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pectoralis major, Schmerzen und leichte Verformung

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Geschrieben

Hallo,

ich habe ein kleines Problem, meine Hauptsorge ist dass es sich wenn ich es weiterhin nicht beachte zu einem großen Problem entwickeln könnte.

Beim Training der Brustmuskulatur verspüre ich ausschließlich rechtsseitig einen unangenehm, ziehenden Schmerz. Der Schmerz verläuft in einer sehr schmalen Linie parallel zum verlauf der Muskelfasern. Wenn der Brustmuskel sehr stark beansprucht wird, spüre ich die schmerzen auch mal am Tag danach, aber nie Chronisch. Es fühlt sich genauso an wie mein Bauchmuskel in der Woche bevor er plötzlich größere Probleme hatte, daher fürchte ich dass sich diesesmal auch eine schlimmer werdende Problematik ankündigt.

Beim abtasten des Brustmuskels ist mir aufgefallen, dass ich an der Verbindungsstelle des Brustmuskels zum Brustbein eine Mulde habe, genau auf höhe der Schmerzlinie. Im Bereich der Mulde ist der Brustmuskel spürbar dünner (in gedehntem Zustand) bzw ragt deutlich weniger richtung Brustbein heraus (in verkürztem Zustand). Ein Fingerbreit später endet die Mulde bereits und der restliche Teil des Brustmuskels hat keine auffälligen Verformungen.  Warscheinlich besteht die Mulde schon seit Monaten, eventuell seit Jahren. Optisch stört es mich nicht, ich mache mir nur sorgen dass es die Funktionsfähigkeit des Muskels einschränkt. Wenn ich die Mulde viel abtaste entsteht ein brennender, schwacher schmerz der nach ein paar Stunden wieder verschwindet.

Meine Brust ist mit sicherheit nicht zu stark, im vergleich zu den anderen Muskelgruppen eher sogar meine Schwachstelle, schaffe ich doch beim T-Bar Row das doppelte Gewicht wie beim Bankdrücken. Verkürzungen habe ich nicht, auch mit den Händen hinter dem Rücken bin ich sehr Beweglich. Sichtbare Größenunterschiede, oder spürbare Kraftunterschiede zwischen dem linken und rechten Brustmuskel (getestet mit Kurzhantel-Bankdrücken) gibt es nicht.

Größere Muskelverletzungen im Bereich der Brustmuskulatur hatte ich bisher noch nicht, also keine Schwellungen, stärkere Schmerzen, Blutergüsse, Verfärbungen oder ähnliches.

Trainingspausen hatte ich zwischendurch mehrfach, wegen starker Erkältung im Winter oder wegen einer Fersen-verletzung. Da das keine Besserung erzielte gehe ich davon aus dass es nicht an Übertraining liegt (was alleine auch nicht die Verformung erklärt, aber durchaus wieso nur der Rechte Muskel betroffen ist, als Rechtshänder und Linksausleger hat der Rechte Brustmuskel tendenziell etwas mehr zu arbeiten.)

Potentielle Auslöser: Vor einiegen Jahren als ich vom Ausdauersport (Schwimmen) auf Kraftsport umgestiegen bin (und weiterhin Parallel dazu Kampfsport betreibe) hatte ich bei bestimmten Brustmuskelübungen (Fliegende mit Kurzhanteln) ungesund ziehende Schmerzen im Brustmuskel. Fliegende sollen ja anfällig für Verletzungen sein,  später habe ich daher die Übung gewechselt und danach erstmal keine Beschwerden, konnte aber nie wieder so gut Kraft oder Masse im Bereich der Brustmuskeln aufbauen wie zuuvor. Ich dachte das wäre weil die "Noobgains" vorbei wären, könnte das stattdessen durch eine versteckte Verletzung verursacht sein?
Vielleicht liegts auch an einem falschen Winkel beim Krafttraining, der Boden im Home-Gym ist nicht eben und die Bank somit nicht immer exakt Waagerecht.
Eventuell könnte es ein Treffer/Schlag im Bereich der Brust gewesen sein, das passiert aber Selten da wir normalerweise auf andere Bereiche Zielen.

