Gast Mario

Chronische Rückenschmerzen weg mit Kinesio-Tape

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Gast Mario

Liebe User,

da ich mich schon seit langem mit chronischen Rückenschmerzen im Bereich der LWS herumschlage wende ich mich jetzt an euch. Ich bin ein sportlicher Mann mittleren Alters bei dem ein Bandscheibenvorfall im Bereich der LWS diagnostiziert wurde. Nach etlichen Physiotherapien und Arztgängen konnte ich das Problem nicht in den Griff bekommen. Seit mehreren Jahren versuche ich mit unterschiedlichen Aufbauübungen, Faszienrollen, Dehnen und nicht dehnen ein Verständnis für mein Problem zu bekommen. Es zeigt sich, dass Belastung durch Sport oft nicht zu einer Verschlechterung führt und vor allem langes Sitzen oder Stehen am Arbeitsplatz ein Auslöser für Schmerzen ist, die sich dann über längere Zeit nicht in den Griff bekommen lassen.

Untypischerweise nimmt der Rückenschmerz beim liegen (schlafen) ab und verschwindet bis zum nächsten morgen, bis er dann wieder auftaucht. Massage mit einem Elektrostimulationsgerät und dehnen des Rückens verschaffen kurzfristige Erleichterung aber leider nicht langfristig. Zu meiner Überraschung hat sich vor kurzem gezeigt, dass ein Kinesio-Tape in dieser Konfiguration der Schmerz lindert und sogar ganz verschwinden lässt:

images?q=tbn:ANd9GcT5WT5R-5bsNvjsVaj29q7

Sobald ich das Tape entferne verschlechtert sich mein Zustand wieder langsam bis die Schmerzen wieder so sind wie früher. Meine Frage ist nun an euch, was genau das Tape bewirkt und wodurch meine Schmerzen verschwinden (auch bei langem sitzen)? Damit verbunden auch die Frage, was kann ich tun, dass ich auch ohne Tape die Schmerzen in den Griff bekomme. Anmerken möchte ich noch, dass ich glaube, dass die Schmerzen nicht vom Bandscheibenvorfall kommen sondern eher muskulär oder anderweitig induziert sind...

Mir ist klar, dass eine Ferndiagnose fast unmöglich ist, aber ich bin dankbar um jeden Input!

Mit besten Grüße, und vielen Dank,

Mario

 

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Servus Mario,
das Thema "Kreuz mit dem Kreuz" ist fast so alt wie die Menschheit, nur dass wir damals die Arme zu zum laufen mitbenutzten und somit auch der Rücken entrlastet war. Die heutige Zivilisation zwingt uns aufrecht zu gehen und Berufsbedingt auch viel zu sitzen. Einerseits wird unsere Wirbelsäule  zu sehr (über)belastet andererseits zu viel entlastet. Dumme Sache aber es ist so, dass durch diese Über- und Unterbelastung ein missverhältnis zwischen den kleinen, tief-liegenden und den großen oberflächlichen Muskeln, die man tasten kann, entseht.
Das Problem: diese tiefen Muskeln, die meistens zu schwach sind, kann man sehr schwer und nur duch spezielle Übungen aufbauen/stärken, da diese Muskeln unwillkürlich sind. Es ist sehr wichtig für das Zusammenspiel aller Muskeln, diese muskuläre Gruppe zu stabilisieren. Um diese Muskel zu trainieren braucht man z.B. ein instabile Unterlage. So wie in diesem Beispiel:

http://www.tiefenmuskulaturtraining.com/tiefenmuskulaturtraining.html
Man könnte auch beispielsweise mit einem Schwingstab (siehe Youtube) oder mit gestreckten Armen schnell hin- und her schwingen (wie beim Händeklatschen) oder auf und ab (wie beim Hacken) und dabei auf einer weichen Matte stehen. Hol dir die Anleitungen aus dem Netz, es wimmelt nur davon.

