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bbgphysio

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Alle erstellten Inhalte von bbgphysio

  1. PERFEKT Jan! Hab der Patientin schon ne Privatantwort geschrieben, da Sie mich auch privat angeschrieben hat. Aber das hätte Ich auch gesagt zum abklären zu den Fachärzten, und Ich bin mir da aber auch schon fast sicher daß die Problematik an der Halswirbelsäule liegt dafür sprechen zuviele Sachen. Ob Sie ein Trauma gehabt hat wäre vielleicht noch interessant bezüglich einer HWS-instabilität
  2. Guten Tag HWS-Hanseat. Das glaube Ich daß man da verunsichert ist und nicht weiß wer jetzt recht hat, woran die Problematik nun liegt. Letztendlich muss sich alles auf einem positiven Befund beruhen. So arbeiten auch wir Physiotherapeuten. Mit MRT-aufnahmen bin Ich ehrlich gesagt immer weng vorsichtig. Diese sind sehr wichtig für die richtige Diagnosefindung, aber alleine nur darauf kann man sich nicht beruhen. Da liegt auch das Problem in der Schulmedizin. Es wird ein Bild angeschaut wo man etwas sieht das nicht in Ordnung ist und daraus wird die Beschwerdeursache hergeleitet. Es gibt aber keinen sicheren Transfer von dem was man sieht zu den Schmerzen. Es fehlt trotzdem die Verbindung. Letztendlich sieht man doch nur ein Bild und nicht den Schmerz. Ich bringe ab und zu das lustige Beispiel von Jemanden der große Ohren hat. Hier kann Ich auch nicht sagen daß er gut hört nur weil die Ohren groß sind Ähnlich verhält es sich bei den Röntgen und MRT -aufnahmen. Nur weil Ich einen Verschleiß oder Bandscheibenvorfall in der Wirbelsäule sehe oder Arthrose im Gelenk ist das doch noch lange kein Beweiß daß dies auch wirklich dem Patienten Schmerzen macht. Also muss Ich in dem Fall mit den großen Ohren zusätzlich Hörtests machen. Am Bewegungsapparat muss Ich neben den diagnositischen Bildern direkte Tests an den Strukturen durchführen um zu sehen ob sich das bestätigt was mir die Bildgebenden Verfahren zeigen. Der Zweite Teil der Untersuchungen wird oft vernachlässigt oder sich nur auf den 1.Teil verlassen. Dieser ist aber so wichtig, denn hier testet man direkt am Patienten und tastet die Strukturen die Schmerzen ab. Wir nennen es Provokations- und Funktionstests. D.h. kann man die Symptome direkt provozieren habe Ich eine 100 prozentige Sicherheit daß Ich die richtige Ursache habe. Manchmal macht man auch verschiedene Tests für dieselebe Ursache. Sind als mehrere unterschiedliche Tests positiv dann bekräftigt dies den Verdacht in der Anamnese des Patienten. Im manuellen Untersuchungsteil habe Ich quasi eine doppelte Absicherung, da neben den Tests wird die Struktur auch nochmal auf Schmerz abgetastet. Besteht in Ihrem Fall quasi ein reines Schulterproblem müssen auch die Strukturen wo für Ihre Probleme verantwortlich sind auch beim abtasten schmerzen. Kommen die Beschwerden von der Halswirbelsäule müssen die Schmerzen in de Schulter durch Bewegen der HWS provoziert werden und/oder Tests der HWS müssen die Schmerzen auslösen. Jetzt habe Ich einen direkten Transfer von der Körperregion und Struktur über den Tests und dem Abtasten zum eigentlichen Schmerz. Es besteht eine Verbindung. Man kann sich das Vorstellen wie in diesen Kinderrätselbüchern. Bestimmt haben Sie schonmal so ein Rätsel gesehen wo in der linken Spalte kleine Bildchen untereinander gemalt sind und in der rechten Spalte sind ebenfalls Bilder gemalt. Nun muss man die linken Bildchen (oder Symbole) mit den rechten durch Linien richtig verbinden. Z.b. ordnet man Tieren (links) ihr richtiges Futter (rechte) Spalte zu. Die Tiere(linke Spalte) könnten dabei die MRTo. Röntgenaufnahmen symbolisieren mit den Strukturen, kÖrperregionen die da abgebildet sind, und das Futter (rechts) die verschiedenen Schmerzzustände. Das ist vielleicht jetzt kein so gutes Beispiel da jeder natürlich weiß daß ein Hase gerne Möhren ist. Letztendich könnte man es auch mit etwas anderen austauschen. Aber Ich möchte damit zeigen daß man so nur rechts die Schmerzen hat und links die Bilder, es fehlt die Verbindung. Nur wenn Tests und die Palpationen dazukommen die zur entsprechenden Struktur führen hat man die Ursache. So beseht der sicherste Befund immer aus 3 Säulen. 1.MRT, Röntgenaufnahmen 2.Spezielle Tests, Funktionsuntersuchungen 3. Nochmaliges Abtasten der Strukturen Erst wenn alle 3 positiv sind, und dabei hätte 2 u. 3 mehr Gewichtung hat man seine Diagnose. Oft ist es jedoch so daß man zwar von verschiedenen Ärzten und Therapeuten verschieden Diagnosen, Verdachtsdiagnosen, da wir Therapeuten ja keine diagnosen offiziell stelle dürfen bekommt, aber die Beschwerden sich aus vielen Einzelbausteinen zusammensetzen. So können die Beschwerden z.b. einmal von der HWS kommen und zusätzlich ein reines Schulterproblem sein. Es muss sich also um alle Bereiche gekümmert werden die an den Beschwerden beteiligt sind. Hat man die URsache(n) kann auch gezielt daran gearbeitet werden. Wenn Ihr Physiotherapeut also bereits HWS tests durchgeführt hat und diese sind nicht auffällig sind dann kann es daran nicht liegen. Manchmal verzichten wir auch auf die Testung der HWS wenn schon in der Anamnese so klar ist daß es sich um eine reine Schulterproblematik handelt. Denn HWS beschwerden haben eine ganz klare Charakteristik was auf eine Nervenirriation hindeudet. Interessant wäre was der Physiotherapeut meint was die Ursache ist. Ich würde Ihn einfach mal drauf ansprechen, wo er glaubt daß die Ursache der Beschwerden sind und mir das erklären lassen. Gruß T.
