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Reflexe


mrwatson

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Geschrieben

Hey.

Folgendes:
Es gibt ja verschiedene Fremdreflexe, zu denen ja auch die vegetativen Reflexe zählen...hier gibt es ja je nach dem verschiedene Reflexe: Viscero-Cutan, Cuti-Viszeral usw....

Beispiel:

Er fasst auf die heiße Herdplatte, verbrennt seinen Finger und zieht diesen zurück; darüber hinaus wird der Finder danach rot.

Von der Bezeichung her ist es doch jetzt sowohl ein somato-vegetativer Reflex, ein cuti-somatischer Reflex und eig. doch auch ein cuti-vegetativer Reflex(wobei es das von der Bezeichnung her nicht gibt soweit ich weiß)??!

Kann da jemand was dazu sagen bzw. mir weiterhelfen.

DANKE

Geschrieben

Hi,

ich glaube deine Einteilung trifft hier gar nicht zu. Temperaturreflexe sind meines Wissens sehr niedrig verschaltete Reflexe, die ja auch ein Kleinkind schon hat.
Das Vegetativum hat aber glaub gar nix damit zutun - da wär der Finger schon schwarz, bevor das lahme Ding merkt "aua heiß". Vermutlich wäre in diesem Fall die Nase eher alarmiert weils verbrannt riecht ;)

  • 10 months later...
Geschrieben

Der Cuti - viscerale Reflexbogen (Haut -> Organ) bezieht sich z.B. auf BG-Massage, in der dur über die Haut auf Organe einwirkst

LG Miro

Geschrieben

hallo,

das was du da bschreibst ist ein ganz normaler polysynaptischer reflex mit einem anschließenden gewebeschaden.

Polysynapitischer reflex = rezeptor zb. finger auf herdplatte und effektor ist die muskulatur die den arm von der herdplatte weg zieht, also rezeptor ist nicht auch der effektor,

Monosynaptischer reflex = rezeptor ist zb. die patellasehne die ja zum quadrizeps zählt. Wenn die einen schlag mit nem hammer bekommt löst dies eine kontraktion im quadrizeps aus. Sprich effektor gleich rezeptor :)

Geht auch komplizierter :)

Geschrieben

@koile...

danke für deine antwort.

was du beschreibst, ist aber der unterschied zwischen einem eigenreflex und einem fremdreflex ;)

monosynaptisch bedeutet, dass nur eine synapse zwischen rezeptor und effektor liegt, polysynpatisch, dass es mindestens zwei oder mehr sind. sagt ja schon der name...

aber trotzdem danke.

Geschrieben

Hi,
Schau doch erst, was passiert: Der Reiz wird von einem peripheren Nerven ins Hinterhorn geleitet, dort teils direkt auf die Vorderhornzellen geschaltet aber auch ins Seithorn mit seinen vegetativen Reflexbögen und dazu noch nach zentral geführt. Jede Ebene antwortet, da Verbrennung eine existenzielle und auch primitive, ursprüngliche Bedrohung für das Gewebe darstellt.
Die Hand zuckt zurück: Eigenreflex. Der Finger wird rot: vegetative Antwort. Du schüttelst ihn und nimmst ihn in den Mund, um den Reiz via Gate-Control zu überlagern und meistens rufst du: "Scheiße, verdammt!!!", was eine psychovegetative Reaktion darstellt.
Da "Soma" in der Übersetzung "Körper" bedeutet ist eigentlich die Cutis in diesem Wort schon enthalten. Es sind also nur Wortmodelle.
Ein "Viszerosomatischer" Reflex beispielsweise sagt aus, daß ein Organ eine Wechselbeziehung zum restlichen Körper unterhält. " Viscerocutan" ist da schon spezifischer, weil die Beziehung auf gleicher Ebene stattfindet: Vom Organ Magen (zB) zum Organ Haut. Gleiche Ebene findet sich auch bei: "Psychosomatisch" ( Seele - Körper ).
Das heißt:
Somato-vegetativ - Große Ebene auf mittlere Ebene
Cuti-somatisch - Kleine Ebene auf große Ebene
Cuti-vegetativ - Kleine Ebene auf mittlere Ebene.
Eine Ebene ist ein Regelkreissystem.
...so würd ich es sagen
Lg, Chris

