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Rückenschmerzen, Röntgenbilder - was hab ich?

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Geschrieben

Hallo,

ja meine Frage ich schon nicht so treffend gewählt, aber ich weiß mir grad keinen anderen Rat als hier zu fragen.

Mein Problem ist, ich habe seit Wochen Rückenschmerzen. Es ist mal besser und mal schlechter. Wenn ich morgens Aufstehe ist mein Rücken ganz steif und Schmerzhaft, gegen Abend ab ca. 17 Uhr wird es besser. Heute ist es wieder schlimmer. Laufe ich rum dann gehts, kaum setzte ich mich hin wird der Rücken schnell Steif wenn ich wieder Aufstehe.

Ich war natürlich beim Orthopäden, dieser hat die aktuellen Bilder angefordert. Mir richtig erklärt was ich habe hat er nicht, er meinte nur das mein Rücken schief ist und irgendwas mit der Bandscheibe. Ich habe daraufhin 5 Anwendungen auf einer Art Rüttelplatte bekommen auf der ich dann liege, die Beine sind angewinkelt auf einem Kasten, dann werde ich fest geschnallt und Kopfüber erst mal hängen lassen mit rütteln, das 10 Minuten.

Danach ging es auch wieder, bis ich in meinem Auto war, nach Hause gefahren bin und dann tat es wieder weh.

Ich versuch es seit Wochen mit Dehnen, Wärme, Faszienrolle, dachte das Walken mir hilft (tat aber während dem laufen schon weh), Fahrrad fahren brachte auch keine Besserung, hab mir eine Vibrationsplatte gekauft auf der ich jetzt jeden Tag 10 Minuten stehe und habe eine Inversionsbank auf der ich mich auch öfter mal "Aufhänge"...

 

Ich wollte zu einem anderen Orthopäden, doch keiner hat mehr einen Termin frei, erst im Juni und das ist zu spät. Ich fange ab dem 01. Juni eine neue Arbeit an und dann muss ich Schmerzfrei und Fit sein.

Auf der Arbeit sitze ich kaum, auf der neuen werde ich die ganze Zeit wohl stehen. Ich habe zudem Senk-Spreizfüße, keine Ahnung ob das was zu bedeuten hat.

 

Anbei die Röntgenbilder, was soll ich jetzt am besten machen?

 

CR (Rö LWS 2 Eb-2) vom 24-04-2018.jpg

CR (Rö LWS 2 Eb-) vom 24-04-2018.jpg

Geschrieben

Das glaube ich sofort Shiro, dass der Orthopäde keine konkreten Aussagen machen kann. Auf dem Röntgenbild ist, bis auf einer leichten WS-Krümmung, kaum was zu sehen. Man müsste schon Hellseher sein, um die Bilder zu beurteilen. Man sieht auf solchen Bildern weder Bandscheiben, Rückenmark, noch Bänder, geschweige irgendwelche Vorfälle oder Vorwölbungen der Bandscheiben. Es müsste ein MRT gemacht werden um Details erkennen zu können. Was mir aber auffällt ist, dass der Abstand zwischen 4/5 LWS nicht ganz passt und der 4. Wirbel etwas rotiert. Hier könnte ein Bandscheibenproblem vorliegen. Außerdem gefällt mir dein ISG auch nicht besonders. Bist du männlich oder weiblich? Zwischen 30 und 40 Jahre, stimmt´s?

Diese Rüttel- und Aufhängmethoden wirken tatsächlich nur kurzfristig. Sobald aber wieder Gewicht auf das System kommt und eine blöde Bewegung gemacht wird, bist du wieder dabei. :/  Das sind Anzeichen einer Instabilität.
Meiner Meinung nach müsste erst mal deine Wirbelsäule einige Male von einem Therapeuten ausgerichtet werden. ISG, Hüfte und LWS evtl. auch den Atlas, da er als Leitwirbel die anderen Wirbeln und die Muskeln beeinflusst. Danach müsste man mit stabilisierenden Übungen langfristig die tiefen Rücken- und Bauchmuskeln stärken (als Dauertherapie) Das Thema hatten wir aber des Öfteren im Forum. Moment ich schau mal nach ob ich den Thread noch finde. Da sind nämlich die wichtigsten Übungen verlinkt...

Ja da haben wir´s ja schon:

Du kannst dir das mal in Ruhe durchlesen und dich gerne wieder melden....

Geschrieben

Ich bin weiblich und 34 Jahre alt. Ich war im letzten Jahr November schon 3 Wochen in Reha jedoch da das Hauptaugenmerk auf die Verspannte Schulter aber auch LWS.

