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Tendinitis DD Zerrung Quadricepssehne

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Geschrieben

hi, mein pat. hat diese Diagnose. er spürte vor ca 2 wochen beim treppe runterlaufen plötzlich ein knacken oberhalb der patella (also quadricepssehne). und hat seither immer wieder probleme. keine bew.einschränkrungen, kontrakturen oder hypertonien die relavant wären. nur wenn er zB lange steht tuts ihm an der stelle weh oder beim treppe hoch bzw meist treppe runterlaufen kommt immer mal wieder ein schmerz in form von einem stich in diesen bereich. wenn ich ihm im sitz kräftig mit dem daumen genau oberhalb der patella reindrücke gibts ein punkt der unangenehm ist. sein arzt sagte er könne sich gut vorstellen dass es ein minimaler riss der sehne gab, er solle es jetz aber mal mit KG versuchen. es wurde kein rö gemacht, wenns nach den behandlungen nicht besser ist kommt er wohl in MRT.
was kann ich nun bei so einem patient sinnvolles machen? würde mich sehr über gedankenanstöße freuen DANKE

Geschrieben

hallo, also ich vermute auch irgendeine kleinere weichteilverletzung in den muskelfaserchen. Meist geht diese verletzung einher mit myofascialen triggerpunkten. Also einfach mal den muskel durchpalperen, wo er schmerzen hat die evtl. ausstrahelen, oder du so ne stelle gefunden hast, dann triggern, trigerrpunkt behandeln.

Elektrotherapie um den stoffwechsel, die durchblutung des muskels zu verbessern hat man gute erfolge. oder ultraschall

Geschrieben

Dem schließe ich mich an - ich vermute auch eine Muskelzerrung oder einen kleinen Muskelfaserriss.

Therapeutisch ist das nicht so einfach etwas zu tun. Stell dir vor du hast ein Gummiband in dem ein kleines Loch ist, wenn du dann Power drauf gibst ist die Gefahr, weiterer Schäden größer.
Ich kann mich auch nicht erinnern jemals da einen Therapieansatz gelernt zu haben aber aus Logik heraus macht es sinn den Muskelstoffwechsel hochzufahren um die Reparation voran zu bringen. Massage des umliegenden Gebietes, Tonussenkung des Muskels sowie der zuführenden Sehne usw..

Direkt die Stelle Triggern? Kannst du mir sagen, auf welchem Mechanismus das helfen soll? Kann ich mir grad schwer vorstellen, aber kann auch kein Gegenteil beweisen.

Geschrieben

ok danke euch schonmal. ja an so was hab ich auch gedacht massage/bgm in dem gebiet für durchblutung un somit auch stoffwechsel verbesserung. aber das ist evtl auf dauer auch langweilig kann man dass vllt mit bewegung kombinieren? pnf oderso kann ich ja auch vergessen würde nur mehr schaden anrichten. also der pat ist fit nur wie gesagt er spürts hald noch beim langen stehen und treppe laufen.
nein ich habe nicht triggern gemeint, sondern nur dass er direkt an der stelle ein druckschmerz hat...
wäre denk ich auch nicht sinnvoll an der "schadenstelle" große mechanische reize zu setzen ..?

Geschrieben

hallo, wenn dieser schaden natürlich ziemlich akut ist, und der hat oberhalb der patella diesen riss würdee ich auch nicht drauf rumdrücken um den schaden natürlich nicht größer zu machen. Aber es könnten sich triggerpunkte manchmal bilden an entfernteren stellen, da der muskel durch das trauma einen kurzen sauerstoffmangel erleidet und sich so kontraktionsknötchen bilden, die triggerpunkte.
Wenn der patient aber nach etwas längerer zeit immer noch schmerzen oberhalb der patella hat würde ich trotzdem an der stelle rumfriktionieren und massieren, da nun die narbe probleme machen könnte die sich im muskelgewebe gebildet hat, und der stoffwechsel nicht mehr funktioniert. Abfallprodukte nicht mehr abtransportiert werden können ect.


