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Skolioseturnen


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Geschrieben

Hallo,
es kommt auf das Alter der Kinder an. Ich bekomme die meisten, die bei der Jugenduntersuchung auffallen,also zw.12 und 14J. Sie haben oft nur geringe Skolioseanzeichen. In der Einzelgymnastik mache ich ein Programm nach Lehnert-Schroth, nämlich atemorthopädische Entdrehung und Streckung. In den ersten beiden Stunden lasse ich sie im Schneidersitz vor dem Spiegel sitzen und sich
oben ohne oder mit Bikini betrachten und mit meiner Anleitung den Rippenkasten seitlich verschieben, die Beckenseite senken mit Hilfe von einem Sandsäckchen und 2 Holzstäben. Auch das Atmen in die geführte Richtung zum Entdrehen der Wibelkörper. Erstaunlich wie schnell diese Kinder das begreifen,wie sie sich korrigieren können.
Später nehme ich Übungen mit Pezziball dazu, seitlich im Kniestand ( das ferne Bein abgestreckt )daran angelehnt und andere Beckenseite rückgeneigt, auch nach den Prinzipien nach Schroth. "Meerjungfrau", dann auch knien auf dem Pezzi oder rückwärts drüberlegen etc. Übungen mit Theraband an der Sprossenwand festgemacht für Ruderzüge zum Scapulaanheften etc.
Hab ich die Kids lange, dürfen sie auch mit mir im Geräteraum an die Seilzüge, an den Pulldown, Butterfly reverse zur Abwechslung. Besonders die Jungs finden das obercool und ich setze solche Sachen nach Korrekturübungen vor dem Spiegel zur Belohnung ein. Mit den Mädchen trainiere ich für einen "schönen Körper"...
Google mal nach Lehnert Schroth und Ihrer Klinik, da kommt man nach ein bischen suchen auf ihre Theorie und auch ein paar Übungen.

Hoffe, ich konnte dir helfen.

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂
    • Gast Sandra
      Hallo, in meiner Praxis haben wir uns vor 2 Jahren für die Geräte der Firma FREI entschieden. Es gibt verschiedene Modelle. Die computergesteuerten Factum-Geräte sind wirklich empfehlenswert. Sie arbeiten konzentrisch-konzentrisch, d.h. es werden immer Agonist und Antagonist gleichzeitig trainiert. Dies spart nicht nur an der Geräteanzahl im Raum, sondern auch Trainingzeit der Patienten bzw. Kunden. Infos unter www.frei-ag.de Fröhliche Grüße Sandra 

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