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Showing content with the highest reputation since 11.05.2016 in Beiträge

  1. Bitte erstelle selbst einen Befund und wir helfen dir gern dabei ihn zu analysieren und was man besser machen könnte. Vorkauen sollten wir dir nichts, da du nicht selbst damit lernst.
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  2. Hallo Janosch, ich bin Physiotherapeut und Medizinstudent und hatte nach einem Autounfall die gleichen Beschwerden. Wie die Kollegen bereits festgestellt haben, sind die Geräusche im Gelenk völlig normal. Die Kompression auf Nerven und Gefäße, die deine Symptome erklären, könnte durch eine erhöhte Muskelspannung in Hals und Nacken kommen. Durch die erhöhte Beweglichkeit versucht deine Muskulatur deinen Kopf krampfhaft zu stabilisieren. Das macht sie solange bis sie nicht mehr loslassen kann. Dabei spielen deine Haltung und belastende Arbeit (auch Sitzen) eine Rolle. Versuch für 1-2 Wochen regelmäßig die Muskeln sanft zu lockern, die Wirbel (vorallem die obersten) schmerzfrei so weit wie es geht zu bewegen und danach zu stabilisieren. Mit der Zeit sollte sich ein Gleichgewicht zwischen der Beweglichkeit und der Muskelspannung einstellen. Das kann aber auch unter optimaler Therapie mehrere Wochen oder sogar Monate dauern. Ich habe zu dem Thema Halsstabilisierung und Übungen ein Youtube-Video gemacht: Vllt fängst du ja was damit an. Beste Grüße und gute Besserung, Oli
    4 points
  3. Puh, das ist wirklich nicht einfach. Klar sind dies Reizungen der Achillissehne, Ansätze, fersensporn ist auch möglich, plantafascie ect. Scheint aber alles ja schon mit der „Dawo“ Methode behandelt worden zu sein. Da wo es weh tut, also lokale Behandlung. Ich denke wir sind uns einig dass das Ganze einen chronischen Charakter hat und anders behandelt werden müsste als immer wieder die schmerzhaften Stellen. Ein Schmerztherapiezentrum wäre sicherlich eine gute Anlaufstelle da die Fachkräfte sich auf chronische Patienten Spezialisiert haben. Wie Gianni auch sehe Ich jetzt von den Bildern her keine gravierende Fussfehlstellung. Was mir auffällt (BILD mit Rücksnsicht) ist dass es aussieht als wäre die Achillissehne bis zur Ferse ziemlich errötet. Ist dieser Bereich auch sehr erwärmt nowalking? Oder Nur zufällig auf dem Bild so errötet? Man müsste jetzt mal weg vom Fuß. Es gibt ein interessantes Behandlungskonzept bei chronischen Beschwerden. Das Ebenenmodell. Man klappert alle Ebenen ab die in Zusammenhang mit dem Problem stehen könnten und behandelt entsprechend ebenenübergreifend durch. Einige Ebenen wären zb. 1.körperliche E. (Eher lokale Behandlungen am Fuß) 2.psychische Ebene 3. Vegetative E. 4.energetische Ebene 5.Ernährung 6... die Liste lässt sich noch erweitern in frage kämen schonmal Ebene 2, auch die vegetative E. Chronische Beschwerden manefestrieren sich oft im vegetativen Nervensystem. Dies entspringt der Brustwirbelsäule und versorgt die Extremität. Verletzungen wie zb. Achillessehnenreizungen die Eine Ewigkeit nicht abheilen könnten ihre Ursache in einer vegetativen Funktionsstörung haben. Durch eine Behandlung des veg.nervensystems könnte auch eine Schmerzlinderung erreicht werden, da durch eine Dämpfung des Sympatikus ( das ist ein Anteil des veg.n.s) der bei chronischen Schmerzen oft mehr aktiv eine Schmerzlinderung erreicht werden könnte. Das sind Behandlung, zb. sanfte Mobilisationen der BWS, Massage des Bindegewebes, wie FAscienstriche. Ob hier etwas im Busch ist kann man durch verschiedene Tests der bws und des Bindegewebes herausfinden. Sind Entzündungsprozesse im Gang sind wir bei Ebene 5. hier keine Nahrung zu sich nehmen wo Entzündung aufflammen lässt. D.h. Eher basische Ernährung. Wenig Fleisch Energetische Ebene bin Ich mir nicht so sicher da die Schmerzpunkte auch genau auf dem Verlauf eines Meridians liegen müssten aber auch hier könnte man Akupunktur probieren oder eine Praxis finden die Akupunktmassage nach Penzel macht. Wichtig ist das man allen Ebenen Aufmerksamkeit schenkt und auch alle behandelt werden müssten Dies wäre schonmal ein ganzheitlicher Ansatz. L.g.
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  4. Guten Abend Sunshine! Bei einem BS Prolaps ist es genau dasselbe wie bei einer Protrusion. Natürlich lässt sich auch ein BS Vorfall durch Extensionsmobilsationen beseitigen. Das kann Ich aus eigener Erfahrung bestätigen?! Im Prinzip ist es primär eine Kombi aus Ursachen und Symptombehandlung. D.h als Ursache versucht man durch Techniken aus der MT oder ext.mobi nach mc Kenzy das BSmaterial Wieder zurückzubringen. In der Symptombehandlung wird ein laseque durchgeführt. Ist dieser positiv Ist der IschiasNerv verklebt Und muss mit einer sog. Nervenmobilisation mitbehandelt werden. Die Nervenmobis werden genauso durchgeführt wie die Nervenspannungstests.mit dem Unterschied dass die dist. Gelenke bewegt und nicht gehalten werden. Was auch möglich ist dass zusätzlich eine Venöse Srauung im Bauchraum besteht oder von einem hypertonen m.Psoas hervorgerufen wird. Da hier auch Venen durchziehen kann sich das Blut bei Kompression bis in die Nervenwurzel zurückstauen und auch einen pos.laseque verursachen. Das kann man aber testen. Schmerzen nach dem Essen wären dafür typisch oder der laseque wird schlimmer wenn der Pat. Den Druck im bauchraum erhöht zb.durch Anspannen der Bauchmuskeln. Nach einer Ursachen/Symptombehandlung, und bei nachlassenden Beschwerden wäre dann der nächste Schritt wie du oben schon geschrieben hast Sunshine die Segmente zu stabilisieren. Dies funktioniert aber nicht durch Kräftigung der Rumpfmuskulatur. Es wird einem immer noch eingetrichtert man muss Bauch und Rücken trainieren um seine Wirbelsäule zu stabilisieren. Bauch und Rücken sollten klar immer auch mittrainiert werden. Aber stabilisieren kann man dadurch die WS nicht. Dafür braucht man ein Training der tiefen,sog segmentalen Muskulatur. Diese Muskeln werden nicht aufgebaut, haben also keinen Massezuwachs. Hier geht es um die neuromuskuläre Ansteuerung die richtige Aktivierung . Der m.transversus und die multifidi sind wichtige Muskeln. Außerdem erreicht man das stabilisierende System immer durch Koordinativ Anspruchsvolle Übungen. Das sind viele Übungen aus dem funktionellem Training. Am Schluss würde man dann noch Rückenschule machen und die Stabilisation (transversusaktivität) mit in den Alltag integrieren. gruss Thomas
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  5. Hallo wie wäre es denn, wenn du dich einfach anmeldest? Dann kannst du auch alle anderen Bereiche hier nutzen und es ist persönliche. zu deinen Fragen Nach einer OP sind Massagen im OP Gebiet immer KI - aber das wird der Patient dir auch früh genug zu verstehen geben Nervenmobi? würde ich erst nach abgeschlossener Wundheilung tun. Kannst alles machen was dem Patient gut tut. Prophylaxen, Stabitraining, Entstauende Maßnahmen, leichte Mobiübungen der angrenzenden Gelenke um Kontrakturen zu vermeiden Transfer zeigen, Atemstoffwechselgymnastik, Propriozeption, Sensischulung, GG, Koordination - je nach z.n. OP. Ich behandel immer Patientenorientiert - mach einen schönen Befund und du hast genug was du machen kannst. LG
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  6. Hallo Moehre, der jpphysio ist mit seiner Theorie gar nicht so verkehrt dran. Allerdings beschreibt es die Richtung ob sich der Nucleus unterhalb oder oberhalb der Nervenwurzel befindet. Man stellt sich die Nervenwurzel am besten wie ein Männchen mit seitlich ausgestreckten Armen vor. Wenn das Banscheibenmaterial unterhalb der Schulter eingelaufen ist, dann ist es der Achselprolaps und umgekehrt. Dem entsprechend kann ich das so testen: Wenn der Patient eine latflex der LWS zur Schmerzseite macht und die Schmerzen werden dabei stärker, weiß ich, dass es sich um einen Schulterprolaps handelt, da der Nerv von oben Komprimiert wird. Die Schulter geht nach oben der Nerv wird dabei noch stärker komprimiert. Macht der Patient dagegen eine Latflex zur Gegenseite und der Schmerz wird auf der Schmerzseite schlimmer, dann handelt es sich um einen Achselprolaps. Die Schulter macht eine "Flexion". als würde ich einen Tesnnisball unter der Achsel einklemmen. Ich habe mal auf die Schnelle ein Schaubild gebastelt um das zu verdeutlichen: Man braucht das ganze für die Manuelle Therapie. Wenn man genau weiß, wo der Prolaps sitzt, kann ich z.B. mit Traktionen oder bei einer Banscheibentechnik entlastend arbeiten, ohne dass ich noch mehr Kompression auf den Prolaps bzw. auf den Nerven ausübe. Ich hoffe es ist dir etwas klarer geworden was damit gemeint ist. Wenn etwas unklar ist, frag ruhig...
