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Stephan

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Alle erstellten Inhalte von Stephan

  1. Hi, klingt nach Lymphstau - vielleicht kann da ein Lymphtherapeut was dazu sagen?
  2. Neujahrsvorsätze sind ein bisschen wir ein Wettkampf, an den Start zu gehen ist einfach, aber bis ans Ziel zu kommen meistens Schwieriger. Jedes Jahr im Januar springen die guten Vorsätze wie Pilze aus dem Boden. 25 % geben nach 1 Woche schon wieder auf, aber 75 % behalten Ihre guten Vorsätze über das erste Halbjahr hinaus bei. Es ist schwer, Schritt zu halten, und die Begeisterung ist nach den ersten Monaten gefestigt. Wählen Sie dieses Jahr einige gesunde Vorsätze, und bleiben Sie dabei. Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit werden es Ihnen danken. Auch wenn sich die Ergebnisse nicht jetzt, sofort und gleich einstellen, haben Sie Geduld und Ausdauer. Verlieren können Sie nicht, denn nur wer aufgibt hat schon verloren. 1. Abnehmen Es ist wichtig auf dem richtigen Weg zu bleiben. Oft ist die Versuchung sehr groß, und gerade die ersten Wochen sind die schwersten. Verwenden Sie ein Ernährungstagebuch, zur Verfolgung, Ihrer Ernährung. Loben Sie sich für jeden erkämpfte Gramm, seien Sie aber sparsam mit Belohnungen. 2. Bleiben Sie in Kontakt Fühlen Sie sich von alten Freunden oder Ihrer Familie auf der Strecke gelassen? Es ist sehr gut für Ihre Gesundheit starke soziale Bindungen zu haben. Menschen mit starken sozialen Bindungen leben länger als diejenigen, die dies nicht tun. In der Tat kann ein Mangel an sozialen Bindungen Ihre Gesundheit, genauso wie Alkoholmissbrauch und Rauchen, sehr schädigen. Sogar mehr noch wie Fettleibigkeit oder mangelnde Bewegung. Pflegen Sie die Kontakte mit Ihren Freunden oder der Familie. 3. Beenden Sie das Rauchen Auch wenn Sie es schon mehrfach versucht haben, und Angst davor haben, wieder zu scheitern. Unterhalten Sie sich mit einem Ex Raucher, und Sie werden sehen, das mehrere Versuche oft der Weg zum Erfolg sind. Probieren Sie verschiedene Methoden, um herauszufinden, was funktioniert. Denken Sie an das viele Geld was Sie sparen. Und überlegen Sie mal wieviel Geld Sie schon in die Luft gepustet haben. 4. Sparen Sie Geld Sparen Sie Geld, in dem Sie Ihre Lebensweise ändern. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit, oder bilden Sie Fahrgemeinschaften. Sie haben nicht nur mehr Geld in der Tasche, Sie schonen auch die Umwelt. Gehen Sie nie mit Hunger einkaufen. Machen Sie zu Hause zuerst eine Bestandsaufnahme. So vermeiden Sie zu viele frische Lebensmittel zu Hause zu haben, und die Hälfte davon nachher zu entsorgen. 5. Vermeiden Sie Stress Ein wenig Druck hin und wieder bringt uns nicht um. Oft geben uns kurze Anfälle von Stress sogar einen Energieschub. Wenn der Stress aber chronisch wird, dann kommt es zu einem erhöhten Risiko von Schlaflosigkeit, Depressionen, Fettleibigkeit, Herzerkrankungen, und vielem mehr. Lange Arbeitszeiten, wenig Schlaf, keine Bewegung, schlechte Ernährung, und nicht die Zeit für Familie und Freunden kann zu Stress führen. Stress ist ein unvermeidlicher Teil unseres Lebens, in der heutigen so hektischen, schnelllebigen Zeit. Entspannung, Schlaf, Geselligkeit und Urlaub sind die Dinge , die wir verdienen, aber uns heute oft nicht erlauben. 