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betroffene/ schmerzende Muskeln bei (chronischen) Rückenschmerzen


Niasotera

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Geschrieben

Liebe Forummitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen meiner Doktorarbeit bin ich dabei, eine neue Therapiemöglichkeit für chronische Rückenschmerzen weiter zu entwickeln. Hierfür würde es mir sehr weiterhelfen herauszufinden, welche Muskeln bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen am häufigsten verspannt sind, bzw. welche Muskeln am meisten Schmerzen verursachen.

Gibt es hier jemanden, der mir weiterhelfen könnte?

Liebe Grüße,

eine Medizinstudentin


Geschrieben

Hallo,

Ich bin leider nicht ganz vom Fach, aber ich könnte mir vorstellen, dass es vielleicht Sinn macht, "Rückenschmerzpatienten" weiter zu unterteilen. Während Pat. mit Lumboischialgien wahrscheinlich eher Verspannungen im Quadratus lumborum, wenn nicht sogar in der Glutaeus-Loge etc. haben, würde ich bei Pat. mit HWS-Problemen vielmehr den Trapezius oder Sternocleidomastoideus vermuten. ;)

Viel Spaß bei Deiner Diss, lg
Chandra

Geschrieben

Hallo Chandra,

vielen lieben Dank für Deine Antwort! Der Fokus meiner Diss liegt bei Patienten mit Schmerzen im LWS-Bereich, also Patienten mit chronic low back pain bzw. mit Kreuzschmerzen. Da würde der M. quadratus lumborum als verpennter Muskel schonmal gut ins Bild passen. :)

Liebe Grüße,

Nia

Geschrieben

Hallo, 

Schmerzen am unteren Rücken werden zu Unrecht auf die Lws geschoben. In Wirklichkeit kommen die Schmerzen aus den grossen Rückenmuskeln bzw Bindegewebe/Faszien. Die meisten Patienten zeigen da habe ich Schmerzen. Oft wird gezeigt im Bereich der LWS/ Kreuzbein. Meine beliebten Stellen sind Iliosakralgelenk, Thoracocumbar facia 

Lg Lonewolf

Habe noch zwei Stellen bei mir vergessen. Der kleine Raute Muskel und der unterer Sägemuskeln sind betroffen. 

Meistens treten die Beschwerden auf, wenn ich zu lange liege, nicht gerade sitze auf. 

Lg

Geschrieben

Lieber Lonewolf,

auch Dir vielen Dank für die Antwort!

Auf welche Muskeln beziehst du dich denn mit den "großen Rückenmuskeln"? Ist hier der M. latissimus dorsi gemeint?

Mir ist bewusst, dass es nicht nur eine universelle Ursache von lumbalen Rückenschmerzen gibt; bzw. dass diese oft nicht direkt von der Wirbelsäule an sich stammen. Für mein Projekt ist vor allem interessant, welche Muskeln im unteren Rücken spezifisch z.B. im Rahmen einer Schonhaltung verspannen und Schmerzen verursachen, oder durch mögliche Fehlstellungen häufig überbelastet sind und so zu Schmerzen führen können. 

Liebe Grüße,

Nia

 

Geschrieben (bearbeitet)

Ja der ist gemeint?

Man sollte nicht auf die reine Muskeln festlegen. Wenn die Bandscheiben eine mäßige bis zu starke Vorwölbung haben, könnte es auch den Schmerz auslösen. 

Bei mir ist der Rückenstreckermuskel. 

 

bearbeitet von lonewolf
Geschrieben

Hm, für ne Diss brauchst Du aber ja deutlich mehr untersuchte Pat., am besten kannst Du da bestehende Paper zu dem Thema zitieren. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob man ganze Paper hier hochladen kann/ darf ?, aber bei entsprechender Suche findet sich im Netz da schon Einiges, z.B. Russo et al. (2017). Muscle Control and Non‐specific Chronic Low Back Pain.

