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Einriss Schulter durch Orthopäde?

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Geschrieben

War heute bei einem Sportorthopäden um mal meine Schulter von der sportlichen Sicht begutachten zu lassen, nachdem andere nur meinten es sehe gut aus. 

Er hat 2-3 Beweglichkeitstests gemacht und bei einer von diesen war der Arm seitlich angehoben und nach hinten ausgedreht, die Position bei der im Handball z. B. die Schulter ausrenken kann. 

Dieser hat das etwas promt gemacht, habe beim zurückdrehen durch den Arzt ein krachen gehört der mit Schmerz in der hinteren Schulter verbunden war. Habe von ihm aber nicht viel im Sinne einer Aussage gehört, der hat nur mein leichtes Stöhnen vermerkt. Hat mir physio verschrieben und meinte ich müsse Muskulatur aufbauen. 

Kann es sein, dass er mir bei dem Bewegungstest geschadet hat? Habe gehört, ein krachen verbunden mit Schmerz könnte ein einriss in den Bändern heißen. Der Schmerz kling nach 1-2 min ab, hatte den restlichen Tag auch kaum Probleme und beim Kraft Training habe ich auch quasi nichts gespürt. Nur gerade denke ich dass ich so ca 5% Unbehagen spüren kann an selbiger Stelle. 

Geschrieben

Guten Morgen,

solange da nichts dick wird, kein Hämatom entsteht oder du großere Probleme beim bewegen bekommst würde ich mir keinen Kopf machen. Schon garnicht wenn du noch normal Sport treiben konntest.
Was für eine Verordnung für PT hast du denn mitbekommen? MT?

Sollte es sich verschlimmern, doch im Auge behalten und evtl erneut den Arzt aufsuchen.

Geschrieben

Vielen Dank für die Antwort. 

Ich ging halt davon aus, da mal gemeint wurde, dass Einrisse in den Bändern oder ähnliches auch nur leichte Schmerzen verursachen könnte. Durch dieses krschende Geräusch und den spontanen Schmerzen war ich halt der Auffassung, dass da was passiert wäre. 

Die Überweisung an sich scheint normal zu sein. Wenn MT für manuelle Therapie steht, sehe ich nix davon auf dem Schein. Scheint eine normale Überweisung zu sein zur Zentrierung des Humeruskopf und dem Erstellen eines eigenen Plans mit Übungen. 

Geschrieben

Kurzer Nachtrag:

Die Schulter hat sich nach paar Stunden etwas heiß angefühlt am gestrigen Tag. Keine erkennbare Schwellung, Schmerzen oder neue ungewöhnliche Bewegungseinschränkungen. Der Kraft Sport mit mittlerem Gewicht mit Bankdrücken/Rudern und weiteren Übungen schienen normal. Keine große Instalibiliat (bis auf die normale wackeligkeit beim neuen aufnehmen von Sport nach einer langen Zeit) oder Schmerzen. 

 

Jedoch, was könnte die Sensation gewesen sein, die ich spürte? 

Geschrieben

Moin

stimmt schon, kann sich so anfühlen - nur würde ich bei einem Einriss mehr erwarten als deine Symptomatik.
 

Könnte mir vorstellen dass ein Nerv miterwischt wurde, der kurz komprimiert wurde und daher die Symtome gezeigt hat.
Wenn jetzt nichts mehr kommt sollte es passen.

Also wurde dir Krankengymnastik verordnet für die Zentrierung des Humeruskopfes?
 

LG

Geschrieben

Nochmals danke für die Antwort. Scheint auch sehr logisch zu sein, die Schmerzen waren binnen Sekunden wieder weg und habe keine Beschwerden bis auf ein leichtes Zwicken. Sport schien ja auch ok 

Ja es scheint so, als wäre es eine Standartmäßige PT Verordnung für die Zentrierung des Humeruskopfes. Der Orthopäde war eher kurzgebunden und hat mein Anliegen auch nicht wirklich aufgenommen. 

Klar, gegen eine Zentrierung und weiteres in die Richtung spricht ja nichts, aber ich hatte nun mal 2 Verordnungen die sich damit befasst haben. Meine eigentlichen Probleme sind die Bewegungseinschränkungen durch längere Inaktivität, was bis in den Rücken geht. Schulterdrücken und Klimmzüge erweisen sich als schwierig, weil nicht nur die Schulter leicht versteift ist, sondern der gesamte obere Rücken nciht mehr mitspielt. 

