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Ich bin im 3. Lehrjahr aber hab mir bereits mehrmals die Schulter ausgekugelt weshalb ich seit 6 Wochen krank geschrieben bin und ich einen Gilchristverband trage ( davon abgesehen, dass das Teil ziemlich nervig ist ). Bekomme nun auch selber Physiotherapie aber das bringt nichts, denn die Schulter luxiert immer wieder. Ich werde nun im Dezember daran operiert, damit das nicht wieder passiert und habe die Schule seit den 6 Wochen auch nicht mehr besuchen können. Mein Physiotherapeut ist der Meinung, dass ich mich mit meiner Schulterverletzung ins Aus geschossen hab und ich in den nächsten Jahren immer wieder Probleme damit haben werde. Nun sagt er soll ich die Ausbildung aber noch hinter mich bringen und beenden. Nur ich darf von der Schule aus nicht am letzten Praktikumseinsatz teilnehmen. Nun ist meine Frage ob ihr wisst wie lange ich die Ausbildung unterbrechen könnte? Ich habe meine Schule mehrmals versucht zu kontaktieren, aber sie rufen mich nicht mal zurück. Andererseits möchte ich nicht noch mehr Geld in die Ausbildung stecken, wenn ich nicht lange körperlich arbeiten kann. Schulter ist nicht mein einziges Problem. Habe auch zunehmende Beschwerden in beiden Knien, der Hüfte und im Rücken. Habe mir bereits Gedanken gemacht etwas anderes zu beginnen, da ich seit Ausbildungsbeginn nur noch Probleme mit den Gelenken habe. 

Was sagt ihr? Kraft hab ich auch keine mehr seitdem das öfters luxiert ist. Mir fällt es schwer MT zu machen und das ist gerade der Schwerpunkt in der Ausbildung

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Hallo Hanni, ich habe dir den Abschnitt weiter unten Fett markiert, vielleicht hilft dir das schon mal...

Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie
Masseur- und Physiotherapeutengesetz - MPhG

Ausbildung als Physiotherapeut

§ 8

Die Ausbildung soll entsprechend der Aufgabenstellung des Berufs insbesondere dazu befähigen, durch Anwenden geeigneter Verfahren der Physiotherapie in Prävention, kurativer Medizin, Rehabilitation und im Kurwesen Hilfen zur Entwicklung, zum Erhalt oder zur Wiederherstellung aller Funktionen im somatischen und psychischen Bereich zu geben und bei nicht rückbildungsfähigen Körperbehinderungen Ersatzfunktionen zu schulen (Ausbildungsziel).

§ 9

(1) Die Ausbildung dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht und einer praktischen Ausbildung. Sie wird durch staatlich anerkannte Schulen vermittelt und schließt mit der staatlichen Prüfung ab. Schulen, die nicht an einem Krankenhaus eingerichtet sind, haben die praktische Ausbildung im Rahmen einer Regelung mit Krankenhäusern oder anderen geeigneten medizinischen Einrichtungen sicherzustellen.
(2) Zur Erprobung von Ausbildungsangeboten, die der Weiterentwicklung des Physiotherapeutenberufs unter Berücksichtigung der berufsfeldspezifischen Anforderungen sowie moderner berufspädagogischer Erkenntnisse dienen sollen, können die Länder von Absatz 1 Satz 2 erster Halbsatz abweichen. Abweichungen von der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten sind nur zulässig, soweit sie den theoretischen und praktischen Unterricht in § 1 Absatz 1 sowie die Anlage 1 Buchstabe A der Verordnung betreffen. Im Übrigen gilt die Verordnung unverändert mit der Maßgabe, dass an die Stelle der Schule die Hochschule tritt. Durch die Erprobung darf das Erreichen des Ausbildungsziels nicht gefährdet werden. Die Vereinbarkeit der Ausbildung mit der Richtlinie 2005/36/EG ist zu gewährleisten.
(3) Ziele, Dauer, Art und allgemeine Vorgaben zur Ausgestaltung der Modellvorhaben sowie die Bedingungen für die Teilnahme sind jeweils von den Ländern festzulegen. Die Länder stellen jeweils eine wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Modellvorhaben im Hinblick auf die Erreichung der Ziele sicher. Diese erfolgt auf der Grundlage von Richtlinien, die das Bundesministerium für Gesundheit bis zum 30. November 2009 im Bundesanzeiger bekannt macht.
(4) Das Bundesministerium für Gesundheit erstattet dem Deutschen Bundestag bis zum 31. Dezember 2015 über die Ergebnisse der Modellvorhaben nach Absatz 2 Bericht. Absatz 3 Satz 3 gilt entsprechend. Die Länder übermitteln dem Bundesministerium für Gesundheit die für die Erstellung dieses Berichts erforderlichen Ergebnisse der Auswertung.

§ 10

Voraussetzung für den Zugang zur Ausbildung nach § 9 ist

die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs und

der Realschulabschluß oder eine gleichwertige Ausbildung oder eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluß erweitert, oder eine nach Hauptschulabschluß oder einem gleichwertigen Abschluß abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer.

§ 11

Auf die Dauer einer Ausbildung nach § 9 werden angerechnet

Ferien, Unterbrechungen durch Schwangerschaft, Krankheit oder aus anderen, von der Schülerin oder vom Schüler nicht zu vertretenden Gründen bis zur Gesamtdauer von zwölf Wochen, bei verkürzter Ausbildung nach § 12 bis zu höchstens vier Wochen je Ausbildungsjahr.

§ 6 Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.

