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Kann Bein nicht heben nach MPFL-Plastik

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Geschrieben

Hallo liebe Leute,

ich (m30) hatte vor 3,5 Wochen meine erste Knie OP (MPFL-Plastik). Und mir macht es etwas sorgen bzw. angst, dass ich mein Bein immer noch wirklich 0,0 mm heben kann, obwohl ich das Bein inzwischen gestreckt bekomme. Beim Strecken spannt sich mein Quadtrizeps zwar an, wenn auch nur sehr schwach, aber der vastus medialis (innerer Teil des Oberschenkelmuskels - weiß gar nicht ob ich das hier im Forum erwähnen muss😅) spannt so gut wie gar nicht. Beugen kann ich das Knie inzwischen fast auf 60°, etwas fehlt noch. Besitze eine Orthese die aktuell noch bei 30° Begung blockiert.
Physio habe ich nach der ersten Woche begonnen und mache auch jeden Tag Zuhause Übungen, aber das Heben will einfach nicht. Es fühlt sich so an, als könnte ich den Muskel nicht ansteuern.

Meine konkrete Frage wäre, wie eure Erfahrung so damit ist? Für mich einfach gerade nur die Vorstellung, dass wenn jetzt 0 geht, es in paar Wochen bisschen mehr gehen soll. Das Problem ist halt auch, dadurch dass ich 0 mm heben kann, kann ich das Heben auch nicht wirklich trainieren. 

Geschrieben

Kannst du dein Bein denn halten, wenn der Therapeut es anhebt ? Oft ist ein exzentrisches Training zu Beginn besser und der Muskel kann dann besser angesteuert werden. :) also Bein anheben lassen , versuchen das Bein zu halten und mit Hilfe langsam ablegen 

Geschrieben
Am 25.7.2022 um 12:50 schrieb Gast Melanie:

Kannst du dein Bein denn halten, wenn der Therapeut es anhebt ? Oft ist ein exzentrisches Training zu Beginn besser und der Muskel kann dann besser angesteuert werden. :) also Bein anheben lassen , versuchen das Bein zu halten und mit Hilfe langsam ablegen 

 

Danke für die Antwort.

 

Leider funktioniert das auch gar nicht. Habe das mit dem Physiotherapeuten ausprobiert und auch Zuhause immer wieder mit meinem anderen Bein versucht das operierte Bein hochzuheben und dann zu halten...leider aktiviert sich der Muskel gar nicht, sodass mein Bein theoretisch ohne widerstand einfach runterfallen würde.

 

Meine theoretische Überlegung war jetzt, dass wenn ich die 90° Beugung schaffe und auch im Winkel das Bein belasten kann, dass ich dann den Muskel ja trainieren könnte. Wie z.B. ganz leichte Beinpresse oder hinsetzen, denn wenn ich überlege, bei der Übung an der Wand zu sitzen, wird der Muskel ja auch sehr stark beansprucht.

 

Könnte meine Überlegung richtig sein?

Geschrieben

Solltest du es absolut nicht ansteuern können würde ich mich nochmal beim Operateur vorstellen der es operiert hat.
Der weiß was er gemacht hat - das kann dann nochmal überprüft werden.
Könntest du das Bein vorher anheben? Oder gab es da schon Probleme?
 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb JanPT:

Solltest du es absolut nicht ansteuern können würde ich mich nochmal beim Operateur vorstellen der es operiert hat.
Der weiß was er gemacht hat - das kann dann nochmal überprüft werden.
Könntest du das Bein vorher anheben? Oder gab es da schon Probleme?
 

 

Also zwischenzeitlich (nach der 3. Woche) hatte ich angerufen und um einen Termin gebeten und dabei das Problem geschildert. Die Assistentin hatte darauf den Operateur gefragt und dieser meinte es sei normal und kann bis zu 6 Wochen dauern. Ich hab am 11.08. meinen nächsten Kontrolltermin, aktuell sind genau 30 Tage vergangen. Warten oder lieber nochmal anrufen und auf einen früheren Termin pochen?

 

Generell schätze ich den Operateur (Spezialist für Knie und Schulter) nach den Gesprächen sehr kompetent ein und einen guten Ruf hat er im Rheinmaingebiet unter Orthopäden auch. Laut Homepage bis zu 1000 operative Eingriffe pro Jahr. 

 

Vor der OP konnte ich ganz normal alles machen (bis zu 80kg Kniebeugen bei 70kg Körpergewicht).