Beinahe hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Mulde liegt direkt über dem "Anschluss" einer Rippe ans Brustbein. Früher hatte ich längere Zeit ein unangenehmes Druckgefühl in diesem Bereich, das sich durch maximales Dehnen/herausstrekcen des Brustkorbs mit einem deutlich vernehmbaren Knacken (auch rechtseitig) verabschiedete. Schmerzen oder weitere Probleme gab es zu dieser Zeit noch nicht. Das wurde immer seltener bis es völlig verschwand.

Was mich etwas beunruhigt ist der Eindruk dass die Mulde breiter wird, und die Schmerzen häufiger.

Welche Ursachen kann das haben? ich (Laie) habe nach langer Recherche nichts passendes gefunden.

Es tut mir leid, dass ich Sie mit einem derart langen Text belagere, aber ich hatte das Bedürfniss alle eventuell relevanten Informationen unterzubringen. Sollten Sie dennoch weitere Informationen benötigen zögern Sie nicht zu fragen.

Ich danke schonmal allen die hier helfen möchten.

 

 

 

Geschrieben

Guten Abend Vegeta,

du weißt doch, als Sayajin wirst du nachdem du einmal richtig geschwächt wurdest, doppelt so stark!
Jetzt jedoch zu deinem Problem
Es klingt für mich als solltest du mal einen Orthopäden aufsuchen und sich das angucken lassen.
Für mich klingt es danach als wäre dir irgendwann einige Fasern deines Brustmuskeln gerissen.
Je nachdem wo es ist, mit deiner Erklärung kann ich nicht soviel anfangen, könnte auch dein kleiner Brustmuskel betroffen sein.
Der Muskel hatte keine Ruhe, wenn er bei Flys bspw. angerissen ist, du dann rumgedehnt, weiter trainiert hast - konnte der Riss nicht ausheilen und wurde möglicherweise größer.
Wenn du viel wegen Erkältung krank warst und damit viel gehustet hast, ist dein Brustmuskel ebenfalls angestrengt, da er ein Atemhilfsmuskel ist.
Dadurch könnte die Heilung ebenfalls gestört worden sein.
Wenn da was seit langer Zeit Probleme machst, solltest du dir definitv einen Termin beim Arzt geben lassen und der Sache auf den Grund gehen.

Liebe Grüße

Geschrieben

Hallo Leute,
ich bin auch der Meinung, dass mal ein Orthopäde einen Blick drauf werfen sollte. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass das Problem ein muskuläres sein muß. Ein brennender Schmerz ist (fast) immer ein Nerv!
Ich denke das ist eher ein Sterno-Costales Problem (Verbindung eines Rippenknorpels mit dem Brustbein). Das würde auch das Loch am Übergang zum Brustbein erklären. Das nennt man auch Tietze-Syndrom! Die Rippen sind sehr stark mit Nervenbahnen durchzogen, auch wenn man z.B. im Costo-Vertebralem-Bereich kleinste Blockade hat (Verbindung einer Rippe mit dem Wirbel) löst das auch oft starke Schmerzen in der Brust aus. Der bekannteste ist der angebliche Herzschmerz.

Geschrieben

Gut zu wissen, das Syndrom war mir bisher unbekannt.
Hätte eher gedacht es wäre evtl eine blockierte Rippe oder dass durch den Riss des Fasern ebenfalls ein Nerv in Mitleidenschaft gekommen ist.
Heißt jedenfalls, ab zum Orthopäden.

Gute Besserung.

Geschrieben

Danke, ihr habt mir sehr weitergeholfen. jetzt weiß ich in welche Richtung das geht und dass es sich tatsächlich lohnt einen Arzt zu besuchen.
Sollte ich weitere Probleme haben werde ich mich erneut hier melden.

Ich wünsche euch viel Gesundheit!

 

  • 1 month later...
Geschrieben

Ich komme gerade vom Orthopäden, die Wartezeit auf den Termin hat es doch etwas in die länge gezogen.