"The MF (lumbar multifidus) is the strongest stabilizer of the lumbar spine 21, and the combined actions of the bilateral multifidi account for more than two thirds of the stiffness of the spine when in the neutral zone 22. Changes in MF are strongly evident in people with cLBP 23, and many patients with LBP exhibit atrophy of the MF within days of new back pain 24, 25. This atrophy can be seen easily and reliably 26 on MRI. Atrophy may be seen unilaterally or bilaterally, and bilateral atrophy is frequently seen in patients who complain of unilateral pain 25, 27. MF changes are apparent in chronic LBP 28, 29, in proportion to the duration of symptoms 30, and are not due to a change in muscle fiber type 31. The radiology literature 32reports that fat infiltration of the MF is apparent in chronic LBP 33, 34, and there is evidence that the non‐contractile tissue seen on MRI is, indeed, fat 35. Fat infiltration and tissue remodeling may be independent of atrophy 36. Examples of fat infiltration in the MF are shown in Figure Figure3,3, with a three level classification system 37. A systematic review 38 provided evidence for the presence of macroscopic changes in lumbar muscle structures of CLBP: “especially a loss of muscle size is seen in the lower lumbar levels, but not in the more cranial lumbar levels.”

Und da findest Du ja Hinweise auf weitere Literatur zu dem Thema. Der Vorteil gegenüber einer Befragung hier ist einfach, dass mehr Menschen untersucht wurden und unter standardisierten, wissenschaftlichen und nach Möglichkeit objektiven Bedingungen. Ich halte ein großes Stück auf die Physios in diesem Forum, ich bin mir sicher, dass sie Deine Frage beantworten können und ich hoffe, sie verzeihen es mir wenn ich sage, dass das Zitieren von Artikeln für eine Doktorarbeit wahrscheinlich besser geeignet ist, als ein oder zwei Physios und ein oder zwei Pat. zu fragen. ;) Deine Korrektoren sind ja wahrscheinlich Ärzte, oder?

Geschrieben

Hallo,

darf ich mal fragen: was ist die neue Therapiemoeglichkeit?

Zudem, du scheinst davon auszugehen, dass der verspannte Muskel derjenige ist, der die Schmerzen ausloest, waehrend bei chronischen Rueckenschmerzen das Problem in der Schaltung zentral liegt.

Bei chronischen Rueckenschmerzen ist das periphere Bild individuell, d.h. die Verspannungen koennen ueberall sein, sind aber nicht unbedingt schmerzhaft und werden therapeutisch oft weder untersucht, noch behandelt. Mit Ausnahme der psychologischen Betreuung, spielt der urspruenglich ausloesende Faktor spielt keine Rolle mehr. Schau dir die aktuellen Richtlinien fuer physiotherapeutische Behandlng von chronischen Rueckenschmerzen an - die Behandlung ist inter-professionell und funktionell. 

Wenn du einzelne Muskeln angehen moechtest, wuerde ich eher  in akuten Rueckenschmerzen nachschauen. 

 

Gruss,

Anna

 

Geschrieben

Liebe Chandra, lieber lonewolf und liebe Anna,

erneut vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten! Das Paper von Russo et al. habe ich sogar schon gelesen, und für das Schreiben der Dissertation werde ich mich natürlich auf die Fachliteratur beziehen. Auch, dass die meisten Schmerzen oftmals nicht direkt von der Muskulatur stammen, ist mir wohl bekannt. Es geht mir hier zunächst nur um eine grobe Einschätzung, die ich für das Planen eines kurzen Pilotprojektes benötige, da eine eindeutige Antwort auf meine Frage in wissenschaftlichen Studien noch nicht genau untersucht wurde.

Bei meiner Therapie handelt es sich um eine Art der Massage-Therapie, die gezielt verspannte Muskeln im lumbalen Bereich lockern und entlasten soll, deswegen der Fokus auf die Muskulatur in diesem Bereich. 

Liebe Grüße,

Nia

 

Geschrieben

Hallo Nia,

vor 29 Minuten schrieb Niasotera:

Bei meiner Therapie handelt es sich um eine Art der Massage-Therapie, die gezielt verspannte Muskeln im lumbalen Bereich lockern und entlasten soll, deswegen der Fokus auf die Muskulatur in diesem Bereich. 

