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Geschrieben

Ich bin kein Therapeut, sondern ein Betroffener. Ich habe nun seit einem halben Jahr Schmerzen im rechten Oberarm im Bereich des unteren Teiles des Deltoideus. Der Schmerz tritt eigentlich nur dann auf, wenn ich den angehobenen, nach oben angewinkelten Arm waagerecht nach hinten bewege. Nach Rücknahme des Armes klingt der Schmerz recht bald ab und tritt in Ruhe kaum auf. Andere Bewegungen führen kaum zu Schmerzen. Außer bei beschriebener Armbewegung ist auch kein Druckschmerz in anderen Armhaltungen im Bereich des Deltoideus zu spühren. Auch ist der Arm sonst voll belastbar.Zu bemerken ist, dass sich das Schmerzbild dann ändert, wenn ich gleichzeitig auf den ebenfalls schmerzempfindlichen rechten Suclavius drücke. Ein Unfallereignis oder Überlastung hat nicht stattgefunden. Ich hatte diese Erscheinung bei einem Routinebesuch meiner Orthopädin vorgestellt. Diese hatte ohne eine wirkliche Diagnose eine manuelle Therapier verordnet. Diese Therapie wurde von einer erfahrenen und engagierten Therapeutin, jedoch ohne Erfolg, durchgeführt. Ein weiterer Therapieversuch in einem über den Jahreswechsel besuchten Wellneshotel brachte auch nichts.
Nun ist wohl guter Rat teuer!?

Geschrieben

Morgen!! Also Ich hätte auch erstmal gesagt daß du dir MT verordnen, da es eine sehr gute und gezielte Therapie für diese Beschwerden ist. Normalerweise wird ein ausführlicher Befund in der ersten Behandlung gemacht und dementsprechend werden zusammenhänge aufgespürt und versucht das problem zu lösen. Aus dem Stehgreif ist es jetzt schwierig da Ich dir viele Ursachen aufzählen kann. Ohne die Struktur abzutasten den Arm mal in der Hand zu halten und zu testen ist es eigentlich kaum möglich eine "VERDACHTSDIAGNOSE" zu stellen.
Es muss nichteinmal ein Unfall gewesen sein. Aber was möglich wäre daß deine Bicepssehne oder Ansätze von bestimmten Muskelgruppen der Schulter überlastet sind, z.b. durch zu einseitiges und vieles Arbeiten. Eine Manuelle Behandlung der STruktur oder Ultraschall z.b. müsste dann trotzedem ein Therapeut machen um dein Problem effektiv zu behandeln.
Die Frage ist auch wie oft du schon bei deiner Therapeutin wahrst. Denn nach 4 mal oder dem ersten Rezept kann man häufig noch kein Wunder erwarten.

Geschrieben

Danke für die Antwort.
Es ist nun so, dass ja schon zweimal eine MT (manuelle Therapie ist wohl gemeint) stattgefunden hat. Ich meine von meiner Orthopädin müsste eigentlich erst einmal eine wirkliche Diagnose gestellt werden, um daraus eine Therapie ableiten zu können.

  • 9 years later...
Geschrieben

Es ist nun mehr als 9 Jahre her und ich will mich zu dem gestarteten Thema noch mal melden. Die Schmerzen im rechten Deltoideus sind "alleine" gekommen und auch nach ein paar Wochen wieder verschwunden.

Aktuell ist es der linke,  der Probleme macht!  Da habe ich (gemäß Anleitung YouTube)  Massagen mit dem Daumen durchgeführt. Danach hatte ich so was wie einen Muskelkater an der Stelle, Nun scheint aber alles abzuklingen.

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Gast
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    • Gast Rai
      Hallo, Ich habe am rechten Knie einen Riss des Innenmeniskus, der jedoch konservativ behandelt wird und aktuell halbwegs okay ist von den Beschwerden. Nun ist jedoch beim selben Knie ein neues Problem aufgetreten. Ich bin vor ein paar Wochen etwas schneller gegangen und hatte plötzlich einen extremen Stich im rechten Knie, konnte danach gar nicht mehr richtig laufen. Ich war auch beim Orthopäden, der herumgetastet und einen Ultraschall gemacht hat (aufgrund einer bestehenden Schwangerschaft lehnt der Orthopäde eine MRT konsequent ab und hat deshalb direkt einen Ultraschall gemacht). Er meinte, dass mein Fibulaköpfchen blockiert ist und man im US am Köpfchen Flüssigkeit von der Reizung sieht. Ich solle eine Bandage tragen. Ich habe dann die Bandage auch brav getragen, hatte jedoch das Gefühl, dass diese die Schmerzen oft eher verstärkt hat. Ich war dann diese Woche erneut beim selben Orthopäden, weil die Schmerzen nicht auszuhalten waren und ich Angst hatte, dass hier etwas Gröberes vorliegt, was ggf. operiert werden müsste. Er hat nochmal einen US gemacht (Flüssigkeit ist noch immer da) und richtig "herumgeruckelt" am Knie und plötzlich war es viel leichter. Er hat also wahrscheinlich die Blockade des Fibulaköpfchen gelöst. Er hat mir Physiotherapie verschrieben (Indikation: "Fibulaköpfchenblockade mobilisieren"), da habe ich aber noch keinen Termin bekommen. Es war jetzt drei Tage viel, viel besser mit den Schmerzen, aber heute bin ich die Treppen hinuntergegangen und zack, der Schmerz (Stich im Knie und nach unten hin zum Sprunggelenk ausstrahlendes Ziehen) ist wieder voll da. Ich bin richtig verzweifelt - es kann doch nicht sein, dass ständig dieses blöde Fibulaköpfchen blockiert?! Was kann ich denn selbst machen, um die Blockade zu lösen und zu verhindern, dass das ständig wieder passiert? Wenn jetzt bald auch noch bei fortschreitender Schwangerschaft das Gewicht steigt und die ganze Muskulatur und Körperhaltung etc. sich verändern, wird das ja wohl eher schlechter als besser werden?  Hat jemand irgendwelche Tipps, was ich machen kann? 🥲 Vielen Dank!
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