Jump to content

Dieses Thema bewerten

Recommended Posts

Hallo ,
Wie es dem Titel bereits zu entnehmen ist, habe ich mich bei der IB medizinischen  Akademie für einen Ausbildungsplatz als Physiotherapeutin beworben. Jetzt habe ich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten und wollte hier im Forum mal nachfragen ob mir jemand genaueres über den Ablauf des Vorstellungsgespräches sagen kann?  Ich weiß bereits, dass es einen praktischen Teil geben wird da ich von der Ausbildungstelle darauf hingewiesen wurde Sportklamotten mitzunehmen aber mehr weiß ich noch nicht. Was ich gerne wissen würde:
1) wie genau ist das Vorstellungsgespräch gegliedert? Gibt es einen praktischen Teil, einen persönliches Gespräch oder auch einen schriftlichen Test etc?
2) brauche ich irgendwelche Vorkenntnisse   in Anatomie, Biologie oder ähnlichem?
3)werden im Gespräch nur "Standardfragen" (warum ich diese Ausblidung gewählt habe etc) gestellt oder auch andere? Wenn ja welche?
4) wie sieht der praktische Teil aus?
5) habt ihr noch andere Tipps?
6) befindet sich eine/r von euch vielleicht zufällig gerade in der Ausbildung bei der IB und kann mir sagen wie es ihr/ihm so gefällt und wie der Unterricht so ist?

Vielen Dank im Voraus!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Zespri,

Ich kann dir von meinen Erfahrungen bei Vorstellungsgesprächen bzw. Bewerberaufnahmeverfahren im Allgemeinen an verschiedenen Schulen berichten. Die, an der ich seit 2 Jahren meine Ausbildung absolviere war bis vor der Übernahme/  Angliederung an ein kommunales Krankenhaus ebenfalls eine IB Akademie. Die Aufnahmeverfahren sind über die Jahre hinweg sehr ähnlich geblieben.

Zu deinen Fragen:

1) Bei uns gab es einen schriftlichen Theorieteil, einen praktischen Test und ein persönliches 4 bzw. 6 Augen Gespräch mit Schulleitung und einer Person aus dem Vorstand des Klinikum. Zur Gliederung kann ich nur sagen, dass bei uns eine Art Voreinteilung gab, wann welche Gruppe mit welchem Teil dran ist. 

2) Bei dem schriftlichen Test wurden bei uns meiner Meinung nach verhältnismäßig wenig spezifisch medizinisch/ biologisch abgefragt, sondern eher im Bereich Allgemeinwissen (1- 2 Medizin/Biologie Fragen, Deutsch - Fragen zu Literaturklassikern, eine Matheaufgabe - einfacher Dreisatz, Geschichte etc.). Insgesamt gut machbar. Zusätzlich zu dem schriftlichen Test wurde die Merkfähigkeit getestet. Uns wurde ein medizinischer Text vorgelesen, dessen Inhalt, man innerhalb von 2-3min schriftlich wieder geben sollte. Alles aber durchaus machbar. Fazit: Anatomie und Biologie kann die sehr hilfreich sein, ist denke ich aber nicht zu erwarten dass du davon bereits im Vorfeld viel beherrschst.

3) Bei mir wurden ein paar der klassischen Fragen gestellt. (Warum Physiotherapie ? Wo sehen Sie sich in 10 Jahren ? Was denken Sie könnte sich als schwierig erachten und wie würden Sie versuchen damit umzugehen?) Ich kenne aber auch von anderen Schulen Fragen wie: Sie behandeln ein Kind, welches bereits vor der Behandlung weint, wie gehen Sie damit um? Also können theoretisch auch solche Fragen mal aufkommen.

4) Der praktische Teil bestand bei uns aus: Bewegungsabfolgen mit Kegeln (Abfolge wird vorgemacht und du musst sie korrekt nachmachen), Pezziballübungen aus dem Bereich FBL, Massagegriffe nachmachen, PNF Muster an Mitbewerbern durchgehen (wurde alles vorgemacht - wird nicht als Wissen vorausgesetzt [ PNF sind Bewegungsmuster], Anleitung mit verschiedenen Gehvarianten an UAGST (wurde auch erst gezeigt und du sollst es dann deinen Gegenüber erklären), eine Gruppenaufgabe bei der aus verschiedenen Materialien (Stube, Bälle, Kegel) ein Fantasie-Objekt gebaut werden sollte um deine Teamfähigkeit und Kreativität zu testen.

5) Allgemeine Tipps meinerseits: Augenkontakt suchen und halten, nicht aufgesetzt sondern natürlich,offen und oft Lächeln, nicht schüchtern sein und offen ansprechen wenn Dinge unklar sind - Kommunikation ist alles, verstelle dich nicht und sei du selbst - dein Charakter kann fehlende Referenzen wettmachen.