Geschrieben

danke chris...

so in der art habe ich es auch vermutet. gibt eben viele verschiedene bezeichnungsmöglichkeiten, je nach auslegungssache...

aber so, wie du es beschreibst, finde ich es sehr treffend und danke dafür =)

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  • Beiträge

    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    
    • Gast Sba10985
      Hallo zusammen, ich habe seit etwa 2,5 Monaten Schmerzen im rechten Hoden und komme mit den unterschiedlichen Einschätzungen der Ärzte langsam nicht mehr weiter. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Beginn der Beschwerden: Als die Schmerzen angefangen haben, wurde beim ersten Arztbesuch ohne Ultraschall eine Nebenhodenentzündung vermutet (). Am nächsten Tag bin ich wieder zum Arzt gegangen. Dort wurde ein Ultraschall gemacht, und mir wurde gesagt, dass keine Nebenhodenentzündung zu sehen ist. Ich sollte zunächst 5 Tage abwarten. Nach diesen 5 Tagen bin ich wieder zur Kontrolle gegangen. Ein anderer Arzt hat mich untersucht und meinte dann, es sei doch eine Nebenhodenentzündung, weshalb ich Antibiotika für 10 Tage bekommen habe. Nach 7 Tagen Antibiotika wurde es jedoch nicht besser. Bei der nächsten Untersuchung wurde erneut Ultraschall gemacht und mir wurde gesagt, dass keine Nebenhodenentzündung vorliegt und auch kein urologisches Problem erkennbar ist. Weitere Untersuchungen: Danach wurden weitere Untersuchungen durchgeführt: MRT Becken → unauffällig MRT Lendenwirbelsäule → unauffällig neurologische Untersuchung → ohne Befund Blutwerte → unauffällig PSA-Wert → in Ordnung Auch ein Leistenbruch () wurde im Krankenhaus untersucht und ausgeschlossen. Verlauf der Schmerzen: Am Anfang waren die Schmerzen deutlich stärker als jetzt. Zum Beispiel: Beim Husten hat der rechte Hoden stark weh getan Wenn ich mich nach vorne gelehnt habe (z. B. am Waschbecken) hatte ich Schmerzen Sitzen war sehr schwierig Inzwischen ist es etwas besser geworden, aber die Beschwerden sind weiterhin vorhanden. In dieser Zeit hatte ich auch mehrere sehr starke Schmerzphasen, bei denen ich teilweise vor Schmerzen zusammengebrochen bin. Leiste / aktueller Stand: Mehrere Urologen konnten am Hoden selbst nichts Auffälliges feststellen. Bei der letzten Untersuchung hat ein Urologe beim Abtasten der Leiste direkt neben dem Hoden einen sehr schmerzhaften Punkt gefunden. Wenn dort gedrückt wird, entstehen starke Schmerzen. Im Ultraschall der Leiste konnte jedoch nichts Auffälliges erkannt werden. Der Arzt vermutet trotzdem, dass die Beschwerden von der Leiste kommen könnten und nicht direkt vom Hoden selbst. Zusätzlich habe ich teilweise brennende Schmerzen im Gesäß, überwiegend auf der rechten Seite. Mir ist außerdem aufgefallen, dass der rechte Hoden manchmal anschwillt und später wieder abschwillt. Meine Frage: Hat jemand hier schon einmal länger anhaltende Hodenschmerzen gehabt, bei denen letztendlich die Ursache in der Leiste lag, obwohl im Ultraschall nichts zu sehen war?   Ich wäre sehr dankbar für Erfahrungen oder Hinweise.

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