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secreteric

Ansatztendopathie Trochanter major

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Hallo alle zusammen,
hat jemand noch eine Idee was man bei einer Ansatztendopathie am Trochanter major machen kann. Mir fällt bis jetzt nur ein: Querfriktion, ggf. Behandlung des Tractus iliotibialis, Dehnung der AR und Elektrotherapie ein.

Wie entsteht eigentlich sowas? Mir ist aufgefallen das es hauptsächlich Übergewichtige haben, jedoch nicht immer. Vor allem kann das ganz schön hartnäckig sein.

Ich würde mich auf ein paar Ideen freuen. Gruß Eric

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Hi,

kurze Zwischenfrage - wie testest du, dass das ein Tendinose ist und keine Bursitis (die in meinen Augen wesentlcih häufiger da zu finden ist).

Wo genau ist der Schmerzpunkt und womit wird er ausgelöst?

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also...
ich gehe jetzt mal von der Diagnose vom Arzt aus die auf dem Rezept steht.

Schmerzpunkt am Trochanter major (meistens etwas cranial davon), da wo die Muskeln halt ansetzen. Meistens Schmerzen ausgelöst in Standbeinphase oder Abduktion. Ggf. austrahlende Schmerzen in den Tractus iliotibialis bis zum Knie.

Zu der Frage wie ich das unterscheide. Ganz sicher bin ich mir nicht aber ich denke bei einer Bursitis tut das eher auf dem Trochanter weh und der Schmerz ist warscheinlich nicht bewegungsabhängig (z.B. Abduktion). Ich denke auch das eine Bursitis wesentlich druckempfindlicher ist.

Aber so ganz genau weiß ich es leider auch nicht. Wenn jemand mehr weiß bitte hier rein schreiben.

Grüße Eric

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Hi,

das stimmt - eine Ansatzgeschichte sollte ein wesentlich kleineres Schmerzgebiet habe, ABER die Schmerzausstrahlung nach caudal klingt halt komisch. Wirklich unterscheiden kanns nur der Doc per Ultraschall, jedenfalls fällt mir kein eindeutiger differentialdiagnostischer Test ein. Vielleicht schmerzt eine Ansatzgeschichte bei isometrischer Spannung mehr, wogegen die Bursitis eine Bewegung braucht?

Was hast du schon alles versucht? Wie wärs mal mitm Ellenbogen aufm Piriformis um den von der Spannung runter zu bekommen? Auch ne Dehnung könnte helfen um den vermehrten Zug zu mindern.
Strom kann auch helfen (jedenfalls, wenn du die Bursitis nicht ausschließen kannst).

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man das ist manchmal so hartnäckig. Habe bis jetzt folgende Dinge versucht:

- QF
- Dehnung piri
- Faszientechnik auf dem Tractus
- Elektro

Mit dem Ellenbogen in den Piri klingt fieß ;)

Mir ist noch eingefallen das ja im Prinzip alle Außenrotatoren der Hüfte auch am Ansatz also Trochanter maj. Schmerzen machen können. Wie dehnt man die denn am besten. Einfach das Bein anwinkeln und nach innen drehen? Wenn ich das an mir selber mache, spüre ich keine Dehnung in den Muskeln. Höchstens an der Kapsel.

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Mit dem Ellenbogen in den Piri klingt fieß ;)

^^ isses nur am anfang - einfach tasten, bis man den hat und dann ellenbogen drauf und genau an der stelle bleiben bis der schmerz raus is. dabei aufpassen, dass es auf keinen fall ins bein ausstrahlt, sonst machste triggerpunkt mitm ischias und das tut aua ;)

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Hi Secreteric,

ich schaue mir vorab immer die Stellung des ISG/SIG ans! Illium anterior/posterior; Denn diese Läsionen Können nicht nur zu veränderten Muskelzügen führen, sond. auch die Nervalen Austrittspunkte am Foramen Suprapiriform/Infrapiriforme irritieren, d.h. diese befunden! Fasziale Strukturen zwischen Tensor fas. Latae u. Glut. Max. befunden! Befindet sich Bein im Stand bei Befundung mehr in AR/IR? Anamnese nochmals erörtern(Sturz...)Fasziale Verklebung zischen Obtrarorius internus u. Blase?? Hüftgelenk mit in die Untersuchung miteinbezihen (Coxarthrose)?? Tractus kann zudem auf Grund einer abstegeigenden/aufsteigenden Ursachen-Folgen_kette betroffen sein(s. Illium Posterio/anterior), d.h. man muß hier oft wirklich im Ausschlußverfahren an die Ursachen gelangen?

