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Gast Jana

MRT Sprunggelenk

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Gast Jana

Hallo,

Ich hoffe ich bin hier im Forum richtig, bzw nicht komplett falsch. ;)

Ich bin mal wieder beim laufen mit m Ihnen Sprunggelenk umgeknickt . Mein Arzt hat mich nun zum mrt geschickt und ich hab den Bericht bekommen. 

 

Leider kann ich mit dem Bericht und den Bildern  nicht viel anfangen, weil ich fast nichts verstehe . Kann mir jemand von euch den Bericht vielleicht übersetzen ? ?

https://de.imgbb.com/

https://ibb.co/j0XLAJ

 

vielen Dank im Voraus :)

Jana

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Ja, jetzt geht´s!
Ich würde sagen - Klassiker. Das nennt man Supinationstrauma mit Bänderriss. In deinem Fall mit Riss der "künstlichen" Bänder. Im Bericht steht, dass dein rekonstruiertes Band (das vordere Außenband) des oberen Sprunggelenks wieder gerissen ist. Zum Glück hast du keine Knorpelschäden und kein Riss der Syndesmose (das Band, dass Waden- mit Schienbein verbindet) https://www.google.de/search?q=lig+fibulotalare+anterius&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjK8Y66vtHbAhVqzoMKHROxDZ0Q_AUICigB&biw=1536&bih=710#imgrc=fpNVbBXPWvNlwM:
Du wirst hier aber vermutlich nicht an einer erneuten OP vorbei kommen. Man könnte das zwar so lassen, es besteht aber dann immer die Gefahr, dass du noch leichter umknickst und somit auf dauer eine vorzeitige Arthorse riskierst, die sehr schmerzhaft sein kann!
Warum denkst du, dass bei der 1. OP gepfuscht wurde? Hattest du nach der OP Probleme? Hattest du eine Nachbehandlung mit Physiotherapie und Kontrollen? Erzähle doch mal mehr von deiner ersten Ruptur.

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Gast Jana

Ich hatte es schon fast befürchtet, dass die bandplastik wieder gerissen ist :(. Eigentlich will ich eine erneute Op vermeiden.

 

Naja, ich hab mich nach meiner 1. op nicht gut nachbehandelt. Ich hatte die ersten Tage nach der Op eine Gipsschiene. Der Fuß ist aber so angeschwollen, dass der Gips gedrückt hat. Als der Arzt sie dann bei der 1. Kontrolle abgemacht hatte war der Fuß fast schwarz. 

Er meinte daraufhin, dass ich die Tage bis zum Fäden ziehen die Gipsschiene weglassen kann, wenn ich vorsichtig bin. Ich war auf Krücken und dürfte den Fuß nicht belasten. Nach dem Fäden ziehen bekam ich für 4 Wochen einen Vacoped Schuh. 

Physiotherapie hatte ich keine. Der Orthopäde meinte, dass das nicht nötig sei weil mein Sprunggelenk ja jetzt stabil wäre.

12 Wochen nach der Op bin ich das erste mal wieder umgeknickt :( 

 

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Gast Jana

Ach ja , umgeknickt bin ich damals nach der op ganz banal als ich etwas unglücklich auf eine etwas höhere Teppichkante getreten bin. 

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Aha, da haben wir ja schon deine "Knackpunkte". Ich denke die OP lief ganz gut, aber die kleinen Missgeschicke, die dir passiert sind bilden zusammen ein großes Problem :/
Der Arzt z.B. hätte dir eigentlich nach dem Gipsverband zumindest eine Aircast-Schiene anlegen müssen oder von Anfang an schon.
Das ist besser als ein Gips, da man die bekannten Probleme damit vermeidet. Gips ist Mittelalter!
Auf jeden Fall wirst du bei der nächsten OP gut aufpassen müssen, weil man das nicht beliebig oft operieren kann!

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Gast Jana

Meinst du denn, dass ich gar nicht um eine weitere op herum komme?

 

ja, das mit dem umknicken auf dem Teppich war unglücklich. Aber ich hatte ehrlich gesagt dem Arzt vertraut, dass ich keine Schiene und keine Physiotherapie brauche. 