6. Freiwilligenarbeit Unser eigene Glückseligkeit können wir in hohem Maße steigern, wenn wir anderen helfen. Tun Sie sich eine extra Portion Glück an. Ja machen Sie sich glücklicher durch das Glück und die Freude die Sie anderen schenken. Menschen mit positiven Emotionen tragen ein geringeres Risiko einen Herzinfarkt oder eine Herzkrankheit zu bekommen. Andere Untersuchungen zeigen, dass Menschen mit positiven Emotionen einfallsreicher und belastbarer sind. 7. Zurück in die Schule Egal wie alt Sie sind, ein Schulbesuch, steigert Ihre Karrierechancen, bringt Ihnen neue Freunde und steigert die Tätigkeit Ihrer grauen Zellen. Menschen mittleren Alters, die wieder in die Schule gehen, auch Volkshochschulen, oder Kurse belegen, entwickeln ein besseres Erinnerungsvermögen, als die Menschen die dies nicht tun. Wer Rastet der Rostet, sagt schon ein altes Sprichwort. 8. Ohne Alkohol Während viel über die gesundheitlichen Vorteile von einer kleinen Menge Alkohol geschrieben worden, ist die große Menge an Alkoholkonsum immer noch das größere Problem. Das Trinken von Alkohol im Überschuss wirkt sich auf das Gehirn aus, und kann das Risiko von Depressionen, Gedächtnisverlust, oder sogar Anfälle erhöhen. Chronische starker Alkoholkonsum erhöht das Risiko von Leber-und Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Schlaganfall und geistigen Verfall, und sogar Krebserkrankungen der Mundhöhle, des Rachens, der Leber und der Brust. 9. Holen Sie sich mehr Schlaf Wahrscheinlich wissen Sie ja schon, dass eine gute Nachtruhe nicht nur Ihre Stimmung hebt, und Sie gesünder und fitter aussehen. Der schlaf bringt Ihnen aber mehr Gesundheit, wie Sie vielleicht realisieren. Ein Mangel an Schlaf hat ein erhöhtes Risiko für Adipositas, und Schlaf ist wichtig für die Stärkung der Erinnerungen (sogenannten Konsolidierung). 10. Reisen Bleiben Sie nicht in Ihrem Trott stecken, entfliehen Sie Ihrer Welt für ein paar Tage. Bevor alles Routine wird , und Sie das Gefühl bekommen stecken zu bleiben. Jede Reise bringt Ihnen ein kleines Abenteuer, und Sie bringen Veränderungen in Ihre Leben, durch die neuen Eindrücke die Sie sammeln werden. Sie fühlen sich verjüngt und erneuert, und wird Ihrem Körper und Ihrer Seele gut tun. Copyright: Hemera Technologies | Getty Images
  3. Hi, schwierig, da die Plica bei manchen Menschen nunmal einklemmt und sich daraufhin entzündet, anschwillt und dann noch einfacher einklemmt .. Was auf alle Fälle gut ist, ist die Beinachse zu prüfen. Oft ist ein x-bein verantwortlich, dass die Kniescheibe zu weit nach lateral steht und damit die Plica leichter einklemmen kann. Weiterhin ist die Plica manchmal mit einigen Fasern mit dem Tractus verbunden. Dann könnte Muskelaktivität die Falte "zur Seite ziehen". Im allerschlimmsten Fall, muss man die Plica halt arthroskopisch entfernen, dann ist Beinachsentraining gute OP Vorbereitung ;)
  4. Einige Lehrer machen es zu einem Fach, das die Welt bedeutet - im Praktikum wars bei mir nie auch nur ansatzweise relevant; ACH, doch! Leute in ne Fango-Packung legen - aber das bekommt man auch so hin :P
  5. Erster Gedanke frei von der Leber weg: Fußfehlstellung führt Überlastung des lat. Seitenbandes. So richtig nach OP klingt das für mich überhaupt nicht. Wie alt ist der Patient? Ich würde sagen Altersgemäßer Befund ab vllt. 24 Jahren. Das nur ausm Gefühl raus - ohne Befund/Patient gesehen zu haben!
  6. Was meint der Doc?
  7. 60-40 erscheint mir viel - 70-30 ist glaub für beide Seiten gut. Miete noch zusätzlich finde ich nicht ok.
  8. Hi, das Thema liegt nur hier auf Eis. Weiter ging es derweil auf Facebook, wo wir nochmal eine konkretere Umfrage gemacht haben und wir haben auch schon eine Idee, wie wir weiter gehen werden. Aus Zeitgründen vermutlich aber erst im neuen Jahr.