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äääähm - sorry, aber ilium anterior/posterior sagt überhaupt nichts aus, da bei jedem menschen die isg fuge re/li unterschiedlich aussehen und entsprechend auch unterschiedlich drehen. die intra und intertester übereinstimmungen sind absoluter müll. einzig das isg als schmerzgenerator ausschließen macht sinn, aber ich gehe davon aus, dass er das bereits getan hat und schmerz am trochanter passt nicht dazu, da isg dorsal ausschließlich schmerzen im gesäß und unterhalb der sips auslösen kann.

mit dem "es liegt alles am nicht drehenden isg" hab ich echt meine probleme - guckt euch selbst mal bei nem kunststoff modell an, wie eckig das ding aussieht - und das soll re-li gleich drehen?
Meine meinung: KÄSE!

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Hallo hallo,

wer behauptet so einen Müll, daß Ill. ant./post. nichts aussagt , u. daß bei jedem Menschen die ISG-Fugen unterschiedlich sind??????? Also zuerst steht doch immer die Befundung im Vordergurnd!!!! Obgleich es unterschiedliche Fugenstellung gibt, die Befundung muß dann trotzdem positiv sein!!!!! Dies bedeutet im Umkehrschluß, daß die betr. Person nicht adaptiert ist!! Zudem muß ich dann per Befund noch eine ISG Läsion von einer SIG Läsion unterschieden!! Selbstverständlich können beide Läsionsformen massiven Einfluß auf den Trochanter haben!!!!!! Biomechanisch ganz einfach nachzuvollziehen auf Grund veränderter Zugverhältnisse des M. Piriformis, was natürlich auf die Foramina Supr/Infrapiriforme wirkt!!!!!! Also bitte nicht so schnell das Wort MÜll in den Mund nehmen!!!!! Erst nachdenken, Befundung!!! Ich habe doch nicht behauptet, daß es so sein muß, denn erst auf Grund einer DD-Vorgehensweise erschließt sich mir doch die o,g Problematik. Tagtäglich erlebe ich solche Fälle, bei der ich nach Befundung feststelle, daß ein Beckenschiefstand über fasziale Züge Schmerzen im Bereich des tochanters nach sich zieht!! Aber doch nicht immer! Was ist mit dem Hüftgelenk, was mit Neuralen Strukturen??? Ich stelle diese Frage ganz bewußt, da behauptet wurde, es steht auf dem Rezept! Lt. Sozialgesetzbuch bin ich als Therapeut zur Befundung verpflichtet, egal was auf dem Rezept steht!!!!!! Nur einfach zu Triggern, Friktionieren erschließt sich mir nicht, da ich immer erst wissen möchte was der Grund des Schmerzes... ist!! Gruß
Zauberlehrling

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Ilium ant./post. hatte ich festgestellt und korrigiert. Ich kann mich aber leider nicht mehr daran erinnern ob die Korrektur auch gehalten hat. Das habe ich auch sehr oft, dass das nicht hält. Ist dann meistens ein CMD Problem. Habe immer Watteröllchen in meinem Zimmer liegen um da nochmal zu kucken.

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    • By KrischtlHH
      Moin,
      erst mal ganz kurz zu mir:
      ich hatte vor Jahren eine Knorpeltransplantation im rechten Knie und aus der Schonung resultierend einen immensen Muskelschwund.
      Der Knorpel ist nun nach der OP auf dem MRT tatsächlich wieder erkennbar, Menisken- sowie der Bandapparat ist bei beiden Knien bestens.
      Dennoch sind beide Gelenke nach Kräftigungsübungen schnell überbeansprucht, instabil, schmerzen auf der Innenseite und neigen zu Ergussbildung.
      Somit werde ich in meinen Bemühungen, regelmäßig Kraft aufzubauen, immer wieder zurückgeworfen.

