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Hallo ihr Lieben!

Schon seit sehr langer Zeit möchte ich eine Ausbildung zur PT machen. Mich hat allerdings immer meine innere Aufregung und das daraus entstehende schwitzen davon abgehalten. Habe nun schon beruflich in ein paar Sachen geschnuppert (Gastro, Studium etc.) und immer wieder gemerkt dass mir PT nicht aus dem Kopf geht und eigentlich das ist was ich gern machen würde. Ich habe aber halt ein großes Problem mit schwitzigen Händen. Also eigentlich liegt dem eher eine ziemliche Aufregung zugrunde. Dachte dass es sich mit der Zeit ja legen müsste allerdings habe ich nun bemerkt, dass ich schon allein bei dem Gedanken an die Ausbildung und an das anfassen/angefasst werden schon anfange zu schwitzen. Mich macht das ziemlich traurig und ratlos. Ich weiß einfach nicht was ich nun machen soll. Was meint ihr denn? Wie war das bei euch ? Hattet ihr auch schwitzige Hände ? Glaubt ihr dass ich es trotz der Aufregung probieren sollte ?

Liebe Grüße :)

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Das finde ich Super Linchen, dass du einen so schönen Beruf erlernen willst. Bei mir war das so ähnlich. Ich hatte schon als 13 Jähriger Krankengymnastik wegen eines Unfalls am Handgelenk. Ich war damals von dem Beruf so fasziniert, als der Therapeut an mir arbeitete und ich gleich die schnellen Erfolge sehen konnte. Es ist wirklich ein schönes Gefühl wenn man anderen Menschen helfen kann und die Patienten sind dir dann so dankbar. Ursprünglich wollte ich Elektroniker lernen aber man riet mir davon ab, da ich immer feuchte Hände hatte wenn ich aufgeregt war und das würde sich mit Strom nicht gut vertragen, hieß es :( Also habe ich mich intensiv mit dem Beruf des Physiotherapeuten befasst und verschiedene Praktika gemacht. Als ich dann mit der Ausbildung anfing und wir uns gegenseitig behandeln mussten, hatte ich anfangs auch erst mal Berührungsängste.
Das wurde aber von mal zu mal besser und irgendwann verschwand es ganz. Man wird ja Schritt für Schritt in die Kunst der Therapie eingeführt, so dass man genügend Zeit hat sich mit der Materie und den Mitschülern vertraut zu machen. Die feuchten Hände sind in dem Beruf nicht störend und die Patienten merken das gar nicht. Außerdem ist das bei Massagen ganz hilfreich, dann braucht man nicht so viel Öl xD
Heute bekomme ich schwitzige Hände nur noch wenn eine schöne Frau in meine Praxis kommt.:D

Wir haben hier im Forum die Anna, die dir bestimmt vieeel darüber erzählen kann. Anna ist nämlich Ausbilderin für Physiotherapeuten. Vielleicht liest sie ja das gerade.

Ich wünsche dir viel Spass und Erfolg in dem Beruf.

 

PS.
Wenn du etwas wissen willst während deiner Ausbildung, dann brauchst du hier nur zu fragen. Wir sind bei dir, du bist nicht alleine! Die Leute hier sind alle super und erfahren, sie helfen dir auf jeden Fall.

 

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Danke Gianni und 'hallo' Linchen.

Wie schoen, dass du Physiotherapeutin werden moechtest.

An deiner Stelle wuerde ich mir ueber feuchte Haende ueberhaupt keine Gedanken machen.

Bei Aufregung schwitzige Haende zu bekommen ist recht normal - das geht vielen so. Aufregung bei 'neuen Dingen' wird sicherlich immer so bleiben, aber da Sachen wie 'anfassen' und 'angefasst werden' mit der Zeit (waehrend der Ausbildung) ja nicht mehr neu sind, wird sich Aufregung legen und somit auch die Schwitzreaktion. Denk daran, dass die meisten vorher weder fremde Koerper angefasst haben, noch von Fremden angefasst wurden. Eure Lehrer werden euch, wie Gianno schon gesagt hat, vorsichtig und langsam daran gewoehnen. Zudem waechst mit andauernder Ausbildung dein Selbstvertrauen in deine eigenen Faehigkeiten - dies wirkt wiederum feuchten Haenden entgegen.

Das letzt Mal, dass ich schwitzige Haende hatte (und bei mir kam das eigentlich so gut wie nie vor), war bei meiner Massagepruefung. Unser 'Model' war krank und die Schuldirektorin hat sich 'geopfert'. Ich durfte ihr eine Gesichtsmassage geben. Der Horror schlechthin ... da bekomme ich jetzt nach 30 Jahren immer noch Herzklopfen. :) Die feuchten Haende sind allerdings schon lange weg. Das gibt sich.

