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Walley

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  1. Dann hat man an sich vorbeigesprochen. Es ging mir allein darum und ja, du wirst dich noch wundern, was alles unbehandelt bleibt oder falsch behandelt wird. Hat rein gar nichts mit palliativ zu tun. Erfahrung ist ungleich Buchwissen bzw. Schulmedizin. Letzteres ändert sich ständig, während man sich auf ersteres öfter verlassen kann.
  2. Sprichst du von demselben Fall, auf den Lymphknoten eines unbehandelten Krebspatienten zu arbeiten, bei dem Metastasen zu vermuten sind? D.h. nach den Erkenntnissen deines zuletzt absolvierten MLD ist das nun zulässig? In dem Fall würde ich es trotzdem unterlassen. Da kann ich momentan auch nur für mich sprechen. Weil das Tückische ja ist, dass sich diese Thesen in den nächsten Jahren wieder ändern und ob ärztlich abgesegnet oder nicht, ob versichert oder nicht: ich will bei sowas einfach nicht der Auslöser sein. In dieser Richtung ist es auch eine Frage der persönlichen Einstellung, denke ich.
  3. Nur um es um etwas sehr wichtiges zu ergänzen: Handelt es sich um einen Krebspatienten, bei dem noch kein Eingriff vorgenommen wurde und es besteht die Möglichkeit, dass sich Metastasen in bestimmten Lymphknoten befinden, sollte man unbedingt die Finger von lassen. Man würde die Metastasen sonst im ganzen Körper verteilen. Ich wäre als Therapeut jedenfalls nicht gern der Auslöser für so einen großen und hoffnungslösenden Befall.
  4. Sorry, da habe ich deine Fußheberschwäche gar nicht mehr im Kopf gehabt. Es gilt halt soviel und weit wie möglich. Ich drück dir die Daumen, dass es mit dem Nerven bald wieder wird. LG
  5. Hi Karl, Eine gute Ergänzung, jedoch nicht ganz ausreichend. Gemeint ist die direkte Mobilisation des Knies in die entgradige Streckung und Beugung, also soweit du kommst. Hier geht es darum immer mehr an Bewegung dazu zu gewinnen. Hierzu täglich bei Gelegenheit auf den Rücken legen und die Knie im Wechsel zur Brust/zum Kinn ziehen und wieder ausstrecken. Beim Ranziehen die Zehen spitz machen, beim Ausstrecken hochziehen (also Ferse nach vorn). Die Muskeln betreffend ja. Bei der Beugung reicht es abzuwarten, bis du soviel hast wie du für den Sport brauchst. Was aber dann nicht heißt, nicht weiter daran zu arbeiten. Wichtiger jedoch ist die Stabilität. Teste diese gelegentlich durch koordinative Übungen mit wechselnder Belastung. Auf einem Wackelbrett stehend eine Kettlebell oder Hantel um den Rumpf herum geben ohne zu wackeln. Oder mit einem Bein auf dem Wackelbrett/Kissen stehend ein Gewicht vor dir auf den Boden legen (links/rechts/mitte) und mit Handwechsel aufheben. Auch mal ruhig absichtlich kleine Wackler einbauen um zu sehen, wieviel das Knie derzeit erträgt. Alles weitere an Fortschritt wird dir dann dein Knie sagen.
  6. Hallo Karl, das muss ja eine wilde Geburtstagsparty gewesen sein, da dein Knie ja schon fast ein volles Programm an Verletzungen abbekommen hat. Wann und wie gut eine Struktur sich regeneriert wird man nie pauschalisieren können, da jeder Körper individuell zu betrachten ist und auf seine eigene Weise reagiert. Daher vergleiche deine Fortschritte am besten nicht mit anderen, das dies nur unnötig Druck auf dich ausübt. Mit 120° wirst du wohl die Beugung meinen. 10° wären da noch erstrebenswert, aber nimm dir dafür die Zeit. Bei der Physiotherapie würde ich den Widerstand der unliegenden Muskulatur und der Kapsel testen lassen und diese eventuell lockern/dehnen. Interessant ist, ob dein VKB nach seiner Refixierung hier nicht zu stark gegenhält. Da hilft dir momentan nur viel Mobilisation. Dein Quadriceps wird schon wieder. Durch deinen regelmäßigen Sport hast du erhaltene Reize und Infos nun in den Zellen gespeichert und diese lassen sich beim Training wieder schneller aufgreifen als die Bildung neuer Reize und Infos. Normales Krafttraining sollte schon gut sein. Durch die Mitleidenschaft deines Nervens und die Bänder empfehle ich Übungen für die ganze Kette im Zusammenhang koordinativer Konzentration. Das Zusammenspiel aller Strukturen ist wichtig. Neben der Koordination und äußere Sinnesreizgebungen wie Kälte/Wärme/Kratziges/Weiches/Kitzelndes ist die Elektrotherapie momentan die beste Möglichkeit deinen Nerven anzusprechen. Um die Hülle bei der Heilung zu unterstützen, könnte ein Medikament via Iontophorese helfen. Leider kann ich dir nichts genaues darüber sagen, wann du wieder aktiv Ski fahren kannst, da dies ein äußerst knieunfreundlicher Sport ist, deine Fußheberschwäche nicht zu unterschätzen ist und ich dein Knie nicht untersuchen kann, um mehr zu sagen. Cannabis ist soweit ich weiß ein guter Schmerzhemmer, aber da wird dir der Jan wohl mehr zu sagen können. ? LG
  7. Ein gutes Video Jan. Finde ich für die physische Situation, wie sie uns geschildert wurde, adäquat für Anna. Anna, wenn du dich dann an die Übungen wagst, bedenke jede Bewegung und Muskelspannung spüren zu können. Du musst ganz dabei sein und fühlen was dein Körper tut. Es geht bei sowas nicht darum entertained zu werden, sondern um deinen Körper zu rehabilitieren, weshalb du manchmal lernen musst bestimmte Bewegungen zu mögen. Die schlimmste Bewegung kann, bei richtiger Ausführung, zu deiner Lieblingsbewegung werden. Du brauchst nur Geduld und die Bereitschaft gewisse Dinge für den Augenblick wahrzunehmen. Langeweile ist eine Illusion, die nur wiederspiegelt, dass etwas wider deinen Erwartungen verläuft und dich aus der Gegenwart zieht. Kopf aus und Gespür an ist die Eselsbrücke hierbei.