  3. Guten Abend HWS-Hanseat! Schön daß Sie auf dieses Forum aufmerksam geworden sind. Nun auch wenn man die 70 mal überschritten hat muss man nicht mit Schmerzen leben. Natürlich werden die Zwickereien mehr und auch der Verschleiß schreitet voran, aber aus meiner persönlichen Erfahrung kann Ich sagen daß die Schulterarthrose fast nie zu Schulterbeschwerden führt. Ich arbeite als Physiotherapeut schon über 15 Jahre und bei den ganzen Schulterpatienten die Ich behandelte waren höchstens 2-3 Patienten/in wo die Arthrose schuld an den Schmerzzuständen war. Jeder Schmerz muss seine Ursache haben und die kann man auch behandeln. Eine Außnahmen gibt es leider. Sollte der Schmerz chronisch geworden sein und sich ein Schmerzgedächtniss gebildet haben gestaltet sich die Behandlung natürlich schwieriger. Aber auch hier gibt es spezielle Behandlungsansätze und diverse Schmerzkliniken. Leider kann man aus der Ferne schwer sagen wo die Ursache liegt. Die Schulter sollte sich mal von einem Kollegen/in genau untersucht werden. Am besten Jemand der auch eine Fortbildung zur Manuellen Therapie hat. Dann bräuchten wir noch ein paar Angaben. Wo ist der Schmerz? Vorne an der Schulter, hinten, seitlich? Hat er einen ausstrahlenden Charakter in den Arm? Gibt es zusätzlich ein Taubheitsgefühl, brennen an der Schulter und den Fingern? Kommt der Schmerz wenn man den Arm über 90 grad hebt und bei Belastung oder ist er auch in Ruhe da? Haben Sie die letzte Zeit etwas im Garten z.b. gearbeitet, etwas schwer gehoben? Haben Sie eine Bauchoperation gehabt? Ja leider viele fragen aber das ist wichtig um das Problem schonmal einzugrenzen. Schönen Abend noch
  4. Erstmal Sorry daß Ich jetzt erst wieder Beiträge verfasse, hatte viel um die Ohren. Ich hoffe du liest das noch Fußballer. Also tatsächlich hatte Ich mir selbst einen Muskelfaserriss der Hamstrings zugezogen. Erstmal vorweg. Die Heilungsphase darf man nicht unterschätzen. Du hast sogar einen Muskelbündelriss. Das trügerische und gemeine ist halt daß dir der Muskelfaserriss nach ca. 10 Tagen nicht mehr schmerzt. Man fängt wieder an solangsamm zu trainieren. Super, funktioniert ja alles wieder. Dann machst du einen Schuß und es gibt vielleicht wieder einen Riss, stechenden Schmerz. Nun fängt die Wundheilung erneut an und das ist einfach ärgerlich. Hast du denn auch Schmerzen? Ich denke du hast wieder eine Entzündung. Schwellung, Wärme, Schmerz sind Enzündungszeichen. Dies ist die 1.Wundheilungsphase. Aus der bist du jetzt aufjedenfall schon raus da dein Beitrag ja schon älter war. Man muss leider viel Geduld mitbringen. Bei einem Muskelbündelriss muss man 2-3 Monate aufjedenfall rechnen daß man wieder einiges machen kann. Richtiges Wettkampftraining, zu spielen würde Ich erst wieder nach 5-6 Wochen machen. Die Gefahr ist zu groß daß da nochmal was reißt. Aber jetzt müsste du fast die 3 Monate schon rumhaben und schon vieles aktiv machen. Man müsste vielleicht noch 1 Monat abziehen da du wieder in die 1. Wundheilungsphase gerutscht bist. Aber Muskelaufbau, Stabi, koordinative Übungen, vorbereitende Übungen für ein Spiel, Joggen. Vorallem excentrischen Quatricepstraining hat sich oft bewährt, dürfte jetzt möglich sein. 4 Wochen waren wohl einfach noch zu früh für bestimmtes Training.
  5. Guten Tag Simone! Ehrlich gesagt würde Ich das alles auch deinem Operateur fragen. Der weiß am besten wie es mit der Belastung nach einer Op aussieht. Generell orientiert man sich bei der Rehabilitation nach der op nach einem Op-schema das genau vorgibt zu welchem Zeitpunkt welche Belastung möglich ist. Zum jetzigen Zeitpunkt kann man da leider kaum etwas darüber sagen. l.g.
  6. Hallo, also da geb Ich meinem Vorredner Jan komplett recht. Röntgen und MRT aufnahmen bringen dich sicher nicht weiter Phillip. Im Gegenteil, man würde in eine falsche Richtung gehen weil man etwas sieht daß vielleicht gar nicht relevant ist. Gerade wenn es sich um muskuläre Geschichten handelt. Eigentlich sollte ein Training gut sein. Ich würde vielleicht die Gewichte etwas reduzieren. Dann schauen wie du reagierst. Gibt es keine großen Schmerzen im Bewegungsapparat dann kannst du steigern. Ich würde mich auch nicht auf Beinfehlstellung, Skoliose, Asymetrien also Ursache für deine Beschwerden fokussieren. Das ist i.d.R. oft nicht der Fall. Der Trigger scheint bei der ja der Kraftsport gewesen zu sein, der das alles ausgelöst hat. Womöglich hast du da zu heftig trainiert. Möglich daß sich da Triggerpunkte gebildet haben in deiner Muskulatur die man mit reiner Fascientherapie und Massage nicht lösen kann. Diese kleinen Verhärtungen (Kontraktionsknötchen) sind auch gekennzeichnet durch Schmerzzustände die ausstrahlen, z.b. Kopfschmerzen auslösen oder den Rücken entlang ziehen. Sollte dies der Fall sein bedarf es einer gezielten Triggerpunkttherapie wo die Schmerzpunkte solange gedrückt werden bis die Schmerzen nachlassen. Dann würde Ich z.b. kein Krafttraining erstmal machen da sich diese TP immer wieder aktivieren könnten
  7. SUPER Physionatic!Endlich mal ein Tolles Video über dieses Thema
  8. Da haben wir´s! Das dürfte der Auslöser deiner Beschwerden sein. Nachdem die MRT-Aufnahmen unaufällig waren, und alle bisherigen Maßnahmen, u.a. Behandlung des Atlas keinen gewünschten Erfolg brachten, kann eigentlich nur eine Instabilität dafür verantwortlich sein. Klar daß dir da ein Osteopath nicht weiterhelfen konnte da diese vorallem manuell an dir Arbeiten, Organe und Gelenke mobilsieren, sowie Fascien- und Muskelspannungen lösen. Das ganz einfach ausgedrückt. Die Instabilität siehst man leider auch nicht im MRT da dies nur eine Standbildaufnahme ist. Was du brauchst sind Übungen zur Stabilisation der Halswirbelsäule. Da würde Ich einfach mal Googeln. Am Schluß leite Ich dir noch zwei Übungen an. Dafür spricht schonmal einiges. Das Trauma selbst, Da verschiebt sich was bei kleinsten Bewegungen, deshalb hört man die Gelenksgeräusche, wie ein ausgeschlagenes lockers Türscharnier. Es ist zuviel Spiel zwischen den Gelenken. Das liegt daran daß dies Vorgänge sind wo dein Muskeltonus reduziert wird. Klar, beim