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  7. Esrt einmal finde ich es toll, dass du dir die Muehe machst, so eine Initiative zu starten. Deine Anfrage ansich macht mich stutzig - hast du schon einmal Physiotherapie gehabt? Wie stellen eigentlich keine Uebungsplaene aufgrund einer Diagnose zusammen. Ausnahme sind mal Gruppenbehandlungen, aber selbst dabei ist man anwesend und kann Uebungen individuell anpassen. Dass nicht jede Uebung jedem gut tut, wie du so richtig bemerkt hast, liegt daran, dass nicht jeder Mensch mit der gleichen Diagnose auch die gleichen Probleme hat. Und selbst wenn das Problem oberflaechlich dasselbe ist, gibt es auch da wieder Variationen. D.h., man passt die Uebung individuell dem Patienten an. Dabei sind z.B. nicht nur die Uebung ansich, sondern z.B. auch Ausgangsposition, Intensitaet und Frequenz ausschlaggebend. Deshalb geht jedem Uebungsprogramm eine individuelle Befundaufnahme voran. Ich weiss, dass es andere Berufssparten gibt, die gern generelle Programme zusammenstellen; frei nach dem Motto: "Machen sie diese 10 Uebungen bei Rueckenschmerzen". Aber als Physios sind wir zu gut ausgebildet, um so etwas zu veroeffentlichen. Tut mir leid, dass es keine einfache Antwort auf deine Frage gibt. Das Risiko eine schaedigende oder ineffektive Uebung zu machen ist einfach zu gross. Vielleicht sehen andere Physios dies anders - das ist nur meine eigene Meinung. Gutes Gelingen, Anna
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  8. Na also, geht doch! Jetzt hast du so einiges aufgezählt was du mit dem Pat.machen kannst. Quasi eine Ideensammlung. Wird Zeit das ganze etwas zu entwirren. Ich möchte dir dabei helfen auch für die Zukunft wie du dir leichter tust bei einem Behandlungsaufbau. Dabei hilft es sich deine Behandlung auf bestimmte Punkte aufzuteilen. Als erstes sind deine Behandlungsziele wichtig. Dazu überlegst du dir Maßnahmen. Hast du mehrere Ziele dann würde Ich nicht verschiedene Techniken und Maßnahmen für ein und das selbe Problem nehmen die einen ähnlichen Effekt haben. Du kannst zb. 20 min. Damit verbringrn das Knie in der Rückenlage, seitlage, Bauchlage und im Sitz zu mobilisieren nur um die Zeit zu füllen. Als zweites solltest du dir die Ausgangsstellungen überlegen. Maximal 2 Stück. Wichtig wär noch zu erwähnen wie lange die Op schon her ist und was erlaubt ist. Da orientiert man sich am besten am op Schema von der groben Einteilung der Behandlung würde Ich sagen es gibt aktive und passive Maßnahmen am Patienten (zb. Pnf , MT aktive, assistierte und passive Bewegungen,pir) auf der liege dann ggf. Zusatzmassnahmen wie zb. Ultraschall, heiße Rolle. Am Schluss sollte dem Pat. die ein oder andere Übung mitgegeben werden und das ganze noch funktionell integrieren am Schluss. generell kann man bei einem Kniepatienten 2 Ziele festhalten die immer behandelt und trainiert werden sollten 1. verbessern der Kniebeweglichkeit und 2. Verbesserung der kniestabilität. Später kommt dann noch der Muskelaufbau dazu. Kräftigungen und Stabilisation kommen eigentlich immer erst am Schluss und sind das letzte Therapieziel. Außer die Beweglichkeit ist schon sehr gut dann überspringst du natürlich diesen Schritt. In der Praxis schafft man es oft nicht beides in der selben Einheit zu Behandeln aus bei einer doppeleinheit. Deshalb ist das primäre Therapieziel erst die Beweglichkeitsverbesserung und dann geht’s an die stabiübungen mit wackeliger Unterlage das zusammen mit Muskelaufbautraining kombiniert wird. Als Vorbehandlung bei deinen Lehrern würde Ich aber mehrere Facetten zeigen. Wichtig nicht zu viel Methoden zeigen dann ist deine Behandlung schnell mal überlagert es wirkt hektisch du kommst unter Zeitdruck und die Behandlungsqualität leider darunter. Eine Behandlung könnte dann als Beispiel der eingeschränkten Knieflex wie folgt aussehen. In der Rückenlage erst passives, aktives Bewegen des Kniegelenks zb. auf einem gymnastikball. Dies könnte der Pat.auch als Übung zu Hause durchführen (geht auch ohne pezziball) Danach Mobilisation der Patella nach kaudal. Ist der Pat. In einer fortgeschrittenen Wundheilung (Schema beachten!) >2 Wochen dann Nach der RL legt sich Pat. in die Bauchlage und du gehst intensiver ran. Das aktive Bewegen auf dem Pezziball dient regelrecht des Aufwärmens und zur Vorbereitung (falls er dies kann, wenn nicht im Sitz weitermachen) Pat.rutscht ganz an die Behandlungsbank. Knie in die Beugung drücken bis zur Schmerzgrenze um die Kapsel auszudehnen. Hier kannst du mit PIR arbeiten. Fuß gegen deine Schulter drücken ca.12sec. Halten Pat lässt locker und weiter in die Beugung dehnen am besten mit Hilfe deiner Schulter 2-3 mal. Am Schluss kannst du noch eine kleine Stabilisation im Stand einbauen. Zb. Gewichtsverlagerung nach vorne. 1 beinkniestand und Pat. Einen Tennisball um das nichtbetroffene Knie herum. Dies wäre ein didaktischer Behandlungsaufbau. Angefangen erst auf der Behandlungsbank, beginn mit leichteren Maßnahmen zur vorbereitung danach das ganze progressiver in BL und am Schluss wird das ganze noch funktionell im Stand Integriert
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  9. Hallo Saso, ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich Deine Frage richtig verstehe. Ich glaube, Du vermischst hier 2 Dinge. Fangen wir mal von vorne an. 1.) Dein Körper ist in einer Ruheposition, alles gut. 2.) Du beginnst mit einer Belastung Deiner Skelettmuskeln. Diese benötigen ATP und müssen auf ihren Speicher zurückgreifen, weil Atmung, Herzfrequenz, Blutdruck etc. noch im Schlummermodus sind. Bei maximaler Muskelkontraktion für hast Du für etwa 1-2 Sekunden eine ausreichende Energiebereitstellung durch Deine Speicher - die Dauer hängt natürlich von der Belastung, Trainingszustand etc. ab, aber so Pi mal Daumen. 3.) Dann braucht der Muskel also sehr schnell von wo anders her Energie, die Atmung ist nach 1-2 Sekunden immer noch zu lahm, um ausreichend ATP über aerobe Mechanismen zu generieren. Also greift er auf anaerobe zurück. Etwa 7 Sekunden (bei max. Muskelaktivität) findet diese anaerobe Energiegewinnung ohne nennenswerte Laktatproduktion statt (Anaerobe Glykolyse, alaktazide Phase). (Der Begriff "alaktazid" ist ein wenig irreführend: Auch in der Alaktaziden Phase werden geringe Mengen Laktat gebildet) 4.) Treten vermehrt Energiemangelanzeichen auf, z.B. durch anfallendes AMP, wird die Glykolyserate gefördert und bald läuft die Glykolyse schneller ab als die nachgeschalteten Prozesse (Citratzyklus und Atmungskette, denen es an Sauerstoff fehlt, um vom Tempo mithalten zu können. Sehr schnell wird also das in der Glykolyse anfallende NADH/ H+ nicht mehr schnell genug in der Atmungskette wieder zu NAD+ oxidiert, für die Glykolyse benötigen wir aber NAD+. Lösung: Das in der Glykolyse anfallende Pyruvat wird zu Laktat reduziert, dabei wird NADH/ H+ zu NAD+ oxidiert (Anaerobe Glykolyse, laktazide Phase). 5.) Bei länger andauernder Belastung gewinnt dann die aerobe Glykolyse an Bedeutung, Atmung und Kreislauffunktion sind angepasst und Voraussetzung ist natürlich, dass ausreichend Sauerstoff für die Atmungskette zur Verfügung steht. 6.) Dann kann es zudem zur von Dir angesprochenen Anwendung unterschiedlicher Energieträger kommen. Bei anhaltender Belastung reichen die Glukose- bzw. Glykogenvorräte nicht und die Energie wird vorwiegend aus der Beta-Oxidation (Fettsäureverbrennung) gezogen. 7.) Was jetzt weiter passiert, hängt von der Art der Belastung, dem Trainingszustand usw. ab. Bei einem "normalen" aeroben Training wars das an der Stelle. Bei sehr anstrengendem Training gelangen wir irgendwann an die ebenfalls von Dir angesprochene anaerobe Schwelle. An dieser Schwelle haben wir gerade eben einen Gleichgewichtszustand zwischen Laktatbildung und Abbau in der Leber (-> Glukoneogenese). Überschreiten wir diese Schwelle, werden wir sehr schnell ermüden, es kommt zum Leistungsabfall etc. Ich hoffe, ich konnte Dir einigermaßen helfen? Wenn ich Dich richtig verstanden habe, haben Dich die "beiden" anaeroben Phasen verwirrt, oder? Zum Überschreiten der anaeroben Schwelle kommt es ja nicht zwangsläufig. Liebe Grüße Chandra
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  10. Hallo, ach du meine Güte. Was für ein Schlamassel. Für mich hört sich das stark nach einem chronischen schmerz Syndrom an. Mit anderen Worten - mit deiner Wirbelsäule ist wahrscheinlich alles in Ordnung, aber nicht mit der Schmerzverarbeitung im Gehirn. Manchmal ist es so, dass das Gehirn durch die ursprüngliche konstante Bombardierung von Schmerzen, alles um-moduliert und irgendwann dann ein erhöhtes Schmerzempfinden besteht. Dann wird oft jegliche Bewegung als schmerzhaft gemeldet. Da dies keine normale (chemische) Reaktion mehr ist, folgt dies auch oft keinem bestimmten Muster. Oft werden Schmerzen auch an anderen Stellen empfunden - hast du eventuell jetzt sehr sensitive Fußsohlen? Dies führt zu einem negativen Kreislauf und das einst physische Problem zieht größere kreise und inkludiert psychische und familiäre Auswirkungen mit ein. Um aus dem wieder herauszukommen, empfehle ich zu Schmerztherapeuten/ Praxis zu gehen. Chronische Schmerzen sollten im Team behandelt werden. Dein Körper muss wieder lernen, dass normale Bewegungen völlig in Ordnung sind. Da fängt man nicht gleich mit Sport an, sondern mit einem allmählichen Steigerung von Aktivitäten. Dabei kann dir dein Physio helfen. Vielleicht mal hier schauen: Graded Exposure – Physio Meets Science Alles Gute, Anna (aus dem Kiwi Land)