  8. Sowas lässt sich am einfachsten von einem spezialisierten Händler online auftreiben: https://www.hebru-therapiegeraete-shop.de/Vibrax Soll es auf gar keinen Fall online sein, kannst du im Sanitätshaus nachfragen. Haben die es nicht vorrätig, dann können die es in der Regel bestellen. Die Frage ist nur, wie du das Gerät selbst anwenden möchtest. Oder hast du jemanden der/die dir dabei hilft? LG
  9. Hallo Anna, das Gerät das du suchst nennt sich "Vibrax" und wird in Krankenhäusern gern zu Massagezwecken oder zum Schleimlösen der Bronchien verwendet. Für mich hat es den Anschein, dass du einiges ausprobiert, aber meist aus Unzufriedenheitsgründen aufgehört hast. Den Effekt mancher Anwendungen spürst du bei kontinuierlicher Ausführung erst Wochen später. Oft hat man auch nicht immer die gewünschte Wahl um sein Ziel zu erreichen, weshalb ich dir rate erstmal an einer Art der Ganzkörpermobilisation festzuhalten. Fest steht, der Körper braucht es. LG
  10. Genau. Und dazu auch die psychischen und biochemischen Abläufe. Etwas, das man immer im Kopf haben sollte. Du fragst, weshalb 2 Monate nach OP solche Probleme auftreten. Sollte es tatsächlich an der Vernarbung liegen, kann dies sogar noch viel später auftreten. Eine Patientin mit Schulterschmerzen hatte als Ursache eine jahre alte Narbe am Bauch. So kann das Leben spielen. Testweise könnte man versuchen mit einer Reihe Lynphdrinageanwendungen das Gewebe von überschüssigen Eiweiss im Zwischengewebe zu befreien. Oft auch ein Problem nach Verletzungen und OP's. LG
  11. Hallo Demophobie, um jetzt erstmal auf dein primäres Problem, den Bauchverhärtungen, zu kommen: ich sehe es so, dass die Ärzte, die von Verwachsungen gesprochen haben, gar nicht mal so unrecht haben könnten. Jedoch ist das sehr allgemein ausgedrückt worden und man hat keine klare Vorstellung. Nach OP's, genauer gesagt vom Vernähen, kann die entstandene Narbe nämlich verhärten und Schmerzen in sein Umfeld ausstrahlen. Dazu gehören auch Dauerkompressionen der betroffenen Muskulatur. Du hast von einer verheilten Skoliose gesprochen. Wie alt warst du da? Wenn du z.B. 2 Jahre alt warst, ist eine Therapie von 4 Jahren nötig, um die Skoliose wieder gerade zu bekommen. Eine Therapie über Wochen oder Monaten wird an der Skoliose selbst nichts bewirkt haben, da man bei älteren Kindern und Erwachsenen hauptsächlich an der Stabilisation durch Muskelstärke arbeitet. Das Bild erzählt, dass die Biegung in der Frontalebene nur gering ist, doch es ist oft noch eine Verdrehung der Wirbelsäule vorhanden, welche man nicht auf dem Bild sieht. Die Skoliose könnte zum Problem beitragen, muss aber nicht sein. Was das Zwerchfell und die Bauchatmung angeht, sehe ich Handlungsbedarf, da dies weitere Probleme bereiten kann. Mein Rat bezüglich der weiteren Therapie: - Einrenkungen vermeiden (egal wie gut sie im ersten Moment tun) - Atemtherapie bzw. Meditationstraining, Autogenes Training - Dehnung der ventralen Kette und Stärkung der konkaven Bereiche (für die Skoliose z.B. eine Schroththerapie) Deine Therapeuten und Osteopathen haben alle irgendwo Recht, doch es braucht wahrscheinlich eine Reihenfolge. Versuche möglichst bei einem zu bleiben, dessen Fähigkeiten du vertraust. Ein guter Befund muss her. LG
  12. Abend, wenn das MRT und CT nichts auffälliges in Sachen knöchernde Strukturen aufweist, wäre an das Leistenband zu denken. Dieses springt bei bestimmten Bewegungen bei vielen Leuten gern mal über. Zudem ist das Band auch nicht auf MRTs und CTs erkennbar. Das kann euer Physiotherapeut gegebenenfalls testen. LG

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