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  1. Kannst gern anonymisierte Bilder hier bereitstellen
  2. Sehr häufig sehen wir Senioren im Alter 65+ in unseren Praxen, wobei wir mit den verschiedensten Krankheitsbildern konfrontiert werden. Eine sehr merkliche Gruppe sind traumatische Verletzungen, die durch Sturz entstehen. Sturzprophylaxe Physiotherapie zur Sturzprophylaxe ist mittlerweile eine anerkannte Therapieform und wird sowohl in Einzel- als auch in Gruppenbehandlungen erfolgreich eingesetzt. Schwer abzuschätzen, wie vielen älteren Menschen wir damit zum Teil heftige Verletzungen ersparen können. Betroffene Altersgruppen Eine britische Studie zeigt eindrucksvoll, dass bereits die Patientengruppe ab 60 Lebensjahren ein erhöhtes Risiko zeigt, ab 65 Jahren steigt das Risiko nochmals deutlich an. Grund genug, schon in diesen Altersgruppen mit konsequtenter Sturzprophylaxe zu beginnen. Die Studie sagt nichts über die Verteilung von Stürzen mit schweren Verletzungen zum Lebensalter aus, aber das war auch nicht das Ziel. Wirtschaftliche Folgen Vielmehr sollten die Kosten untersucht werden, die hieraus entstehen. Was anfang herzlos klingt, schenkt man dem Leid der Betroffenen damit keine Beachtung, ist aus wirtschaftlicher Sicht gravierend. So kam man zum Ergebnis, dass leichte und mittlere Stürze quasi keine Behandlungskosten verursachen, ein schwerer Sturz schlägt dafür mit ca 5000 Pfund (ca 6300 Euro) Behandlungskosten zu Buche. Auf deutsche Maßstäbe umgerechnet kommt das ca 400 Einheiten Krankengymnastik gleich. Die Zahl ist natürlich etwas hypothetisch, zeigt aber sehr deutlich, dass Physiotherapie als effektive Variante auch wirtschaftlich gesehen sinnvoll ist. Copyright: © dalaprod - Fotolia.com
  3. An uns wurde eine Frage gestellt, mit der Bitte diese vertraulich zu posten. Machen wir gern: Dürfen Physio und Patienten eine Freundschaft oder eine Beziehung miteinander eingehen?
  4. Tanzen ist eine ideale Sportart oder Freizeitbeschäftigung, um Körper und Geist gleichermaßen zu trainieren. Sogar Menschen, die viele andere Sportarten nicht mehr ausüben können, weil sie zum Beispiel an Arthrose oder Rheuma leiden, können sich durchs Tanzen fit halten. Untersuchungen haben gezeigt, dass beim Tanzen Glückshormone ausgeschüttet werden, die so genannten Endorphine, welche einen sogar Schmerzen vergessen lassen. So gibt es Arthrose-Patienten, die nahezu bei jeder Bewegung Schmerzen verspüren, die aber problemlos und mit viel Freude tanzen können. Auch bei der Ausübung anderer Sportarten werden natürlich Glückshormone freigesetzt, doch geschieht dies erst nach einiger Zeit. Das Tanzen ist eine Kombination aus Bewegung und Musik, was sofort zu einer Freisetzung der Glückshormone führt. Unzählige Studien haben bewiesen, dass dies der Fall ist, und genau deshalb gewinnt die Tanztherapie immer mehr an Bedeutung, gerade auch für ältere Patienten. Der Körper wird schön geschmeidig gehalten, die Schmerzen werden vergessen, außerdem werden auch das Gedächtnis und der Gleichgewichtssinn trainiert. Tanzen im Alter hält auch das Gehirn fit In New York haben Wissenschaftler fast 500 Personen im Alter von über 75 Jahren über mehrere Jahre beobachtet und sie immer zu ihren Freizeitaktivität befragt. Außerdem wurde noch die Hirnleistung überprüft, und die Untersuchungen haben offenbart, dass