Natürlich habe ich ihm alle informationen, auch die hier geäußerten Vermutungen auf Tietze und Muskelverletzung mitgeteilt.

Nach gründlichem abtasten des Muskels, besonders der Verformung schloss er Probleme mit dem Rippengelenk aus.
Die Verformung soll daher kommen dass manche Muskelbündel an dem Brustmuskelansatz unterschiedlich stark entwickeln und durch größer werdende Muskeln oder dünner werdende Fettschicht die Unterscheide immer deutlicher werden.

Das hörte sich seltsam an, passt aber recht gut ins Bild, denn vor dem ersten Bemerken der Vervormung hatte ich sehr gute Leistungssteigerungen beim Brustmuskel und anschließend beim Definieren recht schnell Fett abgebaut.

Ursache für die Schmerzen soll eine Zerrung der Faszien im inneren Bereich des Pectoralis Major sein. Er empfal mir Schontraining, starke Dehnung und ruckartige Belastung sollte ich vermeiden.  Nach grob 3 Wochen sollte ich die Belastung wieder steigern und den Muskel langsam an mein normales Training gewöhnen können.

Er hat alle meine Fragen geduldig beantwortet und ich hatte nicht das Gefühl das er mich nur schnell loswerden wollte. Seine Erläuterungen passten perfekt auf meine Erfahrungen in den letzten Wochen. Mit dem Schontraining für Brust habe ich schon vor langem angefangen und konnte in den letzten Wochen immer mehr Leistung schmerzfrei abrufen.

Ich werde seinem Ratschlag folgen, und hoffe dass es nicht nur beiderseitiges Wunschdenken war das ich ohne OP oder Monatelange komplettpause davonkomme.

Geschrieben

Hallo Vegata,
schön, dass du endlich "deine" Diagnose hast. Ich sag´s ja immer, man kann von der Ferne schlecht Diagnosen stellen oder befunden. Manchmal ist es wichtig einen Patienten anzufassen (palpieren) um sich ein genaueres Bild machen zu können. Aber es ist ja gut, dass du doch einen Orthopöden kosultiert hast. Hoffen mal das Beste. Ansosten meldest dich hier wieder. ;)

Viel Glück!!!

  • 3 months later...
Geschrieben

Die Heilung dauert doch etwas länger als ich erhofft hatte, aber wenigstens hat es sich weiter gebessert.  Ich kann jetzt z.b. zuverlässig schmerzfrei Auto Fahren (Lenken & Schalten), und mit hilfe von ein paar P.I.T. Hooks (möchte keine Werbung machen, aber die sind viel zu nützlich um Sie hier zu verschweigen) kann ich auch im Brustmuskel wieder ein Muskelbrennen erzeugen ohne den Verletzungsschmerz zu spüren. Schwieriger ist es beim Rücken und Kampfsport, Dehnung und Explosive Bewegungen verträgt er immer noch nicht.

Jetzt (etwas spät) ist mir eine Verständnissfrage zu Faszienverletzungen eingefallen:

Kann die Heilung verzögert oder die Verletzung (der Faszien) verschlimmert werden ohne das Schmerzen entstehen?

Mal angenommen Beschädigungen der Faszien würden Schmerzen verursachen, dann müsste ich nur weiterhin den Verletzungsschmerz vermeiden und mich in Geduld üben.

Wenn die Beschädigungen der Faszien aber keine Schmerzen auslösen wird es nicht ausreichen den Verletzungsschmerz zu vermeiden. Woher käme dann der Schmerz? Von Muskelfasern die nicht mehr von den verletzten Faszien geschützt werden können? Wie kann ich in diesem Fall erkennen wann ich aufhören muss um die Verletzung nicht wieder zu verschlimmern?

Geschrieben

Nabend

Was mich gerade beim durchlesen interessiert - hast du Physiotherapie in den letzten Wochen bekommen?