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  11. So Jetzt muss ich mal einen Beitrag schreiben! Die ganzen Jahre Monate haben wir Moderatoren und andere Kollegen/innen aus Leidenschaft Patienten hier geholfen. Die Leute hier im Forum haben fragen zu Beschwerden und was denn für Ihre Leiden tun können, welche Übungen es gibt ect. So war es schon immer und dafür sind wir auch da. Ich kann aber nicht mehr länger zu schauen und so tun als wäre nichts passiert. Physiowissen hat mittlerweile viele User und jetzt brauchen wir Physiotherapeuten dringend eure Hilfe. Den Praxen geht es durch die Coronakrise schlecht. Viele haben schon zumachen müssen, wir haben Existenzängste. Nicht alle haben Rücklagen gebildet. Wir helfen ja gern, aber wenn die viele Patienten hier bei physiowissen Beschwerden haben und uns Fachleute um Rat bitten, wieso geht ihr nicht einfach direkt in die Praxen und unterstützt unsere Kollegen/innen? Vieles ist nur Physiotherapeutisch zu behandeln und muss auch vom Therapeuten angeschaut werden. Ich weis dass viele Angst haben vor dem Virus. Aber alle haben ihre Hygienemassnahmen so verschärft dass niemand Angst haben muss vor einer Infektion. Die Therapeuten tragen auch Mundschutz. Aber wir brauchen euch als Patienten, sonst wird es keine Praxen mehr geben wenn die Krise vorbei ist. Es gibt auch Praxen die ohne Rezept behandeln zb. Über den sektoralen Heilpraktiker. Versucht uns zu unterstützen damit es einige Praxen durch die Krise schaffen. Vielen Dank
    3 points
  12. Hallo, ich verstehe nicht ganz, ob es dir um optimale Fitness/ Atemhygiene, die Technik des Hustens geht, oder darum, Schleim loszuwerden. Atemfitness: Hierfuer macht man Atemuebungen, um die dafuer unterstuetzende Muskulator zu kraeftigen. Soviel ich weiss, ist der momentane Trend bei Inspirationsuebungen; oft auch mit sehr einfachen Geraeten, die individuell optimalen Wiederstand geben koennen. Dabei ist, wie bei anderem Muskeltraining auch, hohe Intensitaet erforderlich. Ich glaube kaum, dass man sein Nervensystem durch Atmegymnastik ueberreizen kann. Effektivitaet: Um die Atmung effektiv zu machen, benoetigt man die richtige Technik. Also das Wissen und die korrekte Ausfuehrung der Bauchatmung. Hierbei helfen autogenes Training, Mindfulness, usw.. Schleim abhusten/ husten: Wir benutzen ACBT als Atemtechnik zum Abhusten. Auf deutsch habe ich dies hier gefunden: "Active Cycle of Breathing Techniques (ACBT) ist eine Selbsthilfetechnik zum Reinigen der Atemwege. Auch sie fördert die Mobilisierung und Entfernung des überschüssigen Bronchialsekrets. ACBT beginnt mit ruhigen Atemzügen, dann folgen drei bis vier vertiefte Atemzüge. Anschließend beginnt das sogenannte Huffing: Man stelle sich vor, eine Glasscheibe anzuhauchen. Dies fördert tiefes Ausatmen und unterstützt das Abhusten. Die konkrete Ausführung ist für jeden Patienten individuell und seinen momentanen Bedürfnissen entsprechend flexibel anzupassen." [https://www.muko-experte.de/autogene-drainage-und-active-cycle-of-breathing-techniques/] Ich weiss allerdings nicht, ob man sich das selber beibringen kann. Vielleicht gibt es ja etwas auf YouTube. Halte es allerdings fuer weitaus angebrachter, wenn es dir zumindesten einmal von einem Experten gezeigt wird. Die Technik mit dem Handtuch ist gut, allerdings nicht ganz einfach selber durchzufuehren. Viel ueben, bevor es zum Effekt kommt. Diese Technik wenden wir in bestimmten Positionen an, je nachdem, wo der Schleim feststeckt. Oft lassen wir vorher die Patienten inhalieren. Dazu gehoert dann eine Diaetberatung, denn es gibt Lebensmittel, die normalen oder pathologischen Schleim verdicken und entzuendungsfoerdernd sind. Hoffe, das hilft etwas, Gruss, Anna
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  13. Moin klingt doch super bisher, hast alles gut gemacht und dich selbst reflektiert. 3 Wochen ist nun echt keine Welt, viel wichtiger wäre mir die KG EXT wieder min. bis Nullstellung zu bringen am besten die 10° darüber hinaus. FLX kannst du Hausaufgaben mitgeben - wenn es ein weicher Stop ist, würde ich mir die Muskelanteile drum herum mal vornehmen, die werden auch ordenltlich zu tun gehabt haben, schon vor der OP. Mach dir keinen Stress, arbeitet weiter zusammen, er wird auch ein Vertrauen zu dir aufgebaut haben. Wenn er keine Schmerzen mehr hat ist das viel wert - nun heißt es üben. LG
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  14. ...meinst du eine Umstellungsosteotomie bei einer Achsenfehlstellung der Knie? Hier habe ich einen Film für dich, wenn du das meinst. Da wird alles relevante beschrieben: https://www.g-o-hannover.de/kompetenz/knie/osteotomie.php
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  15. Wir wünschen allen Forum-Mitgliedern, und natürlich auch unseren Gästen, ein Frohes Fest.?
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  16. Hallo, erst einmal Danke fuer die ausführliche Beschreibung. Da hast du ja ganz schoen etwas mitgemacht... Ich bin jetzt nicht so sehr spezialisiert in Bezug auf Schmerztherapie, aber was selbst mir auffällt, ist der Mangel an einer umfangreichen Schmerzanalyse. Trotzdem deine Schmerzen schon längst chronisch sind, und daher wahrscheinlich nichts mehr mit der eigentlichen Ursache zu tun haben, wird weiterhin an der Achillessehne 'herumhantiert'. Ich versuche das jetzt mal zu erklaeren: Chronische Schmerzen entwickeln sich, wenn das Gehirn über lange Zeit hinweg mit Schmerzempfinden bombardiert wird. Daraufhin verändern sich die Leitbahnen im Gehirn und auch chemische Prozesse reagieren. Mit anderen Worten, im Befund von chronischen Schmerzpatienten stellen wir oft fest, dass Schmerzen dispropotioniert zur eigentlichen Diagnose sind und auch an völlig anderen Stellen im Körper auftauchen. Im Idealfall wird die Therapie von chronischen Schmerzen von einem interdisziplinaeren Team ausgeführt. Dabei arbeiten Schmerzspezialist, Physiotherapeut, Ergotherapeut und Psychologe zusammen und stellen einen Behandlungsplan auf. Dieser ist oft, was wir in der neudeutschen Therapiesprache "hands-off" nennen. Das heisst, das Uebungsprogramm der Physios besteht z.B. aus allgemeiner Mobilisation, Fitnesstraining und Kräftigung, um dem Körper wieder normale Bewegungsmuster zu zeigen (und somit die Umstellung der Leitbahnen im Gehrn wieder zu normalisieren), der Psychologe lehrt z.B., wie du mit diesem Trauma umgehen kannst, Schmerzspezialist ueberarbeitet z.B. Medikation, usw.. Soweit ich weiss, ist das der aktuelle Stand. Vielleicht solltest du dich mit deinem Hausarzt zusammensetzen, um einen Besuch in einer Schmerzklinik zu erwägen. Du selbst kannst dich bei der deustchen Schmerzgesellschaft erkundigen. Vielleicht kann das jemand noch besser erklären oder andere Hinweise geben. Lieben Gruss, Anna
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  17. Nabend ich hab dir aus dem Forum mach 2 Beiträge und einen Download rausgesucht. Dort haben wir das schonmal lang und breit besprochen, vielleicht erkennst du dich da ja wieder und bekommst einige Anleitungen was du so tun kannst. Ich empfehle dir Therabandübungen.
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  18. Ich bin selber gerade mit Anfang 48 im letzten Ausbildungsjahr kurz vorm Examen (in 2 Monaten ?). Kann den oben genannten Punkten zustimmen. Du wirst ein Exot vom Alter sein und in der Regel haben die jungen Leute damit eher ein Problem als Du selber. Aber das spielt sich im Laufe der Zeit ein ... ist halt irritierend, wenn man im Alter von deren Eltern ist und so locker flockig neben ihnen sitzt ?. Finanziell ist es halt merkbar ohne Polster aber es gibt ja bald eine Ausbildungsvergütung für alle ... noch nicht überall ist aber im Kommen. Damit haben bei mir in der Klasse auch die Jüngeren zu kämpfen. Und ja die Ausbildung frisst viel Zeit ... gibt aber auch immer Erholungsphasen ?
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  19. Das sehe ich auch so. Die Chandra leistet uns hier eine hervorragende Unterstützung, vor allem mit ihren psychologischen Hintergrundwissen. Außerdem hat sie, gerade als Patientin, viel Erfahrung in bestimmten Gebieten. Denn ein Patient der selber die Erfahrung gemacht hat, kann dir mehr Tipps und Infos geben als mancher Arzt. Wir haben ja auch nicht auf alles eine Antwort. Wenn du wirklich alle ihre Posts gelesen hättest liebe Kati, dann hättest du auch festgestellt, dass sie in den meisten ihrer Antworten auch angibt keine Physiotherapeutin zu sein. Also kann auch jeder für sich entscheiden, ob man das lesen will was sie schreibt oder lieber überliest! Trotzdem, wir (Moderatoren) lesen die Posts ja auch, und wenn wir gravierende Fehlinformationen lesen, greifen wir natürlich ein. Da braucht sich keiner Sorgen zu machen! Also, ich bin sehr froh unsere Chandra hier zu haben ?. Danke!!!
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  20. Hallo Sabi, ich versuche mich "kurz" zu fassen, da man mit diesem Thema ganze Bücher füllen könnte Im Endeffekt wird als "Impigement" ein Einklemmen, der im subacromialen Raum befindlichen Sehnen und Schleimbeutel bezeichnet. Das geschieht in der Regel bei einer Elevation der Arme über 90° oder durch Kompression, z.B. wenn Patienten auf der betroffenen Seite liegen. Darum sollte man mit diesen Patienten möglichst keine Überkopf - Übungen machen. Hier wäre ein beüben der Rotatoren um die Schulter zu zentrieren und der Muskeln, die den Humerus nach kaudal ziehen, zur Vergrößerung des Raumes unter dem Schulterdach, das Mittel der Wahl. Wenn du weißt welche Muskeln dazu gehören und was sie machen, kann man sich die Übungen leichter ausdenken. Das wäre für die Kaudalisatoren: m. latissimus dorsi m. teres major m. pectoralis major – pars abdominalis m. biceps brachii – caput longum m. supraspinatus Hier hast du ein Beispiel für die Rotatoren: https://www.youtube.com/watch?v=qJStneUz5Ng Und hier sind ein Paar allgemeine Übungen: https://www.youtube.com/watch?v=N7t3rBqeCVU Ich habe dir ein paar Tipps und Ideen geliefert. Ich fände es aber sehr förderlich für deine Ausbildung, wenn du dir die Rotatoren der Schulter und deren Funktion suchst und selber ein paar Übungen zusammen stellst. Das ist nicht schwer, wenn man die Funktionen der einzelnen Muskeln vor Augen hat. Das ist ja auch der Sinn der ganzen Ausbildung: Selber über die Problematik nachdenken, recherchieren und therapieren. Dann wird aus dir sicher eine Super Therapeutin. Viel Glück!!!
