Hallo ihr beiden!
sehe es genauso wie stephan!
Denke es ist schwierig einen patienten davon zu überzeugen, dass KG oft mehr bringt als nur massieren. Aber umso wichtiger ist eine gute erklärung (Ursachen anpacken, nicht nur symptome -> bessere langzeit erfolge)
Anderseits kann ich natürlich auch die Patienten verstehen, denn eine angenehme massage würde doch jeder "irgendwelchen Übungen" vorziehen :-)
Doch um nur den Patienten zu "verwöhnen" muss ich nicht 4 Jahre Physio studieren, dass liegt weit unter meinen Möglichkeiten
Ein weiterer Aspekt, der nicht vernachlässigt werden sollte, ist die Eigenverantwortlichkeit vom Patienten gegenüber seiner gesundheid. Bei Massage legt der pt. diese beim Fysio ab, was natürlich nicht gerade immer vorteilhaft ist.
Gerade in der heutigen Zeit sollten wir als geschulte unser wissen nutzen und dem patienten lehren selbst verantwortung zu übernehmen (zum Beispiel durch die richtige einrichtung seines arbeitsplatzes, Haltung, übungen,Mobi und kräftigung entspannung, ...)
Ich will allerdings nicht die massage aus der Fysio verbannen, sie kann sehr sinnvoll sein, doch als Monotherapie habe ich da noch so meine zweifel.
Sicher muss ich auch die vorlieben meiner patienten beachten, aber mich nur dannach richten...
Physiotherapie ist eben nicht nur angenehm!
Aber bin nur ein kleiner student und lasse mich gerne vom gegenteil überzeugen
LG FysioNL