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Nach Knie-Operation: wie lange Schmerzen?

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Gast Luisa

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Hallo,

 

ich hatte vor einem halben Jahr eine Knie-Operation.

 

Wie lange ist es normal, dass man bei gewissen alltäglichen Dingen (Treppensteigen) und Übungen (Seilspringen, allgemein springen oder hüpfen, auf der Stelle laufen ...) noch immer mal "komische Gefühle" im Knie hat? So, als wenn man auf Eiern laufen würde oder das Kniegelenk noch nicht so geschmeidig streckt und beugt  wie vor der Operation?

 

Dankeschön.

 

LG

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Hallo Luisa,

diese "komischen Gefühle" die du meinst, als wenn man auf Eiern laufen würde, deutet meistens darauf hin, dass du noch etwas Flüssigkeit im Gelenk hast. Was genau wurde denn am Knie gemacht? Hast du ein neues Gelenk bekommen oder wurden die Bänder bzw. der Miniskus operiert? Erzähl doch mal mehr darüber...

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Man kann das nicht pauschalisieren Luisa. Es gibt zwar Standards der Wundheilung wie lange etwas im "Normalfall" zu heilen hat, kann aber individuell abweichen und ist auch von der Art des Eingriffs abhängig.
In der Regel sollte, z.B. eine Meniskus-OP, nach 6-8 Wochen abgeheilt sein, bei eine Knieprothese können es schon mal 6-8 Monate sein.

Die Flüssigkeit könnte man mit Physiotherapie, Lymphdrainage, hochlagern und Ruhigstellung mittels Bandagen in den Griff bekommen. Hast du das mal vom Orthopäden abklären lassen?

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  • 1 year later...

Hallo, ich würde mich gerne dem Thema anschließen. Ich hatte vor 3 Wochen eine Plicaresektion per Arthroskopie. Zuvor hatte ich fast ein halbes Jahr Probleme, besonders ein lautes Knacken beim Ausstrecken des Beines oder beim Beugen mit Belastung, zB beim Aufsteigen auf Erhöhungen auf "Sofahöhe". Es fühlte sich an, als würde im Knie etwas gegen einen Widerstand springen. Bei der OP sah man wohl nur die Plica mit Impingement bei Bewegung und eine leichte Reizung, ansonsten altersentsprechende Abnutzung des Gelenks, aber alles unauffällig (bin w33, habe die letzten Jahre viel Sport gemacht). 

Ich kann das Knie aufgrund der Schwellung nach wie vor nicht komplett beugen und musste feststellen, dass mir das Geräusch/Gefühl wohl geblieben ist. 

Hat jemand hier vielleicht Tipps dazu, was die Schwellung und die Ursache des Knackens angeht? Ich bekomme Physio und aktuell noch Lymphdrainage. 

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Hallo w33,

warst du denn nochmal bei deinem Operateur damit er sich davon ein Bild machen kann?
Womöglich kommen deine Beschwerden durch eine Dysbalance der Muskeln - welche Sportarten hast du denn so betrieben?

Was die Schwellung betrifft würde ich dir empfehlen weiterhin so aktiv zu sein wie es geht.
Mit lockerem Ergometerradeln machst du sicher auch nichts falsch - wenig Widerstand, mehr Frequenz.
Deine Physiotherapie soll dir mal ein paar Übungen zeigen, die du zuhause machen kannst.
Das Knie in regelmäßigen Abständen hochlegen kann auch nicht schaden.
Sowie keine zu enge Kleidung tragen.

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vor 12 Stunden schrieb JanPT:

Hallo w33,

warst du denn nochmal bei deinem Operateur damit er sich davon ein Bild machen kann?
Womöglich kommen deine Beschwerden durch eine Dysbalance der Muskeln - welche Sportarten hast du denn so betrieben?

Was die Schwellung betrifft würde ich dir empfehlen weiterhin so aktiv zu sein wie es geht.
Mit lockerem Ergometerradeln machst du sicher auch nichts falsch - wenig Widerstand, mehr Frequenz.
Deine Physiotherapie soll dir mal ein paar Übungen zeigen, die du zuhause machen kannst.
Das Knie in regelmäßigen Abständen hochlegen kann auch nicht schaden.
Sowie keine zu enge Kleidung tragen.

Hallo Jan,

Danke dir sehr für deine Antwort!

Ja, die Ärzte und Physios sagen bisher, dass das Knie gut aussieht und alles im Rahmen ist. Ich werde nur langsam unruhig, merke ich, weil ich das Gefühl habe, die Beugung müsste doch jetzt mal besser werden.

Und hinter die Ursache des Knackens ist noch keiner wirklich gekommen. Ein Verdacht ist, dass ich den Quadrizeps nicht richtig ansteuern kann. Kann so etwas "einfach" plötzlich ein Geräusch verursachen? Ich hatte im Sommer eine Überlastungserscheinung im Knie mit dicker Schwellung nach tagelanger Gartenarbeit und schwerem Heben. Seitdem ist das Knacken/Reiben geblieben. Zusätzlich bin ich damals gejoggt im geringen Rahmen von 4-5 km (leider viel auf Asphalt, 2x in der Woche) und habe Übungen im Bereich "fit ohne Geräte" betrieben, also Kniebeugen, Lunges, Bauchmuskeltraining usw.