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    • Ich lerne  mit dem "Anatomie lernen durch Malen" von Urban&Fischer sehr gut. Was auch sehr gut ist, ist der kostenlose Probezugang zum Portal "Physiolink" von Thieme. Da bekommt man zugang auf ganz viele Fachbücher, wie z.B. den Prometheus 😊😂
    • Guten Abend, ich habe einen Großteil meiner Ausbildung auf der IB verbracht. Zu deiner ersten Frage: Wie es heute ist, kann ich dir nicht sagen - 2012 bei mir war es so: Wir saßen im Sportraum in einem Stuhlkreis von 4 Leuten + Schulleiter und stellv. Schulleitung Zuerst die üblichen Fragen warum du dich für die Ausbildung entschieden hast? Sportliche Hobbies, Allgemeine Interessen etc. Dann sollten wir einige Griffe ansehen und nachmachen, aneinander. Der praktische Teil bestand daraus einen Hindernisparkour durchzuspielen, ein paar Geschicklichkeitsgeschichten. Alles in allem vielleicht gesamt 1h.   zu deiner zweiten Frage: Einige Lehrer waren einsame Spitze, dort hat lernen Spaß gemacht - bei anderen hast du dich verloren gefühlt. Alles in allem konnte man gut lernen, wurde gut gefordert. Meine persönliche Einschätzung Ich musste meine Ausbildung abbrechen und habe sie in der Akademie der Gesundheit beendet und fand es dort etwas sozialer und mochte die Vielfalt dort mehr. Heute würde ich sie dort machen. LG
    • Hallo Zespri, Ich kann dir von meinen Erfahrungen bei Vorstellungsgesprächen bzw. Bewerberaufnahmeverfahren im Allgemeinen an verschiedenen Schulen berichten. Die, an der ich seit 2 Jahren meine Ausbildung absolviere war bis vor der Übernahme/  Angliederung an ein kommunales Krankenhaus ebenfalls eine IB Akademie. Die Aufnahmeverfahren sind über die Jahre hinweg sehr ähnlich geblieben. Zu deinen Fragen: 1) Bei uns gab es einen schriftlichen Theorieteil, einen praktischen Test und ein persönliches 4 bzw. 6 Augen Gespräch mit Schulleitung und einer Person aus dem Vorstand des Klinikum. Zur Gliederung kann ich nur sagen, dass bei uns eine Art Voreinteilung gab, wann welche Gruppe mit welchem Teil dran ist.  2) Bei dem schriftlichen Test wurden bei uns meiner Meinung nach verhältnismäßig wenig spezifisch medizinisch/ biologisch abgefragt, sondern eher im Bereich Allgemeinwissen (1- 2 Medizin/Biologie Fragen, Deutsch - Fragen zu Literaturklassikern, eine Matheaufgabe - einfacher Dreisatz, Geschichte etc.). Insgesamt gut machbar. Zusätzlich zu dem schriftlichen Test wurde die Merkfähigkeit getestet. Uns wurde ein medizinischer Text vorgelesen, dessen Inhalt, man innerhalb von 2-3min schriftlich wieder geben sollte. Alles aber durchaus machbar. Fazit: Anatomie und Biologie kann die sehr hilfreich sein, ist denke ich aber nicht zu erwarten dass du davon bereits im Vorfeld viel beherrschst. 3) Bei mir wurden ein paar der klassischen Fragen gestellt. (Warum Physiotherapie ? Wo sehen Sie sich in 10 Jahren ? Was denken Sie könnte sich als schwierig erachten und wie würden Sie versuchen damit umzugehen?) Ich kenne aber auch von anderen Schulen Fragen wie: Sie behandeln ein Kind, welches bereits vor der Behandlung weint, wie gehen Sie damit um? Also können theoretisch auch solche Fragen mal aufkommen. 4) Der praktische Teil bestand bei uns aus: Bewegungsabfolgen mit Kegeln (Abfolge wird vorgemacht und du musst sie korrekt nachmachen), Pezziballübungen aus dem Bereich FBL, Massagegriffe nachmachen, PNF Muster an Mitbewerbern durchgehen (wurde alles vorgemacht - wird nicht als Wissen vorausgesetzt [ PNF sind Bewegungsmuster], Anleitung mit verschiedenen Gehvarianten an UAGST (wurde auch erst gezeigt und du sollst es dann deinen Gegenüber erklären), eine Gruppenaufgabe bei der aus verschiedenen Materialien (Stube, Bälle, Kegel) ein Fantasie-Objekt gebaut werden sollte um deine Teamfähigkeit und Kreativität zu testen. 5) Allgemeine Tipps meinerseits: Augenkontakt suchen und halten, nicht aufgesetzt sondern natürlich,offen und oft Lächeln, nicht schüchtern sein und offen ansprechen wenn Dinge unklar sind - Kommunikation ist alles, verstelle dich nicht und sei du selbst - dein Charakter kann fehlende Referenzen wettmachen. 6) Mir gefällt die Ausbildung sehr gut, ist einfach auch ein genialer Beruf. Mal ein Beispiel für dich was unseren Alltag betrifft: 1. Jahr ist komplett schulisch - von 8 bis halb 5 mit Pausen nur Schule mit Theorie und Praxis (üben untereinander), ab dem 2. Jahr Praktikumseinsätze in 3 verschiedenen Kliniken. ( vormittags im Einsatz bis zu 5 eigene Pat. (alleine selbstständig behandeln - Nachmittags dann Schule wie gehabt.) Die Qualität des Unterrichts ist immer vom Dozenten abhängig - also kann das von Schule zu Schule bzw. Von Fach zu Fach stark variieren. Ich bin mit meiner Ausbildung im großen und ganzen zufriedenen. Könnte natürlich manchmal in bestimmten Fächern besser sein aber ja wie gesagt, ist schon okay. LG und viel Erfolg

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