Ich habe mir den anderen Thread durchgelesen und dann von den "Jurtin" oder "FMV"-Einlagen gelesen, das hört sich für mich auch alles logisch an. Ich denke nämlich auch das es bei mir auch von den Füßen kommt, auf der Arbeit habe ich ja immer die Einlagen an mit der Pelotte. Allerdings zu Hause in meinen Hausschuhen nicht.

Ich weiß auch nicht wie ich an die "Jurtin" oder "FMV"-Einlagen kommen kann und ob dann die Krankenkasse einen Teil übernimmt? Ist hier in der Region echt schwierig.

Also muss ich außerdem mal zu einem Physiotherapeut? 

Geschrieben

Da hast du Recht Shiro, sehr viele Probleme können aufsteigend sein. Man kann sie zwar lokal kurzfristig lösen aber um die Ursache zu hemmen muss man über den Tellerrand hinaus schauen. Der Fuß ist das Fundament des Körpers. Habe ich eine Fehlstellung im Gewölbe durch ein abknicken meiner Ferse, kann sich das über die Gelenkkette weiter nach oben, bis hin zum Atlas/Kiefergelenk ziehen.
HIER ein Film zur Veranschaulichung.

...aus welcher Ecke kommst du denn, dann kann ich mal nachschauen

Geschrieben

Kann mich gianni nur zustimmen


Würde mich um deine Füße hauptsächlich kümmern.
Dir KG/MT verschreiben lassen - die Stabi des Fußes aufbauen und damit auch versuchen dich wieder richtig auszurichten.
Wichtig ist, dass du diese Übungen dann auch zuhause machst.
Bin eigentlich kein Fan von Einlagen (wenn sie nur stützen) haben aber ebenfalls ihre Berechtigung.
Wenn du schon beim Therapeuten bist, kannst du das "richtige" stehen auch mal erfragen.
Nicht die ganze Zeit parallel stehen, gern auch mal in Schrittstellung oder den vorderen Fuß auf eine Erhöhung abstellen.
Wenn möglich auch etwas laufen.
Zusätzlich wenn du aktuell viel sitzt, Übungen für Beckenmuskulatur - damit du auch wieder etwas mobiler wirst und das ausrichten nicht ganz so schwierig wird.
Also Physiotherapie kann ich dir nur wärmstens empfehlen.

 

lg

Geschrieben
Am 10.5.2018 um 13:28 schrieb gianni:

Da hast du Recht Shiro, sehr viele Probleme können aufsteigend sein. Man kann sie zwar lokal kurzfristig lösen aber um die Ursache zu hemmen muss man über den Tellerrand hinaus schauen. Der Fuß ist das Fundament des Körpers. Habe ich eine Fehlstellung im Gewölbe durch ein abknicken meiner Ferse, kann sich das über die Gelenkkette weiter nach oben, bis hin zum Atlas/Kiefergelenk ziehen.
HIER ein Film zur Veranschaulichung.

...aus welcher Ecke kommst du denn, dann kann ich mal nachschauen

Vielen Dank, ich komme aus Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz).

 

 

Danke Jan, dann weiß ich ja was ich nächste Woche angehen muss, ich hoffe ich bekomm das wieder in den Griff.
Die ganze Zeit parallel stehen kann ich auch nicht, ich versuche dann auch immer meine Gelenke zu entlasten indem ich immer mal anders stehe. Denn irgendwann schmerzen einfach die Fußgelenke. Auf der Arbeit werde ich nur stehen, ich denke sitzen kommt da nur in den Pausen in Frage, laufen leider auch eher selten.

 

 

Geschrieben

Super das hilft mir schon mal weiter, der nächste ist zwar 60 km weit weg, aber das macht ja nix :). Vielen Dank, hoffe die Einlagen helfen mir weiter, ist schon eine Quälerei so. Im Moment bekomme ich Kortison gespritzt und nehme Ibuprofen.

Geschrieben

Mach das aber mit dem Muskelaufbau. Das wird dir langfristig sicher helfen. Notfalls gehst du in´s Fitness Studio.
Währe Brühl näher zu dir? Da habe ich noch jemanden gefunden, der die Einlagen macht.

Geschrieben

Nein Trier passt, hab da nächste Woche Freitag einen Termin aus gemacht und bei meinem Arzt schon ein Rezept geordert. Bin gespannt auf die Einlagen, klar Muskelaufbau muss ich unbedingt machen. Vielen Dank nochmal!

