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Am 8.6.2019 um 13:58 schrieb schulter19:

Das Schlafen ist schwierig, da ich nach 4 Stunden wach werde, weil mir der Schulterbereich schmerzt.

Wenn du Seitenschläfer bist, versuche so zu liegen, dass die Schulter entlastet wird. Entweder durch eine weichere Matratze, sodass die Schulter einsinken kann. (Notfalls ein Element in der Schulterhöhe vom Lattenrost raus nehmen) Wenn das nicht möglich ist, dann mit einer Nackenrolle den Nacken etwas höher lagern und evtl. unter der Achsel (Brustkorb) eine weitere Rolle legen. Du musst irgendwie versuchen den Druck zur Matratze zu reduzieren.

...hier hast du die Übung für die RTM https://www.youtube.com/watch?v=WuHseq9ohTw
...und das ist die für den Serratus https://www.youtube.com/watch?v=HSGSYjTgEgA

Viel Erfolg - immer schön dran bleiben - Nicht verzweifeln!

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Am 15.1.2019 um 14:46 schrieb Biggilino:

Hallo zusammen,

am 30.04.2018 hab ich (40+) mir durch einen Mountainbikeunfall den rechten Oberarm kurz unterhalb der Oberarmkopfes gebrochen.
Es war eine mehrfragmentäre Humerusfraktur mit Head Split rechts, und der Bruch wurde durch eine Plattenosteosynthese fixiert (siehe Foto).

Heute,  fast 9 Monate nach dem Unfall geht es mir wirklich erstaunlich gut. 
Zusätzlich zu der Physiotherapie (leider ja nur 2 x 20 Minuten in der Woche, und leider auch mit Unterbrechungen wegen der Krankenkasse) gehe ich zusätzlich schwimmen
und mache Übungen zuhause.

Ich kann der Arm wirklich in alle Richtungen bewegen, Nackengriff etc. ist alles kein Problem, selbst den BH kann ich wie früher hinten öffnen und schliessen.
Ich kann den Arm auch locker hinter den Kopf legen und die Schmerzen sind im Vergleich zu den Anfängen wirklich erträglich.

Aber meine Frage hier an die Experten ins Forum ist: soll ich die Platte entfernen lassen JA oder NEIN?
Mein Orthopäde sagt immer "wenn das meine Schulter wäre, ich würde es drin lassen, das Risiko das bei der Entfernung sich was verschlimmert wäre immer gegeben".

Ich fühle mich wie gesagt schon erheblich besser, aber die Stelle wo die Platte sitzt schmerzt bei manchen Bewegungen im Alltag, sogar beim Haare waschen. Oder auch wenn ich beim Autofahren einfach für ein Dankeschön-Handzeichen den Arm hebe tut es weh.

Meine Einstellung ist eigentlich das ich keine Fremdkörper im Körper haben möchte; aber natürlich habe ich auch keine Lust auf eine OP mit Vollnarkose und nochmal aufgeschnitten zu werden.
Die Narbe ist ja das zweite Thema. Die ist über 14 cm lang und ich habe in den letzten 9 Monaten alles gegeben um sie geschmeidig zu machen. Aber morgens wache ich immer mit einem heftigen Spannungsgefühl auf. Ich hoffe das sich das auch noch verbessern wird. Bei einer zweiten OP würde wieder alles von vorne anfangen.

Ich hab schon eine zweite Meinung eingeholt und einen zweiten Orthopäden gefragt; der sagte auch die Platte bleibt drin wenn es nach ihm geht.
Meine Physiotherapeuten hingegen sagen immer das aus deren Erfahrung die Patienten eine erhebliche Verbesserung nach dem Entfernen verspüren.

Ich bin total unschlüssig und neugierig was ihr dazu sagt.

Lieben Dank schon mal im voraus

Liebe Grüße
Biggi



 

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Hallo,

der Unfall ist nun 14 Monate her.

Ich kann mich echt nicht beschweren was den Heilungsverlauf angeht. Jeder Arzt war bisher total erstaunt "wie gut" ich den Arm bewegen kann. 

Ich habe auch kaum Einschränkungen. Kann den Arm sogar locker hinter den Kopf legen wenn ich auf dem Sofa liege beim Fernsehen....das ging früher nicht. Ich mache regelmässig Übungen und gehe weiterhin Schwimmen. 

Das einzige was ich nicht gut hin bekomme ist; den Arm senkrecht in die Luft zu strecken. Also es geht, aber ab einem gewissen Punkt wird es unangenehm. Und wenn ich z.B. Yoga mache und auf dem Rücken liege kann ich den Arm nicht ausgestreckt, über dem Kopf, einfach auf den Boden ablegen...da fehlen ein, zwei Zentimeter. Genauso wenn ich den Arm auf dem Boden liegend im rechten Winkel neben mich legen will. Da fehlen etliche Zentimeter. Ich bekommen die Drehung nicht hin, das der Arm flach auf dem Boden aufliegt.  Kann mir ein Physiotherapeut eine Übung empfehlen, wie ich gezielt diese letzten Zentimeter rausarbeiten kann? 