      Ich habe mir nun vor einigen Tagen eine Kinesiotapeanlage auf beide Knie aufgelegt und habe nun wirklich das Gefühl, zwei neue Knie bekommen zu haben.
      Das ist so ein tolles Gefühl, nach Jahren (!!!) einfach nur schmerzfrei zügig eine lange Strecke gehen zu können.
      Ich muss mich direkt bremsen, nicht geich loszuspurten oder gar wieder auf den Tennisplatz zu gehen.
      Mit dem Tape hoffe ich nun, wieder ohne Schmerzen regelmäßig Kraft aufbauen zu können.
      Ich habe allerdings noch einige Bedenken und in dem Zusammenhang drei Fragen:
      1. Sind diese Tapes bei Muskelaufbau förderlich oder ähnlich wie Bandagen kontraproduktiv, weil sie dem Muskel die ganze Arbeit abnehmen?
      2. Sobald ich die Tapes abnehme, kehren Schmerzen und Instabilität wieder zurück. Ist das gut bzw. normal?
      3. Am liebsten würde ich mir das Tape jede Woche neu kleben, habe aber Angst, dass sich alles darunter unbemerkt sogar verschlimmert. Was meint Ihr dazu - kann ich das Tape über einen längeren Zeitraum (Monate) tragen, ohne Einbußen zu haben? Oder sind auch mal Pausen sinnvoll, in denen die Knie wieder selbst "ran" müssen?
      Ich habe große Angst, jetzt alle Hoffnung und Zeit in die Tapes zu stecken, scheinbar schmerzfrei zu trainieren - und an dem Tag, an dem ich die Tapes entferne, ist alles verkümmert und fällt in sich zusammen. (mal leicht übertreiben gesagt...)
       
      Ich hoffe auf Eure Erfahrungen und Antworten!
       
      Liebe Grüße,
      Christiane

    • Guest Christiane
      By Guest Christiane
      Moin,
      erst mal ganz kurz zu mir:
      ich hatte vor Jahren eine Knorpeltransplantation im rechten Knie und aus der Schonung resultierend einen immensen Muskelschwund.
      Der Knorpel ist nun nach der OP auf dem MRT tatsächlich wieder erkennbar, Menisken- sowie der Bandapparat ist bei beiden Knien bestens.
      Dennoch sind beide Gelenke nach Kräftigungsübungen schnell überbeansprucht, instabil, schmerzen auf der Innenseite und neigen zu Ergussbildung.
      Somit werde ich in meinen Bemühungen, regelmäßig Kraft aufzubauen, immer wieder zurückgeworfen.

      Ich habe mir nun vor einigen Tagen eine Kinesiotapeanlage auf beide Knie aufgelegt und habe nun wirklich das Gefühl, zwei neue Knie bekommen zu haben.
      Das ist so ein tolles Gefühl, nach Jahren (!!!) einfach nur schmerzfrei zügig eine lange Strecke gehen zu können.
      Ich muss mich direkt bremsen, nicht geich loszuspurten oder gar wieder auf den Tennisplatz zu gehen.
      Mit dem Tape hoffe ich nun, wieder ohne Schmerzen regelmäßig Kraft aufbauen zu können.
      Ich habe allerdings noch einige Bedenken und in dem Zusammenhang drei Fragen:
      1. Sind diese Tapes bei Muskelaufbau förderlich oder ähnlich wie Bandagen kontraproduktiv, weil sie dem Muskel die ganze Arbeit abnehmen?
      2. Sobald ich die Tapes abnehme, kehren Schmerzen und Instabilität wieder zurück. Ist das gut bzw. normal?
      3. Am liebsten würde ich mir das Tape jede Woche neu kleben, habe aber Angst, dass sich alles darunter unbemerkt sogar verschlimmert. Was meint Ihr dazu - kann ich das Tape über einen längeren Zeitraum (Monate) tragen, ohne Einbußen zu haben? Oder sind auch mal Pausen sinnvoll, in denen die Knie wieder selbst "ran" müssen?
      Ich habe große Angst, jetzt alle Hoffnung und Zeit in die Tapes zu stecken, scheinbar schmerzfrei zu trainieren - und an dem Tag, an dem ich die Tapes entferne, ist alles verkümmert und fällt in sich zusammen. (mal leicht übertreiben gesagt...)
       
      Ich hoffe auf Eure Erfahrungen und Antworten!
       
