicht auch stark angepasstes, unterwürfiges Verhalten zeigen. Aus diversen Gründen kann es sein, dass Menschen in ihrer Kindheit keine Selbstwirksamkeitserwartung entwickeln, z.B. weil sie zu behütet aufwachsen und ihnen alles abgenommen wird oder auch das Gegenteil: Dass sie zu früh zu hoher Verantwortung ausgesetzt werden, der sie noch gar nicht gewachsen sein können. Auf jeden Fall brauchen sie immer eine Art Kompass, jemanden, der ihnen zeigt, wo sie langgehen sollen und auf welche Weise. Wer das ist, ist ziemlich egal. Stell Dir vor, Du verläufst Dich beim Pilzesammeln tief im Wald - da wirst Du auch den nächstbesten Menschen fragen, wie Du da wieder rauskommst - egal ob Dir seine Nase passt. Ich reite da so sehr drauf rum, weil es einen Unterschied macht, ob einfach die Beziehung zwischen Therapeut und Patient sehr tief ist oder sie wirklich abhängig ist. In letzterem Fall bringt es dann nämlich nichts, sie an einen Kollegen abzugeben - der wird das gleiche Problem mit ihr haben und sich bei Dir herzlich bedanken. ? Was Dir dann noch bleibt, sind 2 Möglichkeiten: Entweder schlucken oder ansprechen. Beides ist für einen Physio blöd, weil du dafür nicht zuständig bist. Sowas als Physio anzusprechen ist in etwa so, als ob man als Psychotherapeut Tipps fürs Rückentraining gibt - da hat mans schwer, ernst genommen zu werden. Im schlimmsten Fall hat sie nachher das Gefühl, Du mischst Dich in Angelegenheiten, die Dich nichts angehen. Fall 1: Schlucken: Ist geeignet, wenn sich das Problem bald ohnehin "von selbst löst". Du also weißt, die Pat. ist geheilt oder zieht weg oder so (und befindet sich anscheinend ja ohnehin in amb. Psychotherapie - sollen die Therapeuten das mit ihr bearbeiten). Auf die Dauer ist das aber keine gute Lösung, insbesondere, wenn es Dich belastet. Fall 2: Ansprechen. Schwierig. Auch für Psychotherapeuten ist das echt immer wieder sehr heikel, weil gerade diese Pat.-Gruppe sehr leicht kränkbar ist und Du mit dem Ansprechen sehr tiefsitzende Ängste vor bspw. Ablehnung triggern kannst. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Du zum Zeitpunkt des Ansprechens bereits ihr Vertrauen besitzt (wir nennen das "Beziehungscredit") und dass Du Dir sehr genau überlegst, wie Du es ansprichst. Es sollte auf jeden Fall vermittelt werden, dass für Dich das Verhalten der Patientin sehr anstrengend ist, während Du die Patientin als Person aber sehr gerne hast. Die Gesprächsatmosphäre sollte also von Respekt, Wertschätzung und Verständnis geprägt sein. Das Verhalten ist für Dich schwierig, nicht die Patientin. Dann solltest Du ihr auch sehr genau und konkret nennen können, welches Verhalten genau für Dich problematisch ist und was es bei Dir auslöst (z.B. dass Du Dich bedrängt fühlst). Dabei gilt es, generelle Regeln der Gesprächsführung zu beachten, Ich- statt Du-Aussagen, keine Vorwürfe, kein Bagatellisieren, kein Belehren usw. Versuch Dir vorher zu überlegen, wie sich die Pat. vielleicht stattdessen verhalten könnte - also ein Alternativverhalten anzubieten. Und Dir sollte bewusst sein, dass Du Dir noch so viel Mühe geben kannst mit dem Gespräch: Es kann dazu führen, dass die Patientin die MLD abbricht oder es kann sein, dass sie nur hört "Die mag mich", den Rest ausblendet, verdrängt, aber weil Du die Angst kurz angestoßen hast, kanns Dir passieren, dass sie danach reflektorisch umso mehr klammert. Das ist allerdings selten, meistens sind die Patienten eher gekränkt. Mit ein bisschen Glück sind die Ängste der Patientin nicht sehr tiefsitzend, sie ist vielleicht einfach einsam und dann kanns sein, dass Du auf aufnahmebereite Ohren stößt. Es gibt theoretisch noch eine dritte Möglichkeit: Indirekt ansprechen. Also z.B. bei der Behandlung von einer Freundin erzählen, die Du anstrengend findest, weil sie entsprechendes Verhalten zeigt. Aber Vorsicht: Wenn sie nicht total unterdurchschnittlich begabt ist, weiß sie genau, worauf Du anspielst, was dazu führen kann, dass sie sich veräppelt vorkommt. In der Regel macht man das nur bei Kindern. Ich kann mir gut vorstellen, dass meine Antwort für Dich alles andere als befriedigend ist, weil Ihr einen sehr praktischen Beruf habt, bei dem man "einfach" die Rotatorenmanschette stabilisiert oder weiß der Geier und so ein schwieriges Gespräch ist viel schwammiger und anders als bei Euch eben wirklich mit jedem Patienten sehr unterschiedlich zu führen. Nur die Grundregeln sind immer dieselben, aber ich kann Dir z.B. keinen genauen Wortlaut nennen, so wie man bei Euch bestimmte Übungen empfehlen kann. Manchmal beneide ich Euch da! ? So Fälle wie Deiner lassen es mich immer wieder schade finden, wie schlecht ambulante Therapeuten unterschiedlicher Disziplinen zusammenarbeiten. Es wäre viel besser, wenn Du das mit ihrem Psychotherapeuten besprechen und er es mit ihr bearbeiten könnte. Kannst ja mal berichten, viel Erfolg und lg Chandra
  5. 3 points
    Hi, Muss Dir leider gleich sagen, dass es keine Ideallösung gibt, eine solche Situation ist echt schwierig. Wie verhält sich die Patientin denn genau? Hast Du das Gefühl, sie klammert an Dir als Person, weil Ihr so eine gute Beziehung habt oder braucht sie nur "irgendeinen Physio", weil sie vlt einfach einsam ist? Sag mal kurz Bescheid, ob Du noch Interesse an einer Antwort hast, dann würde ich ein bisschen mehr ausholen. ?
  6. 3 points
    Mahlzeit! Das erste wie schon physiojan und Gianni geschrieben hat, wäre wichtig wie sich das Endgefühl anfühlt. Ein weich elastischer Stopp spricht daher eher für ein muskuläres Problem. Wäre es fest elastisch dann ist die MT ein gutes Werkzeug zum Lösen von Kapselverklebungen. Es kann auch sein dass der Junge die Beugung vielleicht gar nicht zulässt. Vielleicht kann man hier mal versuchen die Bewegung willkürlich stattfinden zu lassen ohne dass er merkt dass es eine Therapie ist,zb durch ein Spiel. Was Ich auch noch probieren würde ist PIR und die Antagonistenhemmung. Ich würde beides nacheinander machen um mehr Effektivität zu bekommen. Also zb erst den Triceps, dann den Biceps anspannen oder umgekehrt
  7. 3 points
    Hallo Haaanni97! Ist der Einsatz jetzt vorbei? Hattest du den Mut einmal nachzufragen, was genau das Problem der Anleiterin mit dir war? Immerhin kann man ja nur an sich arbeiten, wenn man konstruktive Kritik bekommt. Vielleicht hast du eine Situation auch missverstanden. Hatten andere Mitschüler zuvor ähnliche Probleme an diesem Einsatzort? Vielleicht gab es ja auch interne Schwierigkeiten, die nicht wirklich etwas mit dir zu tun hatten. Stress und Überlastung kann ein ganzes Team aufreiben. Mit der Prüfungsangst bist du nicht allein. Die meisten Menschen bekommen ein kribbeln im Bauch, wenn von ihnen Leistung abverlangt wird. Das Positive daran ist, dass uns in Wirklichkeit die Nervosität absolut wach und belastbar macht. Du bist im zweiten Lehrjahr und hast schon jede Menge gemeistert. Habe Vertrauen in dich! Bis zu deinem Staatsexamen sind noch einige Monate hin. Es ist doch noch genug Zeit, um sich einen guten Lernplan zu erstellen und vorhandene Wissenslücken zu schließen. Dranbleiben lohnt sich! Gute Besserung für dich! Mahatma Gandhi hat einmal gesagt: "Niemand kann mich ohne meine Erlaubnis verletzten! Herzliche Grüße Patricia
  8. 3 points
    Hallo Christa-gertz, wenn es dann zur Krankengymnastik geht und es ohne Tabletten noch irgendwie auszuhalten ist, diese bitte an dem Tag weglassen. So weiß der Kollege dann besser wo deine tatsächliche Schmerzgrenze liegt. LG
  9. 3 points
    Hallo Zusammen! Jawohl, an das hätte Ich jetzt auch gedacht Gianni.?! Das es bis in die Wade ausstrahlt kann eigentlich nur der Ischiasnerv sein. Die Beschwerden können aufjedenfall physiotherapeutisch gelöst werden Christa. Da würde Ich versuchen mir ein Rezept am besten für Manuelle Therapie zu ergattern. Ich würde mir aber auch das ISG mit anschauen das möglicherweise mit blockiert ist und den M.periformis. Auch das kann die obenen genannten Beschwerden auslösen.