  9. Ich bin echt stolz auf dich :) - gute Entscheidung :)
  10. Ich mach mal weiter :) Menisken gibt es nur im Knie
    Stephan hat eine Bewertung abgegeben
  11. Netter Versuch ;) - aber mal echt, keiner von uns hat dein Bein gesehen, getastet, getestet oder verbogen. Wenn du dir nicht sicher bist > geh zum Arzt!
  12. Was meint der Arzt? Gibt es Röntgenbilder oder noch besser MRT Bilder?
  13. Gibts irgenwelche Funktionseinschränkungen? Klingt ganz spontan nach einem Hämatom innerhalb der Muskelfaszie. Die dürfte nach außen nicht sichtbar sein, jedoch von selbst weggehen. ^^ DAS jedoch nur als Meinung OHNE einen Befund gemacht zu haben!
  14. Japp habe ich - ich möchte gern einen Brief aufsetzen und diesen an die größten Parteien schicken mit der Bitte um konkrete Antworten. Ob man damit etwas bewegt weiß ich nicht, aber mal rütteln schadet nichts. Wir können immerhin aktuell für ca 15% der Therapeuten sprechen mit unseren > 26000 Mitgliedern - ist ja schon mal was und sicher könnte ein konkreter Aufruf und Unterschriftenaktion hier auch noch weiter helfen.
  15. Argh ich Vollnase! Vielleicht bringt es dich dennoch auf Ideen :)
  16. Leider, leider! Ich war vor 3 Jahren kurz vorm Burn-out und habe mich als Konsequenz von dem Beruf in der praktischen Form verabschieden müssen. Sehr schade, weil ich den Job liebe und ich auch behaupten würde durchaus gute Resultate erzielt zu haben. Wir kommen vom Thema ab, aber Missstände gibt es noch deutlich mehr...
  17. Im Rückblick auf das Jahr 2011 liegt es leider nahe, sich mit gravierenden Missständen im Gesundheitssystem auseinander zu setzen. Die deutsche Politik macht es uns Physiotherapeuten nicht einfach. 1) Abrechnungsirrsinn und Absetzungen von Physiotherapie Rezepten Zu nennen ist hier der totale Irrsinn in der Abrechnung von Heilmitteln. So wird Beispielsweise nahezu keine Schikane ausgelassen, Fehler in der Verordnung zu Lasten der Physiotherapeuten auszulegen und anstatt hier die zumeist eingesessenen Ärzte in der korrekten Ausstellung zu schulen und die Computerprogramme der Praxen konsequent auf Fehlervermeidung zu optimieren, wird die Zahlung unkorrigierbar abgelehnt. Ein Trauerspiel für einen sowieso schon komplett unterbezahlten Arbeitsbereich, der zunehmend Existenzen kostet. 2) Physiotherapie Ausbildung - wer studiert hat nix davon Neben zermürbenden Regulierungen im Heilmittel- und Abrechnungsbereich ist auch nach wie vor die Ausbildungssituation in Deutschland ungenügend geregelt. Staatlich anerkannt ist noch immer nur die schulische Ausbildung, eine höhere Ausbildung an Universitäten wird zwar ebenfalls akzeptiert, jedoch wird der höhere Aufwand in der täglichen Arbeit am Patienten nicht anders vergütet. Vorteile bringen diese höheren Ausbildungsformen zur Zeit nur in der Forschung sowie im Ausland. Die Universitäten und Hochschulen gehen jedoch immer weiter voran und bieten weitere vollzeitliche und nebenberufliche Studiengänge an. Die neueste Ankündigung kommt hier von der FH Aachen, die diesen Studiengang ab dem Wintersemester 2012/13 anbieten wird. 3) Erfahrungsbasierte Entlohnung Der 3. Missstand ist die Gleichbehandlung der Therapeuten. Klingt auf den ersten Blick wie ein wünschenswertes Ziel, jedoch kann eine gleiche Vergütung eines Berufseinsteigers und eines Therapeuten mit mehrjähriger