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Tibiafraktur 1 Jahr postoperativ


riamichel

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Geschrieben

Hallo, ich habe folgendes Problem: Ich hin Auszubildene im zweiten Lehrjahr und habe nun mein erstes Praktikum. Ich habe morgen kurzfristig einen Patienten bekommen, Tibiafraktur 1 Jahr postoperativ. An sich geht es ihm gut, kaum Schmerzen, beinahe vollständige flex im Kniegelenk. Sein Problem sind Treppen. Hoch alles in Ordnung, runter die Hölle. Er vertraut seinem Bein noch nicht. Ich würde gern die Muskulatur ums Kniegelenk herum kräftigen, mir fehlt es aber an Übungen. Fürs Thera-Band ist er schon zu stark. Kann mir hier Jemans ein paar Übungstipps geben? Wäre super!


Geschrieben

Hallo!! Ich würde Primär das Ziel auf Gewichtsverlagerung seines betroffenen Beines und stabilität legen.

Du kannst folgendes machen. Stabiübungen,
Aste STand, in Schrittstellung, betr. Bein steht vorne leicht abgewinkelt und GV auf das vordere Bein. GV vor und zurück.
Stabi mit wackliger Unterlage, Wackelbrett, Trampolin ect., auf dem betr.Bein stellen und
1.8er touren mit dem nicht betr.Bein.
2. Ball hin und herschmeißen.

GV später mal an der Treppe probieren, also funktionelles training. Immer wieder versuchen das Gewicht übers betr.Bein uzu verlagern damit der pat. sicher wird. Ich denke das ist das Hauptproblem.
Wenn er möchte das das Bein kräftiger wird, kannst du ihm auch kniebeugen machen lassen auch mit wackliger unterlage (z.b kreisel) als kompo, ansonsten musst du ihn halt mal in eine Beinpresse lassen falls ihr dieses Gerät habt. AUch hier kann man am Fußende zum erschweren labile unterlagen tun für die Stabi.

Auch Beinpattern mit PNF wäre eine möglichkeit

gruß thomas

Geschrieben

Hallo,

falls es gar nicht an Kraft und Gleichgewicht mangelt, sondern eher das Problem ist, dass er psyachisch nicht in der Lage ist Treppab zu gehen (vielleicht ist dies ja Sturzauslöser und Grund für die Tibiafraktur gewesen?), dann könntest Du mal versuchen, ihn rückwärts die Treppe runtergehen zu lassen, eventuell kann er dabei wieder Vertrauen in die Stabilität des Knies fassen.

Geschrieben

Ich wuerede auch sagen funktionell üben..also starten mit kleiner Stufenhöhe. Ev kann er mittels AR|ABD des Hüftgelenks die Beinachse nicht optimal stabilisieren, so müssten diese Muskeln gekräftigt werden
LG

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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