  10. 3 points
    Hallo Pennelope, ich glaube das ist zu noch früh für die Geräte. Ich würde auf jeden Fall Rücksprache mit dem Arzt halten und ihn über dein Vorhaben informieren und dokumentieren! Sollte nämlich was passieren (Schmerzen, Entzündung, Riss etc...), bist du auf der sicheren Seite ! In der Regel gibt der Arzt die einzelnen Stufen der Belastbarkeit frei. Bei manchen Ärzten aber ist das leider nicht der Fall. Es gibt aber so einen Leitfaden zur postoperativen Nachbehandlung, nach dem man sich richten kann, z.B: • 1. Woche abschwellende Maßnahmen, Eisapplikation und ggf. Lymphdrainage • ab 7. Tag Vorbeugen von Verklebungen (manuell, keine aktive Krankengymnastik) • 2. bis 4. Woche Gangschule und Weichteilmobilisation, Narbenmobilisation • 5. und 6. Woche Muskelkräftigung (Aquajogging, legpress, Fahrrad-Heimtrainer) • ab 7. Woche propriozeptives Training (Wackelbrett) • ab 8. Woche Zehenspitzen- und Dehnungsübungen • ab 10.- 12. Woche Steigerung der muskulären und koordinativen Leistungsfähigkeit • ab 13. Woche Joggen • Kontakt- und Ballsportarten, wenn möglich, erst nach 6 Monaten
  11. 3 points
    Hallo. Eigentlich eignet sich Hochvolt ja gut für Metallimplantate. Das EKG misst ja - ich würde sagen es ist relativ unwahrscheinlich, dass da was passiert. Aber um Messfehler zu vermeiden, würde ich es nicht an dem Tag machen. Ich mein, ist 24h - sollte man in die Planung mit einbeziehen - der Patient kann auch dem Arzt sagen, dass er eine Verordnung für Elektrotherapie hat und nachfragen.
  12. 3 points
    Hallo Moehre, der jpphysio ist mit seiner Theorie gar nicht so verkehrt dran. Allerdings beschreibt es die Richtung ob sich der Nucleus unterhalb oder oberhalb der Nervenwurzel befindet. Man stellt sich die Nervenwurzel am besten wie ein Männchen mit seitlich ausgestreckten Armen vor. Wenn das Banscheibenmaterial unterhalb der Schulter eingelaufen ist, dann ist es der Achselprolaps und umgekehrt. Dem entsprechend kann ich das so testen: Wenn der Patient eine latflex der LWS zur Schmerzseite macht und die Schmerzen werden dabei stärker, weiß ich, dass es sich um einen Schulterprolaps handelt, da der Nerv von oben Komprimiert wird. Die Schulter geht nach oben der Nerv wird dabei noch stärker komprimiert. Macht der Patient dagegen eine Latflex zur Gegenseite und der Schmerz wird auf der Schmerzseite schlimmer, dann handelt es sich um einen Achselprolaps. Die Schulter macht eine "Flexion". als würde ich einen Tesnnisball unter der Achsel einklemmen. Ich habe mal auf die Schnelle ein Schaubild gebastelt um das zu verdeutlichen: Man braucht das ganze für die Manuelle Therapie. Wenn man genau weiß, wo der Prolaps sitzt, kann ich z.B. mit Traktionen oder bei einer Banscheibentechnik entlastend arbeiten, ohne dass ich noch mehr Kompression auf den Prolaps bzw. auf den Nerven ausübe. Ich hoffe es ist dir etwas klarer geworden was damit gemeint ist. Wenn etwas unklar ist, frag ruhig...
  13. 3 points
    Hallo Granuaile! Eine Ferndiagnose ist immer recht schwierig das stimmt. Aber Anhand Deiner Anamnese und den Bildern kann man doch schon einiges damit anfangen?! Oft ist es nicht die eine Ursache sondern kommen mehrere Bausteine zu einem komplexen Beschwerdebild zusammen. Du hast mit vielen Dingen recht. Einiges kann miteinander in Verbindung stehen. Es kommen sogar 5 Sachen für deine Schmerzen in Frage. 1.eine Irritation der Peripheren Nerven 2.Ein Muskulär, Fasciales Problem 3.Triggerpunkte die Ausstrahlen 4.Eine Ansatzreizung (z.b. Trochanter) Bild Seite links und rechts. Das ist der Knochen wo an der Ausenseite vom Oberschenkel zu spüren ist 5.Blockade Fangen wir mal an kommen die Probleme auch vermehrt nach dem Essen? Schmerzen hinten im Bereich des Darmbeins / ISG, Schmerzen im Gesäß und Schmerzen, die seitlich am Oberschenkel entlang zum Knie zogen. Hier könnte tatsächlich eine ISG-blockade für eine Verkettung der anderen Symptome sorgen. Das ISG ist blockiert, dadurch wird die Gesäßmuskulatur fest, und auch der M.tensor, und Tractus Iliotibialis macht somit Probleme. Auch ohne eine ISG-blockade ist die Kombination von Gesäßschmerzen und Tractusprobleme durch Überlastungen keine Seltenheit, da diese Muskeln fascial miteinander verbunden sind. Des weiteren Kann über eine ISG blockade auch der M.Periformis hyperton werden und dadurch Nerven und Gefäße irritieren was unterschiedliche Symptome verursacht. Krampfende Schmerzen im gesäß deuten auf die Kompression von Gesäßversorgenden Arterien hin. Brennende, ziehende Schmerzen u.a. auch krippeln und Taubheitsgefühle ins Bein liegt die Ursache an eingeklemmten Nerven, va. der Ischiasnerv und hintere Oberschenkelnerv (N.cutaneus femoralis posterios.) der nur bis zum Knie zieht. Der Schmerz seitlich am Oberschenkel kann aber auch von einem Irritierten Nerv kommen. Hinweis wäre zb. auch ein Brennen und Taubheitsgefühle an der Oberschenkelausenseite. Es ist der N.cut.femoralis lateralis, also äußerer Hautnerv des Oberschenkels. Dieser Könnte z.b. in der Leiste und v.a Iiopsoas (Hüftbeugemuskel) irritiert sein. Besser gesagt der M.iliacus der im Bereich der Bauchmuskulatur unter dem Beckenkamm palpierbar ist. Der M.iliopsoas besteht ja aus dem M.psoas mayor und M.iliacus. Vor 2-3 Jahren kamen dann Schmerzen vorne am Oberschenkelansatz hinzu. Der Schmerz befindet sich mittig auf dem Oberschenkel, von der Leiste ein kurzes Stück den Oberschenkel runter und tritt besonders beim bergauf gehen auf oder wenn sich beim Gehen das Bein hinterm Körper befindet und ich es wieder nach vorne ziehe. Hier könnte es sich um eine Ansatzreizung der Oberschenkelmuskulatur oder eine Verletzung, Überlastung des Quatriceps handeln. Gerade bei Bergaufsteigen ist dieser ja aktiv, auch die lokalisation passt. Manchmal auch nach langem Sitzen. Oft zieht der Schmerz auch bis in den Beckenboden. Irgendwann fiel mir auf, dass der Schmerz bis tief in den Bauch reicht und aus Richtung Beckenschaufel kommt (Iliopsoas?). Das kann teilweise so heftig weh tun, dass ich mich schon zweimal auf eine Blinddarmentzündung hab untersuchen lassen. Wenn man an der Beckenschaufel in den Bauch drückt und die richtige Stelle findet, ist es wie ein Messerstich. Da könnte Ich mir auch den M.iliopsoas vorstellen der da Probleme macht. Wie oben beschrieben kann dieser auch Nerven irritieren. Durch ihn laufen u.a. der vordere Oberschenkelnerv (m.femoralis) was einen Schmerz im Verlauf des Quatriceps provoziert und der seitliche Oberschenkelnerv (m.cut.fem.lat) Laut deinem Bild ist der Schmerz aber nicht im ganzen vorderen Oberschenkel vorhanden.Natürlich kann auch hier ein Triggerpunkte die Ausstrahlenden Schmerzen ins Bein hervorrufen. Ich hatte plötzlich starke Schmerzen in der Kniekehle, die von der LWS/Gesäß scharf brennend auf der Rückseite des Oberschenkels in einer geraden Linie zur Kniekehle liefen, sich dort verzweigten und in krampfähnlichen Wadenschmerzen endeten. Teilweise zieht es sogar bis zur Ferse und in den Fuß. Sie treten vor allem bei gestrecktem Bein auf (Ischias?). Taubheitsgefühle habe ich nicht. Also Hier hat man doch wieder einen klaren anamnestischen Hinweis auf ein Nervenproblem. Brennende Schmerzen auch wenn keine Taubheitsgefühle vorhanden sind und v.a. der Verlauf sind ein klarer Hinweis für einen Peripheren Nerv der gedrückt wird. Die Rückseite des Beines bis in den Fuß ist definitiv der Ischiasnerv. Der Ischiasnerv kann auch Wadenkrämpfe hervorrufen. Auch daß die Symptome schlimmer werden wenn du dein Bein streckst sind aufjedenfall der Ischias da du diesen somit noch mehr auf Spannung bringst. Die Vorwölbung kann man schon erkennen auf den Bildern aber Ich vertraue Ihnen immer nicht so sehr, da sie oft keine Aussage treffen ob die Beschwerden der Pat. wirklich daherkommen. Jemand der auf einem Bild große Ohren hat hört auch nicht unbedingt besser.? Nur durch Hörtests kann man dies rausfinden. So ist es auch nur ein Bild. Um festzustellen ob die Probleme wirklich daherkommen muss man auch bestimmte Funktionstests machen. So müsste von einem Physiotherapeuten