Die andere Sache, die man vielleicht beachten sollte sind die Füße.
Hat jemand schon mal deinen Stand/Gang analysiert, hast du Einlagen?
Der Fuß ist das Fundament des Körpers. Vergleichbar mit einem Haus, wo sich das Fundament abgesengt hat. Folge -> die Wände bekommen Risse bis zur Decke. Mit anderen Worten, habe ich einen Knick- Senkfuß, überträgt sich das Problem über die Gelenkkette bis zur schwächsten Stelle des Körpers. Bei dem einen schmerzen dann schon die Knie bei dem anderen kann es zu  Nacken-oder Kieferproblemen kommen. Manchmal sollte man wirklich mal über den Tellerrand hinausschauen.

Ich hoffe, diese Einschätzung bringt dich weiter und hilft dir das Problem einzugrenzen. 

Bis dann...

bearbeitet von gianni01

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Gast Nicole

meine Rückenschmerzen – durch verkürztes Bein und Beckenschiefstand – sind mit einem Mix aus 1) Osteopathie, 2) Übungen/Bewegung und 3) der richtigen Matratze bzw. einem Luft-Schlafsystem so gut wie weg. Vor allem seit ich auf dem Luft-Schlafsystem schlafe (hatte ich von der Website des Deutschen Skoliose Netzwerkes erfahren), fühlt sich mein Rücken wie neu an.

Viele Grüße und gute Besserung,

Nicole

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Gast Mario

Zuerst mal Danke für eure schnellen und umfangreichen Antworten.

Gianni01:

Also ich weiß, dass ein Bein um 1cm küzer als das andere ist. Ich habe daher schon probiert mit Einlagen einen Effekt zu erzielen aber es stellte sich keine Änderung ein (auch nach langem tragen). Die unwillkürlichheit der Muskeln könnte ein Grund dafür sein, dass ich nicht verstehe was mir hilft und was nicht. Auffallend war vor allem, dass zB Schifahren einen eher positiven Einfluss hatte und da der Bewegungsablauf ähnlich zu manchen Übungen im Link sind. Ist die Tatsache, dass bei Belastung der Schmerz eigentlich immer verschwindet und der erst danach wieder kommt ein Indiz für ein Problem mit der Tiefenmuskulatur? Mir viel auch auf, dass Joggen manchmal hilft - manchmal auch nicht. Währen des Laufens sind die Schmerzen aber geringer oder weg....

Was ich derzeit nicht verstehe ist wie das Kinesio-Tape einen Einfluss auf dass Missverhältnis zwischen den unterschiedlichen Muskelgruppen haben kann. Der Zusammenhang ist mir noch völlig unklar. Ich werde aber in den nächsten Wochen die speziellen Übungen für die Tiefenmuskulatur ausprobieren!

 

Nicole: An der Matratze liegt es eher nicht. Habe eine teure aber ich kann auch auf dem Boden schlafen und fühle mich in der Früh gleich. Etwas was unthypisch ist...

 

Nochmal Danke!

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...der Grund des Kinesiotapes liegt in der Entlastung. Die Großen, auch autochtone Muskeln genannt, sind starr, hart und verspannt. Wird der Muslel, in deinem Fall der Rückenstrecker, bei der Bewegung unterstützt, entspannt sich der Muskel und die Tiefliegenden arbeiten fast gleichwertig. Außerdem arbeiten die Faszien besser mit. Drum heißt das Kinesio-Tape so, weil die Bewegung=Kinesio unterstützt wird. Das hatte ich noch vergessen: Es wäre auch ratsam deine Bauchmuskeln mit zu trainieren, da sie die Gegenspieler der Rückenmuskulatur sind (Bauch zu Schwach=Rücken zu Hart) Du trainierst vor allem den transversus abdominis. Hier ein Beispiel:

