Jump to content
Niasotera

betroffene/ schmerzende Muskeln bei (chronischen) Rückenschmerzen

Dieses Thema bewerten

Recommended Posts

Liebe Forummitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen meiner Doktorarbeit bin ich dabei, eine neue Therapiemöglichkeit für chronische Rückenschmerzen weiter zu entwickeln. Hierfür würde es mir sehr weiterhelfen herauszufinden, welche Muskeln bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen am häufigsten verspannt sind, bzw. welche Muskeln am meisten Schmerzen verursachen.

Gibt es hier jemanden, der mir weiterhelfen könnte?

Liebe Grüße,

eine Medizinstudentin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

Ich bin leider nicht ganz vom Fach, aber ich könnte mir vorstellen, dass es vielleicht Sinn macht, "Rückenschmerzpatienten" weiter zu unterteilen. Während Pat. mit Lumboischialgien wahrscheinlich eher Verspannungen im Quadratus lumborum, wenn nicht sogar in der Glutaeus-Loge etc. haben, würde ich bei Pat. mit HWS-Problemen vielmehr den Trapezius oder Sternocleidomastoideus vermuten. ;)

Viel Spaß bei Deiner Diss, lg
Chandra

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Chandra,

vielen lieben Dank für Deine Antwort! Der Fokus meiner Diss liegt bei Patienten mit Schmerzen im LWS-Bereich, also Patienten mit chronic low back pain bzw. mit Kreuzschmerzen. Da würde der M. quadratus lumborum als verpennter Muskel schonmal gut ins Bild passen. :)

Liebe Grüße,

Nia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo, 

Schmerzen am unteren Rücken werden zu Unrecht auf die Lws geschoben. In Wirklichkeit kommen die Schmerzen aus den grossen Rückenmuskeln bzw Bindegewebe/Faszien. Die meisten Patienten zeigen da habe ich Schmerzen. Oft wird gezeigt im Bereich der LWS/ Kreuzbein. Meine beliebten Stellen sind Iliosakralgelenk, Thoracocumbar facia 

Lg Lonewolf

Habe noch zwei Stellen bei mir vergessen. Der kleine Raute Muskel und der unterer Sägemuskeln sind betroffen. 

Meistens treten die Beschwerden auf, wenn ich zu lange liege, nicht gerade sitze auf. 

Lg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Lieber Lonewolf,

auch Dir vielen Dank für die Antwort!

Auf welche Muskeln beziehst du dich denn mit den "großen Rückenmuskeln"? Ist hier der M. latissimus dorsi gemeint?

Mir ist bewusst, dass es nicht nur eine universelle Ursache von lumbalen Rückenschmerzen gibt; bzw. dass diese oft nicht direkt von der Wirbelsäule an sich stammen. Für mein Projekt ist vor allem interessant, welche Muskeln im unteren Rücken spezifisch z.B. im Rahmen einer Schonhaltung verspannen und Schmerzen verursachen, oder durch mögliche Fehlstellungen häufig überbelastet sind und so zu Schmerzen führen können. 

Liebe Grüße,

Nia

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja der ist gemeint😏

Man sollte nicht auf die reine Muskeln festlegen. Wenn die Bandscheiben eine mäßige bis zu starke Vorwölbung haben, könnte es auch den Schmerz auslösen. 

Bei mir ist der Rückenstreckermuskel. 

 

bearbeitet von lonewolf

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hm, für ne Diss brauchst Du aber ja deutlich mehr untersuchte Pat., am besten kannst Du da bestehende Paper zu dem Thema zitieren. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob man ganze Paper hier hochladen kann/ darf 😅, aber bei entsprechender Suche findet sich im Netz da schon Einiges, z.B. Russo et al. (2017). Muscle Control and Non‐specific Chronic Low Back Pain.

"The MF (lumbar multifidus) is the strongest stabilizer of the lumbar spine 21, and the combined actions of the bilateral multifidi account for more than two thirds of the stiffness of the spine when in the neutral zone 22. Changes in MF are strongly evident in people with cLBP 23, and many patients with LBP exhibit atrophy of the MF within days of new back pain 24, 25. This atrophy can be seen easily and reliably 26 on MRI. Atrophy may be seen unilaterally or bilaterally, and bilateral atrophy is frequently seen in patients who complain of unilateral pain 25, 27. MF changes are apparent in chronic LBP 28, 29, in proportion to the duration of symptoms 30, and are not due to a change in muscle fiber type 31. The radiology literature 32reports that fat infiltration of the MF is apparent in chronic LBP 33, 34, and there is evidence that the non‐contractile tissue seen on MRI is, indeed, fat 35. Fat infiltration and tissue remodeling may be independent of atrophy 36. Examples of fat infiltration in the MF are shown in Figure Figure3,3, with a three level classification system 37. A systematic review 38 provided evidence for the presence of macroscopic changes in lumbar muscle structures of CLBP: “especially a loss of muscle size is seen in the lower lumbar levels, but not in the more cranial lumbar levels.”

