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Entzündete Prostata durch Muskelverspannungen

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Geschrieben

Hallo,

mein Körper kann Stress im Allgemeinen schlecht verwerten, nun hatte ich über Monate weg immer wieder schmerzende Genitalien.

Die Ursache scheint nun klar: Die Schmerzen kommen allein von heftigst verspannter Muskulatur in Oberschenkel und Gesäß ! Ich mache nun seit einigen Tagen Dehnübungen um die Muskulatur vor allem in den Leisten zu strecken und siehe da die Schmerzen schwinden rasant. Jedoch sind die Verspannungen so hartnäckig dass ich noch deutlich mehr Einsatz aufbringen muss.

Nun mein Anliegen:

Gibt es diverse Übungen und Stellungen für eine gute Dehnung der Becken-, Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur ? Ich bekomme manche Muskeln schon locker, jedoch sitzen vor allem im Prostatabereich noch Verspannungen fest, an die ich nicht rankomme. 

Hat jemand gute Stellungen für mich parat ?

Ich werde vermutlich einen Physiotherapeuten aufsuchen wenn ich das Problem nicht selbst in den Griff bekomme.

Danke

Geschrieben

Hallo Benni,
ich denke deine Prostata kann da nix dafür. Die sitzt so tief im Unterbauch, dass da kein Muskel ansetzen kann. Was ich mir eher vorstellen kann, sind deine adduktoren, die im Schambeinbereich entspringen. Schau dir mal das BILD hier an, dann wirst du es verstehen.
Ich würde das dehen dieser Muskeln stark reduzieren, damit tuhst du deinen Muskeln keinen gefallen. Im Gegenteil, je öfter und je kräftiger du deine Muskeln dehnst um so stärker ist hinter der Schaden und du hast das Gefühl du musst stärker dehnen - ein Teufelskereis. Das ist so eine Art Reflex - Schutzfunktion der Muskeln. Das ist für einen nicht Therapeut etwas schwer zu erklären. Ich würde hier in erster Linie tatsächlich eine/n Physio aufsuchen, und der Sache auf dem Grund gehen. Da steckt immer eine Ursache dahinter und die gilt es zu finden. Es gibt verschieden Ansatzpunkte wie z.B.
- Neuromuskuläre Problematik.
  Hier kann ein Nerv Schuld sein, der N. "obturatorius"  der diese Muskeln versorgt.
  Der entspringt aus dem  Lendenwirbelbereich von 2-4

- Knieproblematik
  wenn du X-Beine hast stehen die Adukktoren zu sehr unter Spannung.

- Fußprobleme
  hast du Knickfüße, führt das über die Gelenkkette genauso zu Muskelereizungen.

- Zu schwache Hüftabspreizer (Abduktoren)
  sind bestimmte Muskeln, die so genannten "Antagonisten" (Gegenspieler) zu schwach ziehen die  
  Adduktoren  automatisch
  zusammen. Ähnliches Phänomen: sind die Bauchmuskeln zu schwach gehst du automatisch verstärkt in´s 
  Hohlkeuz.

- Verkürzte Bauchmuskeln vor allem der gerade Bauchmuskel, der auch im Schambereich seine Ansatz hat.

Was du erstmal selber machen kannst ist, dass du anfängst deine Abduktoren zu kräftigen und deine Adduktoren eher entspannst in dem du z.B. einen Ball zwischen deinen Knien zusammendrückst, 10 sec. die Spannung hälst, und dann entspannst. Das nennen wir PIR = "Postisometrische Relaxation" Alles andere würde ich mit meinem Therapeuten/In klären.

Alles Gute!!!

 

Geschrieben

Hallo Gianni und Gast Benni!

Also Ich kann mir ein Problem vom Nerv Genitofemorale vorstellen. Dieser kann wie oben beschrieben Schmerzen in den Hoden verursachen. Dass die Beschwerden besser werden durch eine Dehnung des Hüftbeugers (m.psoas Mayor) spricht ebenfalls für diesen Nerv, da dieser mit seinen Nervenfasern lange an Ihm vorbeiläuft bis er letztendlich in die Leiste zieht. Auch eine Dehnung der Adduktoren kann hier sinnvoll sein da nervenendäste auch hier reinlaufen. Der Psoas müsste aber nochmal gezielt von einem Therapeuten entspannt werden. Außerdem gibt es spezielle Techniken aus der Manuellen Therapie um nervenengstellen zu öffnen und ihn zu entlasten. Gruß Thomas