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Ich war vom 22. - 24. Mai zu Besuch in Köln. Wollte die Stadt Besichtigen, aber am 23. bin ich morgens Aufgestanden und hatte den Hexenschuss meines Lebens :(. Bin mit Höllenschmerzen quer durch die Kölner Altstadt und hab alle Orthopäden abgesucht, kein Kassenortophäde hat mich angenommen so das ich dann letztentlich zu einem Privaten musste, solche Schmerzen hatte ich. 5 Ibuprofen hatte ich zuvor zu mir genommen aber die haben nicht geholfen. Da ich aber am 24. auch wieder mit dem Auto 2,5 Stunden zurück fahren musste konnte ich das ja so nicht lassen. Also bekam ich bei dem Privatarzt einen Schmerzcocktail gespritzt, damit ging es auch einigermaßen. Eine Rechnung von über 250 Euro bekomme ich dann nächsten Monat zugeschickt...

Rückenschmerzen habe ich jetzt immer noch, aber nicht mehr so schlimm wie am Mittwoch. Ich hab mir jetzt selbst einen Termin für ein MRT gemacht, eine Überweisung muss ich mir noch organisieren.

 

Zu den Einlagen,  da sind sie auch schon:

IMAG1101.jpg

Geschrieben

Hey, Respekt.
Da sind sie ja die guten Stücke ? Jetzt brauchst du nur etwas Geduld ca. 3-6 Monate bis sie die volle Wirkung entfalten. Wichtig aber nach wie vor sind deine Übungen! Die Einlagen alleine wirken unterstützend und korrigierend, der Rest kommt von dir.
Der Hexenschuss ist ein typisches Zeichen eines Missverhältnis zwischen Tiefen- und Oberflächenmuskeln. In der Regel dauert ein akuter "Lumbago"  ´ne  gute Woche bis die Reizung sich wieder beruhigt. Da musst du fast Schmerzmittel  (Entzündungshemmer) nehmen, sonst dauert es länger. Wärme und ein paar Handgriffe, wie der Jan schon sagt, wäre zusätzlich eine Option um es schneller abklingen zu lassen.

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb PhysioJan:

puh was?
wärme und ein paar handgriffe dann wäre das genauso wie nach ner spritze
hmm hat nichts geholfen?
scheuslig sowas

Es hat in so weit geholfen das ich wenigstens nach Hause fahren konnte, die Schmerzen sind jetzt genau so wie die letzten Wochen auch. Also Stechender Schmerz auf der Linken Seite LWS. 

Hab mir aber jetzt mal einen Termin für das MRT geholt, das wird dann am 8. Juni gemacht. Nicht das doch die Bandscheiben was haben, einen Termin beim Orthopäden hab ich morgen wieder. Was soll ich mir dann am besten Verschreiben lassen? Krankengymnastik?

 

Im Moment mache ich oft die Übungen die ich im Reha Sport gelernt hab, zudem viel Dehnen. Trotzdem wird es nicht besser, bin gerade ziemlich frustriert.

 

vor 11 Stunden schrieb gianni:

Hey, Respekt.
Da sind sie ja die guten Stücke ? Jetzt brauchst du nur etwas Geduld ca. 3-6 Monate bis sie die volle Wirkung entfalten. Wichtig aber nach wie vor sind deine Übungen! Die Einlagen alleine wirken unterstützend und korrigierend, der Rest kommt von dir.
Der Hexenschuss ist ein typisches Zeichen eines Missverhältnis zwischen Tiefen- und Oberflächenmuskeln. In der Regel dauert ein akuter "Lumbago"  ´ne  gute Woche bis die Reizung sich wieder beruhigt. Da musst du fast Schmerzmittel  (Entzündungshemmer) nehmen, sonst dauert es länger. Wärme und ein paar Handgriffe, wie der Jan schon sagt, wäre zusätzlich eine Option um es schneller abklingen zu lassen.

Danke für die Info, die Einlagen kann ich ja leider nicht in meinen Hausschuhen anziehen (hab ich probiert), ansonsten halt nur in meinen normalen Schuhen und Arbeitsschuhen. Ich weiß das ist normal nicht zugelassen mit den Sicherheitsschuhen, aber ich brauch sie ja und ob man die Jurtin Einlagen in Arbeitsschuhe einarbeiten kann? Der Orthopädieschuhmacher hat mir diesen Weg leider nicht vorgeschlagen, daher denke ich das es nicht möglich ist.

Geschrieben

Noch eine Frage, ich wollte mir neue Sicherheitsschuhe kaufen. Meint ihr ich kann diese hier tragen mit den Sohlen?

