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In unserer hektischen und von privatem und beruflichem Stress geprägten Zeit, suchen die Menschen verstärkt nach Entspannung, um wieder neue Energie zu tanken. Ein Therapeut nimmt sich seiner Patienten persönlich an, in vielen Fällen fungiert auch ein wenig als Seelentröster. Was wäre dann naheliegender, als den Patienten auch zu einer körperlichen Entspannung zu verhelfen, durch eine Fortbildung im Bereich der Entspannungstechniken kann man sogar eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten in der Praxis anbieten. Neben einzelnen Kursen kann man auch eine komplette Ausbildung zum Entspannungstrainer/-pädagogen absolvieren. Während der Ausbildung erlernt man die unterschiedlichsten Techniken, wie zum Beispiel das Autogene Training, die Progressive Muskelentspannung oder auch Yoga. Das Autogene Training ist im Grunde eine Selbstsuggestion, es handelt sich um eine Weiterentwicklung der Hypnose. Entwickelt hat der deutsche Psychiater Johannes Heinrich Schultz diese sehr beliebte Entspannungstechnik Mitte der 20er Jahre. Während man diese Technik erlernt, kann man sich noch nicht selbst in den Zustand der Entspannung versetzen, man benötigt einen Trainer, der die entsprechenden Formeln vor spricht. Später ist es dann möglich, auch von innen heraus selbst zur vollkommenen Entspannung zu gelangen. Diese Form der Entspannung hat eine sehr lange Geschichte, denn bereits früh erkannten die Menschen, dass sie sich selbst beeinflussen können, auch die Zen-Meditation aus Japan oder das indische Yoga basieren auf diesem Prinzip. Der Psychiater Schultz hat dann die Fähigkeit des Menschen aufgegriffen, nur mit der eigenen Vorstellungskraft in einen Zustand der Entspannung zu gelangen. Während das Autogene Training anfangs vor allem in der Psychotherapie Anwendung fand, wird es heute auf präventiv von gesunden Menschen ausgeübt. Zum Trainieren sollte man eine bequeme Körperhaltung einnehmen, es wird empfohlen, einmal am Tag im Liegen und einmal im Sitzen zu trainieren. Die Progressive Muskelentspannung basiert dagegen auf einer ganz anderen Grundlage, denn bei dieser Technik geht es darum, die einzelnen Muskelpartien abwechselnd anzuspannen, um sie anschließend wieder zu lockern. Ursprünglich stammt diese Entspannungstechnik aus Amerika, wo sie in den 30er Jahren vom Psychologen Edmund Jacobsen entwickelt wurde. In Deutschland ist die Progressive Muskelentspannung seit den 60er Jahren bekannt. Am besten erlernt man diese Technik mit der Hilfe eines Trainers, bis die einzelnen Schritte ins Blut übergehen. Dann kann man die Muskelentspannung im Grunde an jedem beliebigen Ort, also durchaus während der Arbeitspausen oder vor einer Prüfung einsetzen, um Stress abzubauen und Kraft zu tanken. Beim Yoga handelt es sich nicht um eine reine Entspannungstechnik, denn dahinter steckt auch eine philosophische Lehre. Ursprünglich stammt diese Technik aus Indien, sie enthält Elemente aus dem Hinduismus und dem Buddhismus, der Übende führt nicht nur verschiedene Übungen aus, sondern kann sich auch der Meditation hingeben. In Europa geht es jedoch in erster Linie um die körperlichen Übungen, die nicht nur entspannend wirken, sondern auch der Straffung der Figur zugute kommen können. Copyright: iStockimages | Thinkstock
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Die manuelle Therapie (MT) und Orthopädische Manuelle Therapie (OMT) stellt einen Teil der Physiotherapie dar, die Physiotherapeuten (m/w) benötigen jedoch eine Zusatzausbildung (Informationen bei DGMM Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin DGMM.de). Die manuelle Therapie dient in erster Linie dazu, um Funktionsstörungen des Bewegungsapparates zu behandeln. Sie beschränkt sich also auf die Behandlung von Muskeln, Weichteilen, der Gelenke und Nerven. Die manuelle Therapie stellt jedoch nicht nur eine besondere Form dar, sondern dient auch der Diagnostik. Wenn die Ursache für die Beschwerden ausfindig gemacht werden konnte, wird die Behandlung in der Regel in Form einer Mobilisation durchgeführt. Durch die Mobilisation sollen Bewegungseinschränkungen behoben und Schmerzen gelindert werden. Behandlung mit Manueller Therapie Der Physiotherapeut wendet zu diesem Zweck ganz spezielle Handgriffe an, wobei mehrere Mobilisationstechniken angewendet werden können. Man unterscheidet zwischen der Traktion, dem translatorischen Gleiten und den Weichteiltechniken. Bei der Traktion wird das Gelenk gedehnt, so dass eine Druckentlastung stattfindet, was zu einer Schmerzlinderung führt. Auch eine bessere Beweglichkeit des Gelenkes kann auf diese Weise erreicht werden. Beim translatorischen Gleiten werden die einzelnen Knochen an ihrer Verbindung vorsichtig gegeneinander verschoben, um die frühere Beweglichkeit wieder herzustellen und das Gelenkspiel zu verbessern. Die Weichteilbehandlung besteht aus verschiedenen Entspannungs- und Dehntechniken. Durch sanfte Dehnung soll die Muskulatur des Patienten verlängert werden, um sich dem verbesserten Bewegungsausmaß optimal anzupassen. Die unterschiedlichen Techniken können sowohl an den verschiedenen Gelenke inkl. der Wirbelsäule angewendet werden. Die Therapie ist in der Regel schmerzfrei und wird normalerweise in Verbindung mit krankengymnastischen Übungen durchgeführt, denn schließlich sollte auch die Muskulatur gestärkt sowie das neu erworbene Bewegungsausmaß stabilisiert werden, um alle Strukturen zu entlasten. Geschichte und Anerkennung Die manuelle Therapie ist ein fester Bestandteil der klassischen Physiotherapie, so dass die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Um Patienten mit MT therapieren und Rezepte abrechnen zu dürfen, muss der behandelnde Physiotherapeut der Krankenkasse gegenüber jedoch eine abgeschlossene Weiterbildung mit Zertifikat MT oder OMT vorweisen können. Rechtliche Grenze für Physiotherapeuten gegen über von Ärzten ist die Manipulation. Dieses Verfahren beschleunigter Mobilisation (im Volksmund als "einrenken" oder "knacken" bekannt) ist Ärzten und Chiropraktiker vorbehalten. MT und OMT kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, denn bereits im alten China und der Antike wurden bestimmte Handgriffe angewendet, um Rückenleiden zu behandeln. Auch eine Einrenkung nach dem Auskugeln eines Gelenkes, zählt zur manuellen Therapie. Später entwickelten sich aus den Vorläufern der manuellen Therapie auch die OMT (Orothopädische MT) Chiropraktik und die Osteopathie.Copyright: Goodshot Gettyimages