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Gast Jana

Ich hatte damals natürlich die Gips Schiene nicht in frage gestellt. Ich bin ja nicht vom Fach 

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Gast Jana

Noch eine Frage: mein Hausarzt hatte auch mein Sprunggelenk angeschaut bevor er mich zum Orthopäden geschickt hat. Er meinte ich hätte eine exostose . Ist das einfach sowas wie ein „Überbein“?

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Ich finde sowas eigentlich unverantwortlich von einem Arzt zu behaupten es sei keine Physiotherapie nötig, wenn ich fast 3 Monate den Fuß entlastet habe und dann zu sagen: "Der Fuß ist jetzt stabil". Mein Schuh ist auch stabil wenn ich ihn fest genug schnüre!
Das aber die Muskulatur, dass für die Stabilität des Gelenkes sorgt, nach so langer Zeit auch mal verkümmert, denkt der Arzt anscheinend nicht daran. Sowas macht mich echt sauer.
Natürlich könnte man es konservativ auch versuchen, warum nicht. Wäre möglich, da nur ein Band gerissen ist. Das bedeutet aber für dich hart an der muskulären Stabilität zu arbeiten! D.h. erst mal viel Physio, dann viel Schwimmen, Balance-Pad, Spiraldynamik, usw...

Wo soll denn die Exostose sein? Stand jetzt aber im Bericht nichts drin.

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Gast Jana

Das sich meine Muskulatur in der Zeit damals abgebaut hat hab ich schon gemerkt, aber vielleicht war ich auch zu naiv oder unwissend das ich auf Physiotherapie bestanden hätte.

Seit einigen Monaten hab ich auch vermehrt das Problem, dass mein Gelenk bei gewissen Bewegungen wie einklemmt und in dem Moment dann extrem wehtut . Ich frage mich echt woher das kommt. Das sind keine extremen Bewegungen, sondern zb einfach wenn ich die Treppe runterlaufe.

Der Orthopäde der mich neulich zum mrt geschickt hat will mich am kann liebsten sofort wieder operieren. Er meinte Physiotherapie bringt nichts bei meinem instabilem Gelenk . Ich würde es allerdings schon gerne erst mal mit Physiotherapie etc probieren.

ich würde am liebsten mir noch eine 2. Meinung einholen, aber ich kenne keine vernünftigen Orthopäden hier in der Gegend. 

 

 

laut Hausarzt soll die exostose im Hinteren Bereich deser Knöchels sein. Ich kann das irgendwie schlecht erklären ...

aber wenn im mrt Bericht nichts stand kann das ja eigentlich nicht so schlimm sein, oder ?

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Mahlzeit,
wenn die Exostose an der richtigen Stelle sitzt, dann ist das nicht so schlimm ;)
Die Bänder dienen natürlich nicht nur als Stabilisatoren gegen Scherkräfte, sondern auch als Führungsband für die Gelenkspartner zueinander. Wenn da eins fehlt, dann kann so ein Gelenk schnell mal verkanten. Das ist vergleichbar mit einem Schuh der nicht richtig geschnürt ist und zu locker sitzt. Aus welcher gegend bist du denn, ich kann mal schauen ob ich jemanden kenne, der sich das mal anschaut. Du musst mir jetzt nicht den genauen Ort beschreiben, es reicht z.B. raum Stuttgart oder so.

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Gast Jana

Ich bin aus der Gegend von Regensburg. 

 

Kann ich dieses "Verkanten" mit Physiotherapie bzw Muskelaufbau verbessern?

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Waaas Regensburg? Da bist du ja mitten im Orthopädie-Paradies.
Alleine schon das Sporthopaedicum oder die Warmherzigen Brüder xD ich meinte die Barmherzige Brüder, sind ja bekannt.
Es gibt da aber auch ein Zentrum für Sprunggelenke: https://otc-regensburg.de/spezialsprechstunden/fuss-sprunggelenk/

Man könnte die Stabilisierung bestimmt auch mit Muskelaufbau hin bekommen - ein Versuch wäre es sicher Wert. Du musst dir aber jemanden suchen, der sich mit Füßen auskennt und der auch weiß worauf es ankommt! Der dir dann auch Hausaufgaben mit gibt, die du dann konsequent durchführst. Wichtig ist erstmal, dass du jetzt eine Fußbandage oder ähnliches trägst um schlimmeres zu verhindern.
Und Bitte, gerade jetzt im Sommer, versuche keine Schlappen zu tragen sondern feste Schuhe auch daheim!!!
 

