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Bone Bruise bei Kreuzbandriss?


AfterEight1805

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Geschrieben

Kurz zu Anfang: dies ist nicht direkt eine Physio/Therapiefrage, aber ich finde sonst keine wirklich brauchbaren und fundierten Antworten, die nicht auf Vermutungen o.ä. fußen. Für ein paar Antworten wäre ich sehr dankbar.
Ich beschäftige mich derzeit mit dem medizinischen Gutachten, welches zur Zusammenhangsfrage eines Sportunfalls gemacht wurde. Bei diesem Unfall (Basketball im Schulsport) habe ich mir das Knie verdreht, das Gelenk schnappe auseinander und rastete direkt wieder ein. Es traten sofort eine Gelenksperre und starke Schmerzen ein. Nach einigen Untersuchungen und einem MRT wurden Signalvermehrungen vor dem Kreuzband und ein Korbhenkelriss im Außenmeniskus diagnostiziert. Inzwischen habe ich drei Operationen hinter mir, eine Meniskusteilresektion, eine Meniskusnaht und eine Plastik des vorderen Kreuzbandes.
Nun wurde besagtes Gutachten im April gemacht und der durchführende Arzt hat zwei Jahre nach dem Unfall festgestellt, dass es durch diese Distorsion seiner Meinung nach ausschließlich zu einer Zerrung des Gelenks gekommen ist. Unter anderem begründet er dies wie folgt durch die MRT-Aufnahme, welche zwei Monate nach dem Unfall gemacht wurden: " Auf diesem MRT sind keinerlei Zeichen für eine gröbere Gewalteinwirkung im Sinne eines bone bruise nachzuweisen. Etwa 2 Monate nach dem Unfallereignis wäre diese Veränderung mit großer Wahrscheinlichkeit annehmbar."
Nun zu meiner Frage: Sind die Kräfte, die für einen Kreuzbandriss ursächlich sind, derart stark, dass in jedem Fall zwingend auch ein bone bruise, also eine "Knochenprellung", auftreten muss oder ist diese Schlussfolgerung nicht sinnvoll? Und kann man eine solche Veränderung nur auf dem MRT sehen, selbst wenn dieses zwei Monate nach dem Unfall gemacht wurde, und diese Makrofrakturen auf dem Röntgenbefund vom Unfalltag nicht auftauchen?
Über ein paar Antworten wäre ich sehr erfreut, es würde mir wirklich weiterhelfen.


Geschrieben

Hallo, es ist fast unmöglich per Ferndiagnose zu sagen, ob etwas zwingend so sein muss.
Im Moment geht man davon aus, dass wenn die Kraft schnell genug auf dem Band wirkt, es zu einer Fraktur unter der Verankerung des Bandes kommt, bevor das Band reisst. Dies setzt eine normale Belastbarkeit des Bandes voraus.
Ansonsten hole Dir doch ein Zweitgutachten / -meinung.
Ich hoffe ich konnte Dir behilflich sein.
Viele Grüße

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Gast
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  • Beiträge

    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.
    • gianni
      ...das wäre auch meine Vermutung. Was hast du bisher schon unternommen, bzw. welche Behandlungen wurden schon ausprobiert? Hast du für deine Beinlängendifferenz schon mal einen Fersenkeil/Schuherhöhung bekommen?

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