Geschrieben

Ja das klingt auch logisch :)

Auch deine Problematik - wenn der Schulterkopf am Schulterdach anstößt - gerade bei Überkopfbewegungen.
(wie Schulterdrücken und Klimmziehen ;) )
Deine Haltung wäre auch interessant.
Dein serratus anterior könnte auch zu schwach ausgeprägt sein, der die Scapula am Thorax fixiert. Oder Scapula ist schon verklebt und kommt nicht mehr so gut mit.
Das wird sich dein Therapeut dann direkt angucken und sich schon was schönes einfallen lassen für dich.
Sprich mit ihm, deine Erwartungen, die Vorgeschichte etc.

Er sollte dir Übungen zeigen die du dann fleißig ausführen solltes :)
Ein Theraband ist dafür gold wert.

LG

Geschrieben

Tatsächlich ist meine Haltung auch wirklich katastrophal. Hyperlordosis und nach vorne hängende Schultern. Als würde ich quasi keine Becken, Gesäß oder Rhomboiden besitzen. Aber das ist auch eher eine Kopf Sache denke ich, versuche das bewusst immer zu korrigieren. 

Meinst du es ist dennoch sicher, Überkopfbewegungen zu machen, bevor ich zur Physio antrete? Also das Schulterdrücken und Klimmzüge mache ich sowieso gerade im Winkel, nicht komplett aufrecht, da es leicht unangenehm scheint. Da die Scapula wirklich verklebt scheint an der betroffenen Seite. 

Geschrieben

Siehste ;)
Geh das mit dem Physio durch!
Üben kannst du an einer Wand versuchen Fußrücken - Po - Schulterblätter und Hinterkopf anzulehnen.
Das gibt dir erstmal das Gefühl von gerade sein.

Ich finde du solltest erstmal keine Überkopfbewegungen machen um alles zu schonen.
Denn Zentrierung des Humeruskopfes erfolgt nur in gerader Haltung sonst zentriert das nicht wirklich.

Brustmuskel dehnen, wenn er erwärmt ist, da der dir sonst die gerade Haltung unmöglich macht.
Dann Rhomboideen kräftigen und alles Muskeln die sonst noch betroffen sind.

Feuchte Wärme um verspannte Muskulatur zu entspannen.
 

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    • Gast Rai
      Hallo, Ich habe am rechten Knie einen Riss des Innenmeniskus, der jedoch konservativ behandelt wird und aktuell halbwegs okay ist von den Beschwerden. Nun ist jedoch beim selben Knie ein neues Problem aufgetreten. Ich bin vor ein paar Wochen etwas schneller gegangen und hatte plötzlich einen extremen Stich im rechten Knie, konnte danach gar nicht mehr richtig laufen. Ich war auch beim Orthopäden, der herumgetastet und einen Ultraschall gemacht hat (aufgrund einer bestehenden Schwangerschaft lehnt der Orthopäde eine MRT konsequent ab und hat deshalb direkt einen Ultraschall gemacht). Er meinte, dass mein Fibulaköpfchen blockiert ist und man im US am Köpfchen Flüssigkeit von der Reizung sieht. Ich solle eine Bandage tragen. Ich habe dann die Bandage auch brav getragen, hatte jedoch das Gefühl, dass diese die Schmerzen oft eher verstärkt hat. Ich war dann diese Woche erneut beim selben Orthopäden, weil die Schmerzen nicht auszuhalten waren und ich Angst hatte, dass hier etwas Gröberes vorliegt, was ggf. operiert werden müsste. Er hat nochmal einen US gemacht (Flüssigkeit ist noch immer da) und richtig "herumgeruckelt" am Knie und plötzlich war es viel leichter. Er hat also wahrscheinlich die Blockade des Fibulaköpfchen gelöst. Er hat mir Physiotherapie verschrieben (Indikation: "Fibulaköpfchenblockade mobilisieren"), da habe ich aber noch keinen Termin bekommen. Es war jetzt drei Tage viel, viel besser mit den Schmerzen, aber heute bin ich die Treppen hinuntergegangen und zack, der Schmerz (Stich im Knie und nach unten hin zum Sprunggelenk ausstrahlendes Ziehen) ist wieder voll da. Ich bin richtig verzweifelt - es kann doch nicht sein, dass ständig dieses blöde Fibulaköpfchen blockiert?! Was kann ich denn selbst machen, um die Blockade zu lösen und zu verhindern, dass das ständig wieder passiert? Wenn jetzt bald auch noch bei fortschreitender Schwangerschaft das Gewicht steigt und die ganze Muskulatur und Körperhaltung etc. sich verändern, wird das ja wohl eher schlechter als besser werden?  Hat jemand irgendwelche Tipps, was ich machen kann? 🥲 Vielen Dank!
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