Noch etwas. Es gibt Einlagen und Einlagen. Wenn du dir die Orthopädischen Fußbrecher reinlegst dann ist das kein Wunder, dass du eher schlecht als recht damit gehst. Bei den Kasseneinlagen hast du immer ein Problem: Die Pelotte. Ich weiß nicht warum aber Deutschland und Österreich sind die einzigen Länder, die noch eine Pelotte verwenden. Das wird noch so gelehrt und es wird sich die nächsten Jahre auch nichts daran ändern, befürchte ich. Die Meisten Menschen mit Fußproblemen brauchen keine Pelotte, im Gegenteil die ist sogar kontraproduktiv, da ich eine passive Stütze auf das Gewölbe ausübe und die Fußmuskeln entlastet werden.
Mit anderen Worten ich schwäche meine Fußmuskulatur noch mehr damit. Das Hauptproblem der Menschheit ist die Ferse. Wenn die Ferse instabil ist und ständig wegkippt hat es zur Folge, dass mein Längs- und Quergewölbe darunter leidet und somit länger und breiter wird = Knick-, Senk-, Spreizfuß. Es gibt Einlagen, die ganau dafür entwickelt wurden - nämlich die Ferse zu stützen. Suche nach "Jurtin" oder "FMV"-Einlagen. Diese Einlagen sind aktiv (wie beim Kinesiotape), sie unterstützen deine Bewegung und werden im Umkehersystem gefertigt. Also nicht im stehen am belasteten Fuß (Pathologischer ist Zustand) sondern im Sitzen (Entlastet) mit einer speziellen Vakuumtechnologie. Hört sich teuer an aber manche Kassen übernehmen oft die Kosten. Informiere dich mal und du wirst sehen es gibt viele Möglichkeiten die einem helfen können, man muß nur an die richtigen Leute kommen. ;)

 

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Gast Mario

Also ich habe von Beginn an immer Rücken und Bauch gleichwertig tainiert. Ich denke aber, dass ich mit meinen Übungen vor allem die oberflächlich liegenden Muskelgruppen angesprochen habe. Werde jetzt versuchen mit den Übungen die Du mir gezeigt hast auch die tieferliegenden anzusprechen. Da ich mir selbst (Freundin antrainiert) das Kinesio-Tape kleben kann stellt sich die Frage ob ich es weiterhin verwenden sollte. Bis jetzt habe ich es immer als Joker in Situationen in denen es mir besonders schlecht ging verwendet. Für mich stellt sich die Frage ob bei längerer Verwendung eine positive Langzeitwirkung möglich ist oder ob es eher schlecht für meinen Körper ist?

Beim Thema Einlagen bin ich noch total unerfahren. Damit werde ich mich in den nächsten Wochen beschäftigen und schauen was es da genau gibt. Aber vielen Dank für den Hinweis!

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Mach das ruhig weiter mit dem Kinesiotape Mario. Wenn du das Gefühl hast es tut dir gut oder nur dann wenn du Schmerzen hast,
dann mach das. Du kannst immer noch von dem Zug (schrittweise) abspringen. Mache auch deine Übungen damit. Mal mit, mal ohne, wie du dich am besten fühlst. Vermeide aber Übungen, die einen langen Hebel haben. Z.B. In Rückenlage und beide Beine gestreckt anheben oder Situps!!! Da kannst du dein Kreuz gleich beerdigen xD
 

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...ich helfe gerne wo ich kann.;)
Du musst aber dabei bleiben. Wenn du aufhörst weil du dich besser fühlst, können die Probleme
schnell wieder anfangen. Manche Menschen haben einfach schwache Bänder und Muskeln - Genetik >:(
Denke noch an deine Füße! Dann wäre alles perfekt.