Und da findest Du ja Hinweise auf weitere Literatur zu dem Thema. Der Vorteil gegenüber einer Befragung hier ist einfach, dass mehr Menschen untersucht wurden und unter standardisierten, wissenschaftlichen und nach Möglichkeit objektiven Bedingungen. Ich halte ein großes Stück auf die Physios in diesem Forum, ich bin mir sicher, dass sie Deine Frage beantworten können und ich hoffe, sie verzeihen es mir wenn ich sage, dass das Zitieren von Artikeln für eine Doktorarbeit wahrscheinlich besser geeignet ist, als ein oder zwei Physios und ein oder zwei Pat. zu fragen. ;) Deine Korrektoren sind ja wahrscheinlich Ärzte, oder?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

darf ich mal fragen: was ist die neue Therapiemoeglichkeit?

Zudem, du scheinst davon auszugehen, dass der verspannte Muskel derjenige ist, der die Schmerzen ausloest, waehrend bei chronischen Rueckenschmerzen das Problem in der Schaltung zentral liegt.

Bei chronischen Rueckenschmerzen ist das periphere Bild individuell, d.h. die Verspannungen koennen ueberall sein, sind aber nicht unbedingt schmerzhaft und werden therapeutisch oft weder untersucht, noch behandelt. Mit Ausnahme der psychologischen Betreuung, spielt der urspruenglich ausloesende Faktor spielt keine Rolle mehr. Schau dir die aktuellen Richtlinien fuer physiotherapeutische Behandlng von chronischen Rueckenschmerzen an - die Behandlung ist inter-professionell und funktionell. 

Wenn du einzelne Muskeln angehen moechtest, wuerde ich eher  in akuten Rueckenschmerzen nachschauen. 

 

Gruss,

Anna

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Liebe Chandra, lieber lonewolf und liebe Anna,

erneut vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten! Das Paper von Russo et al. habe ich sogar schon gelesen, und für das Schreiben der Dissertation werde ich mich natürlich auf die Fachliteratur beziehen. Auch, dass die meisten Schmerzen oftmals nicht direkt von der Muskulatur stammen, ist mir wohl bekannt. Es geht mir hier zunächst nur um eine grobe Einschätzung, die ich für das Planen eines kurzen Pilotprojektes benötige, da eine eindeutige Antwort auf meine Frage in wissenschaftlichen Studien noch nicht genau untersucht wurde.

Bei meiner Therapie handelt es sich um eine Art der Massage-Therapie, die gezielt verspannte Muskeln im lumbalen Bereich lockern und entlasten soll, deswegen der Fokus auf die Muskulatur in diesem Bereich. 

Liebe Grüße,

Nia

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Nia,

vor 29 Minuten schrieb Niasotera:

Bei meiner Therapie handelt es sich um eine Art der Massage-Therapie, die gezielt verspannte Muskeln im lumbalen Bereich lockern und entlasten soll, deswegen der Fokus auf die Muskulatur in diesem Bereich. 

Ah ok. Und Du möchtest wahrscheinlich wissen, welche Muskeln bei lumbalen Beschwerden häufig verspannt sind, um bei allen Pat. die gleichen Muskeln zu massieren? Was spricht dagegen, es individuell anzupassen? Wenn, wie Annajule schreibt, es völlig unterschiedlich ist, welche Muskeln in dem Bereich verspannt sind, wäre eine individuelle Behandlung natürlich nicht so schön standardisiert, aber auf jeden Fall erfolgsversprechender. Und Anna hat noch einen weiteren guten Punkt angesprochen: Die Geschichte mit der Henne und dem Ei bei chron. Schmerzen. Du kannst nach einer Zeit gar nicht mehr sagen, welche Muskeln, Gelenke oder sonstigen Strukturen mal die Schmerzen ausgelöst haben, die Verspannungen, die z.T. durch die Schmerzen entstehen oder Instabilitäten der WS oder beides führen längst zu einem sich aufrechterhaltenden Teufelskreis. Wenn es Dir egal ist, ob Du Ursache oder Folge mit der Massage behandelst, kannst Du Dir das sicher auch bei chron. Schmerzpat. anschauen. Allerdings gibt es schon seinen Grund, dass passive Behandlungsverfahren wie Massagen eigentlich nur in Ausnahmefällen für chron. Schmerzen eingesetzt werden, weil sie keine Langzeitwirkung erzielen und dem Pat. keine Selbstwirksamkeit ermöglichen. Beim Akutschmerz machen Massagen mehr Sinn. Also sicher nicht lieber Akutschmerz? 😅

