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Knieschmerz

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Gast Jas

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Hallo, meine Patientin klagt über Knieschmerzen lateral rechtes Kniegelenk

Die passive Flexion rechts ist eingeschränkt und Schemrzhaft, die passive Extension des rechten Knies ist lateral schmerzhaft 

Varisierung rechtes Knie sowie Beweglichkeit der Fibula leicht schmerzhaft 

Bei der isometrie waren folgende Tests auf der betroffenen Seite auffällig 

Flexion Schmerzen im Kniegelenk und lateral

Extension eingeschränkt also Kraftverlust und Schmerz in der Kniekehle und lateral

Aussenrotation kraftverlust leicht 

 

Muskuläre sind die Tests nicht für einen Muskel zusammenzuschließen, da sowohl die isometrische Flx als auch ex auffällig war 

Möglich sind die lateralem Strukturen da auch schmerz bei der palpation des lateralem Kniegelenkspaltes angegeben wurden 

Lateraler Meniskus? Fibulaköpfchen? Aussenband? 

Habt ihr Tipps

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vor 8 Stunden schrieb Gast Jas:

Lateraler Meniskus? Fibulaköpfchen? Aussenband? 

Vom Gedankengang her ist der erste Schritt absolut richtig sich Hypothesen zu überlegen was den Schmerz verursacht Jas. Du machst quasi ein Brainstorming imaginär oder notierst zur Übung alles auf einem Zettel den du an deine Patientenkartei heftest oder hier direkt notierst. Nach der Erstbehandlung mit dem Patienten kannst Du dir so nochmal Gedanken machen was du dir noch anschauen musst bis zum nächsten Termin, z.b. spezifische Tests um den Befund somit in der Nächsten Behandlung zu ergänzen.

Die Liste lässt sich somit noch ergänzen was den lateralen Schmerz am Knie angeht.

Hier käme z.b. auch die Bicepsfemorissehne in Frage und  der Tractus Iliotibialis am Condylus lateralis tibiae dem sog. Gerdyhöckerchen.

Hypothesen sind nur Mutmaßungen. Um eine gute Behandlungsgrundlage zu haben ist es somit wichtig daß aus Ihnen ein positiver Befund wird. Im optimalen Fall stimmen Funktions/Provokationstests mit der anschließenden Schmerzpalpation überein.

D.h. du testest alle Verdachtsstrukturen durch und hast somit deine Verdachtsdiagnose auf deren Basis du ganz gezielt behandeln kannst.

 

Zu den Funktionstests gehören

 

2-3 laterale Miniscustests. Bei einem positiven Test unbedingt Abklärung über ein MRT.

 

Valgus und Varusstresstest (Klafftests) Ist der Valgustests positiv kommt kompression auf den Außeren Gelenksanteil. In Frage kommt  hier der Miniscus lat. und ein Knorpelschaden. Varusstresstest bedeutet, Streß auf das Außenband.

 

Widerstandstest  und Dehnungstest für den M.Biceps femoris. Also Widerstand in die Knieflex und bei einer isolierten Dehnung das Bein in die Innenrotation drehen. 

 

Anschließende Palpationstests

Lig. collat lat., Gerdyhöckerchen, Caput fibuale (hängt oft mit der Bicepsfem.sehne zusammen), Bicepsfem.sehne

 

Kann man den Schmerz durch die oben genannten Tests nicht provozieren kann man sie  aus seiner Liste ausstreichen.

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Gast
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    • Gast Kathi
      Hallo,   mein Daddy kommt grad vom Orthopäden und der meinte, sein Brustkorb würde zu hoch stehen, der müsste flacher sein, der hätte keine Verbindung mehr über die Bauchmuskeln zur Hüfte, die den zu dieser runterziehen sollen. Er hat genauso Bahnhof verstanden, wie ich. Er fragte, was man dagegen tun kann. Der Orthopäde meinte, dass man da nichts mehr machen könnte. O_O   Ist das so?   Mein Daddy hat schon starke Bauchmuskeln, aber wohl nicht funktionell genug?!   Versteht ihr überhaupt, was der Arzt meint?    Wegen dieser fehlenden Verbindung hätte er auch immer wieder Probleme mit einer zu hochstehenden oder blockierten ersten Rippe, die da wohl Nerven eindrücken und er dann schlechter seinen Kopf drehen kann.   Kann mein Daddy diese Verbindung doch noch wiederherstellen? Falls ja, wie bitte?   Dankeschön.   GLG
    • Hallo Gast! Wenn Sehnenprobleme in der Schulter immer noch schmerzen verursachen würde Ich ehrlich gesagt ersteinmal direkt an der betroffenen Struktur arbeiten mit manuellen Maßnahmen. Das sollte Ein Therapeut mal abtasten wo du Schmerzen sind. Bicepssehne, Sehnenansätze. Das wäre wichtig um den Reizzustand der Strkuturen zu reduzieren. Übrigens bin Ich mir ziemlich sicher daß du keine Entzündung mehr hast. Dafür sind deine Beschwerden schon zu lange her. Bei beginnender Schmerzfreiheit kann man dann mit Übungen  anfangen. Ich finde in der Phase Anfangs Terabandübungen sehr gut geeignet, vorallem die Außenrotatoren sollten bei Schulterprobleme immer trainert werden. Mit dem Teraband kannst du auch eine Diagonale Bewegung mit dem Arm machen. Fixiere das Teraband mit dem gegenüberliegenden Fuß. Fange an der gegenüberliegenden hüft an und ziehe mit dem anderen Ende des Zügels das TB nach oben, Hand nach ausen drehen. Ellenbogen gestreckt. Würdest du deine andere HAnd dazunehmen und über das Handgelenk legen wäre es unten ein halbes X und oben ein Halbes V. Später kann man das Schultergelenk dann auch mit dem Bioswing oder Pezziball stabilisieren. Mit dem Bioswing würde Ich keine komplizierten Übungen machen. Einfach den Stab schwingen. Vielleicht sich dabei noch auf einem Bein stellen oder eine instabile Unterlage, Augen dabei schließen um das ganze noch  zu steigern. Später, aber erst wenn die Schmerzen weiter zurückgehen unbedingt die Intensität steigern. Hier kommt man natürlich mit dem TB an seine Grenzen. Übungen am besten an dem Seilzugapparat durchführen. Für die Schulter brauch es wirklich nicht viele Übungen. In der Therabie sind es eigentlich nur zwei sinnvolle Schulterkräftigung, also Außenrotatoren und Schulterbewegungen z.b. mit dem Seilzug oder kurzhandel nach oben. Ist die Supraspinatussehne betroffen kann man auch noch die Bewegung seitlich machen. Ich zeige aber gerne diagonale Bewegungen da diese funktioneller sind und  noch ggf. Stabiübungen. Wichtig ist aber immer daß Übungen keinen starken Schmerze hervorrufen.
    • ...das ist eine gute Idee. Nur so kann man erkennen, ob deine Bänder noch intakt sind, oder eine Instabilität besteht. Du kannst uns gerne deinen Befund hier posten!

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