Geschrieben

Dann würde ich die 6 Wochen warten und auf den Kontrolltermin warten.
Er hat dafür die Verantwortung.
Ich bin noch nicht ganz schlüssig was "Bein heben" genau gemeint ist? Welche Bewegung - dass du das Knie in Rückenlage nicht ranziehen kannst oder auch im sitzen den Oberschenkel nicht heben kannst?
Aber hast alles getan und würde die 2 Wochen mir jetzt einen gemütlichen machen und Oberkörper und das andere Bein trainieren.
 

Geschrieben

Morgen!

Also das ist die Frage Jan. ist es der Hüftbeuger der schwach ist oder der Quatriceps? Ich tippe da eher auf den Quatriceps.

Also wenn der Quatriceps noch so schwach ist würde Ich ersteinmal mit Elektrotherapie arbeiten. Es gibt Ströme, die lassen den Muskel anspannen und zur selben Zeit hilft man aktiv mit. Der Strom unterstützt den Pat. quasi den Muskel anzusteuern. Nachdem sich der Muskelwert von 2 auf 3 verbessert hat kann man mit akivem Training beginnen.

Geschrieben

Vielen Dank für Eur Antworten.

 

Am 27.7.2022 um 23:11 schrieb JanPT:

Dann würde ich die 6 Wochen warten und auf den Kontrolltermin warten.
Er hat dafür die Verantwortung.
Ich bin noch nicht ganz schlüssig was "Bein heben" genau gemeint ist? Welche Bewegung - dass du das Knie in Rückenlage nicht ranziehen kannst oder auch im sitzen den Oberschenkel nicht heben kannst?
Aber hast alles getan und würde die 2 Wochen mir jetzt einen gemütlichen machen und Oberkörper und das andere Bein trainieren.
 

 

 

Mit Beinheben meine ich wirklich das gestreckte bzw. angewinkelte Bein hochzuheben. Beim liegen sowie Sitzen geht das gar nicht. Das Bein ranziehen im liegen geht soweit, bis das Knie halt blockert (bis ca. 60° aktuell). Ich warte jetzt etwas noch und mache halt meine Übungen brav weiter.

 

Am 30.7.2022 um 11:19 schrieb bbgphysio:

Morgen!

Also das ist die Frage Jan. ist es der Hüftbeuger der schwach ist oder der Quatriceps? Ich tippe da eher auf den Quatriceps.

Also wenn der Quatriceps noch so schwach ist würde Ich ersteinmal mit Elektrotherapie arbeiten. Es gibt Ströme, die lassen den Muskel anspannen und zur selben Zeit hilft man aktiv mit. Der Strom unterstützt den Pat. quasi den Muskel anzusteuern. Nachdem sich der Muskelwert von 2 auf 3 verbessert hat kann man mit akivem Training beginnen.

 

Mein Hüftbeuger funktioniert problemlos würde ich behaupten. Es ist eindeutig der Quadtriceps, genauer der vastus medialis. Das mit der Elektrotherapie ist eine gute Idee. Ich hatte in irngendeiner Nacht in der 3. postop Woche bisschen Panik (zu viel im Internet rumgelesen :D) und mir spontan ein EMS/TENS Gerät bestellt und mache dies seitdem (3x pro Tag ca. 30 min). Aber kam bisher nicht auf die Idee während des EMS aktiv mitzuarbeiten. Zudem habe ich das Gefühl, dass so langsam der vastus medilias um paar mm anspringt, kann zwar nicht heben, aber es fühlt es zumindest so an, als würde er sich ganz leicht anspannen. Habe dies Hoffnung, dass sobald stärker in die Kniestreckung gehen kann, dass dann wieder alles klappt. Aktuell geht zwar durchstrecken, aber dabei wird ja die Kniescheibe zum Körper nach oben gezogen und das geht noch nicht ganz schmerzfrei.

 

Was bedeutet genau "Nachdem sich der Muskelwert von 2 auf 3 verbessert hat kann man mit akivem Training beginnen."?

 

Geschrieben

Sorry, die Muskelwerte werten wie folgt bezeichnet. Abkürzung Mufu

Mufu 1 = Keine Muskelaktivierung, höchstens ein Zucken des Muskels

Mufu2= Die Extremtät kann nur bewegt, angehoben werden wenn sie passiv unterstütz wird. entweder von einer zweiten Person die die Bewegung mitmacht oder durch eine Unterlage. Beim Arm können die Patienten ihren Arm auf dem Tisch rutschen lassen.