      Liebe Grüße,
      Christiane
       
    • Guest Thomas
      By Guest Thomas
      Hallo zusammen,
      ich hoffe ihr könnt mir hierbei weiterhelfen.
      Ich habe Probleme mit meinem rechten Knie. Bei einem Winkel von ca. 45° merke ich, wie meine Kniescheibe schnappt. Generell habe ich bei Streckbewegungen stechende Schmerzen auf der vorderen Innenseite im Knie.
      Ich war selbstverständlich beim Arzt wegen der Sache. Der hat mir erst Einlagen aufgrund eines Senk- und Spreizfußes verschrieben. Im Arztbrief steht außerdem, dass ich einen stark hypertrophierten tractus iliotibialis habe. Die Einlagen haben aber nicht wirklich was gebracht. Ein MRT wurde gemacht, was aber auch unauffällig gewesen sein soll. Anschließend wurde mir Physiotherapie verschrieben. Dort wurde mir gesagt, dass meine Kniescheibe zu weit außen sitzt, weshalb ich am besten die Außenseite des Beins dehnen/lockern soll und die Innenseite stärken. Auch das hat aber nichts gebracht. Im O-Ton hat mein Arzt dann gesagt "Ich bin ratlos, also würde ich ganz gerne mal ins Knie schauen". Er hat mir zur Arthroskopie geraten.
      Damit habe ich mich aber nicht abgefunden und habe mir eine Zweitmeinung eingeholt. Der zweite Arzt meinte allerdings, dass das gar nicht nötig wäre. Er sagte, dass ich eine Fehlstellung der Beinachsen habe (O-Beine), weshalb die Kniescheibe nach innen gezogen wird. Beim Beugen schnappt sie deshalb zurück in die Gleitrinne. Der hat mir wieder neue Einlagen mit Außenranderhöhung verschrieben, um die Beinachsen zumindest in Schuhen zu korrigieren, und er hat gesagt, dass ich am besten den vastus lateralis trainieren sollte. Was er aber nicht gesagt hat war, wie man das denn macht.
      Jetzt meine Fragen an euch:
      1. Ergibt das in euren Augen Sinn was der zweite Arzt mir gesagt hat?
      2. Welche Übungen kann ich ausführen, um den vastus lateralis zu stärken und somit die Kniescheibe wieder in die Richtige Position zu bekommen? Was kann ich machen um den vastus medialis zu lockern?
      3. Gibt es nichtoperative Möglichkeiten/Übungen, wie man die O-Beine wieder los wird? Da es bisher noch niemandem so richtig aufgefallen ist, scheine ich wohl keine so schlimmen O-Beine zu haben ?
      Ich habe natürlich schon gegoogelt wie verrückt, aber so richtig gute Anweisungen habe ich nicht gefunden. Es scheint wohl auch viiieeel häufiger vorzukommen, dass die Kniescheibe zu weit außen sitzt und nicht zu weit innen.
      Danke schonmal im voraus und viele Grüße,
      Thomas
    • By Günther
      Hallo zusammen, 
      Ich plage mich jetzt seit 5 Monaten (Verletzung Anfang März) mit meiner Knieverletzung rum und bin mittlerweile recht frustriert, weil sich die letzen 3 Monaten gefühlt nichts mehr verbessert. Vorausgegangen war ein Snowboardsturz, bei dem ich mir das rechte Knie verdrehte. Hierbei ist zu sagen, dass durch die Bindung der rechte Fuß in einer Außenrotation fixiert ist. Die Verletzung erfolgte durch eine übermäßige starke Innenrotation des Kniegelenks (hat auch recht laut geknackst...). Anfangs starker Schmerz, lies aber nach einigen Minuten nach. Konnte gehen mit nur leichten Schmerzen und anfangs kaum geschwollen. Nach einigen Stunden stärkere Schwellung und mäßige Schmerzen. Bin dann Abends direkt in die Notaufnahme. Ich bin 33, männlich und treibe normalerweise mehrmals die Woche Sport. Hatte noch nie Knieprobleme zuvor. 
      1. Befund Röntgen Notaufnahme: Knie passiv in vollem Bewegungsumfang durchzubewegen, pMDS intakt, kein Anhalt für Bandläsion. Diagnose: Kniegelenksdistorsion rechts. 
      2. 5 Tage später MRT: Kongruente Artikulation, regelrechte Stellung der Knochen im Gelenk, Fleckige Signalgebung im Tibiakopf dorsal interkondylär. Innen und Außenmeniskus regelrecht. Kreuz und Kollateralbänder intakt. Abgekapselte Flüssigkeitsforamtion von ca. 1 cm dorsal interkondylär. Beurteilung: Kein Meniskusriss, keine Bandruptur. Knochenmarködem in Tibia interkondylär sowie interkondylär lokalisiertes Ganglion von ca. 1 cm Durchmesser, beide ungefähr in Höhe des Ansatzes des Innemedniskushinterhornes. Femoropatellare Dysplasie. Unauffällige Peripatellare Bänder. Die erste Woche bin ich also ganz normal drauf rumgelaufen, mit Verband. Es tat zwar weh aber nicht wirklich dramatisch. Am schlimmsten waren eigentlich die Schmerzen an der Innenseite des Knies. 
      3. Meinung des Orthopäden, Kreuzbänder zwar nicht gerissen, möglicherweise VKB aber überdehnt oder angerissen. Nach Möglichkeit nicht belasten, gab mir Gehhilfen für 4 Wochen mit. Ich sollte bis allerhöchstens 20% d. Körpergewichts belasten. Fahrradergometer bis max. 20 Watt könnte ich fahren, um Knochendurchblutung anzuregen (bin im Leerlauf gefahren). Gesagt getan, allerdings schien es mir, dass sich überhaupt nichts verbessert, weshalb ich noch eine Zweitmeinung nach etwa 2,5 Wochen auf Gehhilfen vom Kniechirurgen einholte. 
      4. Kniechirurg meinte, das bone bruise im Tibiakopf sei nicht so dramatisch, die Gehhilfen brauche ich nicht. Bezüglich Kreuzband, auf jeden Fall nicht vollständig gerissen aber sehr wahrscheinlich stark überdehnt und/oder Teilriss. Normales gehen ist okay aber keine starken Belastung (Sport ect.). Ich solle 6 Wochen abwarten und er hat mir Physio verschrieben. 
      5. Physiotherapeut riet mir Waden- und Oberschenkelmuskulatur, insbesondere Hamstrings zu dehnen. Während der Therapie hat er zusätzlich noch entsprechende Verhärtungen gelockert. Dies half auch ganz gut, um das Druckgefühl im Kniegelenk zu verringern. Der Hauptschmerz hinter der Kniescheibe direkt im Mittelpunkt des Knies sowie der Schmerz in der Kniekehle war bei Knieflexion ab ca. 120° aber noch da. 
      Dann hab ich erstmal abgewartet und mich gelegentlich aufs Fahrrad (mit mäßiger bis nahezu keiner Belastung) gesetzt, diverse koordinative Übungen für das Kniegelenk, allerdings bis Maximal 90° Knieflexion, Eis/Kälte mehrmals die Woche und mehrmals die Woche auf die Blackroll mit anschließender Dehnung der Beinmuskulatur (Waden, Ischios, Abduktoren). Gelegentlich Flossing, welches mal mehr und mal weniger half.
      6. Anfang Juli nochmal zum Kniespezialist, nochmal MRT. Das bone bruise im Tibiakopf wurde kleiner ist aber noch nicht komplett verschwunden. Zudem Flüssigkeitsansammlung am Kreuzband Ansatz Tibia. Er meinte ich soll weiterhin Muskelaufbautraining machen und leichte sportliche Aktivitäten, aber keine Impact-Sportarten.
      Das war nun vor 4 Wochen, bislang hat sich aber rein gar nichts verändert. Im Gegenteil, es variiert stark. Vor allem wenn ich mal länger auf den Beinen war oder mit dem Fahrrad unterwegs (keine Touren, nur mal zum Baggersee oder so). Dann schmerzt im Prinzip das ganze Kniegelenk. Nach Dehnung und Massage wird dieser wieder besser. Ich kann allerdings immer noch nicht mein Knie komplett beugen oder bspw. in die tiefe Hocke. Dann spüre ich starken Druck direkt in der Mitte des Knies und auch weiter hinten in Richtung Kniekehle. 
      Meine aktueller Physiotherapeut meinte ich solle noch langsam machen und schonen. Irgendwie wird es dadurch ja aber auch nicht besser. Hat irgendjemand ne Idee was ich noch tun könnte, um die Heilung zu unterstützen und vor allem wie, ob und wie stark ich Belasten darf? Laut den Ärzten sollte "solch ein bone bruise" eigentlich nach 6 Wochen auskuriert sein. Irgendwie sind es nun schon bald 6 Monate. Nährstoffmäßig sollte ich eigentlich gut versorgt sein, ich achte generell auf meine Ernährung gerade in der Anfangsphase der Verletzung noch mehr. Ich bin Gelegenheitsraucher, welches ich aber nach der Verletzung erstmal komplett eingestellt habe für die ersten paar Wochen.
       
