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schlaffe lähmung...?


thera2012

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Geschrieben

Bitte um Rat . Habe einen neuen Patienten mit einer schlaffen Lähmung der rechten Körperhälfte (untere und obere Extremität) der Schlaganfall liegt noch nicht lange zurück , etwa ein halbes Jahr. Nun möchte ich in erster Linie wieder Tonus aufbauen. Es gibt momentan kaum ein Funktion. Ganz leicht bewegt sich daumen und Zeigefinger aber das sind kaum sichtbare Bewegungen.

Leider hatte ich bisher noch keine so "frischen" Schlaganfälle, daher bin ich dort wenig routiniert.

Bin für jeden Rat sehr dankbar.

Bisher mobilisiere ich den Arm nur, ansonsten weiss ich mir wenig Rat.

Geschrieben

Hi,
bei einer schlaffen Lähmung der gesamten re. Körperhälte kannst Du Dich schon mal auf eine lage Therapiezeit einrichten. Ich gehe mal davon aus, daß die Sprache ebenfalls betroffen ist.
Zunächst kannst Du viel mit äußeren Reizen arbeiten ( Strom, Kälte usw.) Förederung der Beweglichkeit durch Bahnung - sehr viel mit Sichtkontakt. Möglichst oft in den Stand bringen. Patienten ist es oft sehr wichtig wieder mobil zu sein. Sehr wichtig ist die Anamnese. Von hier aus kannst Du Dir sehr gut ein Ziel setzen. Also was hat er gern gemacht. In die Richtung kannst Du die Therapie lenken. Super wäre, wenn Du mit Kollegen aus der Ergotherapie zusammen arbeitest. Ich habe einige im Kollegenkreis von denen man immer gute Tips bekommt.
Ja wie gesagt - Wahrnehmungsförderung ist auch sehr wichtig.
Wird schon - jedenfalls brauchst Du sehr viel Geduld. Nicht überbewerten wenn er mal komisch ist. Die Wesensveränderung spielt diesen Patienten oft böse Streiche.

Viel Erfolg
Gruß Huggy

Geschrieben

Vielen Dank Huggy, das sind inspirierende neue Ideen.Die Kälteanwendung setze ich mittels einem Coolpack um nehme ich an ?! Er war Handwerker und hat das gesamte Haus, in dem sie jetzt wohnen selbst gebaut, man kann sich also nur vorstellen wie frustrirend dieser Schicksalsschlag für den Pat. sein muss.Deine Annahme stimmt die Sprache ist sogar stark betroffen, er spricht nicht, aber lautiert ab und zu. Mir gegenüber ist er aber sehr aufgeschlossen und er macht toll mit. Ich denke das ist schon mal viel wert.

Gruß

Geschrieben

Tach Thera! :)

Ich geb auch mal meinen Senf dazu!

Also wie es schon da steht, ist die Wahrnehmungsschulung richtig.
Ich würde noch ergänzen, Propriorezeptive Übungen einzubauen, wie z.b. Übungen für die Stützfunktion des betroffenen Armes oder Vorbereitungen für den Stand aus dem Sitz heraus, falls der Patient frei Sitzen kann.(Neglect?)
Übe auch die Motorik, da gibt es unendlich viele Möglichkeiten !

Geschrieben

Hi,
ja das ist sogar sehr viel Wert. Wie Value schon geschrieben hat die Kälteanwendungen als Reiz bei zu bahnenden Bewegungen setzen. Und wie schon gesagt - mit Alltagsbewegungen kombinieren. Das ist nicht so langaweilig für ihn und er kann vielleicht sogar was umsetzen.
Was die Sprache betrifft ist Logopädie natürlich sehr wichtig. Worte im Kopf zu planen aber der Umwelt nicht mitteilen zu können ist brutal. Stell Dir einfach mal ein Telefongespräch vor um evtl. einen Termin beim Doktor zu machen oder schlimmsten Falls Hilfe zu holen.