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Guten Morgen!Auch wenn etwas verspätet. Gianni hat ja schon einige Sachen zu dem Beitrag gesagt. Wollte auch noch was dazuschreiben bin aber momentan leider weng verhindert. Ich könnte mir auch vorstellen daß sich deine Probleme über eine Fehlfunktion der tiefen Rückenmuskulatur (autochtone Rückenmuskulatur) erklären lassen. Sämtliche Anwendung wo du für die Globale, also oberflächige Rückenmuskulatur zum entspannen machst wirken sich erstmal positiv auf deinen Schmerz aus. Das Kinesiotape, Wärmeanwendungen, Massage ect. Klar wirkt es ersteinmal schmerzegulierend, weil die hypertone Muskulatur damit entspannt wird. Daß  dies nicht anhält könnte daran liegen , daß dies nicht die Ursache ist sondern nur ein Symptom. Wenn die lokale (tiefe) Rückenmuskulatur nicht funktioniert, spannt nämlich reflektorisch das äußere System an, also oberflächige Muskulatur, und macht Schmerzen, verspannt sich. Ich schließe mich somit Gianni an. Ich denke auch daß du ein Training der tiefen Rückenmuskulatur mit in deinem Trainingsprogramm integrieren solltest. Dieses Ungleichgewicht könnte ein Erklärungsmodell sein, daß deine Beschwerden nicht dauerhaft in den Griff zu bekommen sind. Wird durch spiezielle Übungen die lokale Muskulatur wieder richtig angesteuert, könnte die massive Verspannung der Globalen Muskulatur nachlassen. Neben dem Schwungstab wäre ein Training der transversalen Bauchmuskultur sehr wichtig, M.transversus abdominis. Da würde Ich mal bei Youtube schauen wie man diese aktiviert oder deine Therapeuten fragen. Wichtig ist zu verstehen daß man diese lokalen Muskeln nicht auftrainieren kann wie im Fitnessstudio. Hier geht es um die Neuromuskuläre Ansteuerung. Also daß diese Muskeln sich aktivieren bevor die Globalen Muskeln anspannen. Zu globalen gehören auch sämtliche Schultermuskeln, also das was letztendlich auch die Bodybuilder trainieren. Gruß Thomas

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Gast Mario

Jetzt hatte ich schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass noch jemand Antwortet. Auf jedenfall Danke!!

Also klingt jetzt alles doch etwas kompliziert. Leider schaffe ich es derzeit noch nicht die tiefe Muskulatur so anzusprechen ohne, dass es wieder zu neunen Verspannungen führt. Ich habe jetzt die letzten Woche Stabilisationsübungen auf einer aufblasbaren zylinder und einem Hupfball gemacht. Das funktioniert gut und ich werde dabei bleiben, auch wenn ich kurzfristig keine positiven Ergebnisse feststellen konnte.

Aber egal was ich mache, leichte Übungen mit Eigengewicht, schwimmen etc. Sobald ich etwas zu viel mache verspannt sich bei mir alles und mein Rücken wird steif und sitzen am Arbeitsplatz wird "anstrengend".

Ich werde die nächsten Tage nochmal versuchen alle Gedanken und Ideen von euch einzusortieren und dann schauen wie ich in Zukunft weiter trainiere....

lg

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Servus Mario,
mach dir keinen Kopf, man wird dir auch noch nach Monaten schreiben. Du wirst dich wundern :D
Folgendes. Ein Muskelaubau kann sich über Monate ziehen, du musst Geduld haben. Schneller geht der Muskelabbau.
Man sieht es am Besten, wenn man z.B. einen Bruch am Fuß hat und 3-4 Wochen nicht belasten darf. Da ist schnell die Wade weg.:(
Da die autochtone Muskeln schwieriger zu trainiren/anzusprechen sind, dauert es gerade hier länger als z.B. einen Bizeps zu trainieren. HIER kannst du noch etwas darüber lesen.

Viel Erfolg

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Gast Mario

Witzig ist wieder mal, dass ich heute nach dem Schifahren (fahre sehr sportlich) einen brutalen Muskelkater im ganzen Rückenbereich habe (Po aufwärts bis in den Mittlerenrücken) aber die Kreuzschmerzen selbst eigentlich weg sind. Kann es sein, dass man beim Schifahren durch die hohe Spannung im Körper bei relativ wenig Bewegung aus dem Rücken selbst, vor allem die Tiefenmuskulatur anspricht?