einen therapieansatz in meiner pt ausbildung hab ich aber auch nicht gelernt , später behandelst du ja sowieso etwas anders als du es in der ausbildung gelernt hast. Aber ich denke der ansatz ist schon der, den reperationsvorgang hochzufahren, stoffwechsel verbessern, den muskel helfen die verletzte stelle zu reparieren, und das wäre elektro strom, BGM, auch lymphdrainage bringt ja auch stoffe zu der verletzen stelle, aber was ist natürlich effekiver? mit strom hab ich z.b. was muskelrisse angeht gute erfahrung gemacht. Was mach noch machen könnte, also kein muskelaufbau, aber trotzdem quatriceps trainieren, mit sehr wenig gewicht, so daß du nicht im hypertrophie bereich sondern im aeroben bereich, im ausdauerbereich bist. mehr kapillare und hypochondrien werden gebildet, der muskel wird besser verstoffwechselt, die verletzte stelle bekommt sozusagen mehr zugangswege, mehr straßen für die rettungskräfte, für substanzen die für die wundheilung zuständig sind.

So könnte man vielleicht erst paar übungen machen für den stoffwechsel mit therapband evtl. aber nur ein ganz leichtes, gelb z.b, pnf finde ich hier z.b. zu kompliziert. Oder/und bgm und am schluß ultraschall und strom.

Geschrieben

@steffan.
Manchmal wenn der schaden an ner sehne, ansatz ist, dann wäre es durchaus sinnvoll hier zu massieren, friktionieren, aber nur nur an ner sehne ansatz. Wenn es natürlich kein kompletter muskelriss ist.
Denn hier willst du mit absicht einen schaden setzen, so daß eine entzündung entsteht. Die begründung ist folgende.
Entzündung ist ja eine ganz normale (also erste) phase der wundheilung. Bei sehnen (z.b. supraspinatus-inpingment, aber durhaus auch patellasehne) und ansätzen, daß sind stoffwechselarme gebiete, diese strukturen sind schlecht durchblutet.
Was passiert wenn etwas schlecht durchbblutet ist?
Es kann nicht so heilen wie es sein sollte. Wenig kapillare, die die wunde mit wichtigen substanzen versorgen, entzündungsmediatoren, schlechter abtransport von stoffwechselprodukten entzündungsmediatoren ect.
Dadurch verzögert sich natürlich auch die wundheilung, somit auch die entzündungsphase, bis hin zum stillstand. sprich dieser schaden kann nicht heilen, und die probleme trägt man zimelich lang mit sich herum. Also veruchst du den motor wieder anzukurpeln, bringst ne neue entzündung rein, damit die wundheilung wieder ihren normalen gang geht, oder gibst dem ganzen nen arschtritt;-)

Die entzündungsphase dauert ca. 1 woche, wenn der patient aber nach 3 wochen ca. immer noch probleme hat, dann ist die akute phase ja schon vorbei.

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    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
    • Gast Johannes
      Hallo,   hab seit ein paar Tagen so brennende Schmerzen über, am Beckenkamm. Auf der einen Seite mehr als auf der anderen.   Hauptsächlich beim nach vorne beugen und Rotieren und wenn ich zur Seite neige, dann aber auch nicht immer.   Kann jetzt nicht ausmachen, warum und woher.   Was könnten da Ursachen sein? Könnte ich das selbst testen?   Was könnte evtl. helfen?   Danke.   Gruß
    • RICHTIG! Das bedarf einer manualtherapeutischen Behandlung um das Problem zu lösen. Schwindel und Kopfschmerzen wären nochmal ein Hinweis wo unserer Hypothese nochmal bestätigen daß deine Beschwerden von der oberen HWS, eher dem Atlas kommen. Bandscheibe denke Ich nicht, die würde keinen Schwindel auslösen. Da Schwindel, N.Vaguskompressionen von den ersten beiden Halswirbel kommen kann es die Bandscheibe nicht sein, denn zwischen 1. und 2.Halswirbel gibt es keine Bandscheibe. Deine Schwindel beschwerden kommen daher daß durch eine Atlasverschiebung (1.Halswirbel) die Art.vertebralis komprimiert wird. Diese versorgt das Kleinhirn. Die Beschwerden dürften somit schlimmer werden bei Kopfüberstreckung. Eine reine Massage gerade am Hinterhaupt ist gut, aber zu als Therapie zu wenig. So wie Ich das sehe sollte sich um deinen Atlas, ggf. Axis (C2) gekümmert werden. Der kann verdreht, zur Seite oder/und nach vorne verschoben sein. Aufjedenfall brauchst Du ein Rezept für eine Manuelle Therapie um das Problem zu lösen. In der Praxis aufjedenfall nachfragen ob sich jemand mit dem Atlas auskennt. # L.g.

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