Berufserfahrung und mehreren absolvierten Fortbildungen nicht sein. Kein anderer Berufszweig ist so im Zwang Fortbildungen zu absolvieren um seine Qualität zu verbessern wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden. Momentan ist hierfür der Anreiz lediglich die eigene Qualitätssicherung sowie die Arbeitsplatzerhaltung. Eine bessere Entlohnung für die mutmaßlich hochwertigere Behandlung fehlt im heutigen Gesundheitssystem leider völlig. Würden hier seitens des Gesetzgebers Anreize in Form von besserer Bezahlung hochqualifizierter Fachkräfte pro Behandlung geschaffen, wäre auch der alltägliche Frust über die zumeist selbst zu tragenden Kosten für Weiterbildungen nicht so hoch, hätte man doch eine Aussicht auf eine Refinanzierung. Unklar ist auch, warum die Krankenkassen dies nicht konsequent unterstützen? Liegt die Behandlungsdauer, -effizienz und -erfolg eines erfahrenen Therapeuten doch mutmaßlich höher und spart somit im Umkehrschluss wieder Kosten. 4) Akademisierung der Physiotherapie Selbstverständlich würde eine Akademisierung der Physiotherapie weitere Fragen aufwerfen, wie zum Beispiel, wie mit langjährig aktiven Therapeuten verfahren wird, welchen Stand der Therapeut im Bezug zum Arzt hat und wie das Diagnoserecht verteilt wird, doch sind diese Fragen im Moment nur theoretischer Natur, da sie von den Personen, die etwas verändern könnten nicht gestellt werden. Die Therapeuten müssen zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes so viele Stunden am Patienten bewältigen, dass keine Zeit für Lobbyarbeit bleibt und die Verbände legen die Hände in den Schoß. Ob hieran mangelnde Ideen oder einfach nur Resignation Schuld ist, bleibt unbeantwortet. Physiowissen als Sprachrohr An dieser Stelle möchten wir gern allen, die etwas bewegen möchten unsere Hilfe anbieten und strecken auch den Vertretern der Gesundheitspolitik die Hand zum Gespräch aus und bitten Sie sich folgende Frage ehrlich zu beantworten: Ist Physiotherapie nicht einer der wertvollsten Berufe, die es gibt? Wo sonst wird mit derartig intensiven Bemühungen 1:1 direkt am Patient an dessen Wohl und Gesundheit gearbeitet? Stephan Schmied Copyright: Goodshot | Thinkstock Images
  18. Bist du schon weitergekommen? Schon irgendwelche Tests machen können?
  19. Die Ansprüche, die heute an die mehr als 100.000 Physiotherapeuten in Deutschland gestellt werden wachsen stetig. Vor allem wenn es um die wissenschaftliche Forschung geht, sind die Absolventen einer Berufsfachschule häufig nicht gut genug gerüstet, die Ausbildung zum Physiotherapeuten ist lückenhaft und kann vor allem im internationalen Qualitätsvergleich nicht überzeugen. In nahezu allen Ländern Europas ist ein Abschluss in diesem Bereich nur durch ein spezielles Studium möglich. Die Studieninhalte orientieren sich an wissenschaftlichen und berufspraktischen Anforderungsmerkmalen. Deutsche Physiotherapeuten, welche ihren Beruf im Ausland ausüben möchten, hatten daher bisher Probleme einen Arbeitsplatz zu finden und sich gegen die international besser geschulte Konkurrenz durchzusetzen. Erstmals wird zum Wintersemester 2012/2013 auch in Deutschland ein berufsbegleitendes Physiotherapiestudium in Aachen angeboten werden. Die medizintechnische und technomathematische Abteilung der FH Aachen bietet diesen innovativen Studiengang