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Geschrieben

Hallo,

welche Muskeln außer der M. latissimus dorsi und Subscapularis machen ein Caudalgleiten des Humeruskopfes?
Es wäre doch sinnvoll bei einem Impingementsyndrom diese Muskeln zu trainieren? Meinungen?



Noch ne Frage nebenbei: Mit Zentralisation des Humeruskopfes ist doch gemeint, das der Supraspinatus den Humerus in die Pfanne zieht oder?


Danke wenn ihr mir wiedereinmal zur Seite steht :)

Geschrieben

Es wäre doch sinnvoll bei einem Impingementsyndrom diese Muskeln zu trainieren? Meinungen?

>> definitiv - daher adduktion beüben - am einfachsten mitm theraband um die türklinke und dann gegen LEICHTEN widerstand ranziehen und lockerlassen .. geht super :D -- dazu noch etwas pendeln (hat mir nie einer gelehrt, aber ich find das unheimlich wichtig, damit die überspannten gegenspieler auch mal locker lassen lernen).

Noch ne Frage nebenbei: Mit Zentralisation des Humeruskopfes ist doch gemeint, das der Supraspinatus den Humerus in die Pfanne zieht oder?
>> zentralisation ist, dass der humeruskopf zentral steht - welche muskeln es dann aufzutrainieren gilt hängt davon ab wo der humeruskopf steht - kann besonders nach luxationen überall sein ;)

Geschrieben

Ihr braucht doch aber das "caudalgleiten" in der funktion?!?!
und ob da der Lat. so viel ausmacht?

die rotatorenmanschette muss während Abduktion usw. aktiv sein, damit kein nich impinget wird.

und genauso wichtig - schau dir mal trap. asc. und serratus ant. an.
wenn die nix taugen, bringt dir die beste zentralisation nix...

Geschrieben

Zentrierung des Humeruskopfes wird ausschliesslich durch die Rot. Manschette gemacht. Eine Aktivität von Lat.,Pec.,Biz.,Trap., ist während der Zentrierung zu vermeiden. Die Zentrierung ist nach medial!!!

Geschrieben

Der wichtigste Zentrierer ist wohl der M.subscapularis, bei einer Ruptur sollte dieser Muskel, wenn möglich, unbedingt operativ versorgt werden.Ihm folgt als wichtiger Zentrierer der M.infraspinatus, dann der M.supraspinatus, der zwar am häufigsten von einer Läsion betroffen ist (in 95 %) aller Rotatorenmanschetten-Defekte,40% Infraspinatus und 10% Subscapularis.), dessen Ausfall aber noch eher zu verkraften ist, als ein Ausfall des M.subscapularis. Das Zentrieren bedeutet, den Gelenkkopf so auszurichten, daß das Gelenk optimal in allen Ebenen bewegt werden kann, also nicht unbedingt kaudalisieren, kommt wie schon in anderen Beiträgen erwähnt, auf die Stellung des Humeruskopfes an.
Daran kannst du dann auch erkennen, um was für ein Impingement es sich handelt:
meistens um ein subacromiales oder auch um ein coracoidales Impingement.
Seltener findet man ein posterior-superiores Impingement.
Es gibt nach einer Inversiven HSG-Tep aber auch ein Adduktions-Impingement.

Danach erst kannst du dann die entsprechende Muskulatur trainieren. Findest du z.B. eine Protraktionsstellung der Scapula vor, würde ich den M. serratus ant. auftrainieren und den M.levator scapulae und den M.pectoralis minor dehnen,
während ich bei einem Flexionsimpingement (dorsale Kapselverkürzung) die dorsale Kapsel und den M. infraspinatus dehnen würde.

Du siehst, man kann es nicht so pauschalisieren .....

Viel Spaß beim Untersuchen und Behandeln ...

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Gast
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  • Beiträge

