Jump to content

Knacken im unteren Rücken bei Bein ablassen

Dieses Thema bewerten


Recommended Posts

Geschrieben

Hallo zusammen,

ich leide seit ca 6 Monaten an einer Adduktorenansatzentzündung (Fußball). Diese wurde durch ein MR bestätigt. Drei Ärzte meinten daraufhin dass man daran nichts machen könnte und ich das Ganze einfach aussitzen soll.

Seit diesem Zeitpunkt jedoch verspüre ich bei jedem Bein anheben ein Knacken beim herablassen im unteren Rücken. Dies ist beidseitig.

Ein Arzt meinte ich solle Core Excercises machen, ich solle mal googeln. Gesagt getan. Dort gibt es auch eine Übung bei der man mit dem Rücken auf dem Boden liegt, die Beine in die Luft streckt und herablässt. Jedes Mal ein Knacken.

Nach verschiedenen Ärzten, Physios und Chiropraktikern besteht das Knacken immer noch. Vielleicht ist auch zu erwähnen, dass ich beim Joggen (was ich seit der Entzündung nicht mehr richtig machen kann) Schmerzen in den Hüftbeugern, beidseitig, habe.

Hat hier vielleicht jemand eine Idee woran das liegen könnte? Ich habe Gott sei Dank einen Arzt gefunden der mir bei der Entzündung helfen konnte. Diese ist nun auch so gut wie weg. Jedoch das Knacken bleibt...

Bitte um Hilfe!

Gruß

Christian

Geschrieben

Hi - ohne dich gesehen, befundet und getestet zu haben, würde ich sagen, dass die Adduktorengeschichte nur sekundär etwas mit dem knacken zutun hat.

Hast du schmerzen bei dem knacken?

Generell sind Adduktorenreizungen meist Folge von falscher Belastung und meist auch von einer Statikverändung (zb. X/O Beine, Plattfüße usw wären da denkbar).
Das Knacken im unteren Rücken (mittig ,ja?) klingt eher nach Kreuzbein-Becken Gelenk (ISG) - hier wäre mal zu testen, ob es nach ordentlicher Muskelbehandlung und Dehnung noch immer knackt.

Bist du in Behandlung bei einem PT ?

Geschrieben

Hallo und vielen Dank für die Antwort.

Zurzeit bin ich in keiner Behandlung. Schmerzen hab ich auch keine, es ist nur ziemlich unangenehm. Und ja, es ist mittig. Ein Chiropraktiker hat mir mal fest auf den linken Hüftbeuger gedrückt. Dabei musste ich die Bewegung ausführen und das Knacken war weg...

Ich habe auch ein deutliches ziehen überm Kreuzbein welches in die Oberschenkel abstrahlt. Weiterhin auch wenn ich auf der Couch liege oder aufstehe knackt es in den Gelenken an der Hüfte...

Einlagen habe ich für die Fußballschuhe, da Senk-Spreiz-Fuß.

Geschrieben

Könnte sein das dein Hüftbeuger ( M.illiopsoas ) überlastet ist.
Versuche mal mit der betroffenen Seite einen Ausfallschriott nach hinten zu machen und den Muskel zu dehnen. 3x etwa 7-10 sekunden lang ( sollte ein ziehen in der Leiste geben). Die genaue Struktur WARUM es knackt, kann ich dir nicht sagen, aber somit habe ich es bei meinen Patienten mit Eigenübungen wegbekommen.

  • 3 weeks later...
Geschrieben

Hallo zusammen,

nach dehnen des Illiopsoas ist das Problem zurückgegangen. Knacken tut es nur noch sporadisch.

Wenn ich jetzt noch diese Entzündung der Adduktorenansätze wegbekomme bin ich glücklich...

Vielen Dank für eure Hilfe!

