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Medizinisches Gerätetraining: wie danach weiter Trainieren?


Lucky13

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Geschrieben

Hallo Zusammen,

ich bin Lucy, 39 Jahre alt und komme aus Berlin.

Kurz zu meinem Problem: Ich habe schon länger Probleme in Form von wiederkehrenden Blockaden im HWS/BWS/LWS Bereich, bedingt durch Dysbalancen und Fehlhaltung (Holzkreuz, Schultergürtel ist instabil usw. )

Geholfen hat mir bisher immer ganz gut medizinisches Gerätetraining kombiniert mit Übungen am Gerät und freien Übungen. Insgesamt habe ich das schon 3x in den letzten Jahren gemacht. Leider bekomme ich bei meinem Orthopäden maximal 4 Rezepte á 6 Termine, danach bin ich auf mich allein gestellt. 

Nach Beendigung der MTT habe ich mehrere Fitnesstudios durchprobiert und sogar eine Physiopraxis mit freier Trainingsfläche. Leider immer mit dem selben Ergebnis: 

  • Wichtige Geräte fehlen um bestimmte Übungen zu machen (z.B. Adduktoren / Abduktoren mit gestreckten Beinen trainieren oder eine Beinpresse wo sich die Fußplatte im Winkel verstellen lässt)
  • Ich habe versucht die Übungen dann mit anderen Hilfsmitteln zu machen (Seilzug oder Theraband). Leider haben sich dabei dann Fehler in der Ausführung eingeschlichen und ich habe wieder Rückschritte gemacht oder ich habe neue Übungen empfohlen bekommen, die leider noch mehr Probleme verursacht haben.

Dann kam der Lockdown, die freie Trainingsfläche hat geschlossen und ich bin total resigniert.

Jetzt nehme ich den vierten Anlauf, habe nächste Woche wieder einen Termin zum Muskelfunktionstest beim Orthopäden und hoffe, dass ich erneut mit dem medizinischen Training anfangen kann. Diesmal möchte ich aber nicht wieder den selben Fehler machen sondern einen Weg finden, wie ich nach dem medizinischen Gerätetraining unter professioneller und vor allem seriöser Anleitung bzw. Aufsicht meine Übungen weiter machen kann.

So etwas muss es doch in Berlin geben? Ich hab sogar schon über personal Training nachgedacht. Wichtig wäre mir aber, dass die Person weiß was sie tut und sich mit meiner Art von Beschwerden auskennt. Und meinen Trainingsplan von der MTT aus Grundlage nimmt und diesen nicht komplett durch neue Übungen austauscht.

Ich weiß, dass es das A&O ist, regelmäßig zu trainieren, gezielte Dehnübungen zu machen und im Alltag Fehlhaltungen zu vermeiden. Ich werde nächstes Jahr 40 und möchte so gerne wieder fit sein, meine Übungen regelmäßig in den Alltag einbauen und unbeschwert sportlich aktiv sein (u.a. Windsurfen, Fahrradfahren, spazieren gehen) :)

Ich hoffe, dass jemand einen guten Tipp für mich hat?

Ich freue mich über eure Hilfe.

LG und einen schönen Tag :)


Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb gianni:

...das müsste der @JanPT wissen. Ich sag´s ihm ☝️

Danke für die schnelle Rückmeldung! Vielen Dank für´s weitergeben :) Ich bin gespannt!

Geschrieben

Hallo Lucy,

ja sowas gibt es tatsächlich in Berlin.
 

Wende dich mal an Rückenwind Berlin.
Das ist direkt gegenüber der Schönhauser Allee Arcaden - in dem großen Ärztehaus.
Das ist Physio + Fitnessstudio - mit einer KGG Verordnung kannst du dort trainieren.
Es gibt eine der modernsten Geräte weltweit - das Personal ist top geschult - sowohl Physios als auch Sporttherapeuten.
Wenn es dir dort gefällt, kannst du als Mitglied weiter trainieren.

Sieh dich mal online um und ich drücke dir die Daumen, dass du noch eine Verordnung bekommst.
Wenn du Fragen hast, immer her damit :)

LG

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb JanPT:

Hallo Lucy,

ja sowas gibt es tatsächlich in Berlin.
 

Wende dich mal an Rückenwind Berlin.
Das ist direkt gegenüber der Schönhauser Allee Arcaden - in dem großen Ärztehaus.
Das ist Physio + Fitnessstudio - mit einer KGG Verordnung kannst du dort trainieren.
Es gibt eine der modernsten Geräte weltweit - das Personal ist top geschult - sowohl Physios als auch Sporttherapeuten.
Wenn es dir dort gefällt, kannst du als Mitglied weiter trainieren.

Sieh dich mal online um und ich drücke dir die Daumen, dass du noch eine Verordnung bekommst.
Wenn du Fragen hast, immer her damit :)

LG

Hey Jan,

vielen Dank für den guten Tipp. Das werde ich mir mal anschauen. Wenn dir noch was einfällt vielleicht in der Nähe von Wedding, das wäre prima :)

LG Luci

Geschrieben

Etwas vergleichbares wie dort kenne ich nicht.
Die Patienten kommen auch teils von weit außerhalb um dort therapiert zu werden.