herkömmliche Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Jogging sich nicht so gut auf die geistige Fitness auswirkten wie das Tanzen. Bei den rhythmischen Bewegungen zur Musik werden anscheinend auch die grauen Zellen auf Trab gebracht, bei anderen körperlichen Aktivitäten wird das Gehirn nicht im gleichen Maße angesprochen. So konnten die Wissenschaftler feststellen, dass das Tanzen die Zerstörung von Nervenzellen im Gehirn verhindern kann. Da das Tanzen auch die Kreativität fördert und viel Freude bringt, wirkt es sich auch überaus positiv auf die Psyche aus. Tanzen in der Physiotherapie "Der Tanz kann unmittelbare Äusserung dessen sein, was den Menschen innerlich bewegt. Jedes Gefühl, Liebe oder Hass, Sehnsucht oder Ärger, zeigt sich bei einem spontan lebenden Menschen, in der Bewegung." Genau in diesen Zeilen von T. van Baaren (1964) liegt der Schlüssel zum therapeutischen Ansatz, sind körperliche Beschwerden häufig Zeichen innerer / seelischer Beschwerden. Besonders im Rahmen der Psychotherapie werden Patienten animiert, ihre Innere Gefühlslage durch Bewegung und Aktivität zum Ausdruck zu bringen. Im "Ausdruckstanz" wird gezielt darauf verzichtet, Bewegungsabläufe und Handlungen vorzugeben. Vielmehr drückt sich der Patient selbst aus. Dies kann von ganz verhaltenem mitwippen mit dem Fuß bis zu explosionsartigen, stark raumgreifenden Bewegungen alles sein, doch egal in welcher Form, werden Glücksgefühlt mit dieser selbstgewählten Freiheit verknüpft. Foto: Stockbyte | Thinkstock Images
  5. Im neuen Jahr suchen viele Praxen nach neuen Mitarbeitern. Praxen auf Mitarbeitersuche, können mit dem Gutschein "PHYSIOJOB2020" - 20% bei Ihrem Jobgesuch auf www.physiotherapie-jobs.com sparen. Nur bis 31.01.2020 - Gültig für alle Einträge - Gutschein mehrfach nutzbar
  6. Die tiefen Nackenextensoren (suboccipitale Muskulatur) weisen eine hohe Nervendichte auf und sind an der Steuerung des Grundtonus der Muskulatur, der Regulierung des Blutdrucks und an der Stellung des Kopfes zum Rumpf im Raum beteiligt. Ihre Funktion liegt hauptsächlich in der Bewegungsverhinderung, der Seitwärtsneigung sowie der Rotation des Kopfes. Weiterhin ist dieser Muskulaturtypus für Raumorientierung und Gleichgewicht mitverantwortlich. Eine Störung der tiefen Nackenmuskeln kann - neben Kopfschmerzen am Morgen als erstes mögliches Symptom - zu Schwindel und Gangunsicherheit führen. Kopfschmerzen am Morgen als erstes Symptom Sind die tiefen Nackkenextensoren verspannt, weisen Sie also "Trigger" auf, können sie unter anderem Kopfschmerzen bis tief in den Kopf hinein verursachen. Morgens werden diese Schmerzen meist als am Schlimmsten empfunden, da die Muskeln den Kopf über Nacht gegen das Kopfkissen gedrückt haben; damit die Triggerpunkte aktiviert wurden. Die Verspannungen in dieser Muskulatur bewirken oftmals eine Bewegungseinschränkung – vor allem hinsichtlich der Flexion (Beugung) und Rotation (Drehung) des Kopfes. Oftmals führt das Vorhandensein von Triggerpunkten in dieser Muskulatur außerdem zu Schwindel mit eventueller Gangunsicherheit. Ursache für Triggerpunkte Die Ursache der Triggerpunkte in den tiefen Nackenextensoren liegt sehr häufig neben dem Halswirbelsäulen-Schleudertrauma (HWS-Schleudertrauma) in einer chronischen Fehlhaltung, in der der Kopf entweder zu lang in einer Rotations- oder Flexionshaltung fixiert wird. Am