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Fibromyalgie


julia0506

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Geschrieben

HY! Hab seit einigen Monaten ne Patientin mit Fibromyalgie. Ihre li. Hüfte und die komplette li. Rückenseite schmerzen stark ... sie kann mir aber auch nicht die genaue lokalisation nennen und die Muskeln sind eher hypo als hyperton. Wärme tut ihr immer ganz gut. Hab jetzt bei ihr soviel schon ausprobiert (Dehnungen, leichte Übungen für zu Hause, Massage, MT,...geholfen hat noch nix sorecht teilweise wurde es laut ihrer Aussage nur schlimmer!?!?!? habt ihr vielleicht einen Tipp was man noch machen könnte? Hat jemand erfahrungen mit MLD bei Fibromyalgie?


Geschrieben

hallo julia

scheint keiner da zu sein, der dir helfen kann. ich kann dir auch nicht wirklich helfen aber ich hab mir mal n text darüber aus dem netz gezogen. sehr interessant. ich hoffe es gibt keinen ärger wegen urheberrecht. ich weiß nämlich die quelle nicht mehr.
hier der text. viel spaß beim lesen.

lg louie

Bericht ist unter: http://www.dolor.ch/content_d/dolor_ausgaben/dol971.htm

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Hi Julia,
ich habe deinen Bericht aufmerksam gelesen.
Vielleicht klingt das jetzt anmaßend und ist etwas unfair gegenüber den Patienten die diese Erkrankung haben, aber Fakt ist das es überwiegend Frauen sind, die darunter leiden. (emotional anfälliger mit ihrem Problem Radar) Ich bin der Meinung, daß solche Patienten sich eher einer Psychotherapie unterziehen sollten und die Physiotherapie nur als unterstützende Maßnahme verstanden werden kann. Wenn bei deiner Patientin am besten Wärme funktioniert, solltest du es vielleicht mal auf der Entspannungsschiene versuchen. Bei unseren Patientinnen bieten wir Fango, Rotlicht o.ä. als Vorbereitung und dann KG am Gerät mit wenig Widerstand. Ist aber wie bei jeder Anwendung kein Allround Rezept, denn zu einer wirkungsvollen Therapie gehört ein genauer Befund, was sich jedoch bei diesem KHB schwierig gestalten könnte. Liebe Grüße

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Hallo Julia,

Fibromyalgie sind wirklich sehr schwer zu behandeln. Sie gehören meiner Meinung nach daher eher in therapeutische Hände mit spezieler Schmerztherapieausbildung. Bei uns in der Praxis haben wir sehr viele dieser Patienten. Sie sprechen gut auf Wärme, Bindegewebs- und Faszientechniken an.

Liebe Grüße
Biene

  • 7 months later...
Geschrieben

grade bei der beschreibung des hypotonus.... viel mit brügger arbeiten. die pat sollten natürlich viel eigenständig machen, sprich die ausgleichsübungen.

zusätzlich auf jedenfall psychotherapeutisch eine menge, das hilft den pat viel, denke ich.
grüße

  • 9 months later...
Geschrieben

Hallo Julia,
ich leite eine Selbsthilfegruppe für Fibromyalgiekranke,versuche einmal die Myogelosen per leichter Druckmassage zu behandeln, in den meisten Fällen hilft das.........
Fibromyalgie ist kein Rheuma, sondern geht mit einer Muskelverhärtung an den Muskel-Sehnen-Ansätzen einher, was die Patienten als sehr schmerzhaft empfinden
(Muskelkater im ganzen Körper)
übrigens habe ich in meiner Gruppe auch 4 Männer, die von der Krankheit betroffen sind, es sind also nicht nur Frauen, allerdings stimmt es schon, das Frauen häufiger betroffen sind..........
Dann rate deiner Patienten auch zu Entspannungsübungen, das wird gerne angenommen...
Conny123456

Geschrieben

hallo conny,

ich hätte interesse am austausch bzw. kontakt mit einer selbsthilfegruppe. Ich habe eine pat, die nach einem ärztemarthon nun diese diagnose hat und nun nicht so recht weiß wies weiter geht/ gehen kann.

Sie ist momentan in psychischer behandlung und wir sind noch am experementieren, was ihr zusätzlich am besten hilft.

Geschrieben

Hallo sirius,
das mit dem ärztemarathon ist mir durch meine Gruppenmitglieder und von mir selber bekannt, wie gesagt, ich leite eine Selbsthilfegruppe mit dem Krankheitsbild Fibromyalgie. Da ich selber aus der Pflege komme ist mir das Krankheitsbild nicht neu....
Wenn du also Fragen hast und ich dir weiterhelfen kann, jederzeit gerne...
Die psychologische Behandlung ist schon mal nicht schlecht, sie sollte eine kleine Dosis serotonin bekommen, das hilft, das schmerzgedächnis einzudämmen....
Sie sollte sich auch viel bewegen, wie Warmwassergymnastik, Ausdauersport, wie walken, nordic-walking,fahrradfahren etc.,
damit die muskulatur sich nicht ständig verhärtet und die sehnen sich nicht immer wieder verkürzen.....
das alles braucht viel geduld und eiserner wille.........
das vorab..........,also wenn du fragen hast, kannst du dich jederzeit an mich wenden,
gruß, conny