6) Mir gefällt die Ausbildung sehr gut, ist einfach auch ein genialer Beruf. Mal ein Beispiel für dich was unseren Alltag betrifft: 1. Jahr ist komplett schulisch - von 8 bis halb 5 mit Pausen nur Schule mit Theorie und Praxis (üben untereinander), ab dem 2. Jahr Praktikumseinsätze in 3 verschiedenen Kliniken. ( vormittags im Einsatz bis zu 5 eigene Pat. (alleine selbstständig behandeln - Nachmittags dann Schule wie gehabt.) Die Qualität des Unterrichts ist immer vom Dozenten abhängig - also kann das von Schule zu Schule bzw. Von Fach zu Fach stark variieren. Ich bin mit meiner Ausbildung im großen und ganzen zufriedenen. Könnte natürlich manchmal in bestimmten Fächern besser sein aber ja wie gesagt, ist schon okay.

LG und viel Erfolg :)

bearbeitet von leika
  • Like 1
  • Danke 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Guten Abend,

ich habe einen Großteil meiner Ausbildung auf der IB verbracht.

Zu deiner ersten Frage:
Wie es heute ist, kann ich dir nicht sagen - 2012 bei mir war es so:
Wir saßen im Sportraum in einem Stuhlkreis von 4 Leuten + Schulleiter und stellv. Schulleitung
Zuerst die üblichen Fragen warum du dich für die Ausbildung entschieden hast?
Sportliche Hobbies, Allgemeine Interessen etc.
Dann sollten wir einige Griffe ansehen und nachmachen, aneinander.

Der praktische Teil bestand daraus einen Hindernisparkour durchzuspielen, ein paar Geschicklichkeitsgeschichten.
Alles in allem vielleicht gesamt 1h.
 

zu deiner zweiten Frage:
Einige Lehrer waren einsame Spitze, dort hat lernen Spaß gemacht - bei anderen hast du dich verloren gefühlt.
Alles in allem konnte man gut lernen, wurde gut gefordert.

Meine persönliche Einschätzung
Ich musste meine Ausbildung abbrechen und habe sie in der Akademie der Gesundheit beendet und fand es dort etwas sozialer und mochte die Vielfalt dort mehr. Heute würde ich sie dort machen.

LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank an euch beide, eure Antworten haben mir sehr weitergeholfen!  Jetzt ist mir allerdings noch eine Frage eingefallen. Ist vielleicht etwas persönlich aber mich würde interessieren wie ihr finanziell während  der Ausbildung über die Runden gekommen seid? Bei mir ist es nämlich so, dass ich mir eine eigene Wohnung/WG such müsste da die Schule zu weit von meinem Elternhaus entfernt ist. Ich habe vor Schüler-Bafög zu beantragen und mir einen Job auf 450€ Basis zu  suchen, da ich bezweifle, dass das Schüler-Bafög ausreichen würde.  Vielleicht könnt ihr mir ja erzählen wie das bei euch oder bei euren Klassenkameraden so lief:)


Und wisst ihr zu zufällig wie das mit der Bafög Rückzahlung abläuft? Denn soweit ich weiß, handelt es sich um einen Vollzusschuss also müsste man nichts zurückzahlen aber jetzt habe ich gelesen, dass Akademien und höhere Fachschulen eine Ausnahme bilden und man dort wie beim Studierenden Bafög die Hälfte der Förderung zurückzahlen muss (maximal aber nur 10.000€) .. jetzt bin ich mir nicht ganz sicher unter welche Kategorie Schulform die IB fällt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ein Teil wurde durch meine Eltern finanziert, ein anderen Teil habe ich bezahlt und dafür einen Bildungskredit aufgenommen.
Mir wurde bafög nicht gestattet.

Meines Wissens nach musst du die Hälfte davon zurückzahlen.
Habe mich aber nie näher mit befasst und nur von anderen gehört.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Kommentare

Du kannst direkt kommentieren und dich später erst registrieren. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.