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Die medizinische Trainingstherapie bildet einen wichtigen Bestandteil des Leistungsspektrums eines Physiotherapeuten. Zwar erhält der Patient nach ärztlicher Verordnung in der Praxis ohnehin Anleitung für verschiedene Übungen, doch bei der medizinischen Trainingstherapie geht der Therapeut auf die individuellen gesundheitlichen Probleme seines Patienten ein und entwickelt ein spezielles Trainingsprogramm an verschiedenen Therapiegeräten oder mit anderen Hilfsmitteln. Der große Vorteil der medizinischen Trainingstherapie liegt darin, dass der Therapeut die Belastung des Patienten wesentlich besser dosieren kann, so dass das individuelle Trainingsziel erreicht werden kann. Dabei liegen dem Training wissenschaftliche Erkenntnisse zu Grunde, so dass bestmögliche Resultate erzielt werden können. In den meisten Fällen erfolgt die medizinische Trainingstherapie im Anschluss an eine physiotherapeutische Behandlung, um den Zustand des Patienten zu stabilisieren und ihn auch zusätzlich zu motivieren, da die Erfolge an den Trainingsgeräten natürlich wesentlich deutlicher veranschaulicht werden können. Grundsätzlich sind Krankenkassen dazu verpflichtet, die Kosten für eine medizinische Trainingstherapie zu übernehmen, doch in der Praxis sieht es leider häufig ganz anders aus. In der Regel reicht die Menge der angesetzten Einheiten längst nicht aus, um den gewünschten Trainingserfolg zu erzielen, und zum anderen sind keine Einzelstunden vorgesehen, so dass immer mehrere Patienten gleichzeitig trainieren. Bevor es mit der medizinischen Trainingstherapie losgehen kann, stellt der Therapeut die Belastbarkeit des Patienten fest, damit er das Programm optimal auf ihn abstimmen kann. Grundsätzlich ist die medizinische Trainingstherapie für alle Patienten geeignet, doch aus Kostengründen wird sie in erster Linie bei Patienten mit Muskeldefiziten verordnet. Meistens handelt es sich dabei um Patienten, die eine Hüftoperation hinter sich haben, oder aber an Kreuzbandschäden oder Gelenkverschleiß leiden. Darüber hinaus eignet sich die medizinische Trainingstherapie auch für Patienten mit einer chronischen Erkrankung, bei der die Leistungsfähigkeit deutlich eingeschränkt ist. Nach einer Operation sollte einige Zeit vergangen sein, bevor die medizinische Trainingstherapie ansetzt, denn der Patient muss vor allem übungsstabil sein und über eine gewisse Belastbarkeit verfügen, da es ja in erster Linie um den Muskelaufbau geht.Copyright: Keith Brofsky | photodisc
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Die manuelle Lymphdrainage gehört seit den 60-er Jahren zu den Therapieformen der Physiotherapie. Die Lymphdrainage darf nur von Therapeuten mit entsprechender Zusatzausbildung durchgeführt werden. In erster Linie wird die Lymphdrainage zur Entstauung von geschwollenem Gewebe durchgeführt. Meistens handelt es sich um Ödeme an Armen und/oder Beinen, welche entstaut werden müssen, um dem Patienten Erleichterung zu verschaffen. Der Therapeut massiert dabei das betroffene Gewebe mit leichtem Druck, so dass die Flüssigkeit in Richtung Lymphgefäße verschoben wird. Ödeme bringen häufig starke Schmerzen mit sich, so dass der manuellen Lymphdrainage eine besondere Rolle bei der Schmerztherapie zukommt. Auch nach der operativen Entfernung von Lymphknoten kann eine manuelle Lymphdrainage Sinn machen. Vor allem nach Operationen kann die manuelle Lymphdrainage sehr hilfreich sein, wenn das Gewebe durch den Eingriff angeschwollen ist. Der Heilungsprozess kann auf diese Weise beschleunigt, und häufig kann auch der Einsatz von Schmerzmitteln enorm verringert werden. Bei Entzündungen oder Fieber darf auf keinen Fall eine Lymphdrainage durchgeführt werden, auch nicht bei Herzproblemen. Wenn die Stauungen sehr massiv sind, wird zusätzlich zur manuellen Lymphdrainage auch ein Kompressionsverband angelegt und eine Bewegungstherapie verordnet. Diese Art der Behandlung wird dann als Komplexe Physikalische Entstauungstherapie, kurz KPE, bezeichnet. Vor allem in Deutschland und in Österreich sind die Vorteile der manuellen Lymphdrainage bekannt, in den USA ist sie längst nicht so weit verbreitet. Immer wieder wurde versucht, entsprechende Geräte für die Lymphdrainage zu entwickeln. Diese konnten jedoch nicht einmal annähernd mit den positiven Ergebnissen der manuellen Lymphdrainage mithalten. Auch wenn die manuelle Lymphdrainage einer Massage ähnelt, so gibt es doch gravierende Unterschiede. Das Gewebe wird mit minimalem Druck bearbeitet, außerdem gibt es besondere Grifftechniken. Die Bewegungen sind kreisend und pumpend, so dass die gestaute Flüssigkeit aus dem Gewebe verschoben werden kann. Die Hände werden dabei flach aufgelegt und üben nur einen sehr leichten Druck aus. Obwohl die Funktion des Lymphsystemes sehr früh bekannt war, wird die Lymphdrainage in vielen Ländern auch heute noch sehr vernachlässigt. Copyright: © Brigitte Bohnhorst - Fotolia.com
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Die Cranio-Sacral gehört auch zu den gängigen Therapieformen auf dem Gebiet der Physiotherapie. Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet Schädel-Kreuzbein-Therapie. Die Therapie hat sich ursprünglich aus der Osteopathie entwickelt und ist eine manuelle Therapie, bei der nur mit Hilfe von verschiedenen Handgriffen therapiert wird. Auch diese Art der Therapie basiert auf dem Grundgedanken der Osteopathie, die selbstheilenden Kräfte der Natur, oder des Körpers zu stimulieren. Die Cranio-Sacral-Therapie ist keine Kassenleistung, so dass der Patient selbst für die Kosten aufkommen muss. Obwohl die Wirksamkeit dieser Therapieform wissenschaftlich nicht bewiesen ist, sprechen die Ergebnisse für sich. Die Cranio-Sacral-Therapie kommt vor allem bei Depressionen, Migräne, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Tinnitus, Schwindel, Neuralgien, Narben und Beschwerden an der Wirbelsäule zum Einsatz. Das Gehirn und das Rückenmark sind von einer Flüssigkeit, dem Liquor, umgeben, welches nach dem Verständnis der Alternativmedizin seine eigene Rhytmik hat. Vor der Behandlung ertastet der Therapeut die Beschaffenheit und das Schwingungsverhalten dieser Flüssigkeit, so dass Blockaden aufgespürt werden können. Durch eine bestimmte manuelle Technik, welche am Schädelknocken, dem Bindegewebe und den Membranen ansetzt, sollen Störungen wieder sanft behoben werden. Auf diese Weise können auch Schmerzen wirkungsvoll gelindert werden. Stress und Traumen führen nachweislich zu Verhärtungen im Bindegewebe, welche sich von alleine nicht wieder zurückbilden können. Im Verlauf führen sie dann zu einer schlechten Körperhaltung und später eventuell zu starken Schmerzen. Der Therapeut setzt am Schädel, am Hals, am Nacken, am Brustbein, am Magen oder am Kreuzbein an und kann eine Art Pulswellen ertasten. Oftmals treten dann während oder nach der Behandlung bestimmte Bilder aus der Vergangenheit auf, welche der Patient noch nicht verarbeitet hat. Während der Behandlung sollen Gefühle ruhig zugelassen werden, so dass gelacht, geweint oder auch geschrien werden darf. Nach der Behandlung sollte der Patient noch einige Zeit liegen bleiben und auch zu Hause alles etwas ruhiger angehen lassen, da die Verarbeitung eines Traumas auch ganz schön Kraft kosten kann. Um diese Erlebnisse aus der Vergangenheit richtig aufarbeiten zu können, empfiehlt sich parallel eine Psychotherapie.Copyright: iStockimages | Thinkstock
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Das so genannte Bobath-Konzept ist ein fester Bestandteil der Physiotherapie. Erfunden wurde diese Therapieform von der Physiotherapeutin Berta Bobath und ihrem Mann, dem Neurologen Karel Bobath. Mit diesem Konzept sollen vor allem Patienten mit Gehirnschädigungen oder Schädigungen des Rückenmarks behandelt werden. Die Basis dieser Therapieform ist die Möglichkeit, das menschliche Gehirm „umprogrammieren“ zu können. Das Gehirn ist lernfähig, so dass gesunde Hirnareale die Funktionen der geschädigten Bereiche übernehmen können. In vielen Fällen sind bei Hirnschädigungen nicht die Kontrollzentren beschädigt, sondern lediglich die Verbindungen sind gestört. Wenn Menschen nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt sind, können Therapeuten mit dem Bobath-Konzept erstaunliche Verbesserungen erzielen. Obwohl diese Therapieform zu sehr guten Ergebnissen führen kann, konnte bisher keine wissenschaftliche Studie den entsprechenden Nachweis erbringen. Die Behandlung nach Bobath muss immer so früh wie möglich ansetzen, damit die Patienten frühzeitig geschult werden können und falsche Lernprozesse und Vermeidungsstrategien vermieden werden können. Am besten sollte mit der Behandlung bereits während des Krankenhausaufenthaltes begonnen