Geschrieben

Hallo Zusammen,
habe in der Praxis auch eine Fibro Patientin (quält sich jetzt schon seit 20 Jahren damit rum). Ich kenne sie nun seit knapp einem Jahr, behandel sie abwechselnd mit einer Kollegin 4x pro Woche (ein Luxus den sie ihrer engagierten Ärztin verdankt) und wir haben sehr gute Erfolge mit BGM, Breussmassage, passiven Dehntechniken und Kinesiotape (Nervenanlagen und Muskeltechniken). Die Pat. ist selbst sehr motiviert und aktiv, ist für alle Therapievorschläge offen und probiert alles aus was ihr helfen könnte und dieser Wille zahlt sich aus.
@conny:
hast du Erfahrungen ob man bei den Pat. mit SET, also sensomotorischem Training arbeiten kann? Ich überlege ob ich mit ihr im Terapiemaster anfange zu trainieren, d.h. stabilisierende und neuromuskuläre Übungen (neurac)

Grüße aus Berlin, Petra

Geschrieben

Hallo Petra,
sensomotorische Übungen sind sehr gut, wichtig ist, lamgsam zu beginnen und nach und nach die Übungen steigern, viel dehnen, das ist auch wichtig.........
und wie schon erwähnt, Punktmassagen auf die Myogelosen, d.h. leichten bis mäßigen Druck auf die Muskelverhärtungen, bis der Punkt nachgibt...
Für den Patient erst etwas schmerzhaft, läßt aber nach.........das hat bisher ungemein viel geholfen.............
viel erfolg, gruß conny

Geschrieben

An Anfang möchte ich die Pat. komplett in den Terapiemaster hängen, sozusagen in den schwebenden Zustand bringen, um dann erst mal nur mit den Settings die Haltezeit der Lokalen Muskeln zu trainieren, zur Entspannung gibt es danach dann Neurac und "Streicheleinheiten". Denke die Progressionstufen kann ich eh nur nach Tagesform anpassen.
Ach so, Marnitz, MLD und Osteopathie bekommt sie auch noch - um mit ihren Worten zu sprechen: das komplette Wellnessprogramm je nach aktuellem Befinden rauf und runter.

Geschrieben

super beginn, viel erfolg..........
ich denke, so müßte es der patientin bald besser gehen...........
wenn sie gut aufgebaut ist, ist eine med. trainingstherapie sehr günstig, diese müßte sie allerdings 2 x pro woche machen........
schönes wochenende,
gruß conny

  • 1 year later...
Geschrieben

Hallo zusammen,

hab seit einer Woche einen männlichen Patienten mit Fibromyalgie, der über Schmerzen im Quadratus lumborum, Schulter-Nacken-Bereich und im linken Ellenbogen klagt. Da ich "nur" Masseurin bin, weiß ich nicht genau, was ich nun tun soll. Hatte ihn jetzt 1 Mal zur Therapie und behandel somit die Triggerpunkte und führe einige Dehnungen aus und gebe ihm Tipps für zu Hause. Was kann ich denn noch so tun?
Lg Manu

Geschrieben

Hi Manu,
ich würde hier eine BGM (Grundaufbau + kompletter Rücken, Schulter-Nacken + Arme) ausprobieren, im Anschluß event. noch Fango. Möglich wäre auch eine Tiefengewebsmassage. Den meisten Fibroleuten bekommen langsame und dehnende Grifftechniken. Ansonsten alles ausprobieren und schauen worauf er am Besten anspricht. Ist aber auch ne Zeitfrage, was hat der Arzt denn verordnet? MLD, Klassische Massage o.ä., 1 oder 2 Mal pro Woche???

LG Petra

Geschrieben

Hi Petra,

Er hat MT verordnet bekommen und kommt jetzt 2 mal die Woche zu mir. Mein Chef meint ich solls jetzt mal mit Massagen probieren also speziell Triggerpunkte behandeln. Aber das mit der BGM werd ich versuchen.
Danke dir!

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Gast
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  • Beiträge