Schlafen ist alles locker, und auch Alkohol hat eine eher entspannende Wirkung. Wenn deine HWS sowieso schon Instabil ist kann man sich vorstellen daß dies nicht guttut wenn die Stabilität noch weiter verringert wird und alles drumrum erschlafft. Das kenn Ich von meinen Patienten die das Gefühl angeben der Kopf wird Ihnen zu schwer oder bricht ab. Die verkrampfungen, Verspannungen sind dann reflektorische Muskelverspannungen, quasi ein Verzweiflungsakt des Körpers die Instabilen Wirbelsegmente irgendwie zu stabilisieren. Vielerlei Symptome kommen dadurch zustande daß Gefäße und Nerven durch die Verschiebung der Wirbelkörper aufgrund der Instabilität komprimiert werden. Das Benommenheitsgefühl und der Schwindel durch kompression der Art.vertebralis, Gesichtsschmerzen durch eine Irritation des N.Trigeminus und ein Druckgefühl am Hinterhaupt des Kopfes könnte z.b. durch Druck auf die Venae entstehen und somit eine Stauung verursache. Bitte streich mal die Theorie mit den Triggerpunkten, das ist es denke Ich nicht. Nun die anderen Zusammenhänge, beim tiefen Einatmen, da könnte ein Zusammenhang mit dem Zwerchfell bestehen. Dies wird vom N.phrenicus versorgt der vom 3-5.Halswirbel entspringt. Somit hätten wir da einen Zusammenhang zwischen dem Atmen und der HWS. Das sollte man sich mal näher ankucken. Was ebenfalls sein kann daß die umliegenden Halsstrukturen mit dem Problem in Verbindung stehen. Diese können Engpäße darstellen die ebenfalls Nerven und Gefäße Irritieren. Außerdem hat auch das Zwerchfell wieder über Fascien voerbindungen zum Hals. Die vordere Halsfascie z.b. wenn verspannt ist könnte wieder am Kiefer ziehen. Du könntest mal folgendes Probieren. Setz dich entspannt auf dem Stuhl. Nimm deine Hand und leg sie flächig seitlich an deine gegenüberliegende Halsseite. Nun ziehst du die Haut (Fascie) vom Hals nach unten. Das ganze machst du auch auf der anderen Seite. Am Schluß ziehst du die Halsvorderseite unter dem Kinn nach unten. Jedesmal wenn du den Zug ausübst kuckst du ob sich deine Symptome provozieren lassen oder nachlassen, ob es eine Reaktion gibt. So kann es sein daß man zwar die HWS stabilisieren muss, aber rings um den Hals, die Fascien, Halsmuskulatur, entspannen muss. Aber was aufjedenfall schon mal gesichert ist, ist das mit der Instabiliätät. Nun zu den Übungen Übung 1 Ausgangsstellung Rückenlage. Beine aufstellen. Doppelkinn machen. Nun hebst du den Kopf leicht an und hälst das ganze ca, 10-15 sec., 3 Wiederholungen. Bei folgenden Punkten sollte die Übung abgebrochen werden. 1. Wenn starke Schmerzen auftreten. 2.Wenn der Kopf stark das zittern anfängt 3. Wenn man die Übung nicht mehr halten kann 4. Bei Ausweichbewegungen, z.b.doppelkinn nicht mehr durchführbar oder man fängt schon an die Schultern zu heben. Nach einer zeit kann man die Dauer steigern. Übung 2 Alibertübung Youtube. Im Stand. Man gibt am Kopf ringsherum widerstände. WICHTIG Die Übungen jeden Tag früh und Abends durchführen und das ganze 3-4 Monate. Danach reicht es aus das ganze 3X/Woche durchzuführen. Wirklich nicht schludern, das sollte ab jetzt zu wie das tägliche Zähneputzen zur Tagesroutine gehören. Vielleicht kann ja mein Kollege Gianni noch was dazu schreiben, wie er das ganze sieht
  9. Ok! Das wird es sein. Versuch dir morgen oder im Lauf der Woche zu schreiben. Ich habe schon eine Vermutung was dir fehlt.
  10. Also das geht aufjedenfall gar nicht. Was sein kann daß die Therapeuten/in der Meinung sind daß 45 min. MLD zu lang sind und 30 minuten eigentlich ausreichend sind. Es kann durchaus auch mal ein Organisationsproblem sein. Denn 60 min. in den Plan zu bekommen sind natürlich schwieriger wie 40 minuten. Dann müssten aber die restliche 30 Minuten nachdem das Rezept fertigt ist als Termine noch drangehängt werden. Dir stehen aufjedenfall die 30 Minuten wo du nicht behandelt wurdest zu. Ich würde das ehrlich gesagt mal direkt ansprechen und deinen Unmut sagen Bettina, daß dies nicht in Ordnung ist. Keine Praxis will doch Ihre Kunden verkraueln. Dann siehst du ja wie Sie reagieren. Haben Sie einsicht oder machen die auf Blöd
  11. Dein Knieschmerz könnte z.b. von Triggerpunkten im Quatriceps oder Hüftbeuger direkt sein die Knieschmerzen auslösen. Für den Hüftbeuger gibt es zahlreiche Videos auf youtube. Da kannst du mal stöbern. Wichtig ist daß die Übungen für dich keine starken Schmerzen hervorrufen. Durch die Komplexität ist es aus der Ferne leider sehr schwierig dir zu helfen. Aber, Ich bin optimisstisch daß man dagegen was tun kann. Du brauchst aufjedenfall einen Therapeut/in die schon einige Jahre Berufserfahrung hat und aufjedenfall Manuelle Therapie als Fortbildung hat. Es wäre gut sich dann 1.die Nervenengpäße mal anzuschauen und dich auf sämtlichen Triggerpunkten abzutasten. Auch ein Test der Hüfte sollte mal gemacht werden und das Zwerchfell angeschaut werden. Es braucht einen ganzheitlichen Ansätz auf verschiedenen Ebenen und der Blick über den Tellerrand hinaus. Ich würde dir auch mal raten Osteopathie zu probieren l.g.
  12. Ehrlich gesagt bin Ich etwas verwundert daß durch Physiotherapie dein Problem nicht Besser wurde Janosch. Ich bin mir ziemlich sicher daß du eine Kombination aus HWS und Kieferproblematik, auch CMD genannt hast. Die oben genannten Befunde im MRT erklären eigentlich nicht deine Beschwerden. Wurde bei dir schon eine gezielte Triggerpunkttherapie gemacht? Das könnte Ich mir nämlich vorstellen. Triggerpunkte können sich z.b. in jeder Muskulatur im Hals und Kieferbereicht entwickelt haben und ausstrahlen, Kopf und Gesichtsschmerzen hervorrufen. Du hast kein Schleudertrauma, oder Trauma am Kopfbereich gehabt oder? Überleg mal vielleicht gibt es da ein altes Trauma in deiner Kindheit z.b., Trotzdem könnte auch eine Instabilität der HWS deine Symptome auslösen. Hast du denn ab und zu ein Gefühl daß dein Kopf schwer wird oder abbrechen würde? Ich kann mir nicht vorstellen daß dein Problem physiotherapeutisch mit der Manuellen Therapie nicht zu lösen ist. Ich hätte jetzt soviele Ideen was man sich anschauen könnte, v.a. wenn das ganze auch radiologisch abgeklärt wurde.
  13. Hallo Janosch! Ich vermute trotzdem dass deine obere Halswirbelsäule die Probleme macht. Ich bin mir sogar ziemlich sicher dass hier deine Art.vertebralis und der Nerv Trigeminus komprimiert wird. Die Art.vertebralis verursacht hier Schwindel und Benommenheitsgefühle und der Nerv Trigeminus taubheitsgefühle oder schmerzustände im Gesicht. Du könntest mal einen kurzen Test machen. Werden deine Beschwerden schlimmer wenn Du nach oben schaust, also den Hals überstreckst? Das wäre dann nochmal eine Bestätigung meiner Theorie. Bei vielen auch beworbenen Atlastherapien wird der Atlas meist nur nach links oder rechts korrigiert,also verschoben. Er kann aber genauso verdreht sein oder nach vorne verschoben sein. Werden die Symptome bei Nackenübetstreckung stärker dann dürfte der Atlas nach vorne geschoben sein und müsste durch spezielle Techniken wieder nach hinten gebracht werden. Desweiteren sollte man ggf. auch den 2. Halswirbel dem Axis Aufmerksamkeit schenken. Natürlich wäre es gut neben der Behandlung der HWS Weichteiltechniken für die Nacken, Hinterhauptmuskulatur mit zu integrieren sonst steckt man in einem Teufelskreis. Hier können sich des öfteren auch Triggerpunkte gebildet haben die ausstrahlen können l.g.
  14. So, jetzt werd Ich mich hier auch mal einklinken und Giannis Beitrag ergänzen. Denn da hat der Kollege in einigen Punkten recht. Ich denke man sollte gewisse Methoden trotzdem immer hinterfragen. Natürlich ist Dr.Kirsch ein Orthopäde der schon lange in seinem Job ist. viel Erfahrung? mag sein Das haben wir Physios aber auch und arbeiten schon sehr lange mit bestimmten Krankheitsbildern, zwar vielleicht keine 30 Jahre aber jedenfalls schon solange z.b. mit Schulterpatienten um reichlich Erfahrung zu sammeln. Wir tasten ab, palpieren, können feststellen wie der Schulterkopf, das Schulterblatt steht. Schauen uns sogar mal weiter unten das Becken an. Auch eine organische Ursache, alte Bauchoperationen können zu Schulterbeschwerden führen. In Kombination mit diversen Tests haben wir so oft ein gutes Bild über die Ursache von Schulterbeschwerden und positive Feedbacks wenn es besser geworden ist. Außerdem kommt uns das ganzheitliche Arbeiten wie schon oben erwähnt zu gute. Wir bewerten unsere Therapieansätze und hypothesen bei jeder Therapieeinheit eines Patienten täglich neu und versteifen uns nicht auf eine Ursache. In dem Video von Dr. Kirsch oder der Seite wo verlinkt wurde wird ja als Hauptverursacher eines Impingments(Verengung des Raumes zwischen Schulterdach, Akromion und Schulterkopfes, also Einklemmung der Supraspinatussehne oder/und des Schleimbeutels) das Akromion genannt das verkrümmt ist und das auf die Supraspinatussehne drückt. Selten hatten wir in unserer Praxis einen Impingmentpatienten wo das Akromion so dermaßen fehlgeformt ist daß es wie ein Haken die Sehne reizt. Denn bei fast jeden Patienten lassen wir uns die MRT aufnahmen geben. Und das zeigt uns eben auch die Erfahrung und das Erleben an unserern Patienten. Keine Frage dies gibt es aber Ich glaube nicht daß man dies dann mit Aushängübungen hinbekommt und dann um eine chirurgische Operation nicht drum herumkommt. Auch Chirurgen die sich auf die Schulter spezialisiert haben machen doch einen guten Job und können dann dieses Problem lösen. Eine Verformung des Knochens ist eigentlich durch diese Übung nicht möglich, das kann Ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Vielleicht wenn man mehrere Stunden hängt aber das hält kein Mensch durch. Dabei sind die Ursachen sehr vielfältig. Sich nur auf das Akromion zu fokussieren ist nicht sinnvoll, da die Hauptursache für das Impingmentsyndrom eine Fehlposition des Schulterkopfes ist. Außerdem könnte auch eine Fehlstellung der Scapula dazu führen. Daß Studien über die Methode gemacht wurden darüber könnte man auch skeptisch sein. Da fehlt mir ehrlich gesagt die genaue Quelle. Allein die Aussage daß man durch das Aushängen 99prozent der Schulterschmerzen beseitigt werden klingt nach einer Werbemasche und ist schon sehr hoch gegriffen. Allein da sollte man skeptisch sein. Heilversprechen abzugeben kann nie gut sein. Außerdem ist nicht klar was diese Patienten hatten, welcher pathologische Zustand herrschte. Schulter ist ja nicht gleich Schulter. Es nützt wenig wenn man ein paar Impingmentpatienten hat und der Rest sind andere Schulterbeschwerden unterschiedlicher Ursache. Man brauch einen Vergleichswert mit gleichem klinischen Befund. Natürlich würden dann viele Sagen daß Ihnen das Aushängen erstmal Erleichterung brachte. Man kennt das auch aus der Physiotherapie. Bei akuten Schulterschmerzen machen wir Therapeuten manchmal Traktionen des Schultergelenkes. D.h. wir ziehen am Schulterkopf. Dadurch erreicht man eine Schmerzlinderung was sich im Prinzip auf das Aushängen übertragen lässt. Das ist aber keine Dauerlösung da die Ursachen nicht beseitig werden Aus dem Link "Dr. Kirsch vermutet Erdanziehungskraft und Nichtgebrauch. Klingt logisch für mich: Der durchschnittliche Arm wiegt 5 Kg (Bei Pumpern wiegt er natürlich mehr). Wenn Du Deinen Arm nie hebst oder hängst, dann zieht das Gewicht Deines Armes immer nur in eine Richtung: Nach unten – über Jahrzehnte. Dein Schulterdach wird nach unten hin deformiert und die Rotatorenmanschette, die durch Nichtgebrauch ohnehin schon schwach ist, wird eingeklemmt – “aua”. Also das mit der Erdanziehung und der Arm ständig hängt, somit sich das Schulterdach verformt kann Ich nicht nachvollziehen. Der Arm hängt nicht stundenlang nach unten. Soviel zug kann der Arm auch nicht ausüben um das Schulterdach zu deformieren. Da müsste man ja Stundenlang ein schweres Gewicht hinhängen und den Arm die ganze zeit hängen lassen. Außerdem hast du immer eine Anspannung da du immer wieder mal was mit dem Arm hebst. Dr.Kirsch spricht aber auch Training + Aushängen an und nach Training würde Ich ein dickes Ausrufezeichen machen. Denn das ist der wichtigere Teil. Mit Nichtgebrauch der Muskeln hat er z.b. gar nicht unrecht. Was nämlich so gut wie ne gebraucht wird sind bestimmte Muskeln nämlich v.a. die Außenrotatoren die abschwächen und