werden. Durch die Bobath-Therapie soll dem Patienten eine Kontrolle über seinen Muskeltonus ermöglicht werden. Auch die physiologischen Bewegungsabläufe sollen durch die Behandlung wieder verbessert werden. Das Bobath-Konzept wird auch erfolgreich bei Babys und Kindern angewandt, welche eine angeborene Hirnschädigung haben. Bei diesen Kindern werden Kopf- und Körperkontrolle geschult, sowie das Gleichgewicht und dessen Verlagerung trainiert. Der Patient soll keine monotonen immer wiederkehrenden Abläufe ausführen, sondern es wird ein variationsreiches Wiederholen angestrebt, wobei vor allem die Eigeninitiative der Patienten gefördert werden soll. Durch alltagsbezogene, therapeutische Übungen soll den Patienten geholfen werden, auch die betreuenden und pflegenden Angehörigen werden entsprechend eingewiesen. Zur Therapie gehört auch die korrekte Lagerung des Patienten, denn dadurch sollen vor allem Folgeschäden vermieden werden. Auch das Bobath-Konzept betrachtet den Patienten immer als Ganzes, und beschränkt sich nicht nur auf die erkrankten Bereiche. Das Erlernte soll vom Patienten im Alltag umgesetzt werden, um eine möglichst große Selbstständigkeit zu erreichen. Copyright: © Köpenicker - Fotolia.com
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Wie alt warst du zu deiner Kraftsportzeit? Wie intensiv hast du das gemacht und hattest du während der Pubertät jemals Probleme mit dem Knie?
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Machst du viel Sport? Springen, Basketball oder sowas?
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Die Osteopathie ist zwar eine eigenständige Therapieform, wird jedoch häufig auch von Physiotherapeuten angeboten. Die Osteopathie stammt ursprünglich aus den USA, wo sie im 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Es wurde nach einer Möglichkeit gesucht, Krankheiten auch ohne chirurgische Eingriffe und Medikamente zu heilen. Dabei wurde festgestellt, dass die Funktionsfähigkeit der einzelnen Organe ganz eng mit der Struktur und Beweglichkeit der Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke in Verbindung steht. Wenn diese Verbindungen blockiert oder zerstört sind, dann können innere Organe erkranken, oder es kann zu anderen körperlichen Beschwerden kommen. Der Osteopath benutzt lediglich seine Hände als Werkzeuge. Mit diesen wird der Körper abgetastet, um die Problemstellen ausfindig zu machen, und die ensprechende Behandlung festzulegen. Der Osteopath ist also auch in der Lage, selbst eine Diagnose zu stellen, nur durch Ertasten und Erfühlen. Innerhalb der Osteopathie unterscheidet man nochmal zwischen drei verschiedenen Therapieformen. Die Parietale Osteopathie dient der Behandlung des Muskel-Gelenk-Systems, die Viszerale Osteopathie wird zur Behandlung der inneren Organe angewendet und die Craniosacrale Osteopathie wird zur Behandlung des Gehirns und seiner Umgebung eingesetzt. Die Osteopathie sieht den Menschen immer als Ganzes und behandelt nicht nur einzelne Bereiche. Zu den Indikationen für eine Osteopathie gehören chronische Schmerzen, Tinnitus, Beschwerden nach Unfällen und Operationen, Probleme des Bewegungsapparates, Erkrankungen der inneren Organe, Depressionen, Entwicklungsstörungen bei Kindern, Störungen des Hormonhaushaltes und bei einer Reihe anderer akuter und chronischer Erkrankungen. Die Osteopathische Behandlung muss auf jeden Fall aus eigener Tasche bezahlt werden, da sie keine Kassenleistung darstellt. In manchen Fällen genügen eine oder zwei Behandlungen, um eine Besserung der Beschwerden zu erreichen. Durch die Osteopathie sollen auch die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt werden, so dass auch noch einige Zeit nach der Behandlung Veränderungen auftreten können. In einigen Fällen sind auch mehrere Sitzungen notwendig, vor allem wenn die Beschwerden bereits seit längerer Zeit bestehen. Obwohl das Wissen über die Osteopathie in Deutschland noch nicht allzu weit verbreitet ist, können durch diese Art der Behandlung enorme Erfolge erzielt werden. Vor allem Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden, können sehr von dieser Behandlung profitieren.Copyright: Claus Mikosch - Fotolia.com
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Die Vojta-Therapie wurde von dem tschechischen Professor Vaclav Vojta in den 50-er und 60-er Jahren entwickelt. Professor Vojta entdeckte während seiner Arbeit als Neurologe, dass man in die Steuerung des Gehirns eingreifen kann. Auf diese Weise können Bewegung und Haltung positiv verändert werden. Der Professor stellte fest, dass jede Haltung und Bewegung im Gehirn des Menschen programmiert ist. Genauso kann das Gehirn auch „fehlprogrammiert“ sein, so dass Fehler im Bewegungsablauf oder Haltungsschäden entstehen können. Durch die Vojta-Therapie kann das Gehirn wieder richtig programmiert werden, so dass Probleme verschwinden oder sich zumindest grundlegend verbessern. Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto größer sind die Erfolgsaussichten. Aus diesem Grund werden bereits Fehlhaltungen bei Babys durch das Vojta-Konzept therapiert. Als Grundlage für diese Form der Therapie diente das Wissen um die motorische Entwicklung eines Säuglings im ersten Lebensjahr. An bestimmten Punkten des Körpers, auch Trigger-Punkte genannt, werden vom Therapeuten Reize gesetzt, um bestimmte Reflexe auszulösen. Diese gezielte Stimulierung bewirkt bestimmte im Gehirn programmierte Bewegungsabläufe und Haltungsmuster. Die Vojta-Therapie wird in verschiedenen Bereichen der Medizin erfolgreich eingesetzt, sowohl in der Kinderheilkunde als auch in der Chirurgie, der Orthopädie und der Neurologie. Gerade bei Kindern ins diese Therapie teilweise recht umstritten, da diese Behandlung für die Kinder auch psychisch sehr anstrengend sein kann, so dass sie anfangen zu weinen und zu schreien. Da viele Mütter diesen Zustand nicht aushalten können, brechen sie häufig die Therapie vorzeitig ab. In der Vojta-Therapie gibt es etwa 20 verschiedene Ausgangsstellung, meistens in liegender Position. In dieser Ausgangsstellung werden dann verschiedene Bewegungsabläufe ausgeführt, wobei gleichzeitig Druck auf eine bestimmte Reflexzone ausgeübt wird. Dieser Druck auf verschiedene Trigger-Punkte kann für den Patienten unter Umständen auch etwas schmerzhaft sein, was vor allem die Therapie bei Kindern sehr erschwert. Dennoch ist die Therapie vor allem bei Babys und Kleinkindern in der Entwicklungsphase sehr erfolgreich, da Fehlprogrammierungen des Gehirns noch ausgeglichen werden können, so dass keine Fehlhaltungen entstehen. Copyright: © Omid Mahdawi - Fotolia.com