Mufu3= Die Patienten können ihren Arm aktiv gegen die Schwerkraft heben. Kraft ist aber noch nicht drin

Mufu4=Die Patienten können gegen einen Widerstand anspannen, die Kraft ist aber noch zu schwach

Mufu5=Volle Kraft

 

Ein Tensgerät dient eigentlich nicht der Muskelaktivierung sondern wird oft verschrieben als Alternative zum Schmerzmittel. Tens ist soz. ein Strom der bei Schmerzen eher eingesetzt wird.

Aber in der Physiotherapie gibt es da spezielle Ströme dafür. Das ist eine wirklich gute Anwendung. Es kommt übrigens oft vor daß der Vast. med. noch nicht angesteuert werden kann. Aber hier wäre eine Elektrotherapieanwendung wirklich sinnvoll und wichtig. Du wirst sehen wenn du ein Rezept hast daß das nach ein paar Einheiten besser geht.

  • 6 months later...
Geschrieben
Am 21.7.2022 um 23:30 schrieb Gast Jyn:

Hallo liebe Leute,

ich (m30) hatte vor 3,5 Wochen meine erste Knie OP (MPFL-Plastik). Und mir macht es etwas sorgen bzw. angst, dass ich mein Bein immer noch wirklich 0,0 mm heben kann, obwohl ich das Bein inzwischen gestreckt bekomme. Beim Strecken spannt sich mein Quadtrizeps zwar an, wenn auch nur sehr schwach, aber der vastus medialis (innerer Teil des Oberschenkelmuskels - weiß gar nicht ob ich das hier im Forum erwähnen muss😅) spannt so gut wie gar nicht. Beugen kann ich das Knie inzwischen fast auf 60°, etwas fehlt noch. Besitze eine Orthese die aktuell noch bei 30° Begung blockiert.
Physio habe ich nach der ersten Woche begonnen und mache auch jeden Tag Zuhause Übungen, aber das Heben will einfach nicht. Es fühlt sich so an, als könnte ich den Muskel nicht ansteuern.

Meine konkrete Frage wäre, wie eure Erfahrung so damit ist? Für mich einfach gerade nur die Vorstellung, dass wenn jetzt 0 geht, es in paar Wochen bisschen mehr gehen soll. Das Problem ist halt auch, dadurch dass ich 0 mm heben kann, kann ich das Heben auch nicht wirklich trainieren. 

Hallo. 

Ich hatte genau das gleiche Problem. 

Ich sollte mich gedulden und viel Physiotherapie machen...

Jetzt 1.5 Jahre später weiß ich , ich habe durch den Schmerzkatheter einen Nervenschaden und werde mein Bein nie wieder heben können. 

Auch Treppen laufen ist nicht mehr möglich und hocken zum Beispiel geht auch nicht mehr. 

Ich hoffe dir geht es mitlerweile besser und du hast nicht das selbe Problem. 

 

Liebe Grüße 

  • 4 months later...
Geschrieben

Hallo Jyn ,

Ich hatte am 11.5 die MPFL-Ersatz OP und mir geht es genau wie dir. Im Liegen oder Strecksitz ist das Bein kein mm zu heben. Im Sitzen mit großer Anstrengung ggf. 3 cm. Ich habe im Knie das Gefühl als würde ein Kloß drinnen stecken. Der Operateur meinte, dass wäre nach der OP manchmal so, aber das würde sich wieder geben. Wie ist es mittlerweile bei dir und was hast du gemacht um den Oberschenkel wieder ansteuern zu können?

Danke für die Antwort.  LG

  • 3 months later...
Geschrieben

Hallo liebe Leute,

 

habe vor gut 9 Tagen meine MPFL Operation gemacht und habe jetzt echt Angst bekommen. 
Habe genau das gleiche Problem: im liegen oder im Strecksitz bekomme ich einfach mein Bein nicht einen Millimeter hochgehoben, keine Chance. 
 

Könnt ihr vielleicht von euren Erfahrungen mittlerweile berichten?

 

Danke und viele Grüße

Geschrieben

Guten Abend Gast NB. Die Operation ist ja erst 9 Tage her. Da kann man noch keine Wunder erwarten. Wichtig ist am Ball zu bleiben, sich das Knie von den Kollegen behandeln zu lassen und nach der Ursache zu schauen. Die Ursache könnte ein Streckdefizit des Kniegelenkes sein da eine Streckung nach der Op manchmal nicht erlaubt ist und somit die Kapselanteile und hintere Beinmuskulatur verkürzt. Das geht relativ schnell und auch der Quatriceps kann dann nicht gut aktiviert werden. Außerdem könnte es sein dass der Quatriceps einfach abgebaut ist. Dies lässt sich aber mit Physio gut in den Griff bekommen. Man muss aber Geduld haben. 6 Wochen mind. kann das ganze schon dauern. Ich glaube nicht daß da ein Nervenschäden dahinter steckt.

l.g.