alle vorderen Muskeln die am schulterkopf ansetzen v.a. die sog. Innenrotatoren überwiegen da diese ständig gebraucht weden. Es herrscht also ein muskuläres Ungleichgewicht wodurch sich irgendwann der Schulterkopf aus der Pfanne nach vorne verlagert und es häufig zur Schulterblattfehlstellung kommt. D.h. einige Muskeln verkürzen und andere sind dann zu schwach. Somit ist nicht das Akromion der HAuptübeltäter sondern man kann festhalten eine Impingment kommt vorallem von einer Schulterkopf und Schulterblattfehlstellung. Ich glaube daß das Aushängen erstmal gut tut. Man kennt das ja von einer Traktion/Aushängen der Wirbelsäule. Im Fitnesstudio hab Ich mal ein Gerät gesehen wo man sich seine Füße festschnallt und die Vorrichtung sich so dreht daß man wie ein Fledermaus kopfüber hängt um da Zug auf die WS auszuüben. Bei einem gesunden Menschen ist das vielleicht o.k aber viele sachen sehe Ich da ehrlich gesagt skeptisch und was man angeblich alles damit heilen kann. Das ist das selbe was im Prinzip Liebsche und Bracht macht. Einfache Methode und man hat ein Wundermittel zur Hand das alle Beschwerdebilder lösen kann. Druckpunkte und Dehnungen und schon ist alles behoben. Aushängen täglich und Schulterbeschwerden sind weg. Dabei werden diese Schmerzbücher fast schon wie Bibeln verkauft, die einzige wahre Methode damit man die Erleuchtung bekommt. Wenn es einem gut tut soll er es machen, aber es gibt auch einige Argumente die dagegen sprechen. Bei einem Impingmentsyndrom, also wo sich die sog. Supraspinatussehne unter dem Schulterdach einklemmt, auch wenn vielleicht das Akromion so nen haken hat oder fehlgeformt ist und dies die Kompression der Sehne verursacht. Bevor man zu dieser Übung überhaupt kommt um das Akromion zu verformen würde der Pat. so starke Schmerzen haben daß diese Übung gar nicht durchführbar ist. Denn akut ist häufig eine Entzündung mit dabei. Die Schmerzen kommen auch oft weil die Supraspinatussehne durch das ständige Reiben am Akromion schon angerissen ist. Auch wenn der Raum vielleicht bei über 90 grad wieder etwas größer wird muss Ich dennoch die 90 grad überwinden, also schrubbe Ich ständig mit meiner Sehne da vorbei, wodurch sich die Verletzung verstärkt und wenn man Pech hat irgendwann reist. Außerdem kann der Schleimbeutel mit Entzündet sein. Durch das Hängen hätte Ich dann ständig Zug an der Sehne und wenn diese eine Verletzung hat ist das keine gute Positione Das wäre eigentlich Kontraproduktiv. und aufjedenfall keinem solchen Schmerzpatienten /in zu empfehlen. Ein weiteres Problem könnte Ich mir bei einer Dauertraktionen darin vorstellen daß ja auch unsere Gelenkskapsel und Bandstrukturen dauerhaft ausleihern. Wenn man bedenkt daß das Schultergelenk hautpsächlich nur kapsulär und durch Bänder stabilisiert ist wäre das fatal und würde weitere Beschwerden mit sich ziehen. Da fällt mir jetzt noch was ein. Bei einem Impingment werden ja die Patienten erst aufmerksam weil Sie merken daß Sie Ihren Arm nicht mehr über 90 grad anheben können. Denn das ist die Position wo die Sehne ja einklemmt. Würden wir also den Arm immer unter 90 grad halten und nie nach oben heben wie dr. Kirsch beschrieben hat, dann würde den meisten vielleicht gar nicht auffallen daß sie ein Impingmentsyndrom haben. Außerdem kommte es ja erst zum Impingmet weil wir über 90 grad Arbeiten, hier der Raum unter dem Akromion aus diversen Gründen zu klein geworden ist und die Sehne Ständig reibt bis wir schmerzen haben Also passt diese Theorie nicht. Würden wir den Arm ständig unten halten und nie nach oben bringen würde da ja auch nix scheuren und sich die Sehne aufreiben. Außerdem gibt es ja auch viele Berufe wo es notwendig ist mal nach oben zu greifen. Eben weil wir öfter hochlangen müßen und dadurch die Patienten dann schmerzen haben gehen Sie zu einem Arzt und Physio. Somit ist die Theorie daß wir unsere Bewegung nach oben nie Ausnützen eigentlich nicht haltbar. ich denke jetzt haben wir genug erklärt um das ganze mal zu überdenken. Generell sind neue Methoden nie verkehrt aber es sollte mal darüber sprechen und das ganze Analysieren ob es wirklich sinnvoll ist.
  15. So ganz kam Ich dann dann wohl doch noch nicht ran mit dem Text von Maik. Das ist oft net geplant daß es am Schluß dann doch soviel wird. Manchmal erschreck Ich dann selbst.
  16. Guten Abend Maik! Na dann wollen wir das ganze mal analysieren. Was mir auffällt. Ein MRT deiner Hüfte wurde noch nicht gemacht oder? Also von deiner Bandscheibe kommen deine Hüftschmerzen schonmal nicht. Davon könnte aber das krippeln von deinem Fuß kommen. Bevor mit der Behandlung begonnen wird würde Ich trotzdem zuerst Test der Wirbelsäule und des ISGmachen auf Blockaden. Das sind sog. Provokationstests. Diese werden bei der Wirbelsäule z.b.im Sitzen durchgeführt mit verschiedenene 3 dimensionale Einstellungen der Wirbelsäule von oben Druck um festzustellen ob die Symptome des Pat. ausgelöst werden. ist hier alles clean können deine Beschwerden nicht von der LWS kommen. Was für eine Krankheit hast du denn gehabt wenn Ich fragen darf Maik? Hattest du schonmal eine Operation im Bauchbereich? Dein Knieschmerz ist der außen oder innen? Ich würde dir trotzdem erstmal raten Kräftigungsübungen wegzulassen. Ich glaube nicht daß deine Beschwerden dadurch besser werden. Dies könnte das ganze noch zu sehr aufwühlen. Ich denke, und da bin Ich mir ziemlich sicher daß hinter deinen Beschwerden eine Irritation von Nerven steckt. Diese können durch unterschiedliche anatomische engstellen komprimiert werden. Im Bereich deiner Hüft-und Leistenschmerzen kommen somit 4 Nerven in Frage. 