in Kooperation mit der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen und der Uni-Klinik an. Einem zukünftigen Fachkräftemangel soll so entgegengewirkt werden. Ziel des Studiums ist die Vermittlung von Technikkompetenz und gleichzeitig eine hohe Praxisorientierung. Der geplante duale Bachelorstudiengang ist auf acht Semester ausgelegt, 20 Studenten können sich pro Semester für das berufsbegleitende Physiotherapiestudium einschreiben. Im ersten Jahr werden die Studierenden ausschließlich die Schule für Physiotherapie am Universitätsklinikum Aachen besuchen. Daran schließt sich eine Phase an, in der die Studenten abwechselnd studieren und in einer physiotherapeutischen Einrichtung arbeiten. Im letzten Studienjahr muss erneut ein Vollzeitstudium absolviert werden. Insgesamt dauert das duale Studium vier Jahre und wird mit einem Bachelor of Science abgeschlossen. Die Absolventen verfügen damit gleichzeitig über eine Berufsausbildung und über einen anerkannten Studienabschluss. Bisher mussten Physiotherapeuten, welche nach ihrer Berufsausbildung einen akademischen Abschluss erwerben wollten, ins benachbarte Ausland ausweichen. In den Niederlanden werden Studiengänge im Bereich Physiotherapie bereits seit Jahren erfolgreich angeboten und vor allem von Deutschen stark frequentiert. Die RWTH Aachen befürchtete einen immer größeren Fachkräftemangel und war gezwungen, ihr Studienangebot auszuweiten und damit auch den Standort nachhaltig zu sichern. Demensprechend wird ab 2014 auch ein Masterstudiengang Physiotherapie angeboten. Dieser wird sich schwerpunktmäßig auf medizintechnische Inhalte konzentrieren und soll vor allem die Forschung in diesem Bereich vorantreiben. Verantwortlich für diese Entwicklung sind in erster Linie Prof. Dr. Volker Sander, Dekan des Fachbereiches für Medizintechnik an der Fachhochschule Aachen und Prof. Dr. Wolfgang Dott, Vorsitzender der Medizinischen Fakultät der Universität in Aachen. Die beiden Mediziner waren nach eigener Aussage eine akademische Weiterentwicklung der physiotherapeutischen Medizin sehr wichtig, um angemessene Professionalisierungsmöglichkeiten zu schaffen und eine engere Verknüpfung mit dem technisch-medizinischen Sektor zu ermöglichen. Weiter erhoffen sich die Verantwortlichen für die Zukunft viele interdisziplinäre Studien zu neuen Behandlungsansätzen und die Stärkung der wissenschaftlichen Kompetenz der Absolventen. Diese sollen bald eine stärkere Rolle in der Weiterentwicklung medizintechnischer Produkte einnehmen, sowie in Forschung und Lehre in einem noch größeren Maß präsent sein, indem sie enger mit anderen Medizinern zusammenarbeiten.Copyright: © Xiongmao - Fotolia.com
  20. Hi, ich weiß nicht, ob dir das jetzt noch hilft, aber die Ziele sollten zum einen Selektiv sein > Verbesserung der Atmung, Vertiefung der Atmung, Rekrutierung nicht Belüftetem Atemraumes ABER auch global > Verbesserung des AZ , der zb nach einer OP die normalen postoperativen Beeinträtigungen mit sich bringt. Beachte darüber hinaus auch Ziele, die zb durch langes liegen auftreten . Ist die Behandlung palliativ, wandeln sich die Ziele komplett zur Schmerzlinderung. Ab diesem Stadium muss (in Absprache mit dem Arzt) auch nicht mehr auf Kontraindikationen Acht gegeben werden, wie zb keine Durchblutungsfördernden Maßnahmen im Tumorgebiet.