  • Gleiche Inhalte

    • Von Melanie.st
      Ich würde mich über Erfahrungsberichte freuen, von denjenigen die nach der abgeschlossenen Ausbildung Arbeitserfahrungen im Ausland gemacht haben. Wie einfach ist es die Ausbildung anerkennen zu lassen? Ist die Anerkennung überhaupt immer nötig? Wie lange kann dieser Prozess dauern? Oder ist da doch immer das abgeschlossene Studium nötig? 
      Liebe Grüße 
    • Von jvles24
      Hallo, ich beginne im August diesen Jahres mit der Ausbildung zur Physiotherapeutin. 
      Gibt es da jetzt schon irgendwelche Möglichkeiten wie ich mich auf die Ausbildung vorbereiten könnte? 
      Ich dachte man könnte sich da ja mal etwas austauschen.
    • Von das mediABC
      Dozenten der OSD informieren über die Ausbildungsinhalte und –ziele der osteopathischen Ausbildung in Teilzeit. Zudem besteht die Möglichkeit mit TeilnehmerInnen, die aktuell die Ausbildung absolvieren, ins Gespräch zu kommen.
      Anmeldungen gerne telefonisch unter: 0911 – 95763010 oder jederzeit per Mail an: kurse@dasmediabc.de.
      Wir freuen uns auf Sie!
    • Von Linchen123
      Hallo ihr Lieben!
      Schon seit sehr langer Zeit möchte ich eine Ausbildung zur PT machen. Mich hat allerdings immer meine innere Aufregung und das daraus entstehende schwitzen davon abgehalten. Habe nun schon beruflich in ein paar Sachen geschnuppert (Gastro, Studium etc.) und immer wieder gemerkt dass mir PT nicht aus dem Kopf geht und eigentlich das ist was ich gern machen würde. Ich habe aber halt ein großes Problem mit schwitzigen Händen. Also eigentlich liegt dem eher eine ziemliche Aufregung zugrunde. Dachte dass es sich mit der Zeit ja legen müsste allerdings habe ich nun bemerkt, dass ich schon allein bei dem Gedanken an die Ausbildung und an das anfassen/angefasst werden schon anfange zu schwitzen. Mich macht das ziemlich traurig und ratlos. Ich weiß einfach nicht was ich nun machen soll. Was meint ihr denn? Wie war das bei euch ? Hattet ihr auch schwitzige Hände ? Glaubt ihr dass ich es trotz der Aufregung probieren sollte ?
      Liebe Grüße
    • Von Haaanni97
      Hallo :-) 
      Ich hab gerade meinen letzten praktischen Einsatz vom ersten Praktikumsblock und wir haben jede Woche eine Vorbehandlung. Ich hab so eine Prüfungsangst und in den letzten Praktikas hatte ich kaum vorbehandlungen und wenn ich welche hatte, dann war ich selber so unzufrieden mit mir und ich hab dann auch immer Angst was falsch zu machen. Es zeigt mir, dass Patienten immer anders reagieren und drauf sind, wenn mein Anleiter dabei ist. Habt ihr Tipps für mich wie ich ruhig bleiben kann? Ich bin dann immer so nervös dass ich die grundlegenden Sachen vergesse und anfange mich zu versprechen. Ich hab echt so prüfungsangst und das merkt der Patient auch und genau das sollte er ja nicht. Ich soll mich ja auf ihn konzentrieren. 
  • Beiträge

    • Ausgeschlossen werden müssen natürlich insbesondere cardiale Ursachen, allerdings sind Beschwerden in Ruhe / Rückenlage dafür nicht unbedingt typisch. Ein Trauma kann sicher ausgeschlossen werden, ebenso eine pathologische Rippen- oder Wirbelkörperfraktur ??? Atemabhängige stechende Beschwerden, die von der BWS nach ventral ausstrahlen sind typisch für eine segmentale Funktionsstörung = „Blockierung“ der Costotransversalgelenke, dies diagnostiziert man, in dem man den Irritationspunkt für das jeweilige CTG auf vermehrten Tonus, ggf. Druckschmerzhaftigkeit und Bewegungsempfindlichkeit hin untersucht.
    • Von einer Physiotherapie-Praxis habe ich die Auskunft bekommen, dass sie Manuelle Therapie nur als Doppelstunde anbieten (was ich durchaus für sinnvoll erachte, eine mobilisierende Behandlung an der Wirbelsäule durchzuführen, scheint mir in den von der Kasse bezahlten 15 min kaum möglich), aber gleichzeitig auch nur in Verbindung mit einer Wärmebehandlung. Dies kann im Einzelfall ja therapeutisch sinnvoll sein, dies aber als „Zwangsbehandlung“ durchführen zu wollen, erscheint mir doch fragwürdig, gerade bei bei der manuellen Therapie benötige ich doch die palpatorische Rückmeldung aus dem verspannten Muskel und von den Irritationspunkt-/Insertions-/Trigger-/Tender- oder sonstigen Punkten. Und was mache ich bei Patienten, die keine Wärmetherapie wünschen, werden diese vom Physiotherapeuten abgelehnt oder rechnet man dann einfach etwas ab, was so nicht erbracht wurde - letzteres würde natürlich niemand jemals tun ;) Mich würde die Meinung der Physiotherapeuten-Community zu diesem Thema interessieren, um es noch etwas zu pointieren, würde man auch bei einem Patienten mit einer ausschließlichen Kopfgelenksstörung oder CMD immer eine Wärmebehandlung haben wollen ???
    • Hallo liebe Leute,  ich bin noch angehende Physiotherapeutin und werde somit auch schon mit Fragen von Freunden bombardiert. Meine Freundin hat nur einen ziehenden Schmerz der bis in den BWS Bereich geht und zwar nur wenn sie in RL ist und einatmet.  Vielen Dank für Ideen und Anregungen 

Physiotherapie Jobbörse

Jetzt neue Mitarbeiter finden - auf Physiotherapie-Jobs.com

(*) Klicks auf die gekennzeichneten
Textlinks leiten zu Amazon weiter
×
×
  • Neu erstellen...