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Bei der Physiotherapie handelt es sich mittlerweile nicht mehr um einen reinen Ausbildungsberuf, denn man kann auch Studiengänge belegen. Dabei ist der Bachelor der niedrigste Grad, denn man durch ein Studium erreichen kann. Deutschland ist hier in Europa noch eine Ausnahme, denn in allen anderen Ländern Europas hat der Bachelor die herkömmliche Berufsausbildung ersetzt. In den USA gibt es inzwischen allerdings Bestrebungen, dass man den Master-Abschluss haben muss, um den Beruf ausüben zu dürfen. Bachelor darf sich auf dem Gebiet der Physiotherapie also jemand nennen, der die akademische Ausbildung an der Hochschule erfolgreich abgeschlossen hat und somit für den Beruf des Physiotherapeuten qualifiziert ist. Aus einer alten Tradition heraus werden Studiengänge immer noch in Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften eingeteilt, deshalb gibt es auch den Bachelor of Science und den Bachelor of Arts. Welcher dieser beiden Abschlüsse nun durch das Studium erworben wurde hat keine Aussage über die Qualität der Ausbildung, denn beide sind absolut gleichwertig. Durch den Erwerb des Bachelors erhöhen sich die Chancen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland natürlich sehr, da man während des Studienganges wesentlich mehr Wissen erwirbt. Wenn man allerdings eine führende Position oder eine Lehrtätigkeit anstrebt, dann reicht der Bachelor nicht aus, in diesem Fall ist ein Master-Studiengang unabdingbar, das gleiche gilt für eine Anstellung im Bereich der Forschung. Die so genannte „Erklärung von Bologna“ wurde von insgesamt 29 Staaten in Europa unterzeichnet, damit hat man sich auf ein Bachelor-Masters-System geeinigt. Durch dieses Abkommen, welche das System vereinheitlicht, soll es Therapeuten erleichtert werden, auch in anderen europäischen Ländern zu arbeiten. In ganz Deutschland sind die Studiengänge bereits gemäß dieser Vereinbarung als Bachelor-Studiengänge angelegt. Das Bachelor-Studium dauert in der Regel sechs Semester, als Zugangsberechtigung sind das Abitur oder die Fachhochschulreife sowie eine abgeschlossene Ausbildung als Physiotherapeut notwendig. Durch den Bachelor-Abschluss soll den Physiotherapeuten nicht nur zusätzliches Fachwissen vermittelt werden, sondern sie sollen auch besser auf die administrativen Tätigkeiten in der täglichen Praxis vorbereitet werden. Die Hochschulen bemühen sich, nicht nur Professoren als Lehrkräfte einzusetzen, sondern auch erfahrene Physiotherapeuten, die das Studium sehr praxisnah gestalten können. An vielen Bildungseinrichtungen werden die Studiengänge inzwischen auch begleitend zur normalen Ausbildung zum Physiotherapeuten angeboten, so dass eine bestmögliche Vorbereitung auf den Beruf gewährleistet ist. Copyright: © lightpoet - Fotolia.com
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Früher kannte man nur die herkömmliche Ausbildung zum Physiotherapeuten, doch aus dem Ausland ist vor einiger Zeit der Trend herüber geschwappt, dass man auch Studiengänge für Physiotherapeuten in Deutschland anbietet. Deutschland befindet sich auf diesem Gebiet allerdings noch in den Kinderschuhen, erst nach und nach wird das Angebot an deutschen Hochschulen erweitert. In der Zukunft werden Physiotherapeuten also aus einem immer breiter gefächerten Angebot an Studiengängen auswählen können und sich somit individuell weiterbilden. Einige fragen sich mit Sicherheit, warum man Physiotherapie überhaupt studieren sollte?! In der Praxis sieht es so aus, dass die Anforderungen an Physiotherapeuten in der heutigen Zeit immer größer werden, denn auch auf diesem Gebiet gibt es eine ständige Weiterentwicklung. Um Patienten das komplette Spektrum anbieten zu können, ist ein Studium absolut empfehlenswert. Der Studierende erwirbt während der Studienzeit spezielle Kenntnisse und Fertigkeiten, die man heutzutage fast schon als Pflicht bezeichnen kann. Doch das Studium bietet dem Absolventen noch wesentlich mehr Vorteile, denn seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern sich dadurch ganz enorm. Durch zusätzliche Kenntnisse kann er nicht nur modernste Physiotherapie anbieten, sondern sich auf Wunsch auch in einer leitenden Position behaupten. Auch wenn man einen Aufenthalt im Ausland anstrebt, ist es ratsam, vorher ein Studium zu absolvieren. Aktuell kann man sich in Deutschland zwischen einem Masterstudiengang oder dem Bachelor entscheiden. Der Bachelor ist dabei der Abschluss des Hochschulstudiums, der zur Ausübung der Berufes berechtigt. Dieser Abschluss ist in ganz Europa einheitlich, in den anderen europäischen Ländern ist dieses Studium inzwischen sogar Pflicht, eine herkömmliche Ausbildung zum Physiotherapeuten gibt es nicht mehr. Deutschland bildet auf diesem Gebiet somit noch eine Ausnahme, denn hier wird immer noch zwischen der beruflichen Ausbildung und dem Bachelor unterschieden. In einigen deutschen Städten ist es mittlerweile jedoch schon so, dass man dort das Bachelor-Studium mit der beruflichen Ausbildung verbindet. Beim Master handelt es sich dagegen um ein Aufbaustudium, das normalerweise an den Bachelor anschließt. Mit diesem Studiengang kann man sein Wissen vertiefen oder sich auf einen bestimmten Bereich spezialisieren. In Europa macht man in der Regel einen Master-Abschluss, wenn man eine führende Position einnehmen möchte, oder sich in den Bereich Lehre oder Forschung begibt. Beim Master-Studium unterscheidet man zwischen dem Master of Arts und dem Master of Science. Beide Abschlüsse sind gleichwertig, doch man ordnet Studiengänge aus Tradition den Bereichen Naturwissenschaft oder Geisteswissenschaft zu. In den meisten europäischen Ländern vergibt man beim Bachelor dagegen den Titel Bachelor of Science. Wenn man sich an die Auswahl einer Hochschule und eines Studienganges macht, sollte man ein paar Punkte beachten. Sicher spielen auch die Kosten eine große Rolle, denn neben den eigentlichen Studiengebühren fallen häufig noch Fahrtkosten, Unkosten für Lehrmaterial oder sogar Kosten für eine Unterkunft an. Während der Bachelor-Studiengang vorrangig auf den Beruf vorbereitet, ist das Niveau beim Masterstudiengang höher, da hier auch spezielles Wissen vermittelt wird. Ein anderes Kriterium ist auch die Organisation während der Studienzeit. Bei einigen Studiengängen ist es möglich, nebenbei in Teilzeit weiterzuarbeiten, so dass man seinen Beruf weiterhin ausüben kann. An anderen Hochschulen findet der Unterricht in einzelnen Blocks statt, oder es ist eine dauernde Anwesenheit erforderlich. Interessant bei der Auswahl ist auch, wer die Studierenden lehren wird, denn hier gibt es von Hochschule zu Hochschule teilweise große Unterschiede. Lehrkräfte können zum Beispiel einfache Physiotherapeuten sein, aber auch Dozenten oder Professoren für Physiotherapie. Darüber hinaus ist auch die Fachrichtung der Lehrkräfte von nicht unerheblicher Bedeutung für das Studium, deshalb sollte man sich vorab gut erkundigen. Außerdem sollte man sich bei der Bildungseinrichtung erkundigen, ob bestimmte Qualifikationen auf das Studium angerechnet werden können. Auch die Ausstattung könnte ein Auswahlkriterium sein, denn einige Einrichtungen gewähren ihren Studenten den Zugang zu ansonsten kostenpflichtigen Datenbanken und zu internationalen Fachzeitschriften. Darüber hinaus könnte der Buchbestand an deutscher und internationaler Literatur von Interesse sein, sowie die Räumlichkeiten, die den Studenten zum Lernen zur Verfügung stehen. Einen guten Überblick über das Angebot an Studienmöglichkeiten in Deutschland gibt es unter www.zvk.org, Häufig stellt sich die Frage, ob die Abschlüsse auch international anerkannt werden, bzw., ob im Ausland absolvierte Studiengänge in Deutschland gültig sind. Normalerweise kann man davon ausgehen, dass Deutsche mit einem Studienabschluss auch im Ausland ihren Beruf ausüben dürfen, und dass man mit gewisser Vorbildung auch dort ein Aufbaustudium machen kann. Doch gibt es dafür bisher keine Garantie, es läuft also immer auf ein Antragsverfahren hinaus, bei dem individuell entschieden wird. Copyright: © twixx - Fotolia.com
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Hi, ich glaube dass der Knorpelschaden nur eine Verdachtsdiagnose ist, da im Röntgen in meinen Augen keine Begründung für die Schmerzen liegt und die Erklärung, dass es evtl. auch eine Plica sein könnte den meisten Ärzten zu umständlich ist und zu lange dauern würde. Da wird es bei der Gelenkspiegelung einfach mit behoben. Irgendwie interessant sieht aber deine Tuberositas und auch die Kniescheibenform allgemein aus .. Sollte aber kein Grund für Probleme sein in meinen Augen. Meinungen dazu?
