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Rückenpatient zum rätseln

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Geschrieben

Weil es so schön klassisch ist, habe ich mal einen Rückenpatienten zusammengestellt. Da könnt ihr etwas tüfteln und rätseln:

Patientin - weiblich - >30 Jahre
Ausstrahlende Schmerzen dorsal ins Bein / Gesäß

Folgende Tests positiv:
- aktive Ext > Schmerz im Gesäß Bein dorsal
- SLUMP (prox + distal)
- Straight Leg Raise negativ
- N. femoralis Dehntest neg.

  • 3 weeks later...
Geschrieben

Hier auch mal ein Bildchen vom SLUMP-Test zum besseren Verständnis ;)

http://members.optushome.com.au/physio/slump.jpg

Hab dazu auch noch eine Frage: Wird dabei eigentlich nur die Dura auf Zug getestet oder auch der N.femoralis?

Und noche eine andere Frage, habe nämlich morgen Prüfung und bei meinen Notizen so geschmiert, daß ich´s nicht lesen kann... :(
Welche neurologischen Test würdet ihr durchführen, wenn ein Patient ausstrahlende Schmerzen in Schulter und radialen Unterarm hat?
Mir ist nur der Nervendehntest vom N.radialis und allgemein Sensibilitätstest eingefallen...Wisst ihr noch mehr?
Bin über jede schnelle Antwort dankbar! :)

Geschrieben

@ Slump - da testest du die Dura. Für den N. femoralis gibts nen eigen Dehntest.

Wie wärs mit HWS tests? Wenn der Schmerz in Schultern und arm sind, sollte das Problem ja vermutlich weiter oben liegen ;)

Geschrieben

Hi Stephan :)

Danke für die super schnelle Antwort :)

Was ist mit dem Bragard-Test? Teste ich damit nicht auch den N.femoralis? (Der innerviert doch auch als N.saphenus den medialen Unterschenkel, oder?)

Danke für den Tipp mit den HWS-Tests ;)
Stand da irgendwie absolut auf dem Schlauch.
Hab bei der Beschreibung auch an ne Zervikobrachialgie gedacht, war mir aber nicht sicher. Ist es dann sinnvoll den Bizepssehnenreflex zu testen?


Aaaahhhh...ich hasse Prüfungen...hehe

Nochmal Danke!!! :D

Geschrieben

Ist zum Glück "nur" ne Theorieprüfung....die Praxis kommt dann nächste Woche dran...das wird auch nochmal lustig.

Ok, dann werd ich jetzt erstmal durchatmen und nen Tee trinken ;)
Um 13:00 h Däumchen drücken, wenn Du sie grad nicht brauchst! :D

Geschrieben

Anhand der 4 test kann man doch net wirklich sagen, was die Ursache ist. Ich zumindest net. Da müsste man sich die LWS, oder ISG genauer ansehen. Ich vermute mal, das da irgendwo ne ISG oder L5/S1 Blockierung ist die den Schmerz auslöst bzw. dann Triggerpunkte im Bereich der Beckenmuskeln+ ICM. Wenn das nicht ist, dann evtl. die Hüfte anschauen.

Geschrieben

hi!

mich würde nur interessieren wie du das isg ausgeschlossen hast?

was ist mit dem illium? könnte ein illium anterior sein
oder eine blockade im dermatom - bei extension schliessen die facetten noch mehr, das heisst der druck auf die nervenwurzel wird grösser

ach ja, es waren ja nur 2 tests positiv oder? :-) (weil du meintest nur die 4 sind positiv - slr war ja zB negativ)

interessant wäre noch die anamnese... seit wann ? wann sind die schmerzen am heftigsten? (morgens, abends, tagsüber)
wann werden sie besser? gibts eine position wo sie besser werden, oder nach ruhe bzw. bewegung? sind die schmerzen bds? etc. etc.

ich würde eher auf eine blockierung tippen, eine bandscheibe ist das nicht

Geschrieben

mich würde nur interessieren wie du das isg ausgeschlossen hast?

^^ Hab alle 8 ISG Tests gemacht, die ich kenne. ;)

Stimmt - hab nur 2 positive Tests, aber die anderen als ausschluss noch dazu geschrieben.

Seit wann: paar Tage
Tagesverlauf: uneindeutig.