Die P.I.T. Hooks kenne ich, habe sie leider nie ausprobieren können.
Wenn du für dich deine Technik gefunden hast ist das, das Beste was dir passieren kann, so kannst du damit wunderbar arbeiten und wie du selbst gemerkt hast - gute Progression erfahren.

Faszien haben viele Schmerzrezeptoren - wenn die verletzt sind solltest du das merken.
Was ich so im Kopf hatte, Faszien verfilzen sehr gern - was auch zu Schmerzen und Bewegunseinschränkung führen kann.
Durch Dehnung kommst du zwar ran, aber eine manuelle Lösung ist wahrscheinlich doch der wirksamste Schritt die Faszien zu lösen.
Was dem näher käme ist so ein kleiner Faszienball - ein Tennisball tuts zur Not auch.
Damit rolle ich meinen Brustmuskel vor dem Training einmal schön aus und merke direkt einen Effekt.

Höre auf deinen Körper, achte auf deine Regeneration.
Viel trinken, ausreichend schlafen, Ernährung, etc. - du weißt was ich meine.

LG

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb PhysioJan:

[...]Faszien haben viele Schmerzrezeptoren - wenn die verletzt sind solltest du das merken.[...]

Das beruhigt mich, vor ein unbemerktes verschlimmern der Verletzung wäre schon sehr ungünstig.

Eine Physiotherapie habe ich nicht bekommen. Der Orthopäde hatte nur von einer Zerrung der Faszien geredet, die mit Schonung und Geduld  von alleine ausheilen sollte.

Ich werde mich noch etwas über verfilzte Faszien informieren, und mal Vorsichtig versuchen die Brust mit ein paar Faszien Übugnen anzugehen, Tutorials findet man auf Youtube ja zur genüge (auch wenn die mit vorsicht zu genießen sind).

Geschrieben

Meine Ernährung ist mittlererweile ziemlich gut,  über den Säure-Basen Haushalt habe ich mir bisher nur wenig Gedanken gemacht. Nach erster Recherche dürfte das keine Probleme verursachen. Um den Zusammenhang für nicht-fachliche Mitleser herzustellen: Nach meiner Recherche kann ein Versäuern auch Faszienprobleme verursachen.

Ich hatte mir eine Schonhaltung angewöhnt, und den Muskel so wenig wie möglich belastet und bewegt damit ich die Heilung nicht wieder verzögere. Natürlich habe ich das frei nach "Viel hilft viel" auch wieder in´s extrem getrieben, das sollte ich mir echt mal abgewöhnen. Da Faszien bei zu wenig Bewegung verkleben können passt das. 

Ich habe eine Faszienrolle (aus Hartplastik) und mehrere Igelbälle (aus weichem Plastik mit gerundeten Stacheln) gefunden. Die Igelbälle fühlen sich gut an. Ich traue mich noch nicht viel, werde mich aber mit Vorsicht und Geduld steigern. Die Faszienrolle benutze ich nicht, mein ganzes Körpergewicht über den problematischen Muskel auf diesem knochenharten Ding umherzurollen scheint mir für den Anfang zu extrem.

Lösungsansätze:

- Schonhaltung beenden

- tägliches Dehnprogramm wieder aufnehmen und umstellen auf dynamisches Dehnen um mit den federnden Bewegungen eine der natürlichen Funktionen der Faszien anzusprechen. Das "Übliche" Dehnprogramm mit CRAC, Ballistischem und Statischem Dehnen lase ich für´s erste noch weg, das hat Zeit.

- Weiterhin Schmerzfrei bleiben, d. h. bei allen Bewegungen im und außerhalb vom Training den Verletzungsschmerz vermeiden

- mehr Erfahrung mit den Faszienbällen sammeln und diese auch ins Aufwärmtraining integrieren.

Ich habe auch gelesen dass psychischer Stress Faszienprobleme verursachen kann, aber jetzt wo ich aktiv etwas für die Heilung (oder ist das eher Reha?) tuen kann ist das ohnehin kein Problem mehr. 

 

 

Geschrieben

Guten Abend,

schön, dass du dich informiert hast.