  • 1 month later...
Geschrieben

Ich hatte meine MPFL OP vor 5 Monaten, inkl. Knorpelreparatur hinter Kniescheibe und an Oberschenkelknochen. Da sie ja am Quadtriceps manipulieren, ist es normal, dass dieser anfangs nicht aktiviert werden kann. Bei mir hats auch 6 Wochen gedauert, bis ich das Bein heben und halten konnte (unter Schmerzen). Dieses Wochenende war ich das erste Mal leicht Joggen und die Beugung ist fast vollständig möglich. War aber ein weiter und harter Weg, hatte ich so nicht erwartet... 😉

Ps.: Immer gegen die Schmerzen antrainieren, fühlt sich manchmal an, wie ein Arm auf dem man eine Nacht geschlafen hat. Standschäden vermeiden!

  • 1 year later...
Geschrieben

Hallo Jan, ich habe gerade das selbe Problem wie du damals hattest. Ich kann jetzt, 5 Wochen nach der MPFL-Plastik, mein Bein nicht ausstrecken. Vom Hüftbeuger her ist alles ok, aber mein Unterschenkel hängt einfach nur so rum. Das macht mir ziemlich große Angst, da hier auch jemand geschrieben hat, dass es einen Nervenschaden bei der OP gab und ein bleibender Schaden entstanden ist.

Meine Frage ist nun, wie ist es bei dir damals weiter gegangen? Hat sich das Problem irgendwann erledigt? Wie hast du den betroffenen Muskel aktiviert?

Du würdest mir mit deiner Antwort sehr weiterhelfen...

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Hallo. 
 

Ich hatte meine OP am 07.01. und habe das selbe Problem. 
 

Hatte gestern meine Kontrolle im Krankenhaus und die Ärztin war nicht sonderlich erstaunt deswegen. 
 

Mein Bein kann ich bis zu 130 grad abbiegen. 
 

Hoffe ich konnte dich bisschen beruhigen. 
War auch sehr unsicher deswegen.

 

Liebe Grüße

Melanie

  • 1 month later...
Geschrieben

Hallo 

Meine Freundin hat das selbe Problem ist jetzt von 6 Wochen Operiert worden Mpfl-plastik mit Quadrizepssehne und der Fuß lässt sich auch noch nicht anheben jetzt hat sie Angst das sie Nervenschäden hat durch die OP 

Wie habt ihr das geschafft das ihr das Bein wieder anheben könnt 

Lg Marcel 

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Gast
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    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
    • Gast Johannes
      Hallo,   hab seit ein paar Tagen so brennende Schmerzen über, am Beckenkamm. Auf der einen Seite mehr als auf der anderen.   Hauptsächlich beim nach vorne beugen und Rotieren und wenn ich zur Seite neige, dann aber auch nicht immer.   Kann jetzt nicht ausmachen, warum und woher.   Was könnten da Ursachen sein? Könnte ich das selbst testen?   Was könnte evtl. helfen?   Danke.   Gruß
    • RICHTIG! Das bedarf einer manualtherapeutischen Behandlung um das Problem zu lösen. Schwindel und Kopfschmerzen wären nochmal ein Hinweis wo unserer Hypothese nochmal bestätigen daß deine Beschwerden von der oberen HWS, eher dem Atlas kommen. Bandscheibe denke Ich nicht, die würde keinen Schwindel auslösen. Da Schwindel, N.Vaguskompressionen von den ersten beiden Halswirbel kommen kann es die Bandscheibe nicht sein, denn zwischen 1. und 2.Halswirbel gibt es keine Bandscheibe. Deine Schwindel beschwerden kommen daher daß durch eine Atlasverschiebung (1.Halswirbel) die Art.vertebralis komprimiert wird. Diese versorgt das Kleinhirn. Die Beschwerden dürften somit schlimmer werden bei Kopfüberstreckung. Eine reine Massage gerade am Hinterhaupt ist gut, aber zu als Therapie zu wenig. So wie Ich das sehe sollte sich um deinen Atlas, ggf. Axis (C2) gekümmert werden. Der kann verdreht, zur Seite oder/und nach vorne verschoben sein. Aufjedenfall brauchst Du ein Rezept für eine Manuelle Therapie um das Problem zu lösen. In der Praxis aufjedenfall nachfragen ob sich jemand mit dem Atlas auskennt. # L.g.

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