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Oberschenkelbindenspanner - extreme Probleme


performance

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Geschrieben

Guten Abend zusammen,

 

ich bin nun seit einer Weile in Behandlung aber leider geschieht nicht so wirklich etwas...

 

kurz die Zusammenfassung:

Ich hatte mehrere Ops am Oberschenkel (Es wurde Knochen entnommen, dann Zement eingesetzt, dann Zement raus - Eigenknochen aus dem Beckenkamm eingesetzt). Schnitt seitlich entlang des Oberschenkelspanners, Zirka 20 CM im oberen Bereich, nähe Hüfte. zirka 1 Jahr Hatte ich eine Platte in dem Bereich, welche immer spürbar war. Nun ist die Platte draußen und die Schmerzen gehen nicht weg, die werden im Gegenteil sogar schlimmer.

Bisher in Behandlung erhaltene Maßnahmen waren Massagen (Die erstmal immer sehr gut taten, der Effekt aber ziemlich schnell verpuffte) und einmal wurde ich vom Chiropraktiker eingerenkt, was auch gut war, aber nicht die Ursache (Muskulär) behebt. Sondern die Haltungsprobleme, welche aus der Verletzung entstanden sind.

Ich muss dazusagen, dass ich vor einigen Jahren noch auf Leistungseben Sport gemacht habe (zirka 15 - 20h pro Woche - Hauptberuflich). Seit OP habe ich wie gesagt immer mit teilweise unerträglichen Schmerzen im Oberschenkelbindenspanner und (seltener, aber auch manchmal unerträgliche) Schmerzen in der Schienbeinmuskulatur.

Was außerdem aufgefallen ist, dass ich bis vor kurzem noch nicht einmal das Bein gestreckt anheben und senken konnte, wenn ich auf dem Boden gestreckt lag, weil der Muskel ( Hüftbeuger?) komplett zugemacht hat.

Getroffene eigene Maßnahmen waren EMS-Pads, Dehnübungen, leichtes Krafttraining.

Ich würde mich sehr über Hilfe freuen... Ich finde keine Lösung und die Ärzte / Physiotherapeuten finden auch keine Lösung (bzw. hören sich teilweise nicht einmal an, wenn ich Ihnen die Probleme genau beschreibe...)

Vielen herzlichsten Dank


Geschrieben

Hallo Performance! Wäre es möglich die Schmerzen etwas genauer zu beschreiben? Wo ist der Schmerz? Wie fühlt er sich an? Ein brennen, stechen, ziehen, krampfartig, strahlt er aus ins Bein? Wann tritt er auf? In Ruhe, beim aufstehen, Treppensteigen ect. 

Geschrieben

Die Schmerzen sind schwer zu beschreiben, da diese sehr varieren: 

Der schmerz ist meistens direkt entlang der fascia latae, aber auch im Schienbeinmuskel und im Hüftbeuger (genauer kann ichs nicht lokalisieren) merke ich häufig ein ziehen seitlich am Hintern (wahrscheinlich piriformis?).

Am schlimmsten ist es Nachts, da ich weder auf der Seite liegen kann, auf der die Operationen durchgeführt worden sind, noch auf der gegenseite. Da das Bein scheinbar sowohl auf Druck als auch auf Zug sehr stark reagiert... Da ist der schmerz eher dumpf und tief... und Zieht. Der Schmerz ist nie krampfartig - eher immer ziehend/strahlend in die Schienbeinmuskulatur und dumpf.

 

Wann der Schmerz auftritt ist tagesformabhängig... Manchmal sogar beim Gehen.. Immer aber beim Schlafen, Hinsetzen, Aufstehen (Beugen des Beines), Treppensteigen auch schon (aber nicht immer), natürlich wenn ich Übungen mache, joggen (Habe ich 2 mal probiert, am nächsten Tag durchgehende Schmerzen gehabt) also eigentlich ist der Schmerz omnipräsent.

 

Ich denke es muss einen zusammenhang zwischen fascia latae, piriformis, schienbeinmuskel geben, aber wie ich das wegbekomme, weiß ich wirklich nicht. Und die Physiotherapeuten in meiner Nähe auch nicht.

 

* Gast Eintrag gelöscht, Antwort zusammengeführt *

Mfg Eryk  ^_^

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    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
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      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!

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