Ah ok. Und Du möchtest wahrscheinlich wissen, welche Muskeln bei lumbalen Beschwerden häufig verspannt sind, um bei allen Pat. die gleichen Muskeln zu massieren? Was spricht dagegen, es individuell anzupassen? Wenn, wie Annajule schreibt, es völlig unterschiedlich ist, welche Muskeln in dem Bereich verspannt sind, wäre eine individuelle Behandlung natürlich nicht so schön standardisiert, aber auf jeden Fall erfolgsversprechender. Und Anna hat noch einen weiteren guten Punkt angesprochen: Die Geschichte mit der Henne und dem Ei bei chron. Schmerzen. Du kannst nach einer Zeit gar nicht mehr sagen, welche Muskeln, Gelenke oder sonstigen Strukturen mal die Schmerzen ausgelöst haben, die Verspannungen, die z.T. durch die Schmerzen entstehen oder Instabilitäten der WS oder beides führen längst zu einem sich aufrechterhaltenden Teufelskreis. Wenn es Dir egal ist, ob Du Ursache oder Folge mit der Massage behandelst, kannst Du Dir das sicher auch bei chron. Schmerzpat. anschauen. Allerdings gibt es schon seinen Grund, dass passive Behandlungsverfahren wie Massagen eigentlich nur in Ausnahmefällen für chron. Schmerzen eingesetzt werden, weil sie keine Langzeitwirkung erzielen und dem Pat. keine Selbstwirksamkeit ermöglichen. Beim Akutschmerz machen Massagen mehr Sinn. Also sicher nicht lieber Akutschmerz? ?

Geschrieben (bearbeitet)

Chronische Rückenschmerzen wurden ja wissenschaftlich in einer Studie ne positiven Effekt der Massage, in Kombi mit Bewegungsübungen nachgewiesen. Persönlich würde ich noch Radfahren und Schwimmen Dazu nehmen. Reine Massage allein löst das Problem nicht. Der Patient verfällt schnell wieder in die gewohnte Fehl Haltung zurück. Nur durch Streich, Reibung, Kneten jeweils bestimmte Gewebestrukturen. Die Durchblutung wird ja gefördert. Man sollte auch die gegenüber Stelle, also die Bauchmuskelatur behandeln bzw mit trainieren. 

Ist nun die Frage ab wann es chronisch ist. Einer sagt nach 3 Monaten, andere sagen 6 Monaten. Man versucht ja mit jeder Methode diesen Schmerz nur zu lindern. 

bearbeitet von lonewolf
Geschrieben

Sind Nia und Lonewolf eigentlich die gleiche Person?

Nicht boese sein, aber irgendwie habe ich das Gefuehl, dass du dich auf Physiotherapie aus den 80ern beziehst. ?

Eine Studie? - es gibt mehrere Cochrane reviews ueber das Thema

Radfahren und Schwimmen? - Empfehlungen ueber Aktivitaeten sind individuell und werden in Zusammenarbeit mit dem Patienten erarbeitet. Hierbei spielt das Interesse der Patienten die Hauptrolle. Ich wuerde z.B. weder das eine noch das andere machen wollen.

Gegenueber/ - Bauchmuskeltraining - hm... Rumpfstabilitaet ist besser; ein verspannter Muskel ist nicht unbedingt stark und der Antagonist des verspanneten Muskels nicht unbedingt schwach

Ich weiss jetzt nicht, wie der letzte Stand der Forschung ist, aber erfahrungsgemaess ist eine Verspannung nicht die Ursache eines Problems, sondern ein Schutz- und Reaktionsmechanismus. Deshalb ist der Erfolg von  Behandlungen, die auf einzelne 'Abnormalitaeten' abzielen ja auch kurzfristig lindernd und nicht langzeitig anhaltend. D.h., solche Behandlungen (z.B. Massage, Stretch, Krafttraining) dienen der Vorbereitung fuer andere Massnahmen, sie sind nur lokal effektiv. Und bei chronischen Schmerzpatienten liegt kein lokales Problem vor.

Aber wie gesagt, das Hauptproblem an deiner Frage scheint mir, ist dass wir dir keine genauere Antwort geben koennen, weil Physiotherapeuten bei der Befundaufnahme von chronischen Schmerzpatienten (im Gegensatz zu Patienten mit akuten Rueckenschmerzen) Muskelverspannugen nicht untersuchen oder behandeln. 

Geschrieben

Nein sind wir nicht?

Pat kommt mit ne Rezept zu Dir. Wie gehst Du vor? Da der Pat seit 4 Wochen stets Verspannungen im Rücken hat. Man muss ja bedenken, daß diese Beschwerden nicht von heut auf morgen zustande kommen. Ursachen : Fehl Haltungen, Einseitiges Heben und Bewegungs angel usw

Dies über einen längeren Zeitraum. Bei Verspannungen zieht sich ein Muskel oder eine Muskel Gruppe unwillkürlich ohne Belastung zusammen. Die Kontraktion hält über ein längeren Zeitraum an. Der Akut Schmerz ist zeitlich und lokal im Körper begrenzt. Er klingt in der Regel von selbst ab, sobald die auslösende Ursache geheilt und beseitigt worden ist. Was ist, wenn die Verspannungen hartnäckig ist und länger anhält?