getestet werden durch sog. Provokationsstests der LWS ob sich Ischiassymptome über die LWS und der Bandscheibe auslösen lassen. Ist hier alles o.k dann kann eine Etage tiefer wieder das ISG blockiert sein, und über den m. Periformis der Ischiasnerv eingeklemmt sein. Zusätzlich könnte auch der N.cut.fem.post über den M.periformis irritiert sein der nur bis zum knie zieht. Aber auch ohne eine ISG-blockade kann der Ischiasnatürlich über den M.periformis zu krämpfen und symptomen führen. Durch den M.iliopsoas laufen aber nicht nur der N.femoralis und N.cut femoralis lat.wie oben beschrieben denn auch der Ischiasnerv kann durch einen hypertonen Iliopsoas komprimiert werden Mir ist bewusst, dass ich ein starkes Hohlkreuz habe und man sagte mir mal, ich solle meine Bauchmuskeln trainieren, um das auszugleichen. Bisher mit keinem großen Erfolg. Die Frage ist ob diese wirklich notwendig ist. Warum willst du dein Hohlkreuz wegtrainieren? Bei Frauen ist es sowieso stärker ausgeprägt wie bei uns Männer. Das ist deine Haltung. Natürlich ist ein Bauchmuskeltraining gut, als Gegenspieler Aber man muss sich immer fragen ob das Hohlkreuz wirklich für die momentanen Beschwerden verantwortlich ist. Wenn jemand z.b. Rückenschmerzen hat durch das Hohlkreuz dann ist es aufjedenfall der richtiger Weg, aus dem Hohlkreuz herauszuarbeiten. Sollten deine Ischiasbeschwerden von der Protrusion kommen oder von einem BSV, dann macht man oft sogar übungen ins Hohlkreuz hinein damit sich das ausgetretene BS material wieder zurückverlagert (übung nach mckenzy) Ist deine Wirbelsäule in Ordnung, also keine Auffälligen LWS tests, dann kannst du natürlich Bauch und Rückenmuskeln trainieren aber es wird keinen großen Erfolg geben bezüglich deiner momenten Beschwerden, da hier eine anderen Ursache vorliegt. Zur Zeit bin ich mir auch unsicher mit den Bauchübungen, da ich das Gefühl habe, dass mir der Hüftbeuger dann noch mehr weh tut. Alle Übungen mit gestreckten Beinen fallen momentan auch weg, so dass ich einfach nicht mehr weiß, welche Übungen ich machen soll, um mir ohne Schmerzen etwas Gutes zu tun. Wie machst du denn deine Sit ups wenn Ich fragen darf? Manchmal macht man die Übung nicht korrekt und geht mit dem ganzen Körper nach oben statt nur die WS einzurollen. Auch das sog. Klappmesser würde Ich weglassen. Hier liegst du ja auf dem Rücken und die Beine sind gestreckt in der Luft. Nun beugst und streckst du die Beine und den Oberkörper im wechsel wie ein Klappmesser. Dadurch kommt viel Streß zum einen auf die Wirbelsäule und vorallem auf den M.iliopsoas. Bei Schmerzen würde Ich die Übungen wirklich lassen. Ich würde mir ehrlich gesagt ein Rezept für 6xManuelle Therapie (MT) beim Onkel Doktor holen für Behandlungen bei einem Physiotherapeuten. Nur durch Übungen bekommst du die Sachen nicht in den Griff. Womöglich müssen auch mehrere Sachen gemacht werden. Die Behandlung deiner Fascien ist ja schon mal super. Wenn dir das gut tut und die Beschwerden etwas gelindert hat kannst du dies ruhig weiter machen. Ein Physiotherapeut kann dir dann selbstverständlich auch noch Übungen, z.b. gezielte Dehnungen für zu Hause zeigen. Gruß Thomas
  14. 3 points
    Esrt einmal finde ich es toll, dass du dir die Muehe machst, so eine Initiative zu starten. Deine Anfrage ansich macht mich stutzig - hast du schon einmal Physiotherapie gehabt? Wie stellen eigentlich keine Uebungsplaene aufgrund einer Diagnose zusammen. Ausnahme sind mal Gruppenbehandlungen, aber selbst dabei ist man anwesend und kann Uebungen individuell anpassen. Dass nicht jede Uebung jedem gut tut, wie du so richtig bemerkt hast, liegt daran, dass nicht jeder Mensch mit der gleichen Diagnose auch die gleichen Probleme hat. Und selbst wenn das Problem oberflaechlich dasselbe ist, gibt es auch da wieder Variationen. D.h., man passt die Uebung individuell dem Patienten an. Dabei sind z.B. nicht nur die Uebung ansich, sondern z.B. auch Ausgangsposition, Intensitaet und Frequenz ausschlaggebend. Deshalb geht jedem Uebungsprogramm eine individuelle Befundaufnahme voran. Ich weiss, dass es andere Berufssparten gibt, die gern generelle Programme zusammenstellen; frei nach dem Motto: "Machen sie diese 10 Uebungen bei Rueckenschmerzen". Aber als Physios sind wir zu gut ausgebildet, um so etwas zu veroeffentlichen. Tut mir leid, dass es keine einfache Antwort auf deine Frage gibt. Das Risiko eine schaedigende oder ineffektive Uebung zu machen ist einfach zu gross. Vielleicht sehen andere Physios dies anders - das ist nur meine eigene Meinung. Gutes Gelingen, Anna
  15. 3 points
    Hallo Kollegen, mit dem neuen Forum wächst auch Physiowissen immer weiter. Wir suchen daher Moderatoren, die das Forum in Ordnung halten, bei hitzigen Gemütern einschreiten, Spam entfernen und bei Fragen zur Seite stehen. Hast du Lust auf Physiowissen aktiv zu sein? Dann schreibe mir einfach eine Nachricht. Wir freuen uns auf dich! Liebe Grüße, Stephan
  16. 2 points
    Du kannst beim sitzen versuchen deine Füße zu trainieren. Immer mal wieder versuchen Spannung aufzubauen (kurzer Fuß nach Janda) Kannst dir ein Handtuch auf den Boden legen und versuchen es aufzuheben. Versuch ruhig mal deine Zehen zu spreizen und diese auf dem Boden liegen zu lassen. Gerade wenn du einen sitzenden Beruf hast, würde ich immer wieder versuchen aufzustehen, dich mal zu strecken 5min ein paar kleine Übungen zu machen - regelmäßig Lüften - beim telefonieren hinstellen. Cool wäre, wenn du deinen Schreibtisch verstellen könntest und auch mal im Stehen arbeiten, dabei würde ich immer in eine Schrittstellung gehen und den vorderen Fuß etwas erhöht positionieren. Dem Körper zeigen, er wird noch gebraucht, auch wenn wir 8h nur sitzen.
  17. 2 points
    Vor jeder Behandlung macht man einen Befund - sonst weiss man ja nicht, was man behandeln soll. Und genau dort liegt das Problem bei Gruppen. Es ist sehr schwierig, von jedem einzelnen Patienten zu erfahren, wo die individuellen Probleme liegen und was der Patient erreichen moechte. Also geht dies meist nur generell. Als erstes wuerde ich mir die Lernziele des Fachs ansehen: Was ist der Zweck des Examens, was genau wird geprueft, welche Faehigkeiten sollst du nachweisen? Hast Du nach der Gruppe noch ein Gespraech mit dem Pruefer? Dann ueberleg dir, welche Syptome Asthma hervorruft, welche Schwierigkeiten Asthma meist mit sich bringt und wie es ausserhalb der Physio behandelt wird. Erstes und letzteres kann in das Einfuehrungsgespraech, mittleres gibt dir Aufschluss ueber die uebungen. Als naechstes, schau nach, wie du gelernt hast, Gruppenbehandlungen aufzubauen - nimm die Beispiele z.B. aus der Orthopaedie, die du ja schon gemacht hast. Jede Behandlung unterliegt einen bestimmten Schema - auch Gruppen (z.B. Einfuehrungsgespraech, aufwaermen, Uebungsziel 1, Uebungsziel 2, Uebungsziel 3, theoretische Information/ Eriehung, Uebungsziel 4, Uebungsziel 5, abkuehlen, Abschlussgespraech); dies musst du nur von Orthopaedie auf Innere umstellen. Viel Spass bei der Planung (Spass ist uebrigens eine der nachgewiesenen Hauptkomponenten einer Gruppenbehandlung ), Anna
  18. 2 points
    Gut, nimm dir ein erstmal leichteres spann es zwischen deine Arme, halte sie fast gestreckt auf Schulterhöhe vor dich versuche nun beide Hände, mit weiterhin fast gestreckten Armen nach hinten zu führen, ziehe dabei deine Schulterblätter zusammen und unten. Damit trainierst du die Rhomboideen. Befestige ein Ende des Bandes irgendwo z.b. eine Türklinke - die hat die perfekte Höhe. Nimm das andere Ende des TB in die gegenüberliegende Hand und stell dich seitlich zur Tür - sodass die Seite mit Theraband von der Tür weg zeigt. Beuge den Arm an, sodass der Ellenbogen an deinen Körper fixiert wird, dort bleibt er auch - bewege deine Schulter dann nach außen, möglichst so, dass das Handgelenk stabil bleibt. Das ist keine große Bewegung aber diese zentriert deinen Oberarmkopf. Dabei immer auf die Haltung achten, Brust raus, Bauch rein, Schulterblätter hinten zusammen unten. Weiteratmen nicht vergessen.