 

https://www.meine-arbeitsschuhe.de/Arbeitsschuhe/Lager-Logistik/GIASCO-Ergo-Safe-Arbeitsschuhe-Sicherheitsschuhe-GYM-S3::3707.html?XTCsid=5e99233f3eb5924ee861bbb37cf6158a

 

 

Ja ich weiß das man Einlegesohlen da nicht rein legen darf wegen der Sicherheit, aber im Moment geht es nicht anders. 

 

Daher erst mal nur die Frage, kann ich die halbrund Sohlen nehmen oder ist das mit den Einlagen nicht gut? Der Orthopädieschuhmacher meinte zu meinen mitgebrachten Sicherheitsschuhe das sie durch die Wippende Eigenschaft nicht schlecht sind. Nur die Stützen meine Ferse nicht gut.

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Also ich komm jetzt gerade vom MRT. Hier sieht man ja den Schaden ganz gut, habe einen Bandscheibenvorfall.

Im Moment tut es nicht weh, hab die letzten Tage zu Hause jeden Tag den Unterarmstütz gemacht und mit der Faszienrolle gearbeitet, denke das hat geholfen. Jetzt habe ich seit einer Woche eine neue Arbeit und stehe den ganzen Tag vor einer Maschine, sitzen ist nicht machbar denn dann kann ich nix arbeiten. Hat da jemand Tipps?

