Jump to content

Hilfe zu Hausbesuch

Dieses Thema bewerten


Recommended Posts

Geschrieben

Hallo zusammen. Ich habe da eine Frage:
Ich habe ein Jobangebot auf 400€ Basis nur für Hausbesuche. Dafür soll ich 13,50€ pro Stunde (Plus Kilometer Geld) bekommen. Ist das normal? bzw dass das mit Stundenlohn gemacht wird? Und Zählt die Fahrt dazu? Meinem Chef kommt das irgendwie koscher vor, deswegen wollte ich hier nochmal Meinungen einfahren ob ich da nicht irgendwie ausgenutzt werde.Freue mich über jede Hilfe und danke schonmal.
Ich habe übrigens 3 Jahre Berufserfahrung und MLD falls das mit einfließt.

Gruß Yannic

Geschrieben

Gegen Stundenlohn spricht aus meinen Augen nichts - 13,50 ist ein guter Stundenlohn, weil du ja keine Abzüge hast.
Letztlich musst du es selbst hochrechnen, da ich mir sicher bin, dass du die Fahrzeit nicht bezahlt bekommst.

Szenario 1
10 Hausbesuche à 20min - (A>B>A>C>A>D...) jede Strecke dauert 10min und ist 3km lang.

Ohne bezahlte Fahrzeit
a) Effektive Arbeitszeit: 400min
Bezahlung: 45€ für die Behandlungen + 18€ fürs fahren (6km x 10 x 0,30€)
Effektiver Stundenlohn: €9,45

b) Mit bezahlter Fahrzeit
Effektive Arbeitszeit: 400min
Bezahlung: 90€ für die Behandlungen + 18€ fürs fahren (6km x 10 x 0,30€)
Effektiver Stundenlohn: €16,20



Szenario 2
10 Hausbesuche à 20min - jede Strecke dauert - musst aber insgesamt nur 3x Fahren (zb. Heimbesuche A>B>C>A) à 10min und ist 3km lang.

a) Ohne bezahlte Fahrzeit
Effektive Arbeitszeit: 230min
Bezahlung: 45€ für die Behandlungen + 5,40€ fürs fahren (6km x 3 x 0,30€)
Effektiver Stundenlohn: €13,15

b) Mit bezahlter Fahrzeit
Effektive Arbeitszeit: 230min
Bezahlung: 51,70€ für die Behandlungen + 5,40€ fürs fahren (6km x 10 x 0,30€)
Effektiver Stundenlohn: €14,90

Daher ist wichtig, wie oft du effektiv fahren musst. Im Szenario 2 bleiben immer noch über 13€ übrig, was völlig ok ist. Effektiv sollte es nicht unter 11€ im Aushilfsbereich fallen (meine Meinung).

In den Beispielen siehst du auch, was passiert, wenn er dir die Fahrzeit mit bezahlt - das ist für einen Arbeitgeber in der Physiotherapie leider unwahrscheinlich, da die durch dich generierten Einnahmen folgende sind (AOK, NRW Nordrhein)
10 x 15,20 (KG) + 10 x 10,85 (HB) = 260,50€

Du kostest ihn im Beispiel 1,a €63 + 28% Steuern => €80 von den restlichen €180 muss er alle Versicherungen der Praxis, Miete, seinen eigenen Lohn und natürlich auch eventuelle Stornos durch die KK puffern. Das wäre bei 1.b nicht mehr machbar, da du ihn dann schon 138.25€ kostest.

Lg Stephan











Daher ist wichtig, wie oft du effektiv fahren musst, wie lang du unterwegs bist und wie weit die Strecke ist.



Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Gleiche Inhalte

  • Beiträge

    • Nachtrag: Ich bin Informatiker und arbeite viel am PC, der Klassiker eben. Und: Ich habe ein aktives Morbus Bechterew Gen, bisher wurde aber ein Ausbruch der Krankheit nicht bestätigt. Die Symptome sind auch nicht so stark in die Richtung, zumindest laut den Fragebögen die man dazu im Netz ausfüllen kann...
    • Hallo zusammen,   ich leide schon seit mind. 10 Jahren an starken Verspannungen im HWS und auch im Rückenbereich. Hinterkopfschmerzen begleiten mich ebenso lang und so richtig helfen konnte mir bisher niemand, so dass ich selbst durch Eigeninitiative Schmerztage (Kopfschmerzen) von 10 auf 1-2 pro Monat herunterschrauben konnte. Das habe ich vor allem durch starkes Dehnen, Kopf-Gegendruck, Mobilisierung geschafft.    Nun ist es aber so, dass seit einigen Monaten meine Symptome immer schlimmer werden und ich nicht mehr ganz unterscheiden kann zwischen möglichen Auswirkungen einer HWS Problematik (die bisher strukturell nicht bestätigt wurde, nur dass Verspannungen vorhanden sind und auch muskuläre Defizite) oder zB meiner Borrelioseinfektion, die ich vor 2 Jahren durchmachen musste. Ich hatte damals diffuse Symptome, die laut meinen Recherchen aber durchaus auch durch die HWS Probleme getriggert worden sein könnten. Seit 6-7 Wochen flammen diese Symptome Tag für Tag unterschiedlich auf:   Gelenkschmerzen (Hände, Hüfte) Nicht lange sitzen können Hinterkopfschmerzen Augendruck und müde Augen Kopfjucken Tinnitus linksseitig Bewegungseinschränkung Kopfrotation (Blockade) Schmirgelgeräusch bei Kopfrotation Krankheitsgefühl ohne krank zu werden (wie Gliederschmerzen bei anfliegendem Infekt), am nächsten Tag plötzlich wieder weg, dann wieder da... Kribbeln Gänsehaut Hinterkopf   Manche Sachen könnten theoretisch auch die Borreliose sein (Gelenkschmerzen, Kopfjucken). Infekt ist schon abgeklärt, pauschal 10 Tage Antibiose schon abgeschlossen, um das auszuschließen. Zähne alles OK, heute geprüft. HNO findet auch nichts, soweit unauffällig.    Jetzt hatte ich in einem anderen Forum von einer Dame gelesen, die einen HWS Bandscheibenvorfall hatte und sehr ähnliche Symptome, vor allem das mit dem immer wieder aufflammenden Krankheitsgefühl, bei dem man sich schlapp und wie kurz vor einem Infekt fühlt. Auch der Augendruck und Kribbeln. Ich denke für einen Bandscheibenvorfall sind die Symptome nicht heftig genug, aber klingt das plausibel nach HWS Syndrom?   Ich habe in 2 Wochen einen Orthopäden-Termin, erwarte aber nicht viel, weil ich bei Orthopäden schon zu oft ohne Ergebnis und ohne Mühe des Arztes abgefertigt wurde.    LG René
    • Guten Morgen Freddy Ja da bin Ich ja mal gespannt, klingt aufjedenfall interessant. Berichte uns darüber. 

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung