bizeYeah

Was tun nach der Ausbildung??

Recommended Posts

Hallo Liebe Physio´s,

ich bin gerade in meinem letzten Jahr in der Ausbildung und stehe kurz vor meinem Examen. Ich möchte in die Fachrichtung der Orthopädie/ Chirurgie wählen. Mein Gedanke war es in einer Praxis zu beginnen, doch einige Lehrer und fertige Therapeuten empfohlen mir in einer Reha zu beginnen. Was sind eure Erfahrungen? Was ratet ihr mir?

Danke schon mal im vorraus

Einen schönen Abend noch

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

ich rate Dir, Deine Entscheidung nicht nach Ort oder Art der "Firma" zu treffen, sondern nach den Rahmenbedingungen.

Denk daran, dass das eigentliche und intensivere Lernen vor allem nach Abschluss der Ausbildung beginnt. Ich finde es enorm wichtig, dass Du sowohl sehr viel praktische Erfahrung sammelst (der Schubs ins kalte Wasser), wie auch theroretische. Beides nuetzt dir allerdings sehr wenig, wenn sich niemand daraum kuemmerst, dass du davon auch lernst. Ein paar Denkanstoesse:

  • Wie lange ist ein Einarbeitungszeit und wie genau gestalltet sie sich?
  • Welche Unterstuetzung bekommt ein Berufsanfaenger innerhalb der Firma? z.B. Supervision, woechentliche/ monatliche Gespraeche mit dem Chef/ Supervisor, Zeit fuer Dokumentation, formelle Lernzielsetzung, ...
  • Inwiefern wird Reflektion gefoerdert und unterstuetzt? Und von wem?
  • Wie oft werden eigene und Firmen - Ziele besprochen und geprueft?
  • Welche Unterstuetzung bekommt ein Berufsanfaenger fuer Fortbildungen? intern/ extern - und was passiert nach der Fortbildung?
  • Wie werden Fragen, die du hast, gehandhabt? waehrend der Behandlung/ nach der Behandlung

Viel Glueck,

Jule

 