  19. 2 points
    Hallo, ich rate Dir, Deine Entscheidung nicht nach Ort oder Art der "Firma" zu treffen, sondern nach den Rahmenbedingungen. Denk daran, dass das eigentliche und intensivere Lernen vor allem nach Abschluss der Ausbildung beginnt. Ich finde es enorm wichtig, dass Du sowohl sehr viel praktische Erfahrung sammelst (der Schubs ins kalte Wasser), wie auch theroretische. Beides nuetzt dir allerdings sehr wenig, wenn sich niemand daraum kuemmerst, dass du davon auch lernst. Ein paar Denkanstoesse: Wie lange ist ein Einarbeitungszeit und wie genau gestalltet sie sich? Welche Unterstuetzung bekommt ein Berufsanfaenger innerhalb der Firma? z.B. Supervision, woechentliche/ monatliche Gespraeche mit dem Chef/ Supervisor, Zeit fuer Dokumentation, formelle Lernzielsetzung, ... Inwiefern wird Reflektion gefoerdert und unterstuetzt? Und von wem? Wie oft werden eigene und Firmen - Ziele besprochen und geprueft? Welche Unterstuetzung bekommt ein Berufsanfaenger fuer Fortbildungen? intern/ extern - und was passiert nach der Fortbildung? Wie werden Fragen, die du hast, gehandhabt? waehrend der Behandlung/ nach der Behandlung Viel Glueck, Jule
  20. 2 points
    Hi, kurze Zwischenfrage: Wie alt bist du? Männlich/weiblich? Was würde der Orthopäde denn gern tun? Mit der Diagnose liegt er in meinen Augen richtig, aber die Frage ist trotzdem, ob das für deine Beschwerden als Ursache überhaupt in Frage kommt.
  21. 2 points
    Hallo Karl, das muss ja eine wilde Geburtstagsparty gewesen sein, da dein Knie ja schon fast ein volles Programm an Verletzungen abbekommen hat. Wann und wie gut eine Struktur sich regeneriert wird man nie pauschalisieren können, da jeder Körper individuell zu betrachten ist und auf seine eigene Weise reagiert. Daher vergleiche deine Fortschritte am besten nicht mit anderen, das dies nur unnötig Druck auf dich ausübt. Mit 120° wirst du wohl die Beugung meinen. 10° wären da noch erstrebenswert, aber nimm dir dafür die Zeit. Bei der Physiotherapie würde ich den Widerstand der unliegenden Muskulatur und der Kapsel testen lassen und diese eventuell lockern/dehnen. Interessant ist, ob dein VKB nach seiner Refixierung hier nicht zu stark gegenhält. Da hilft dir momentan nur viel Mobilisation. Dein Quadriceps wird schon wieder. Durch deinen regelmäßigen Sport hast du erhaltene Reize und Infos nun in den Zellen gespeichert und diese lassen sich beim Training wieder schneller aufgreifen als die Bildung neuer Reize und Infos. Normales Krafttraining sollte schon gut sein. Durch die Mitleidenschaft deines Nervens und die Bänder empfehle ich Übungen für die ganze Kette im Zusammenhang koordinativer Konzentration. Das Zusammenspiel aller Strukturen ist wichtig. Neben der Koordination und äußere Sinnesreizgebungen wie Kälte/Wärme/Kratziges/Weiches/Kitzelndes ist die Elektrotherapie momentan die beste Möglichkeit deinen Nerven anzusprechen. Um die Hülle bei der Heilung zu unterstützen, könnte ein Medikament via Iontophorese helfen. Leider kann ich dir nichts genaues darüber sagen, wann du wieder aktiv Ski fahren kannst, da dies ein äußerst knieunfreundlicher Sport ist, deine Fußheberschwäche nicht zu unterschätzen ist und ich dein Knie nicht untersuchen kann, um mehr zu sagen. Cannabis ist soweit ich weiß ein guter Schmerzhemmer, aber da wird dir der Jan wohl mehr zu sagen können. ? LG
  22. 2 points
    Hallo zusammen! Also...Eine Muskuläre Problematik scheint ja ausgeschlossen zu sein. Auf einem Problem des Labrums könnte man testen, das stimmt. Ich hätte aber noch eine andere Idee. ? Was interessant wäre wenn man das Bein in 90 grad Hüftflex bringt und den Hüftbeuger mit Isometrischen Widerstand testet. Strahlt der Schmerz in den ventralen Oberschenkel aus dann könnte es entweder ein Triggerpunkt sein im M.Iliopsoas oder worauf Ich eher tippe auf eine Läsion des N.femoralis. Dieser kann neben dem Ausstrahlungsgebiet im ventralen Oberschenkel auch Leistenschmerzen verursachen, da dieser unter dem Leistenband hindurch läuft. Wenn der M.iliopsoas hyperton ist irritiert er den Nerv und drückt ihn zusätzlich gegen das Leistenband.. Gerade bei einer Hüftflex über 90 grad kann der Raum unter dem Leistenband schon eng werden. Ein Dermatom L1-L2 kann ausstrahlende Beschwerden in der Leiste verursachen das Stimmt rafaelm1990, und wenn man das Dermatom L3 noch dazu nimmt hätten wir eine mögliche Erklärung auch noch für das Ziehen im ventralen Oberschenkel, sozusagen einen Trias von L1-L3. Das mit dem Visceralen Gedanken, du sagst z.b. Blinddarm ist ebenfalls ein guter Ansatz. Hier könnte man anamnestisch noch den Pat. bez. alter Op´s im Bauchraum fragen. Die Nieren haben z.b. ebenfalls direkte Verbindung zum Plexus, M.psoas mayor und dem N.femoralis. Von dem Gedanken einer LWS-problematik bin Ich aber nicht ganz so überzeugt da die Symptome des Pat. nicht durch eine bestimmte Stellung der LWS oder Bewegung ausgelöst werden sonder primär durch die Bewegung des Hüftgelenkes. Ergänzend würde Ich aufjedenfall einen Nervenspannungstest machen des N.femoralis. Dazu legt sich der Pat. auf die Seitlage. Der Kopf des Pat. liegt in Neutralposition auf seinen Unterarm. Der Therapeut steht hinter dem Pat. und bringt das oberer Bein in eine Dehnposition als würde man den Quatriceps dehnen bis das Symptom (ziehen vorderer Oberschenkel) ausgelöst wird. Nun flektiert der Pat. mit Unterstützung des Unterarms seinen Kopf. Die Beinposition (Dehnstellung) wird nicht verändert. Werden die Symptome oder das -Ziehen ins Bein mehr, dann ist der N.femoralis schonmal als Struktur gesichert. Sollte sich dies bestätigen hat man mit einer Detonisierung des M Iliopsoas (lokale massage, zugang unter dem Bauch und Beckenschaufel, M.iliacus), Aufdehnung des Leistenbandes und Nervenmobi des N.femoralis eine gute Erfolgsaussicht
  23. 2 points
    Hallo Gabriela, hast nicht danach gegoogelt? Ich habe das Programm nicht, habe aber mal danach gesucht und folgendes gefunden: Im Rezept Q drücken, da ist unten links ein Button "Beleg-Archiv anzeigen". Dort draufklicken und da können Sie die Rechnung stornieren, dann ist das Rezept wieder auf "abgeschlossen gesetzt". Weiter heißt es: Im Zweifelsfall bietet TheOrg einen sehr guten Telefon-Support unter der Nummer 07141 / 93733-33. Es gibt kaum ein (TheOrg-)Problem, für das das TheOrg-Supportteam keine Lösung hat! Außerdem schreibt ein anderere User folgendes: Mit einer aktuellen Version ist ein löschen nicht möglich nur ein Storno ist möglich und zulässig. Viel mehr kann ich dir leider nicht bieten... Viel Glück, Gianni
  24. 2 points
    Gude Sebastian, immer dran denken bei so Geschichten im rechten Bein bis Leiste und Mitte Oberschenkel Dermatom L1 verwaschen auch L2 ist ja nie ganz genau einzugrenzen. An den Blinddarm denken der eine Ausstrahlung nur ins rechte Bein bewirken kann. LG
  25. 2 points
    Hallo Sunshine! Physiojan hat da recht. Auch wenn die Fäden entfernt sind und die Fraktur mehrere Wochen alt ist. Das hat bezüglich der Frakturheilung noch nichts zu sagen. Die Belastung, auch ob man mit Manuellen Therapie oder am Bewegungsende mit einer hohen Intensität Ran kann orientiert sich primär daran ob die Fraktur zugeheilt ist. Das sind. i.d.R. 6-8 Wochen. 100 Prozentige Gewissheit bietet immer eine Röntgenaufnahme oder bei zusätzlicher Weichteilverletzung eine MRT Aufnahme. Da kann dann nur der Arzt grünes Licht geben. Ich mache zwar bei der oberen Extremität wie Schulterptoblematiken ab und zu PNF Aber bin leider kein PNF Fan, was die untere Extremität angeht da oft zu kompliziert und ich finde dass simplere Methoden Hier einfach effektiver sind. Du kannst wie Physiojan schon geschrieben hat sehr schön Fascial an der Wade arbeiten um Verklebungen zu lösen. Mobilisierende Weichteiltechniken an der Wade in Bauchlage sind ebenfalls sehr gut. Hier liegt der Pat in BL , Fuß hängt frei über Be.bank rüber. Mit deinem Oberschenkel mobilisierst du über den Fußballen des Pat. Das Obere Sprunggelenk in Extension und deinen Händen massierst du gleichzeitig die Wade. Aktive Bewegungen. Der Pat.und du müssen einfach noch Geduld haben. Bei einer verheilten Fraktur kann man dann auch effektiv an der Bewegungseinschränkung arbeiten. Ist es soweit kannst du dich als Therapeutin austoben da alles erlaubt ist. Also MT, PIR, anguläre Bewegungen, aktive Bewegungen wie zb. Kniebeugen sind sehr gut für die OSG Extensionsverbesserung. Solange du nichts von der Frakturheilung weist und die Pat.immer noch 20 kg T.b hat sind leider nur aktive Bewegungen erlaubt und Weichteiltechniken. Ist die Stellschraube noch drin muss man sowieso aufpassen mit der Mobi L.g
  26. 2 points
    Hallo Physiomosher, kannst du uns auch noch sagen über was für ein Seitenband du genau den Vortrag halten willst? Knie, Ellbogen oder generell die Seitenbänder (Aufbau, Funktion und Therapie)??? Hast du schon mal in unseren Downloadberich gestöbert? Natürlich wäre es einfacher wir würden dir alles darüber erzählen, aber ich fürchte das wird dir sicher nicht helfen eine gute Therapeutin zu werden. Es ist nämlich Sinn der Ausbildung, dass die Schüler selber recherchieren und einen Plan zur Therapie erarbeiten Auch wenn du dabei Fehler machst, das ist egal du bist ja am lernen. Ich mache dir einen Vorschlag: Du suchst dir alles zusammen was du finden kannst und machst einen Plan. Dann lädst du ihn hier hoch und wir schauen uns deinen BH-Plan zusammen an und helfen dir ihn evtl. zu verbessern und zu korrigieren. Ist das OK für dich?