      Sorry für den Roman, aber ich wäre sehr dankbar um jeden Rat. 
      Grüße
    • By jo_eigner
      Hallo Zusammen !
      Ich habe jetzt schon seit mehreren Monaten Knieschmerzen im rechten Knie, die einfach nicht weggehen wollen. Ich bin zwar keine Physiotherapeut, aber ich glaube die Ursache zu wissen.
      Ich hoffe hier hatte jemand einen ähnlichen Fall und kann mir weiterhelfen, welche Therapie am sinnvollsten erscheint.
      Nun zu meinen Schmerzen:
      - Ich bin letzten Winter sehr oft Snowboarden gewesen und habe durch das Tiefschneefahren meinen rechten Oberschenkel sehr beansprucht und danach nie richtig gedehnt oder Ruhe gegönnt.
      - Nach einiger Zeit habe ich angefangen meinen Oberschenkel mit einer Blackroll wieder "weich" zu bekommen, was super funktioniert hat. Dabei ist mir durch abtasten des Muskels eine kleine Kugel- / Wulstförmige Verhärtung im Bereich des Muskelansatzes (beim Knie) aufgefallen. Nach einiger Recherche im Internet tippe ich auf den Muskel (vastus medialis obliquus), wo diese Verhärtung ist.
      - Der Schmerz ist im Bereich dieser Verhärtung und unterhalb der Kniescheibe empfinde ich auch Schmerzen.
      - Bei Kniebeugen ist diese Verhärtung deutlich zu sehen und gut tastbar. Es sieht dann fast so aus als hätte sich der Muskel an dieser Stelle verformt. (???)
      - Auf dem Bild ist diese "Verformung" leicht zu erkennen. ( Zum Vergleich habe ich mein linkes Knie auch fotografiert. )
      - Ich habe bereits ein MRT machen lassen, aber da wurde nichts gefunden, was der Auslöser für die Knieschmerzen sein könnte. (Meniskus, usw alles OK)