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  21. Hi, einen "Trick" gibt es eben leider nicht. Ich gehe jetzt mal davon aus, die "Diagnose" emotionale Abhängigkeit wurde richtig gestellt und die Pat. weist starke dependente Persönlichkeitszüge auf. In diesem Fall wäre es ihr egal, wer sie behandelt, sie wird bei jedem Therapeuten anklammerndes, vielleicht auch stark angepasstes, unterwürfiges Verhalten zeigen. Aus diversen Gründen kann es sein, dass Menschen in ihrer Kindheit keine Selbstwirksamkeitserwartung entwickeln, z.B. weil sie zu behütet aufwachsen und ihnen alles abgenommen wird oder auch das Gegenteil: Dass sie zu früh zu hoher Verantwortung ausgesetzt werden, der sie noch gar nicht gewachsen sein können. Auf jeden Fall brauchen sie immer eine Art Kompass, jemanden, der ihnen zeigt, wo sie langgehen sollen und auf welche Weise. Wer das ist, ist ziemlich egal. Stell Dir vor, Du verläufst Dich beim Pilzesammeln tief im Wald - da wirst Du auch den nächstbesten Menschen fragen, wie Du da wieder rauskommst - egal ob Dir seine Nase passt. Ich reite da so sehr drauf rum, weil es einen Unterschied macht, ob einfach die Beziehung zwischen Therapeut und Patient sehr tief ist oder sie wirklich abhängig ist. In letzterem Fall bringt es dann nämlich nichts, sie an einen Kollegen abzugeben - der wird das gleiche Problem mit ihr haben und sich bei Dir herzlich bedanken. ? Was Dir dann noch bleibt, sind 2 Möglichkeiten: Entweder schlucken oder ansprechen. Beides ist für einen Physio blöd, weil du dafür nicht zuständig bist. Sowas als Physio anzusprechen ist in etwa so, als ob man als Psychotherapeut Tipps fürs Rückentraining gibt - da hat mans schwer, ernst genommen zu werden. Im schlimmsten Fall hat sie nachher das Gefühl, Du mischst Dich in Angelegenheiten, die Dich nichts angehen. Fall 1: Schlucken: Ist geeignet, wenn sich das Problem bald ohnehin "von selbst löst". Du also weißt, die Pat. ist geheilt oder zieht weg oder so (und befindet sich anscheinend ja ohnehin in amb. Psychotherapie - sollen die Therapeuten das mit ihr bearbeiten). Auf die Dauer ist das aber keine gute Lösung, insbesondere, wenn es Dich belastet. Fall 2: Ansprechen. Schwierig. Auch für Psychotherapeuten ist das echt immer wieder sehr heikel, weil gerade diese Pat.-Gruppe sehr leicht kränkbar ist und Du mit dem Ansprechen sehr tiefsitzende Ängste vor bspw. Ablehnung triggern kannst. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Du zum Zeitpunkt des Ansprechens bereits ihr Vertrauen besitzt (wir nennen das "Beziehungscredit") und dass Du Dir sehr genau überlegst, wie Du es ansprichst. Es sollte auf jeden Fall vermittelt werden, dass für Dich das Verhalten der Patientin sehr anstrengend ist, während Du die Patientin als Person aber sehr gerne hast. Die Gesprächsatmosphäre sollte also von Respekt, Wertschätzung und Verständnis geprägt sein. Das Verhalten ist für Dich schwierig, nicht die Patientin. Dann solltest Du ihr auch sehr genau und konkret nennen können, welches Verhalten genau für Dich problematisch ist und was es bei Dir auslöst (z.B. dass Du Dich bedrängt fühlst). Dabei gilt es, generelle Regeln der Gesprächsführung zu beachten, Ich- statt Du-Aussagen, keine Vorwürfe, kein Bagatellisieren, kein Belehren usw. Versuch Dir vorher zu überlegen, wie sich die Pat. vielleicht stattdessen verhalten könnte - also ein Alternativverhalten anzubieten. Und Dir sollte bewusst sein, dass Du Dir noch so viel Mühe geben kannst mit dem Gespräch: Es kann dazu führen, dass die Patientin die MLD abbricht oder es kann sein, dass sie nur hört "Die mag mich", den Rest ausblendet, verdrängt, aber weil Du die Angst kurz angestoßen hast, kanns Dir passieren, dass sie danach reflektorisch umso mehr klammert. Das ist allerdings selten, meistens sind die Patienten eher gekränkt. Mit ein bisschen Glück sind die Ängste der Patientin nicht sehr tiefsitzend, sie ist vielleicht einfach einsam und dann kanns sein, dass Du auf aufnahmebereite Ohren stößt. Es gibt theoretisch noch eine dritte Möglichkeit: Indirekt ansprechen. Also z.B. bei der Behandlung von einer Freundin erzählen, die Du anstrengend findest, weil sie entsprechendes Verhalten zeigt. Aber Vorsicht: Wenn sie nicht total unterdurchschnittlich begabt ist, weiß sie genau, worauf Du anspielst, was dazu führen kann, dass sie sich veräppelt vorkommt. In der Regel macht man das nur bei Kindern. Ich kann mir gut vorstellen, dass meine Antwort für Dich alles andere als befriedigend ist, weil Ihr einen sehr praktischen Beruf habt, bei dem man "einfach" die Rotatorenmanschette stabilisiert oder weiß der Geier und so ein schwieriges Gespräch ist viel schwammiger und anders als bei Euch eben wirklich mit jedem Patienten sehr unterschiedlich zu führen. Nur die Grundregeln sind immer dieselben, aber ich kann Dir z.B. keinen genauen Wortlaut nennen, so wie man bei Euch bestimmte Übungen empfehlen kann. Manchmal beneide ich Euch da! ? So Fälle wie Deiner lassen es mich immer wieder schade finden, wie schlecht ambulante Therapeuten unterschiedlicher Disziplinen zusammenarbeiten. Es wäre viel besser, wenn Du das mit ihrem Psychotherapeuten besprechen und er es mit ihr bearbeiten könnte. Kannst ja mal berichten, viel Erfolg und lg Chandra
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  22. Hi, Muss Dir leider gleich sagen, dass es keine Ideallösung gibt, eine solche Situation ist echt schwierig. Wie verhält sich die Patientin denn genau? Hast Du das Gefühl, sie klammert an Dir als Person, weil Ihr so eine gute Beziehung habt oder braucht sie nur "irgendeinen Physio", weil sie vlt einfach einsam ist? Sag mal kurz Bescheid, ob Du noch Interesse an einer Antwort hast, dann würde ich ein bisschen mehr ausholen. ?
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  23. Mahlzeit! Das erste wie schon physiojan und Gianni geschrieben hat, wäre wichtig wie sich das Endgefühl anfühlt. Ein weich elastischer Stopp spricht daher eher für ein muskuläres Problem. Wäre es fest elastisch dann ist die MT ein gutes Werkzeug zum Lösen von Kapselverklebungen. Es kann auch sein dass der Junge die Beugung vielleicht gar nicht zulässt. Vielleicht kann man hier mal versuchen die Bewegung willkürlich stattfinden zu lassen ohne dass er merkt dass es eine Therapie ist,zb durch ein Spiel. Was Ich auch noch probieren würde ist PIR und die Antagonistenhemmung. Ich würde beides nacheinander machen um mehr Effektivität zu bekommen. Also zb erst den Triceps, dann den Biceps anspannen oder umgekehrt
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  24. Hallo Haaanni97! Ist der Einsatz jetzt vorbei? Hattest du den Mut einmal nachzufragen, was genau das Problem der Anleiterin mit dir war? Immerhin kann man ja nur an sich arbeiten, wenn man konstruktive Kritik bekommt. Vielleicht hast du eine Situation auch missverstanden. Hatten andere Mitschüler zuvor ähnliche Probleme an diesem Einsatzort? Vielleicht gab es ja auch interne Schwierigkeiten, die nicht wirklich etwas mit dir zu tun hatten. Stress und Überlastung kann ein ganzes Team aufreiben. Mit der Prüfungsangst bist du nicht allein. Die meisten Menschen bekommen ein kribbeln im Bauch, wenn von ihnen Leistung abverlangt wird. Das Positive daran ist, dass uns in Wirklichkeit die Nervosität absolut wach und belastbar macht. Du bist im zweiten Lehrjahr und hast schon jede Menge gemeistert. Habe Vertrauen in dich! Bis zu deinem Staatsexamen sind noch einige Monate hin. Es ist doch noch genug Zeit, um sich einen guten Lernplan zu erstellen und vorhandene Wissenslücken zu schließen. Dranbleiben lohnt sich! Gute Besserung für dich! Mahatma Gandhi hat einmal gesagt: "Niemand kann mich ohne meine Erlaubnis verletzten! Herzliche Grüße Patricia
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  25. Hallo Christa-gertz, wenn es dann zur Krankengymnastik geht und es ohne Tabletten noch irgendwie auszuhalten ist, diese bitte an dem Tag weglassen. So weiß der Kollege dann besser wo deine tatsächliche Schmerzgrenze liegt. LG
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  26. Hallo Zusammen! Jawohl, an das hätte Ich jetzt auch gedacht Gianni.?! Das es bis in die Wade ausstrahlt kann eigentlich nur der Ischiasnerv sein. Die Beschwerden können aufjedenfall physiotherapeutisch gelöst werden Christa. Da würde Ich versuchen mir ein Rezept am besten für Manuelle Therapie zu ergattern. Ich würde mir aber auch das ISG mit anschauen das möglicherweise mit blockiert ist und den M.periformis. Auch das kann die obenen genannten Beschwerden auslösen.