  27. 2 points
    Hallo Anna hab ich mir gerade mal rausgesucht und meiner Meinung nach ein sehr effektives und machbares Programm. Ich würde mir an deiner Stelle, das Video einmal komplett ansehen und dann mitmachen - damit du nicht immer den Kopf zum Bildschirm drehen musst. Wenn dir Waden zu langweilig sind. Stell dich auf eine Treppenstufe und versuch mit den Fersen so tief wie möglich zu gehen, sodass du einen leichten Zug im Muskel spürst und gehst dann ganz auf die Zehenspitze und versuchst dich in die Wade reinzudenken. Wenn dir das noch zu langweilig ist - mach es einbeinig. Würde mir jedoch immer eine Möglichkeit zum festhalten suchen und vielleicht nicht ganz oben auf den Treppen, lieber auf der ersten Stufe, dass du im Falle des Falles nicht zu tief fällst und das atmen nicht vergessen! LG
  28. 2 points
    Guten Abend. Ich versuchs kurz zu machen. Das was du sagst, stimmt schon ungefähr - nur wenn du aufrecht stehst, drückt dein Schädel ebenfalls auf die HWS und damit kommt sie auch gut zurecht. Habe jetzt auch nicht alles von dir im Kopf. Möchte dir einfach sagen, probier dich aus! Fang mit einer Belastung von 15-20wdh an und sieh was passiert. Viel wichtiger ist mir die Technik, das die immer Korrekt bleibt. Bei einer Belastung von max 5 wdh wird das der limitierende Faktor sein - weil die Technik versagt immer vor dem Muskel. Daher würde ich dir anraten, bleib bei 8-12wdh. Ein belasteter Muskel, kann viel besser entspannen als wenn er nicht belastet wäre. Dein Körper kann eine ganze Menge abpuffern. Wenn du unsicher bist, film dich und lad es hier hoch. oder frage deinen Physio oder miete dir einen Personal Trainer, der dich immer wieder überprüft. LG
  29. 2 points
    Mir geht hierbei die Mitochondrienweitung nicht aus dem Kopf. Wenn du sagst, du ernährst dich überwiegend von fetthaltigen Lebensmitteln sowie Aminosäuren, dann erklärt das womöglich die Lipide. Glycogen ist ja nur die Speicherform von Glucose, welche als Reserve dient. Nimmst du eigentlich Zink? Das Mineral, an das ich hier besonders denke ist Kupfer. Besser gesagt ein Spurenelement. Ein Mangel wird meist nicht erkannt. Wenn du mal nach den Symptomen eines Kupfermangels suchst, findest du dich wieder. Es sei denn es ist keiner. Dann wäre das Eisen verdächtig, aber das wird häufiger kontrolliert, von daher bezweifle ich es. Gehts den Nieren gut und ist die Hämoglobinmenge normal? Selen, was du schon nanntest, ist auch einen Gedanken wert. Sind denn Nagelveränderungen, Flecken, Blässe an dir zu beobachten? Halte ich aber trotzdem nicht so wahrscheinlich wie etwa Kupfer. Ist jetzt eher exotisch, aber vielleicht eine Untersuchung wert. Nicht unbedingt laboratorisch; Eine Ernährunganalyse bei einem guten Berater könnte reichen.
  30. 2 points
    Liebe Andrea, vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe nun endlich eine Therapeutin gefunden, die mir keine Schmerzen mehr verursacht und voll und ganz auf mich eingeht. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht und ich frage mich, warum ich nicht schon viel früher gewechselt habe? Alles Gute auch für Dich und liebe Grüsse?
  31. 2 points
    Dann schließe Ich mich an. Ich denke nämlich auch das es sich hier eher um eine Nervenläsion handelt wenn trotz intensiven Krafttrainings keine Kraftzunahme erreicht wird. Ansprechpartner wie Gianni oben schon erwähnt hat ist der Neurologe und trotzdem die Nerven mit aktiven Übungen weiter stimulieren. .
  32. 2 points
    Da hast du eine gute Wahl getroffen Patricia, das ist ein Buch für die Ewigkeit. Ich glaube nicht, dass jemand der das Buch hat, es freiwillig wieder her gibt. Das ist ein Partner für´s Leben ? Hier bekommst du es...
  33. 2 points
    Guten Morgen na ich kann mein Glück gern einmal versuchen. Im Prinzip tu ich mich da auch sehr schwer. Aber gemeinsam werden wir da sicher gut was hinbekommen. Fangen wir mal mit dem ersten Bild an. Im Endeffekt arbeitet alles statisch. Es bewegt sich ja dabei nichts. Wie man in die Position kommt, könnte man jetzt herleiten - war aber nicht die Frage. Daher in der Position kommt mir als erstes die Scapula in den Sinn - diese muss durch den m. serratus anterior + m. rhomboidei die Scapula an den Thorax fixieren - ist dann eine synergistische Arbeit, obwohl beide Muskeln normalerweise antagonistisch arbeiten. Dann würde ich an den weitere Schultergürtel denken - du musst ihn natürlich stabil halten - also müssen alle vertreter gut statisch halten. Z.b. Pec Major, Latissimus dorsi wieder als eigentliche Gegenspieler arbeiten zusammen um deinen Oberkörper aufrecht zu halten. Einen Muskel allein arbeiten zu lassen kann nicht funktionieren, da wir uns sonst bewegen und runterfallen würden. Daher müssen ventrale und dorsale Kette zusammen arbeiten. Um erstmal beim Oberkörper zu bleiben - ist hier auch sehr die Arbeit der autochtonen Muskultur gefragt. Wenn wir uns das Bildnochmal vor Augen führen - die Seile sind mobild, d.h. die Stabilisatoren müssen umso mehr arbeiten. Um gegen die Bewegung der Körper zu arbeiten - guck dir jemanden an der das noch nie gemacht hat - entweder kommt er garnicht in die Position oder er zittert - das ist nur der Fall, weil die intamuskuläre Kommunikation nicht gegeben ist - die Muskeln wissen nicht wohin - was jetzt? Vorallem der Rotatorenmanschette - einerseits haben die die Spannung der großen Muskeln, die die kleinen ebenfalls mitaktivieren aber auch muss der Oberarmkopf dort gehalten werden wo er ist - da müssen diese dann ebenfalls den Humeruskopf statisch halten. Gleiches Spiel bei der Rumpfmuskulatur. Diese muss den Athleten auch dort halten und mit der Bauchmuskulatur stabil halten. Er zieht die Füße in einem langen Hebel auf 90° im Hüftgelenk. D.h. er hat eine enorme Arbeit im m. illiopsoas und der ventralen Rumpfmuskulatur - um den Fuß dort zu halten. Gleichzeitig muss synergistisch der m. erector spinea & m gluteus max. gegenhalten - damit die Weiterlaufende Bewegung die LWS nicht in eine Kyphose zieht. Da kommt aber noch die Lumbodorsalfaszie z.b. mit ins Spiel und hält ebenfalls mit. Und dann sehe ich gerade, du hast nur nach den Schultermuskeln gefragt.... jetzt hast du aber ein wenig mehr bekommen. Dafür bin ich auch gerade noch ziemlich müde und kaputt, für mehr brauch ich erstmal meinen Kaffee und Frühstück. Ich hoffe, ich konnte damit erstmal ein paar Fragen beantworten. Für mich klingt es logisch, wer noch Anmerkungen oder Kritik hat, gern dazu - wir können nur lernen. LG
  34. 2 points