Warum Blockierung?
Warum keine Bandscheibe?
Was ist eine Blockierung für dich? :D

Geschrieben

eine bandscheibe würde bei slr oder slump ansprechen (es bedürfe natürlich noch anderer tests um bandscheibe eindeutig auszuschliessen)
eine blockierung ist eine "verkeilung" von 2 wirbeln in eine bestimmte richtung...
zB in richtung Extension mit rotation und seitneigungs komponente
kurz: ERSre oder li
bei E läsionen kommt es du einer "zusammenschiebung" der facetten, welche durch die rotation/seitneigung in eine richtung noch verstärkt wird... wenn nun aktive extension (oder passive) dazukommt wird der vertebralkanal noch mehr eingeengt = schmerz

Geschrieben

hi

nimm dir mal eine plastikwirbelsäule und schau dir an wie nah aneinander die facetten sind... jetzt stell dir einen patienten vor der eine schlechte bewegung macht, bei dem die bandscheiben vllt schon ein bisschen geschädigt sind... es ist durchaus möglich das sich die facetten ineinander "blockieren", dh sie schieben sich zusammen aber gehen nicht mehr auseinander...
es folgt restriktion, verkürzung der strukturen etc.
eine blockierung kann auch durch eine muskeldisbalance entstehen, dh ein muskel zieht mehr in eine richtung...
es gibt viele möglichkeiten das sich ein wirbel "blockiert" :-)
denke näheres lernt man sicher in einem manuellen kurs oder in der osteopathie ausbildung..

:-) grüsse
CK

Geschrieben

Tag auch,

ich frage aus folgendem Grund. Ich hab gerade meine MT Ausbildung fertig, aber was eine Blockierung ist, da scheiden sich die Geister.

Die allgemeinste Definition wird jedoch von allen akzeptiert:
"Blockierung ist eine Gelenkfunktionsstörung" :D

Mich interessiert einfach, was die anderen gelernt haben, was das ist.

Geschrieben

naja in der osteopathieausbildung werden die symptome einer dysfunktion/blockierung eines wirbels als S T A R bezeichnet, dies steht für:

S=schmerz
T=weiss jetzt grad nicht *schäm*, =schwellung auf dem Segment
A=asymetrie
R=restriktion

grüsse
CK

Geschrieben

jo stimmt schon, man muss das segment natürlich genauer untersuchen...
wie gesagt, definition blockade ist relativ schwierig...
blockaden sind meist auch nur kurz nach einem trauma etc.
restriktionen kommen dann später hinzu, dh die unterscheidung zwischen "bewegungseinschränkung/restriktion" und "blockade" ist in der praxis relativ schwierig...

:-)

PS: ja tumor stimmt - danke :-) aber tumor im sinne von schwellung

Geschrieben

Bandscheibenvorfall hatte ich schon ausgeschlossen, weil du ja geschrieben hast, das LWS und ISG ausgeschlossen sind. Für die LWS haben wir einen Federungstest, der wenn er schmerzhaft is ne Blockierung oder ein BSV anzeigt. Wenn keine Blockierung ist, dann muss es ein BSV sein und das hatte ich schon ausgeschlossen