Aber wird schon. Schön das Du Du Dir so viel Mühe gibst. Ich wünsch Dir auf jeden Fall Durchhaltevermögen und noch viele Tips hier.
Achja, eine Super Adresse für Fortbildung und vor allem Anregung wäre folgende : www.perzeptionshaus.de
Dort habe ich selber meine Bobath Ausbildung gemacht und Helmut Gruhn zeigt auch mal nicht alltägliche Behandlungsmöglichkeiten. Tolle Seite.

Bis dahin schönes WE
Gruß Huggy

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Gast
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  • Beiträge

    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    
    • Gast Sba10985
      Hallo zusammen, ich habe seit etwa 2,5 Monaten Schmerzen im rechten Hoden und komme mit den unterschiedlichen Einschätzungen der Ärzte langsam nicht mehr weiter. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Beginn der Beschwerden: Als die Schmerzen angefangen haben, wurde beim ersten Arztbesuch ohne Ultraschall eine Nebenhodenentzündung vermutet (). Am nächsten Tag bin ich wieder zum Arzt gegangen. Dort wurde ein Ultraschall gemacht, und mir wurde gesagt, dass keine Nebenhodenentzündung zu sehen ist. Ich sollte zunächst 5 Tage abwarten. Nach diesen 5 Tagen bin ich wieder zur Kontrolle gegangen. Ein anderer Arzt hat mich untersucht und meinte dann, es sei doch eine Nebenhodenentzündung, weshalb ich Antibiotika für 10 Tage bekommen habe. Nach 7 Tagen Antibiotika wurde es jedoch nicht besser. Bei der nächsten Untersuchung wurde erneut Ultraschall gemacht und mir wurde gesagt, dass keine Nebenhodenentzündung vorliegt und auch kein urologisches Problem erkennbar ist. Weitere Untersuchungen: Danach wurden weitere Untersuchungen durchgeführt: MRT Becken → unauffällig MRT Lendenwirbelsäule → unauffällig neurologische Untersuchung → ohne Befund Blutwerte → unauffällig PSA-Wert → in Ordnung Auch ein Leistenbruch () wurde im Krankenhaus untersucht und ausgeschlossen. Verlauf der Schmerzen: Am Anfang waren die Schmerzen deutlich stärker als jetzt. Zum Beispiel: Beim Husten hat der rechte Hoden stark weh getan Wenn ich mich nach vorne gelehnt habe (z. B. am Waschbecken) hatte ich Schmerzen Sitzen war sehr schwierig Inzwischen ist es etwas besser geworden, aber die Beschwerden sind weiterhin vorhanden. In dieser Zeit hatte ich auch mehrere sehr starke Schmerzphasen, bei denen ich teilweise vor Schmerzen zusammengebrochen bin. Leiste / aktueller Stand: Mehrere Urologen konnten am Hoden selbst nichts Auffälliges feststellen. Bei der letzten Untersuchung hat ein Urologe beim Abtasten der Leiste direkt neben dem Hoden einen sehr schmerzhaften Punkt gefunden. Wenn dort gedrückt wird, entstehen starke Schmerzen. Im Ultraschall der Leiste konnte jedoch nichts Auffälliges erkannt werden. Der Arzt vermutet trotzdem, dass die Beschwerden von der Leiste kommen könnten und nicht direkt vom Hoden selbst. Zusätzlich habe ich teilweise brennende Schmerzen im Gesäß, überwiegend auf der rechten Seite. Mir ist außerdem aufgefallen, dass der rechte Hoden manchmal anschwillt und später wieder abschwillt. Meine Frage: Hat jemand hier schon einmal länger anhaltende Hodenschmerzen gehabt, bei denen letztendlich die Ursache in der Leiste lag, obwohl im Ultraschall nichts zu sehen war?   Ich wäre sehr dankbar für Erfahrungen oder Hinweise.

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