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Gast Jana

Vielen Dank erst mal für die vielen und schnellen Antworten :-)☺️

Ich wohne noch nicht lang in Regensburg. Deswegen kenn ich mich noch nicht so gut aus.

Kennst du die Ärzte da? Wen könntest du denn empfehlen? 

Sind denn Physiotherapeuten auch auf gewisse Körperteile spezialisiert, oder kann ich mir einfach einen aus dem Internet suchen?

 

FlipFlops und ähnliches trage ich eh nicht. Damit bin ich zu oft schon umgeknickt.

 

Ich hab das Gefühl, dass mein linker Knöchel "komisch" aussieht. Irgendwie nicht so rund geformt wie mein rechter Knöchel. Ich habe gerade mal 2 Fotos gemacht.

Kommt das von der OP und den früheren Bänderrissen?

 

https://de.imgbb.com

https://de.imgbb.com

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Gast Jana

Erst mal vielen Dank für deine schnellen und vielen Antworten :-)

 

Ich wohne noch nicht so lange in Regensburg und kenne mich noch nicht so gut aus. Kennst du die Ärzte da? Kannst du mir einen guten Arzt empfehlen?

Kann ich da zu jedem Physiotherapeuten gehen oder gibt es welche die auf Sprunggelenke spezialisiert sind?

FlipFlops trage ich eh nicht mehr, weil ich mit denen früher schon immer umgeknickt bin.

Ich hab irgendwie das Gefühl, dass mein Knöchel "komisch" aussieht. Kann das von der OP kommen? Oder bilde ich mir das nur ein, dass er irgendwie etwas "deformiert" ist? Ich hab mal 2 Fotos gemacht.

https://picload.org/view/dopdplor/img_8954.jpg.html

https://picload.org/view/dopdplol/img_8955.jpg.html

 

PS: Ich glaub mein letzter Beitrag wurde irgendwie nicht richtig gespeichert.

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...ich kenne die Ärzte leider auch nicht, die schauen alle gut aus xD, aber ich habe schon einiges gehört. Außerdem versuchen die so weit wie möglich konservativ zu behandeln. Ich kann mir auch denken, dass sie die Umgebung so gut kennen, dass sie dir auch gleich einen Tipp geben können wer von den Physios ein gutes Händchen für die Füße hat ;)

Die Bilder sagen mir zwar nicht viel, da ich keinen direkten Vergleich zum gesunden Fuß habe, aber ich kann mir schon denken, dass eine Deformierung durch Verschiebung, Schwellung und Entzündung dazu beiträgt. Das wäre aber meine geringste Sorge!

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Gast Jana

Ich habe heute den halben Tag mit verbracht mich durch die verschiedenen Homepages der Orthopäden in Regensburg zu lesen und klicken. Ich habe auch einige Bewertungen gelesen. Ich muss sagen, dass ich nicht wirklich schlauer bin. Es gibt über fast alle Ärzte negative Kommentare aber auch viele positive. Das die Ärzte konservativ behandeln wollen, klingt sehr gut. :)

Wahrscheinlich werde ich versuchen müssen, dass ich bei einem von denen einen Termin kriege und mir selber ein Bild mache. Mal schauen wie schnell ich einen Termin da kriege. Aber ich bin ja kein Notfall. Von daher brauch ich ja keinen Termin direkt nächste Woche oder so ;) 

Ich hab mir auch einige Videos auf you Tube angeschaut wo Übungen zur Stärkung der Muskulatur am Sprunggelenk gezeigt werden. Ich weiss, das ersetzt sicher nicht die Physiotherapie, aber es ist zumindest erst mal ein Anfang... Und wahrscheinlich kann ich mit den Übungen nicht viel Schaden anrichten, oder? 