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Chronische Rückenschmerzen wurden ja wissenschaftlich in einer Studie ne positiven Effekt der Massage, in Kombi mit Bewegungsübungen nachgewiesen. Persönlich würde ich noch Radfahren und Schwimmen Dazu nehmen. Reine Massage allein löst das Problem nicht. Der Patient verfällt schnell wieder in die gewohnte Fehl Haltung zurück. Nur durch Streich, Reibung, Kneten jeweils bestimmte Gewebestrukturen. Die Durchblutung wird ja gefördert. Man sollte auch die gegenüber Stelle, also die Bauchmuskelatur behandeln bzw mit trainieren. 

Ist nun die Frage ab wann es chronisch ist. Einer sagt nach 3 Monaten, andere sagen 6 Monaten. Man versucht ja mit jeder Methode diesen Schmerz nur zu lindern. 

bearbeitet von lonewolf

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sind Nia und Lonewolf eigentlich die gleiche Person?

Nicht boese sein, aber irgendwie habe ich das Gefuehl, dass du dich auf Physiotherapie aus den 80ern beziehst. 😁

Eine Studie? - es gibt mehrere Cochrane reviews ueber das Thema

Radfahren und Schwimmen? - Empfehlungen ueber Aktivitaeten sind individuell und werden in Zusammenarbeit mit dem Patienten erarbeitet. Hierbei spielt das Interesse der Patienten die Hauptrolle. Ich wuerde z.B. weder das eine noch das andere machen wollen.

Gegenueber/ - Bauchmuskeltraining - hm... Rumpfstabilitaet ist besser; ein verspannter Muskel ist nicht unbedingt stark und der Antagonist des verspanneten Muskels nicht unbedingt schwach

Ich weiss jetzt nicht, wie der letzte Stand der Forschung ist, aber erfahrungsgemaess ist eine Verspannung nicht die Ursache eines Problems, sondern ein Schutz- und Reaktionsmechanismus. Deshalb ist der Erfolg von  Behandlungen, die auf einzelne 'Abnormalitaeten' abzielen ja auch kurzfristig lindernd und nicht langzeitig anhaltend. D.h., solche Behandlungen (z.B. Massage, Stretch, Krafttraining) dienen der Vorbereitung fuer andere Massnahmen, sie sind nur lokal effektiv. Und bei chronischen Schmerzpatienten liegt kein lokales Problem vor.

Aber wie gesagt, das Hauptproblem an deiner Frage scheint mir, ist dass wir dir keine genauere Antwort geben koennen, weil Physiotherapeuten bei der Befundaufnahme von chronischen Schmerzpatienten (im Gegensatz zu Patienten mit akuten Rueckenschmerzen) Muskelverspannugen nicht untersuchen oder behandeln. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nein sind wir nicht😁

Pat kommt mit ne Rezept zu Dir. Wie gehst Du vor? Da der Pat seit 4 Wochen stets Verspannungen im Rücken hat. Man muss ja bedenken, daß diese Beschwerden nicht von heut auf morgen zustande kommen. Ursachen : Fehl Haltungen, Einseitiges Heben und Bewegungs angel usw

Dies über einen längeren Zeitraum. Bei Verspannungen zieht sich ein Muskel oder eine Muskel Gruppe unwillkürlich ohne Belastung zusammen. Die Kontraktion hält über ein längeren Zeitraum an. Der Akut Schmerz ist zeitlich und lokal im Körper begrenzt. Er klingt in der Regel von selbst ab, sobald die auslösende Ursache geheilt und beseitigt worden ist. Was ist, wenn die Verspannungen hartnäckig ist und länger anhält?

