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Tennisellenbogen


kerman

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Geschrieben

Seit ca. 5 Monaten habe ich ab und zu einen Tennisellenbogen.

Dieser kommt durch einseitige Ziehbewegungen (Klettern, Bouldern)

 

5 Jahre hatte ich beim Klettern keinen Tennisellenbogen, dann habe ich mal 8 Wochen Pause gemacht wegen einer anderen Verletzung.

Dann recht schnell wieder voll eingestiegen. Möglicherweise wurde die Muskulatur zu sehr vernachlässigt.

 

Dehnübungen mache ich und diese helfen auch. However, leicht kommt der Tennisarm dann wieder.

Je stärker die Belastung, desto stärker der Tennisellenbogen.

 

Frage:

Die vielen Informationen im Internet verwirren.

Manche Physios sagen man solle eine Entzündung triggern ---> (https://www.youtube.com/watch?v=wNm5pW9j2G4 ),

Um die Schmerzen los zu werden. Nur finde ich das etwas am Thema vorbei.

Ich will die Schmerzen nicht los werden (ok, das auch), hauptsächlich will ich ein starkes (oder gedehntes) Gewebe haben, sodass der Tennisellenbogen nicht wiederkommt.

 

Ärzte raten zu exzentrischen Kraftübungen ( https://www.youtube.com/watch?v=i-es5cQJors&t=19s )

 

andere sagen dehnen hilft ( https://tennisarm.ch/ )

 

Sollte man Dehn- oder Kräftigungsübungen machen oder beides?

 

Wenn Ja, wieso? Was sollte weshalb gedehnt oder gekräftigt werden?

 

Wird die Sehne oder die Muskulatur gekräftigt?

 

Hat jemand Erfahrungswerte und vielleicht auch Studien dazu?

 

Ich würde das gerne alles wissen, um logische Schlussfolgerungen ziehen zu können und alles auch mit Motivation anwenden zu können.

Und darum muss ich es mit Logik verstehen.

 

 

Vielen Dank schon einmal.


Geschrieben

...es müssen ja nicht immer die Muskeln/Sehnen für die Schmerzen verantwortlich sein, nur mal um deine Verwirrung zu vervollständigen 😅

Nein, aber im ernst, häufig werden Schmerzen in der Muskulatur durch eine Störung vom dazugehörigen Nerven- oder Nervengeflecht ausgelöst. Es gibt ein paar Engpässe, die der "plexus brachialis" passieren muss:
Das ist die Scalenilücke und zwischen 1. Rippe und Schlüsselbein. Eine Kompression des Nerven kann zu Schmerzen, Taubheitsgefühle und Durchblutungsstörungen im Arm des entsprechenden Segments führen.

Nach meiner Erfahrung war C7/Th1 am häufigsten Auslöser der Beschwerden bei einer "epicondylitis", da hier auch die erste Rippe dranhängt.

 

Geschrieben

Morgen Kerman! Da bist Du bei uns richtig😉

Ich habe sogar eine Zusatzfortbildung gemacht über den Tennisellenbogen wo Maßnahmen auch durch Studien belegt wurden. Was der Gianni oben schrieb ist gold richtig👍 Man sollte bei dem Beschwerdenbild mmer auch an den N.radialis denken der außen am Ellenbogen nahe des Sehnenansatzes vorbei zieht. Bei einem Tennisellenbogen ist es fast nie eine Entzündung. Diese ist nämlich nur akut und klingt nach 3-5 Tagen wieder ab. Die Patienten wo aber eine Praxis aufsuchen gehen erst nach einer Woche zu uns. Dieses intensiv triggern am Ansatz, daß man sog. Friktionen also feste Massagen durchführt am Knochen um zu reizen ist längst überholt. Das macht man in der Regel nicht mehr. Erstens würde mir als Therapeut der Finger abfallen, und 2. ist es sehr sehr unangehem und Schmerzen für die Patienten.

Die Schmerzen kommen daher daß bei der Heilungsphase,Nervenasern des N.radialis mit in das Sehnengewebe einsprießen. Würde man ständig hier dran rubbeln und massieren kann man sich vorstellen daß die Beschwerden nicht besser werden. Man rubbelt ja immer an dem Nerv rum. Es ist soz. eine Fehlheilung.

Deshalb Sollteman immer eine Nervenengstellle am Hals, Seitliche Halsmuskulatr soz,. Scaleni mit berücksichtigen. Bei chronischen Verlaufen unbedingt auch die Brustwirbelsäule mit den Rippengelenken mit berücksichten da oft ein Vegetativer Zusammenhang bestehen kann.

Am 4.10.2025 um 17:06 schrieb kerman:

Ärzte raten zu exzentrischen Kraftübungen ( https://www.youtube.com/watch?v=i-es5cQJors&t=19s )

Das ist sehr gut. Tatsächlich gibt es hier Studien die das belegt haben,. Aber erst mit ganz leichten Gewicht, 0, 5 kg anfangen.

Und auch Dehnung, Entspannung der Unterarmmuskulatr gehört dazu, wie massage der HandstreckermuskulaturJe nach Befund

Auch Ultraschall und Kinesiotape am Ansatz ist nicht mehr so effektiv und nicht nachhaltig, mit keiner  Guten  Evidenz (der Beweis daß was hilft) 

 

 

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