Walley

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    Physiotherapeut/in

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  1. Hallo Katharina, ich weiss nicht ob dich das beruhigt, aber die meisten Menschen gehen einer Arbeit nach, in der sie auch mit Menschen zu tun haben. Somit können sie die bewertende Person in etwa einschätzen, da es doch sehr persönlich und als individuelles Problem rüberkommt. Rezessionen wie diese werden daher nicht sofort so ernst genommen, dass man sich dann entscheidet die Praxis zu meiden. Denn es ist offenkundig etwas persönliches und jeder kennt Menschen, die mal schnell eingeschnappt sind. Ich z.B. würde die Praxis trotzdem besuchen und mir ein eigenes Bild machen. Was anderes wäre es, wenn die Qualität angezweifelt würde... schlimmer noch von mehreren. Da würde ich als Leser nachdenken. Einen Vorteil hat es jedoch: jeder der es liest, weiss dass ihr konsequent mit versäumten Terminen umgeht und sollte sich bemühen rechtzeitig abzusage, sofern möglich. Es spiegelt eine gewisse Autorität wieder. Fazit: es bedrückt dich, weil es von der super Quote abweicht. Aber ich finde es echt nicht schlimm. Sieht nach einer tollen Praxis aus!
  2. Walley

    Erfahrung mit MMN

    Ja, tatsächlich sagen unterschiedliche Artikel unterschiedliche Dinge zum Thema Atrophie bei MMN. Die meisten reden davon, dass dies selten auftritt, andere, dass es im späteren Verlauf durchaus sein kann. Ich habe mich erst einmal danach gerichtet, was ihr behandelnder Arzt meint und dieser verbindet die Atrophie mit der Krankheit. Wenn ich mit jemanden gemeinsam an einen Patienten "arbeite", suche ich vorerst nach Bestätigungen jener Diagnosen bzw. Aussagen. Leider kommt es natürlich auch zu oft vor, dass ich diese nicht finde und widersprechen muss. Ein Problem ist leider, dass manche Patienten keine große Aussagen machen können und ich daher nicht soviel in Erfahrung bringen kann. So wie hier. Soweit ich weiß, leidet sie schon länger darunter und hatte unterschiedliche Fehldiagnose hinter sich (ich schließe eine weitere Fehldiagnose mal nicht aus...) Ich hoffe mal, dass die Myelinschicht nicht schon zu stark geschädigt ist, dass es zur Atrophie kam. Ich werde einfach nochmal an bestimmten Punkten nachhaken müssen. Da mir die Krankheit vorher überhaupt nicht bekannt war, muss ich damit erst warm werden.
  3. Walley

    Erfahrung mit MMN

    Hallo Chandra, Wobei ich persönlich da beachtlich weite Grenzen ziehen würde. Da habe ich mich wohl zu ungenau ausgedrückt. Ich habe alles aus meiner, also physiotherapeutischer Sicht, erläutern wollen. Die MMN wird oft fälschlicherweise als MS diagnostiziert und ärztlicherseits, medikamentös, so behandelt. Zu den herkömmlichen Methoden komme ich gleich, wenn es bei gianni weitergeht. Meines Wissens ist die Muskelatrophie an der distalen Peripherie sogar charakteristisch für diese Erkrankung. Ja, ein Arm weist einen normalen Tonus auf und der andere ist deutlich dünner und schwächer. Selbst das Schreiben fällt mit der Hand schwer. Hallo gianni, mit den herkömmlichen Methoden ist meine physiotherapeutische Vorgehensweise gemeint, wenn es sich hierbei um ein orthopädisches Problem handeln würde. Sprich Muskelaufbau, Koordination. Es ist nicht so, dass ich auf diese Aspekte verzichte, sondern auch ergänzend mit einbeziehe. Ich sehe sie nur nicht als DIE Lösung. Aber du sagtest ja schon, dass eine Einflussnahme auf die Ursache aus physiotherapeutischer Sicht nicht möglich ist. Und genau auf solche Hinweise habe ich gehofft. Seien es auch nur Dinge, die ich "nur" austesten kann. Danke dafür. Ich weiß, dass sie regelmäßig ihr Medikament per Tropf bekommt, aber ich hake nochmal wegen der Alpha-Liponsäure nach! Danke schon Mal an euch beiden für die interessierte Mitbeteiligung!
  4. Walley

