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Streckungsdefizit nach Kreuzband OP


Gast Nina

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Geschrieben

Hallo Zusammen,

ich hatte vor 11 Wochen eine Kreuzband OP bei welcher das vordere Kreuzband repariert wurde und mein Innenmeniskus genäht wurde. Nun verliere ich langsam die Geduld. Ich kann mein Bein nicht gut strecken, ich vermute es fehlen noch 10 Grad, ich humple vorallem nach längerem Sitzen oder am Morgen nach dem Aufstehen. Verdacht auf Zyklops kann ausgeschlossen werden, ich war vor 2 Wochen im MRT. Laut Physiotherapeut habe ich ein "zickiges" Knie. Mein ganzes Bein geht immer in eine Schutzspannung und das sei der Grund warum das Strecken nicht funktioniert. Ich war bislang sehr geduldig, habe meinem Physiotherapeuten vertraut, doch es bessert sich kaum und nun kommen die Zweifel. Nach der Therapie funktioniert alle ganz gut, die Ergebnisse sind aber schnell wieder weg. Versuche dem Ganzen mit dehnen  engegenzuwirken.  Was kann ich sonst tun ? Bin ich zu ungeduldig ?

Danke und VG
Nina


Geschrieben

Hallo Nina,

ich finde auch du warst geduldig genug.
Was mich erstmal interessieren würde, hast du Übungen/Hausaufgaben von deinen Therapeuten bekommen?
Was machen die denn die ganze Zeit mit dir?
Wird deine Kniescheibe bewegt?
Hast du Tipps für Wärmeanwendungen bekommen?

LG
 

Geschrieben

Danke für deine Antwort !!
Während der Behandlung wird mein Oberschenkel gelockert und mein Bein in die Streckung gebracht, das ist oft sehr schmerzhaft. Ich habe Übungen bekommen, zb. soll ich mich zuhause auf den Bauch legen und mein Fuß auf ein Kissen legen, damit es nicht durchhängt. In dieser Position soll ich dann mein Bein durch Anspannen und gegen das Kissen drücken zur Streckung bringen...
Wärme bekomme ich immer im Anschluss zur Physiotherapie. Die Kniescheibe wurde ab und an bewegt, und ist wohl beweglich genug...
Ich denke ich muss bald Physio-Praxis wechseln weil ich komme hier nicht weiter !!!

VG Nina

Geschrieben

Wie oft machst du denn diese Übungen?
Und war das die einzige Übung?

Gab es denn nach der OP nochmal ein MRT? Um zu schauen ob auch alles sitzt wie es sitzen soll?


Wenn du eh Wärme bekommst, braucht dein Oberschenkel ja nicht dauerhaft gelockert zu werden.
Es ist wichtig die Streckung voll hinzubekommen, damit dein Kreuzband sich in die Nut vom Oberschenkelknochen legen kann.
Geschieht dies nicht, "kleben" sich die Abfallprodukte ran und du bekommst das Bein garnicht mehr gestreckt.
Diese Therapie ist dann doch schmerzhafter und muss nicht sein, wenn die davor ordentlich gemacht wird.
Dein Therapeut sollte ein MT Fortbildung haben, dann sollte er sowas eigentlich wissen.
 

Geschrieben

Stofftasche mit 0, 5 oder 1 Liter Wasserflasche beladen und über die Ferse hängen. Dann in Bauchlage auf hohen Tisch legen und Bein überhängen lassen. Bilder mit Skischuh findest du unter http://www.sporthopaedicum.de/index.php?id=124 bei Nachbehandlumgsstrategien (pdf). Viel Glück. 