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    • Hallo Maike, mir geht es aktuell ähnlich. Wie geht es dir heute und hat alles abgeheilt, wenn ja, wie lange hat alles gedauert. Gruß Kurt 
    • Guten Tag an alle,   vor mehr als 2 Wochen begann bei mir der erste Schwindelanfall, nachdem es in meinem unteren Rücken stark gezogen hatte- vermutlich falsch bewegt.(!?)   Ungefähr eine halbe Stunde danach drehte sich plötzlich alles. Egal, ob ich stand, saß oder mich hingelegt hatte. Ich wusste nicht, was mit mir geschah, da ich sowas bis dato noch nie erlebt habe. Volker Panik probierte ich alles aus, was mir in den Sinn kam. Füße hoch, kalten Lappen auf den Nacken, kalte Dusche, Bewegung aber es hörte nicht auf. Es fühlte sich so an, als würden jeden Moment die Lichter ausgehen!  Nach ungefähr 6 Stunden hielt ich es nicht mehr aus und rief den Notarzt. Blutdruck top, Sauerstoff top, EKG top, Pupillentest top. Kein Grund für KH sagten Sie. Ich nahm eine Parac.. und ca. 30 Minuten später stabilisierte es sich dann langsam wieder. Ein Freund kam, um mit mir etwas spazieren zu gehen, was gut getan hat. Zwar fühlte ich mich immer noch etwas wackelig und benommen aber der Schwindel war für den Rest des Abends weg.   Am nächsten Tag wachte ich auf und siehe da: Schwindel. Es fühlte sich so an, als wäre mein Körper nicht in Balance und als würde ich immer in eine Richtung neigen. Draußen kam es mir so vor, als würde sich der Boden bewegen, weshalb ich Angst hatte raus zu gehen.   Die Nächte waren am schlimmsten, denn sobald ich mich hinlegte und versuchte zur Ruhe zu kommen, traten Schwindel auf, was mir einen gestörten Schlaf bescherte. Langsam aber immer mehr fing es an, dass sich mein Rücken ab der Mitte bis zu meinem Nacken total verspannte.   Ich war in der Zwischenzeit beim HNO, alle möglichen Tests waren negativ. Ich war beim Orthopäden, welcher sich der Sache leider nicht richtig angenommen hatte und mir nach ein zwei Rücken knacken Physiotherapie verschrieb. Ich war beim Chiropraktiker, welcher einige Blockaden im unteren Rücken, sowie meinem Becken löste. Die Spannungen ab der HWS aufwärts fiel ihm selbstverständlich auch auf, jedoch fiel es ihm schwer, diese zu behandeln. Linke Seite konnte er wieder auflockern, rechts nicht. Er sprach denn von Atlas usw. und meinte: „Sie haben aber was Anspruchsvolles mitgebracht“.   1. Termin beim Physio, durch diverse Augen Übungen festgestellt, dass schnelleres hin und her bewegen meines Kopfes (links-rechts mehr als oben-unten) meine Sicht bzw. Meinen Fokus verlangsamt. Als würde das Bild etwas nachziehen. Übungen für zu Hause bekommen. Freitag ist der nächste Termin.   Seit 2 Tagen klappt es mit dem schlafen etwas besser, nachdem ich ein paar Übungen (hier aus dem Forum) für die Stabilisation der HWS mache. Ich fühle mich auch besser nach den Übungen.    Allerdings habe ich gleichbleibende Schmerzen an der HWS aufwärts sowieso am ganzen Nacken herum, die nach kurzem Abklingen wieder präsent sind.   Ich werde erstmal schauen, was die Physiotherapie bringt, bevor ich den nächsten Schritt gehe.   Auch habe ich demnächst einen Termin bei einem anderen Orthopäden und hoffe, dass man ein MRT (?) oder CT (?) macht, um mal zu gucken was genau da hinten vor sich geht. Ich werde berichten.   Für jede Hilfe und jeden Tipp danke ich euch im Voraus.!!!!      
    • Vielen lieben Dank für die ganzen hilfreichen Infos. Ich werde mich jetzt nur auf die Schulter konzentrieren und dann schauen. Ich bin jetzt 2 Wo auf Urlaub, sie hat ein ganz intensives HÜP von AAmit bekommen

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