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Wann Mobilisation des Leistenbandes


moehre12

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Geschrieben

Hallo,

ich hab in der Schule, in Gynäkologie gelernt wie man das Leistenband mobilisiert, nur leider weiß ich nicht wann ich das machen sollte..Also als Grundvoraussetzung für gutes Beckenbodentraining haben wir die Mobilisation der Leiste genannt, mir ist aber keine direkte Indikation dafür bewusst, woran ich also merke, dass das Leistenband eines Patienten mobilisert werden sollte.

LG

  • 4 weeks later...

  • 10 months later...
Geschrieben

wir habe uns mit den handballen an sias und schambein eingehakt und druck aufgebaut, ellenbogen dabei nahezu waagerecht. dann patient tief einatmen lassen und dann plötzlich los lassen. ich glaube end expiratorisch, bin mir da aber nicht mehr sicher

Geschrieben

Morgen! Ich kenne eine Mobilisation des Leistenbandes aus der Gynekologie leider nicht. Ich möchte aber andere interessante Zusammenhänge aufzeigen warum man das Leistenband durchaus mitbehandeln kann. Darunter laufen ja nicht nur Lymphgefässe, sondern auch BlutGefässe und Nerven. Gerade bei Läsionen des N.cut fem.lat (Pat.hat zB. brennende Schmerzen an der Ausenseite des Oberschenkels,also Tractud) und n.femoralis, könnte man durch Entspannung des Leistenbandes für Entlastung dieser Strukturen sorgen. Ich kenne die Technik mit einem Kreuzgriff, ähnlich wie ja Moehre oben schon beschrieben hat. Wenn man zB. Rechts neben der Pat.steht, platziert man den rechten Handballen auf rechten sias die Finger zeigen nach laterokranial. Den linken Ballen auf das Schambein und Finger zeigen nach mediokaudal. Dann leichter Schub den Fingerspitzen zu.

 

Geschrieben

Hallo gipsy15! Ich glaube daß die Behandlung in dieser Region oft auch für  Pat. unangenehm ist. Ich denke da darf auf jedenfall die Aufklärung nicht fehlen. Meine Pat. haben bisher aber zum Glück keine Probleme bei solchen Behandlungen gehabt. Wenn die Ursache wirklich auf ein Problem der Leiste oder v.a ein hypertoner HÜftbeuger zurückzuführen ist, der Strukturen wie v.a. Nerven irritiert dann kommt man leider an eine Behandlung der Leiste nicht drum rum. Bei einer entspannung des M.iliacus z.b. muss Ich im Bereich der Leiste arbeiten da hier ja der Zugang ist. Nur so kann der Pat. eine Zeitlang ruhe haben von seinem brennenden NErvenschmerz auf der Ausenseite des Oberschenkels (N.cut fem lat). Denn nur durch eine Behandlung dieses Muskels(M.iliacus), der über den Beckenkamm im Bereich der Leiste zu erreich ist,kann man halt diese Nervenkompression in den Griff bekommen. Gruß THomas

Geschrieben

Es kommt auch nicht aufs gefallen an oder nicht. Wenn du wirklich sehr und lange Beschwerden hast, dann wirst du froh sein das dir jemand hilft. Wir behandeln nicht mit einem "Hintergrund" und man macht das natürlich auch nicht sofort in der ersten Behandlung. Ein wenig vertrauen gehört da auch dazu. ;) 

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast MAR
      Hallo,   ich hoffe hier auf Hilfe, da ich bisher beim Orthopäden nicht wirklich weiter gekommen bin.   Ich habe seit 2-3 Monaten immer wieder starke Schmerzen im Bereich Po, Oberschenkelansatz innen. Adduktoren, Hüfte. Ich bin männlich, 30 Jahre und eigentlich gut in Form. Nachfolgend habe ich meine Beschwerden und mögliche Ursachen usw. zusammengefasst und hoffe dass mir jemand einen Tipp geben kann was es sein könnte und was ich tun kann.   Die Beschwerden traten erstmals einen Tag nach einer Trainingseinheit mit Pistol Squats auf. Die Übung wurde zuvor über mehrere Monate regelmäßig ohne Probleme ausgeführt. Ein akutes Trauma, Sturz oder ein plötzliches Verletzungsereignis während der Belastung wurde nicht berichtet.   ⸻   Verlauf   Zu Beginn entwickelte sich ein akutes Blockadegefühl im Bereich Hüfte/Leiste/Adduktoren. Die Schmerzen waren zunächst einseitig, breiteten sich im Verlauf jedoch auf beide Seiten aus.   Im akuten Stadium bestanden:   starke Schmerzen beim Gehen mit größeren Schritten - konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen deutliche Einschränkung beim Spreizen der Beine nicht möglicher bzw. stark schmerzhafter Einbeinstand deutlich eingeschränkte Gehfähigkeit konnte nicht mehr auf einem Bein stehen konnte nichts mehr heben   Nach einigen Tagen Ruhe kommt es zu einer deutlichen Besserung der Symptome. Bei erneuter sportlicher Belastung (u. a. Kniebeugen, Joggen, Fußball) treten die Beschwerden sofort wieder auf und bestehen anschließend erneut über mehrere Tage allerdings nicht so stark.   ⸻   Schmerzlokalisation   Die Beschwerden werden beschrieben im Bereich:   Gesäßfalte direkt unterhalb des Gesäßes am Übergang zum Oberschenkel medial (innen) zwischen den Beinen bzw. in der Leistenregion teilweise beidseitig    
    • Gast Seli
      Hallo, ich werde das morgen auf alle Fälle ansprechen mit dem TOS und dem Atlas. Wegen dem Atlas hatte ich ja Montag schon gefragt, aber irgendwie weicht jeder bei dem Thema Atlas aus, da kam ja nur als Antwort das sie denkt das es von der HWS kommt. Sie hat aber ja dann mal oben da wo der Schädelknochen ist rechts und links massiert, also für mich hat es sich so angefühlt wie massieren, was die genau gemacht hat weis ich ja nicht. War aber schon etwas fester. Naja ansonsten hat die an der Schulter oben und zwischen den Schulterblättern viel geknetet, aber eben auch sehr fest. Als ich mich gestern Abend ins Bett gelegt habe, hatte ich auch noch Schmerzen, da hat es auch paarmal bei den Rippen kurz gestochen. Heute ist mein Schwindel erfreulicherweise etwas besser, die Schultern spüre ich noch ziemlich und komischerweise habe ich heute zusätzlich noch ein ziehen im linken Oberschenkel hinten. Diese TOS Tests sind ja nicht gerade kompliziert, habe mal gegoogelt, da geht es ja hauptsächlich darum in bestimmten Positionen den Puls zu fühlen. Ich kriege halt auch keinen anderen Therapeuten dort, weil die alle ausgebucht sind, das ist das Problem. 
    • bbgphysio
      Hallo! Ich würde deine Therapeutin einfach mal darauf ansprechen ob Sie dich nicht auf ein TOS (Thoracid outlet syndrom) testen kann. Hier auch die 1.Rippe. und sich unbedingt auch den Atlas anschauen. Schwindel, Benommenheitsgefühle wenn alles abgeklärt ist aus ärztlicher Seite liegt fast immer an einer Atlasverschiebung.  Du kannst ja sagen daß Du einen Bekannten hast der ein erfahrener Physiotherapeut ist und das gesagt hat. Normalerweise muss eine Physiotherapeutin die Manuelle Therapie das untersuchen könnten. Wenn sie sich nicht auskennt dann würde Ich ganz frech sagen daß DU bitte einen Therapeuten, Therapeutin möchtest die sich da auskennt. 

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