Vorfall.jpg

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    • Hallo Ich hatte vor 3 1/2 Wochen eine Knie-Arthroskopie, bei der eine Meniskektomie und  ein Knorpeldebridement vorgenommen wurde. Ich hatte einen Knorpelschaden posterolateral nach ICRS Grad 2-3, ca. 3 x 3 mm und am lateraler Meniskus einen Horizontalriss im Hinterhornbereich sowie im Bereich der Pars intermedia (Längsriss mit disloziertem Meniskusanteil). Es verblieben 50-60 % an Meniskusgewebe. Zudem wurde ein Knorpeldébridement im Bereich des retropatellaren Knorpels sowie im Bereich der posterolateralen Tibia vorbenommen, wobei lose anhaftende Knorpelschuppen entfernt werden. Zum Schluss wurde Endoret in den Knorpel gespritzt. Ich benötige seit etwa 11 Tagen keine Krücken mehr, aber kann noch nicht flüssig gehen. Es ist eher ein Humpeln und schnell komme ich auch nicht vorwärts. Ich habe seit etwa 3 Tagen nach OP ca. 2 mal pro Woche für 30 Minuten Physiotherapie. Zuerst war der Scherpunkt bei abschwellenden Massagen (wobei pro Sitzung ca. 15 Minuten Massage/Lympdrainage am Knie gemacht wurde), seit ca. 2 Wochen sind auch Übungen und Gangschulung hinzugekommen. Aber eben, ich kann noch nicht gehen ohne zu humpeln. Nun meine Fragen: Ist dieser Verlauf noch im Rahmen des "Normalen"? Wie lange kann eine solche Schwellung anhalten. Und ab wann sollte ich weitere Abklärungen veranlassen? Danke und LG
    • Gast PATRYK PILA
      Im MRT der Brustwirbelsäule wurden leichte arthrotische Veränderungen festgestellt, vor allem an den kleinen Wirbelgelenken sowie an den Rippen-Wirbel-Gelenken. Es gibt keine Entzündung, keine Nervenkompression und keine gefährlichen Befunde. Insgesamt handelt es sich um milde, alters- bzw. belastungsbedingte Veränderungen.   Trotzdem habe ich immer wieder Brustschmerzen, ein Engegefühl im Brustkorb, teilweise Herzrasen und Schwindel. Die Schmerzen können sich wie herzbedingt anfühlen, verändern sich aber oft bei Bewegung, Atmung oder Stress. Laut Ärzten könnten die Symptome durch ein BWS-Syndrom entstehen, also durch die Kombination aus Gelenkveränderungen, Muskelverspannungen, eingeschränkter Rippenbeweglichkeit und einer Reaktion des Nervensystems.   Hat jemand ähnliche Beschwerden gehabt und Tipps, was geholfen hat (z. B. Physiotherapie, Übungen, Alltagserfahrungen)? Ich freue mich über jeden Hinweis. Vielen Dank!
    • Grüß Dich, vielen Dank für die Nachricht. Ich dachte, dass ich schon geantwortet habe vor einigen Stunden. Jetzt sehe ich jedoch meine Antwort nicht mehr. Vielleicht erscheint sie noch oder ich habe einen Fehler gemacht.    Es ist so, dass ich gestern nochmal bei dem Arzt, bei dem ich auch schon vor circa anderthalb bis zwei Wochen gewesen bin, war. Der Arzt hatte damals eine Beckenverwringung festgestellt und die Beckenverwringung wieder korrigiert. Eine Woche danach habe ich mit ihm telefoniert, weil wir es so ausgemacht haben. Ich hatte leider keine Besserung. Daraufhin sollte ich gestern wieder zu ihm kommen.   Gestern stellte er dann als Hauptursache für die Schmerzen und dass die Muskeln und Sehnen sowie die Schambeinentzündung noch nicht besser geworden sind, eine Beckenringinstabilität fest. Er tastete mein Bein ab und bestätigte eine Insertionstendinopathie am Adduktor Longus&co. Auch Stoßwelle haben wir versucht und es tat am Ansatz höllisch weh. Er empfahl keine weitere Sitzung, da die Reizung zu groß sei.   Er meinte, dass ich einen Beckengurt tragen soll, den habe ich mir gestern abgeholt. Die Schmerzen werden wohl über die nächsten Tage und Wochen deutlich besser durch das Tragen des Beckengurts, weil dann die Adduktoren und Sehnen nicht mehr so stark arbeiten müssen. Natürlich, weil ich schon so viele Erfahrungen gemacht habe bzw. schon so lange Schmerzen habe, frage ich mich, inwieweit jetzt wirklich dieser Beckengurt allein für eine Besserung sorgen wird, nachdem ich sechs Monate keinerlei Besserung, sondern eher eine Verschlechterung gespürt habe. Ich habe ihn noch darauf angesprochen, dass ich doch gerne Physiotherapie haben wollen würde, weil ich gelesen habe, dass Sehnen und Muskeln einen Reiz brauchen, um wieder widerstandsfähig zu werden. Ich hatte vorher schon einen Physiotherapeuten angeschrieben, der mir empfohlen hatte, manuelle Therapie, Krankengymnastik und Krankengymnastik am Gerät verordnen zu lassen. Ich habe dies von meinem Arzt gestern jeweils 12 Mal verordnet bekommen. Damit habe ich also Rezepte für 36 Einheiten. Nun bin ich gespannt, ob das etwas bringt in Kombination mit dem Beckengurt. Du sagtest ja auch, dass es etwas Nervliches sein kann und auch am ISG etwas sein kann, etc. Ich war letzte Woche auf Selbstzahlerbasis bei einem Physiotherapeuten, der auch Chiropraktiker ist, und dieser rengte bzw. knackte meine Wirbelsäule inklusive dem ISG. Nun weiß ich natürlich nicht, ob das schon ausreichen würde oder wie ich jetzt die Diagnose hinsichtlich einer möglichen nervlichen Ursache in der Lendenwirbelsäule etc. herausfinde. Soll ich jetzt nochmal zu einem Arzt gehen oder kann mein Physiotherapeut, bei dem ich dann die 36 Einheiten haben werde, das unter Umständen „vordiagnostizieren“ oder eine Wahrscheinlichkeit dafür abgeben? Oder, und das überlege ich jetzt, sollte ich wirklich ein MRT zur Sicherheit der Lendenwirbelsäule machen? ob Triggerpunkte verantwortlich sind…hm. Also ich spüre ja einen klaren Schmerz an der Sehne und weiß, dass ich dieses Ödem am Schambein habe. Also daher müssen bestimmt hauptsächlich die Schmerzen herkommen. nervig ist eben dieses unangenehme verspannte Gefühl am Bein hinten vom Po aus bzw. vom Sitzbein aus. Auch die Muskel haben dort enorm abgebaut. Gleichzeitig fühlt es sich wie Pudding an und ich kann keine Belastung drauf bringen, weil es sich relativ kraftlos anfühlt.    Ich weiß nicht, ob man das alles mit Physio und dem Beckengurt wieder hinbekommt? Gerade durch die Schmerzen und dieses Pudding-Gefühl habe ich Angst, dass ich gar keine Physio machen kann oder dieses das Ganze verschlimmert. Gleichzeitig merke ich ja, dass bisherige Schonung (ohne Physio) bisher nichts gebracht hat.   es ist alles sehr komisch und macht einen auch nervlich fertig.   ich habe Angst, dass meine Muskeln/Sehnen bei wieder schmerzfrei und belastbar werden - also dass etwas irreversibles passiert ist oder passieren kann. gibt es so etwas oder wie würdest du das einschätzen? Gerade für den Fall, dass es noch weitere Monate so geht - wieso auch immer…   danke!!

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