Igelbälle meine ich jedoch nicht.
eher sowas hier - https://www.amazon.de/BLACKROLL®-BALL-Faszienball-Original-Selbstmassage-Ball/dp/B00EQ4PZHY/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1542399803&sr=8-3&keywords=fazienball
 

Du sollst dich auch nicht auf die Bälle oder Rolle legen, versuchs erstmal an der Wand, dass du dich nur gegen lehnst - so kannst du den Druck wunderbar selbst steuern.
 

Gegen psychischen Stress hilft - Entspannung, also ein schöner Waldspaziergang, ein gutes Buch, Beine hochlegen und ein Powernap machen, ein Vollbad nehmen,Meditation, Sex, Massagen, Sport... :D

Such dir aus was dir gefällt.

Um die Schonhaltung zu beenden musst du einmal natürlich immer wieder daran denken, aber auch die Muskeln nicht überbelasten und sie auch mal weich machen, wenn sie zu fest sind  oder wenn ein Gelenk blockiert ist.

Das Dehnprogramm mit Vorsicht ausführen, da ein Muskel auf Federung mit einer Schutzkontraktion reagiert und du das Gegenteil hast was du wolltest.

  • 3 months later...
Geschrieben

So, nach längerer Zeit nochmal ein Update:

Der Brustmuskel hat sich soweit sehr gut entwickelt, mit vorsichtigem dynamischem Dehnen und langsamer Steigerung des Trainingsvolumens hat er sich immer weiter verbessert. Beim Training der Unteren Brustmuskulatur hat die genesung am längsten gedauert, aber auch das ist kaum noch spürbar.

Die  Massage mit dem Faszienball hat auch sehr geholfen, nicht nur beim Brustmuskeltraining, sondern auch beim Training der Rückenmuskulatur, wo der Brustmuskel sich zu beginn noch stark über zu viel Dehnung beschwerte. Klimmzüge, vorallem mit Rucksack und Gewichten waren da das größte Problem, wurde aber ohnehin mal Zeit die auszuwechseln.

 