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  27. Hallo Pennelope, ich glaube das ist zu noch früh für die Geräte. Ich würde auf jeden Fall Rücksprache mit dem Arzt halten und ihn über dein Vorhaben informieren und dokumentieren! Sollte nämlich was passieren (Schmerzen, Entzündung, Riss etc...), bist du auf der sicheren Seite ! In der Regel gibt der Arzt die einzelnen Stufen der Belastbarkeit frei. Bei manchen Ärzten aber ist das leider nicht der Fall. Es gibt aber so einen Leitfaden zur postoperativen Nachbehandlung, nach dem man sich richten kann, z.B: • 1. Woche abschwellende Maßnahmen, Eisapplikation und ggf. Lymphdrainage • ab 7. Tag Vorbeugen von Verklebungen (manuell, keine aktive Krankengymnastik) • 2. bis 4. Woche Gangschule und Weichteilmobilisation, Narbenmobilisation • 5. und 6. Woche Muskelkräftigung (Aquajogging, legpress, Fahrrad-Heimtrainer) • ab 7. Woche propriozeptives Training (Wackelbrett) • ab 8. Woche Zehenspitzen- und Dehnungsübungen • ab 10.- 12. Woche Steigerung der muskulären und koordinativen Leistungsfähigkeit • ab 13. Woche Joggen • Kontakt- und Ballsportarten, wenn möglich, erst nach 6 Monaten
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  28. Hallo. Eigentlich eignet sich Hochvolt ja gut für Metallimplantate. Das EKG misst ja - ich würde sagen es ist relativ unwahrscheinlich, dass da was passiert. Aber um Messfehler zu vermeiden, würde ich es nicht an dem Tag machen. Ich mein, ist 24h - sollte man in die Planung mit einbeziehen - der Patient kann auch dem Arzt sagen, dass er eine Verordnung für Elektrotherapie hat und nachfragen.
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  29. Hallo Granuaile! Eine Ferndiagnose ist immer recht schwierig das stimmt. Aber Anhand Deiner Anamnese und den Bildern kann man doch schon einiges damit anfangen?! Oft ist es nicht die eine Ursache sondern kommen mehrere Bausteine zu einem komplexen Beschwerdebild zusammen. Du hast mit vielen Dingen recht. Einiges kann miteinander in Verbindung stehen. Es kommen sogar 5 Sachen für deine Schmerzen in Frage. 1.eine Irritation der Peripheren Nerven 2.Ein Muskulär, Fasciales Problem 3.Triggerpunkte die Ausstrahlen 4.Eine Ansatzreizung (z.b. Trochanter) Bild Seite links und rechts. Das ist der Knochen wo an der Ausenseite vom Oberschenkel zu spüren ist 5.Blockade Fangen wir mal an kommen die Probleme auch vermehrt nach dem Essen? Schmerzen hinten im Bereich des Darmbeins / ISG, Schmerzen im Gesäß und Schmerzen, die seitlich am Oberschenkel entlang zum Knie zogen. Hier könnte tatsächlich eine ISG-blockade für eine Verkettung der anderen Symptome sorgen. Das ISG ist blockiert, dadurch wird die Gesäßmuskulatur fest, und auch der M.tensor, und Tractus Iliotibialis macht somit Probleme. Auch ohne eine ISG-blockade ist die Kombination von Gesäßschmerzen und Tractusprobleme durch Überlastungen keine Seltenheit, da diese Muskeln fascial miteinander verbunden sind. Des weiteren Kann über eine ISG blockade auch der M.Periformis hyperton werden und dadurch Nerven und Gefäße irritieren was unterschiedliche Symptome verursacht. Krampfende Schmerzen im gesäß deuten auf die Kompression von Gesäßversorgenden Arterien hin. Brennende, ziehende Schmerzen u.a. auch krippeln und Taubheitsgefühle ins Bein liegt die Ursache an eingeklemmten Nerven, va. der Ischiasnerv und hintere Oberschenkelnerv (N.cutaneus femoralis posterios.) der nur bis zum Knie zieht. Der Schmerz seitlich am Oberschenkel kann aber auch von einem Irritierten Nerv kommen. Hinweis wäre zb. auch ein Brennen und Taubheitsgefühle an der Oberschenkelausenseite. Es ist der N.cut.femoralis lateralis, also äußerer Hautnerv des Oberschenkels. Dieser Könnte z.b. in der Leiste und v.a Iiopsoas (Hüftbeugemuskel) irritiert sein. Besser gesagt der M.iliacus der im Bereich der Bauchmuskulatur unter dem Beckenkamm palpierbar ist. Der M.iliopsoas besteht ja aus dem M.psoas mayor und M.iliacus. Vor 2-3 Jahren kamen dann Schmerzen vorne am Oberschenkelansatz hinzu. Der Schmerz befindet sich mittig auf dem Oberschenkel, von der Leiste ein kurzes Stück den Oberschenkel runter und tritt besonders beim bergauf gehen auf oder wenn sich beim Gehen das Bein hinterm Körper befindet und ich es wieder nach vorne ziehe. Hier könnte es sich um eine Ansatzreizung der Oberschenkelmuskulatur oder eine Verletzung, Überlastung des Quatriceps handeln. Gerade bei Bergaufsteigen ist dieser ja aktiv, auch die lokalisation passt. Manchmal auch nach langem Sitzen. Oft zieht der Schmerz auch bis in den Beckenboden. Irgendwann fiel mir auf, dass der Schmerz bis tief in den Bauch reicht und aus Richtung Beckenschaufel kommt (Iliopsoas?). Das kann teilweise so heftig weh tun, dass ich mich schon zweimal auf eine Blinddarmentzündung hab untersuchen lassen. Wenn man an der Beckenschaufel in den Bauch drückt und die richtige Stelle findet, ist es wie ein Messerstich. Da könnte Ich mir auch den M.iliopsoas vorstellen der da Probleme macht. Wie oben beschrieben kann dieser auch Nerven irritieren. Durch ihn laufen u.a. der vordere Oberschenkelnerv (m.femoralis) was einen Schmerz im Verlauf des Quatriceps provoziert und der seitliche Oberschenkelnerv (m.cut.fem.lat) Laut deinem Bild ist der Schmerz aber nicht im ganzen vorderen Oberschenkel vorhanden.Natürlich kann auch hier ein Triggerpunkte die Ausstrahlenden Schmerzen ins Bein hervorrufen. Ich hatte plötzlich starke Schmerzen in der Kniekehle, die von der LWS/Gesäß scharf brennend auf der Rückseite des Oberschenkels in einer geraden Linie zur Kniekehle liefen, sich dort verzweigten und in krampfähnlichen Wadenschmerzen endeten. Teilweise zieht es sogar bis zur Ferse und in den Fuß. Sie treten vor allem bei gestrecktem Bein auf (Ischias?). Taubheitsgefühle habe ich nicht. Also Hier hat man doch wieder einen klaren anamnestischen Hinweis auf ein Nervenproblem. Brennende Schmerzen auch wenn keine Taubheitsgefühle vorhanden sind und v.a. der Verlauf sind ein klarer Hinweis für einen Peripheren Nerv der gedrückt wird. Die Rückseite des Beines bis in den Fuß ist definitiv der Ischiasnerv. Der Ischiasnerv kann auch Wadenkrämpfe hervorrufen. Auch daß die Symptome schlimmer werden wenn du dein Bein streckst sind aufjedenfall der Ischias da du diesen somit noch mehr auf Spannung bringst. Die Vorwölbung kann man schon erkennen auf den Bildern aber Ich vertraue Ihnen immer nicht so sehr, da sie oft keine Aussage treffen ob die Beschwerden der Pat. wirklich daherkommen. Jemand der auf einem Bild große Ohren hat hört auch nicht unbedingt besser.? Nur durch Hörtests kann man dies rausfinden. So ist es auch nur ein Bild. Um festzustellen ob die Probleme wirklich daherkommen muss man auch bestimmte Funktionstests machen. So müsste von einem Physiotherapeuten getestet werden durch sog. Provokationsstests der LWS ob sich Ischiassymptome über die LWS und der Bandscheibe auslösen lassen. Ist hier alles o.k dann kann eine Etage tiefer wieder das ISG blockiert sein, und über den m. Periformis der Ischiasnerv eingeklemmt sein. Zusätzlich könnte auch der N.cut.fem.post über den M.periformis irritiert sein der nur bis zum knie zieht. Aber auch ohne eine ISG-blockade kann der Ischiasnatürlich über den M.periformis zu krämpfen und symptomen führen. Durch den M.iliopsoas laufen aber nicht nur der N.femoralis und N.cut femoralis lat.wie oben beschrieben denn auch der Ischiasnerv kann durch einen hypertonen Iliopsoas komprimiert werden Mir ist bewusst, dass ich ein starkes Hohlkreuz habe und man sagte mir mal, ich solle meine Bauchmuskeln trainieren, um das auszugleichen. Bisher mit keinem großen Erfolg. Die Frage ist ob diese wirklich notwendig ist. Warum willst du dein Hohlkreuz wegtrainieren? Bei Frauen ist es sowieso stärker ausgeprägt wie bei uns Männer. Das ist deine Haltung. Natürlich ist ein Bauchmuskeltraining gut, als Gegenspieler Aber man muss sich immer fragen ob das Hohlkreuz wirklich für die momentanen Beschwerden verantwortlich ist. Wenn jemand z.b. Rückenschmerzen hat durch das Hohlkreuz dann ist es aufjedenfall der richtiger Weg, aus dem Hohlkreuz herauszuarbeiten. Sollten deine Ischiasbeschwerden von der Protrusion kommen oder von einem BSV, dann macht man oft sogar übungen ins Hohlkreuz hinein damit sich das ausgetretene BS material wieder zurückverlagert (übung nach mckenzy) Ist deine Wirbelsäule in Ordnung, also keine Auffälligen LWS tests, dann kannst du natürlich Bauch und Rückenmuskeln trainieren aber es wird keinen großen Erfolg geben bezüglich deiner momenten Beschwerden, da hier eine anderen Ursache vorliegt. Zur Zeit bin ich mir auch unsicher mit den Bauchübungen, da ich das Gefühl habe, dass mir der Hüftbeuger dann noch mehr weh tut. Alle Übungen mit gestreckten Beinen fallen momentan auch weg, so dass ich einfach nicht mehr weiß, welche Übungen ich machen soll, um mir ohne Schmerzen etwas Gutes zu tun. Wie machst du denn deine Sit ups wenn Ich fragen darf? Manchmal macht man die Übung nicht korrekt und geht mit dem ganzen Körper nach oben statt nur die WS einzurollen. Auch das sog. Klappmesser würde Ich weglassen. Hier liegst du ja auf dem Rücken und die Beine sind gestreckt in der Luft. Nun beugst und streckst du die Beine und den Oberkörper im wechsel wie ein Klappmesser. Dadurch kommt viel Streß zum einen auf die Wirbelsäule und vorallem auf den M.iliopsoas. Bei Schmerzen würde Ich die Übungen wirklich lassen. Ich würde mir ehrlich gesagt ein Rezept für 6xManuelle Therapie (MT) beim Onkel Doktor holen für Behandlungen bei einem Physiotherapeuten. Nur durch Übungen bekommst du die Sachen nicht in den Griff. Womöglich müssen auch mehrere Sachen gemacht werden. Die Behandlung deiner Fascien ist ja schon mal super. Wenn dir das gut tut und die Beschwerden etwas gelindert hat kannst du dies ruhig weiter machen. Ein Physiotherapeut kann dir dann selbstverständlich auch noch Übungen, z.b. gezielte Dehnungen für zu Hause zeigen. Gruß Thomas
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  30. Also, die sichersten Anlaufstellen sind immer die Kassen selber. Am Besten bei der AOK anfragen, weil die AOK die Zulassung und die Prüfung eines Institutes vornimmt. Wenn du von denen ein OK bekommst, kannst du auch bei der VDEK anfragen. Du kannst dich genauer auf der Homepage der AOK informieren. Ich habe dir HIER einen direkten Link hinterlegt, wo du auf die Zulassungsbestimmungen zugreifen kannst. Aber ich würde im besten Fall mit denen einen Termin ausmachen und mein Vorhaben mit ihnen besprechen, bevor hinterher das böse Erwachen kommt, weil irgend etwas nicht passt. Also gleich in die Offensive gehen und Ärger ersparen!!!