    Hallo Alex, ich persönlich fand schon immer dass das ISG ein Thema für sich ist, da es im Bewegungsapparat nichts vergleichbares gibt. Ich finde es unvorstellbar, wie ein ISG nicht blockiert werden könnte. Da es durch Ligamente regelrecht umschlungen ist, kann durch die kleinsten Veränderungen der Beckenstellung oder der Bandstruktur bereits eine Blockade entstehen. Und da dies eigentlich andauernd passiert und wir es meist nur erst dann merken, wenn es schmerzt, kann es in meinen Augen nur physiologisch sein. Sprich, es ist die regelmäßige Wechselbewegung und Haltungsanpassung des Körpers, was uns aus der Blockade holt (bzw. holen müsste). Weil wir uns aber heutzutage wenig bewegen, verharrt das Becken oft in Fehlstellungen und wir wissen ja das Knochen arbeiten (Osteoblasten/klasten). Somit passt sich der Körper falsch an und das schmerzt. Ein Knorpel wird hier gar nicht benötigt für die wenige Bewegung, die im ISG möglich ist. Bei Verschiebungen kann ich mir, wie du es bereits sagtest, Gewalteinwirkungen vorstellen. Ansonsten aber eine Fehlstellung des LWS/Beckens, was allerdings durch falsche Bewegungsabläufe in verstärkte Fehlstellung gebracht wird. Angeborene Fehlstellungen, sowie anatomische Beinlängendifferenzen und Skoliosen sind da auch noch zu beachten. Bei der Mobilisation würde ich mich auf die Nutation und Kontranutation des Sacrums und aktive, reziproke ventral/dorsal Bewegungen fokussieren und evtl. mit Widerständen arbeiten. Dehnungen (v.a. der Glutaen) können auch was bringen. LG
  35. 2 points
    Hallo PT87, genau wegen der BWS Kyphose, die PhysioJan ansprach, könnte es mit der COPD noch schlimmer werden. Die gekrümmte Haltung ist für eine gute Lungenatmung nicht gerade förderlich und könnte evtl. noch weitere Erkrankungen der Atemwege hervorrufen. Ich habe auch schon erlebt, dass durch die Stützaktivität der Arme und der RM, durch überhöhten Tonus, Gefäße komprimiert werden und es zur Bewusstlosigkeit führt. Wird oft verkannt und mit Medikamenten behandelt. Bei einer PFN-Versorgung sollten Stützen schon drin sein. Mit vorheriger Belastungsanpassung und Muskelaufbau. Stabilität kommt immer zuerst. LG
  36. 2 points
    Guten Abend solange er mit UA Gehstützen laufen kann, soll er das machen - Rollator ist ganz nett, aber die verstärkte BWS Kyphose und das adaptieren daran finde ich ganz unschön - wenn er sich einmal daran gewöhnt hat, ist das aufrichten wieder ein neuer Kraftakt. Um die ersten Schritte zu laufen okay - aber würde es ihm nicht unbedingt antrainieren wenn er es nicht braucht. COPD muss er halt alles tun um möglichst mobil zu bleiben. Wenn er das noch kann, was er ja vor dem Sturz offensichtlich konnte - weiter so, nicht nachlassen - 61 ist ja auch noch kein Alter - kann er noch lange Zeit vor sich haben, wenn er mobil bleibt. Wer rastet der rostet. Ich hoffe ich konnte helfen. Liebe Grüße
  37. 2 points
    Hallo Willow222, PhysioJan hat das grundlegendste bereits ausgesprochen. Das eigene Körpergefühl ist ausschlaggebend. Man hält sich zwar oft lieber an das was der Arzt sagt, was ja auch richtig ist, doch meist wird da zur Sicherheit die Ruhezeit länger als nötig verordnet. Um dem Muskelabbau entgegenzuwirken ist es wichtig, aktiv und schmerzfrei (sprich weniger Wiederholungen, Gewicht, evtl. Splits) weiter zu machen. Steigern nur mit kleinen Schritten und die Mobilisation und Dehnungen nicht vergessen. Die wichtigsten Muskeln deiner RM zur Stabilisierung sind der M. Supraspinatus, M. Infraspinatus, der gesamte M. Deltoideus, bei Rhomboiden sowie der M. Biceps brachii. Letzterer ist wichtig, da seine lange Sehne an der Schulter ansetzt und zusammen mit dem Supraspinatus gern am meisten reißt. Von Schub-Stoß-Bewegungen würde ich aber erstmal abraten, da die Folgen erst später bemerkbar werden können und deine Schulter bestimmt noch nicht bereit dafür ist. Liegestütze, anfangs vorsichtig, später mit immer mehr Stoßkraft (später auch Sprung) sollte sie darauf vorbereiten können. Und um es nochmals zu wiederholen: auf das eigene Körpergefühl, sprich Belastung und Schmerz, achten. LG
  38. 2 points
    Hallo Raphi, so umgangssprachlich wie du schreibst, höre ich dich imaginär direkt reden. Erstens würde ich dir von sämtlichen Einrenkungspraktiken abraten. Man kann eine Struktur im Körper nie in einen anderen Bereich zwingen, schon gar nicht mit Schub- oder Gewalteinwirkung. Dies bedarf meist immer viel Vorarbeit und von Abnutzungen ganz abgesehen. Der Physiotherapeut hat eine Nackenverspannung festgestellt; auch die Ursache mit anschließender Behandlung? Oder ist es auf eine Nackenmassage hinausgelaufen? Das bringt dann natürlich gar nichts. Das Becken ist ein wichtiger Schlüsselpunkt des Körpers und Schiefstände oder andere Fehlstellungen können von dort aus leicht auf andere Körperbereiche übergreifen. Das bitte von einem guten Physiotherapeuten oder Osteopathen nochmal gut befunden und behandeln lassen. Da wird nichts ohne Hausaufgaben gehen. Ganz wichtig: nicht nur momentane Zustände oder Symptome behandeln lassen. Die Ursache muss gefunden und daran gearbeitet werden. Mit viel Mitarbeit von dir selbst. Ein dir individuell angepasster Übungsplan sollte helfen. LG
  39. 2 points
    Liebe Wonni, eine Manuelle Lymphdrainage DARF nicht schmerzen. Das hat Spasmen der Lymphgänge zur Folge, was immer mehr Lymphe austreibt und es zu einem Teufelskreis kommt. Leider sind einige Kollegen der Meinung, dass man alles, was sich verhärtet anfühlt, weich machen muss. Doch so funktioniert Therapie leider nicht. Sprich deine Therapeutin bitte nochmal darauf an, wieso sie tut, was sie tut. LG
  40. 2 points
    Ja ja der liebe Strom. Als man anfing die ersten Unterseekabel zu verlegen um zum Beispiel von Europa nach Amerika telegrahpieren zu können stieß man auf ein Problem. Die Kabel waren zwar isoliert aber scheinbar verloren die Signale aus irgendeinem Grund enorm an Energie wenn sie durchs Wasser mussten. Verlief das Kabel hingegen über Land (also durch Luft) so trat dieser Effekt nicht auf. Man ging diesem Phänomen nach und stieß auf etwas Hochinteressantes. Strom fließt nicht wie Wasser sondern Strom ist ein Feld. Im ,,normalen" Gebrauch reicht es völlig aus sich vorzustellen wie Elektronen oder Ionen durch ein Medium (Kabel, Wasser, Mensch) fließen wie Wasser durch eine Röhre. Aber sobald man Effekte erklären will muss man den Strom als Feld sehen. Was passiert denn bei einer ,,Querdurchflutung" des Kniegelenkes mit sagen wir mal einem Gleichstrom? Zwischen der Kathode und der Anode spannt sich ein elektrisches Feld auf. Und dieses Feld erfasst alles was zwischen den Polen liegt also die Haut, Muskeln, Sehnen, Knochen. Unter anderem erfasst es auch die Wirkstoffe eines Medikamentes und diese werden dann entlang der Feldlinien zu den jeweiligen Polen transportiert. In einem mehrschichtig aufgebauten Leiter wie dem Knie sind allerdings nicht alle Schichten von der gleichen Anzahl an Feldlinien durchzogen. Gut leitende Schichten weisen eine höhere Dichte auf als schlechter leitende Schichten. Allerdings weist auch die am schlechtesten leitende Schicht (der Knochen) immernoch einige Feldlinien auf und wo Feldlinien sind, da sind auch Ladungsträger. Also gelangt das Medikament, wenn auch in geringer Dosis, bis an/in den Knochen.