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Wo fährst du denn Ski um diese Jahreszeit, auf dem Gletscher? Oder in Alsaka?
Wenn du längere Zeit nicht mehr Ski gefahren bist, dann kann ich mir das gut vorstellen mit dem Muskelkater.
Bei Ski-Fahren werde sämtlich Bauchmuskeln (vor allem die Schrägen) und synergistisch die tiefen Rückenmuskeln angesprochen.
Die stärkste Belastung der Muskulatur hast du beim Carving. Genauso hast du das beim kraulen auch. Bei diesen Sportarten hast du eine mehrdimensionale Bewegung, die für dich eigentlich gut geeignet ist - Aber mach das ruhig. Du merkst es (bestimmt) wenn du übertrieben hast. ;)

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Gast Mario

Guten Morgen,

jetzt muss ich mich doch nochmal bei euch melden. Also für alle die ähnliche Probleme wie ich haben kann ich nur sagen, dass die stabilisierenden Übungen mir helfen. Ich habe mein Trainingsprogram so umgestellt, dass ich bei allen Übungen versuche einen Sitzball oder so einen wackligen, aufblasbaren Gummizylinder einzubauen was mir in meinen Augen hilft. Die Fortschritte sind natürlich nur sehr langsam aber zusammen mit dem regelmäßigen Schifahren geht es mir eigentlich relativ gut. Das einizige was mir bei Überlastung passieren kann ist, dass das ISG etwas blockiert, was man sich aber selbst wieder ohne weiteres einrenken kann :)

Da die eigentlichen Rückenschmerzen jetzt besser sind kann ich auch lokalisieren wo ich zuerzeit noch Probleme habe. Was mir auffällt ist, dass nach Belastung und speziell nach langem Sitzen mir beidseitig der Beckenknochen oben/vorne (ich glaube das ist das Darmbein und der Beckenkann) weh tut. Dieser Schmerz kann auch durch Drücken mit den Fingern verstärkt werden. An dieser Stelle kann ich den Schmerzpunkt gut lokalisieren nur habe ich auch das Gefühl, dass meine Rückenschmerzen (die ich doch noch leicht habe) einen ähnlichen Ursprung an der Rückseite des Beckens haben. Dort kann ich es aber nicht genau lokalisieren. Der Schmerz hiert entsteht beim Bücken und einem leichten beidseitigen Ziehen auf der Rücken Außenseite...

 

Da ihr mir schon letztes Mal weiterhelfen konntet würde ich mich freuen wenn ihr eine Idee zu den "neuen" Symptomen habt. Wenn noch irgendwie unklar ist dann kann ich natürlich die Symptome noch weiter ausführen!

Vielen Dank für eure Hilfe und die Zeit!

lg Mario

PS an Gianni: Sorry für die späte Antwort. Zum Glück haben wir hier auch Gletscher :D

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Gast Mario

Nachtrag: Hab jetzt doch noch durch Googeln etwas gefunden was Sinn macht:

Es könnte eventuell am Iliopsoas liegen. Habe jetzt mal den Thomas Stretch versucht und das hilft mal zumindest kurzfristig (muss ja nicht viel heißen bei Rückenproblemen). Komisch ist einfach nur, dass wenn ich einen Schmerztyp wegbekomme bei mir gleich was anderes anfängt...

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Hallo Mario, da bisst du ja wieder.
Freut mich das es dir schon besser geht. Bleibe einfach bei den Übungen die wir besprochen hatten, Du weißt ja, es braucht Zeit bis eine Besserung eintritt und es braucht ein Leben lang das erreichte zu erhalten.
Das mit der Ilopsoas-Dehnung würde ich lassen. Bei WS-Instabilitäten oder Schwäche der autochtonen Muskeln, erreiche ich auf dauer genau das Gegenteil. Ich denke bei deinem Beschwerdebild eher an multisegmentalen Blockaden, eben durch deine intabilitäten.
Kaum geht es dir auf einer Seite gut, schon blockien auf der anderen Seite zwei andere Wirbelgelenke durch eine blöde Bewegung.
Gegen deine Blockaden könntest du das hier ab und zu mal machen.
 

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Gast Mario

Ich merke aber dass der Ilopsoas sehr stark verkürzt zu schein seit. Bei Bewegung und Druck schmerzt der ganze Muskel. Vor allem im Bereich des Beckens und bei leichter Dehnung spüre ich den Zugschmerz bis in den Oberschenkel....

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Das kann schon sein Mario, das musst du selber wissen. Einen Versuch ist es ja Wert. Du merkst es irgendwann selber, wenn dir das nicht mehr bekommt - dann hörst du einfach auf damit. ;)
Mach dir jetzt mal keinen Kopf und feiert Weihnachten gemütlich. Ich wünsche dir und deiner Familie ein fohes Fest!