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Sicher ist der Beruf des Physiotherapeuten für viele ein Traum, doch nicht für jeden ist er auch gleichermaßen geeignet. Es ist von großem Vorteil und auch ungeheuer wichtig, dass man bestimmte Interessen und Fähigkeiten hat, die einem in diesem Beruf sicher hilfreich sind. Da es sich um einen sozialen Beruf handelt, in dem man ständig mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun hat, sollte man gut mit Menschen umgehen können. Einfühlungsvermögen und Geduld sind zwei wichtige Aspekte, denn viele Patienten müssen immer wieder von den Vorteilen der oft anstrengenden Therapie überzeugt und an zusätzliche Behandlungsmethoden herangeführt werden. Die Wirkungs- und Funktionsweise von diversen Hilfsmitteln muss man den Patienten anschaulich erklären müssen, so dass sie auch im Alltag damit zurecht kommen. Oftmals muss man Patienten dazu ermuntern, dass sie die erlernten Übungen auch zuhause gewissenhaft und regelmäßig durchführen, denn nur so ist auch ein Therapieerfolg gewährleistet. Da auch Berichte zu verfassen und Abrechnungen mit den Krankenkassen zu machen sind, sollte man auch ein gewisses Interesse an verwaltend-organisatorischen Tätigkeiten haben. Man sollte möglichst genau beobachten können, denn man muss eine falsche Haltung oder einen fehlerhaften Bewegungsablauf rechtzeitig erkennen und korrigieren. Die Körperbeherrschung sollte gut sein, um Patienten bei den Bewegungsübungen gute Hilfestellung leisten zu können, bei der Durchführung von Hydro-, Elektro-, Kälte- oder Wärmeanwendungen ist auch ein gewisses Handgeschick von Vorteil. Physiotherapeuten müssen sich viel Fachwissen aneignen, deshalb sollten sie über eine gute Merkfähigkeit verfügen, um ihr Wissen jederzeit schnell abrufen zu können. Das Erstellen von Behandlungsplänen erfordert Organisationstalent und vorausschauendes Planen. Ein Physiotherapeut sollte sich gut ausdrücken können, denn er muss seinen Patienten die Therapieabläufe verständlich erklären können und oftmals auch Gruppen anleiten. Rechtschreibsicherheit und Rechenfertigkeit sind ebenfalls von Vorteil, wenn es um die verschiedenen Verwaltungsaufgaben in diesem Beruf geht. In Bezug auf das Sozial- und Arbeitsverhalten sind vor allem Verantwortungsbewusstsein, Pünktlichkeit, Sorgfalt, Kontaktfähigkeit, Verschwiegenheit, eine gewisse psychische Stärke und Freundlichkeit gefragt. Copyright: © iceteastock - Fotolia.com
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Physiotherapeut/in Weiterbildung und Spezialisierung
ein Artikel hat Stephan erstellt in: Berufsbild
Mit dem Erwerb der Berufsbezeichnung Physiotherapeut muss es noch lange nicht getan sein, denn auf diesem Gebiet gibt es viele Möglichkeiten zur Weiterbildung oder um sich zu spezialisieren. Als Physiotherapeut muss man sich ohnehin immer weiter fortbilden, um Patienten von den neuesten Therapien und Techniken profitieren zu lassen. Die Medizin entwickelt sich immer weiter, hier gibt es niemals einen Stillstand, so dass man auch als Physiotherapeut immer auf dem neuesten Stand sein muss. Gesetzlich ist es sogar vorgeschrieben, dass Physiotherapeuten eine gewisse Anzahl an Fortbildungen machen, damit auch die Qualität ihrer Arbeit stets sichergestellt ist. Wer eine leitende Position in dieser Branche anstrebt, der kann auch eine Weiterbildung zum Fachwirt oder zum Betriebswirt absolvieren. Wenn man eine Berechtigung zum Hochschulstudium hat, kann man seit einiger Zeit sogar ein entsprechendes Studium ins Auge fassen. Durch das Studium erreicht man dann zum Beispiel einen Abschluss als Bachelor im Bereich Physiotherapie. In manchen Fällen ist es sogar möglich, solch ein Studium zu absolvieren, ohne dass man die Berechtigung zum Hochschulzugang hat, hier muss man sich vorab erkundigen. Man kann für das Studium eine staatliche Förderung beantragen, sehr talentierte Fachkräfte können sich auch um ein Stipendium bemühen. Weiterbildung kann man im Bereich der Physiotherapie ganz unterschiedlich definieren, denn es dient nicht nur dazu, neues fachliches Wissen zu erwerben, sondern auch um sich zu spezialisieren oder eine Existenz zu gründen. So kann man zum Beispiel durch eine fachliche Anpassungsweiterbildung künftig auch manuelle Therapie, Atemtherapie oder Motopädie in der Praxis anbieten. Die Weiterbildung ermöglicht es Physiotherapeuten außerdem, sich auf ein besonderes Gebiet der Physiotherapie zu spezialisieren wie zum Beispiel die Brügger-Therapie, die Bobath-Therapie, die Vojta-Therapie, die Bewegungstherapie, die Sportphysiotherapie, die Osteopathie oder die Lymphdrainage. Natürlich kann ein Physiotherapeut auch jederzeit den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Meistens bietet sich die Gelegenheit, eine bereits bestehende Praxis zu übernehmen, in der man zuvor angestellt war. Wenn man über ausreichend Startkapital verfügt, kann man auch eine ganz neue Praxis einrichten. Allerdings will dieser Schritt sehr gut überlegt sein, man sollte sich vorab gut informieren und beraten lassen. Entsprechende Beratungsangebote gibt es von der Agentur für Arbeit, der Kommunalverwaltung oder den Industrie- und Handelskammern. Es ist auch ratsam, an einer Schulung oder einem Kurs zum Thema Existenzgründung teilzunehmen, damit man optimal informiert und vorbereitet ist. Copyright: Goodshot | Thinkstock Images -