Hmm, aus meiner Sicht und die der Physiotherapeuten, wo ich in Behandlung bin. Sollte man dies tun, um weitere Verspannungen zuvermeiden. Regelmäßige Bewegung, gezielte Kräftigung der Rücken und Bauchmuskelatur, Wärme, sanfte Massagen, Stressabbau, schwimmen und Radfahren. Und nein, das sind keine Methoden der 80 ziger Jahren. Kann auch sein, daß alle keine Ahnung haben? die im Westen. Und einfach nur einen Bereich behandeln ist falsch. Woher weißt du, dass der Antagonist okay ist? Wieso nicht den Pat dazu raten, was für sein Körper zu tun. 

 

Geschrieben

Also ich glaube, wir bewegen uns gerade einfach viel zu sehr von der Ausgangsfrage weg. Die ursprüngliche Frage lautete ja, welche Muskeln bei Pat. mit chron. Rückenschmerzen am häufigsten verspannt sind und/ oder am schmerzhaftesten sind. Laut Anna kann man diese Frage nicht beantworten, auch wenn ich durchaus Physios kenne, die sich auch Verspannungen bei chron. Schmerzen anschauen, ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht. Anna und ich haben zudem darauf hingewiesen, dass eine Therapie, die ausschließlich aus Massagetechniken besteht (denn darum geht es ja bei der Doktorarbeit), bei chron. Schmerz wenig ausrichten wird und wenn sich nicht zufällig noch ein anderer Physio zu Wort meldet, der auch hypertone Muskulatur bei chron. Rückenschmerzpat. untersucht und behandelt können wir wahrscheinlich nicht mehr zum eigentlichen Thema beisteuern. ? 

Ob Nia ihre Diss über Massage bei chron. Schmerz schreiben möchte, bleibt selbstverständlich ihr überlassen. Da es wahrscheinlich keine Langzeitstudie ist, kann es durchaus sein, dass Du kurzfristige Effekte der Massage nachweisen kannst, jedoch könnten diese Effekte keine Aussage über die langfristige Wirksamkeit dieser Therapie im Alltag des Pat. zulassen und entsprächen damit meiner persönlichen Meinung nach eher einem Vortäuschen falscher Tatsachen und ich geh einfach mal davon aus, dass das nicht Dein Ziel ist. ? Wenn wir Dir ansonsten irgendwie helfen können, melde Dich natürlich gerne.

  • 1 month later...
Geschrieben

Der Quadratus Lumborum und auch der Iliopsoas spieen eine große Rolle in der Speicherung von Traumata. Viele vergangene Trauma setzen sich hier fest. Also auch die emotionale Ebene spielt hier eine große Rolle. Mit Vorsicht und Einfühlsamkeit behandeln :)