1. Nn. Gluteus inferior und superior: Brennende, krampfende Gesäßschmerzen einmal eher oben (superior) oder weiter unten (inferior), diese Nerven werden vom m. periformis irritiert, einem Birnenförmigen Muskel der unter der Gesäßmuskulatur liegt 2. N.Genitofemorale, n.inguinale (Verursachen Leistenschmerzen, der n. genitfemorale auch Hodenschmerzen) 3.N.Iliohypogastricus Dieser Nerv verursacht tiefe Rückenschmerzen, seitliche Gesäßschmerzen, wie du ja oben beschrieben hast übergang vom Gesäß zum oberschenkel und gleichzeitig schmerzen in der Leiste. Desweiteren kommt das Taubheitsgefühl vom Fuß aufjedenfall vom Ischiasnerv, der weiter unten natürlich auch noch engstellen haben kann, und dieser sich in weiter nerven teilt. Es wäre aber plausibel wenn dieser ebenfalls durch den m.periformis irritiert wird durch den er läuft. Es muss nicht immer nur eine Ursache sein. Dein Problem scheint sich aus vielen kaputten Zahnrädern zusammenzusetzen. Übrigens kann auch ein Knieschmerz von Nerven kommen. Das bezieht sich aber v.a. auf die Innenseite wo einige nervefasern ansetzen, deshalb meine Frage wo dein Knieschmerz ist. Nun, für die Nervengruppe 2+3 wäre trotzdem wichtig den Hüftbeugemuskel (m. iliopsoas) zu entspannen da diese durch ihn durchlaufen und die hauptirritationsquelle ist. Ich würde diesen aber durch spezielle Weichteiltechniken von einem Therapeuten/in manuell behandeln lassen. Hier hat man den bessern effekt. Außerdem wäre für den M.iliohypogastricus auch noch der m.quadratus lumborum wichtig, denn auch durch ihn laufen nervenfasern. Google einfach mal nach diesen Muskeln und nerven damit du dir selbst ein Bild machen kannst. Jetzt haben wir also den Nervenpart schonmal fertig. Die Engstellen der Nerven, also v.a. Muskeln können ja selbst auch wieder Schmerzen und dann auch sog. Triggerpunkte entwickeln das kommt jetzt. Zusätzlich können sich bei dir Triggerpunkte entwickelt haben die Ausstrahlende Schmerzen verursachen. Diese werden mit einer Druckpunktbehandlung gedrückt und der Druck wird solange gehalten bis das Ausstrahlen nachlässt. Diese können sich vorallem bei Belastung aktivieren und machen Problem wie bei langen laufen. Daß du in Ruhe schmerzen hast könnte eben an diesen zwei Ursachen liegen. Denn Nerven bereiten auch in Ruhe beschwerden solange sie nicht dekomprimiert werden und Triggerpunkte die aktiv sind strahlen dann auch schon nachts in Ruhe aus. so und zum Schluß, das ist aber nur reine Theorie habe Ich noch einen interessanten Zusammenhang, eine sog. Verkettung wie es deinen Beschwerden vielleicht führen konnte. Ausgangspunkt könnte das Zwerchfell sein. Irgendetwas ist da passiert daß z.b. das Zwerchfell sich verkrampft hat. Krampfartige schmerzen die über die Rippenflanke ziehen könnte dafür sprechen. Dadurch können sich Rippengelenke z.b. blockieren an denen das Zwerchfell dranhängt. Ich machs einfacher und beschreib nichts mehr sondern zeige es schemaitsch mit pfeilen auf Zwerchfell>>Rippengelenksblockaden>>untere Rippenfehlstellung>>verspannung des Quadratus lumborum (evtl. Triggerpunkte die sich dann entwickelt haben+schmerzen in der Flanke, Irritation des N.iliohypogastricus der Leisten und Hüft, sowie tiefe Lendenschmerzen mancht) Zwerchfell>>Verspannung des m.iliopsoas (hängt am Zwerchfell dran)>>Verkantung/Blockade des ISG (Kreuz/Darmbeingelenk)>>reflektorische Muskelverspannung der Gesäßmuskulatur (u.a. m. periformis)>>Irritation von nerven (Nn.gluteus, N.Ischiadicus) oder Verspannung des m. iliopsoas>>Irritation der Leistennerven und wieder des N.Iliohypogastricus) Du siehst dein Beschwerdebild kann sehr vielfältig sein. So muss auch die Behandlung vielfältig sein mit der Berücksichtigung aller kaputter Bauteile des Gesamtkomplexes Die sprunggelenksbeschwerden scheinen noch ein weiteres, anderes Baustein zu sein und nicht direkt mit den Beschwerden beteiligt zu sein. p.s. Die Übungen wo du hier verlinkt hast wäre schonmal völlig verkehrt und allgemein auch für Bauchmuskeltraining völlig blödsinn. Hier trainierst du ja ständig deinen Hüftbeuger der deine Beschwerden eher noch verschlimmert l.g.
  17. Guten Abend scgri! Bei so einem komplexen Problem würde ich natürlich auch einen Facharzt aufsuchen um das ganze mal abzuklären. Tatsächlich hatte Ich diese Beschwerden bei Patienten schon öfters und schon gleich einige Hypothesen im Kopf. Leider habe Ich jetzt nicht die Zeit dir das ganze einzeln zu schildern wie das zusammenhängt, aber sicherlich sind hier mehrer Ursachen miteinander verflochten. Es scheint eine Kombination aus Halswirbelproblematik, Kieferproblematik und seitlichen Halsstrukturen zu sein. Ich vermute daß du ein Fehlstellung des Atlas hast. Das ist der 1. Halswirbel wodurch die Art.vertebralis komprimiert wird und dein Benommenheitsgefühl und Schwindel auslöst. Da reflektorisch auch die Nacken und Hinterhauptmuskulatur hiermit verspannt kann es ebenfalls diese Beschwerden erhalten. Außerdem ist diese Nackenmuskulatur eng mit der Augenmotorik verbunden und könnte erklären warum du bei Augenbewegungen Schwierigkeiten hast. 2.Eine Verspannte Kiefermuskulatur. Ist die innere Kiefermuskulatur verspannt (m.pterygoides med.) dann kann dieser Muskel das Röhrchen etwas verschließen daß das Ohr mit dem Rachen verbindet. Dieses ist für den Druckausgleich zuständig und kann somit nicht mehr belüftet werden, es gibt einen Druck auf den Ohren wie im Flugzeug. Das Knacken kann somit auch von den Kiefergelenken kommen die direkter NAchbar des Ohres sind. Als Test könntest du mal deinen Kiefer hin und herschieben und schauen ob sich da symptome provozieren lassen 3. verspannte Muskulatur und Fascien rund um den Hals herum. Hier könnte z.b. das Kloßgefühl herkommen und die Schluckbeschwerden. Außerdem können über diese Muskeln wiederum Strukturen wie Nerven, Lymphgefäße und Arterien. irritiert werden die eine Vielzahl von Symptomen provozieren. 4. wirft man einen Blick weiter runter, könnte sogar das Zwerchfell an dem Problem mit beteiligt sein. Dies erklärt z.b. das Rülpsen wenn. Das zwerchfell hat ebenfalls verbindungen wiederum zum Hals. Hast du mal eine Bauch op gehabt? Trotz den ganzen Ideen die Ich hier geschrieben habe, würde Ich dir wie schon obn erwähnt dringend raten doch mal zu einem Facharzt zu gehen. Die Schluckbeschwerden, das Aufstoßen, angeschwollene Speißeröhre, bedürfen der Abklärung mittels einer Magenspiegelung vom Gastroenterologen. Gruß Thomas