Hmm, aus meiner Sicht und die der Physiotherapeuten, wo ich in Behandlung bin. Sollte man dies tun, um weitere Verspannungen zuvermeiden. Regelmäßige Bewegung, gezielte Kräftigung der Rücken und Bauchmuskelatur, Wärme, sanfte Massagen, Stressabbau, schwimmen und Radfahren. Und nein, das sind keine Methoden der 80 ziger Jahren. Kann auch sein, daß alle keine Ahnung haben🙄 die im Westen. Und einfach nur einen Bereich behandeln ist falsch. Woher weißt du, dass der Antagonist okay ist? Wieso nicht den Pat dazu raten, was für sein Körper zu tun. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also ich glaube, wir bewegen uns gerade einfach viel zu sehr von der Ausgangsfrage weg. Die ursprüngliche Frage lautete ja, welche Muskeln bei Pat. mit chron. Rückenschmerzen am häufigsten verspannt sind und/ oder am schmerzhaftesten sind. Laut Anna kann man diese Frage nicht beantworten, auch wenn ich durchaus Physios kenne, die sich auch Verspannungen bei chron. Schmerzen anschauen, ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht. Anna und ich haben zudem darauf hingewiesen, dass eine Therapie, die ausschließlich aus Massagetechniken besteht (denn darum geht es ja bei der Doktorarbeit), bei chron. Schmerz wenig ausrichten wird und wenn sich nicht zufällig noch ein anderer Physio zu Wort meldet, der auch hypertone Muskulatur bei chron. Rückenschmerzpat. untersucht und behandelt können wir wahrscheinlich nicht mehr zum eigentlichen Thema beisteuern. 😉 

Ob Nia ihre Diss über Massage bei chron. Schmerz schreiben möchte, bleibt selbstverständlich ihr überlassen. Da es wahrscheinlich keine Langzeitstudie ist, kann es durchaus sein, dass Du kurzfristige Effekte der Massage nachweisen kannst, jedoch könnten diese Effekte keine Aussage über die langfristige Wirksamkeit dieser Therapie im Alltag des Pat. zulassen und entsprächen damit meiner persönlichen Meinung nach eher einem Vortäuschen falscher Tatsachen und ich geh einfach mal davon aus, dass das nicht Dein Ziel ist. 😉 Wenn wir Dir ansonsten irgendwie helfen können, melde Dich natürlich gerne.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Der Quadratus Lumborum und auch der Iliopsoas spieen eine große Rolle in der Speicherung von Traumata. Viele vergangene Trauma setzen sich hier fest. Also auch die emotionale Ebene spielt hier eine große Rolle. Mit Vorsicht und Einfühlsamkeit behandeln :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Kommentare

Du kannst direkt kommentieren und dich später erst registrieren. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.




  • Gleiche Inhalte

    • Von dippser
      Servus Freunde,
       Ich habe die Ausbildung zum Masseur/med. Bademeister gemacht, jedoch den Abschluss nicht bekommen, da ich die Anatomie Prüfung nicht bestanden habe (unter anderem durch meine attestierte Prüfungsangst).  Welche Möglichkeiten der Anstellung bzw. der Beschäftigung in dem Beruf habe ich ? Habe auch eine hervorragende Bewertung von einer Praxis bekommen, wo ich Praktikum gemacht habe. Würde sehr gerne in dem Beruf arbeiten Hoffe es hat jemand Tipps. Wird halt auch schwer bei Bewerbungen. Man schreibt ja eigentlich seinen Beruf mit hin.... "Ich bewerbe mich als Masseur...." 
      Danke euch.
    • Von TorbenPT
      Die Räume befinden sich in einem Sportkomplex zwischen Rheydt und Mönchengladbach.

      Vorteile:
      -Exzellente Kundenanbindung und Neugewinnung durch Fitness & Sportstudio
      -Direkte Kooperation möglich.
      -Ein großer Parkplatz ist direkt angebunden
      -Kunden WC & Duschen vorhanden
      -Massageliege und Einrichtung kann übernommen werden

      Es handelt sich um 1,5 Räume.
      Raum 1: circa 20qm2 mit Aussicht ins Grüne und viel Tageslicht.
      Raum 2: circa 10qm2 mit Einbauschränken ideal für Büroarbeiten und Stauraum.

      Strom & Gas im Preis enthalten.

      Gerne beantworte ich Ihnen alle Fragen am Telefon.