Häufigsten wird eine solche Fehlhaltung an einem langen Arbeitstag vor dem Computer eingenommen. Patienten klagen dann über eine schnelle Versteifung des Nackens, welche bei fortgesetzter Fehlhaltung oft zu den oben aufgeführten Symptomen führen kann. Wie entstehen Triggerpunkte - Genese der Symptombildung Zu Anfang stellt sich das Symptombild mit Steifheit im Nacken und leichtem Unwohlsein dar. Später folgen Kopfschmerzen und in manchen Fällen Schwindel und Gangunsicherheit. Bevor die suboccipitalen Muskeln verspannen, melden sich meist andere Schulter- und Nackenmuskeln, z. B. der Levator scapulae, der Trapezius ascendens und descendens oder der Sternokleidomastoideus. Diese Muskeln werden durch die falsche Gewohnheitshaltung am Arbeitsplatz in der Regel zuerst aktiviert. Die Aktivierung dieser Muskeln kann zusätzlich Beschwerden im Kopf-, Kiefer-, und Schulterbereich bis in die Hand verursachen. Behandlung mit myofaszialer Triggertherapie Es ist wichtig bei einer länger bestehenden Fehlhaltung am Arbeitsplatz einen Physiotherapeuten aufzusuchen, der sich in der Behandlung von myofaszialen Schmerzen versteht, damit die Ursache der Beschwerden mit der Triggertherapie behoben werden kann und dem Patienten Hilfestellungen an die Hand gegeben werden, wie er sich besser am Arbeitsplatz verhalten und gegebenenfalls kräftigende und dehnende Übungen selber ausführen kann. Die Behandlung führe ich gern manuell, mit einem Triggerschlüssel (vorsichtig) oder mit der radialen, bzw. fokussierten Stoßwelle durch. Vorsicht ist vor allem bei der Anwendung der fokussierten Stoßwelle geboten! Sie verlangt unbedingt eine fundierte Ausbildung, um folgenträchtige Schäden zu vermeiden. Die myofasziale Triggertherapie sollte von einem erfahrenen und geschulten Therapeuten ausgeführt werden, damit der Patient eine für ihn angenehme und effektive Behandlung erfährt, die Symptome lindert und ein erneutes späteres Auftreten der Symptome effektiv verhindert. Copyright: Nervale Dichte am Hals - © Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com
  7. Das Aufwärmen vor dem Sport ein wichtiger Bestandteil ist, das wissen die Meisten, aber nur die wenigsten berücksichtigen das leider auch und machen sich nicht die Mühe mit einigen einfachen und effektiven Aufwärmübungen den Körper auf die nötige Betriebstemperatur zu bringen. Warm-Up steigert die Muskelleistung Wie wichtig ein gezieltes Warm-up ist, belegt jetzt eine neue Studie aus Australien, spätestens jetzt sollte schnellstens umgedacht werden. Diese Untersuchung zeigt ganz klar, das ein Aufwärmen des Muskels die tatsächliche Leistung während des Trainings und auch Wettkampfs erhöht. Ebenfalls wurde noch beobachtet, dass die Zeit bis der Muskel seine maximale Leistung bringt, ebenfalls verkürzt wird und der Athlet viel schneller auf Touren kommt. Gegenstand der Studie Die Studie wurde durchgeführt vonder La Trobe School of Physiotherapy (Schule der Physiotherapie) in Victoria. Die australische Universität ist führend im Bereich Forschung und Entwicklung und hat die Auswirkung von Aufwärmübungen an 22 so genannten Elite-Athleten getestet, die Sportler hatten sich freundlicherweise sofort zur Verfügung gestellt. Andauernde Leistungssteigerung Die Ergebnisse waren für viele letztendlich eine wirkliche Überraschung. Bestimmte Warm-up Übungen erhöhen und fördern wirklich