Nur zu, 

viel Erfolg,

Anna

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    • Von Haaanni97
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      Ich hab gerade meinen letzten praktischen Einsatz vom ersten Praktikumsblock und wir haben jede Woche eine Vorbehandlung. Ich hab so eine Prüfungsangst und in den letzten Praktikas hatte ich kaum vorbehandlungen und wenn ich welche hatte, dann war ich selber so unzufrieden mit mir und ich hab dann auch immer Angst was falsch zu machen. Es zeigt mir, dass Patienten immer anders reagieren und drauf sind, wenn mein Anleiter dabei ist. Habt ihr Tipps für mich wie ich ruhig bleiben kann? Ich bin dann immer so nervös dass ich die grundlegenden Sachen vergesse und anfange mich zu versprechen. Ich hab echt so prüfungsangst und das merkt der Patient auch und genau das sollte er ja nicht. Ich soll mich ja auf ihn konzentrieren. 
    • Von pave
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    • Von chrissi_w
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    • Von Cage
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      LG
    • Von blume12
      Hallo ihr Lieben
       
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      lG Blume12
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    • Liebe Patricia, ein Epley Manoever kann eigentlich nicht zur Atlas Blockade fuehren, da die ausgefuehrte Rotation weiter 'unten' in der Halswirbelsaeule stattfindet. Deine Symptome hoeren sich eher nach Gehirnerschuetterung als nach einem rein orthopaedischen Problem an. Darf ich fragen, was den Lagerungsschwindel verursacht hat? Und bist du je neurologisch auf Schwindel untersucht worden? Gruss, Anna
    • Gast Patricia
      Hallo, ich bin sehr erleichtert das hier zu lesen. Allerdings wurde das Problem nach einer Atlasblockade bei mir schon mehrfach osteophatisch behandelt und ich komme nicht weiter mit dem Schwindel. Meine PRobleme sind wie gesagt Schwindel, mangelnde Konzentration (kann mir kaum was länger merken), Kopfschmerzen einseitig, wechselnd, Sehprobleme (trockene, müde, brennende Augen mit Druck hinter den Augen), verspannungen über den ganzen Hinterkopf, Gefühl, als hätte ich eine Halskrause an. Kiefer geht gefühlt nicht weit genug auf, Ohrtrompete fällt öfter zu, beidseitig, oder auch einseitig. Das ganze geht nun so seit ich LAgerungsschwindel im April hatte, den ich etwas unsanft mit dem Eply Manöver behandelt habe, was vermutlich zur Blockade des Atlas geführt hat. Dieser war aber möglicherweise schon von einer zwei Wochen zuvor stattgefundenen Zahnbehandlung "beleidigt". Die Deblockierung des Atlas hat sich auch direkt in weniger Benommenheit bemerkbar gemacht, aber nun wie gesagt seit April gibt es trotz Physiotherapie und Osteophatie (12x das eine, 8x das andere) keine große Verbesserung. Ich "schwindle" und taumle durch den Tag und es ist so unglaublich anstrengend. Meinen Beruf als Yogalehrerin kann ich nicht ausüben und ich verzweifle bald. Nun habe ich mir eine Prismenbrille anfertigen lassen und erhoffe mir davon eine langsame, aber stetige Besserung (Brille habe ich noch nicht). Vielleicht gibt es noch Möglichkeiten? Viele Grüße Patricia
    • 😄ja da hast du recht Eryk!  Ich wollte euch nur mal testen
    • Die Frage wäre dann natürlich erstmal, was genau du erreichen willst. Was ist denn ihr Ziel, sie ist schmerzfrei, aber nicht 100% beweglich?  M.Sudeck hängt immer auch stark mit den psychischen Belastungen zusammen. Gerade bei dieser Erkrankungen haben die betroffenen öfters Depressionen o. Burnouts. (beziehe ich auf eigene Erfahrungen.) Schön ist, wenn du sie auch etwas beruhigen kannst, therapiere entspannt und gib ihr ein gutes Gefühl, auch wenn es nur ab und an ist.  @bbgphysio BGM und Fascienstriche kommen am Ende aufs selbe hinaus? 🙂
    • Super danke für die Hilfe... Was haltet ihr von Mt an der Hand?  Das für mich komische ist das Sie komplett schmerzfrei ist und das ohne Medikamente... Dafür aber sehr stark psychisch fertig ist weil es sich bei ihr um Ärzte Fusch handelt und spät mit der Therapie begonnen wurde. 
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