Es wäre natürlich super, wenn wir der Arzt dann auch gleich einen guten Physiotherapeuten empfehlen kann :-)

Ich möchte wirklich mein Sprunggelenk stärken und unbedingt eine weitere OP vermeiden. Ich bin nicht überzeugt ob eine erneute OP was bringen würde. Mein Ziel wäre, dass mein Sprunggelenk wieder so stabil und fit wird, dass ich irgendwann wieder joggen und Fussball spielen kann. Ich trau mich schon seit mehreren Jahren nicht mehr Fussball zu spielen.

Meinst du das ich mit dem Fuss irgendwann wieder Fussball spielen kann?

 

Wegen der "Deformation" am Sprunggelenk: Mich stört weniger der optische Aspekt, sondern hab ich mir eher Sorgen gemacht, dass irgendwas an den Knochen oder am Gelenk kaputt ist. Aber wahrscheinlich hast du recht, dass die "Deformation" das geringste Problem ist.

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...du brauchst deine Fotos nicht auf einem anderen Server hochladen und dann hier verlinken! Das geht viel einfacher, mit der Funktion unten, wo die Büroklammer ist. Da steht: "Anzuhängende Dateien hierher ziehen, oder Wähle die Dateien hier aus..."
Auf jeden Fall finde ich das nicht so schlimm. Eher normal für das, was dein Fuß alles mitgemacht hat 9_9
Ich denke, du hast jetzt genügend Infos bekommen. Es bringt nichts wenn wir nur über dein Problem reden. Du must jetzt handeln!

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück+Erfolg für dein Sprunggelenk.
Lass mal wieder etwas von deinem Behandlungsverlauf hören.

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Gast Jana

Vielen Dank für deine Unterstützung und deine hilfreichen Antworten :-)

ich werde mich mal wieder melden, wenn ich ein bisschen abschätzen kann wie es läuft. ?