die so genannte Explosivkraft des Muskels und das während des gesamten Work Out (Buchrezension: Handbuch Functional Training). Ein kleiner zusätzlicher Aufwand bedeutet im Endeffekt viel mehr zusätzliche Leistung und das über einen Wettkampf oder einer Trainingseinheit verteilt. Einer der Forscher, Justin Crow vom La Trobe School of Physiotherapy erklärte gegenüber dem Medical Express: „Zur Leistungssteigerung der Muskulatur der unteren Extremitäten ist ein Warm-Up mit geringer Belastung und gezielten Übungen für die Gesäßmuskulatur äußerst wirksam. Trainer sollten diese Erfahrungen für die Vorbereitung von Athleten für kommende Wettkämpfe oder auch Trainingseinheiten mit einbauen. Besonders geeignet für Sportarten, die einen explosivartigen Antritt benötigen, wie zum Beispiel Sprinter, Springer und auch Gewichtheber.“ Besonders wichtig ist dies überall dort wo es in erster Linie auf die Beine ankommt und diese schnell volle Belastung umsetzen sollen. Ein effektives und gezieltes Work-Out für ein zielgerichtetes Ergebnis, umsetzbar für Sportler und Patienten gleichermaßen. Justin Crow schlägt in der Tat einige einfache Übungen zur Gewichtsverlagerung als Aufwärmübungen vor. Warum genau diese Art des Aufwärmens die Ausdauer stärkt, kann auch der Forscher noch nicht genau beantworten. Dass der Stoffwechsel des Muskels beeinflusst wird, das ist nachweislich erwiesen. Ziel ist durch gezielte Stretching-Übungen verletzungsfrei und ausdauernder durch das Training oder den Wettkampf zu kommen. Im Prinzip wusste es bis dato jeder, nur angewendet wird es nur von wenigen. Gerade im Bereich der Hobbysportler sollte nun endlich auch ein Umdenken erfolgen, von nun an nur noch mit aufgewärmten Muskelpartien durch den sportlichen Feierabend. Der Körper sagt Danke und schließlich freut sich auch jeder über eine Leistungssteigerung. Copyright: Ting Hoo | Thinkstock Images Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22233788
  8. PhysioWissen

    Reha

    Hab den Befund mal noch etwas anonymisiert
  9. Tapes gibt es wie Sand am Meer. Was macht für euch ein gutes Tape aus?
  10. Das Lehrbuch wurde 2014 im Haug-Fachbuch-Verlag verlegt. Die Erstveröffentlichung ist 240 Seiten stark. Die 2. aktualisierte Auflage ist am 20. März 2019 im Thieme-Verlag erschienen. Die Neuauflage umfasst 256 Seiten. Beide Bücher sind auf Deutsch geschrieben. Über den Autor Henrik Simon Der Verfasser des Buches absolvierte seinen Zivildienst als Rettungssanitäter beim Arbeiter-Samariter-Bund. Henrik Simon war tätig für die Sanitäts- und Breitenausbildung und für Kindernotfälle. Zudem leitete der Autor die Ausbildung im Ortsverband Mainspitze des Arbeiter-Samariter-Bundes. Er bildete für den Rettungsdienst im Roten Kreuz an der Landesschule in Rheinland-Pfalz aus. Von 1997 bis 2001 studierte Henrik Simon Medizin an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Ab 2001 lernte er amerikanische Chiropraktik bei L. Dean Kirchner, D.C. 2004 eröffnete Simon seine eigene Praxis als Heilpraktiker. Zudem dozierte er ab 2005 über amerikanische Chiropraktik im Rahmen des Hessischen Fachseminars an der Landesschule Hessen. 