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  31. Hallo Kollegen, mit dem neuen Forum wächst auch Physiowissen immer weiter. Wir suchen daher Moderatoren, die das Forum in Ordnung halten, bei hitzigen Gemütern einschreiten, Spam entfernen und bei Fragen zur Seite stehen. Hast du Lust auf Physiowissen aktiv zu sein? Dann schreibe mir einfach eine Nachricht. Wir freuen uns auf dich! Liebe Grüße, Stephan
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  32. ...wir hatten das Thema schon öfter behandelt, hast du schon mal die Themensuche bemüht? Z.B. hier:
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  33. Hallo Gast Lad-oli, ich kann dich verstehen, hatte mich Anfang des Jahres verletzt und weiß, wie nervend und frustrierend das ist nur rumzusitzen. Aber wie oben bereits erwähnt, in den Schmerz reinzuarbeiten ist quatsch - was aber nicht zwingend heißt, dass du nichts machen kannst. Ich würde dir empfehlen, was für die Entspannung deiner Arme und Schultern zu tun. Sehnenreizungen, die irgendwann zu Sehnenentzündungen führen entwickeln sich meistens zwar aus mehreren Faktoren (Überlastung, Fehlstellungen, Ausweisbewegungen, etc.), aber vor allem dadurch, das der Muskel durch was auch immer in einem hypertonen, also angespannten Zustand verbleibt, denn ein verkürzter Muskelbauch zieht immer an seinen Sehnen; So lange kann also eine Reizung auch anhalten, bis der Muskel wieder Locker wird (natürlich auch hier wieder die anderen Faktoren mit beachten, deswegen schwierig zu pauschalisieren) Mein Rat also: Versuch den Biceps durch (Eigen-)Massage ein wenig zu lockern - drück dabei aber nicht wie wild darauf herum, dass kann dazu führen, dass die Sehne dann noch mehr gereizt wird - und "schiebe" dabei tendenziell immer vom Muskelbauch zu den Schmerzen, also zu deiner Bicepssehne hin. Zusätzlich ist Wärme sinnvoll (-> Durchblutung), lokal direkt auf der Schmerzstelle und dem Muskel(n) selbst, als auch global, d.h. heiße Dusche, heißes Bad oder Sauna. Dazu kann man auch mit einer ausgewogenen Ernährung unterstützen (Im Kontraktionszyklus benötigen wir Energie für die Relaxtion nach der Anspannung, wofür wir besonders Kalium und Magnesium brauchen, aber natürlich auch andere Stoffe) Manuelle Therapie finde ich gut, und in deinem aktuellen Stadium sinnvoller als ein Übungsprogramm, weil du hier auch eher passiv bleibst. Ich sehe es auch so, dass man immer eher die "Ursachenbekämpfung" im Blick haben sollte, aber gerade bei akuten Schmerzen ist es schon sinnvoll, erst einmal diese herunterzufahren, da man ja sonst ggf. gar nicht die Chance hat, die Ursache in den Griff zu bekommen, sprich erst die Reizung und die Schmerzen minimieren, bevor man mit Übungen beginnt, an der Instabilität zu arbeiten. Einzelne lockere Übungen kannst du einbauen (ist ja schließlich dein Körper), um den Zustand zu beobachten, vom Training an Oberkörper, Schultern und Armen würde ich dir im Augenblick jedoch abraten. P.S. großartig Dehnen würde ich an deiner Stelle auch nicht, da es wenig Einfluss auf den Spannungszustand des Muskels hat und du damit noch vermehrt an den Sehnen ziehst, wenn diese (noch) nicht nachlassen können. Lieben Gruß
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  34. Davon würde Ich dir aufjedenfall abraten Gast lad-oli: Es gilt immer solange der Schmerz present ist keine Übungen machen, da diese den Schmerz verstärken könnten. Der Schmerz kommt ja oft von einem Reizungs- und Verletztungszustand einer bestimmten Struktur. Um zu verstehen warum man nicht in den Schmerz gehen sollte muss Ich das mal kurz erklären. Dafür gibt es eigentlich zwei Gründe 1. Ein Schmerz ist ein Warnsignal. Ist eine Struktur geschädigt oder befindet sich in einer misslichen Lage weil sie z.b. eingeklemmt ist (z.b. Nerv bei einem Bandscheibenvorfall, Miniscus oder Supraspinatussehne) dann springen die sog.Schmerzrezeptoren an und senden Schmerzsignale über Nervenbahnen ins Gehirn. Würde man diese Schmerzen ignorieren dann wird das Gewebe natürlich noch mehr geschädigt. Ist zb. die Supraspinatussehen unter dem Schulterdack eingeklemmt und Ich bewege immer schön meinen Arm nach oben dann reibt das das Schulterdach solange daran bis sie letztendlich durchgerissen ist. 2.Wir wollen ja das die Struktur die verletzt ist heilt. Das funktioniert nur in dem das Gewebe eine gute Durchblutung, also einen guten Stoffwechsel hat. Somit bekommt das Gewebe die zur Heilung notwendigen Nährstoffe und andere Stoffe werden wieder abtransportiert. Nun, was passiert bei einem starken Schmerz? Es wird Adrenalin ausgeschüttet, also ein Streßhormon. Dieses veranlasst daß sich die Blutgefäße, die Kapillare zusammenziehen. Es findet also keine gute Durchblutung mehr statt die wichtig ist für die Heilung. Ist das Gewebe letztendlich geheilt oder man löst die Kompression der Struktur dann lassen die Schmerzen nach. Also in den Schmerz reinzuüben ist somit quatsch Im Prinzip ist das Impingmentsyndrom, die Entzündung und er Schmerz der daraus resoltiert ja nur ein Symptom. Die Ursache könnte somit die Instabilität sein. Hierbei ist wichtig sowohl eine Symptom- als auch eine Ursachenbehandlung durchzuführen. Dabei gilt Symptom vor Ursache. Zuerst sollte sich immer um die gereizten Strukturen gekümmert werden. Das sind Manuelle Maßnahmen die vom Physiotherapeuten/in durchgeführt werden. Im imaginären Physiowerkzeugkoffer befinden sich auch Techniken zur Entlasstung, z.b. bei einer eingeklemmten Sehne. Als Zusatzmaßnahme bietet sich eine Ultraschall-oder Stromtherapie an. Gekoppelt damit hat man gute Erfolge. klingen die Schmerzen und der Reizzustand ab beginnt man vorsichtig mit der aktiven Therapie. Diese beinhaltet bestimmte Übungen vorallem um das Schultergelenk zu stabilisieren. Hier wird dann die Intensität und Anforderung langsamm gesteigert aber immer im schmerzfreien Bereich. Leider Nein, komm aus Oberfranken, da wüsste Ich aber einen
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  35. Bei Schwindel ist wichtig grundlegende Erkrankungen vorerst auszuschließen! Daher ab zum Neurologen - sollte mal ein MRT vom Kopf geben. Dann zum HNO - da warst du ja bereits! Check Der Angiologe guckt sich die Gefäße im Halsbereich an, ob da alles gut ist. Cardiologe kann sich das mit dem Blutdruck und dem Herzen mal angucken. Wenn das alles negativ ist kann man mal anfangen sich die Halswirbel anzugucken - die können auch für benannte Probleme sorgen. Physio kommt bei diesen Problematiken als letztes - du kannst dir auch ruhig schon Termine bei besagten Ärzten machen, sind Facharzttermine und daher wirds dauern bis du einen hast, die Überweisungen dafür kannst du dir in der Wartezeit ausstellen lassen. Gute Besserung!
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  36. Hallo Domi, du weißt ja, dass eine Hüftprothese gut und gerne 6 Monate brauchen kann um einzuheilen. Da können die Hüftrotatoren der Hüfte oder das Kreuzbein schon mal zwicken, da durch die neue Bewegungs- und Schmerzfreiheit des neuen Gelenkes Muskeln wieder aktiviert werden, die Jahrelang fast zum erliegen kamen. Ich würde zunächst mit dem Chirurgen oder deinem Orthopäden sprechen, um einen korrekten sitz der Prothese sicherzustellen. Wenn ja, würde ich den Arzt bitten dir nochmal KG zu verordnen.
