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gianni

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Alle erstellten Inhalte von gianni

  1. ...dranhängen ist gut , das ist genau das Thema. Dein Problem hat aber nicht direkt mit unserer Diskussion zu tun - oder? Aber um deine Frage zu beantworten: Eine Irritation der Nervenwurzel C7 führt zunächst zu Schmerzen im entsprechenden Dermatom und eine Tonuserhöhung wird in der Regel durch Fehlhaltungen begünstigt. Es könnte aber schon sein, dass durch eine Schonhaltung, um dem Schmerz auszuweichen, bestimmte Strukturen verhärten.
  2. ...das klingt alles wirklich sehr gut und es wäre schön, wenn das auch so funktionieren würde aber das ist alles PR, ähnlich dem L&B Konzept. Es gibt massig Videos im Netz, die neue "Methoden" oder Therapien erfinden um "Klicks" zu bekommen. Man darf sich nicht blenden lassen und alles glauben. Wenn du nämlich genau schaust und recherchierst, wirst du feststellen, dass es keine evidenzbasierte Studien darüber zu finden sind. Oder andere Ärzte und Therapeuten, die diese Methode befürworten. Es mag schon sein, dass es dem einen oder anderen Patienten das Aushängen Linderung oder Schmerzfreiheit verschafft, das wird aber die Minderheit sein. Diese Gruppe litt auch sicher nicht an einem klassischen Impingement. Eher an einer Blockade der 1. Rippe oder der Clavicula, die sich durch das "hängen" langsam löst. Diese Anwendung ist auch nicht für alle Schultertypen geeignet, vor allem nicht ohne einem ordentlichen Befund. Wissenschaftlich gesehen ist ja so: Man unterscheidet zwischen der primären und der sekundären Form des subakromialen Impingementsyndroms. Das primäre subakromiale Impingementsyndrom entsteht durch strukturelle Veränderungen mit mechanischer Einengung im subakromialen Raum. Dies ist einerseits bedingt durch knöcherne Einengungen (Outlet-Impingement) und andererseits durch knöcherne Fehlstellungen oder eine Volumenzunahme der subakromialen Weichteile, zum Beispiel bei Bursitis subacromialis oder einer Verkalkung der Sehne. Das sekundäre subakromiale Impingement entsteht durch funktionelle Störungen der Humeruskopfzentrierung, wie muskuläre Dysbalancen, was zu einer pathologischen Veränderung des Rotationszentrums bei der Elevation und somit zur Weichteileinklemmung führt. Außerdem gibt es Schulterschmerzen, die gar nicht von der Schulter selbst herrühren, sondern durch funktionelle Veränderung der HWS (C5-7) oder einem Engpasssyndrom (Scalenilücke) oder Kompression durch eine verschobene 1. Rippe. Du siehst, man sollte eine gut klingende, neu erfundene Therapieformen erst mal hinterfragen!
  3. Hallo Andrea, von dieser Theorie habe ich schon öfter gehört und es wäre echt super wenn man eine Knochenverformung wieder rückgängig machen könnte. Dann gäbe es keine Skoliosen, keine O- und X-Beine, kein Hallux Valgus usw... Aber leider ist das nicht so einfach bis unmöglich. Bereits stattgefundene Knochenumbauprozesse und Knochenverformungen im Erwachsenenalter sind nicht mehr rückgängig zu machen. Es sei denn, man ist im Wachstum bzw. ein Säugling. Hier lassen sich die Knochen noch in die gewünschte Form ziehen und biegen. Bestes Beispiel ist die Spreizhose bei einer Hüftdysplasie. Oder ein spezieller Helm bei Schädelverformung durch Zangengeburt. Auch eine angeborene Beinverkürzung lässt sich in der Wachstumsfuge strecken. Ich würde dir aber dringend abraten das aushängen zu versuchen, du kannst dadurch mehr schaden als nutzen anrichten! Ich könnte dir die Zusammenhänge erklären, wäre aber viel Schreibarbeit für mich Nur so viel, man übt unheimlich viel Druck auf Sehnen, Schleimbeutel und Gelenke aus, was auf Dauer zu Schäden in Form von Sehnenrisse, Schleimbeutelentzündungen und Osteophyten am Schulterdach führen kann. Außerdem können die Gelenke ausleiern und instabil werden. Typische Schulterprobleme bei Handballern sind übrigens SLAP-Läsionen, ich würde eher in diese Richtung recherchieren! Viel Glück!!