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Hallo Jan, 

ich hatte versucht, dir heute Morgen zu antworten, aber ich glaube, das hat nicht geklappt, daher noch mal: ich danke dir sehr für deine Antwort.

Die Ärzte sagen, dass das Knie dem Heilungsprozess entsprechend gut aussieht. Ich selber werde halt langsam unruhig, weil es mich jetzt seit einem halben Jahr auf Trapp hält.

Ich hatte im Sommer durch Gartenarbeit und schweres Tragen wohl eine Überlastungsituation des Knies, die zu einem Gelenkerguss geführt hat. Das Joggen (2x pro Woche 4-5 km, leider auf Asphalt) und die Übungen, die ich sonst so gemacht habe ("Fit ohne Geräte"), haben dann wohl ihr Übriges dazu beigetragen. Die Schwellung von damals war verschwunden, aber das Geräusch und Gefühl letztendlich für mich so massiv, dass man am Ende lieber nachsehen wollte, was im Knie los ist. Ich hatte sehr viel Hoffnung darauf gesetzt, das unangenehme Gefühl mit der Arthroskopie loszuwerden. Bänder, Menisken usw sind alle okay. Vor der OP war ich auch noch extrem beweglich, sowas wie der Lotussitz usw war alles kein Thema. Bei Joggingversuchen bekam ich jedoch diffuse Knieschmerzen, die auch zur Entscheidung für die OP beigetragen haben. Ich würde mir so wünschen, dass dieses Gefühl endlich verschwindet und ich zumindest im Alltag (wenn auch ohne Joggen) davor Ruhe habe.

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Hallo w33,

die erste Nachricht ging durch - muss nur manchmal von uns freigegeben werden oder der Server brauchte etwas.
Wahrscheinlich hat die Tagelange Gartenarbeit das Problem zum Vorschein gebracht.
Schön, dass du aber auch weißt - dass es im Knie gut aussieht.
Dann wäre die Idee einer Dysbalance der Muskeln sehr naheliegend.
Jetzt ist wichtig, sich nicht zu stressen.
Hast du Hausaufgaben für das Knie bekommen?
Ist es morgens dünner als abends? Verändert sich die Schwellung?
Erstmal würde ich dir empfehlen, das Knie soweit wie möglich zu belasten und zu gucken wie es darauf reagiert.
Gerne mal hochlegen wenn es zu dick wird.
Beugung dauert immer länger als Streckung, mach dich da nicht verrückt.
Wenn da noch Flüssigkeit im Knie ist - dann kann die endgradige Bewegung auch garnicht funktionieren.
Das Gefühl kann eben davon kommen, dass die Bänder die ums Knie herumführen nicht richtig gespannt sind, durch die Muskeln und dann immer mal schnappen.
Beinachsentraining und Gleichgewichtstraining wären mMn am wichtigsten.
Dafür sollte dir die Physio definitiv was zeigen können.

LG

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Hallo Jan, 

Danke für dein Interesse! Morgens ist das Gelenk generell unbeweglicher und fühlt sich geschwollener an. Es wird dann bei lockerer Bewegung besser. Abends kann es mal sein, dass ich es merke, wenn ich zu viel mit dem Knie gemacht habe oder zu lange auf den Beinen war -  ich lasse erst seit ein paar Tagen die Stützen weg, aber es klappt immer besser. Generell ist das Knie noch leicht erwärmt, ohne Rötung, aber es arbeitet natürlich noch darin. Ich werde jetzt mal das Ergometerfahren ausprobieren. Hast du sonst noch wichtige Tipps für mich?

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Danke dir, ich hoffe, du hattest auch schöne Feiertage! 😊

Ergometer-fahren war für mich tatsächlich der "Gamechanger". Ich habe mir spontan eines bei ebay Kleinanzeigen gekauft und fahre jetzt seit einigen Tagen jeden Tag. Das Knie ist viel beweglicher geworden und die Schwellung stark zurückgegangen. Also nur zu empfehlen!

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  • 4 months later...

Hallo zusammen, nachdem meine OP ja schon ein halbes Jahr zurückliegt, ist es immer noch so, dass das operierte Knie sich meldet. Bis vor kurzem konnte ich noch nicht in die Hocke gehen, was dann ziemlich plötzlich aber dann besser wurde. Aktuell ist das Knie sehr gereizt, weil ich es momentan sehr belasten muss (wir bauen ein Haus und machen den Trockenbau selber). Hocken tut wieder weh und aus der Hocke aufstehen ist mit sehr lauten Geräuschen verbunden, weshalb ich mich dabei lieber festhalte. Mein Problem ist aber, dass sich nun auch das andere Knie meldet und zB beim Aufstehen aus 90° Beugung das Knacken anfängt. Auch wenn ich auf der Treppe mehrere Stufen auf einmal nehme, tut es das. Ich habe große Angst, das Plica-Drama mit OP jetzt am anderen Bein noch mal durchmachen zu müssen. Das nicht operierte Knie ist dabei zwar nicht warm und tut auch nicht weh, aber durch die Vorgeschichte bin ich da sehr empfindlich geworden und gehe schon wieder in die Bewegungsvermeidung. Weiß jemand Rat? 😥 ich hatte eigentlich das Gefühl, auf einem guten Weg zu sein, obwohl alles schon so lange dauert und merke richtig, wie sehr mich das aktuell runterzieht. 