    • Von physio_butterfly
      Hallo :-)
      Ich bin 19 Jahre alt, Kraftsportlerin und Flugbegleiterin, also körperlich sehr aktiv. Nebenbei noch Pilotin und Paragleiterin.
      Vor ca zwei Wochen habe ich beim Training des unteren Rückens und Bauchs ziemliche Kreuzschmerzen bekommen,
      wodurch ich fast keine Bauchmuskelübungen mehr machen konnte.
      (Zuerst lag der Verdacht am Ischias-Nerv, da ich mich nie gedehnt oder aufgewärmt habe, also machte ich entsprechende Dehnübungen und es verbesserte sich innerhalb von einer Woche.)
      Einmal musste ich wegen ziemlichem Stress fast in die Arbeit laufen, wobei ich mir auch noch irgendwie das Kreuz linksseitig ,,verrissen'' habe. 

      Daher war ich beim Orthopäden, um all dies anschauen zu lassen. 
      Er hat mich zum Radiologen geschickt und der Befund sagt Folgendes:
      .) Bandscheibenverschmälerung zwischen L5/S1 : ,,Der Bandscheibenraum ist fast aufgebraucht"
      .) Diskret linkskonvexe Streckfehlhaltung
      .) 6mm Beckenschiefstand (rechts höher als links)
      .) Abgeflachte Lordose (Wirbelsäulenkrümmung fast nicht vorhanden = ,,Flachrückenskoliose")

      Die Bandscheibenverschmälerung schockte mich extrem, da JEDER meiner Vorgänger und in meiner Familie zwischen 30 und 50 Jahren schon mal einen Bandscheibenvorfall hatte und ich Angst habe, das auch zu bekommen. 
      Als ich den Orthopäden nach möglichen Ursachen löcherte, sagte er, es liege weder am Training, noch am Job (Hin- und Herrennen, Bücken, Heben, Ziehen, Tragen, Stöckelschuhe- PFLICHT! , etc.)
      sondern es gäbe sogenannte Bandscheibenfamilien und es wäre schlichtweg nur eine genetische Disposition. 
      Aber in meinem Alter???
      Ich überlegte, mir noch eine zweite Meinung einzuholen, da ich mir das nicht so ganz vorstellen konnte.
      Er überwies mich zur Physiotherapie, nur haben die frühestens erst wieder Mitte/Ende Jänner Termine, ich muss also  noch über 1 Monat warten - mit der Sorge, dass sich das ganze verschlechtert.
       
      Kann mir jemand Tipps geben bzw. Übungen empfehlen, die diese Bandscheibenverschmälerung verbessern und die Auffüllung mit Blut und Flüssigkeit wieder fördern und der Austrockung der Bandscheibe entgegenwirken?
      Bis jetzt mache ich Dehnübungen (mit ausgestreckten Beinen die Zehen berühren, dabei Kreuz gerade halten), Bauchmuskelmaschine (empfehlenswert?) , ganz langes Strecken des Körpers usw.
      Was ist da besonders förderlich? 
      (PS: Schmerzmittel Norgesic habe ich auch verschrieben bekommen)
       
      Vielen Dank im Vorraus

      Physio_Butterfly
       
       