Wenn ich das schaffen würde, wäre ich total zurfrieden und würde sogar die Plattenosteosynthese drin lassen wollen. Das letzte Gespräch mit dem Arzt war nämlich so, daß er sagte es bestünde keine medizinische Veranlassung die Platte zu entfernen. Und ein Teil des Metalls würde sowieso drin bleiben müssen. die Fadenanker z.B. Daher bin ich garnicht mehr so erpicht darauf die Platte entfernen zu lassen.

Vielen Dank schon mal im voraus.....

liebe Grüße

Biggi

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Hallo Biggi,
schön zu hören, dass es bergauf geht. Ich denke zwar, dass so schwere Verletzungen nie ganz ohne Einschränkungen abheilen aber ich würde mir mal Therapeuten suchen, die eine Zusatzausbildung in Manueller Therapie haben. Möglicherweise haben sich Teile deiner Gelenkskapsel erneuert, die den physiologischen Zustand nicht kennen. So wird das Gewebe durch andere unphysiologische kollagene Fasern ersetzt (sie wissen z. B. nicht wie lang sie sein müssen). Man nennt diesen Zustand in der Manuellen Therapie den „turnover“. Ein funktionell katastrophaler Zustand.
Die Fibroblasten benötigen jetzt Information, um das neue Bindegewebe physiologisch aufzubauen und auszurichten. Das geschieht, in dem man die Kapsel dehnt und gleichzeitig das neu gewonnene Bewegungsausmaß programmiert
(wieder einschleift).
Es ist ein Versuch wert. Allerdings solltest du dir Therapeuten suchen, die das schon mal gemacht haben;)!


 

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Hallo, heute war ich beim Neurologen wegen der Fragestellung einer Plexusläsion in Zusammenhang mit meiner subcapitalen Humerusfraktur. Elektrophysiologisch war alles unauffällig. Nun geht es weiter mit einem MRT. Nach wie vor habe ich rechts eine scapula alata mit parese Musculi rhomboidei. Innenrotation rechts KG4, Parese Armbeuge KG4, Anteversion KG4, was auch immer das bedeutet. Fakt ist, dass sich die Schulter instabil anfühlt, ich nach wie vor recht schlecht schalfe. wenn ich die Arme im 45 grad Winkel nach vorne an die Wand drücke, steht der rechte Unterarm immer schief nach innen, Aussenrotation ist relativ schwer, Schulter kommt bei über 90 Grad nach oben und das Schulterblatt steht hinten ab. Alles in allem geht es aber besser. Brustschwimmen und Rückenschwimmen geht gut, Auto- und Fahhradfahren auch. Bewegungen nach vorne oben sind auch Dauer mühsam. 

Die Aussenrotation übe ich verstärkt und widme meinem Arm jeden Tag eine Stunde Training nach Anleitung meiner Physios; lass mir alle Übungen immer für zu Hause mit Tubes und Gewichten "übersetzen". 

Was mich nach wie vor irritiert ist, dass meine Arme unterschiedlich stehen. Das sieht man an der Ellenbogeninnenseite, die kaputte Seite schaut mehr nach innen. 

Welche Schwimmarten sind besonders geeignet, gibt es sonstige Tipps, für das, was noch nicht gut funktioniert? 

 

lg Anna

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...du kannst uns gerne den Bericht vom MRT zukommen lassen. Es wäre intessant zu wissen, ob nicht doch die Kapsel ein Problem hat.

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Kommentare

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    • Hallo,  nein, du arbeitest ja nicht in einer Praxis/ Krankenhaus, sondern in einer Gastfamilie und hast aber die Möglichkeit dich mit den Fachkollegen vor Ort auszutauschen und die Therapie in den Alltag zu integrieren.    Gruß, Tine 
    • Finde ich nicht gut. Zeitverschwendung 😄
    • Vielen Dank Gianni für deine fachliche Unterstützung. Hier hab Ich zb.einen solchen provokationstest für den n.femoralis ausgesucht. Den kann zb. Dein Partner 1:1 übernehmen oder du kannst ihn auch selbst machen. In der Seitenlage ist dieser auch möglich. Betroffenes Bein oben, Du kannst ein Handtuch um das Sprunggelenk legen und den Unterschenkel hinter dem Rücken hochziehen. Unterrs Bein ziehst du zum Körper ran. Wie im Video bei gehaltener Dehnposition Kopf einrollen. Wird Schmerz schlimmer ist es ein nerv.das mit dem Kopf einrollen ist sehr wichtig. Erst dann kann man ausschließen dass das Nervensystem provoziert wird und nicht der Muskel   

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