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    • Gast PATRYK PILA
      Im MRT der Brustwirbelsäule wurden leichte arthrotische Veränderungen festgestellt, vor allem an den kleinen Wirbelgelenken sowie an den Rippen-Wirbel-Gelenken. Es gibt keine Entzündung, keine Nervenkompression und keine gefährlichen Befunde. Insgesamt handelt es sich um milde, alters- bzw. belastungsbedingte Veränderungen.   Trotzdem habe ich immer wieder Brustschmerzen, ein Engegefühl im Brustkorb, teilweise Herzrasen und Schwindel. Die Schmerzen können sich wie herzbedingt anfühlen, verändern sich aber oft bei Bewegung, Atmung oder Stress. Laut Ärzten könnten die Symptome durch ein BWS-Syndrom entstehen, also durch die Kombination aus Gelenkveränderungen, Muskelverspannungen, eingeschränkter Rippenbeweglichkeit und einer Reaktion des Nervensystems.   Hat jemand ähnliche Beschwerden gehabt und Tipps, was geholfen hat (z. B. Physiotherapie, Übungen, Alltagserfahrungen)? Ich freue mich über jeden Hinweis. Vielen Dank!
    • Grüß Dich, vielen Dank für die Nachricht. Ich dachte, dass ich schon geantwortet habe vor einigen Stunden. Jetzt sehe ich jedoch meine Antwort nicht mehr. Vielleicht erscheint sie noch oder ich habe einen Fehler gemacht.    Es ist so, dass ich gestern nochmal bei dem Arzt, bei dem ich auch schon vor circa anderthalb bis zwei Wochen gewesen bin, war. Der Arzt hatte damals eine Beckenverwringung festgestellt und die Beckenverwringung wieder korrigiert. Eine Woche danach habe ich mit ihm telefoniert, weil wir es so ausgemacht haben. Ich hatte leider keine Besserung. Daraufhin sollte ich gestern wieder zu ihm kommen.   Gestern stellte er dann als Hauptursache für die Schmerzen und dass die Muskeln und Sehnen sowie die Schambeinentzündung noch nicht besser geworden sind, eine Beckenringinstabilität fest. Er tastete mein Bein ab und bestätigte eine Insertionstendinopathie am Adduktor Longus&co. Auch Stoßwelle haben wir versucht und es tat am Ansatz höllisch weh. Er empfahl keine weitere Sitzung, da die Reizung zu groß sei.   Er meinte, dass ich einen Beckengurt tragen soll, den habe ich mir gestern abgeholt. Die Schmerzen werden wohl über die nächsten Tage und Wochen deutlich besser durch das Tragen des Beckengurts, weil dann die Adduktoren und Sehnen nicht mehr so stark arbeiten müssen. Natürlich, weil ich schon so viele Erfahrungen gemacht habe bzw. schon so lange Schmerzen habe, frage ich mich, inwieweit jetzt wirklich dieser Beckengurt allein für eine Besserung sorgen wird, nachdem ich sechs Monate keinerlei Besserung, sondern eher eine Verschlechterung gespürt habe. Ich habe ihn noch darauf angesprochen, dass ich doch gerne Physiotherapie haben wollen würde, weil ich gelesen habe, dass Sehnen und Muskeln einen Reiz brauchen, um wieder widerstandsfähig zu werden. Ich hatte vorher schon einen Physiotherapeuten angeschrieben, der mir empfohlen hatte, manuelle Therapie, Krankengymnastik und Krankengymnastik am Gerät verordnen zu lassen. Ich habe dies von meinem Arzt gestern jeweils 12 Mal verordnet bekommen. Damit habe ich also Rezepte für 36 Einheiten. Nun bin ich gespannt, ob das etwas bringt in Kombination mit dem Beckengurt. Du sagtest ja auch, dass es etwas Nervliches sein kann und auch am ISG etwas sein kann, etc. Ich war letzte Woche auf Selbstzahlerbasis bei einem Physiotherapeuten, der auch Chiropraktiker ist, und dieser rengte bzw. knackte meine Wirbelsäule inklusive dem ISG. Nun weiß ich natürlich nicht, ob das schon ausreichen würde oder wie ich jetzt die Diagnose hinsichtlich einer möglichen nervlichen Ursache in der Lendenwirbelsäule etc. herausfinde. Soll ich jetzt nochmal zu einem Arzt gehen oder kann mein Physiotherapeut, bei dem ich dann die 36 Einheiten haben werde, das unter Umständen „vordiagnostizieren“ oder eine Wahrscheinlichkeit dafür abgeben? Oder, und das überlege ich jetzt, sollte ich wirklich ein MRT zur Sicherheit der Lendenwirbelsäule machen? ob Triggerpunkte verantwortlich sind…hm. Also ich spüre ja einen klaren Schmerz an der Sehne und weiß, dass ich dieses Ödem am Schambein habe. Also daher müssen bestimmt hauptsächlich die Schmerzen herkommen. nervig ist eben dieses unangenehme verspannte Gefühl am Bein hinten vom Po aus bzw. vom Sitzbein aus. Auch die Muskel haben dort enorm abgebaut. Gleichzeitig fühlt es sich wie Pudding an und ich kann keine Belastung drauf bringen, weil es sich relativ kraftlos anfühlt.    Ich weiß nicht, ob man das alles mit Physio und dem Beckengurt wieder hinbekommt? Gerade durch die Schmerzen und dieses Pudding-Gefühl habe ich Angst, dass ich gar keine Physio machen kann oder dieses das Ganze verschlimmert. Gleichzeitig merke ich ja, dass bisherige Schonung (ohne Physio) bisher nichts gebracht hat.   es ist alles sehr komisch und macht einen auch nervlich fertig.   ich habe Angst, dass meine Muskeln/Sehnen bei wieder schmerzfrei und belastbar werden - also dass etwas irreversibles passiert ist oder passieren kann. gibt es so etwas oder wie würdest du das einschätzen? Gerade für den Fall, dass es noch weitere Monate so geht - wieso auch immer…   danke!!

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