  4. Hallo Fred, das ist nicht einfach zu beantworten woher deine Beschwerden kommen. Da können mehrere Faktoren eine Rolle spielen, die am besten vor Ort untersucht werden sollten. Brennen oder Taubheitsgefühle sind in der Regel ein Zeichen, dass die Nerven irritiert sind. Das könnte z.B. ein verschobenes Rippengelenk ( Art. Costovertebralis) an der BWS sein, der einen Nerven unter Druck setzt. Aber auch im oberen Bereich, HWS C6/7 (Thoracicus Longus) versorgt das Schulterblatt. Wenn hier, z.B. durch eine Stenose oder eine Bandscheibe der Nerv eingeengt wird, gibt´s auch Probleme. Dieser TL muss verschiedene Engpässe passieren, eine davon ist das Schlüsselbein. Hier könnte durch eine verschobene 1. Rippe auch ein Engpasssyndrom entstanden sein. Du siehst, ohne ordentlichen Befund von Physios ist es nur ein Blick in die Glaskugel. Ich würde aber zu Kollegen gehen, die eine Zusatzausbildung in "Manueller Therapie" haben, die sind speziell dafür geschult und können das Problem auch gleich behandeln. Viel Glück!!
  5. ...da kann ich dir wirklich nicht helfen Physioeco, das ist eine "Fleißarbeit", das heißt, du musst dir fleißig die Sachen selber zusammensuchen. Du findest vieles hier im Forum (Downloadbereich) oder du gurgelst einfach danach. Wenn du was nicht verstehst, kannst du gerne fragen. Bis dann...
  6. Wir bräuchten ein Paar mehr Infos Moja, da wir die Problematik nicht sehen und keine Tests durchführen können. Wo genau hast du denn die Schmerzen? In der Leiste oder mehr außen, hinten, seitlich oder eher vorne am Oberschenkel. Wird es besser wenn du länger läufst? Wurde die Hüfte nochmal geröngt?
  7. ...du schaust dir vermutlich was vom alten Brügger an? ssEH = sternosymphysale Entlastungshaltung nach Brügger
  8. Danke Joyce, das wünsche ich dir auch. Der Stefan hat recht, wir hatten die letzten Wochen und z.T. immer noch heftige Probleme mit Spambots. Ich hoffe, dass sich das bald legen wird Bleib gesund!
  9. Oooh, vielen Dank Anna, da werden wir ja ganz rot. Bleib du auch gesund und negativ im neuen Jahr Bis dann, Gianni
  10. ...das liegt vermutlich daran, dass es bei minimalinvasiven, arthroskopischen Untersuchungen eigentlich kaum Komplikationen gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass innere Schwellungen oder Blutungen den Nerven unter Druck gesetzt haben. Wurde schon mal ein Nervenleitgeschwindigkeitsmessung (NLG) oder ein MRT gemacht?