Gruß, Gianni

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Gut hört es sich ja nicht an.

Kann man es nicht zum Bsp mit Übungen ausgleichen oder so ? Ich meine zuhause kann man auch einige Übungen machen, es gibt einige Tipps und Tricks dafür.

Bei mir ist es so, dass ich mir zuhause einen Raum eingerichtet habe wo ich paar Sport Geräte drin habe. Habe hier auch das letzte gekauft, richtig gut :)

Vielleicht bringt es dir auch was :)

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Gast Mario

Also kurzes Updated für alle die ähnliche Probleme haben:

Bei mir sieht es jetzt so aus, dass das Hauptproblem vom Hüftbeuger kam. Das viele Sitzen bei der Arbeit und die Sportarten (wie Schifahren, Radfahren) die ich betreibe werden alle in einer sitzenden Position ausgeführt. Damit hat sich bei mir der Hüftbeuger verkürzt und dadurch, dass er doch recht stark ist  führte es wohl zu meiner Problematik. Ich habe jetzt die letzten Wochen gezielt Übungen gemacht bei denen sich der Hüftbeuger in Streckung befindet (Bulgarian split squads) und es scheint jetzt zu einer dauerhaften Verbesserung zu kommen.

Ich hoffe es hilft weiter.

Jennes: Dank für deinen Kommentar aber ich denke jedem ist klar, dass man fast alles irgendwie mit Übungen ausgleichen kann. Die Problematik ist nur leider sehr komplex und individuell verschieden. Daher helfen nur Ratschläge mit konkreten Ansätzen und Anregungen weiter.

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Gast Frederik

Hallo Mario,

Gibt es Neuigkeiten bei dir? Ich habe verblüffend ähnliche Symptome. Vor allem der Sachverhalt mit dem Tape und dem Ski fahren ist absolut identisch.

Ich leide seit 2 Jahren und musste den Sport mittlerweile ganz aufgeben.

 

Mit den besten Grüßen, 

Hoffnungsvoll, Frederik

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    • Kurzer Nachtrag: Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du große Schwierigkeiten mit Muskelverhärtungen und da Du unterschiedliche Thesen zum Thema Dehnen gehört hast, fragst Du darum nach Sinn und Unsinn. Ich bin sicher nicht qualifiziert, um Dir zu sagen „auf jeden Fall“ oder „auf keinen Fall dehnen“. Allerdings habe ich zu diesem Thema selbst sehr widersprüchliche Aussagen gehört. Umstrittene Therapiemethoden werden Dir bestimmt noch oft begegnen und bei jeder einzelnen musst letzten Endes Du für Dich persönlich entscheiden, ob sie Dir eher hilft oder eher schadet. Hör dafür auf Deinen Körper – der gibt Dir besser Bescheid, was Dir hilft, als es jeder Physio dieser Welt könnte – sogar die Toptherapeuten aus diesem Forum werden Dir nicht 100%ig sagen können, welche Methoden für Dich hilfreich sind und welche nicht. 😉
    • Das klingt, als seist Du eher ein Gegner des Dehnens.
        Von welchem Schaden sprichst Du? Sicher, evolutionär hat es sich offensichtlich als vorteilhaft erwiesen, einen gewissen Ruhetonus in der Muskulatur zu haben. Doch dieser Ruhetonus stellt sich nach der Dehnung durchaus wieder ein. Die Physiologie des Dehnens ist wahnsinnig interessant. Um einen hoch wissenschaftlichen Eintrag aus Wikipedia wiederzugeben (😁) : Muskeln bestehen nicht nur aus Aktin- und Myosinfilamenten, sondern auch aus Connectinfilamenten (Titin). Letztere haben die Aufgabe, den Muskel stets in seine ursprüngliche Form zurückzubringen. Der Effekt einer Dehnung hält aus diesem Grund immer nur eine gewisse Zeit lang (lt. Wiki etwa eine Stunde lang) an.
      Regelmäßiges Dehnen führt dazu, dass kompensatorisch die Connectinfilamente gestärkt werden. Dadurch erhöht sich der Ruhetonus, was aber in der Literatur nicht unbedingt als negativ betrachtet wird. Angeblich sei dieser Effekt sogar erwünscht, "denn die daraus resultierende Erhöhung der so genannten Stiffness (engl. für ‚Steifheit‘ oder ‚Festigkeit‘) des Muskels verbessert die Speicherung und Wiedergewinnung von Energie im physiologischen Dehnungs- und Verkürzungszyklus." (Wikipedia). Was immer das bedeuten mag...🤔 Wie meinst Du das? Also durch die Dehnung wird wahrscheinlich irgendein propriozeptives Feedback erzeugt, das wohl in vielen Bereichen des Gehirns verarbeitet wird. Ohne jetzt nachzulesen, aber wenn ich raten müsste, würde ich doch vom motorischen Cortex ausgehen? Emotionen werden ja eher im limbischen System, ACC etc. verarbeitet...  Der Dehnungsschmerz dagegen wird definitiv auch in limbischen Arealen verarbeitet, aber was hat das mit der Muskelspannung zu tun? 🤔