       
    • Von PhysioWissen
      Das Kreuzdarmbeingelenk oder auch Iliosakralgelenk (ISG) ist ein häufiger Grund für Schmerzen im unteren Rücken sowie Gesäßschmerzen, welcher dem klassischen Ischiasschmerz so stark ähnelt, dass es häufig zu einer falschen Diagnose kommt. Für Physiotherapeuten ist es ist wichtig zwischen den beiden Schmerzursachen zu unterscheiden, da die Ursache natürlich die Grundlage für die richtige Behandlung ist. Während die Ursache für Ischiasprobleme hauptsächlich in einem Nervenproblem liegt, bei Anschwellungen im Bereich der Lendenwirbel Spannung verursacht, so besteht bei Schmerzen im Kreuzbein-Darmbeingelenk oftmals ein Problem im Gewebe, das das Gelenk umgibt.
      Was verursacht Schmerzen im ISG Bereich?
      Eine klassische Ursache ist das versehentliche Versetzen eines Schrittes, bei dem man falsch auftritt, beispielsweise bei einer Stufe oder der Sprosse einer Leiter. Wiederholtes Bücken und Strecken bei dem eine Seite des Körpers stärker belastet wird als die andere, wie zum Beispiel beim Graben eines Loches, sind ein weiterer, klassischer Auslöser. Es ist besonders deutlich beim Aufstehen aus der sitzenden Position, insbesondere nach einer längeren Sitzphase. Der Schmerz kann sich ebenfalls verschlimmern, wenn das Bein beim Treppenabsteigen verstärkt belastet wird.
      Anatomie - Wo ist das Kreuzdarmbeingelenk (ISG)?
      Das Kreuzdarmbeingelenk befindet sich seitlich und oberhalb des Gesäßknochens. Von außen ist es sichtbar durch leichte Dellen am oberen Ende des unteren Rückenabschnitts - unterhalb der SIAS. Um die Stelle am Körper zu finden würde man die Hände auf den Hüften platzieren und sie dann knapp oberhalb der Daumenspitzen fühlen. Schmerzen in diesem Bereich treten normalerweise an einer Seite auf. Ausnahmen hierzu gibt es oft während der Schwangerschaft durch erweichen des Bindegewebes und der Bänder, bei Reitern oder in Fällen, in denen der oder die Betroffene direkt auf das Gesäß gefallen ist. Oftmals zieht sich der Schmerz sogar ein Stück bis ins Bein, da das betroffene Gelenk sehr nah an den Nerven des Beines liegt (insbesondere des unteren Teils). Auch bei längerer Chronifizierung ist eine Zunahme der Ausstrahlung häufig zu beobachten. Die Ausstrahlung erstreckt sich jedoch dorsal nicht weiter als bis ca. Mitte des Oberschenkels.
      ISG Schmerzen von Ischiasschmerzen unterscheiden
      Die Unterscheidung basiert auf mehrere Befundkriterien Anamnese – Häufig bekommt man schon während der Anamnese erste Hinweise auf die Schmerzherkunft. So treten ISG Probleme häufiger bei Frauen als bei Männern auf, der Altersbereich liegt häufig zwischen 18 und 45 Jahren, da das Gelenk im höheren Alter zur Verknöcherung neigt. Häufigere LWS Diagnosen in der Vergangenheit schwächen natürlich den ISG Verdacht. Befund / Tests – der typische Ischiasschmerz strahlt einseitig bis ins Bein, sogar oft bis zum Fuß während das ISG einen zentraleren Schmerz im Gesäßbereich auslöst. Weiterhin kann man als Physiotherapeut den Ischias über Nerventests sowie Reflextests provozieren. Liegt kein positiver Schmerztest für den Ischias vor UND tritt der Schmerz niemals mittig und unbedingt unterhalb einer gedachten Linie der SIAS auf, liegt die Diagnose ISG sehr nahe. Vorlauftest / Nachlauftest – in der Vergangenheit wurden häufig Tests durchgeführt, bei denen der die Beweglichkeit des Gelenks durch Vor-/Nachlauftests bei Rumpfflexion bewertet wird. Anatomisch bedingt gleicht jedoch keine Gelenkform einer anderen, nicht einmal links/rechts. Hierdurch wird physiologisch automatisch eine Seitenunterschiedliche Bewegung ausgeführt, was den Test so stark verfälscht, dass zwischen mehreren Testern häufig eine komplett unterschiedliche Bewertung der Beweglichkeit entsteht. Der Test ist also nicht aussagefähig. Provokationstests – Diese Tests sind nach heutiger Ansicht die wohl verlässlichste Möglichkeit ein ISG auf Blockierungen in Nutation oder Gegennutation einzuschätzen. Durch mehrere Tests wird das Gelenk in jede Richtung bewegt und versucht den typischen Schmerz zu provozieren. Ist ein Test positiv, wird das ISG als Ursache verbindlich angenommen.
      ISG - Physiotherapeutische Behandlung
      Natürlich ist hier immer die Ursache entscheidend. Treten ISG Beschwerden während der Schwangerschaft auf, so wird dies häufig durch das vom Körper ausgeschüttetete Relaxin verursacht, was den gesamten Bandapparat des Körpers auf eine Geburt vorbereitet. Linderung kann dabei durch Spannungs- oder Muskelstärkungsübungen oder durch das Tragen eines Gürtels erreicht werden. In anderen Fällen geht man von einer Blockierung aus. Die Behandlung stützt sich auf 3 wesentliche Säulen
      Weichteiltechniken an den Gelenkumgebenden Bändern sowie eventuell verspannter Muskulatur im Gebiet Mobilisierung der eingeschränkten Bewegung zb. Durch Techniken der Manuellen Therapie sowie Anleitung zur Eigenmobilisation Stabilisierung durch Muskelkräftigung. Besonders stark wird das Gelenk durch die schrägen Bauchmuskeln, Rückenstrecker und Glutealmuskulatur stabilisiert. Eine aufrechte Haltung ist am hilfreichsten in der Behandlung des Schmerzes, so dass es empfohlen wird, regelmäßig zu laufen und zu stehen und möglichst in einer erhöhten und aufrechten Position zu sitzen. Eine solche Position, bei der die Hüfte höher als die Knie liegt, kann beispielsweise durch das Unterlegen von Kissen erzielt werden.
      Copyright: © CLIPAREA.com - Fotolia.com
    • Von elli1207
      Fragebögen Low Back Pain gemäß Quebec Rückenschmerzen Einschränkungsskala
      sowie Fragebogen Patientenspezifische Beschwerden PSQX
  • Beiträge