    • bbgphysio
      Guten Morgen! Ein Schwindel der vom Gleichgewichtsorgan im Innen Ohr kommt, wo auch der Lageschwindel dazugehört geht eigentlich immer mit einem Drehschwindel einher. Dabei kann das Organ durch entzündungen direkt betroffen sein einschließlich seinem dazugehörigen nerv oder die sog. Bogengänge sind das Problem. D.h. kleine steinchen haben sich gelöst und schwimmen nun in diesen Röhrchen rum wo sie nicht hingehören. Flimmerhärchen werden gereizt was zu lageabhängigem Schwindel führt da  die Bogengänge Kopfbewegungen dem Gehirn regiestrieren. V.a. beim Hoch und runterschauen kommt es dann zu einem Drehschwindel. Das klinische Bild pass hier aber nicht rein.   Hast du schon einmal ein Kopf CT gemacht Matze? WEnn ja vielleicht hab Ich das überlesen Wenn hier alles in Ordnung ist dann Tippe Ich eher auf ein Problem der oberen HWS. Hattest Du schon einmal ein Schleudertrauma gehabt oder ähnliche Traumatas am Kopf? Die Symptome sind typisch für eine Irritation der Art.Vertebralis. Es kann sein daß dein Atlas (1.Halswirbel) verschoben ist, oft ist er nach vorne geglitten. Auch das Herzrasen spricht dafür daß es sich eher um eine Kompression von Nervenstrukturen handel. Das Herz wird unter anderem von der Brustwirbelsäule vegetativ versorgt, aber auch oben an der HWS durch eingeklemmte Wirbel kann es zu Beschwerden kommen
    • Gast Matze
      Hallo zusammen. ich leide seit ca. 6 Jahren an einem Problem das sich wie folgt äußert. Dauerhaftes Wirr Gefühl/Watte im Kopf/Kopfenge das Gefühl das sich im Kopf alles zusammen zieht  , in schlimmeren Fällen auch mit Schüben das bei mir sogar Herzrasen auslösen kann. Speziell beim Sport aber auch beim Einschlafen manchmal.    Bei mir fing es vor 6 Jahren damit an , als ich aus einer Wirtschaft herausgelaufen bin und plötzlich ein extrem komisches gefühl in meinem Kopf bemerkte . Es war nicht direkt ein Schwindel , eher so ich nenne es immer extremes Wirr Gefühl , Benommenheit Watte im Kopf. Das Gefühl wurde so stark das ich dachte gleich gehen die Lichter aus. Danach habe ich mich auf den Boden gesetzt und auf den RTW gewartet. Im KH wurden ein paar Tests gemacht , aber alles schien in Ordnung.   Ich habe eigentlich alles schon ausprobiert Ärtzlich gesehen. Schädel MRT + Hirnströmen messen + Elektronen an beinen und Kopf , dazu wurde das schnelle aufstehen getestet was mein Blutdruck sagt. (Alles war in Ordnung) HNO Lagerschwindel Test und ein weiterer Test mit Wasser in den Ohren. (Alles war in Ordnung) Lungenarzt Lungenfunktionstest durchgeführt . Lungenvolumen lag bei 130% also sehr gut. Lungen geröngt (Alles war in Ordnung) Augenarzt spezieller Test wo ich mit den Augen an einem Gerät folgen musste. Sehstärke überprüft (Alles war in Ordnung) Extrem viele Blutwerte Testen lassen gegen so ziemlich alles . (Alles war in Ordnung) Kardiologe Herzultraschall und 24/7EKG (Alles war in Ordnung) MRT von Halswirbelsäule (Alles war in Ordnung) Trotzdem mehrfach schon Physio gemacht , bringt alles nichts.   Bestimmt noch einiges mehr . Mir fällt es nur gerade nicht ein.   Jetzt bin ich auf eine Diagnose selbst gestoßen , die es meiner Meinung nach zu 95% beschreibt. Und zwar ist das "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt".   "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt". ------------------------------------------------------- Häufige Symptome im Kopf Benommenheit & Wattegefühl: Der Kopf fühlt sich oft benebelt, wie betrunken oder „wie in Watte gepackt“ an. Druck- oder Kappengefühl: Viele Betroffene berichten von einem Druckgefühl im Kopfbereich, das sich anfühlt wie eine zu enge Kappe oder ein Schraubstock. Visueller Schwindel: Die Beschwerden nehmen beim Betrachten von Mustern (z. B. Streifen) oder sich bewegenden Objekten zu. [1, 2, 3]"   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]     Vorallem bei dem Punkt "Typische Auslöser"  Genau das war eingetroffen , und seit dem das passiert ist , lebe ich mit diesem schrecklichen Gefühl im Kopf. Es vaiert gibt besser und schlechtere Tage. Allerdings ist Watte Gefühl bzw benommenheitsgefühl immer da!   Ich wollte mir einfach mal eine weitere Meinung einholen. Ich bin echt schon am verzweifeln.   liebe Grüße Matze
    • Alex Inspire
      Hallo zusammen,   ich möchte gern eine fachliche Frage in die Runde geben: Welche physiotherapeutischen Ansätze haltet ihr bei Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) langfristig für sinnvoll?   Mich interessieren vor allem Erfahrungen zu Beweglichkeit, Dehnung, Atemphysiotherapie, Erhalt von Funktionen und der Frage, wo Therapie eher unterstützt und wo sie möglicherweise überfordert. Gerade bei einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung finde ich spannend, wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten hier den richtigen Rahmen einschätzen.   Ich beschäftige mich mit dem Thema auch auf meiner Website alexinspire.de und möchte dazu gern fundierte Perspektiven und Erfahrungen sammeln.   Danke euch. Alex

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