Die Ausbildung zum Physiotherapeuten besteht aus praktischem und theoretischem Unterricht. Im Wechsel wird in der Fachschule das theoretische Wissen vermittelt, während der Praxisteil in einem Krankenhaus absolviert wird. Im Krankenhaus werden die angehenden Physiotherapeuten auf den Krankenstationen ausgebildet, entweder direkt in den Krankenzimmern oder in speziellen Behandlungszimmern. Die Fachschulen sind über das gesamte Bundesgebiet verteilt, doch muss man häufig in Kauf nehmen, für die Dauer der Ausbildung an einen anderen Ort zu ziehen oder zu pendeln. Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen ist sehr groß, an vielen Schulen gibt es lange Wartelisten, so dass man sich rechtzeitig um einen Platz bemühen sollte. Auch in den Schulen gibt es praktischen Unterricht, häufig sind die Berufsfachschulen auch einer Klinik angeschlossen. Die Ausbildung zum Physiotherapeuten wird nicht vergütet, ganz im Gegenteil, die Ausbildungskosten sind recht hoch. An privaten Bildungseinrichtungen muss ein Schulgeld entrichtet werden, dazu kommen noch Gebühren für die Aufnahme und diverse Prüfungen. Für die theoretische Ausbildung werden Fachbücher benötigt, die ebenfalls aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Da sich die Ausbildungsstätten selten am Wohnort befinden, muss man auch mit Fahrtkosten und eventuell auch mit Miete für eine Unterkunft vor Ort rechnen. Darüber hinaus benötigt der Auszubildende für den praktischen Teil spezielle Arbeitskleidung, die ebenfalls selbst angeschafft werden muss. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, dass man BAföG bewilligt bekommt, hier muss man sich rechtzeitig informieren und gegebenenfalls einen Antrag stellen. Für die Ausbildung zum Physiotherapeuten müssen einige Zugangsvoraussetzungen unbedingt erfüllt sein. Der mittlere Bildungsabschluss wird vorausgesetzt, oder zumindest eine gleichwertige Vorbildung. Falls man nur einen Hauptschulabschluss hat, dann kann man an einer Ausbildungseinrichtung nur aufgenommen werden, wenn man eine abgeschlossene Berufsausbildung hat, die mindestens zwei Jahre gedauert hat. Bei einem Arztbesuch muss attestiert werden, dass man auch aus gesundheitlicher Sicht für diesen Beruf geeignet ist. Einige Schulen erwarten von den Auszubildenden sogar ein entsprechendes Praktikum, welches sie auf den späteren Beruf vorbereitet. Da die Ausbildungsplätze sehr begehrt sind, muss man häufig noch ein Auswahlverfahren an der Schule durchlaufen. Es findet meistens ein persönliches Gespräch statt, außerdem berücksichtigt man auch die bisherigen Zeugnisse, wobei vor allem auf die naturwissenschaftlichen Fächer wert gelegt wird. An vielen Schulen wählt man die Schüler auch anhand ihrer praktischen Erfahrung aus, oder man berücksichtigt das Eingangsdatum der Bewerbungsunterlagen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass man auch spezielle Prüfungen absolvieren muss, entweder schriftlich und/oder mündlich, einige Ausbildungsstätten verlangen auch eine Sportprüfung, um die körperliche Leistungsfähigkeit beurteilen zu können. Manche Schulen verlangen auch ein polizeiliches Führungszeugnis oder den Nachweis über die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs. Normalerweise wird die Ausbildung zum Physiotherapeuten in Vollzeit absolviert, über einen Zeitraum von drei Jahren. Wenn man noch eine Zusatzausbildung absolviert, dann muss man mit bis zu 4,5 Jahren rechnen. Hat man bereits eine Ausbildung zum medizinischen Bademeister oder zum Masseur, dann kann die Ausbildung auch um 18 Monate verkürzt werden, da bereits viel Fachwissen vorhanden ist. Hat man diesen Beruf bereits mehr als fünf Jahre ausgeübt, dann kann die Ausbildung zum Physiotherapeuten auf Antrag um 24 Monate verkürzt werden. Auch wenn man eine Ausbildung zum Sport- oder Gymnastiklehrer hat, die mindestens zwei Jahre gedauert hat, kann die Ausbildung zum Physiotherapeuten um sechs Monate verkürzt werden. Der Unterricht an den Fachschulen wird normalerweise in einzelnen Blöcken absolviert, im Klassenverband wird dann Basiswissen über die menschliche Anatomie, Pädagogik und die verschiedenen therapeutischen Untersuchungstechniken erworben. Die Leistung wird dann regelmäßig durch Prüfungen, Schulaufgaben oder so genannte Extemporale überprüft. Der praktische Teil der Ausbildung wird dann in Reha-Einrichtungen oder einer Klinik absolviert, wobei die Abschnitte unterschiedlich lang sein können. Von ausgebildeten Physiotherapeuten werden sie langsam an das Arbeiten mit den Patienten herangeführt. Dabei lernen sie nicht nur die unterschiedlichsten Krankheitsbilder und Behinderungen kennen, sondern auch dem Umfang mit Menschen jeder Altersstufe. Da es sich um einen sehr verantwortungsvollen Beruf handelt, werden die Auszubildenden unter Anleitung schrittweise mit ihren zukünftigen Aufgaben vertraut gemacht.Copyright: © Kzenon - Fotolia.com
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Der Arbeitsplatz des Physiotherapeuten befindet sich nicht zwangsläufig in einer speziellen Praxis,. Sie sind auch häufig in Krankenhäusern, Spezialkliniken, Reha-Zentren, Seniorenheimen, Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Behinderte, Wellness-Hotels oder diversen Sportstätten. Die Behandlungsräume des Physiotherapeuten sind in der Regel sehr warm und werden künstlich beleuchtet. Die einzelnen Kabinen verfügen über Massageliegen und diverse Hilfsmittel und/oder Trainingsgeräte für die Durchführung spezieller Übungen. Bei der Anstellung in einer Klinik wir die Physiotherapie häufig auch direkt im Krankenzimmer durchgeführt, vor allem, wenn der Patient sich nur mühsam bewegen kann oder gar bettlägerig ist. Große Sportvereine, wie zum Beispiel Fußballclubs, haben ihren eigenen Physiotherapeuten, der dann für das Wohlergehen und die Wiederherstellung der Sportler zuständig ist. In diesem Fall arbeitet der Therapeut dann direkt in der Sporthalle, auf dem Platz oder in speziellen Behandlungsräumen des Vereinsgebäudes. Viele Physiotherapeuten bieten auch Hausbesuche an, so dass Patienten in ihren eigenen vier Wänden behandelt werden können. Auch eine Beschäftigung in einem Schwimmbad ist denkbar, normalerweise ist der Therapeut dann jedoch als medizinischer Bademeister angestellt. Wenn man über die Arbeitsmittel des Physiotherapeuten spricht, dann muss man zwischen der aktiven und der passiven Therapie entscheiden. Bei der aktiven Therapie gibt es sowohl kleine Hilfsmittel als auch große Trainingsgeräte. Zu den Trainingsgeräten gehören zum Beispiel die Sprossenwand, eine Hantelbank oder eine Fitness-Station, bei den kleinen Hilfsmitteln für die aktive Therapie handelt es sich unter anderem um Bälle, Ringe, Stäbe, verschiedene Kissen, Gymnastikbänder, Nacken- und Fußrollen, Seile, Gehhilfen und Hanteln. Für die passive Therapie benötigt ein Physiotherapeut zum Beispiel Massageöle oder -lotionen, Fangopackungen, Bandagen, Kältekompressen, Lagerungsmaterial, Infrarotlampen und Reizstrom- und Bestrahlungsgeräte. Die benötigten Arbeitsmaterialen hängen natürlich davon ab, wo ein Therapeut arbeitet und welche Therapieformen dort angeboten werden. Copyright: ablestock.com | hemera tech.