    • Guten Morgen allerseits,  ich muss mich entschuldigen, die Threadüberschrift war schon richtig , leider ist mir im Eingangspost insofern ein kleiner Fehler unterlaufen, als das ich fälschlicherweise den Quadrizpes femoris angab. Nein, betroffen ist hier einzig und allein der "Bizeps femoris" auf der Schenkelrückseite. Ich möchte das Problem jetzt noch mal in Kürze beschreiben: Bei schon sehr geringer Belastung ( also z.B. 60 min Spinningbike ruhig auf unterster Stufe oder auch ein entspannter 7,3 km  Spaziergang um die Hamburger Außenalster) schmerzt bei mir ein Bereich, der etwa dort  beginnt, wo Bizeps femoralis und Semitendinosus zusammenlaufen, also etwas in der Mitte des Schenkels. Der  Schmerzbereich ist ca 1 cm breit und erstreckt sich senkrecht gut 15 cm hoch. Mit  leichter zeitlicher Verzögerung entwickelt sich dann  auf der gesamten Schenkelrückseite ein Gefühl,  als ob dort ein leichter Strom durchfliesst incl einem Gefühl einer ganz leichten Verkrampfung. Es fühlt sich halt so an, also ob ich mit einem Muskelfaserriß unterwegs bin, wobei die Beschwerden nach 24 Stunden immer wieder komplett verschwunden sind. Ausgedehnte Ultraschalluntersuchungen von zwei verschiedenen Ärzten haben allerdings nicht die geringste Auffälligkeit ergeben...und  das waren keine Dorforthopäden, sondern beides Ärzte, die nur privat behandeln und gerade der Catala-Lehnen ist einer der besten Sportärzte in ganz Hamburg. Das Ganze ist  jetzt 8 Woche her und ich mich habe in den ersten 5 Wochen komplett geschont; die Frage, warum der Muskel trotz  nicht erkennbaren Verletzung immer und immer wieder Beschwerden macht und wie dieses Stromgefühl einzuordnen ist, konnte mir bisher kein Arzt beantworten . Er hat mir dann Physios mit jeweils 60 Minuten für die Stabilität verschrieben, das ist ja nie verkehrt. Die Physiotherapeutin hat dann am ersten Termin erstmal die komplette Einganguntersuchung gemacht, nach deren Ende sie dann aber auch relativ ratlos war. Da Dr.  Catala-Lehnen mein bei ihm ermittelter CK -Wert (ohne vorherige Belastung)  ungewöhnlich hoch erschien, empfahl er mir noch mal ne Abklärung mit dem  Muskelneurologen, der wiederum diesen Wert als unproblematisch ansah..nunja, was soll ich sagen...zwei Ärzte, drei Meinungen.  Ich sprach ihn dann auf das Themas Biopsie an und er meinte, untersuchungstechnisch wären ja alle anderen Optionen bereits komplett ausgeschöpft, aber es gibt ne Vielzahl von Untersuchungsoptionen für die Muskelprobe und man solle das auf jeden Fall  abschließend noch mal machen. Ok, ich glaub auch nicht so richtig, daß  wir da weiterkommen aber ansonsten bin ich inzwischen ziemlich ratlos. 
    • Puh, das ist wirklich nicht einfach. Klar sind dies Reizungen der Achillissehne, Ansätze, fersensporn ist auch möglich, plantafascie ect. Scheint aber alles ja schon mit der „Dawo“ Methode behandelt worden zu sein. Da wo es weh tut, also lokale Behandlung. Ich denke wir sind uns einig dass das Ganze einen chronischen Charakter hat und anders behandelt werden müsste als immer wieder die schmerzhaften Stellen. Ein Schmerztherapiezentrum wäre sicherlich eine gute Anlaufstelle da die Fachkräfte sich auf chronische Patienten Spezialisiert haben. Wie Gianni auch sehe Ich jetzt von den Bildern her keine gravierende Fussfehlstellung. Was mir auffällt (BILD mit Rücksnsicht) ist dass es aussieht als wäre die Achillissehne bis zur Ferse ziemlich errötet. Ist dieser Bereich auch sehr erwärmt nowalking? Oder Nur zufällig auf dem Bild so errötet? Man müsste jetzt mal weg vom Fuß. Es gibt ein interessantes Behandlungskonzept bei chronischen Beschwerden. Das Ebenenmodell. Man klappert alle Ebenen ab die in Zusammenhang mit dem Problem stehen könnten und behandelt entsprechend ebenenübergreifend durch.  