    Erfahrung mit MMN

    Hallo liebe Kollegen, es handelt sich hier um eine sehr seltene und recht unbekannte Krankheit, die eine Patientin von mir betrifft. Ich habe schon mal nach Eure Vorgehensweisen bei einem Sulcus Ulnaris Syndrom gefragt und die entsprechenden Ratschläge mit guten Ergebnissen umsetzen können. Es handelt sich um dieselbe Patientin. Die Krankheit trägt den vollständigen Namen "Multifokale Motorische Neuropathie" und wird oft mit MS verwechselt und anschließend so behandelt. Jedenfalls ist es ein bedeutender Schritt, dass die Diagnose steht und der atrophierte Unterarm meiner Patientin spricht dafür. Mit oben erwähnter Hilfe Eurerseits habe ich die Nervenschmerzen lindern, gar ganz beseitigen, können. Nun ist es mein Helferwunsch, die Muskulatur wenigstens wieder ansatzweise herzustellen und herkömmliche Methoden scheinen mir hierbei nicht die Lösung, da das Problem speziell ist und als Autoimmunerkrankung gilt. Ich erwarte jetzt nicht viel Antworten darauf, wenn überhaupt. Aber möglicherweise hatte doch schon jemand damit zu tun und kann mir von seinen Erfahrungen berichten? Das wäre super, da jeder Schritt ein Vorankommen ist. Grüße
  5. Ein gutes Video Jan. Finde ich für die physische Situation, wie sie uns geschildert wurde, adäquat für Anna. Anna, wenn du dich dann an die Übungen wagst, bedenke jede Bewegung und Muskelspannung spüren zu können. Du musst ganz dabei sein und fühlen was dein Körper tut. Es geht bei sowas nicht darum entertained zu werden, sondern um deinen Körper zu rehabilitieren, weshalb du manchmal lernen musst bestimmte Bewegungen zu mögen. Die schlimmste Bewegung kann, bei richtiger Ausführung, zu deiner Lieblingsbewegung werden. Du brauchst nur Geduld und die Bereitschaft gewisse Dinge für den Augenblick wahrzunehmen. Langeweile ist eine Illusion, die nur wiederspiegelt, dass etwas wider deinen Erwartungen verläuft und dich aus der Gegenwart zieht. Kopf aus und Gespür an ist die Eselsbrücke hierbei.
  6. Sowas lässt sich am einfachsten von einem spezialisierten Händler online auftreiben: https://www.hebru-therapiegeraete-shop.de/Vibrax Soll es auf gar keinen Fall online sein, kannst du im Sanitätshaus nachfragen. Haben die es nicht vorrätig, dann können die es in der Regel bestellen. Die Frage ist nur, wie du das Gerät selbst anwenden möchtest. Oder hast du jemanden der/die dir dabei hilft? LG
  7. Hallo Anna, das Gerät das du suchst nennt sich "Vibrax" und wird in Krankenhäusern gern zu Massagezwecken oder zum Schleimlösen der Bronchien verwendet. Für mich hat es den Anschein, dass du einiges ausprobiert, aber meist aus Unzufriedenheitsgründen aufgehört hast. Den Effekt mancher Anwendungen spürst du bei kontinuierlicher Ausführung erst Wochen später. Oft hat man auch nicht immer die gewünschte Wahl um sein Ziel zu erreichen, weshalb ich dir rate erstmal an einer Art der Ganzkörpermobilisation festzuhalten. Fest steht, der Körper braucht es. LG
  8. Ja, hab dir dazu eine PN geschrieben. Ich empfehle aber vorher die Ratschläge der Kollegen wahrzunehmen, bevor es teuer wird.
  9. Da fällt mir noch die Möglichkeit der Antagonistischen Dekokontraktion ein. Mit statischen Widerstand am proximalen Unterarm in Flexion. Dann schauen ob die Bewegung freier geworden ist.
  10. Da vielen Heilpraktikern eine Physiotherapeutenausbildung vorausging, dachte ich deshalb an die Sinnhaftigkeit einer solchen Behandlung. Oder zumindest einer Befundung, da sie sich mit den biochemischen Abläufen und der Inneren Medizin allgemein besser auskennen und dementsprechend besser in Sachen Nährstoffzufuhr und Naturarznei beraten können. Das mit der Ergo ist einen gute Idee. Ich selbst hatte auch nicht auf dem Schirm, dass deren Einsatzgebiete so vielfältig sind.
  11. Hallo Sebastian, nur als Versuch: möglicherweise geht es mit einer zusätzlichen Innenrotation beim flektieren des EB, falls nicht schon probiert. Dies spannt den Biceps zusätzlich. Hast du am Triceps nach möglichen Verkürzungen geschaut und ist die Gegenspannung willkürlich? LG
  12. Hallo Chandra, ja, die Bobath-Therapie umfasst hauptsächlich die Begleitung von Bewegungen, die Menschen in ihrem Alltag aus neurologischen Gründen nicht mehr bewältigen können. Es werden dabei falsche Bewegungsmuster abgewöhnt und richtige angewöhnt. Also auf dich trifft das dann nicht zu. Die Myopathie ist so gesehen ein rein orthopädischer Fall... wenn man nach Schulmedizin geht. Grundsätzlich sind solche Einteilungen in Fachgebiete eigentlicher Irrsinn, da der Körper mit all seinen Funktionen, Systemen und psychischen Abläufen als Ganzes betrachtet werden sollte. Da hatte Hippokrates in meinen Augen recht behalten. Nun habe ich ja schon über dein Problem gelesen und weiß auch, dass dein Stoffwechsel großen Einfluss darauf hat. Ich würde dir da eher zu einem Heilpraktiker raten, was aber nur privat möglich ist. Einen Physiotherapeuten musst du am neuen Ort schlichtweg zufällig wählen und dann an sein Handeln bewerten, da man es vorher schlecht einschätzen kann. Zertifikate und Urkunden sagen meiner Meinung nach nichts über das tatsächliche Wissen und Können aus. Allein im Gespräch kannst du vielleicht erahnen, ob der/diejenige die beim Thema Stoffwechsel folgen kann und es mit einbezieht. Denn durch eine "Standard"-Behandlung der Muskulatur wird leider nicht viel gelingen. LG
  13. Hallo martha3ida, hört sich für mich tatsächlich so an, als solle der Arm aus dem Gips entnommen werden, um ihn dann passiv zu mobilisieren. Bei genügend Erfahrung sehe ich da kein Problem, jedoch würde ich mich bei Unsicherheit an Giannis Vorschlag halten und noch etwas warten. Auf Nummer sicher ist immer besser, als das spätere "hätte ich bloß". Wenn es dann doch schon soweit ist dass du außerhalb des Gipses mobilisierst, achte auf die Zeit. Nach meiner Erfahrung kann das Entnehmen und Zurücklegen in den Gips manchmal richtig Zeit fressen. Bei einigen Patienten handhabe ich es so, dass sie ihren Arm am Ende der Therapie"std" mit dem anderen stützen und den Gips in der Hand halten. Sofern die mit Begleitung da sind, nehmen die den einfach so wieder mit und ziehen den Gips draußen wieder an. Das müssten die eigentlich gewohnt sein und kennen. Es sei denn, dir stehen mehr als die üblichen 20 Min. zur Verfügung, dann erspart es dir vielleicht die Hetze.
  14. Walley

