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Verkürzte Brust-Muskeln lockern / Sonderfall

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Geschrieben

Hallo liebe Community,

 

leider habe ich in jungen Jahren (19-26) völlig falsch meine Brust trainiert. (Viel Gerätetraining, Schulterblätter beim Ausführen nicht in korrekter Positionen, Ausführungen nach vorne gebeugt. z.B. Butterfly-Maschine max. Gewicht + Verstärkung, Fliegende mit 30 kg pro Seite, usw. Ich weiß ziemlich bescheuert! Hinterher ist man leider immer oft schlauer.)

 

Die komplette Brust (major, minor) ist in unterschiedlichsten Winkeln, in alle Richtungen verkürzt und wird nun seit einigen Jahren versucht von mir zu dehnen. Das Problem ist, dass der Muskel richtig "zu" ist. (Ich glaube so lautet der Fachjargon) Und zusätzlich Das ist sogar so weit gewesen, dass ich die Antagonisten am Rücken/hintere Schulter nicht richtig erreiche, Ausprägung der Muskulatur vorne 80 % und hinten 20 %.

 

Etwas besser wurde es, als ich begonnen habe in die Gegenrichtung (gleicher Winkel) mit schwereren Gewichten zu dehnen und vorher die Brust mit der Muskel Massage Gun bearbeite . Das jahrelange dehnen auf dem Boden, an der Wand, Yoga, Pilates und Physiothreapiebesuche haben 0 gebracht. (Dort wurden mir von diesen Maßnahmen mit schweren Gewichten zu dehnen, abgeraten)

 

Ein Freund der sich mit der Materie etwas auskennt, hat mir folgendes zusammengefasst: "Normotonisierung des pectoralis major mit Schwerpunkt pars clavicularis inklusive ansatzatzsehne. Erarbeitung/Verbesserung der scapulathorakalen Anbindung"

 

Kennt jemand von euch einen vergleichbaren Fall, Tipps und Tricks wie ich den Muskel besser gelockert und gedehnt bekomme? (Wärme, Kältebehandlungen,...)?

 

Lieben Dank vorab,

 

Flo

Geschrieben

Genau so würde Ich es machen Gast Flo!😉

Im Prinzip vorne Dehnen und die Rückseite des Oberkörpers kräfitigen.

Brustmuskulatur am besten jeden Tag dehnen. Dur musst aber jetzt nicht alle drei Anteile dehnen das ist  zuviel Aufwand.  Das geht gut zwischen den Türbacken. Einfach die Arme bis 90 grad und dann lehnst du dich rein. Am besten in Schrittstellung. Und die Schulterblattfixatoren (Romboideen) und die rückenmuskulatur stärken.

Wenn du das nächste mal deinen Pectoralis dehnst denk daran deine Schulterblätter hinten am Rumpf erst zu fixeren um dieser Problematik entgegen zu wirken

Geschrieben

Hey, ich geb meinem Kollegen erstmal vollkommen recht.
Schade dass soviele Therapien nichts gebracht haben - erstmal würde ich dir empfehlen, jemanden über deinen Trainingsplan gucken zu lassen, dass du dir nicht noch eine Dysbalance reintrainierst.
Dann dehne deinen pec. major - den minor kannst du nicht dehnen, da muss man manuell ran - das kannst du auch mit einem kleinen Ball machen und den auf den Muskel legen und gegen die Wand drücken.
Der kleine Brustmuskel sitzt so 2-3 fingerbreit neben deiner bizepssehne
er kommt vom Rabenschnabelfortsatz und zieht zur 2-3 Rippe - wenn der fest ist, hält er deine Scapula und Schultergürtel vorn und bringt dich weiter in eine Dysbalance.
Das solltest du auch versuchen etwas zu normalisieren.
Ansonsten weiterhin viel Erfolg

Und denk immer dran, im Training bleibt das Ego vor der Tür ;)