  21. Extrem viele Menschen leiden heutzutage unter Gelenkschmerzen. Dabei sind es nicht immer ausschließlich nur ältere Personen, unter diesen gesundheitlichen Diskrepanzen leiden müssen. Gelenkschmerzen sind weit verbreitet und das auch bei relativ jungen Leuten, die hinsichtlich ihrer Mobilität und Beweglichkeit noch keine Probleme haben sollten. Es gibt viele Therapieansätze in der Bekämpfung von Gelenkbeschwerden. Dabei bleiben etliche Therapien jedoch erfolglos und lindern die Schmerzen der Patienten nur minimal. So zeigen sich die neusten Erkenntnisse aus der Forschung als Durchbruch in der Bekämpfung von Gelenkbeschwerden jeglicher Art. Für die Heilung von zerstörten und gebrechlichen Gelenken soll nun nach neusten Erkenntnissen neues Gewebe aus Stammzellen herhalten. Wie dieser Plan aussieht, hat das Max-Planck Institut gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut erklärt. Die Wissenschaftler der Institute gaben bekannt, dass man den Versuch wagen würde, Knochengewebe sowie Knorpelgewebe aus Stammzellen zu züchten und dieses dann dem Patienten dort zu implantieren, wo es benötigt bzw. wo sich die geschundenen Gelenke befinden. Dies soll im Detail so erfolgen, dass dem Patienten ausgewachsene Stammzellen, aus dem Becken, entnommen werden, woraus Geweben gewonnen werden soll. Dieses Gewebe wird dann im Anschluss in die Gelenke bzw. anstelle des geschundenen Gelenkes implantiert. Was sich zunächst recht abenteuerlich anhört, ist medizinisch gesehen keine Neuheit. Die Stammzellenforschung schon seit langer Zeit betrieben und hat bereits in vielen Bereichen von Therapien gegen Krankheiten neue medizinische Hoffnungen geweckt. So auch in der Krebstherapie die Stammzellentherapie als vielversprechender Heilungsansatz gesehen und hier häufig als Option genutzt. Auch für Patienten, die unter einem Herzinfarkt gelitten haben, konnte die Behandlung mittels Stammzellen bereits große Erfolge erzielen. Auch wenn der Ansatz in der Züchtung von Knorpelgewebe und Knochengewebe neu in der Forschung ist, handelt es sich also hierbei um keinen neuen Ansatz im Bereich der Medizin. Sinnvoll ist dieser Bereich der Forschung sicherlich, wenn man sich den demografischen Wandel anschaut. So werden Zukunft mehr und mehr ältere Menschen in unserer Gesellschaft haben, die zwar geistig und hinsichtlich der Funktion der Organe noch sehr fit sind, denen aber ihre alten Knochen und Gelenke schwer zu schaffen machen. Diese zeigen nämlich, egal wie fit man im hohen Alter noch ist, ihre Alterserscheinungen. Im Gegensatz zu den allgemeinen Therapieansätzen, die ein breites Spektrum an Patienten mit den gleichen Beschwerden umfasst, handelt es sich bei dieser Art der Therapie und personalisierte Medizin. Der Mensch wird hierbei mit einer Therapie, die speziell auf ihn zugeschnitten ist, da sie aus dem eigenen Körper erstellt hat, behandelt. Wichtig dabei ist der Nährboden, auf dem sich die Stammzellen im körpereigenen Gewebe entwickeln sollen. Dies ist bislang noch der kniffeligste Ansatz, mit dem sich die Forscher und Wissenschaftler beschäftigen. Dabei werden die Stammzellen zunächst auf einem synthetischen Nährboden angesiedelt, wo sie sich ihrem Wachstum widmen sollen. Für den weiteren Verlauf des Wachstums werden den Stammzellen dann Hormone hinzugefügt. Dabei handelt es sich um kleine Kugel, die bereits entwickelt wurden. Mithilfe dieser Hormone, soll das bereits angefangene Wachstum der Stammzellen voran getrieben werden und künstlich gestärkt werden, da die Stammzellen diesen Wachstumsschritt alleine nicht schaffen würden. Die Wissenschaftler der Institute gaben bekannt, dass man zunächst auf die Entwicklung der des Knorpelgewebes warten dürfte, da dieses in der ersten Phase der Entwicklungen auf dem Plan stünde. Das Knochengewebe sei komplexer und würde daher, nach der geglückten Züchtung des Knorpelgewebes, im Anschluss folgen. Der erste Erfolg sei dann zu verzeichnen, wenn man dem ersten Patienten, Gewebe aus den eigenen Stammzellen eingepflanzt habe.Copyright: Darren Baker - Fotolia.com