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Die Aufgaben des Physiotherapeuten sind äußerst vielfältig und beschränkt sich nicht nur auf die im Volksmund bekannte „Krankengymnastik“. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass der Physiotherapeut Patienten darin unterstützt, ihre Beweglichkeit zu erhalten, sie zu verbessern oder nach einer Krankheit oder einem Unfall wieder herzustellen. Darüber hinaus beeinflusst die Physiotherapie auch noch viele andere Funktionen, die eng mit dem Bewegungsapparat verknüpft sind, denn schließlich bildet der menschliche Organismus eine Einheit. Der Arbeit des Therapeuten liegt normalerweise eine ärztliche Diagnose zu Grunde, auf deren Basis plant er dann den vorläufigen Ablauf der Therapie. Aufgrund eigener Beobachtungen können sich in deren Verlauf immer wieder Änderungen ergeben, da auch eine große Auswahl an Therapiemöglichkeiten zur Verfügung steht. Die meisten Patienten sind aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung in ihrer Bewegung eingeschränkt, auch bei älteren Personen kann es zu Problemen mit dem Bewegungsapparat kommen. Häufig handelt es sich bei den Patienten um Personen mit starker Muskelverspannung, Nervenleiden oder Rheumatismus. In Einzel- oder Gruppentherapie werden dann diverse Bewegungsübungen durchgeführt, außerdem können Hilfsmittel wie Ringe, Stäbe oder Bälle zum Einsatz kommen. Ergänzt wird das Angebot des Physiotherapeuten durch Hydro- oder Wärmetherapie, verschiedene Massagetechniken, Atemtherapie und Elektrotherapie. Oftmals ist auch eine Kombination aus aktiver und passiver Therapie angezeigt. Das bedeutet, dass der Patient nicht nur Anleitung zur Krankengymnastik erhält, sondern gleichzeitig auch Massagen oder eine andere Therapie. Der Therapeut gibt dem Patienten auch Hilfestellung für den Alltag, damit er selbst aktiv werden kann. Die während der Therapie erlernten Übungen soll der Patient dann in Eigeninitiative auch zuhause durchführen. Falls es notwendig ist, wird der Physiotherapeut dem Patienten auch geeignete Hilfsmittel für die leichtere Bewältigung des Alltags empfehlen. In einigen Fällen kann die Beweglichkeit durch die Therapie nicht wieder hergestellt werden, dann wird der Physiotherapeut versuchen, diese Einschränkung anderweitig auszugleichen. Bei einem Großteil der Patienten handelt es sich nicht um eine kurzzeitige Therapie, sondern diese erstreckt sich über mehrere Monate oder gar Jahre. Doch nicht immer liegt bereits eine Einschränkung der Beweglichkeit bei den Patienten vor, der Physiotherapeut ist auch für die Prophylaxe bei drohenden Beschwerden zuständig. Zusätzlich zur alltäglichen Arbeit in der Praxis bieten viele Physiotherapeuten auch noch spezielle Kurse an, wie zum Beispiel eine Rückenschule. Zu den Aufgaben eines Physiotherapeuten gehört jedoch nicht nur die Behandlung der Patienten, sondern auch die Überprüfung der vorhandenen Arbeitsgeräte und deren Neuanschaffung sowie die Dokumentation des Therapieablaufs und die Abrechnung mit den Krankenkassen. Copyright: © Fotoimpressionen | Fotolia.com
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Hi, mach dich erstmal nicht verrückt und lass dich mal von einem guten Physio richtig befunden. Deine Angaben reichen leider nicht um eine Diagnose hier übers Internet zu stellen und raten bringt dich nicht vorwärts. Kopp in Sand stecken tuts jedoch sicher nicht! Panik machen aber auch nicht.
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Hi, ich hab den Beitrag mal ins Patientenforum verschoben Was genau möchtest du denn wissen? HWS-BWS Syndrom heißt in meinen Augen nur, dass der Arzt festgestellt hat, dass du mit einem oder beidem ein Problem hast und aber keinen Plan hat was genau. Das soll ein Orthopäde herausfinden. Das könnte zb auch eine rein Muskuläre Geschichte sein - kein Grund für Verzweiflung ;) Nicht ganz zuletzt könnte das Karpaltunnelsyndrom auch von der HWS kommen - sollte ein Orthopäde aber prüfen können. Gute Besserung und wenn Fragen sind - immer her damit Stephan
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Herbsttrend: Top3 Gemüsesäfte selbst gemacht
artikel kommentierte Stephans Stephan in Patientenwissen
Habe gerade zum ersten mal Karottensaft selbst gemacht *lecker* -
Im Herbst 2011 ist von den Farben her fast alles möglich. Wer es eher knallig mag, entscheidet sich für ein helles Gelb oder ein strahlendes Violett. Liebhaber der klassischen Mode hingegen tendieren eher zu sattem rot. Und die Klassiker Schwarz und Weiß kommen auch im Herbst 2011 nicht aus der Mode. Die neue Trendfarbe rot bis dunkelrot sind im Herbst 2011 das, was im Sommer das Türkis war. Das dunklere Petrol des Vorjahres ist edel und noch immer problemlos tragbar, selbtsbewusst und sehr schön winterlich. Rot ist im Herbst 2011 so in, dass sich manche Designer für einen All-over-Look in dieser Farbe entschieden haben. Egal ob ein Kleid aus Chiffon oder ein Lederrock - die Wirkung des Kleidungsstückes wird über die Trendfarbe erzielt. Nicht nur bei der Kleidung sind im Herbst 2011 kräftige Farben voll in Mode, sondern auch beim Make-up. In diesem Herbst können die Farben beim Make-up sehr bunt und sogar mehrfarbig sein. So kann Frau das Make-up genau auf ihre Kleidung abstimmen. Strahlende Farben wie beispielsweise Korallenfarben oder Orange liegen im Herbst 2011 voll im Trend. Je ausgefallener die Farben beim Make-up, desto besser eignet sich der Look für einen glamourösen Abend. Im Alltag hingegen punktet Frau mit einem natürlichen Make-up in den klassischen Farben. Die Farben für den Tag sind ein helles Rosa oder auch ein Beige. Um im Trend zu liegen sollte man auch die Lippen und Augenbrauen mit den passenden Farben betonen. Wer immer Up-to-Date sein will, der passt auch seine Haarfarbe und Frisur an die aktuellen Trends an. Für den Herbst 2011 sind bei den Frauen absolute Natürlichkeit und bei den Männern alltagstaugliche Frisuren voll im Trend. Bunte oder auffällige Farben, die in den letzten Jahren so modern waren, sind im Herbst 2011 out. Als Frau trägt man im Herbst 2011 die Haare offen und verzichtet auf zu grelle Färbungen oder Tönungen. Die "alten" Haarfarben Schwarz, Braun, Blond und Rot sind wieder ganz stark im Kommen. Das heißt, die Haarfarbentrends besinnen sich im Herbst 2011 wieder auf Natürlichkeit und Klasse.Copyright: © Miramiska - Fotolia.com