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  37. Hey, also ich bin Münsteraner. @tribulaun : Faszienrolle sind fürs kurzzeitige Wohlbefinden ganz ok. In aller Regel wirst du allerdings dadurch nichts lösen, da du an die tiefen Sehnenstrukturen ranmusst. Die sind unerreichbar mit den Rollen, wobei es mittlerweile vielleicht welche gibt, mit denen man tiefer kommt. Allerdings brauchst du auch einen Druck, der groß genug ist und musst gleichzeitig halbwegs entspannt sein. Unwahrscheinlich, dass es nachhaltig ist aber für momentane Entlastung brauchbar. Zu den Massagen/Übungen: Viele Übungen werden hier im Forum angesprochen. Ansonsten empfehle ich gerne Liebscher und Bracht. Die Videos von denen sind gut verständlich und einfach anzuwenden. Eure beschriebenen Probleme (also von NoWalking und tribulaun) werden dadurch aber nicht weggehen. Zu tribulaun: Verkürzte Sehnen klingt etwas endgültig und beschreibt nach meiner Auffasung die Situation falsch. Zwar kann man letztlich von einer Verkürzung sprechen, aber ich würde das eher gestaucht nennen, da es ein reversibler Prozess ist. Ich denke, du meinst mit: "ganzes Leben stark verkürzt" so ab jungem Erwachsenenalter? Das umgebendes Gewebe an deiner Beinrückseite hat sich deinem gelebten Leben angepasst. Wir trainieren immer, also alles was du je gemacht hast und vor allem wie spielt da rein. Paar Jahre sitzen und kein Ausgleichssport reicht als Startschuss für ein Problemherd in den Kniekehlen. Dadurch kannst du womöglich im Stehen die Beine nicht ganz durchstrecken oder fühlst zumindest eine Spannung, wenn du sie durchstreckst. Der Prozess geht immer weiter bis iwann der Rollator winkt, es sei denn die Spannungsherde werden gelöst. Wie? Stunden über Stunden intensive Massagen überall da wo sich das Gewebe verdichtet hat bzw. sich an die Knochen gefräßt hat etc.. Was genau man da machen muss, worauf man achten muss etc. kann ich nicht erzählen und ich vermute man würde es nicht verstehen geschweige denn selbst bei sich anwenden können. Dazu gehört viel Wissen + Gefühl was Jahre dauert, sich anzueignen. Mal abgesehen davon, dass die allermeißten bei Massagen nach drei Minuten Schmerzen in den Händen haben und die Winkel bei Selbstmassagen noch herausfordernder sind. Allerdings ist folgender Punkt sehr wichtig. "Büroarbeitsplatz von 8h täglich. Ich glaube das lässt sich nur schwer wieder aufholen" ist differenziert zu betrachten. 1. Willst du wieder wie ein Kind sein vom Körpergefühl --> herausfordernd 2. Willst du schmerzfrei und ohne Gefühl von Schiefe, Druck etc leben --> deutlich leichter, man muss wissen,was man dafür tun muss. Also es geht es um die gefühlte Problematik. Das heißt du hast grade Schmerzen bzw. Unwohlsein, was vielleicht seid Jahren kontinuierlich wächst und dir das Gefühl von "da ist immer mehr" gibt. Dabei ist es "nur" die innerste Statik, die dieses gesamte Gefühl ausmacht. Das bedeutet, bei Restrukturierung der tiefen, verhärteten Gewebemuster folgt sehr schnell das zweite (also Schmerzfreiheit etc), da sich die Erleichterung über die Lösung der engsten Verbindung einstellt. Wie als würden 10 Leute je einen Finger von dir drücken und einer würde sehr fest drücken --> Problematische Situation. Aber Sobald dieser eine locker lässt, ist die gefühlte Problematik weg. Ich bin auf dieser Plattform, um bei derart Problemen meine Meinung zu sagen. Und zwar: Bei euch müssen gute funktionelle Masseure oft ran dann klappt das. Sonst sicher nicht! Ich will nicht den Eindruck vermitteln, dass ich nach Kunden fischen will, aber ich kenne außer meiner Lehrerin und mittlerweile mir niemanden, der das so macht und so versteht. Bestimmt gibts da aber welche oder zumindest dem Nahekommende. Ich habe einfach selber unfassbar viel durchgemacht und kann mich in viele hineinversetzen. Wie viel hätte ich darum gegeben, mein heutiges Wissen schon früher zu haben. Und jetzt versuche ich euch iwie in die richtige Richtung zu leiten. Grüße
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  38. Ich gebe dir vollkommen Recht, Matschos. Ein Wechsel zischen entlastenden Techniken (Massag, manuelle Therapie) zur Erweiterung der Beweglichkeit und aufbauenden Techniken (Stabilität und Muskelsymetrie) zum Erhalt dieser schmerzfreien Beweglichkeit ist auf jeden Fall das langfristige Ziel einer persönlichen Behandlung. Die schwere der Unfälle, die Dauer und die Ausprägung der Symptomatik legen nahe, dass sich die Problematik auch auf andere Körperteile und auf die Körperstatik auswirkt. Janosch selbst hat ja bereits von starken Spannungen im Kieferbereich berichtet. Das Video dient lediglich der Linderung des größten Symptoms, weswegen er diesen Beitrag erstellt hatte. Es war als schnelle Hilfe zur Linderung und dem Verständnis gedacht und stellt keinesfalls eine ganzheitliche Therapie dar, was online auch unmöglich ist - dazu, hoffe ich, ist Janosch langfristig in Behandlung. Es wird mehr Videos geben, die auf das Wechselspiel und mögliche Probleme/Ursachen wie Muskeldysbalance, Hyper-/Hypomobilität und deren Zusammenhänge eingehen werden, um die Behandlung durch einen Therapeuten durch Verständnis und ganzheitliche Ansätze zu ergänzen.
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  39. Ich habe alle Module der AG Atemphysiotherapie besucht und bin somit Atemphysiotherapeutin. Mit 10 Jahren Erfahrung. Schlau machen kann man sich bei der AG Atemphysiotherapie, der deutschen Atemwegsliga, sowie den absoluten Vorreiterinnen Dorothea Pfeiffer-Kascha, Sabine Weise und Beate Koniezko... und nochmal, die Lippenbremse ist ein absolutes muss. Möchte man aber sehr konstante Drücke , gerade beim Aufbautraining, kann man mit den Strohhalmem toll für den Patienten jonglieren. Es gibt auch Schemata bei Google, die entsprechend verschiedene Druckverhältnisse mit Strohhalmstücken aufschlüsseln (in mmHg Wassersäule) . Liebe Grüsse, ist ein ganz spannendes Feld
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  40. Es gibt verschiedene Lerntypen und dementsprechend auch verschiedene Arten wie man lernt. Ich fand es immer am besten, direkt an der Struktur zu lernen. D.h. nimm dir deinen Banknachbar oder irgend einen Bekannten und übe mit ihm, in dem du versuchst die zu lernenden Muskeln zu palpieren. Dabei kannst du eine Muskelkarteikarte daneben stellen, um immer mal wieder zu spicken. Wichtig dabei ist es auch, zu sprechen, als würde man einen Vortrag halten. Wie heißt der Muskel, von wo bis wohin zieht er, Funktion usw. Auf diese weise prägst du dir das gesagte eher ein und zum anderen ist das eine perfekte Übung, für den mündlichen Teil des Examen zu lernen
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  41. Hallo, das Thema Blockierungen wird recht kontrovers diskutiert und es gibt verschiedene Theorien. Ein Wirbel kann nicht wirklich "verschoben sein. Das wäre ja eigentlich eine mittelschwere Katastrophe. Der WK wird auch nicht aus- oder eingerenkt. Das ganze hat mit Biomechanik zu tun und geht wie der Vorredner bereits sagte oft auf ZAG´s zurück. Eine "Schiefstellung" z.B. allein anhand der Spinosi zu prognostizieren ist bekanntlich auch nicht valide, da die Spinosi allein schon schief stehen können. Das hat nichts mit der Stellung vom WK zu tun. LG
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  42. Schade, dass hierauf keine Response kommt. Ich hatte überlegt ein Topic aufzumachen rund um Massagepistolen. Kurze Einleitung: Marktführer dürften die Theragun und der Hyperice Hypervolt sein. Den Hypervolt habe ich durch meine Physiotherapeutin kennen und lieben gelernt. Es tut wirklich gut. Privat suche ich gerade nach einer kostengünstigen Alternative und habe mal die Taurus Massagepistole von Sport Tiedje geordert. Dann werde ich dieses Gerät über einen langen Zeitraum testen und schauen was es so ab kann und vor allem wie lange es durchhält und mitmacht. Ich bin immer der Meinung gewesen: "Geh mir weg mit Massagegeräten" - Eine echte Handmassage kann nichts ersetzen. Das stimmt immernoch, aber nur noch halbwegs. Die Handmassage kann nichts ersetzen, aber ich habe mit dem Hypervolt ein Massagegerät kennengelernt, welches ein sehr sehr angenehmes Massagegefühl und Erlebnis da lässt. Ebenso ist danach alles sehr viel lockerer. Die ersten Minuten sind noch recht unangenehm, aber umso mehr das Gerät sich eingearbeitet hat und die Muskeln aufgelockert werden, desto mehr lässt der Schmerz nach und man kann überlegen auf Stufe 2 hochzuschalten. Insgesamt sind die Massagepistolen sehr empfehlenswert: nur mein Point of View. Vielleicht haben ja einige Profis doch was zu dem Thema zu sagen - wir würden uns freuen !
