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annajule

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Gast
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  • BeitrĂ€ge

    • ...das klingt alles wirklich sehr gut und es wĂ€re schön, wenn das auch so funktionieren wĂŒrde aber das ist alles PR, Ă€hnlich dem L&B Konzept. Es gibt massig Videos im Netz, die neue "Methoden" oder Therapien erfinden um "Klicks" zu bekommen. Man darf sich nicht blenden lassen und alles glauben. Wenn du nĂ€mlich genau schaust und recherchierst, wirst du feststellen, dass es keine evidenzbasierte Studien darĂŒber zu finden sind. Oder andere Ärzte und Therapeuten, die diese Methode befĂŒrworten. Es mag schon sein, dass es dem einen oder anderen Patienten das AushĂ€ngen Linderung oder Schmerzfreiheit verschafft, das wird aber die Minderheit sein. Diese Gruppe litt auch sicher nicht an einem klassischen Impingement. Eher an einer Blockade der 1. Rippe oder der Clavicula, die sich durch das "hĂ€ngen" langsam löst. Diese Anwendung ist auch nicht fĂŒr alle Schultertypen geeignet, vor allem nicht ohne einem ordentlichen Befund.   Wissenschaftlich gesehen ist ja so: Man unterscheidet zwischen der primĂ€ren und der sekundĂ€ren Form des subakromialen Impingementsyndroms. Das primĂ€re subakromiale Impingementsyndrom entsteht durch strukturelle VerĂ€nderungen mit mechanischer Einengung im subakromialen Raum. Dies ist einerseits bedingt durch knöcherne Einengungen (Outlet-Impingement) und andererseits durch knöcherne Fehlstellungen oder eine Volumenzunahme der subakromialen Weichteile, zum Beispiel bei Bursitis subacromialis oder einer Verkalkung der Sehne. Das sekundĂ€re subakromiale Impingement entsteht durch funktionelle Störungen der Humeruskopfzentrierung, wie muskulĂ€re Dysbalancen, was zu einer pathologischen VerĂ€nderung des Rotationszentrums bei der Elevation und somit zur Weichteileinklemmung fĂŒhrt. Außerdem gibt es Schulterschmerzen, die gar nicht von der Schulter selbst herrĂŒhren, sondern durch funktionelle VerĂ€nderung der HWS (C5-7) oder einem Engpasssyndrom (ScalenilĂŒcke) oder Kompression durch eine verschobene 1. Rippe.   Du siehst, man sollte eine gut klingende, neu erfundene Therapieformen erst mal hinterfragen!
    • Guten Abend Constantin! Das du soviel trainierst ist sehr gut. Bei dem Duchenehinken bedarf es aber einem gezielten Training.  Man kann sĂ€mtliche Muskeln aufbauen und das mit dem Hinken  könnte trotzdem nicht besser werden. Betroffen sind da  die kleinen Glutaen. Das sind die GesĂ€ĂŸmuskeln die unter dem  Glutmax, also unserm Po liegen. Deren Funktion ist die HĂŒftaußenrotation, Extension und Abduktion. Den Muskel aber nur in seiner Funktion, also Bewegung zu trainineren ist nur ein Teil des Trainings. Die eigentliche Funktion oder Wirkungsweise kommt in der Standbeinphase, hier werden die kl.Glutaen gebraucht. Deshalb ist es auch wichtig einige Übungen auch in der Standbeinphase zu machen und nicht alles nur an den GerĂ€ten. Außerdem sollte der Fokus nicht immer nur auf das Muskelaufbautraining gerichtet sein sondern auch Koordinative Übungen im Training zu integrieren. Das sind z.b.StabiĂŒbungen auf einer Instabilen Unterlage im 1 - Beinstand. Desweiteren sollte auch ein korrigiertes Training durchgefĂŒhrt werden mit einer Gangschule um dieses falsche Bewegungsprogramm mit Hinkmechanismus umzuprogrammieren. Das ganze wĂŒrde damit aus 3 Teilen bestehen. 1.Training der kleinen Glutaen. Eine gute Möglichkeit das ganze im Alltag zu integrieren wĂ€re hier, Du stellst dich mit dem betroffenen Bein auf eine Treppenstufe. Das Andere ist frei in der Luft. Die Beine sind gestreckt. Nun bewegest du das freie Bein nach unten und ziehst es mit der HĂŒfte wieder nach oben. Damit wird auf der Anderen Seite mit der schwachen HĂŒftmuskulatur die kl.Glutaen gekrĂ€ftigt. Die Knie dabei aber nicht strecken, die Bewegung kommt aus der HĂŒfte. Ansonsten kuck doch einfach mal auf Youtube da gibt es bestimmt zahlreiche Videos dafĂŒr.   2. Ein Stabitraining z.b. auf dem Trampolin einer Schaumstoffmatte oder man rollt eine Decke zusammen und versuchen sich auf dem betr. Bein 5-10 sec. halten. 3. das Gangbild korrigieren in dem man die Phasen des Ganges einzeln beĂŒbt, v.a. die Standbeinphase. Das funktioniert in dem man sich in die Schrittstellung hinstellt, betr. Bein steht vorne. Nun verlagerst du das Gewicht nach vorne und hebst das nichtbetr. Bein (Spielbein) nach vorne oben. Darauf schauen daß die Beinachse passt und man nicht abtrifftet . Als Steigerung kann man wieder eine instabilie Unterlage unter das betr. Bein das vorne steht legen. Am besten wenn du das mit einem Therapeuten beĂŒbst. l.g.
    • Gast FFPT
      ich sehe das anders, als der Kollege Gianni. 😉   Freu mich auf kollegiale Diskussion.   Gruß
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