  41. 2 points
    Hallo, dann mal zu deinen Antworten: "...Daher solltest du darauf achten deinen Hals ebenfalls als Teil der Wirbelsäule zu sehen und diese wirklich gerade ausrichten, ebenfalls nicht nach li/re schauen." Guter Tipp, darauf achte ich jetzt verstärkt. Und ich breche Übungen sofort ab, wenn ich merke, dass der Nacken verkrampf und anfängt zu brennen. Entweder bekomme ich es dann mit Dehnen wieder weg oder die Übung wird an dem Tag nicht mehr gemacht. Würde dir sagen - filme dich dabei - wenn du dann weißt - "ah, da hat was dann wehgetan, dann guck ich mir das nochmal ausführlich an und wirst vielleicht selbst den Fehler finden" du kannst das Video auch hier hochladen und wir gucken uns das alle an, wenn du das möchtest "Deine Muskeln müssen unter korrekter Haltung gezielt gekräftigt werden, damit Stabilität herrschen kann. Sowohl deine oberflächlichen Muskelgruppen, wie auch die tiefe Muskulatur muss gereizt werden." Ja, das habe ich auch schon verschiedentlich gehört. Aber wie reize ich denn die Tiefenmuskulatur? Geht das eher mit isometrischen Übungen oder dann doch die "harten" Sit-ups & Co.? Mit der Übung die du unten mir beschrieben hast - Einbeinstand Mit wackeligen Unterlagen, du kannst auch balancieren üben, Wackelplatte oder wie du in deinen Übungen beschrieben hast: Vierfüßlerstand und diagonales Extremitäten abheben - da musst du auch die Core/Kern-Muskulatur ansteuern. Die Flexibar Übungen - das Internet ist voll damit - probier dich aus, sieh was dir gut tut. Dein Körper sagt dir als erstes was gut tut und was nicht. Was bbgphysio schon beschrieben hat - alles geht von einem stabilen Kern aus. Große Muskelgruppen würde ich hingegen schon mittrainieren aber nicht auf Kraft, eher im Wiederholungsbereich von 15wdh dafür eben mit weniger Last. Damit dein ganzer Halteapparat auch mal eine Info bekommt und die Muskeln dich aufrecht halten. Hauptaugenmerk würde ich jedoch auf die Tiefenmuskulatur richten. "Mein Ratschlag da lautet immer beim Zähne putzen sich auf ein Bein stellen." Ups, da musste ich mich heute Morgen entscheiden: Zähne putzen oder Übung koordinieren... Meine Güte, da ging kaum etwas bei mir... Aber ich bleibe am Ball. Da haben wir es doch schon - dann machs nicht beim Zähne putzen sondern seperat. Ich könnte vermuten, wenn du damit besser wirst, sollten deine Beschwerden sich auch lindern. Halte uns auf dem laufenden "Becken kippen und aufrichten. Wenn du das kannst - versuch dich im Hüftkreisen, wie mit einem HoolaHoopReifen und alles schön aus der Hüfte. Die Knie müssen gebeugt sein sonst kreist da nichts" Öh, da habe ich eine Verständnisfrage: Geht es wirklich um das Kreisen? Oder die Hulahop-Bewegung, die den Reifen oben hält? Denn dabei schiebt man ja "nur" das Becken schnell nach vorne und hinten. Ja, da geht es mir wirklich damit zu kreisen. Habe mir gerade mal ein HoolaHoopTutorial angesehen - da geht es wirklich um Betonung der Kippung, jedoch kreist sie dabei auch. Ich leite es gern damit an, dass du dir an deine Beiden markanten Beckenknochen vorn in der Hüfte greifst, die Knie anbeugst und dann in die Kreisung gehst - dass du mit deinen Händen mitfühlen kannst, wie es sich anfühlt und wohin es sich bewegt. Geht im stehen, sitzen und liegen ich präferiere den Stand oder im Sitz auf dem Pezziball. Insgesamt sieht es so aus: Immer, wenn ich länger in Ruhestellung war, ist alles steif und tut weh. Egal, ob ich eine halbe Stunde im Büro gesessen habe oder eine Nacht im Bett gelegen habe. Egal, ob Boxspring oder Futon: ich stehe am anderen Morgen auf und kann erst mal nicht mal auf den Füßen stehen oder mich aufrichten. Nach ein paar vorsichtigen Schritten und langsamem Ganzkörperbewegen geht es dann ein wenig besser. Da würde ich dir empfehlen, bevor du aufstehen willst - Po ein paar mal anspannen, Füße kreisen lassen, Becken kippen lassen, kannst deine Schultern kreisen lassen - dich aufrichten und langsam einrollen lassen. Damit die Bewegung einzeln schon gestartet werden - Blut in die Muskeln kommt - dann sollten die ersten Schritte auch weniger schwerfällig sein. Osteopathen und Physiotherapeuten sagen, dass bei mir alle Muskeln, Ansätze und Sehnenplatten total bretthart sind. Ich habe es mit Faszienrollen versucht.Ich weiß, dass ich total verspannt bin. Aber ich schaffe es nicht, das aufzulösen. Wie gesagt, die Physiotherapeutin lockert seit einem Jahr meine Muskeln. Aber mir fehlt die Stabilität, also werden all die gelockerten Muskeln sofort wieder überbeansprucht, um eben diese mangelnde Stabilität des Rumpfes auszugleichen - und, zack, ist alles wieder bretthart. Ich schließe mich Thomas da an, da kannst du lockern und lösen wie du willst - wenn dir das sofort wieder hart wird, ist die Therapie die falsche. Dann hol dir lieber ein Rezept für KG und lass dir neue Übungen zeigen bzw verbessere/modifiziere die alten. Daher war jetzt meine Idee, alles andere erst einmal zu vergessen und mich auf die Stabilität des Rumpfes zu konzentrieren. Aber das macht mein Nacken nicht mit (siehe gestrigen Beitrag). Was ich brauche und suche, sind schonende Übungen, um den Nacken auch zu stärken. Da bist du auf dem richtigen Weg würde ich denken. Ich bin jetzt drei Wochen im Urlaub und danach (super Termin-Koordination...) ist meine Physiotherapeutin im Urlaub und danach bin ich bei einer Fortbildung. Sprich, ich sehe sie 6 Wochen lang nicht. Ich will aber nicht wieder warten und verschieben, sondern jetzt endlich mal loslegen. Hättest du vielleicht zwei, drei schonende, aber dennoch effektive Übungen für schlappe Nackenmuskeln, damit ich die wieder "auf Schluff" bringen kann? Ich habe seit letzter Woche einen Flexi-Bar: kann ich damit auch explizit Nackenmuskeln trainieren? Ja, das ist echt ungünstig - darum gibt es bei mir auch immer Hausaufgaben, denn wenn sowas ist, hat der liebe Patient auch gleich Übungen mit denen er sich Linderung verschaffen kann. Wie ich vorhin schon sagte, Übungen gibts wie Sand am Meer. Klick dich mal durch und guck was dir gut liegt. Habe dir ja gesagt, worauf es ankommt - kannst die Videos auch gern hier verlinken und man guckt sie sich einfach mal an und gibt ein Kommentar ab. Möglicherweise ist einer meiner Kollegen so nett und sucht was raus, ich schaff es heute wahrscheinlich nicht mehr. Flexibar ist doch schon mal ein guter Start, gib das ein und versuch dich langsam durch - wenn was nicht gut ist, lass es. Ich persönlich mag das Theraband total So Dann erstmal einen schönen Sonntag noch. Gute Besserung Liebe Grüße Jan
  42. 2 points
    Das sieht eigentlich ganz OK aus, finde ich. Je mehr du mit Einlagen stützt, um so mehr gewöhnen sich deine Muskeln daran und machen Urlaub. Es gibt aber Einlagen, die den Fuß nicht passiv stützen, sondern unterstützen die aktivität der Fuß Muskulatur. In Hamburg kenne ich den Dr. Fuchs sehr gut. Der müsste dir eigentlich helfen können. Sagst einen schön Gruß von mir...
  43. 2 points
    Der Thomas hat recht Nicole, das wichtigste ist die stabilisierenden Tiefenmuskulatur wieder aufzubauen. Und natrürlich den Bauchmuskel - Transversus abdominis um schlimmeres zu verhindern. Das Thema wurde aber schon öfter im Forum behandelt. Wenn du in der Suche "Bandscheibenvorfall" eingibst, wirst du sicher fündig oder schaumal auf diesen Treat: Wenn du zwischen den Zeilen liest, dann findest du auch ein paar Links, die dich zu den Übungen führen. Du kannst ruhig fragen, wenn du noch was wissen willst oder nicht verstanden hast.
  44. 2 points
    Die Lösung des Problems hat Brick eigentlich schon selber beschrieben, er war schon ziemlich nah dran. Man muss sich ja vorstellen, dass die Fibula wie eine Wippe funktioniert. Mache ich eine Plantarflex, kippt das Fibulaköpfchen nach dorsal und die distale Fibula nach ventral. Beim Kniebeugen mache ich ja automatisch eine dorsalext, jetzt müsste das ganze umgekehrt funtktionieren. Wenn jetzt aber eine Blockade im oberen Sprunggelenk besteht, z.B. durch umknicken, stolpern oder wie auch immer, dann funktioniert das System nicht mehr richtig. Durch dieses missverhältnis der Einheit kann es eben zum schnappen im Fibulaköpfchen kommen da es durch die Beugung nicht langsam nach vorne kippt, sondern durch die Spannung plötzlich nach ventral springt. Mein Rat: Lass dir mal von einem Kollegen das obere Sprunggelenk und das Fibulaköpfchen mobilisieren. Hier ein Zitat eines Leidensgenossen, das ich im "Runner´s World" gefunden habe: ...ich habe eine ganze Zeit lang eine recht ähnliche Beschwerde gehabt. Nach verschiedenen effektlosen Behandlungsversuchen durch den Orthopäden erinnerte ich mich an einen Physiotherapeuten von früher, welcher die Osteopathie beherrscht. Hab eine Verordnung bekommen und nach der ersten Konsultation war die Beschwerde behoben. Des Rätsels Lösung war, der Ursprung lag woanders, nicht an der betroffenen Stelle. Bei mir war es ein blockiertes Fußgelenk, wodurch das Wadenbein ebenfalls blockiert war und sich so am Knie Bewegung verschaffen mußte. Nach Manipulation des Fußgelenkes war die Sache erledigt. Ich konnte am nächsten Tag wieder 10 km laufen, nach wochenlanger Laufpause. Sowohl die Schmerzen waren weg als auch die verhärtete verspannte Wadenmuskulatur.
  45. 2 points
    ...ja, ja, das ist mir schon klar, dass Sie "noch " keine Schmerzen hat. Drum wollen wir ja durch Prävention verhindern, dass es zu einer retropatellaren Arthrose kommt. Diese Krepitationsgeräusche sind ein Zeichen dafür, dass das Gelenksystem nicht mehr rund läuft. Man kann das mit einem Auto vergleichen. Man hört ein seltsames Geräusch und man lässt es aber nicht reparieren. Irgendwann geht man dann doch zur Werkstatt und der KFZ-Mechaniker sagt dann: "der Zylinderkopf ist hin, warum sind sie nicht früher gekommen" Das mit der "guten Führung" ist ein guter Gedankensatz. Meine Idee wäre eben gewesen, die Fehlstellung des Femurs entweder über eine Korrektur des Fußes durch Einlagen oder über eine Korrektur des Beckens zu erreichen (oder beides). Den Knorpel könnte man, wie Thomas schon beschrieben hat, mit leichten, nicht gelenkbelastende Übungen (z.B. keine Kniebeugen) wieder beruhigen und zu einer Normalisierung der Gleitfähigkeit anregen. Auch hier bitte beachten, dass das nicht von heute auf morgen passiert! Entschuldige bitte die vielen Fachbegriffe Jana, aber das ist die Macht der Gewohnheit wenn du etwas nicht verstanden hast, dann frag bitte, hier wird dich keiner auslachen!!!