  • Like 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



  • Beiträge

    • Hallo ihr lieben! hat hier irgendjemand von euch die Fortbildung zum Tcm Therapeuten gemacht? hätte da ein paar fragen, wäre super wenn mir hier jemand weiterhelfen kann. liebe grüße Anna :)  
    • Hallo 😊 ich führe im Rahmen meiner Bachelor-Arbeit eine Umfrage zur Arbeitszufriedenheit in der Heilmittel-Branche durch.   Sie richtet sich an alle PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, medizinische BademeisterInnen/ MasseurInnen, PodologInnen und DiätassistentInnen/ ErnährungstherapeutInnen.   Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr an dieser Umfrage teilnehmen würdet. Sie dauert circa zehn Minuten.   Es würde mir sehr helfen, wenn ihr den Link weiterleiten würdet.   Danke schon mal für eure Unterstützung!     https://www.soscisurvey.de/arbeitszufriedenheitheilmittel/
    • Entschuldige Biggi,
      ich habe dein Posting total überlesen. Schade, dass sich noch niemand dazu geäußert hat 😢
      Also, mir kommt es etwas seltsam vor, dass die Orthopäden eine Entfernung der Platte nicht befürworten. Es spricht eigentlich nichts dafür sie drin zu lassen, außer deine Knochen sind porös und du bist schon über 80!
      Du hast Recht, es ist ein Fremdkörper der eigentlich raus sollte. Nach meiner Erfahrung ist es so, dass 70% meiner Patienten, nach Jahren Probleme damit bekommen haben. Am schlimmsten sind die Synthesen am Fuß, Schienbein/Wadenbein wo weniger Muskelgewebe darüber liegt. Das Hauptproblem ist, der Knochen gewöhnt sich an die Entlastung und baut ab. Dadurch entsteht mit der Zeit eine Verschmälerung des Knochens und die Schrauben können rausschauen und Nerven und Gewebe reizen. Außerdem birgt das Metall langfristig gesundheitliche Risiken, wie etwa eine erhöhte Neigung zu Knochenbrüchen oder Infektionen. Man sollte allerdings mit der Entfernung nicht zu lange warten, da der Zugang zu Schrauben durch Verwucherungen, Vernarbungen und Überbauung durch Knochenmaterial für den Operateur nicht einfacher wird! Ich hoffe, ich konnte dir als Entscheidungshilfe etwas dienen Viel Glück!!!
    • Hallo in die Runde, Hatte im letzten Jahr erhebliche Beschwerden im ISG die manual therapeutisch behandelt wurde. Der Therapeut hat dann im Laufe der Behandlung meine gesamte WS mitbehandelt und Blockaden gelöst. Nach der dritten Behandlung stellte sich ein leichter Druckkopfschmerz auf der rechten Kopfhälfte ein. Der Physiotherapeuth hat die HWS dann chiropraktisch behandelt und deblockiert wie er sagte. Eine Besserung der Beschwerden trat nicht ein, es hieß ich sollte Geduld haben da sowas Zeit bräuchte.   Nach drei Monaten hatte sich von der rechten HWS Seite eine Verspannung eingestellt die bis in den Kopf zog. Habe nun einen Osteopathen aufgesucht der meine HWS nochmals behandelte.Er sagte mir dass die Nackenmuskulatur stark verspannt ist, mit Hartspann, Mygolosen sowie eine Steilstellung der HWS vorläge. Einen Monat später änderten sich die Beschwerden und zogen von der rechte Seite der HWS in die linke Seite! Gleiche Symptomatik wie vorher nur etwas stärker. Am 1. Dezember bekam ich dann zusätzlich noch einen Hörsturz auf der linken Seite der mit Cortison behandelt wurde. Da ich zu den Feiertagen nicht mehr viel machen konnte habe ich erstmal mit dumpfen Gehör, Verspannungen, Kopfdruck und leichten Tinnitus die Zeit verbracht.   Das neue Jahr hat dann mit einem Termin beim Orthopäden begonnen, eine Röntgenaufnahme zeigte eine altersbedingte HWS und Steilstellung dieser. Er verschrieb mir eine Manualtherapie die ich jetzt in Angriff nehme. Erwähnenswert ist, das die Beschwerden sobald ich mich hinlege verschwinden und der Tinnitus in Bauchlage mit Kopf nach rechts auch nicht mehr vorhanden ist. Da diese Symptome jetzt schon solange bestehen, und der Leidensdruck mich sehr einschränkt bin ich für Ratschläge hier im Forum sehr dankbar. Freundliche Grüße            
    • Servus Rocketroots,
      du hast ja einen richtigen Totalschaden, wenn ich mir deinen Symptome so anschaue .
      Zunächst ist wichtig, gerade in deinem Beruf als Gärtner, dass eine Borreliose oder FSME ausgeschlossen wurde, das löst ähnliche Symptome aus (Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel, Gelenkschmerzen usw.) Die Borrelien kann man im Blut nachweisen die Viren der FSME über die Rückenmarksflüssigkeit. Man muss aber gezielt danach suchen! Ich glaube nicht, dass man sie im "normalen Blutbild" entdeckt.
      Ansonsten, für deine anderen Leiden (Hodenschmerz, Leiste, Kribbeln in den Beinen, usw.) könnte ich mir schon vorstellen, dass die eine oder andere Nervenwurzel aus dem Lendenwirbel dafür verantwortlich sein könnte. Es muss ja keine Bandscheibe sein, oft genügt ein Wirbel der sich verschiebt. Kann man im MRT nicht sofort erkennen, da manche Fehlstellungen der Wirbelgelenke sich in der Bewegung ergeben (im MRT liegst du ja ruhig)! Warst du schon mal bei einer/m Physiotherapeut/In?