      Lg 
    • Dehnen überhaupt noch aktuell und sinnvoll?  Aus meiner Sicht Ja nein..  Für die einen ist Dehnen eine lästige Pflicht, für andere moralische Verpflichtung. Der Verdacht, dass Dehnen langfristig Schaden verursachen kann, ist nicht von der Hand zu weisen. Kurzes Dehnen  ist sinnvoll und vollziehen wenn ein Muskel sich zusammenziehen wird sein Antagonist von selbst gedehnt. Ein Recken und Strecken wie wir es an der Katze beobachten. Muskeln werden doch gedehnt bei verkürzten Muskeln.  Soll ja für bessere Durchblutung, Vorbeugung vor Verletzungen und Vermeidung muskuläre Dysbalancen. Ein Muskel verkürzt sich also nur wenn er eine Aufforderung dazu vom Gehirn oder Rückenmark bekommt. Der Körper versucht, wann immer es geht vorliegende Defizite zu kompensieren,den Schmerz auszuweichen. Ein angespannte Muskel hat demnach einen hohen Tonus und umgekehrt. Ein sitzender hat also kürzere Hüft und Kniebeuge Muskeln,als ne Postbote. Jede Muskelfaser ist umgeben von einen Netz aus sensibel Nerven. Wird nun ein Muskel gedehnt(auch Schmerzfrei) wird diese Dehnung in einem Bereich im Gehirn gespeichert wo Emotionen bearbeitet werden. Die gesamte Körpermuskelspannung erhöht sich. Hm, beim Dehnen des Muskels wird doch also versucht durch eine mechanische Beeinflussung am Muskel eine neurologische Steuerungssituation zu verändern. 
    • Mal tut es gut und manchmal nicht. Welche Anwendungen siehe Bilder  
    • Hi zusammen,

      was ich zum Thema Dehnen immer mal wieder gehört habe: Dehnen sollen sich v.a. diejenigen, die relativ unbeweglich sind und einen sehr stabilen Halte- und Stützapparat haben. Für alle anderen sollte an erster Stelle stehen, zunächst stabilisierende Muskulatur aufzubauen.

      Allerdings würde ich mich PhysioJans Aussage anschließen:
        Ich bin sicher kein Paradebeispiel für einen sehr guten Halte- und Stützapparat. Trotzdem helfen mir Dehnübungen subjektiv, deshalb werd ichs definitiv trotzdem weiter machen! Und wenns Dir nicht schadet (?), warum dann nicht? Wer heilt, hat eben Recht. 😉

      Zur Methodik: Die ist meines Wissens nach genauso umstritten wie das Dehnen selbst. Zumindest hab ich dazu auch schon 1000 Meinungen gehört. Von wegen auf keinen Fall federn oder nur leicht federn, die WS auf alle Fälle 100% gerade lassen oder sie leicht mit bewegen etc. Vielleicht einfach mal Verschiedenes ausprobieren (was nicht nachweislich schädlich ist natürlich) und so praktizieren, wie es Dir am besten hilft.

      Lg Chandra
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