2014 übernahm Henrik Simon die Leitung des Deutsch-Amerikanischen-Chiropraktik-Seminar. Seit 2017 hält der Autor Lehrgänge am deutschen Institut für spezifische Chiropraktik. Aufbau und Inhalt des Lehrbuches Chiropraktik Der Autor definiert zielbewusste Techniken, um ein unpassendes Gelenk wieder in die optimale Position zu bringen. Alle Fertigkeiten sind ohne Medikamente, händisch und angenehm. Das Lehrbuch eignet sich für Theorie und Praxis und vermittelt einen Überblick über die moderne Chiropraktik. Der Verfasser definiert über 100 Methoden und stellt zum Teil alternative Techniken vor. Die Fertigkeiten sind nach Regionen am Körper ausgewählt. Aufbau und Inhalt des Lehrbuches Chiropraktik Der Gegenstand der Palpation Die Position von Patient und Behandler Die impulsgebende Hand Die stabilisierende Hand Der Punkt des Kontakts Die Richtung des Impuls Durchführung Die beschriebenen Tests und Methoden werden durch Fotos ergänzt. Zudem werden die anatomischen Erklärungen durch die vertrauten Prometheus-Abbildungen dargestellt. Das übersichtliche Nachschlagewerk hat einen gegliederten Aufbau. Die bebilderten Beschreibungen geben einen Einblick in die Chiropraktik von heute. Therapiebeispiel: Chiropraktik am Iliosakralgelenk Gliederung des Lehrbuches Chiropraktik Das Buch beginnt mit der Geschichte der Behandlungsmethode und gibt einen Überblick über die Möglichkeiten der Ausbildung. Der systematische Aufbau des Arbeitsbuches hilft bei der Suche nach bestimmten Themen. Die Gliederung des Buches erfolgt nach Körperregionen. Der theoretische Teil vermittelt ein Basiswissen über die Grundlagen der Chiropraktik und ihrer Funktion. Zusätzlich erläutert der Autor die besonderen Merkmale und die Diagnosemöglichkeiten einer chiropraktischen Behandlung. Ein Sachwortregister rundet das Buch ab. Was ist neu in der 2. Auflage "Lehrbuches Chiropraktik"? In der 2. Auflage des Lehrbuches Chiropraktik vermittelt Henrik Simon neues Know-how. Besonders Techniken für den Beckengürtel werden vom Autor beschrieben. Einige Fertigkeiten der Chiropraktik wurden abgelöst, zu anderen wurde alternatives Rüstzeug hinzugefügt. Amerikanische Chiropraktik Der amerikanische Chiropraktiker Dr. L. Dean Kirchner ist der Lehrmeister des Autoren Henrik Simon. Während seines Studiums lernte er die speziellen Methoden der angenehmen und sanften Behandlung. In seinem Fachbuch erläutert Simon die physiologischen Prozeduren der amerikanischen Chiropraktik. Zudem erklärt der Verfasser die genauen Auswirkungen der wirksamen Verfahrensweise. Das Fachbuch vermittelt kenntnisreich die Kernaussagen der amerikanischen Chiropraktik. Inhaltsbeispiel: Schmerzgeneratoren und Schmerzkreislauf Lehrbuch Chiropraktik - für Physiotherapeuten sinnvoll? Das Buch gibt profunde und umfassende Kenntnisse über die Osteomechanik. Ausführlich beschreibt der Autor die Stellungen des Gelenks und definiert Techniken für die Mobilisation. Henrik Simon erläutert sein präzises Wissen über die Funktion der Gelenke und über die Möglichkeiten der Mobilisation. Das Werk beschreibt über 100 Techniken und ist illustriert mit 380 Abbildungen. ACHTUNG: Behandlungsmethoden mit Manipulation dürfen als Physiotherapeut/in nicht durchgeführt werden, jedoch gibt das Buch einen sehr guten Einblick in die Ausgangsstellungen und die Hintergründe der Mobilisationstechniken. Diese führen oft auch ohne Manipulation zum Erfolg.
  11. Hi, man kann erahnen, dass da mal was war, aber sieht für mich gut verheilt aus - ich würde sagen, dass deine Beschwerden nicht mehr knöcherne Ursachen haben sollten.