  11. ...könnte sein, man müsste aber trotzdem erstmal eine somatische Ursache ausschließen bzw. gründlicher danach suchen. Für mich hört sich das nach einer "Vegetativen Störung" an und sollte genauer untersucht werden. Folgende Faktoren sollten dabei beachtet werden: - Nimmst du Medikamente bzw. Nahrungsergänzungen? - Ist die Schilddrüse in Ordnung? - Wurde schon mal der Atlas untersucht? Bei einer Fehlstellung kann das vegetative Nervensystem Probleme machen! - Der Nervus phrenicus z.B. ist ein Nerv, der aus der HWS des Rückenmarks entspringt und u. a. das Zwerchfell innerviert. Hier gibt es verschiedene Engpässe, die der Nerv zu überwinden hat! - Unter Umständen wäre eine Vegetative Dystonie auch möglich. Hier kannst du dich in das Thema etwas einlesen: https://www.netdoktor.de/krankheiten/vegetative-dystonie/
  12. ....das klingt für mich stark nach einer Atlas distorsion. Die typischen Symptome dafür hättest du. Hattest du mal einen Unfall? Das kann auch schon länger her sein. Muss auch kein Autounfall gewesen sein, vielleicht mal den Kopf gestoßen z.B. durch einen Sturz oder Sportunfall. Auch kann eine so genannte "CMD" in dem der Trigeminusnerv, (der Gesichtsnerv ist über Nervenfasern, nucleus spinalis, mit der Wirbelsäule verschaltet) durch nächtliches pressen der Zähne, gereizt wird und dem Hirnnerven fehlinformationen übermittelt, kann sich das auf dem Atlas negativ auswirken. Wir hatten aber das Thema gefühlt schon 100 mal behandelt. Wenn du in der Forumsuche mal das Schlagwort "Atlas" eingibst, kannst du sicher mehr darüber erfahren.
  13. Hallo Prometheus, vermutlich hat dein Fuß irgendwann mal eine Blockade durch stolpern, fehltritt oder einfach durch umknicken bekommen. Da der Fuß immer bestrebt ist seinen natürlichen Abrollvorgang durchzuführen, auch wenn irgendwo eine der über 30 Gelenkverbindungen, durch irgendwelche Umstände ihn dabei behindern, sucht er sich eine andere Möglichkeit (Ausweichbewegung) um die Störung zu umgehen oder um dem Schmerz auszuweichen. Dadurch werden aber andere Strukturen (Bänder und Sehnen) überlastet. So ähnlich verhält es sich auch bei anderen Fußfehlstellungen: Knick-, Senk- oder Spreizfuß. Selber kannst du erst mal schlecht behandeln. Man müsste vorher prüfen, ob noch irgendwo an den Gelenken, eine Funktionsstörung vorhanden ist und evtl. lösen. Das können aber nur Therapeuten mit einer Zusatzausbildung in "Manueller Therapie". Du kannst deinen Arzt bitten, dir eine entsprechende Verordnung zu geben, da das auch eine Kassenleistung ist.
  14. Man kann das nicht pauschalisieren Luisa. Es gibt zwar Standards der Wundheilung wie lange etwas im "Normalfall" zu heilen hat, kann aber individuell abweichen und ist auch von der Art des Eingriffs abhängig. In der Regel sollte, z.B. eine Meniskus-OP, nach 6-8 Wochen abgeheilt sein, bei eine Knieprothese können es schon mal 6-8 Monate sein. Die Flüssigkeit könnte man mit Physiotherapie, Lymphdrainage, hochlagern und Ruhigstellung mittels Bandagen in den Griff bekommen. Hast du das mal vom Orthopäden abklären lassen?
  15. ...genau, schau mal im OP-Bericht, dann kann ich dir mehr darüber sagen.
  16. ...du musst etwas Geduld haben. Das einheilen der Frakturierung kann gut und gerne mal ein Jahr dauern. Man müsste sich eher mal um die Ursache kümmern. So eine Retropatellararthrose kommt ja meist bei den Menschen vor, die viel auf den Knien arbeiten (Fliesenleger) oder Gewichtheber, Fußballer und Sportarten mit viel abbremsen. Außerdem durch eine Fehlstellung der Kniescheibe, die nicht in der natürlichen Gleitrinne läuft. Und das ist die häufigste Ursache. Das passiert wenn, entweder die Muskulatur, das die Kniescheibe zentriert zu schwach ist, oder durch eine Fuß- bzw. Hüftfehlstellung z.B. Knickfuß, die das Knie in eine unphysiologische Stellung zwingen. Diese Möglichkeiten sollten mal geklärt werden!
  17. ...an welchem Teil des Knies wurde die Mikrofrakturierung durchgeführt. An der Kniescheibe (Retropatellar) oder am Oberschenkelknochen (Kondylen)?
