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Bursitis Subacrominalis + Tendinitis Biceps Brachii

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Geschrieben

Hi, 

ich bin Schüler und habe morgen einen Befund zu erledigen.

Mein Patient hat Bursitis Subacrominalis + Tendinitis Biceps Brachii.

Auf was genau schaue ich bei der Inspektion und was sollte ich ebenfalls noch Palpieren?

Und schaue ich mir eher nur das GHG an oder auch den Schultergürtel?

 

Würde mich ebenfalls für weitere Tipps meines Befundes freuen!

Danke schonmal

Geschrieben

Hallo Jürgen! Bitte den Beitrag immer etwas eher hier posten. Wir haben leider nicht immer Zeit da wir die Beitrage neben unserer Arbeit verfassen. und es kann sein daß wir erst 2 Tag später dazukommen zu antworten. Ich hab gesehen daß du ja heute schon die Prüfung hattest. 

Also bei der Inspektion schaust du dir aufjedenfall auch den Schultergürtel mit an, und vorallem die Position des GHG´s. Ein Tipp bei so gut wie allen Schulterpatienten ist der Schulterkopf ventralisiert, also nach vorne verlagert und so gut wie überall findest du eine Schulterprotraktion mit BWS kyphose. In einigen Literaturen spricht man hier von einer sog. Sternokyphosale Belastungshaltung. Das kannst du immer sagen. Dann sind oft die Außenrotatoren atrophiert, also der M.infraspinatus evtl auch der Supraspinatus. Das ist gut zu erkennen daß  der Muskelbauch auf der Scapula abgeflacht ist.

Der Schürzengriff ist am Anfang nicht notwendig. Nach der inspektion kämen dann Funktionstests. Du bewegst im Sitzen den Arm in Abd und Flex sowie AR durch. Manchmal ist auch die AR bei Schulterpatienten eingschränkt. Danach lässt du den Patient aktiv in die Abd und Flex bewegen. Dabei schaust du ob er ausweichbewegungen macht,. Also  z.b. Schulter nach oben ziehen, latflex. Das kann auf Schmerzen hindeuten oder einer Muskelschwäche.

Dann kommen gezielte Tests. Wiederstandsttests für die Flex (Bicepssehne), Abd (m.supraspinatus) und AR (m.infraspin) Die aktiven Tests wo der Patient aktiv seinen Arm hebt könnte man auch erfahrungsmäß überspringen da man mit Widerstandstests mehr aussagekraft hat. Und bei dem Verdacht eines Impingmentsyndroms unbedingt noch Impingmenttests machen. Wenn Ihr diese noch nicht gelernt habt würde Ich mal googelen was du so findest. Das sind Tests die auch Ärzte durchführen. Da gibt es meherere. Am besten ist es man führt mehrer Tests für dasselbe Problem durch. Für eine sichere Verdachtsdiagnose sollten mind. 2 Tests positiv sein.

Am Schluss kommt noch die Palpation. Bei mir ist diese schon die Behandlung. D.h. Ich lege den Patient immer in die Seitlage, betroffene Schulter oben. Hier tastest du die Schulter ab. Wichtige Strukturen sind. der tuberculli mayus, minus und die Bicepssehne. Ist eine Struktur beim abtasten schmerzhaft und druckempfindlich kannst du hier gleich deine Behandlung mit Friktionen, druckpunktbehandlungen starten. Ich kombiniere diese Technik oft mit einer Mobilisation des Schultergelenkes während ICh die gereizte Struktur friktioniere. Achtung nicht bei akuten Entzündungen.  

Gruß Thomas

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Louis
      Super, danke.   Was hat denn das heavy slow resistance trainkng auf sich?
    • Gast Blume
      Hallo! Ich habe seit 2 Wochen anhaltende Beschwerden in der BWS /HWS. Ich habe zudem eine leichte Skoliose. Ich war letzte Woche bereits beim Orthopäden, der hat mich einmal eingerenkt im Bereich der BWS. Kurzzeitig war Linderung da, jetzt sind die Beschwerden wieder schlimmer. Zunächst hatte ich zusätzlich Herzrasen, jetzt äußert es sich in Atemnot und dem Gefühl nicht richtig Luft zu bekommen. Es fühlt sich im Nackenbereich sehr verhärtet an und ich habe zudem links unter der Brust Schmerzen an den Rippen und unterhalb des Schlüsselbeins. Ich bin morgen nochmal beim Orthopäden und soll zudem mit Physiotherapie anfangen. Was kann ich gegen die Atemnot machen, diese schränkt mich sehr ein.
    • Niemand kann sagen ob Musiktherapie, Yoga u.s.w. dir was hilft das ist klar. Es mag erstmal ungewohnt sein wenn man den Fuß oder Beschwerden in anderen Bereichen des Bewegungsapparates mit für den Laien merkwürdigen Therapiemethoden behandelt. Alle diese Maßnahmen zielen darauf hinaus Zugang zum Zentralen NErvensystem (ZNS) zu bekommen, denn die Schmerzverarbeitung ist nicht an deinen Füßen sondern im Gehirn. Hier wird versucht die Schmerzverarbeitung zu manipulieren oder zu übertrumphen umzuprogrammieren. Man macht sich andere Sinneseindrücke zu nutze, wie z.b. Hören,Sehen ect. Denn auch diese werden im ZNS verarbeitet. Die Patienten die Chronische Beschwerden haben sind oft immer noch lokal fixiert und möchten daß das behandelt wird wo auch der Schmerz ist, das ist aber bei Chronischen Pat. der völlig falsche Therapieansatz. Deshalb klassische Physiotherapie wäre wieder eine Therapie direkt an deinem Fuß mit manuellen Maßnahmen und ;Mobilisatioenen am Fuß evtl noch ergänzend mit Zusatzmaßnahmen wie Ultraschall oder Strom. Das hast Du aber ja alles schon hinter dich und bringt nichts. In diversen Fortbildungen die sich auch mit chronischen patienten auseinandersetzte, z.b. TEnnisellenbogen, behandelten wir fern von den Struktur. Z.b. haben wir einen chronischen Ellenbogenschmerz behandelt indem wir Patienten fahrrad fahren liesen. Oder über die sog. Spiegetherapie. Auch wenn es für dich merkwürdig erscheinen mag. Auch eine Musiktherapie ist eine Option. Und auch wenn es im ersten Augenblick vielleicht nichts mit deinen Füßen zu tun. Deine Füße werden trotzdem behandelt, aber eben nicht da wo es wehtut sondern immer mit dem Hintergedanken Einfluß auf das ZNS zunehmen, hier über die Akustik. Von daher auch wenn ungewohnt kann es sinnvoll sein.  MAn muss sich mal verabschieden immer nur  an den Füßen die Ursache zu suchen. AUch mit der Durchblutugng hat es aus meiner Sicht nichts zu tun. Wenn das so wäre hättest du irgendwann schwarze zehen. Weg von der Fußbehandlung das bringt nichts mehr. Man muss anders ran. Deshalb tut es dir auch gut anspruchsvolle Bewegung zu machen wie z.b. den Berg hochgehen.  Hier wird dein Schmerzreiz übertrumpht. Sinnvoll wäre bestimmt auch Bewegunskurse zu machen. Aquagymnasitik Fitnesstudio ect.   

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