  12. Hallo, danke für deinen Beitrag. Hier stoßen 2 Interessen aufeinander. Zum einen die Freiheit der Therapie und zum anderen die Intimsphäre des Patienten oder hier der Patientin. In unserer Ausbildung werden u.a. Dinge gelehrt wie "Keine Diagnose durch die Hose" - heißt, man sollte den Patienten immer so weit wie möglich entkleidet vor sich haben, um auch entferntere Ursachen sehen und diagnostizieren zu können. Der BH ist da keine Ausnahme und auch wenn Sie es schonmal hatten, kann die Ursache jetzt woanders liegen (vielleicht eine Blockierung im Rücken, Beckenschiefstand usw.). Sobald der Befund abgeschlossen ist, wäre es aber durchaus sinnvoll, Sie mit einer Decke oder Laken zuzudecken, dann ist es für Sie angenehmer und man kann als Therapeut dennoch frei arbeiten. Bitte sprechen Sie Ihre Therapeutin beim nächsten mal einfach drauf an - war sicher nur eine kurze Gedankenlosigkeit und löst sich sicher sehr einfach Gute Besserung!
  13. Liebe Kollegen, heute ist kein guter Tag für uns Physiotherapeuten. Heute hat das europäische Parlament den allseits diskutierten Artikel 13 durchgewunken. Was beinhaltet der Artikel 13? Artikel 13 wird von den Machern als Revolution des Urheberrechts angepriesen. Kurs gesagt, Ziel ist es, dass jeder, der einen Inhalt erschafft (Musik, Videos, Texte, …) dafür auch entlohnt wird. Das ist natürlich absolut in Ordnung und der Gedanke ist tugendhaft. Geht es an die Umsetzung, stößt die Reform an ihre Grenzen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass jede Plattform wie z.B. Youtube für die bereitgestellten Inhalte haftbar ist, sofern sie keine Lizenzgebühr entrichten, doch woher will man wissen, wer für jedes einzelne Werk Urheber ist und wie will man verhindern, dass fremde Inhalte hochgeladen werden? Praktisch geht dies nur, wenn alle Uploads vorher gefiltert werden. Diese Uploadfilter müssen dann alle geschützten Werke erkennen und diese herausfiltern. Dies würde mit ziemlicher Sicherheit auch Inhalte filtern, die strittig oder ungeschützt sind. Das käme einer Inhaltszensur gleich. Wie verlief die Abstimmung zu Artikel 13 Nachdem am Morgen eine Diskussionsrunde abgehalten wurde, bei der nur wenige Abgeordnete zugegen waren, ging es am Mittag zu Abstimmung. Die Gegner hatten verschiedene Anträge vorgebracht, um Teile der Reform zu verändern. Abstimmung 1 legte jedoch fest, dass die Reform im Ganzen und ohne Änderungen zur Abstimmung kommen soll und direkt in der Abstimmung 2 wurde das gesamte Paket mit leichter Mehrheit verabschiedet. Im nächsten Schritt wird der EU-Ministerrat noch darüber abstimmen (wahrscheinlich noch im April 2019 – noch vor der EU Wahl). Wird auch dann der Reform zugestimmt, haben die Länder Europas 2 Jahre Zeit aus der Vorlage einen verbindlichen Gesetzestext zu erstellen. Spannend wird dann sein, ob sich hier Unterschiede von Land zu Land ergeben werden, was das Chaos perfekt machen würde. Warum ist das schlecht für Physiotherapeuten Viele werden sich jetzt fragen, an welcher Stelle sie dies betrifft. Im Grunde erst einmal gar nicht, sofern man nichts im Internet hochlädt, was nicht sicher eigene Werke sind bzw man die Rechte dafür besitzt. ABER, die Auswirkungen werden alle zu spüren bekommen. Physiowissen.de zum Beispiel dient als Forum dem Wissenaustausch. Hierfür können Dokumente und Skripte, im Forum auch Bilder und andere Inhalte bereitgestellt werden, die die Diskussion unterstützen. Dabei ist es natürlich auch möglich und auch schon vorgekommen, dass geschützte Bilder oder Videos bereitgestellt wurden. Wird der Urheber darauf aufmerksam und fordert die Entfernung, müssen wir dem nachkommen um einer Strafe zu entgehen. Selbstverständlich tun wir dies, Urheberrechtsverletzungen dulden wir nicht und werden dies nie tun. Diese Haftung wird jetzt jedoch umgedreht. Fortan sollen alle Plattformbetreiber wie wir es z.B. sind, von vorn herein für Uploads haften. In den Medien wird nur von den großen Plattformen wie Youtube usw gesprochen, aber es betrifft in der aktuellen Fassung alle. Dikussionen, Informationsbeschaffung und damit Wissenaufbau wird wahrscheinlich viel schwerer. Sollte es am Ende wirklich zur 1:1 Umsetzung des Gesetzes kommen, bleibt uns nur, sämtliche Uploads auf Physiowissen.de abzuschalten. Wir werden sehen …
  14. L3/4? - Ich hätte L4/5 gedacht und dazu ne Bandscheibenvorwölbung L2/3 Die Form der Wirbelsäule ist aber schon sehr gerade im oberen Bereich und entsprechend ein recht starker Knick in der unteren LWS
  15. Physiotherapeuten demonstrieren in Leipzig für mehr Anerkennung Physiotherapeuten nehmen, zusammen mit den Schwesternberufen Ergotherapie, Podologie, Masseur, Logopädie und Diätassistenten eine Schlüsselrolle in der medizinischen Versorgung ein und es gibt wohl keinen Patienten, der nicht mit mindestens einer der Therapeutengruppen Erfahrungen hat. Umso wichtiger ist es, auf die massiven Missstände hinzuweisen, denen die Therapeutenberufe ausgesetzt sind. So geschehen am 09.03.2019 in der Innenstadt von Leipzig, riefen die Vereinten Therapeuten (zur Webseite) zur gemeinsamen Demo auf. Lautstark zogen ca. 1200 Therapeuten unterstützt durch Vertreter der Politik, durch die Innenstadt von Leipzig und den angrenzenden Straßenring, der zeitweise komplett gesperrt wurde. Das sorgt nicht nur bei den damit ausgebremsten Autofahrern, sondern auch bei zahlreichen Besuchern der Stadt für Aufsehen und natürlich Interesse. Eine Frau kam etwas schüchtern auf uns zu und fragte uns, was das Ziel der Demo ist. Nach kurzer Aufklärung kam die direkte Nachfrage: „Ist das wirklich so schlimm? Das habe ich ja gar nicht gewusst“, und begleitete den Demozug spontan mit. Herzlichen Dank dafür, wenngleich es aufzeigt, wie wichtig Aufklärung unserer Patienten ist. Letztlich sind sie eine Macht von 80 Millionen Menschen allein in Deutschland, die es zu mobilisieren gilt. Ziele der Therapeuten Auf der zentralen Bühne am Leipziger Markt, nimmt der 1. Vorsitzende vom Verein „Vereinte Therapeuten“ Thomas Etzmuß das Mikrofon in die Hand und umsteckt die Forderungen, die der Verein seit seiner Gründung verfolgt. Anhebung der Vergütung – 30% on Top! In den vergangenen Monaten sind die Therapeuten in der Berliner Politik stark in den Fokus gerückt und erste Erfolge in Form besserer Vergütungen sind, nicht zuletzt durch die regelmäßigen Demos, bereits erfolgt. Doch das reicht nicht, verdienen Therapeuten aktuell noch immer weniger als die meisten Automechaniker, und dabei sollte die Therapie am Menschen das höchste Gut unserer Gesellschaft sein. Das muss sich ändern! Sitz im Gemeinsamen Bundesausschuss Gesundheitliche Themen werden in der Regel im gemeinsamen Bundesausschuss der Regierung besprochen, seine Empfehlungen sind maßgeblich für zukünftige Gesetzte. Leider haben