Geschrieben

Sehr gut. Ich mache das jetzt. Ich war bis jetzt immer bei OrthoPhysio in der Friedrichstraße. Fand ich auch sehr gut, leider kann man danach dort nicht weiter trainieren. Ich denke es ist besser wenn ich von Beginn an zu Rückenwind gehe, dann ist es denke ich einfach wenn ich von Beginn an dort bin und dort dann weiter trainieren kann... 

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Seli
      Hallo, ich habe ein Problem und hoffe mir kann vielleicht jemand hier helfen oder einen Rat geben. Morgens wenn ich aufwache habe ich Verspannungen zwischen den beiden Schulterblättern, also es fängt da an wo der Hals aufhört und geht ein Stück runter rechts und links neben der Wirbelsäule, zusätzlich kribbeln meine Arme morgens ( keine Taubheit, keine Lähmung ), also die Arme kribbeln nur ich kann sie aber normal bewegen. Ich lege mir dann auch oft mal eine Wärmflasche zwischen die Schultern das bessert die Verspannung, tagsüber ist es weniger verspannt und die Arme kribbeln da auch nicht. Allerdings habe ich dann wenn ich aufgestanden bin so ein komisches Gefühl besonders beim stehen und gehen, weis nicht wie ich es nennen soll, Benommenheit oder Schwindel, wobei es dreht sich nichts, sondern es fühlt sich eher so an als wäre ich ein bisschen unsicher beim gehen, so wie wenn ich paar Bier oder Schnaps getrunken hätte ( trinke aber gar kein Alkohol ). Das Gefühl wechselt immer mal wieder, also mal mehr mal ganz wenig. Beim nach unten schauen oder nach vorne beugen fühlt es sich schlimmer an, als sonst. Manchmal habe ich auch ein leichtes ziehen oder drücken im Kopf, als Kopfschmerz würde ich das aber nicht bezeichnen. Manchmal oben oder an den Schläfen, eher leicht. Ich habe auch schon mal gegoogelt, da steht was von HWS Syndrom könnte es sein. Ich habe auch paar so Tests gemacht, Romberg Test, Underberg Test, Einbeinstand mit offenen und geschlossenen Augen, hat alles funktioniert. Jetzt habe ich mal paar Übungen gemacht. Also bei der Übung wo man den Kopf langsam zur Schulter neigt und dann etwas nach vorne, da wirds mir komisch. Beim Schulter kreisen knackst meine linke Schulter an einer Stelle. Kann das knacksen auch provozieren bei bestimmten Bewegungen. Beim langsamen Kopf drehen von einer Seite zur anderen knirscht es manchmal leise in der unteren HWS. Habt ihr vielleicht eine Idee was das sein könnte und was man dagegen machen kann? Eine Übung die die Verspannung lösen kann oder besser macht? Das schummrige Gefühl beim nach unten schauen macht mir halt auch Probleme, weil wenn man die Treppe nach unten geht aber nicht schauen kann wo die Treppe zu Ende ist weil man geradeaus schaut, ist nicht gerade schön. Nach vorne beugen ist auch so unangenehm. Wollte eigentlich bisschen Unkraut jäten im Garten, aber ist mühselig, wenn ich versuche mit dem Rechen das Unkraut direkt in den Eimer zu kriegen dann gehts ja noch, wenn ich mich nach vorne beuge wirds mir etwas schummrig und ich habe das Gefühl ich kippe nach vorne ( ist zwar nicht passiert aber fühlt sich so an). 
    • Gast MonaR
      Hallo, Meine Tochter hat aktuell (wieder einmal) Probleme mit Mb. Schlatter. Sie spielt Fußball und trainiert 4-5 x pro Woche.    Sie ist 15, hat wohl gerade wieder einen starken Wachstumsschub (5 cm seit September 2025) und deswegen wieder die Probleme.  Was kann sie unterstützend machen, um schnellstmöglich wieder fit zu sein?   Aktuell Dehnen, Übungen für die Hamstrings, Kühlen und Radfahren.   Ist ein 'Spüren der Stelle tolerabel bzw. wie weit darf sie es ausreizen mit Druck/Schmerz?   Danke Mona  
    • annajule
      Hallo, ich frage mich gerade, was vor 6 Jahren geschehen ist. ich bin vestibuläre Physio (oder wie man das auch immer in Deutschland nennt  ) und habe etliche Klienten mit PPPD. PPPD hast du gut auf einen Nenner gebracht, aber es ist eigentlich noch viel komplexer. Die Ursachen können noch wesentlich weitläufiger sein. Bei so gut wie all meinen Klienten, liegt ein Trauma zu Grunde. Hier wird dies von einem Neurologen diagnostiziert und die Therapie ist interdisziplinär zusammen mit klinischen Psychologen und manchmal Ergo Therapeuten. Auch ist bei vielen Klienten die HWS und/ oder das TMJ durch lange Erfahrungen von Schwindel so dermaßen verspannt (Sekundär Symptome), dass wir muskuloskelettale/TMJ Physios dazu ziehen, oder die Klienten zur Massage schicken (wenn es sich rein um Verspannungen handelt).    Nur mal als Denkanstoss.  Gruss, Anna  

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