    • Hallo Ich hatte vor 3 1/2 Wochen eine Knie-Arthroskopie, bei der eine Meniskektomie und  ein Knorpeldebridement vorgenommen wurde. Ich hatte einen Knorpelschaden posterolateral nach ICRS Grad 2-3, ca. 3 x 3 mm und am lateraler Meniskus einen Horizontalriss im Hinterhornbereich sowie im Bereich der Pars intermedia (Längsriss mit disloziertem Meniskusanteil). Es verblieben 50-60 % an Meniskusgewebe. Zudem wurde ein Knorpeldébridement im Bereich des retropatellaren Knorpels sowie im Bereich der posterolateralen Tibia vorbenommen, wobei lose anhaftende Knorpelschuppen entfernt werden. Zum Schluss wurde Endoret in den Knorpel gespritzt. Ich benötige seit etwa 11 Tagen keine Krücken mehr, aber kann noch nicht flüssig gehen. Es ist eher ein Humpeln und schnell komme ich auch nicht vorwärts. Ich habe seit etwa 3 Tagen nach OP ca. 2 mal pro Woche für 30 Minuten Physiotherapie. Zuerst war der Scherpunkt bei abschwellenden Massagen (wobei pro Sitzung ca. 15 Minuten Massage/Lympdrainage am Knie gemacht wurde), seit ca. 2 Wochen sind auch Übungen und Gangschulung hinzugekommen. Aber eben, ich kann noch nicht gehen ohne zu humpeln. Nun meine Fragen: Ist dieser Verlauf noch im Rahmen des "Normalen"? Wie lange kann eine solche Schwellung anhalten. Und ab wann sollte ich weitere Abklärungen veranlassen? Danke und LG
    • Gast PATRYK PILA
      Im MRT der Brustwirbelsäule wurden leichte arthrotische Veränderungen festgestellt, vor allem an den kleinen Wirbelgelenken sowie an den Rippen-Wirbel-Gelenken. Es gibt keine Entzündung, keine Nervenkompression und keine gefährlichen Befunde. Insgesamt handelt es sich um milde, alters- bzw. belastungsbedingte Veränderungen.   Trotzdem habe ich immer wieder Brustschmerzen, ein Engegefühl im Brustkorb, teilweise Herzrasen und Schwindel. Die Schmerzen können sich wie herzbedingt anfühlen, verändern sich aber oft bei Bewegung, Atmung oder Stress. Laut Ärzten könnten die Symptome durch ein BWS-Syndrom entstehen, also durch die Kombination aus Gelenkveränderungen, Muskelverspannungen, eingeschränkter Rippenbeweglichkeit und einer Reaktion des Nervensystems.   Hat jemand ähnliche Beschwerden gehabt und Tipps, was geholfen hat (z. B. Physiotherapie, Übungen, Alltagserfahrungen)? Ich freue mich über jeden Hinweis. Vielen Dank!
    • Grüß Dich, vielen Dank für die Nachricht. Ich dachte, dass ich schon geantwortet habe vor einigen Stunden. Jetzt sehe ich jedoch meine Antwort nicht mehr. Vielleicht erscheint sie noch oder ich habe einen Fehler gemacht.    Es ist so, dass ich gestern nochmal bei dem Arzt, bei dem ich auch schon vor circa anderthalb bis zwei Wochen gewesen bin, war. Der Arzt hatte damals eine Beckenverwringung festgestellt und die Beckenverwringung wieder korrigiert. Eine Woche danach habe ich mit ihm telefoniert, weil wir es so ausgemacht haben. Ich hatte leider keine Besserung. Daraufhin sollte ich gestern wieder zu ihm kommen.   Gestern stellte er dann als Hauptursache für die Schmerzen und dass die Muskeln und Sehnen sowie die Schambeinentzündung noch nicht besser geworden sind, eine Beckenringinstabilität fest. Er tastete mein Bein ab und bestätigte eine Insertionstendinopathie am Adduktor Longus&co. Auch Stoßwelle haben wir versucht und es tat am Ansatz höllisch weh. Er empfahl keine weitere Sitzung, da die Reizung zu groß sei.   Er meinte, dass ich einen Beckengurt tragen soll, den habe ich mir gestern abgeholt. Die Schmerzen werden wohl über die nächsten Tage und Wochen deutlich besser durch das Tragen des Beckengurts, weil dann die Adduktoren und Sehnen nicht mehr so stark arbeiten müssen. Natürlich, weil ich schon so viele Erfahrungen gemacht habe bzw. schon so lange Schmerzen habe, frage ich mich, inwieweit jetzt wirklich dieser Beckengurt allein für eine Besserung sorgen wird, nachdem ich sechs Monate keinerlei Besserung, sondern eher eine Verschlechterung gespürt habe. Ich habe ihn noch darauf angesprochen, dass ich doch gerne Physiotherapie haben wollen würde, weil ich gelesen habe, dass Sehnen und Muskeln einen Reiz brauchen, um wieder widerstandsfähig zu werden. Ich hatte vorher schon einen Physiotherapeuten angeschrieben, der mir empfohlen hatte, manuelle Therapie, Krankengymnastik und Krankengymnastik am Gerät verordnen zu lassen. Ich habe dies von meinem Arzt gestern jeweils 12 Mal verordnet bekommen. Damit habe ich also Rezepte für 36 Einheiten. Nun bin ich gespannt, ob das etwas bringt in Kombination mit dem Beckengurt. Du sagtest ja auch, dass es etwas Nervliches sein kann und auch am ISG etwas sein kann, etc. Ich war letzte Woche auf Selbstzahlerbasis bei einem Physiotherapeuten, der auch Chiropraktiker ist, und dieser rengte bzw. knackte meine Wirbelsäule inklusive dem ISG. Nun weiß ich natürlich nicht, ob das schon ausreichen würde oder wie ich jetzt die Diagnose hinsichtlich einer möglichen nervlichen Ursache in der Lendenwirbelsäule etc. herausfinde. Soll ich jetzt nochmal zu einem Arzt gehen oder kann mein Physiotherapeut, bei dem ich dann die 36 Einheiten haben werde, das unter Umständen „vordiagnostizieren“ oder eine Wahrscheinlichkeit dafür abgeben? Oder, und das überlege ich jetzt, sollte ich wirklich ein MRT zur Sicherheit der Lendenwirbelsäule machen? ob Triggerpunkte verantwortlich sind…hm. Also ich spüre ja einen klaren Schmerz an der Sehne und weiß, dass ich dieses Ödem am Schambein habe. Also daher müssen bestimmt hauptsächlich die Schmerzen herkommen. nervig ist eben dieses unangenehme verspannte Gefühl am Bein hinten vom Po aus bzw. vom Sitzbein aus. Auch die Muskel haben dort enorm abgebaut. Gleichzeitig fühlt es sich wie Pudding an und ich kann keine Belastung drauf bringen, weil es sich relativ kraftlos anfühlt.    Ich weiß nicht, ob man das alles mit Physio und dem Beckengurt wieder hinbekommt? Gerade durch die Schmerzen und dieses Pudding-Gefühl habe ich Angst, dass ich gar keine Physio machen kann oder dieses das Ganze verschlimmert. Gleichzeitig merke ich ja, dass bisherige Schonung (ohne Physio) bisher nichts gebracht hat.   es ist alles sehr komisch und macht einen auch nervlich fertig.   ich habe Angst, dass meine Muskeln/Sehnen bei wieder schmerzfrei und belastbar werden - also dass etwas irreversibles passiert ist oder passieren kann. gibt es so etwas oder wie würdest du das einschätzen? Gerade für den Fall, dass es noch weitere Monate so geht - wieso auch immer…   danke!!

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