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Gleiche Inhalte

  • Beiträge

    • Hallo Ich hatte vor 3 1/2 Wochen eine Knie-Arthroskopie, bei der eine Meniskektomie und  ein Knorpeldebridement vorgenommen wurde. Ich hatte einen Knorpelschaden posterolateral nach ICRS Grad 2-3, ca. 3 x 3 mm und am lateraler Meniskus einen Horizontalriss im Hinterhornbereich sowie im Bereich der Pars intermedia (Längsriss mit disloziertem Meniskusanteil). Es verblieben 50-60 % an Meniskusgewebe. Zudem wurde ein Knorpeldébridement im Bereich des retropatellaren Knorpels sowie im Bereich der posterolateralen Tibia vorbenommen, wobei lose anhaftende Knorpelschuppen entfernt werden. Zum Schluss wurde Endoret in den Knorpel gespritzt. Ich benötige seit etwa 11 Tagen keine Krücken mehr, aber kann noch nicht flüssig gehen. Es ist eher ein Humpeln und schnell komme ich auch nicht vorwärts. Ich habe seit etwa 3 Tagen nach OP ca. 2 mal pro Woche für 30 Minuten Physiotherapie. Zuerst war der Scherpunkt bei abschwellenden Massagen (wobei pro Sitzung ca. 15 Minuten Massage/Lympdrainage am Knie gemacht wurde), seit ca. 2 Wochen sind auch Übungen und Gangschulung hinzugekommen. Aber eben, ich kann noch nicht gehen ohne zu humpeln. Nun meine Fragen: Ist dieser Verlauf noch im Rahmen des "Normalen"? Wie lange kann eine solche Schwellung anhalten. Und ab wann sollte ich weitere Abklärungen veranlassen? Danke und LG
    • Gast PATRYK PILA
      Im MRT der Brustwirbelsäule wurden leichte arthrotische Veränderungen festgestellt, vor allem an den kleinen Wirbelgelenken sowie an den Rippen-Wirbel-Gelenken. Es gibt keine Entzündung, keine Nervenkompression und keine gefährlichen Befunde. Insgesamt handelt es sich um milde, alters- bzw. belastungsbedingte Veränderungen.   Trotzdem habe ich immer wieder Brustschmerzen, ein Engegefühl im Brustkorb, teilweise Herzrasen und Schwindel. Die Schmerzen können sich wie herzbedingt anfühlen, verändern sich aber oft bei Bewegung, Atmung oder Stress. Laut Ärzten könnten die Symptome durch ein BWS-Syndrom entstehen, also durch die Kombination aus Gelenkveränderungen, Muskelverspannungen, eingeschränkter Rippenbeweglichkeit und einer Reaktion des Nervensystems.   Hat jemand ähnliche Beschwerden gehabt und Tipps, was geholfen hat (z. B. Physiotherapie, Übungen, Alltagserfahrungen)? Ich freue mich über jeden Hinweis. Vielen Dank!
    • Grüß Dich, vielen Dank für die Nachricht. Ich dachte, dass ich schon geantwortet habe vor einigen Stunden. Jetzt sehe ich jedoch meine Antwort nicht mehr. Vielleicht erscheint sie noch oder ich habe einen Fehler gemacht.    Es ist so, dass ich gestern nochmal bei dem Arzt, bei dem ich auch schon vor circa anderthalb bis zwei Wochen gewesen bin, war. Der Arzt hatte damals eine Beckenverwringung festgestellt und die Beckenverwringung wieder korrigiert. Eine Woche danach habe ich mit ihm telefoniert, weil wir es so ausgemacht haben. Ich hatte leider keine Besserung. Daraufhin sollte ich gestern wieder zu ihm kommen.   Gestern stellte er dann als Hauptursache für die Schmerzen und dass die Muskeln und Sehnen sowie die Schambeinentzündung noch nicht besser geworden sind, eine Beckenringinstabilität fest. Er tastete mein Bein ab und bestätigte eine Insertionstendinopathie am Adduktor Longus&co. Auch Stoßwelle haben wir versucht und es tat am Ansatz höllisch weh. Er empfahl keine weitere Sitzung, da die Reizung zu groß sei.   Er meinte, dass ich einen Beckengurt tragen soll, den habe ich mir gestern abgeholt. Die Schmerzen werden wohl über die nächsten Tage und Wochen deutlich besser durch das Tragen des Beckengurts, weil dann die Adduktoren und Sehnen nicht mehr so stark arbeiten müssen. Natürlich, weil ich schon so viele Erfahrungen gemacht habe bzw. schon so lange Schmerzen habe, frage ich mich, inwieweit jetzt wirklich dieser Beckengurt allein für eine Besserung sorgen wird, nachdem ich sechs Monate keinerlei Besserung, sondern eher eine Verschlechterung gespürt habe. Ich habe ihn noch darauf angesprochen, dass ich doch gerne Physiotherapie haben wollen würde, weil ich gelesen habe, dass Sehnen und Muskeln einen Reiz brauchen, um wieder widerstandsfähig zu werden. Ich hatte vorher schon einen Physiotherapeuten angeschrieben, der mir empfohlen hatte, manuelle Therapie, Krankengymnastik und Krankengymnastik am Gerät verordnen zu lassen. Ich habe dies von meinem Arzt gestern jeweils 12 Mal verordnet bekommen. Damit habe ich also Rezepte für 36 Einheiten. Nun bin ich gespannt, ob das etwas bringt in Kombination mit dem Beckengurt. Du sagtest ja auch, dass es etwas Nervliches sein kann und auch am ISG etwas sein kann, etc. Ich war letzte Woche auf Selbstzahlerbasis bei einem Physiotherapeuten, der auch Chiropraktiker ist, und dieser rengte bzw. knackte meine Wirbelsäule inklusive dem ISG. Nun weiß ich natürlich nicht, ob das schon ausreichen würde oder wie ich jetzt die Diagnose hinsichtlich einer möglichen nervlichen Ursache in der Lendenwirbelsäule etc. herausfinde. Soll ich jetzt nochmal zu einem Arzt gehen oder kann mein Physiotherapeut, bei dem ich dann die 36 Einheiten haben werde, das unter Umständen „vordiagnostizieren“ oder eine Wahrscheinlichkeit dafür abgeben? Oder, und das überlege ich jetzt, sollte ich wirklich ein MRT zur Sicherheit der Lendenwirbelsäule machen? ob Triggerpunkte verantwortlich sind…hm. Also ich spüre ja einen klaren Schmerz an der Sehne und weiß, dass ich dieses Ödem am Schambein habe. Also daher müssen bestimmt hauptsächlich die Schmerzen herkommen. nervig ist eben dieses unangenehme verspannte Gefühl am Bein hinten vom Po aus bzw. vom Sitzbein aus. Auch die Muskel haben dort enorm abgebaut. Gleichzeitig fühlt es sich wie Pudding an und ich kann keine Belastung drauf bringen, weil es sich relativ kraftlos anfühlt.    Ich weiß nicht, ob man das alles mit Physio und dem Beckengurt wieder hinbekommt? Gerade durch die Schmerzen und dieses Pudding-Gefühl habe ich Angst, dass ich gar keine Physio machen kann oder dieses das Ganze verschlimmert. Gleichzeitig merke ich ja, dass bisherige Schonung (ohne Physio) bisher nichts gebracht hat.   es ist alles sehr komisch und macht einen auch nervlich fertig.   ich habe Angst, dass meine Muskeln/Sehnen bei wieder schmerzfrei und belastbar werden - also dass etwas irreversibles passiert ist oder passieren kann. gibt es so etwas oder wie würdest du das einschätzen? Gerade für den Fall, dass es noch weitere Monate so geht - wieso auch immer…   danke!!

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung