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Therapie und Übungen bei Tossy 1?

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Geschrieben

Hallo,

lt. MRT-Bildern und -Befund, habe ich Tossy 1.

Was kann, soll, muss man da konservativ tun?

Besten Dank vorab.

Gruß

Geschrieben

...man müsste schon wissen wie alt die Verletzung ist!!!
Erzähl doch mal mehr darüber. Z.B. hast du Schmerzen, wenn ja bei welcher Bewegung oder in Ruhestellung.
Wurde es schon Ärztl. versorgt, hattest du den Arm in der Schlinge? Wie lange? Usw....
Danach kann mann mehr sagen und bessere Tipps geben ;)

Geschrieben

Ok, spielt das eine Rolle? Falls ja, inwiefern?

 

Das müssten jetzt so 6 Wochen sein.

 

Schmerzen beim in die Hosentasche greifen, beim Auto Lenken, beim Abstützen. Wenn ich liege, Oberarm liegt auf, Unterarm im 90 Grad-Winkel in nach oben gestreckty dann ziehts in den Oberarm.

 

Noch keine Ruhigstellung. War ja beim Orthopäden, so nach 2 - 3 Wochen, als die stechenden Schmerzen im vorderen Schulterbereich nicht besser wurden. Sicherheitshalber MRT. Bis ich dann Termin hatte ... jetzt endlich Befund bekommen, aber Orthopäde im Urlaub.

 

Schmerzen hab ich nach explosiver Überkopfübung (Schulterdrücken mit Kurzhantel).

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Gast Gast 666:

Ok, spielt das eine Rolle? Falls ja, inwiefern?

...das spielt sogar eine sehr große Rolle. Je mehr der Therapeut über eine Verletzung weiß, desto gezielter kann er behandeln. Das ist vergleichbar mit einem KFZ-Mechaniker. Da geht man auch nicht hin und sagt: mein Auto macht Geräusche, reparier das mal... ?

Und jetzt zu deinem Problem.
 

vor 8 Stunden schrieb Gast Gast 666:

Schmerzen hab ich nach explosiver Überkopfübung (Schulterdrücken mit Kurzhantel).

Das geht schon mal gar nicht, damit machst du nur noch mehr kaputt. Vor allem schädigst du damit, die schon angeschlagene Kapsel, denn durch die Überkopfbewegung der Schulter bringst du die Kapsel und die Bänder auf Spannung. So können die gar nicht abheilen.
Du musst zunächst, für ca. 6 Wochen die Schulter schonen. D.h. keine Kraft- oder Kampfsportarten!
Du solltest die nächsten 2 Wochen Salbenverbände mit Diclo- oder Ibuwirkstoffe machen (dick auftragen und mit Gaze oder ähnlichem abdecken). Am besten machst du das abends. Beim Schlafen möglichst auf dem Rücken liegen und den Arm mit einem Kissen unterstützen.Tagsüber solltest du dir ein Tape anlegen um die Schulter bei der Bewegung zu entlasten. https://www.youtube.com/watch?v=1VihRyL875E
Ich denke das sollte reichen bis du beim Orthopäden warst. Er wird dir sicher Physio aufschreiben, dort wird man dir auf jeden Fall helfen können. In der Regel müsste das nach 6-8 Wochen gut sein ?

Viel Glück!!!

 

Geschrieben

Super, danke.

 

Welche Salben sind zu empfehlen? Gehen alternativ auch Tabletten? Falls ja, in welcher Dosierung?

 

Dad Tape kann ich aber selbst nicht anlegen!? ?

 

 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Gast Gast 666:

Dad Tape kann ich aber selbst nicht anlegen!?

Wenn du niemanden hast, der dir zur Hand geht ist es etwas schwierig, das stimmt. Aber es ist möglich. Wenn es nicht anders geht, siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=ZyWpwCRS-7s

vor 3 Stunden schrieb Gast Gast 666:

Welche Salben sind zu empfehlen? Gehen alternativ auch Tabletten? Falls ja, in welcher Dosierung?

... ich würde ehrlich gesagt die gelbe PROFF-Schmerzcreme nehmen, weil die sehr Hautfreundlich ist und keine Reizungen an der Haut verursacht, auch wenn man sie öfter aufträgt. Wenn du Tabletten nehmen willst, dann kannst du die IBU-Lysin 684mg nehmen. Je nach Schmerz 1-2x tägl. für eine Woche, nicht länger!

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Jetzt habe ich ein paar Mal gelesen, dass man 2 Wochen einen Gilchrist tragen sollte. Ist das noch aktuell oder überholt?

Geschrieben

...nein, das hätte man gleich am Anfang machen müssen. Das hatte ich aber schon am Anfang gefragt, ob du eine Schlinge bekommen hast. Jetzt, nach so vielen Wochen würde es nichts mehr bringen, da die drei ersten Wundheilungsphasen nach 6 Wochen schon abgeschlossen sind.
Du musst dich jetzt halt etwas gedulden und am Besten mit einer begleitenden, physiotherapeutischen Behandlung, den weiteren Heilungsverlauf unterstützen. Eine Schultereckgelenksprengung dauert in der Regel 3 Monate!