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  43. Das ist eine Thechnik aus der Osteopathie darum kennen wir das nicht Thomas. Die Abkürzung bedeuted high velocity low amplitude Manipulationstechnik, EIne Definition dafür lautet: HVLA-Manipulation ist als eine Technik zu verstehen, welche eine schnelle, therapeutische Kraft von kurzer Dauer und kleinem Bewegungsausmass innerhalb der anatomischen Bewegungsmöglichkeit eines Gelenks applizieren, um Restriktionen in einer oder mehreren Bewegungsebenen anzugreifen mit dem Ziel, diese zu beheben und so die physiologische Funktion des Körpers zu optimieren und die Homöostase, welche durch somatische Dysfunktionen verändert ist, zu unterstützen. Sie ist auch bekannt unter dem Begriff Thrust-Technik. Eine interessante Dokumentation darüber kannst du hier lesen (ganz unten auf dieser Seite findet man die PDF): https://www.praxis-osteopathie.ch/Kapitel-4.4.4.html
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  44. Hallo Sebastian! Alles gut. Du brauchst dir keine Gedanken machen. Wenn die Fraktur ausgeheilt ist kannst du auch nicht viel kaputtmachen. Dass die Patienten nach einer Therapie vermehrt Beschwerden kriegen kann leider passieren, da man nicht vorher weis wie sie drauf reagieren. Ich würde immer auch eine Pat.doku führen um dich einfach abzusichern. Falls es mal dazukommt dass ein(e) Pat. Behauptet du hättest sie/ihn falsch behandelt steht in deiner Karteikarte vielleicht eine Maßnahme die völlig in Ordnung war. Versuch bei deiner Pat.das nächste mal sachlich ranzugehen und erstmal herauszufinden wo die Schmerzursache liegt. Mach also am besten einen Befund mit Funktionstests, schmerzpalpation. Vielleicht kommt ja heraus dass deine Behandlung gar nichts damit zu tun hat. Wenn die pat. Zb. Die letzte Zeit zu viel gelaufen ist kann dies auch wieder Schmerzen verursachen und sich Strukturen überlasten, die ja durch die Entlastung mit der Zeit abgebaut sind. Das sollte man abklären. Aber klar auch eine nachkontrolliere wäre natürlich gut. Aber normalerweise findet man auch ohne Arzt schon vieles bei der/dem Pat.raus durch gewisse Tests und Palpation. Lass dich nicht verunsichern, sowas hat jeder schon mal erlebt ?L.g
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  45. Knorpelschäden hinter der Kniescheibe sind grundsätzlich relativ undankbar, da wir hier eine ständige Belastung haben. Leider kann ich mit meinem iPad im Moment die MRT-Bilder nicht öffnen, aber wenn man dem schriftlichen Befund folgt und tatsächlich ein isolierter Knorpeldefekt vorliegt, der mit Reizergüssen einhergeht (belastungsabhängig ?), dann kann dieser mit einer arthroskopischen Glättungsintensität des retropatellaren Knorpels - womit man aber auch den intakten Knorpel reduziert - und einem Micro Fracturing, bei dem das Ariel ist, Stammzellen aus dem Knochen an die Oberfläche zu holen, die dann dort zu Knorpelzellen ausdifferenzieren, in der Regel sehr gut und auf Dauer behandeln. Postoperativ muss bis zu 6 Wochen das Bein geschont werden (hängt von der OP-Technik ab). Grundsätzlich sollten kniende und hockende Belastungen sowie Sportarten mit starker Belastung in der Beugung - Skifahren auf Buckelpisten etc. - gemieden werden, Radfahren ohne Widerstand - in der Ebene - sind hingegen gut. Wichtig ist auch, den ventralen Oberschenkelmuskel (M. quadriceps femoris) zu dehnen und den M. rectus femoris medialis (Vorder-Innen-Seite des Oberschenkels zu kräftigen, um die meist zu weit lateral stehende Kniescheibe ein wenig nach medial zu kippen, was häufig schon eine deutliche Besserung ergibt. Diese konservativen Behandlungsmaßnahmen sollte man auch schon im Vorfeld einer Arthroskopie beginnen. Wichtig ist auch hier - wie immer - zu einem Kniespezialisten zu gehen. Der Belegarzt der nächsten Kreisklinik kann sehr gut sein, muss aber nicht, deswegen empfehle ich immer eine Spezialklinik, am besten von einem öffentlichen oder kirchlichen Träger.
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  46. In der Publikationen von der „National Association Athletic“ (2013) in Bezug auf das Management von Verstauchungen fanden Wissenschaftler heraus, dass die Eis-Therapien eine Evidenzniveau von C hatten, und damit nur wenig oder schlechte Beweise für deren Wirkung vorliegen. Lapidar ausgedrückt, die Empfehlungen für Eisanwendungen basierten auf methodisch schlecht gemachten Studien. Zudem behindert anhaltende Kälte die zelluläre Signalübertragung und die Entwicklung von neuen Zellen. Eis verlangsamt auch, die Schnelligkeit der Nervenübertragung und behindert die Kraft sowie Schnelligkeit und Koordination der Muskeln nach einer lokalen Kälteanwendung. Ihr könnt es gerne nachlesen. Meine Quelle: https://www.knie-marathon.de/gruende-weshalb-kuehlen-nach-knie-op-heilung-verzoegert/
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  47. Hallo, nicht ganz ohne Grund bezeichnet man nach spätestens 6 Monaten Schmerzen als chronisch und macht auch einen Unterschied, was die Behandlung betrifft. Damit ist gar nicht gesagt, dass die ursprüngliche Ursache nicht mehr vorhanden sein muss. Wenn ich mir einen Patienten mit bspw. einer Nervenschädigung vorstelle, wird er diese Schädigung ggf. auch nach Jahren noch haben - die ursprüngliche Schmerzursache ist also immer noch vorhanden. Dennoch bilden sich bei immer wiederkehrenden oder länger andauernden Schmerzzuständen diese Sensibilisierungsprozesse, also ein Schmerzgedächtnis, das dazu führt, dass Gewebsschäden mit immer stärker werdenden Schmerzen einhergehen oder sich das Schmerzareal ausbreitet, also immer mehr Körperstellen betroffen sind oder diese größer werden. Und wenn man sich vorstellt, dass permanente Schmerzen wahnsinnig anstrengend und kräftezehrend sind, es frustrierend und beängstigend ist, die Ursache nicht zu kennen und es auch bei vielen sozialen Aktivitäten einschränkt, weil man z.B. nicht mehr mit Joggen oder Shoppen gehen kann, man sich unsicher ist, ob man seinem Beruf so weiter nachgehen kann usw., spielen bei chron. im Vergleich zum akuten Schmerz neben den körperlichen Faktoren auch immer mehr psychische und soziale Faktoren eine wichtige Rolle, darum ist ein von Anna angesprochenes multimodales Therapiekonzept ungeachtet der zugrunde liegenden Ursache bei chron. Schmerz auf jeden Fall sinnvoll, bei dem unterschiedliche Berufsgruppen zusammenarbeiten. Bei fast allen chron. Schmerzpat. sind die Beschwerden belastungsabhängig. Zugegeben, nicht das, was Du wahrsch. hören wolltest. Aber ggf. wäre es neben der Ursachensuche sinnvoll, ein multiprofessionelles Team auf die Schmerzproblematik schauen zu lassen. Du kannst ja mal gucken, ob es bei Dir in der Gegend eine Schmerzambulanz oder -tagesklinik gibt. Alles Gute und liebe Grüße Chandra
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  48. Hallo!! Immer wieder wiederholen. Es ist besser erstmal die knochen zu lernen mit den ganzen schnick schnack denn da setzen auch die muskeln an. Am besten am skellet. Dann tut man sich beim muskel lernen leichter Lernkärtchen sich dafür gut geeignet es macht spaß die durchzumischen und sich selbst die muskeln abzufragen. Kann man auch bequem in den urlaub mitnehmen oder wenn man unterwegs ist im auto wenn z.b. jemand fährt. Wichtig ist am Ball zu bleiben. Nicht zu viel muskeln aufeinmal lernen. Lieber regelmäßig lernen statt es schleifen zu lassen und plötzlich hat man 40 muskeln aufeinmal zu lernen. Wenn man jede woche 4 muskeln lernt, hat man in einem monat schon ca. 20 muskeln. Ich würde jedesmal wenn ich neue muskeln lerne die alten auch wiederholen. Und nach 1 monat ALLES nochmal wiederholen. Das ist auch der Trick so oft wie es geht die muskeln wiederholen. Kärtchen stabel mit seinen 30 schon gelernten muskeln durchmischen. Was man aufjedenfall auch tun sollte und hilft wirklich viel. Nicht in sich hinein lernen. Den muskel wo man lernt mit ursprung, ansatz, LAUT vor sich zu sagen, und sich selbst erklären wo er hinzieht. Wenn man nen Stabel muskeln gelernt hat einfach durchmischen, eine Karte ziehen. Sich laut vorsagen ursprung ansatz, oder auch mal umgekehrt und am besten gleich am skellett zeige, kann man sich besser vorstellen. Was auch helfen kann sich die Muskeln in gruppen aufzuteilen. Also entweder muskeln lernen die den Gleichen Ansatz oder ursprung haben. oder muskeln, synergisten die die selbe funktion haben., also alle Ausenrotatoren, alle Handflexoren ect. Was dann noch hilft. Ich würde vom großen Muskel zum kleinen lernen. Am besten nahe am rumpf nach peripher. Also hüftmuskeln, dann kniemuskeln und am schlus sprunggelenk.
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  49. Hallo, PIR (Postisometrische Relaxation) wird zur Dehnung verkürzter Muskeln eingesetzt. Hierbei werden die intrafusalen Spindelfasern "ausgetrickst" und es entsteht keine Gegenspannung durch die belastungsabhängige, muskuläre Refraktärzeit. Zunächst wird der Muskel im entspannten Zustand durch eine von außen auf ihn einwirkende Kraft gedehnt, z.B. durch einen Trainingspartner oder mit dem eigenen Körpergewicht gegen den Erdboden, eine Wand oder ähnliches. Die Stellung, in der zunächst keine weitere Dehnung mehr möglich zu sein scheint, wird nun etwa 30 Sekunden gehalten. Dabei wird jedoch der Muskel mit maximal 90% der Kraft angespannt. Der Muskel wird schließlich wieder entspannt und sofort weitergedehnt, was nun wieder leicht möglich ist. Sherrington 1 ist eine Dehntechnik über Ermüdung der Antagonisten: an die Anspannung des antagonistischen Muskels am Bewegungsende anschließende Entspannung, dann aktiv oder passiv weiter in die eingeschränkte Richtung bewegen; dient der Bewegungserweiterung bei eingeschränkter Beweglichkeit. Sherrington 2 ist eine Dehntechnik über Reziproke Hemmung: an die statische Anspannung des Agonisten am Bewegungsende anschließende Weiterbewegung in die gewünschte Richtung durch nachlassenden Widerstand des Therapeuten; dient der Bewegungserweiterung durch Tonussenkung der Antagonisten bei eingeschränkter Beweglichkeit. Antagonistische Hemmung ist keine Dehntechnik, sondern ein physiologischer Vorgang bei dem Dehnungsreflexe des Agonisten durch Anspannung des Antagonisten unterdrückt werden. Diese antagonistische Hemmung macht man sich bei der PIR und Sherrington 1 zunutze.
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  50. So machen wir es im Praktikum für unseren Befund: Inspektion in Bewegung (Ganganalyse): Gangart (3-Punkte-Gang, Soko, etc.) Gangparameter 1. Gangrhythmus (gleichmäßig, Standbeinphase 0,5-2 Sek.) 2. Gangtempo (100-120 Schritte/Min. oder 60-90m/Min.) 3. Spurbreite (HG-Breite, 2 Fersenbreiten) 4. Schrittlänge (2,5-3 Fußlängen oder 70-90cm) 5. anatomische FLA 12° ARO, funktionelle FLA zeigt nach vorne 6. Beinachsen & Fußstabilisation 7. Rumpfrotation und Armpendel 8. Stellung & Bewegungen der KLA 9. typische Hinkmechanismen (Duchenne, Trendelenburg, Entlastungshinken, Verkürzungshinken, Versteifungshinken, Steppergang, Zehengang, Hackengang) Analyse der einzelnen Gangphasen in Tabellenform: Gangphase HG KG OSG re li re li re li Initial contact Loading response Mid stance Terminal stance Pre swing Initial swing Mid swing Terminal swing In der Tabelle schreiben wir dann rein, welches Gelenk uns wie in welcher Gangphase aufgefallen ist, z.B. -DE im Terminalstand rechts
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