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    • bbgphysio
      Guten Morgen! Ein Schwindel der vom Gleichgewichtsorgan im Innen Ohr kommt, wo auch der Lageschwindel dazugehört geht eigentlich immer mit einem Drehschwindel einher. Dabei kann das Organ durch entzündungen direkt betroffen sein einschließlich seinem dazugehörigen nerv oder die sog. Bogengänge sind das Problem. D.h. kleine steinchen haben sich gelöst und schwimmen nun in diesen Röhrchen rum wo sie nicht hingehören. Flimmerhärchen werden gereizt was zu lageabhängigem Schwindel führt da  die Bogengänge Kopfbewegungen dem Gehirn regiestrieren. V.a. beim Hoch und runterschauen kommt es dann zu einem Drehschwindel. Das klinische Bild pass hier aber nicht rein.   Hast du schon einmal ein Kopf CT gemacht Matze? WEnn ja vielleicht hab Ich das überlesen Wenn hier alles in Ordnung ist dann Tippe Ich eher auf ein Problem der oberen HWS. Hattest Du schon einmal ein Schleudertrauma gehabt oder ähnliche Traumatas am Kopf? Die Symptome sind typisch für eine Irritation der Art.Vertebralis. Es kann sein daß dein Atlas (1.Halswirbel) verschoben ist, oft ist er nach vorne geglitten. Auch das Herzrasen spricht dafür daß es sich eher um eine Kompression von Nervenstrukturen handel. Das Herz wird unter anderem von der Brustwirbelsäule vegetativ versorgt, aber auch oben an der HWS durch eingeklemmte Wirbel kann es zu Beschwerden kommen
    • Gast Matze
      Hallo zusammen. ich leide seit ca. 6 Jahren an einem Problem das sich wie folgt äußert. Dauerhaftes Wirr Gefühl/Watte im Kopf/Kopfenge das Gefühl das sich im Kopf alles zusammen zieht  , in schlimmeren Fällen auch mit Schüben das bei mir sogar Herzrasen auslösen kann. Speziell beim Sport aber auch beim Einschlafen manchmal.    Bei mir fing es vor 6 Jahren damit an , als ich aus einer Wirtschaft herausgelaufen bin und plötzlich ein extrem komisches gefühl in meinem Kopf bemerkte . Es war nicht direkt ein Schwindel , eher so ich nenne es immer extremes Wirr Gefühl , Benommenheit Watte im Kopf. Das Gefühl wurde so stark das ich dachte gleich gehen die Lichter aus. Danach habe ich mich auf den Boden gesetzt und auf den RTW gewartet. Im KH wurden ein paar Tests gemacht , aber alles schien in Ordnung.   Ich habe eigentlich alles schon ausprobiert Ärtzlich gesehen. Schädel MRT + Hirnströmen messen + Elektronen an beinen und Kopf , dazu wurde das schnelle aufstehen getestet was mein Blutdruck sagt. (Alles war in Ordnung) HNO Lagerschwindel Test und ein weiterer Test mit Wasser in den Ohren. (Alles war in Ordnung) Lungenarzt Lungenfunktionstest durchgeführt . Lungenvolumen lag bei 130% also sehr gut. Lungen geröngt (Alles war in Ordnung) Augenarzt spezieller Test wo ich mit den Augen an einem Gerät folgen musste. Sehstärke überprüft (Alles war in Ordnung) Extrem viele Blutwerte Testen lassen gegen so ziemlich alles . (Alles war in Ordnung) Kardiologe Herzultraschall und 24/7EKG (Alles war in Ordnung) MRT von Halswirbelsäule (Alles war in Ordnung) Trotzdem mehrfach schon Physio gemacht , bringt alles nichts.   Bestimmt noch einiges mehr . Mir fällt es nur gerade nicht ein.   Jetzt bin ich auf eine Diagnose selbst gestoßen , die es meiner Meinung nach zu 95% beschreibt. Und zwar ist das "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt".   "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt". ------------------------------------------------------- Häufige Symptome im Kopf Benommenheit & Wattegefühl: Der Kopf fühlt sich oft benebelt, wie betrunken oder „wie in Watte gepackt“ an. Druck- oder Kappengefühl: Viele Betroffene berichten von einem Druckgefühl im Kopfbereich, das sich anfühlt wie eine zu enge Kappe oder ein Schraubstock. Visueller Schwindel: Die Beschwerden nehmen beim Betrachten von Mustern (z. B. Streifen) oder sich bewegenden Objekten zu. [1, 2, 3]"   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]     Vorallem bei dem Punkt "Typische Auslöser"  Genau das war eingetroffen , und seit dem das passiert ist , lebe ich mit diesem schrecklichen Gefühl im Kopf. Es vaiert gibt besser und schlechtere Tage. Allerdings ist Watte Gefühl bzw benommenheitsgefühl immer da!   Ich wollte mir einfach mal eine weitere Meinung einholen. Ich bin echt schon am verzweifeln.   liebe Grüße Matze
    • Alex Inspire
      Hallo zusammen,   ich möchte gern eine fachliche Frage in die Runde geben: Welche physiotherapeutischen Ansätze haltet ihr bei Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) langfristig für sinnvoll?   Mich interessieren vor allem Erfahrungen zu Beweglichkeit, Dehnung, Atemphysiotherapie, Erhalt von Funktionen und der Frage, wo Therapie eher unterstützt und wo sie möglicherweise überfordert. Gerade bei einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung finde ich spannend, wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten hier den richtigen Rahmen einschätzen.   Ich beschäftige mich mit dem Thema auch auf meiner Website alexinspire.de und möchte dazu gern fundierte Perspektiven und Erfahrungen sammeln.   Danke euch. Alex

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