  22. Dass Kinder mit Blessuren wie Prellungen, Verstauchungen, geschwollenen Knien oder schmerzenden Hand- oder Fußgelenken nach Hause kommen, ist nicht ungewöhnlich. Halten die Beschwerden jedoch über Wochen hinweg an, ist Vorsicht angebracht – und ein Besuch beim Arzt empfehlenswert. Denn unter Umständen handelt es sich um eine rheumatische Erkrankung des Kindes. Die wiederum ist um so besser zu behandeln, je früher sie erkannt wird. Wenn Kinder gesundheitliche Probleme im Bereich der Gelenke bekommen, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Dick angeschwollene, warme und schmerzende Gelenke können ein Indikator für entzündliche Gelenkserkrankungen sein. Das gilt ebenso für Augenerkrankungen, die bei Ärzten als Alarmsignal gelten. Eine typische kindliche Reaktion auf solche Beschwerden ist die Schmerzvermeidung: Das Kind bewegt sich anders als normal, weil es die Bewegung und Belastung der betroffenen Gelenke zu vermeiden sucht. Oft werden auch Tätigkeiten, die die betroffenen Gelenke schmerzhaft belasten, völlig eingestellt. Die größten Heilungschancen sind gegeben, wenn die Erkrankung in einem frühen Stadium bemerkt und diagnostiziert wird. Schon wenige Wochen können ernste Folgeschäden entstehen lassen. Deshalb raten Ärzte wie Dr. Rudolf Schwarz, Leiter der Spezialambulanz für Rheumatologie in Linz, zur Eile: „Der Körper ist im Wachstum und reagiert sehr sensibel und intensiv auf eine Störung, aber auch auf eine richtige Behandlung.“ Die Diagnose selbst ist allerdings nicht ganz einfach: Weil auch eine Blutuntersuchung im Labor kein verlässliches Ergebnis liefert, müssen Symptome, Beschwerden und bisherige Behandlungserfolge im Zusammenhang betrachtet werden. Auch die Ursachen kindlicher Rheuma-Erkrankungen sind noch nicht abschließend geklärt, doch scheint es mittlerweile deutliche Hinweise zu geben: Im Vorfeld der Rheumaerkrankungen werden bei betroffenen Kindern häufig Infekte festgestellt. Bei Infekten geht der Körper mit seinen eigenen Abwehrkräften gegen Viren und Bakterien vor – doch es kann vorkommen, dass ein fehlerhaft arbeitendes Immunsystem außer den eindringenden Viren und Bakterien auch körpereigenes Gewebe angreift, erklärt der Rheumatologe. Als Folge könnten schließlich auch rheumatische Entzündungen entstehen. Ein Problem ist auch das Bild, das Rheuma im öffentlichen Bewusstsein hat. Rheuma gilt noch immer vor allem als typische Erkrankung älterer Menschen, weshalb gerade bei Kindern kaum jemand an diese Möglichkeit denkt. Das führt dazu, dass Eltern betroffener Kinder oft zu lange warten, bis ein Arzt aufgesucht wird – in der Erwartung, die Schwellung werde schon von allein zurückgehen. Dennoch hat sich das Bewusstsein für rheumatische Erkrankungen bei Eltern und Ärzten in der jüngeren Vergangenheit geschärft. So sind zumindest schwere Dauerschäden infolge rheumatischer Erkrankungen heute nicht mehr an der Tagesordnung. Bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen haben Kinder Erwachsenen gegenüber einen großen Vorteil: Bei ihnen nämlich ist Rheuma heilbar, wenn die richtige Behandlung rechtzeitig in die Wege geleitet wird. Drei Viertel der kindlichen Rheumapatienten haben bis zur Pubertät keinerlei Beeinträchtigungen mehr und leben völlig beschwerdefrei. Das ist auch neuen Medikamenten wie den sogenannten Biologika und verbesserten Behandlungsmethoden zu verdanken. Die Medizin bedient sich bei kindlichen Rheuma-Erkrankungen eines ganzen Maßnahmenpaketes, um die Erkrankung in den Griff zu bekommen: Mit entzündungshemmenden Medikamenten, Ergo- und Physiotherapie gehen die Ärzte gegen das Rheuma vor. Zudem sollen unterschiedliche Hilfsmittel wie Stützen und Schienen die Gelenke entlasten. Schließlich empfiehlt Dr. Schwarz eine regelmäßige Kontrolle der Augen durch den Augenarzt, denn Augenentzündungen treten oft im Zusammenhang mit rheumatischen Erkrankungen bei Kindern auf. Deshalb rät der Mediziner betroffenen Kindern, wenigstens alle drei Monate ihre Augen überprüfen zu lassen. Copyright: andrea_photo - Fotolia.com
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