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Gast
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  • Beiträge

    • Hallo ich bin m16 und habe seid Anfang Dezember 2023 schmerzen im isg.  Habe eine leichte skoliose und hatte schon immer paar Probleme mit dem Rücken. Eines Tages habe ich mich beim Sport nicht richtig aufgewärmt und habe kreuzheben gemacht (evntl 50 Kilo nicht so viel ) und plötzlich hatte ich nach einer Wiederholung schmerzen. Bin das zum Orthopäden gegangen wurde geringe da kam nichts raus ( er meinte dann das ich mich ein wenig schonen solle und 800ibus nehmen soll gegen die entzündung) es wurde aber nicht besser war deshalb im Dezember noch 2 mal beim arzt (diagnose isg blockade)habe dann ein phisio Rezept bekommen . Phisio habe ich dann 4 Monate lang gemacht und es hat nichts geholfen . Mein Tag bestand nur noch aus aufstehen aus dem Bett quälen 800 ibu nehmen und nach der Schule sofort hinlegen weil ich nichts machen konnte wegen den Schmerzen . Dann wurde ein mrt gemacht da kam nichts raus außer bandscheiben vorwölbung l5s1 . War darauf hin bei 3 Ärzten um mir Meinungen einzohlen  .Ein arzt meinte die bandscheibe würde die schmerzen machen. Der andere meinte es wäre das isg da er den lasuege test gemacht hat und dieser negativ war und ich ebenso kein kribbeln in den Beinen hatte. Der andere arzt meinte Widerrum ist nicht schlimm isg nur muskuläre. Das komische war nur der Schmerz war punktgenau eigentlich auf dem isg .Die schmerzen wurden vorallem schlimm wenn ich mich hinsetze und am aller schlimmsten war es wenn ich im Sitzen mein Bein strecke und der slump test war ebenso positiv.  Habe dann weiterhin phisio ostheo Chirotherapie und akupunktur gemacht nichts hat geholfen.  Habe mich dann überreden lassen 2 Wochen orales cortison über die Ferien zu nehmen. Habe das gemacht und es hat super geholfen schmerzen waren wie weg . Nach dem absetzen kamen sie leicht wieder das ganze 63 Tage her das ich es abgesetzt habe und schmerzen sind evntl bei einer 1 von 10( nur slump test macht höllische probleme. Achso kurze Anmerkung schmerzen sind nur rechts) Habe jetzt allerdings Angst das die Schmerzen wieder kommen da ich überall lese cortison unterdrückt nur bzw hilft nicht langfristig sondern lindert nur vorübergehend die schmerzen.  Stimmt das habt ihr noch Tipps.  Danke für alle Antworten 
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      Hallo,    nun ist es über zehn Monate her und es ist noch keine wesentliche Besserung eingetreten. Ich habe versucht relativ viel und konsistent Physiotherapie zu machen. der Arzt schickte mich nach meinem ersten Bericht noch ins MRT für die Lendenwirbelsäule, wo ein sechstel Wirbel ausgemacht wurde und einer ziemliche Schrägstellung des Kreuzbeins. Der Zusammenhang mit meinen Schmerzen ist aber unklar . Ich kann 10 Minuten joggen mittlerweile, aber nicht viel mehr, sonst habe ich anschließend ein bis zwei Tage Schmerzen, vor allem überm Po und vor allem beim Sitzen. Ich kann generell nicht lange stehen und nicht lange sitzen, dann habe ich direkt Schmerzen.   Hat jemand noch eine Idee, was ich machen könnte, welchen Arzt ich kontaktieren könnte, was man untersuchen müsste? Ich bin sonst mit 38 Jahren ein absoluter Sportinvalide…    danke und viele Grüße, Maren
    • Gast Kathi
      Hallo,   mein Daddy kommt grad vom Orthopäden und der meinte, sein Brustkorb würde zu hoch stehen, der müsste flacher sein, der hätte keine Verbindung mehr über die Bauchmuskeln zur Hüfte, die den zu dieser runterziehen sollen. Er hat genauso Bahnhof verstanden, wie ich. Er fragte, was man dagegen tun kann. Der Orthopäde meinte, dass man da nichts mehr machen könnte. O_O   Ist das so?   Mein Daddy hat schon starke Bauchmuskeln, aber wohl nicht funktionell genug?!   Versteht ihr überhaupt, was der Arzt meint?    Wegen dieser fehlenden Verbindung hätte er auch immer wieder Probleme mit einer zu hochstehenden oder blockierten ersten Rippe, die da wohl Nerven eindrücken und er dann schlechter seinen Kopf drehen kann.   Kann mein Daddy diese Verbindung doch noch wiederherstellen? Falls ja, wie bitte?   Dankeschön.   GLG

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