Einige Ebenen wären zb.  1.körperliche E. (Eher lokale Behandlungen am Fuß) 2.psychische Ebene 3. Vegetative E. 4.energetische Ebene 5.Ernährung 6... die Liste lässt sich noch erweitern in frage kämen schonmal Ebene 2, auch die vegetative E. Chronische Beschwerden manefestrieren sich oft im vegetativen Nervensystem. Dies entspringt der Brustwirbelsäule und versorgt die Extremität. Verletzungen wie zb. Achillessehnenreizungen die Eine Ewigkeit nicht abheilen könnten ihre Ursache in einer vegetativen Funktionsstörung haben. Durch eine Behandlung des veg.nervensystems könnte auch eine Schmerzlinderung erreicht werden, da durch eine Dämpfung des Sympatikus ( das ist ein Anteil des veg.n.s) der bei chronischen Schmerzen oft mehr aktiv eine Schmerzlinderung erreicht werden könnte. Das sind Behandlung, zb. sanfte Mobilisationen der BWS, Massage des Bindegewebes, wie FAscienstriche. Ob hier etwas im Busch ist kann man durch verschiedene Tests der bws und des Bindegewebes herausfinden.  Sind Entzündungsprozesse im Gang sind wir bei Ebene 5. hier keine Nahrung zu sich nehmen wo Entzündung aufflammen lässt. D.h. Eher basische Ernährung. Wenig Fleisch Energetische Ebene bin Ich mir nicht so sicher da die Schmerzpunkte auch genau auf dem Verlauf eines Meridians liegen müssten aber auch hier könnte man Akupunktur probieren oder eine Praxis finden die Akupunktmassage nach Penzel macht. Wichtig ist das man allen Ebenen Aufmerksamkeit schenkt und auch alle behandelt werden müssten Dies wäre schonmal ein ganzheitlicher Ansatz.  L.g.
    • Guten Abend Peter. Also der Jan hat das mit dem Periformis angesprochen weil nicht ganz klar war ob deine Beschwerden im hinteren Bereich des Oberschenkels oder vorderen Bereich waren. Aber deine Beschwerden scheinen ja im Verlauf des quatriceps zu sein. Deshalb kann ein Periformissyndrom nicht nur wegen der Begründung deines Sportfacharztes nicht dahinterstecken sondern weil es anatomisch nicht möglich ist. Der periformismuskel komprimiert lediglich den Ischiasnerv, also Hättest du probleme auf der Beinrückseite. Die Kompressionsquelle kann von den Symptomen her wo du geschildert hast(Kraftfefizit evtl.krämpfe>>arterienkompression; Taubheit  und stromgefühl>>Nerv.femoraliskompression) letztendlich nur im Bereich der Leiste, Hüftbeugemuskel kommen, evtl Bauchop‘s die Dunja nicht hast. Oder vom Segment L3 der Wirbelsäule, da der 3.lendenwirbel nerval den vorderen Oberschenkel versorgt. Ich muss da chandra zustimmen.  Ich glaube nicht dass du eine Muskelerkrankung hast. Es gibt einen einfachen Test. Leg dich auf den Rücken und spann die Hüftbeuger an. Gib mit deinen Händen Widerstand gegen dem Knie und drück das Knie dagegen. Lassen sich die Symptome provozieren dann ist es sehr wahrscheinlich dass dies die Ursache ist. Auch so wäre es gut den Iliopsoas mit seinem m.iliacus durch die manuelle Therapie behandeln zu lassen. Ich denke dass hier das Problem liegt

Physiotherapie Jobbörse

Jetzt neue Mitarbeiter finden - auf Physiotherapie-Jobs.com

(*) Klicks auf die gekennzeichneten
Textlinks leiten zu Amazon weiter
×
×
  • Neu erstellen...