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Ansatztendopathie Trochanter major


secreteric

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Geschrieben

Hallo alle zusammen,
hat jemand noch eine Idee was man bei einer Ansatztendopathie am Trochanter major machen kann. Mir fällt bis jetzt nur ein: Querfriktion, ggf. Behandlung des Tractus iliotibialis, Dehnung der AR und Elektrotherapie ein.

Wie entsteht eigentlich sowas? Mir ist aufgefallen das es hauptsächlich Übergewichtige haben, jedoch nicht immer. Vor allem kann das ganz schön hartnäckig sein.

Ich würde mich auf ein paar Ideen freuen. Gruß Eric


Geschrieben

Hi,

kurze Zwischenfrage - wie testest du, dass das ein Tendinose ist und keine Bursitis (die in meinen Augen wesentlcih häufiger da zu finden ist).

Wo genau ist der Schmerzpunkt und womit wird er ausgelöst?

Geschrieben

also...
ich gehe jetzt mal von der Diagnose vom Arzt aus die auf dem Rezept steht.

Schmerzpunkt am Trochanter major (meistens etwas cranial davon), da wo die Muskeln halt ansetzen. Meistens Schmerzen ausgelöst in Standbeinphase oder Abduktion. Ggf. austrahlende Schmerzen in den Tractus iliotibialis bis zum Knie.

Zu der Frage wie ich das unterscheide. Ganz sicher bin ich mir nicht aber ich denke bei einer Bursitis tut das eher auf dem Trochanter weh und der Schmerz ist warscheinlich nicht bewegungsabhängig (z.B. Abduktion). Ich denke auch das eine Bursitis wesentlich druckempfindlicher ist.

Aber so ganz genau weiß ich es leider auch nicht. Wenn jemand mehr weiß bitte hier rein schreiben.

Grüße Eric

Geschrieben

Hi,

das stimmt - eine Ansatzgeschichte sollte ein wesentlich kleineres Schmerzgebiet habe, ABER die Schmerzausstrahlung nach caudal klingt halt komisch. Wirklich unterscheiden kanns nur der Doc per Ultraschall, jedenfalls fällt mir kein eindeutiger differentialdiagnostischer Test ein. Vielleicht schmerzt eine Ansatzgeschichte bei isometrischer Spannung mehr, wogegen die Bursitis eine Bewegung braucht?

Was hast du schon alles versucht? Wie wärs mal mitm Ellenbogen aufm Piriformis um den von der Spannung runter zu bekommen? Auch ne Dehnung könnte helfen um den vermehrten Zug zu mindern.
Strom kann auch helfen (jedenfalls, wenn du die Bursitis nicht ausschließen kannst).

  • 2 weeks later...
Geschrieben

man das ist manchmal so hartnäckig. Habe bis jetzt folgende Dinge versucht:

- QF
- Dehnung piri
- Faszientechnik auf dem Tractus
- Elektro

Mit dem Ellenbogen in den Piri klingt fieß ;)

Mir ist noch eingefallen das ja im Prinzip alle Außenrotatoren der Hüfte auch am Ansatz also Trochanter maj. Schmerzen machen können. Wie dehnt man die denn am besten. Einfach das Bein anwinkeln und nach innen drehen? Wenn ich das an mir selber mache, spüre ich keine Dehnung in den Muskeln. Höchstens an der Kapsel.

Geschrieben

Mit dem Ellenbogen in den Piri klingt fieß ;)

^^ isses nur am anfang - einfach tasten, bis man den hat und dann ellenbogen drauf und genau an der stelle bleiben bis der schmerz raus is. dabei aufpassen, dass es auf keinen fall ins bein ausstrahlt, sonst machste triggerpunkt mitm ischias und das tut aua ;)