  18. Guten Abend Constantin! Das du soviel trainierst ist sehr gut. Bei dem Duchenehinken bedarf es aber einem gezielten Training. Man kann sämtliche Muskeln aufbauen und das mit dem Hinken könnte trotzdem nicht besser werden. Betroffen sind da die kleinen Glutaen. Das sind die Gesäßmuskeln die unter dem Glutmax, also unserm Po liegen. Deren Funktion ist die Hüftaußenrotation, Extension und Abduktion. Den Muskel aber nur in seiner Funktion, also Bewegung zu trainineren ist nur ein Teil des Trainings. Die eigentliche Funktion oder Wirkungsweise kommt in der Standbeinphase, hier werden die kl.Glutaen gebraucht. Deshalb ist es auch wichtig einige Übungen auch in der Standbeinphase zu machen und nicht alles nur an den Geräten. Außerdem sollte der Fokus nicht immer nur auf das Muskelaufbautraining gerichtet sein sondern auch Koordinative Übungen im Training zu integrieren. Das sind z.b.Stabiübungen auf einer Instabilen Unterlage im 1 - Beinstand. Desweiteren sollte auch ein korrigiertes Training durchgeführt werden mit einer Gangschule um dieses falsche Bewegungsprogramm mit Hinkmechanismus umzuprogrammieren. Das ganze würde damit aus 3 Teilen bestehen. 1.Training der kleinen Glutaen. Eine gute Möglichkeit das ganze im Alltag zu integrieren wäre hier, Du stellst dich mit dem betroffenen Bein auf eine Treppenstufe. Das Andere ist frei in der Luft. Die Beine sind gestreckt. Nun bewegest du das freie Bein nach unten und ziehst es mit der Hüfte wieder nach oben. Damit wird auf der Anderen Seite mit der schwachen Hüftmuskulatur die kl.Glutaen gekräftigt. Die Knie dabei aber nicht strecken, die Bewegung kommt aus der Hüfte. Ansonsten kuck doch einfach mal auf Youtube da gibt es bestimmt zahlreiche Videos dafür. 2. Ein Stabitraining z.b. auf dem Trampolin einer Schaumstoffmatte oder man rollt eine Decke zusammen und versuchen sich auf dem betr. Bein 5-10 sec. halten. 3. das Gangbild korrigieren in dem man die Phasen des Ganges einzeln beübt, v.a. die Standbeinphase. Das funktioniert in dem man sich in die Schrittstellung hinstellt, betr. Bein steht vorne. Nun verlagerst du das Gewicht nach vorne und hebst das nichtbetr. Bein (Spielbein) nach vorne oben. Darauf schauen daß die Beinachse passt und man nicht abtrifftet . Als Steigerung kann man wieder eine instabilie Unterlage unter das betr. Bein das vorne steht legen. Am besten wenn du das mit einem Therapeuten beübst. l.g.
  19. Hallo Anna! So heißt übrigens meine 5 jährige Tochter was für ein Zufall. Nun bei Leistenschmerzen sollte man immer auch Nerven im Hinterkopf behalten. Oft sind wir als Physiotherapeuten so fokussiert auf den Bewegungsapparat mit seinen Sehnen, Muskeln und Gelenken daß wir das Nervensystem nicht immer auf dem Schirm haben. Klar, weil uns in der Ausbildung immer myotome und Dermatome eingetrichtert werden und wir das klassische klinische Bild einer radiologie eingespeichert haben. Beim N.femoralis z.b., Taubheitsgefühle, brennen im vorderen Oberschenkel haben wir sofort im Kopf das Dermatom L3, Nerv femoralis. Das bei diversen Beschwerden aber auch das periphere Nervensystem als Ursache in Frage kommt wissen manche nicht, weil es untypisch ist, da man Nervenbeschwerden eher kennen als Ausstrahlenden Charakter kennt und nicht als einen lokalen Schmerz. Ein Beispiel wäre zunächst der klassische Tennisellenbogen der eigentlich dem Bewegungsapparat zuzuordnen ist. Eine Ansatzrreizung am Epic.lat. Daran vorbei läuft aber der N.radialis und der N.musculucutaneus. Ein lokaler Schmerz in der Leiste kann somit vom N.femoralis und N.cut.femoralis lat. kommen, die unter dem Leistenband hindurchlaufen und hier komprimiert werden. Diese wäre z.b. der Fall durch einen hypertonus des M.Iliopsoas durch den Nerv dagegen drückt. Bei Beugung des Beines würde der Schmerz in der Leiste provoziert werden da der Raum hier noch enger wird. Nervenspannungstests, v.a. für den N.femoralis sollten aufjedenfall durchgeführt werden. Die Durchtrittstelle des Nerv femoralis wäre im Bereich der Art.femoralis, hier kannst du mal palpieren ob man einen Schmerz auslösen kann. Ansonsten könnte es einfach ein Reizuzuständ der Sehnen, Ansätze von Muskeln sein. Versuch doch mal den Leistenbereich auf schmerzhafte Stellen abzutasten.
  20. Guten Abend Myu! Also, natürlich kann man über die Ferne leider immer nicht genau sagen was da los ist. Somit haben wir nur gewisse hypothesen im Kopf die z.b. auch im Rahmen der Physiotherapie über Untersuchungen abgeklärt und bestätigt werden müssen. Im momentanen Zustand bringen Übungen meiner Meinung nach eigentlich nichts, hier muss manuell rangegangen werden. Jetzt ist die Frage strahlt es vom Hals in die Brust, oder hast du das Gefühl der Schmerz fängt in der Brust an und zieht in richtung Hals? Von den Symptomen her vermute Ich einmal ein Blockade der oberen Rippengelenke. Evtl. auch eine unbeweglichkeit (hypomobilität, Blockade) der 1.Rippe. An dieser hängt z.b. die seitliche Halsmuskulatur. Über diese Verbindung lassen sich z.b. deine Symptome erklären. Eine andere Möglichkeit oder zusätzlich könnte sein daß in deiner Brust- und Halsmuskulatur Triggerpunkte entwickelt haben, die vom Hals in die Brust- oder vom Brustmuskel in die Halsregion ausstrahlen. Bei Blockaden treten diese Beschwerden meist gekoppelt auf. Tun dir eigentlich auch die Schlüsselbeine schmerzen, oder hast du ein Brennen in den Schlüsselbeinen? Aber all die Sachen kannst du schwer selbst behandeln. Dazu brauchst du aufjedenfall eine/en) physiotherapeuten(in) Selbst wenn auch Triggerpunkte an der Problematik mit beteiligt sind muss auch ein Therapeut /in erstmal herausfinden ob du wirklich welche hast und dann könntest du diese auch selbst durch druckpunktbehandlung behandeln l.g.
  21. PERFEKT GIANNI! Ich hab als erstes auch gleich an den N.phrenicus gedacht. Vorallem da vom Herzspezialisten ja alles abgeklärt wurde. Dann kam noch dieser eine Halsschmerz dazu. engstellen vom Nerv gibt es ja auch im Bereich der Seitlichen Halsmuskulatur. Diese Kombination mit schwer Atmen können und das spüren des Herzschlags vermute Ich aufjedenfall daß eine Irritation des Nervs an der Problematik beteiligt ist Schwer atmen können ist ein Hinweis auf einen motorischen Ausfall der Zwerchfells. Beides, Herz und Zwerchfell werden vom n. phrenicus innerviert.