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    • Gast AnnaHe
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    • Hallo Japanworm, Ich kann mir vorstellen daß das ziemlich belastend für Dich ist. Gerade als Sportler was ja deine Leidenschaft ist. Hyaloron ist völliger quatsch da die Problematik ja nicht das Kniegelenk ist sondern die Kniescheibe. Bei Chondropathia patella können mehrere Sachen mit reinspielen. Ganz wichtig daß sich deine Beinachse angeschaut wird. X-oder O beine wirken sich negativ auf die Mechanik deiner Patella aus. Dann solltte deine Kniescheibe und Patella auf Instabilitäten untersucht werden. Häufig kommt es nämlich vor  daß die Patella zu beweglich ist und diese schneller verschleißt oder gerade deshalb auch Schmerzen verursacht. Dein Quatriceps kann verkürzt sein und erhöht somit den Anpressdruck auf das Knie. Da wäre Dehnungen sinnvoll. Wo Ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe ist eine Kinesiotape anlage der Kniescheibe. HIer hat man sofort eine gute Entlastung. DAs ist zwar nur eine Symptombehandlung aber primär geht es ja auch um Schmerzlinderung. Du siehst also das ganze kann ziemlich komplex sein. Deshalb ist ein Rezept für Physiotherapie um das von den Kollgen anschauen zu lassen. 
    • Hallo,   ich bin Mitte 40, schlank (fast untergewichtig), sehr sportlich. Meine Hauptsportarten seit Jahren: Tanzen und Wandern Nebenbei noch mein täglicher Spaziergang - das ist mein Mindestmaß an Sport, selbst wenn ich krank bin.   Ich ernähre mich extrem gesund, verzichte weitestehend auf Zucker, rauche nicht, trinke nur zu besonderen Anlässen Alkohol. Also eigentlich alles wie im Bilderbuch.....   Aber ich habe immer mal wieder leichte Knieprobleme und die häufen sich in letzter Zeit. Vor 20 Jahren war ich wegen knirschenden Knien beim Orthopäden. Der hat das abgewunken. Vor 10 Jahren war ich wegen Knieschmerzen beim Orthopäden, MRT hat Chondropathie Grad 1-2 angezeigt. Aber er hat nichts dazu gesagt ....   Jetzt habe ich in BEIDEN Knien Grad 3-4. Was mich am meisten schockt, im linken Knie hat ein MRT vor 1,5 Jahren noch Grad 1-2 gezeigt, also es schreitet auch noch viel schneller voran als gedacht.   Letzte Befunde zusammengefasst: Patella alta retropatellare Chondropathie Grad 1–2 (früher) später Grad 3–4 lateral/kaudal Plica Hoffaitis sonst normale Stellung der gelenkbildenden Strukturen   Mein Orthopäde meinte, meine Knie seien viel älter als ich.... Er faselte was von Hyaloronspritzen und ggf. minimalinvasivem chirurgischen Eingriff.   Ich sehe aber momentan nicht, wie das helfen soll. Ich bin zum Glück die meiste Zeit immer noch schmerzfrei und hab vollen Bewgungsumfang. Vor allem mein linkes Knie zickt immer mal wieder rum, gerne mit Hoffaitis und leichten Schmerzen, aber das ist meistens nur kurzfristig.   Da das bei mir ja ganz offensichtlich ein mechanisches Problem ist, würden OP oder Spritzen nicht viel helfen, denn die Mechanik würde ja nach kürzester Zeit wieder alles zerstören oder sehe ich das falsch?   Ich habe zum Glück eine Überweisung zur Physio bekommen. Jetzt muss ich nur schauen, dass ich die richtige Auswahl treffe. Ich brauche jemanden, der die Problematik versteht, meine Beinachse genau anschaut, meine Hüfte, ich kann mir gut vorstellen, dass mein Knick-Senk-Plattfuß da auch noch mit reinspielt und dann mir hoffentlich entsprechende Übungen zeigt, die ich machen kann und darf, die die Problematik nicht weiter verschlimmern, sondern die Mechanik verbessern und die Muskulatur aufbauen. Ich brauche nur wirklich professionelle Anleitung, weil ich Angst habe, v.a. bei Muskelaufbau, dass ich die falschen Übungen mache oder falsch ausführe und so das bißchen Restknorpel sich dann auch gleich noch verabschiedet.   Ich denke, bei einem Unfall machen operative Eingriffe mehr Sinn, weil ja nicht davon auszugehen ist, dass sich der Knorpel dann wieder verabschiedet. Aber wenn die Mechanik nicht stimmt .....   Für mich ist Bewegung alles. Ich habe und hatte noch nie Hobbies, die nichts mit Bewegung zu tun haben, wäre also ein Alptraum, wenn ich das nicht mehr ausüben könnte. Zum Glück hab ich keine Leidenschaft für Skifahren, Fußball, Volleyball usw. ... aber Wandern und Tanzen muss weiterhin drin sein. Kniebandagen habe ich bereits und setze sie ein, wenn ich das Gefühl habe, meine Knie brauchen Unterstützung, v.a. auch bei bergab wandern, aber da kommen auch noch zusätzlich Stöcke zum Einsatz. Beim Wandern hab ich (bis jetzt) eigentlich nie Probleme gehabt.   Was ist eure Einschätzung und könnt ihr mir irgendwas mit auf den Weg geben?  

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