Geschrieben

Wie wichtig ist eigentlich das auf dem Rücken schlafen? Ich bekomme das nicht hin. Das ist für mich ne Qual. Ich habe das jetzt tâglich versucht, es geht einfach nicht. Erst, wenn ich mich auf die Seite drehe, komme ich zu Schlaf.

 

Selbst wenn ich auf dem Rücken einschlafe, im Schlaf dreht man sich ja eh.

Geschrieben

Hallo,

 

bei mir war es so oder so ähnlich, nur dass ich nach Wochen noch einen Gilchrist bekommen habe. Es waren bei mir zwar acht Wochen vergangen, bis ich beim Arzt war, dann MRT-Termin, wieder Arzt. Ich hatte in der ganzen Zeit als Maurer weitergearbeitet und auch noch ein wenig Sport gemacht - trotz Schmerzen. Ich wusste ja nicht, was es ist und so schlimm waren die Schmerzen nicht, dass ich nicht arbeiten und Sport treiben konnte. Der Arzt erklärte mir, dass es für die Bänder noch zu gar keiner Wundheilungsphase kommen konnte, weil ja ständig Belastung drauf war. Ich bekam dann nach 8 Wochen einen Gilchrist für 2 Wochen und danach dann Physio. Mit einem Gilchrist hast du dann auch nicht sooo viel Wahlmöglichkeiten beim Schlafen! ?

 

Gute Besserung!

Geschrieben

...das kann schon sein Harald, die Wundheilungsphasen treten immer ein, da fragt der Körper nicht nach einem Gilchrist. Das ist ein natürlicher Ablauf. Der Unterschied dabei ist nur, dass die Bänder sich nicht regenerieren oder nicht richtig abheilen können, wenn das nicht ruhig gehalten wird. Ich hatte es ja schon ein paar mal erwähnt, dass Gast66 unbedingt zur Physio sollte, aber auf mich hört ja keiner ?

Geschrieben

Nächsten Mo hab ich Termin beim Ortho. Mal sehn, was der sagt. Spreche ihn auch auf Physio an.

 

Was kann mit mir ein Physio machen, wenn ich die Schulter ruhen soll? Kann und darf ich da selbst auch was machen?

 

Wie ist das mit dem Schultergurt (ist ja kein Gilchrust!) und dem Schlafen?

 

Was soll ich machen und sagen, wenn der Ortho mir einen Gilchrist verschreibt? Dann doch tragen?

Geschrieben

So, komm grad vom Ortho.

 

Rezept auf Physio bekommen.

 

Übungsflyer mitbekommen. Übungen soll ich täglich machen.

 

Cortisonsalbe soll ich 1 x täglich nach den Übungen draufschmieren.

 

Jeden zweiten Tag eine Diclo 75.

 

Was sagt ihr dazu?

 

 

Geschrieben

Die Übungen, die ich täglich machen soll, sind übrigens die hier

http://orthopaeden-kassel.de/attachments/article/112/aktive-schultergymnastik.pdf

Ist nicht der Arzt, wo ich war. Ist aber das erste Suchergebnis, wenn ich nach "aktive Schultergymnastik" suche.

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Gast
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    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
    • Gast Johannes
      Hallo,   hab seit ein paar Tagen so brennende Schmerzen über, am Beckenkamm. Auf der einen Seite mehr als auf der anderen.   Hauptsächlich beim nach vorne beugen und Rotieren und wenn ich zur Seite neige, dann aber auch nicht immer.   Kann jetzt nicht ausmachen, warum und woher.   Was könnten da Ursachen sein? Könnte ich das selbst testen?   Was könnte evtl. helfen?   Danke.   Gruß
    • RICHTIG! Das bedarf einer manualtherapeutischen Behandlung um das Problem zu lösen. Schwindel und Kopfschmerzen wären nochmal ein Hinweis wo unserer Hypothese nochmal bestätigen daß deine Beschwerden von der oberen HWS, eher dem Atlas kommen. Bandscheibe denke Ich nicht, die würde keinen Schwindel auslösen. Da Schwindel, N.Vaguskompressionen von den ersten beiden Halswirbel kommen kann es die Bandscheibe nicht sein, denn zwischen 1. und 2.Halswirbel gibt es keine Bandscheibe. Deine Schwindel beschwerden kommen daher daß durch eine Atlasverschiebung (1.Halswirbel) die Art.vertebralis komprimiert wird. Diese versorgt das Kleinhirn. Die Beschwerden dürften somit schlimmer werden bei Kopfüberstreckung. Eine reine Massage gerade am Hinterhaupt ist gut, aber zu als Therapie zu wenig. So wie Ich das sehe sollte sich um deinen Atlas, ggf. Axis (C2) gekümmert werden. Der kann verdreht, zur Seite oder/und nach vorne verschoben sein. Aufjedenfall brauchst Du ein Rezept für eine Manuelle Therapie um das Problem zu lösen. In der Praxis aufjedenfall nachfragen ob sich jemand mit dem Atlas auskennt. # L.g.

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