Geschrieben

Hi Secreteric,

ich schaue mir vorab immer die Stellung des ISG/SIG ans! Illium anterior/posterior; Denn diese Läsionen Können nicht nur zu veränderten Muskelzügen führen, sond. auch die Nervalen Austrittspunkte am Foramen Suprapiriform/Infrapiriforme irritieren, d.h. diese befunden! Fasziale Strukturen zwischen Tensor fas. Latae u. Glut. Max. befunden! Befindet sich Bein im Stand bei Befundung mehr in AR/IR? Anamnese nochmals erörtern(Sturz...)Fasziale Verklebung zischen Obtrarorius internus u. Blase?? Hüftgelenk mit in die Untersuchung miteinbezihen (Coxarthrose)?? Tractus kann zudem auf Grund einer abstegeigenden/aufsteigenden Ursachen-Folgen_kette betroffen sein(s. Illium Posterio/anterior), d.h. man muß hier oft wirklich im Ausschlußverfahren an die Ursachen gelangen?

Geschrieben

äääähm - sorry, aber ilium anterior/posterior sagt überhaupt nichts aus, da bei jedem menschen die isg fuge re/li unterschiedlich aussehen und entsprechend auch unterschiedlich drehen. die intra und intertester übereinstimmungen sind absoluter müll. einzig das isg als schmerzgenerator ausschließen macht sinn, aber ich gehe davon aus, dass er das bereits getan hat und schmerz am trochanter passt nicht dazu, da isg dorsal ausschließlich schmerzen im gesäß und unterhalb der sips auslösen kann.

mit dem "es liegt alles am nicht drehenden isg" hab ich echt meine probleme - guckt euch selbst mal bei nem kunststoff modell an, wie eckig das ding aussieht - und das soll re-li gleich drehen?
Meine meinung: KÄSE!

Geschrieben

Hallo hallo,

wer behauptet so einen Müll, daß Ill. ant./post. nichts aussagt , u. daß bei jedem Menschen die ISG-Fugen unterschiedlich sind??????? Also zuerst steht doch immer die Befundung im Vordergurnd!!!! Obgleich es unterschiedliche Fugenstellung gibt, die Befundung muß dann trotzdem positiv sein!!!!! Dies bedeutet im Umkehrschluß, daß die betr. Person nicht adaptiert ist!! Zudem muß ich dann per Befund noch eine ISG Läsion von einer SIG Läsion unterschieden!! Selbstverständlich können beide Läsionsformen massiven Einfluß auf den Trochanter haben!!!!!! Biomechanisch ganz einfach nachzuvollziehen auf Grund veränderter Zugverhältnisse des M. Piriformis, was natürlich auf die Foramina Supr/Infrapiriforme wirkt!!!!!! Also bitte nicht so schnell das Wort MÜll in den Mund nehmen!!!!! Erst nachdenken, Befundung!!! Ich habe doch nicht behauptet, daß es so sein muß, denn erst auf Grund einer DD-Vorgehensweise erschließt sich mir doch die o,g Problematik. Tagtäglich erlebe ich solche Fälle, bei der ich nach Befundung feststelle, daß ein Beckenschiefstand über fasziale Züge Schmerzen im Bereich des tochanters nach sich zieht!! Aber doch nicht immer! Was ist mit dem Hüftgelenk, was mit Neuralen Strukturen??? Ich stelle diese Frage ganz bewußt, da behauptet wurde, es steht auf dem Rezept! Lt. Sozialgesetzbuch bin ich als Therapeut zur Befundung verpflichtet, egal was auf dem Rezept steht!!!!!! Nur einfach zu Triggern, Friktionieren erschließt sich mir nicht, da ich immer erst wissen möchte was der Grund des Schmerzes... ist!! Gruß
Zauberlehrling

Geschrieben

Ilium ant./post. hatte ich festgestellt und korrigiert. Ich kann mich aber leider nicht mehr daran erinnern ob die Korrektur auch gehalten hat. Das habe ich auch sehr oft, dass das nicht hält. Ist dann meistens ein CMD Problem. Habe immer Watteröllchen in meinem Zimmer liegen um da nochmal zu kucken.

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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