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Gast
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  • Beiträge

    • salkin21
      Moin zusammen,   ich brauche mal eine ehrliche Einschätzung bzw. Tipps zu meiner aktuellen Situation, da ich langsam nicht mehr weiter weiß. Bei mir wurde eine Chondropathia patellae Grad 2 im Knie festgestellt. Zusätzlich habe ich ein extrem instabiles Sprunggelenk mit insgesamt 6 Bänderrissen in den letzten 4 Jahren. Dazu kommen eine verkürzte Achillessehne sowie weitere verkürzte Strukturen/Bänder in den Beinen.   Außerdem habe ich: einen Senk-Spreiz-Knickfuß gleichzeitig einen Hohlfuß eine leichte X-Bein-Stellung   Aktuell bin ich deswegen in Physiotherapie. Mein Physio sagt im Prinzip hauptsächlich „dehnen“, allerdings fehlt mir ein klarer Plan bzw. eine sinnvolle Struktur aus:   Dehnung Mobilität Stabilität Krafttraining Wiedereinstieg ins Joggen/Fußball   Mein Ziel wäre es, Anfang Juni wieder Fußball spielen zu können – möglichst ohne Schmerzen und ohne dauerhaftes Tape. Aktuell versuche ich wieder mit dem Joggen anzufangen:   3x pro Woche jeweils ca. 25 Minuten 1 Minute Joggen bei 8 km/h danach 2 Minuten Gehen bei 5 km/h Laufkadenz beim Joggen liegt bei ca. 160–170       Problem dabei: Meine Schienbeine machen extrem Probleme. Teilweise verhärten sie komplett und ich bekomme kleine „Bobbel“ bzw. Schwellungen unter der Haut. Knie, Wade und Schienbein wechseln sich mit den Beschwerden teilweise ab. Wenn ich mein aktuelles Laufprogramm mache, bin ich eigentlich dauerhaft knapp an der Belastungsgrenze.     Folgende Hilfsmittel habe ich: Airex-Matte Resistance Bands Gym-Mitgliedschaft   Meine Fragen: Können meine Fußfehlstellungen und die X-Bein-Stellung die Ursache für die anhaltenden Probleme sein? Klingt das eher nach einer Überlastungskette durch die gesamte Beinachse? Sollte ich aktuell überhaupt weiter joggen oder erstmal komplett auf Low-Impact-Ausdauer (Bike/Stairmaster/Crosstrainer) wechseln? Welche Übungen wären bei dieser Kombination wirklich sinnvoll? Macht eine professionelle Laufanalyse bzw. Einlagenversorgung Sinn? Ich wäre echt dankbar über Erfahrungen oder Einschätzungen von Leuten mit ähnlichen Problemen oder physio-/sportmedizinischem Hintergrund.   Zusatz: Die Knieprobleme kamen nach meinem Urlaub im August, der erste Orthopäde hatte mir gesagt das ich eine verschobene Kniescheibe habe und daher die Schmerzen kommen, was aber eine Falsch Diagnose war. Die richtige Diagnose kam im Februar dann. Ich bin aktuell 21 und es ist meiner Meinung nach nicht nochmal das ich weder Joggen noch normal laufen kann. Leider finde ich in der Umgebung keinen Physio der mich ernst nimmt.
    • Gast Daggi
      Hallo, ich habe vor 27 Tagen Botox nach dem PREEMPT-Schema wegen chronischer Migräne bekommen (195 Einheiten). Seit ungefähr Tag 13–14 habe ich deutliche Beschwerden im Hals-/Nackenbereich entwickelt.   Symptome: starke Steifigkeit/Zuggefühl im Nacken und oberen Rücken Schmerzen/Druckgefühl Überlastung führt oft zu deutlicher Verschlechterung („Blockade“/Schutzspannung) ich muss viel liegen und den Kopf anlehnen/stützen   Wichtig: keine Schluckstörungen keine Atemnot keine echte Kopfhalteschwäche mit Nach-vorne-Fallen des Kopfes   Ich versuche aktuell Pacing: kleine Wege in der Wohnung kurze Aktivitätseinheiten dazwischen viel Entlastung keine aggressiven Übungen Meine Frage: Kann man so eine Botox-assoziierte Nackenproblematik vorsichtig zuhause selbst angehen, ohne direkte Physiotherapie vor Ort? Welche Bewegungen oder Übungen wären typischerweise sinnvoll, ohne die Schutzspannung weiter zu provozieren? Ich habe Sorge, dass zu aggressive Physiotherapie mich eher verschlechtert.   danke
    • Gast Marilu
      Ganz lieben Dank für die Ratschläge und die ausführliche Erklärungen. Das hilft mir weiter und beruhigt mich mit der Therapie auf dem richtigen Weg zu sein!    Alles Gute dir! 

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