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Besonders die warmen Herbsttage und kalten Nächte belasten unser Immunsystem stärker und es wird Zeit sich , vitamin-und mineralstoffhaltig, zu ernähren. Einheimisches Gemüse der Saison ist sehr vitaminreich und im Herbst erntereif. Fünf Portionen Gemüse und Obst pro Tag empfehlen die Ernährungsexperten. Obstsäfte werden gerne getrunken, in letzter Zeit erfreuen sich auch die Gemüsesäfte einer zunehmenden Beliebtheit. Im Gegensatz zu den Fruchtsäften haben Gemüsesäfte nur halb soviel Kalorien, im Gemüsesaft ist so gut wie kein natürlicher Zucker enthalten. Ideal sind die Gemüsesäfte für "die schlanke Linie", für Diabetiker und auch für Kinder sehr gut geeignet. Um einen frischen Gemüsesaft herzustellen, brauchen Sie unbedingt einen Entsafter. Ein frischgepresster Gemüsesaft hat natürlich unschlagbare Vorteile gegenüber industriell, gefertigen Saft. Die meisten hitze-oder lichtempfindlichen Inhaltstoffe bleiben erhalten, daher ist der Nährstoffanteil auch sehr hoch. Der Kartottensaft ist sicher der bekannste, er enthält viel des wichtigen Beta-Karotins und Vitamin E und wird gerne gegen säurebedingten Magenbeschwerden eingesetzt. Tomatensaft wird gerne gerne mit Gewürzen verfeinert und gesalzen. Er ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen, soll auch krebsvorbeugend und immunstärkend sein. Der Rote-Beete-Saft kann sogar satt machen und liefert eine ganze Menge an Ballaststoffen. Antioxidantien nehmen sich die freien Radikale vor, die im Körper Schaden anrichten können. Laut den Forschungsberichten ist der Rote-Beete-Saft auch Blutdruck senkend. Auf den ersten Schluck schmeckt Sauerkrautsaft nicht sehr lecker. Auch die lebenden Milchsäurebakterien werden Ihren Appetit auf das Getränk wohl nicht anregen können. Aber sie sind gut und wichtig für eine gesunde Verdauung. Entgiftung und Entschlackung des ganzen Körpers sind die Folge des Trunks. Für die kommende Herbsttage empfehlen wir Ihnen 3 Gemüsesaft-Rezepturen: Karottensaft selbst gemacht Man benötigt: 10 Karotten, Entsafter Schälen Sie die Karotten und stecken Sie sie in den Entsafter. Für die Basic-Variante peppen sie den Saft anschließend mit einigen Spritzern Zitrone und zwei oder mehr Teelöfel Honig auf. Bei dieser Variante kommt der pure Geschmack der Karotten am besten zum Ausdruck. Möchten Sie es fruchtiger? Mischen Sie zur Basic-Variante noch Saft von 2 Orangen und Saft eines Apfels dazu! Tomatensaft frisch gemacht Man benötigt: ca. 7 - 9 reife, aromatische Tomaten pro Glas Saft(0,25 Liter) Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft, Kräuter(Schnittlauch, Oregano, Basilikum) Selleriestange oder Zitronenscheibe als Garnitur Tabasco und Worcestershiresauce nach Bedarf Zubereitung: Tomaten in kleine Würfel schneiden, in Topf mit Wasser geben, aufkochen und solange köcheln lassen, bis eine soßenähnliche Konsistenz entsteht. Anschliessend die gekochten Tomaten durch Sieb streichen, um die Kerne und Schalen zu entfernen. Saft abkühlen lassen, mit einige Spritzer Zitrone und wenig Zucker abschmecken. Zum Schluß mit Salz und Pfeffer noch würzen, gut umrühren und kalt stellen. Zum Servieren den Tomatensaft in Saftgläser füllen mit frischen Kräutern und ein Schuss Tabasco garnieren. Rote Rübensaft Rezept Für ca. 0,5 Liter Roter Rübensaft mit frischen Früchten Man benötigt: 2 kl.Rote Rüben, 2 große Karotten, 1 Apfel, 1 EL Öl Zubereitung: Rote Rübe, Karotten, Apfel - putzen, schälen; Rote Rüben,Karotten,Apfel in den Entsafter und zum Schluss Rote Rübensaft mit 1 EL Öl verfeinern und um rühren. Probiert die Rezept-Vorschläge aus - wir freuen uns auf euer Feedback!Copyright: © ExQuisine - Fotolia.com
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Die Zeit der hohen Temperaturen ist nun leider vorbei aber auch der Herbst hat so seine schönen Seiten. Wie ihr diese gut für euch nutzen könnt möchten wir euch in ein paar einfachen Tipps nahe bringen. Gerade der Herbst ist eine besonders gute Zeit für sportliche Aktivität im Freien. Die besonders gute Luft welche nun unser Immunsystem durchfließt kann einen sehr gut für den Herbst begeistern. 1. Bewegung Regelmäßiges Spazieren gehen, Walken oder Laufen bringen das Immunsystem auf den richtigen Level für den kühleren Zeitraum des Jahres. Jedoch sollten man die sportliche Aktivität in der ersten Zeit nicht übertreiben da sich der Körper erst darauf einstellen muss. Also legt ruhig einmal einen Tag Pause ein. 2. Sauna Ein perfekter Tipp um Krankheitserregern den Kampf anzusagen und ist auch besonders gut für die Haut. Es fördert die Durchblutung und stärkt Ihre Abwehrkräfte. 3. Nasenspülung Die lokale Immunabwehr der Atemwege kann man durch regelmäßige, desinfizierend wirkende Nasenspülungen mit einer lauwarmen Kochsalzlösung, 1 Gramm Salz auf eine Tasse Wasser, auf natürliche Weise unterstützen. Dabei wird das Wasser jeweils durch ein Nasenloch hochgezogen, während man das andere zuhält. 4. Ernährung & Vitamine Sorgt für eine ordentliche Zufuhr an Vitaminen. Wie wäre es zum Beispiel mit Kürbis, diesen kann man in vielen Variationen für jeden Geschmack zubereiten und steckt voller wertvoller Vitamine, außerdem wärmt er von innen. 5. Ätherische Öle & Bäder Genießt öfter mal ein Bad mit Ätherischen Ölen. Dies wärmt den Körper und bringt Entspannung pur. Zur Vorbeugung von Erkältungen eignet sich da besonders Eukalyptus oder auch Fichtennadel. Zur Entspannung gibt es viele Variationen wie etwa Lavendel, Melisse. Am besten lässt man sich in der Drogerie oder Apotheke beraten. Der Herbst kann nicht nur sondern ist auch eine besonders schöne Zeit, wenn man diese Nutzt. Also raus in die Natur. Ein besondere Tipp-> Macht in dieser Zeit ein paar Wanderungen genießt den Wandel der Natur mit all seinen Farbenprächtigen Blättern. Ein Spaziergang im Wald ist ein Genuss für all Ihre Sinne. Nehmt euch Zeit und genießt die letzten Tage bevor es wieder sehr früh dunkel wird. Unsere Natur hat so vieles zu bieten! Die Zeit bis zum Winter ist nicht sehr lange, und dann sind die Outdoor Aktivitäten wieder etwas eingeschränkt. Copyright: © Agamtb - Fotolia.com
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OPs oft schon vor Ausschöpfung aller Physiotherapeutischen Therapiemittel
artikel kommentierte Stephans Stephan in Physiotherapie
Persönlich finde ich, dass eine konkrete Unterscheidung zwischen KG und MT genauer bekanntgemacht werden sollte. Leider wissen selbst Niedergelassene Ärzte oft nicht, wann welche Therapieart verordnet werden sollte.