Viele Grüße 

Jana 

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    • Ich habe nicht mehr Deinen ganzen Text im Kopf, aber soweit ich mich erinner, hast Du uns am Anfang schon mal gefragt, was Du machen kannst. Daraufhin haben wir Dir unsere Gedanken mitgeteilt, alles, was uns eben so eingefallen ist. Wenn Du die Frage jetzt wieder stellst, und wir in der Zwischenzeit leider kein Allheilmittel gefunden haben, werden wir Dir zwangsläufig das Gleiche nochmal erzählen.  Ich verstehe total, dass das nicht das ist, was Du hören möchtest. Du weißt gar nicht, wie gerne ich Patienten sagen würde: geh zu diesem Facharzt, der gibt Dir die Pille xy oder führt die OP xy durch und dann bist Du geheilt. Das gibt es leider nicht. Es gibt immer mal wieder Scharlatane, die sowas behaupten, aber nur, um die Pat. auszunehmen. Da es keinen Wunschweg gibt, können wir Dir nur raten, was möglich ist. Und das sind regelmäßige Übungen, nicht zu viel, nicht zu wenig, Entspannungsverfahren und Anwendungen bei versch. Fachdisziplinen und noch ein paar andere Bausteine, die wir hier aber alle schon mehr oder weniger aufgeführt haben. Das ist alles, was wir da tun können. Das tut mir Leid. Es ist überhaupt nicht fair, dass manche Menschen sich Tag für Tag durchbeißen und vorwärtsquälen müssen, während andere scheinbar fröhlich und ungehindert durchs Leben hüpfen können. Leider hat das Leben nie auch nur die Andeutung gemacht, dass es gerne fair sein möchte. Gerechtigkeit ist ein Konstrukt, das sich Menschen ausgedacht haben. In der Natur gibts sowas nicht. Und es ist auch subjektiv. Wenn man sich immer mit den pfeifenden, fröhlichen, unbeschwerten Menschen vergleicht, bekommt man zwangsläufig das Kotzen. Ich weiß, dass es ein schwacher Trost ist, aber es gibt auch immer Menschen, denen es deutlich schlechter geht. Ich weiß nicht, ob Du mal zu Besuch oder gar als Pat. auf ner Intensiv-Station warst. Aber ich bin danach jedes Mal froh, dass ich gehen, sprechen, essen, trinken, und eigenständig atmen und auf Klo gehen kann, ohne auf Hilfe und/ oder Geräte angewiesen zu sein. Dein Schicksal mag hart und ungerecht sein, trotzdem solltest Du, wie Du selbst schon geschrieben hast, lernen, Deine Erkrankung anzunehmen und trotz ihr glücklich leben zu können. Momentan habe ich eher das Gefühl, Du weißt Dir selbst nicht zu helfen und bist sauer und gefrustet, weil alle Ärzte und Therapeuten Dir auch nicht helfen können und Du bei einem Psychologen keinen Termin bekommst.Natürlich ist das blöd und scheiße und auch wenn ich Dich damit langweile, aber das A und O ist, damit umgehen zu lernen. und realistische Erwartungen an Deine Umwelt zu entwickeln. Das ist leider alles, was ich Dir dazu sagen kann, tut mir Leid! 
    • Gast Anna
      Ja danke für deine Gedanken.  Schmerzklinik kommt nicht in Frage. Da ich von Klinken die Nase voll habe. Zu viel erlebt!  Ich komme mit den Schmerz bisher zurecht. Die Krankheit ist nun ein Teil von meinem Leben. Ja, man muss das beste daraus machen. Standardsätze, gähn.  Es geht mir darum weil ich dünn bin und nicht viel Polster habe. Wenn ich meine Beine ansehe, ja dann meine ich, ich hätte Fussball Beine. Wie ich oben schon beschrieben habe. Beim spazieren gehen... Dies kann ich nicht begreifen. Ich tue alles, das es mir gut geht. Was die Psychologen an geht, ja hier Wartezeit bis zu 1 Jahr. War bei eine und sie war überfordert. Tun die dies und das, was ihr Körper schafft. Dies wusste ich selber. Sinnlose Zeit dort verloren   Lg Anna
    • Hallo Anna,  das klingt ziemlich verzweifelt und als ob Du schon Einiges ausprobiert hättest... Das Sinnvollste bei chronischen Schmerzpatienten ist ein multimodales Team, was bedeutet, dass zumindest ein Arzt, ein Physio und ein Psychologe zusammenarbeiten, und zwar unabhängig von der Ursache des chronischen Schmerzes, also bei Krebspatienten genauso wie bei chronischen Rücken-, Kopfschmerz oder Fibro-Patienten. In einem ambulanten Setting bekommt man sowas leider nie wirklich hin, aber es gibt einige teilstationäre oder stationäre Programme, die so arbeiten, also Schmerzkliniken/ Schmerztageskliniken. Vielleicht wäre das für Dich noch eine Möglichkeit. 🤔 Ansonsten bist Du der Experte für Deinen Körper. Jede Schmerzerkrankung verläuft unterschiedlich und man kann auch keinen Fibro-Patienten mit einem anderen vergleichen, was die Leistungsgrenzen betrifft. Deshalb kannst Du Dir natürlich Hilfe und Unterstützung bei Physios suchen, die Dir bspw. Übungen zeigen oder Triggerpunkte behandeln, aber welche Übung Dir langfristig gut tut, musst Du für Dich herausfinden. Es ist super, dass Du ein regelmäßiges Übungsprogramm machst!  Jetzt musst Du es noch an Deine Belastungsgrenze anpassen, zu viel zu machen kann für Dich ebenso schlimm sein, wie zu wenig. Also sind auch Pausen und Erholung wichtig. Und nicht nur Übungen, wenn die Muskeln zu fest sind, sind v.a. Entspannungsverfahren hilfreich. Und zu guter Letzt: Das möchte immer niemand hören, aber selbst wenn Du alles zu 100% richtig machst (was in der Praxis nicht möglich ist, nur mal angenommen) ist es leider bei chronischen Erkrankungen so, dass Restsymptome zurückbleiben können. Und auch, wenn die wieder stärker werden, ist das nicht unbedingt ein Zeichen davon, dass Du etwas falsch gemacht hast. Manchmal ist das einfach so. Es gibt immer bessere und schlechtere Phasen. Da ist, so schwer das sein mag, Akzeptanz gefragt! Akzeptanz bedeutet in dem Zusammenhang übrigens nicht, dass Du alle Hoffnung aufgeben sollst, wird oft falsch verstanden. Hoffen darf man immer! Aber ein ständiger Kampf gegen Windmühlen kostet einfach endlos viel Kraft, die man sich sparen kann.  Liebe Grüße Chandra

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