  22. Hallöchen, bitte Schön ...also folgendes.. Einen Lageschwindel können wir also schonmal ausschließen und es fehlen mehr Hinweise für eine Instabiliät der HWS. Dein Problem kann demnach nur von der Halswirbelsäule kommen. Vermutlich ist hier dein Atlas verschoben, verdreht. In Kombination mit einer hypertonen Nackenmuskulatur, den Nackenextensoren kann der Schwindel provoziert werden. Durch die Atlasfehlstellung ist eine Kompression der Art.vertebralis zu vermuten. Die Nackenstreckermuskulatur, die direkt am Hinterkopf sitzt arbeitet mit dem Gleichgewicht zusammen. In Ihr sind zahlreiche Melderchen, die Rezeptoren angesiedelt die die Kopfstellung registrieren und ans Gehirn weiterleiten. Ist die Muskulatur hier verspannt gibt es einfach Fehlinformationen ins Gehirn durch druck auf diese Rezeptoren und es kommt zum Schwindel. Deshalb tritt der Schwindel auch bei sämtlichen Kopfbewegungen auf. Wenn deine Therapeutin eine Zusatzfortbildung zur Manuellen Therapie hat dann sollte sie die obere Halswirbelsäule auch auf Atlasfehlstellungen untersuchen und diese Blockade lösen können. Ich würde Sie ehrlich gesagt bei der nächsten Behandlung direkt mal ansprechen ob sie das mal untersuchen könnte. Wenn du merkst Sie hat keine Ahnung wie man da rangeht dann solltest du aufjedenfall zu einem Kollegen/in gehen der/die das kann und am besten auch Erfahrung hat mit einer Kopfbehandlung. Zusatzlich ist es immer sinnvoll auch die Nackenextensoren durch Massagegriffe zu entspannen. l.g.
  23. Nun, erstmal müsste man etwas genauer differenzieren um was für einen Schwindeltyp es sich handelt und ob noch Begleitsymptome vorhanden sind. Begleitsymptome wären z.b. Tinnitusgeräusche, Taubheitsgefühle im Gesichtsbereich Kopfschmerzen. Hilfreich ist, indem man sich 2Fragen stellt. Wann kommt der Schwindel? Wie äußert sich der Schwindel? Nur schonmal vorweg. Hast du schon einmal ein Schleudertrauma erlitten. Daß dein Orthopäde sagt der Schwindel kann von einem Bandscheibenvorfall (BSV) vom 5. und 6. Halswirbel kommen verwundert mich etwas, denn das ist einfach nur quatsch. Der 5. und 6. Halswirbel verursacht Nervensymptome wie krippeln und Taubheitsgefühle in der Schulter und im Bereich der Daumenseite. Schwindel muss von den oberen beiden Halswirbel kommen. Ein reiner Lageschwindel käme auf, wie der Name schon sagt wenn du die Lage wechselst Ella. Das wäre vorallem beim Aufstehen der Fall oder wenn du dich wieder hinlegst. Ansonsten macht dieser Schwindeltyp im Alltag keine Probleme. Bei einem Lageschwindel liegt die Ursache am Gleichgewichtsorgan im Innenohr. Da haben sich kleine Kristalle verhakt die es gilt durch spezielle Übungen wieder zu lösen. Ein Schwindel der von der Halswirbelsäule kommt, tritt bei Kopfbewegungen auf. Auch hier gibt die Kopfbewegung den Hinweis wo hier das Problem liegt. Entsteht der Schwindel z.b. vermehrt bei Überstreckung des Kopfes und ist kombiniert mit einem Benommenheitsgefühl wäre Ich mir ziemlich sicher daß hier die Arterie Vertebralis komprimiert wird. Wichtig!! Ganz gleich welche Behandlung bei dir gemacht wird. Bevor ein Therapeut, gerade wenn man am Hals arbeitet, also Manuelle Therapie durchführt müssen Sicherheitstests (sog. Safetytests ST)gemacht werden. D.h. das sind schnelle und simple Tests um festzustellen ob kein BSV vorhanden ist oder sich keine HWS Instabilität dahinter versteckt. Beides kann sich natürlich kontraproduktiv auswirken und dann vermehrt zu Schwindelproblemen führen. Es kann aber auch nur eine Reaktion auf die Behandlung sein. Die Übelkeitssymptome klingen nach einer Reizung des Vegetativen Nervensystems. Allerdings verursacht ein BSV der oberen HWS (C2-C3) vorallem auch Kopfschmerzen und nicht rein Schwindel. Liegt einer Instabilität der oberen HWS vor dann geht diese oft einher mit einem vorherigen Trauma. Deshalb meine Frage nach einem Schleudertrauma. Und klassisch dafür wäre wenn der Schwindel v.a. in Ruhe auftritt, z.b. Nachts, also dann wenn die Halsmuskulatur entspannt ist. Das muss aber vorher natürlich in den Safetys ausgeschlossen werden. Was Ich nicht glaube, daß der Schwindel von einer Kieferproblematik kommt. Um das ganze noch ein bischen genauer zu differenzieren wäre es hilfreich wenn du deine Symptome nochmal genauer beschreibst. Wann kommt denn dein Schwindel? Beim Lagewechsel? Also beim Aufstehen, hinlegen? Bei welcher Kopfbewegung? Nach unten neigen, rotieren, Kopf in den Nacken legen? Hattest du einen vorherigen Auslöser? z.b. Schleudertrauma? Gibt es Begleitsymptome? Hast du auch ein Benommenheitsgefühl? oder dreht es sich?
  24. PERFEKT! Ganz genau diese Bewegungsmuster nennt man auch PNF
  25. Guten Morgen Jürgen! Was machst du denn Beruflich? Hast du denn zur Zeit Schmerzen in der Schulter? Die Sehnendegeneration sollte man aufjedenfall im Hinterkopf behalten. Die Sehnen sind vorgeschädigt. Eine Sehnendegeneration ist somit die häufigste Ursache für Rupturen an der Schulter (Rotatorenmanschette). Die Sehnen sind nicht mehr so Belastungsfähig. Ich würde aufjedenfall das Maximalkrafttraining aus meinem Trainingsprogramm streichen. Am besten erst einmal im Kraftausdauerbereich trainineren. Dadurch wird der Muskel und die Sehnen besser vaskuliert, also Durchblutet. Dann langsamm die Gewichte steigern und schauen wie Schulter reagiert. Die Frage ist doch warum du Trainierst? Möchtest du Wettkämpfe machen? Dicke Muckis bekommen, einfach nur sportlich und durchtrainiert aussehen, oder geht es dir um den Gesundheitsaspekt, vorbeugend für Schmerzen am Bewegungsapparat was zu tun? Daran orientier sich letztendlich das Training.
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