  46. 2 points
    Guten Abend Feya! Nun,...Ich glaube nicht daß dein Problem noch mit einer Kapselverklebung zu tun hat. Du hast ja geschrieben daß du mit Unterstützung, man nennt das assistiv bis über 90 grad Schulterbeweglichkeit kommst. Leider kann man jetzt nicht beurteilen ob da viele Kompensatorischen Bewegungen mit dabei sind. D.h. es könnte den Anschein machen der Arm käme bis über 90 grad, aber man hebelt alles aus der Brustwirbelsäule heraus und zieht die Schulter hoch. Ich gehe aber jetzt mal davon aus daß du tatsächlich über 90 grad Schultergelenksbewegung hast. Auf Biegen und brechen hochzukommen mit starken Schmerzen ist mit Sicherheit der falsche Weg. Ein Schmerz wenn man eine verklebte und verkürzte Gelenkskapsel aufdehnt ist auch normal, da das Gewebe ja aufgedehnt werden muss. Hier muss man sogar etwas in den Schmerz hineinarbeiten da es einen gewissen Dehnreiz braucht. Aber das was du beschreibst scheint kein Schmerz zu sein der davon kommt. Übungen dürfen keinen starken Schmerz hervorrufen! Solche Übungen würde Ich lassen. Das Ziel muss erst einmal sein, die mögliche Ursache deiner Schmerzen herauszufinden. Dieses Problem können wir leider nicht ganz lösen, da dazu ein genauer Physiotherapeutischer Befund fehlt. Aber Ich habe jetzt schon so meine Theorien, von dem was du geschildert hast. 1. Die Platte und Schrauben wo bei dir noch drin sind. Ist die Platte zu hoch am Oberarm und Oberarmkopf angebracht, kann diese gewaltig Probleme verursachen, da sie immer beim Heben des Armes an das Schulterdach stösst. Zwischen Schulterdach und Oberarmkopf ist von grund auf wenig Platz. Man kann sich vielleicht vorstellen was das bedeudet wenn da noch Platten und Schrauben dazukommen. Probier doch mal folgendes aus. Nehme ein deine Hand ungefähr soviele Nägel wie bei deiner Verplattung verwendet wurden und Balle deine Finger zur Faust. Das ist schon unangenehm. Je fester du drückst desto mehr Schmerz wird durch die Nägel verursacht. Ein ähnlicher Zustand könnte momentan bei dir im Schultergelenk herrschen. Dies sollte von deinem Arzt abgeklärt werden, und die Platte sobald wie möglich raus. Voraussetzung ist halt das die Fraktur stabil zusammengewachsen ist. Mobilisieren gäbe hier keinerlei Sinn 2. Die eingeschränkte Innenrotation und Schmerzen in der Achsel Da du eine Zeitlang den Arm in einem z.b. Gilchrist verband tragen musstest, kann Ich mir vorstellen daß dadurch bestimmte Muskelgruppen verkürzt sind. Die Schulter wird nach vorne gezogen, das Schultergelenk in Innenrotation gelagert, also Unterarm über Bauch. Wenn deine Ausenrotation eingeschränkt ist, sind mit Sicherheit auch die sog. Innenrotatoren, also die Gegenspieler des Schultergelenkes verkürzt, da der Arm ständig in Innenrotation fixiert war. Zudem vermute Ich eine Verkürzung des M.pectoralis minor (kleiner Brustmuskel) durch das vorziehen der Schulter durch die Schonhaltung. Das interessante ist daß diese Muskeln genau da sind wo du auch deine Schmerzen angibst. Der Pect.minor z.b. ist in der Achsel zu finden. Ich versuche dir mal mehrere Grafiken hier zu verlinken. Der M.teres mayor ist einer von mehreren Innenrotatoren, und wäre ebenfalls für die Behandlung wichtig. Ein Problem des m.pect. minor wenn dieser verkürzt ist, ist auch daß er das Schulterblatt nach vorne zieht. Am Schulterblatt hängt das Schulterdach dran. Wird das Schulterblatt als noch vorne über den Oberarmkopf gezogen, wird es unter dem Schulterdach noch enger und es schmerzt bei jedem Arm heben. Das Schultergelenk obwohl es ein Kugelgelenk ist, ist nicht ganz rund. Seitlich an ihm sind ein kleiner und großer höcker. Der größere Höcker ist ausendran (tub.mayus). Dieser muss sich unter dem Schulterdach nach hinten wegdrehen damit man mit dem Arm höher kommt. Ist aber die Ausenrotation eingschränkt, geht das nicht mehr. Hebst du jetzt deinen Arm hoch gibt es wieder eine Verengung zwischen Schulterdach und Oberarmkopf da das tubercullum, als dieser Höcker im Weg ist. Er kann sich nicht nach hinten wegdrehen da die Ausenrotation eingschränkt ist. Und das ganze noch mit der Platte und all den Schrauben im Gelenk. Kein Wunder also das all dies zu deinen Problemen führen kann Ich würde folgendes als wichtig empfinden. 1. manuelle Behandlung und Entspannung der Innenrotatoren (v.a subscapularis ,teres mayor) und des m.pect. minor. 2. Verbesserung der Ausenrotation Auch nach einer noch vorandenen Instabilität sollte dann mal geschaut werden. Aber die ersten Strukturen würde Ich von meinem Therapeuten mal anschauen lassen. P.s in der Animation unten siehst du neben dem kleinen Brustmuskel und dem Innenrotator auch das Schulterdach, den Oberarmkopf mit dem tub.mayos der seitlich an ihm dranhängt um sich das besser vorstellen zu können Gruß Thomas
  47. 2 points
    Hallo Saskia29, wie oben bereits genannt ist YouTube da eine sehr gute Anlaufstelle. Aber auch Google hilft da weiter. Habe es gleich mal für dich ausprobiert und "Kräftigung Rücken" eingegeben und gleich ganz viele Ergebnisse bekommen. Unter anderem zum Beispiel das hier http://www.gesundheit.de/fitness/fitness-uebungen/rueckenuebungen/rueckenuebungen Versuche doch einfach mal selbst die Suchmaschinen aus und dann findest du bestimmt was passendes für dich
  48. 2 points
    Vollkommener Käse. Dann dürften wir auch nicht massieren. Passiert nix.
  49. 2 points
    Hallo!! Immer wieder wiederholen. Es ist besser erstmal die knochen zu lernen mit den ganzen schnick schnack denn da setzen auch die muskeln an. Am besten am skellet. Dann tut man sich beim muskel lernen leichter Lernkärtchen sich dafür gut geeignet es macht spaß die durchzumischen und sich selbst die muskeln abzufragen. Kann man auch bequem in den urlaub mitnehmen oder wenn man unterwegs ist im auto wenn z.b. jemand fährt. Wichtig ist am Ball zu bleiben. Nicht zu viel muskeln aufeinmal lernen. Lieber regelmäßig lernen statt es schleifen zu lassen und plötzlich hat man 40 muskeln aufeinmal zu lernen. Wenn man jede woche 4 muskeln lernt, hat man in einem monat schon ca. 20 muskeln. Ich würde jedesmal wenn ich neue muskeln lerne die alten auch wiederholen. Und nach 1 monat ALLES nochmal wiederholen. Das ist auch der Trick so oft wie es geht die muskeln wiederholen. Kärtchen stabel mit seinen 30 schon gelernten muskeln durchmischen. Was man aufjedenfall auch tun sollte und hilft wirklich viel. Nicht in sich hinein lernen. Den muskel wo man lernt mit ursprung, ansatz, LAUT vor sich zu sagen, und sich selbst erklären wo er hinzieht. Wenn man nen Stabel muskeln gelernt hat einfach durchmischen, eine Karte ziehen. Sich laut vorsagen ursprung ansatz, oder auch mal umgekehrt und am besten gleich am skellett zeige, kann man sich besser vorstellen. Was auch helfen kann sich die Muskeln in gruppen aufzuteilen. Also entweder muskeln lernen die den Gleichen Ansatz oder ursprung haben. oder muskeln, synergisten die die selbe funktion haben., also alle Ausenrotatoren, alle Handflexoren ect. Was dann noch hilft. Ich würde vom großen Muskel zum kleinen lernen. Am besten nahe am rumpf nach peripher. Also hüftmuskeln, dann kniemuskeln und am schlus sprunggelenk.
  50. 2 points
    So machen wir es im Praktikum für unseren Befund: Inspektion in Bewegung (Ganganalyse): Gangart (3-Punkte-Gang, Soko, etc.) Gangparameter 1. Gangrhythmus (gleichmäßig, Standbeinphase 0,5-2 Sek.) 2. Gangtempo (100-120 Schritte/Min. oder 60-90m/Min.) 3. Spurbreite (HG-Breite, 2 Fersenbreiten) 4. Schrittlänge (2,5-3 Fußlängen oder 70-90cm) 5. anatomische FLA 12° ARO, funktionelle FLA zeigt nach vorne 6. Beinachsen & Fußstabilisation 7. Rumpfrotation und Armpendel 8. Stellung & Bewegungen der KLA 9. typische Hinkmechanismen (Duchenne, Trendelenburg, Entlastungshinken, Verkürzungshinken, Versteifungshinken, Steppergang, Zehengang, Hackengang) Analyse der einzelnen Gangphasen in Tabellenform: Gangphase HG KG OSG re li re li re li Initial contact Loading response Mid stance Terminal stance Pre swing Initial swing Mid swing Terminal swing In der Tabelle schreiben wir dann rein, welches Gelenk uns wie in welcher Gangphase aufgefallen ist, z.B. -DE im Terminalstand rechts
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