  18. Hallo Luisa, diese "komischen Gefühle" die du meinst, als wenn man auf Eiern laufen würde, deutet meistens darauf hin, dass du noch etwas Flüssigkeit im Gelenk hast. Was genau wurde denn am Knie gemacht? Hast du ein neues Gelenk bekommen oder wurden die Bänder bzw. der Miniskus operiert? Erzähl doch mal mehr darüber...
  19. ...wenn du den großen Heilpraktiker gemacht hast, darfst du alles machen was ein SH (Sektoraler Heilpraktiker für Physio) machen darf und noch mehr. Außer Hausbesuche! (1) Ordnungswidrig handelt, wer als Inhaber einer Erlaubnis nach § 1 die Heilkunde im Umherziehen ausübt. Das solltes du als HP eigentlich wissen was du darfst und was nicht
  20. ...ich denke der Kollege wird das "Coracoideus" gemeint haben oder zu Deutsch "Rabenschnabelfortsatz" ...diese Bänder, die du meinst, haben alle eine Verbindung zwischen dem Schlüsselbein/ Acromion und dem Coracoid. Ich glaube die Namen sind uninteressant oder? Es könnte schon sein, dass bei einer Bänder/Kapselschwäche (Hormonell/Konstitutionell bedingt oder durch Unfall) das ACG instabil wird. Dadurch neigt das Gelenk sehr wohl zu blockaden, kann sich arthrotisch verändern und Schmerzen verursachen.
  21. ...hast du es schon mal mit "Manueller Therapie" oder "Osteopathie" versucht?
  22. ...naja, null Ahnung würde ich nicht gerade sagen. Es gibt halt auch in der Neurologie Krankheitsbilder, die recht selten sind. Hier muss der Arzt sich erst mal reinarbeiten. Ich denke beim Neurochirurgen wärst du aber trotzdem besser aufgehoben. Diese findest du in der Regel in Krankenhäuser (Ambulanz bzw. MVZ). ...das ist immer schlecht vorauszusagen. Das ist bei jeder OP so. Man kann nie garantieren, dass es hinterher besser wird. Da darf man sich aber auch nicht vom Internet verrückt machen lassen! Meine Patienten ging es danach auf jeden Fall alle besser. Du hast hinterher halt keine Kopfdrehung mehr!! Ich kann dir leider keinen Neurochirurgen empfehlen, ich weiß ja nicht in welcher Gegend du bist. Aber du kannst ja die Krankenhäuser in deiner Gegend anrufen und fragen.
  23. Ich hatte einige Fälle wie deiner in meiner Praxis zur Behandlung. Die meisten sind auch durch Unfälle wie Autounfälle oder Treppenstürze entstanden. Es wurde auch alles Mögliche versucht, die ligamentäre Instabilität zu therapieren. Leider führten alle Bemühungen zu keinem befriedigenden, und vor allem langfristigem Ergebnis. Die einzige Möglichkeit diese vegetative Entgleisungen zu beenden war letztendlich eine Versteifung der hochzervikalen Region (C0-C3) Ich würde mich aber ausführlich informieren und beraten lassen. Am besten, und meiner Meinung auch der richtige Ansprechpartner, wäre auf jeden Fall der Neurologe/Neurochirurg!
  24. ...du weißt schon auf was das hinaus läuft oder? Hast du deinem Arzt schon mal darüber gesprochen?
  25. ...natürlich, da gilt es eben von erfahrenen Therapeuten eine Differenzialbefundung zu erstellen. Die mechanisch bedingten, sind die jenigen, die direkt vom Schultergelenk ausgelöst werden (z.B. anatomische Enge des Schulterdachs) dadurch wird eine SPS meist bei einer Bewegung von über 90° bedrängt und gereizt. ...könnte möglich sein, hier ist aber die häufigste Verletzung ein unbemerkter Riss der Gelenkslippe, an dem die Sehne dran hängt. Man nennt das in der Fachsprache eine "SLAP-Läsion". Ist bei Sportlern sehr verbreitet! Lass das alles erst mal genauer checken. Ich kann dir jetzt nicht empfehlen etwas zu tun oder zu lassen, wenn man nicht die genaue Ursache kennt. Aber eins kann ich dir sicher sagen, wenn eine Bewegung oder Übung schmerzt, dann lieber sein lassen!
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