    Zum Thema Dehnen

    Da das Dehnen immer ein Streitthema bleiben wird, da keine genauen Beweise für dessen Vor- und Nachteile vorliegen, bleibt einem nur seine eigenen Vor- und Nachteile zu finden. Hier haben dir Jan und Chandra bereits alles, was man aus der Ferne sagen kann, mitgeteilt. Meine persönliche Ansicht beim Dehnen ist, dass es nach den Übungen bis maximal zur Schmerzgrenze sinnvoll ist. Vor dem Sport auf keinen Fall, da der Muskel kurz davor ist, in seiner Funktion zu arbeiten. Wieso dann "vorbereiten", wo es doch das genaue Gegenteil ist? Vor allem, da nicht ausreichend versorgte Fasern auch lieber reißen als aufgewärmte, bereits beanspruchte. Kannst du denn mal kurz und knackig deine Beschwerden, ohne die Aufzählung scheinbarer wissenschaftlicher Fakten, schildern?
  15. Ja, das Problem bleibt dass man letztendlich nie genau bescheid weiss und die ganzen Kontrollen unglaublich Geld und Zeit kosten. Melde dich gern, wenn es was neues gibt oder wieder Hilfe im Bereich des Bewegunsappates benötigt wird. Das Stoffwechselthema war jetzt zufällig ein Steckenpferd meinerseits.