Therapeuten hier nach wie vor nur ein Anhörungsrecht – selbst das nur auf Antrag. Das muss sich ändern um unsere Stimmen dauerhaft und ohne bürokratische Hürden direkt in Berlin vertreten zu können. Das muss sich ändern! Bundesweite Abschaffung des Schulgeldes Physiotherapeuten zahlen für ihre Ausbildung oft bis zu 20000€ und starten dann oft mit Schulden in einen unterbezahlten Job, in dem Fachkräfte händeringend gesucht werden. Ein Paradoxon in dem es erste Bewegung gibt. Erste Bundesländer haben die Schulgeldpflicht bereits aufgehoben, um den Personalmangel in Griff zu bekommen, jedoch ist dies längst nicht überall der Fall. Das muss sich ändern! Ende der Rezept-Prüfpflicht Behandelt ein Therapeut einen Patienten, bestätigt dieser die Behandlung durch seine Unterschrift. Nach Abschluss des Rezepts, kann der Therapeut jedoch längst nicht sicher sein, für seine Leistungen auch bezahlt zu werden. Häufig kommt es durch Formfehler in der Ausstellung zur Absetzung eines Teils oder des gesamten Rezeptes, er erhält keinen Lohn für seine bereits geleistete Arbeit. Dieses Risiko trägt allein die Therapeutin bzw. der Therapeut. Die Prüfung des Rezepts auf alle Vorgaben und Feinheiten des Gesetzgebers ist ein Mehraufwand und Risiko, welches nicht Sache der Therapeuten sein darf. Vielmehr könnte man in der heutigen Zeit erwarten, dass die Software der Arztpraxen so eingestellt werden kann, dass sowieso nur gültige Verordnungen ausgestellt werden können. Das muss sich ändern! Presseecho zur Demo in Leipzig Die lautstarke Stimme der Demo in Leipzig, ist auch den Medien nicht entgangen. ZDF heute journal vom 9.03.2019 – „Proteste gegen Arbeitsbedingungen – Therapeuten in der Dauerkrise“ (zur Mediathek – ab Minute 5:00) „Heute demonstrierten in Leipzig etwa 1000 Therapeuten für bessere Entlohnung und Arbeitsbedingungen. Die Änderungen, die Gesundheitsminister Spahn verspricht, gehen ihnen nicht weit und kommen nicht schnell genug. […] über einen Beruf, den ohnehin nur Menschen mit Idealismus wählen. Sie verdienen faire Gegenleistung.“ MDR Aktuell „Wut im Bauch – hunderte Therapeuten demonstrieren in Leipzig“ (zum Artikel) „Wir brauchen sie immer dringender und wir brauchen immer mehr, weil unsere Gesellschaft immer älter wird und trotzdem sind die Arbeitsbedingungen für Therapeuten mehr als unbefriedigend.“ […] „ … an zahlreichen Fachschulen kostet die Ausbildung über 20000€. Für viele Therapeuten ist ein Berufseinstieg mit Schulden also vorprogrammiert. „ MDR.de – „Therapeuten warnen in Leipzig vor bundesweiter Unterversorgung“ (zum Artikel) „Eine kleine Umfrage unter den Demonstranten zeigte, dass sich Therapeuten aus der ganzen Republik beteiligt haben. Ihre wichtigsten Anliegen sind ganz unterschiedlich: "Ich komme aus dem Main-Taunus-Kreis und demonstriere insbesondere gegen den Bürokratiewahnsinn. Wir werden praktisch davon abgehalten, unsere Patienten so zu behandeln, wie es eigentlich notwendig wäre.“ LVZ.de „1000 Therapeuten demonstrieren in Leipziger Innenstadt“ (zum Artikel) „Plakate wie „Therapieberufe sind kein Ehrenamt“ oder „Eigentlich brenne ich für meinen Beruf – die Politik lässt mich ausbrennen“ skizzieren das Empfinden geringer Wertschätzung, die sich Logopäden, Masseure, Physiotherapeuten, Podologen, Diätassistenten oder Ergotherapeuten nicht mehr bieten lassen wollen.“

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