       
      Ich hoffe es kann mir jemand weiterhelfen.
      Viele Grüße Johannes

  • Beiträge

    • Hallo Freunde, sollte mein Thread hier falsch plaziert sein, bitte ich freundlich ihn an die richtige Stelle zu verschieben. Ich erhalte von meinem behandelnden Hausarzt, seit Jahren eine Heilmittelverornunng 13 "Maßnahme der Physikalischen Therapie"; Verordnung nach Maßgabe des Katalogs, angekreuzt Verordnung außerhalb des Regelfalls Verordnungsmenge 20x KG- Gerät. Indikationsschlüssel EX3b und ICD-10-Code I739 Gefäßkrankheit nicht näher bezeichnet; Funktionsstörungen durch Muskeldisbalance; -verkürzung Nun gibt es seit Januar die neue Heilmittelverordnung. Hierzu würde ich gerne von Euch wissen, wie die Sprechstundenhilfen bzw. der Arzt weiterhin die Verordnung als langfristiges Heilmittel kennzeichnet? Was muß hierzu auf der Verordnung vermerkt werden u. wo muß es notiert werden? Die Kostenübernahme wurde bereits vor langer Zeit durch die Krankenkasse bestätigt. Wie kann der Arzt auf der Verordnung kenntlich machen, daß sie sein Budget nicht belastet? Der Arzt wäre selbstverständlich bereit, mir weiterhin die entsprechende Menge an Behandlungen zu verordnen, allerdings scheitert das an der Software. Deshalb hat er mir nun zunächst ein Rezept mit 6 Einheiten ausgestellt. Wie ich gelesen habe gibt es wohl in begründeten Fällen weiterhin eine "Langfristverordnung", nur wie wird dies notiert?  Das Kreuz bei "Verordnung außerhalb des Regelfalls" u. die Kenntlichmachung einer "langfristigen Verordnung" fehlt. Ich hoffe Ihr könnt mir meine Fragen zur Ausstellung der neuen Heilmittelverordnung beantworten u. bedanke mich schon jetzt sehr herzlich. Mit freundlichen Grüßen Medvedev    
    • Sorry. Wir wissen leider auch nicht woran das liegt. Seit dem letzten Server update, sind viele Verknüfpungen verloren gegangen. Der Admin arbeitet daran☝️
    • Bei mir auch so und sehr oft...

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