LG

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Rai
      Hallo, Ich habe am rechten Knie einen Riss des Innenmeniskus, der jedoch konservativ behandelt wird und aktuell halbwegs okay ist von den Beschwerden. Nun ist jedoch beim selben Knie ein neues Problem aufgetreten. Ich bin vor ein paar Wochen etwas schneller gegangen und hatte plötzlich einen extremen Stich im rechten Knie, konnte danach gar nicht mehr richtig laufen. Ich war auch beim Orthopäden, der herumgetastet und einen Ultraschall gemacht hat (aufgrund einer bestehenden Schwangerschaft lehnt der Orthopäde eine MRT konsequent ab und hat deshalb direkt einen Ultraschall gemacht). Er meinte, dass mein Fibulaköpfchen blockiert ist und man im US am Köpfchen Flüssigkeit von der Reizung sieht. Ich solle eine Bandage tragen. Ich habe dann die Bandage auch brav getragen, hatte jedoch das Gefühl, dass diese die Schmerzen oft eher verstärkt hat. Ich war dann diese Woche erneut beim selben Orthopäden, weil die Schmerzen nicht auszuhalten waren und ich Angst hatte, dass hier etwas Gröberes vorliegt, was ggf. operiert werden müsste. Er hat nochmal einen US gemacht (Flüssigkeit ist noch immer da) und richtig "herumgeruckelt" am Knie und plötzlich war es viel leichter. Er hat also wahrscheinlich die Blockade des Fibulaköpfchen gelöst. Er hat mir Physiotherapie verschrieben (Indikation: "Fibulaköpfchenblockade mobilisieren"), da habe ich aber noch keinen Termin bekommen. Es war jetzt drei Tage viel, viel besser mit den Schmerzen, aber heute bin ich die Treppen hinuntergegangen und zack, der Schmerz (Stich im Knie und nach unten hin zum Sprunggelenk ausstrahlendes Ziehen) ist wieder voll da. Ich bin richtig verzweifelt - es kann doch nicht sein, dass ständig dieses blöde Fibulaköpfchen blockiert?! Was kann ich denn selbst machen, um die Blockade zu lösen und zu verhindern, dass das ständig wieder passiert? Wenn jetzt bald auch noch bei fortschreitender Schwangerschaft das Gewicht steigt und die ganze Muskulatur und Körperhaltung etc. sich verändern, wird das ja wohl eher schlechter als besser werden?  Hat jemand irgendwelche Tipps, was ich machen kann? 🥲 Vielen Dank!
    • Hallo Phillip. Leider ist das schwierig dir so helfen zu können und wir  kommen eigentlich nicht weiter. Ich könnte dir da viele Ursachen aufzählen was sein kann, was man sich anschauen sollte. Solange Ich dich nicht gesehen habe und befundet kann Ich Dir leider auch nicht sagen was sinnvoll ist, da es immer der Gesammteindruck ist und sich alle maßnahmen, -zusammenhänge daran orientieren was Ich als Therapeut festgestellt hab. Ich habe schon Patienten aus dem Physioforum hier gehabt die zu Mir persönlich gekommen sind. Wenn sie weiter weg kamen haben die sich hier in der Region ein Hotel genommen.  Gruß Thomas
    • Huhu, ich hab mich mal hier angemeldet weil ich genau die gleichen Probleme habe.   Nach ISG einrenken ging der Spaß los. Gesäßschmerzen, Genitalschmerzen, Muskelschmerzen um das Becken. Manchmal Rückenschmerzen.   Bin bei gefühlt 20 Ärzten und Krankenhäusern gewesen. Die finden nix. Nur eine Bandscheibenvorwölbung S1 L5 und minimal L4 L5. Sollte aber nicht davon kommen.   Kann nicht mehr arbeiten und gehe gefühlt allen Leuten auf die Nerven damit.   Ich hatte da einen Beitrag in einem Forum entdeckt der sich mit meinen Beschwerden deckt.  Leider hat diese Person dort nicht mehr berichtet wie die Sache ausgegangen ist. Link: https://www.medizin-forum.de/phpbb/viewtopic.php?t=129100   Hab keine chronische Darmerkrankung.

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